Posts by HiWi

    Hallo Philipp,


    Tolle Bilder hast Du da gemacht! Ein ähnliches Thema hatten wir hier www.forum-der-wehrmacht.de/thread.php?threadid=15237 schon einmal. Auf www.bunker-kiel.com findest Du auch Informationen zu Flakstellungen im Heimatkriegsgebiet, manchmal auch im www.luftschutzbunker-forum.de. Sodann würde ich mir vergleichbare Anlagen des Westwalls (Luftverteidigungszone West / LVZ-West) und des Atlantikwalls anschauen (z.B hier www.atlantikwallbelgiumboulogn…/petitesynthe/psynthe.htm). Zu den Bauarten von Flakstellungen kann ich vor alem auf www.gyges.dk verweisen, die Seite ist spitze! Man muss sich wegen der Informationsfülle allerdings etwas Zeit nehmen.


    Gruß, Thomas

    Hallo Dieter,


    Ich kann mir nur die folgende Erklärung für die zwei an einem Ärmel getragenen Dienststellenabzeichen zusammenspekulieren:


    Für den Westwall-Einsatz des Arbeitsgaus XXXI (wenn sich Peters Adlerauge nicht getäuscht hat) wurde diesem die Bezeichnung 'Arbeitsgau W' und dazu ein eigenes Dienststellenabzeichen verliehen, die Abteilungen wurden unter verschiedenen Gruppenstäben, die mit einem 'W' und einer neuen, laufenden Nummer gekennzeichnet wurden, versehen. Die alten Dienststellenabzeichen wurden (vielleicht aus Unsicherheit, ob die Umbenennung nur vorübergehend sein sollte?) dabei offenbar von manchen Abteilungen weitergetragen, so dass die Leute eben zwei Dienststellenabzeichen auf dem Ärmel trugen.


    Spekulativer Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Zur Schildkrötenstellung habe ich noch folgendes gefunden:


    "'Schildkrötenstellung', unausgebaute Verteidigungsstellung auf dem Westufer des Kalmius südlich von Stalino. Hierhin zog sich in der 2. Augusthälfte 1943 die deutsche 6. Armee (Generaloberst Hollidt) nach Verlust der Mius-Stellung zurück. Hitler befahl der Armee am 3. 9. 43, die Sch. unbedingt zu halten. Aber schon drei Tage später durchbrach im Norden die sowjet. Südwestfront die deutsche Front, trennte die Heeresgruppe Mitte von der Heeresgruppe Süd und stieß weit nach Westen auf den Dnepr vor. Bis zum 20. 9. 43 zog sich die 6. Armee weiter nach Westen auf die Pantherstellung zwischen Melitopol und Saporoschje zurück." (aus Das III. Reich-II. Weltkrieg Nr. 44)


    Die Schildkrötenstellung war also der Pantherstellung vorgelagert; hierzu wieder Das III. Reich-II. Weltkrieg (in Nr. 40):


    "Panther-Stellung, Bezeichnung für den 'Ostwall', dessen 'sofortige Einrichtung' am Dnjepr und an der Desna Hitler am 12. 8. 1943 befahl. Ehe der Ausbau richtig beginnen konnte, wurde die Heeresgruppe Süd Mitte September 1943 auf die 'Panther-Linie' Melitopol - Brückenkopf Saporoschje zurückgedrängt. Am 21. 9. 1943 durchbrach die sowjetische Zentralfront (Armeegeneral Rokssowski) die kaum ausgebauten Stellungen. Im Bereich der Heeresgruppe Nord gingen die deutschen Truppen erst am 18. 2. 1944 auf die Panther-Stellung (Narwa - Peipussee - Pleskau - Opotschka - Raum wstlich Newel) zurück und hielten sie bis zum 12. 7. 1944."


    Die unten abgebildete Karte stammt aus Albert Molt: Der deutsche Festungsbau von der Memel zum Atlantik 1900-1945. Festungspioniere – Ingenieurkorps – Pioniertruppe.- Wölfersheim-Berstadt: Podzun-Pallas, o. J.


    Zu allem Überfluss gab es noch eine Panther-Stellung in den Niederlanden; diese besitzt teilweise noch Pak-Schartenstände.


    Gruß, Thomas

    Hallo allerseits,


    Zu Thilos Aussage "eigentlich ist das nicht Gegenstand dieses Forums" möchte ich mich dann aber doch äußern: Hier wird so viel über die Bundeswehr, die Nationale Volksarmee, den Kalten Krieg und den Ersten Weltkrieg diskutiert, dass ich keinen Grund sehen kann, an der Eröffnung eines Themas zur Besatzungszeit in Deutschland zwischen den Weltkriegen etwas auszusetzen. Allerdings sollte man so etwas entweder konkreter (auf den Fall "eines jungen Mädchens" bezogen) oder allgemeiner formulieren, z. B. 'französische Besatzung im Rheinland während der Weimarer Republik'.


    Angesichts der Tatsache, dass die Literaturlage hierzu als eher dürftig zu bezeichnen ist, würde ich ein solches Thema hier (oder eher unter 'Sonstiges') begrüßen.


    GRuß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Zur Zeit des Westwall-Baus gab es für die Arbeiter (des RAD und der OT) zusätzlich zur normalen Verpflegung eine Suppe, die von der DAF gespendet wurde. Die Leute unterschieden hierbei zwischen einer Suppe 'Marke Westwall' und einer 'Marke Maginot'. Erstere galt als uneinnehmbar, letztere dagegen als einnehmbar.


    Gruß, Thomas

    Hallo ihr,


    Mein Großvater trug auch das Deutsche Reitsportabzeichen in Silber, war aber nie bei der Kavallerie. Er war Unteroffizier beim Troß irgendeiner Infanterie-Einheit und hatte das 'Reitabzeichen' vor dem Krieg erworben; war eine Zeit lang Reitlehrer, aber auch bei einer berittenen Polizeieinheit in der Weimarer Republik. Wie gesagt, es handelt sich um ein Reitsportabzeichen, das ebenso wenig mit der Wehrmacht zu tun hatte, wie das Sportabzeichen des DRL (s. hier www.de.wikipedia.org/wiki/Datei:DRL-Sportabzeichen.jpg ).


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Ein ungewöhnliches und interessantes Thema! Ich habe bislang hier keine Erklärung der Abkürzung 'Vf.' gefunden, vermute aber, dass es ganz einfach Veterinärfahrzeug heißt. 'Pf.' heißt ja auch Pionierfahrzeug, 'Af.' Artilleriefahrzeug usw. Thilo sagte ja: "'V' bzw. Vwf' steht für Fahrzeuge der Verwaltungstruppe", also heißt 'Vwf.' im Unterschied zu 'Vf.' Verwaltungsfahrzeug.


    Gruß, THomas

    Hallo Karl,


    Wie gesagt, ich finde Deine Idee zu diesem Thema super.


    Die Wellblechbögen auf dem Bild wurden übrigens als Siegfried-Wellblechrahmen (oder -bögen) bezeichnet; eine andere, weniger spitz zulaufende Art waren die Heinrich-Wellblechbögen. Sie wurden schon vor dem Ersten Weltkrieg im deutschen Befestigungsbau eingeführt und waren noch im Zweiten Weltkrieg 'in Mode'.


    Zum Abschluss (meinerseits) gibt es noch zwei Schmankerl: Das 'hölzerne Fort im Partisanengebiet' und eine deutsche Anweisung zum Bau von Feldbefestigungen. Ich glaube, das Bildheft neuzeitlicher Stellungsbau wurde hier schon gezeigt bzw. verlinkt?


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Ein paar Bilder derartiger Anlagen habe ich noch.


    Gruß, Thomas

    Hallo KaptainDienstag,


    Könnte eine Flakhelferin sein, muss aber nicht. Das kann man nur anhand des hier nicht sichtbaren Ärmelabzeichens entscheiden, es könnte sich nach meinem Kenntnisstand also auch um eine Nachrichten- oder Stabshelferin handeln.


    Gruß, Thomas

    Hallo Karl & Co.,


    Ich finde, die Eröffnung dieses Themas ist eine tolle Idee, da sich das Leben der Soldaten an der Front wesentlich in derartigen Bauten abspielte. Insofern hat das auch nichts mit Romantisierung zu tun - Kampf war eben nicht immer Alltag. Abgesehen davon: wie romantisch sind Läuseplagen und Durchfallerkrankungen eigentlich?


    Ich habe ein paar Bilder-Funde (größtenteils aus dem Netz) dazu beizutragen, wenn es sich auch teils um Bilder von der Westfront handelt. Was aber die abgebildeten Bauten betrifft, denke ich, ist das eher irrelevant, da in Ost und West zunächst keine grundsätzlich verschiedenen Behelfsbauten errichtet wurden.


    Schönen Gruß, Thomas


    P.S.: Hier muss ich in den vielgeliebten Klugscheißer-Modus switchen: Zu "Bunkerlinien wie 'Ostwall'" muss ich sagen, dass der Ostwall - wenn er überhaupt ausgebaut wurde - eine Stellung aus solch behelfsmäßigen Bauten war, denn es handelte sich dabei um die Verteidigungsstellung am Dnjepr. Das, was heute leider meist als 'Ostwall' bezeichnet wird, ist in der Tat die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen, mal mit und mal ohne Pommern-, Oder- und Oberschlesien-Stellung. Nur diese waren, wie der West- und Atlantikwall, Bunkerlinien im hier nicht gemeinten Sinn.

    Hallo zusammen,


    Wie wäre es, einfach mal ein paar konkrete zeitgenössische Beispiele für Gliederungen von Infanterie- (bzw. Volksgrenadier-) Divisionen zu bringen? Schemata sind ja ganz hilfreich, aber in der Wirklichkeit sah es dann doch öfters ziemlich anders aus.


    Quellen sind www.amazon.de/Blick-zurück-Eifel-Schicksalsweg-Infanteriedivision/dp/3928483544/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1363518835&sr=8-1, www.amazon.de/Das-Schicksal-Aa…TF8&qid=1363518974&sr=1-4 und www.amazon.de/Spione-Agenten-S…TF8&qid=1363519006&sr=1-2 (tut mir leid, dass ich jetzt nur per Amazonien 'nachweise', die vollständigen Titel habe ich ad hoc nicht zur Hand).


    Ein Schema habe ich dann aber doch auch noch, nämlich das einer Schützenkompanie von 1941 (so glaube ich mich, erinnern zu können - aus einer H.Dv. 130).


    Gruß, Thomas

    Hallo Thilo,


    Ich habe die exe-Datei unter Link gelöscht...Huba heruntergeladen, ausgeführt - und wie geht es dann weiter? Ich würde den Film echt gerne mal sehen.


    Gruß, Thomas

    Hallo bunkerbrecher,


    Schön, dass wir helfen konnten! Viel Spaß beim Bau und auch hier im Forum!


    Schönen Gruß, Thomas


    P.S.: Stehe für Literaturtipps in Sachen Panzertruppe, Soldaten der Luftwaffe und des Heeres sowie zum Befestigungswesen (Westwall etc.) gerne zur Verfügung.

    Hallo zusammen,


    Auch für mich ist das ein recht interessantes Thema, denn mein Großvater mütterlicherseits war mit der 6. Gebirgsdivision in Lappland eingesetzt (Geb.Jg.Rgt. 143, s. www.lexikon-der-wehrmacht.de/G…birgsdivisionen/6GebD.htm ). In Frankreich arbeitete er als Kumpel, er ist ebenfalls als Kriegsgefangener dahin gekommen. Zwar war er gelernter Konditor, ist aber nach dem Krieg beim Bergbau in Merkstein geblieben.


    Gruß, Thomas

    Hallo nochmal,


    Ich möchte mich Thilo und Thomas anschließen, die Diskussion um die Wahl des Begriffes und die jeweilige Bewertung zu beenden.


    Nicht so ganz anschließen kann ich mich der Äußerung, der 'kleine Krieg' (so der Wehrmachtsausdruck für die Taktik, die von Banden und Partisanen) der feindlichen Mächte habe keinen wesentlichen Einfluss auf den Kriegsverlauf gehabt. Allein der Partisaneneinsatz der Maquis nach der alliierten Invasion hat sich teils verheerend auf die deutsche Nachschubversorgung ausgewirkt, ebenso wie russische Banden im Zuge der sowjetischen Sommeroffensive 1944 das deutsche Hinterland überschwemmten.


    Überhaupt finde ich es wichtig, den Banden- und Partisanenkampf nicht nur im Osten, sondern auch im Südosten, also in Jugoslawien und Griechenland, sowie in Frankreich zu betrachten. Eben nicht nur die Sowjets setzten auf den kleinen Krieg!


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Auch ich halte den zeitgenössisch deutschen Begriff 'Banden' hier für angebrachter, da er den Status der Illegalität dieser Kämpfer hervorhebt. Diese heute oft zur Reihe der Opfer gezählten Gruppen beachteten in der Regel nicht, dass z. B. Waffen offen zu tragen waren; die Kämpfer eine einheitliche Kennzeichnung sichtbar tragen mussten; die Kämpfer nicht durch die feindliche Armee bzw. Regierung geführt werden durften, sondern 'aus sich selbst heraus' handeln mussten und dass die damals verbindlichen Gesetze und Gebräuche des Krieges beachtet werden mussten.


    Bei der Betrachtung der Taktik des Bandenkampfes sollte man auch miteinbeziehen, dass hier die schon vor dem Krieg geübte polizeiliche Taktik zur Verbrechensbekämpfung zur Anwendung kam. Eigentlich ist das selbstverständlich, da beim Bandenkampf vor allem die Polizei in ihrer ureigenen Rolle als Verbrechensbekämpfer eingesetzt wurde.


    Details dieser Taktiken sollte jedoch lieber einer unserer Polizei-Experten darstellen, da ich hierzu zwar mal etwas gelesen habe, mich aber eigentlich nicht in dieser Materie auskenne.


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Um das Thema neu zu beleben, stelle ich die mir zur Verfügung stehende Literatur zur Verfügung:


    - Dieter-Robert Bettinger, Hans-Josef Hansen und Daniel Lois: Der Westwall von Kleve bis Basel. Auf den Spuren deutscher Geschichte. Ein Tourenplaner. Wölfersheim-Berstadt: Podzun-Pallas 2002, S. 66


    - Dieter-Robert Bettinger und Martin Büren: Der Westwall. Die Geschichte der deutschen Westbefestigungen im Dritten Reich. Band 1: Der Bau des Westwalls 1936-1945. Band 2: Die technische Ausführung des Westwalls. Osnabrück: Biblio 1990, S. 156 (Quelle: BM RH 19 III/57)


    - Otto-Wilhelm Förster: Das Befestigungswesen. Rückblick und Ausschau. Neckargemünd: Scharnhorst Buchkameradschaft 1960 (Die Wehrmacht im Kampf Band 25), S. 118: "Ein besonders drastisches und störendes Beispiel dafür, wie Hitler einzugreifen pflegte, ist folgendes. Wenn Besprechungen über Befestigungen bei Hitler waren, hatte er stets einen Zeichenblock vor sich. So auch bei einer Besprechung, in der es sich im Sommer 1938 um einen angeblich neuartigen Bunker handelte, der von einem Führer des Arbeitsdienstes 'erfunden' war. Hitler nahm seinen Zeichenblock und versuchte, mir auf alle mögliche Weise den Bunker zu empfehlen. Hierl und Todt pflichteten ihm bei. Der neue Bunker enthielt als einzige wesentliche Neuigkeit die, daß alle Maße anders waren als bisher. Ich mußte ihn aus folgendem Grunde ablehnen: Um den Massenbau von Bunkern zu ermöglichen, waren bestimmte Typen für die verschiedenen Aufgaben festgelegt worden. Wir waren dazu gezwungen durch die Notwendigkeit, Bauteile für die Inneneinrichtung zu normieren. Scharten, Gastüren, Entlüfter, Kocheinrichtungen, Lagerstätten usw. konnten in der Masse und bei den kurzen Fristen nur geliefert werden, wenn die Industrie sie nach festen Normen anfertigen konnte. Das wurde Hitler erklärt. Seine Antwort war typisch, er sagte: 'Die Industrie hat das zu machen, was befohlen wird. Ich befehle den Bau der neuen Bunker.' Ob und inwieweit dieser Befehl noch ausgeführt werden konnte, ist mir nicht mehr bekannt geworden."


    - Manfred Groß: Der Westwall zwischen Niederrhein und Schnee-Eifel. Köln: Rheinland-Verlag 1989 (Archäologische Funde und Denkmäler des Rheinlandes Bd. 5), S. 43, 239


    - Harald Koschik und Willem Willems (Hg.): Der Westwall. Vom Denkmalwert des Unerfreulichen. Köln: Rheinland-Verlag 1997 (Führer zu archäologischen Denkmälern des Rheinlandes Bd. 2), S. 265 ff.


    - Patrice Wijnands: Der Westwall bei Münsterbusch (Aachen/Stolberg). In: Deutsches Atlantikwall-Archiv (Hg.): DAWA-Nachrichten Heft 25/26. Köln: Harry Lippmann 2003 S. 45, 49 f.



    Dazu gibt es noch einige Links:


    www.bunkervos.nl/nieuwe site/inhoud/Westwall/Noord Eifel/Muensterbusch/muensterbusch.html (hier sind jedoch falsche Bunkernummern genannt)


    http://beton-im-wald.de/03c198…1989d93132f003/index.html (konnte ich kürzlich allerdings nicht mehr aufrufen, daher auch hier ein Zitat: "Stolberg
    Kleiner Bunker auf dem Gelände des ehemaligen RAD - Lagers in Stolberg Münsterbusch.
    Dieser Bunker hat sehr geringe Wandschtärken und bietet nahezu keinen Schutz!
    Errichtet vom Reichs Arbeitsdienst für einen Besuch von Adolf Hitler.
    Hiermit wollte der RAD demonstrieren, das er in der Lage währe kleine schutzbauten in eigener Verantwortung zu errichten.
    Adolf Hitler fand jedoch wenig Bewunderung für diese Bauten, im Gegenteil er bezeichnete sie als 'lächerlich'."



    www.derbuhlert.com/Eifelyeti/f…elyeti/westwallspuren.htm
    Auch hier ein Zitat: "Reichsarbeitsdienst-Bunker in Stolberg
    Auf dem Gelände eines ehemaligen RAD-Lagers befinden sich etwas versteckt zwei kleine Bunkeranlagen. Der Führer des Arbeitsgaus Köln, Generalarbeitsführer Schinnerer, wollte beweisen, dass der Reichsarbeitsdienst selbstständig kleinere Bunkeranlagen errichten konnte. Am 27. August 1938 besichtigte Adolf Hitler die Bunker auf einer Inspektionsreise entlang der Westgrenze.
    Die Bunker weisen lediglich ca. 0,70 m Wand- und Deckenstärke auf und besitzen jeweils zwei Räume von ca. 2 x 1 m. Der Bunker 467 besitzt noch einen Flur. Die sonst für Westwallbauten typische Deckenkonstruktion, mit Blechen zwischen Doppel-T-Trägern, fehlt hier. Die beiden "Bünkerchen" sind das einzige Zeugnis selbsttätiger Bauaktivitäten des RAD an der Westgrenze. (GPS Koordinaten: Bunker 466 WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0302859, Nordwert 5628505; Bunker 467 WGS84 UTM: 32 U, Ostwert 0302918, Nordwert 5628504)
    Die Bunker befinden sich in einem verwilderten Gelände in Stolberg Münsterbusch. Anfahrt am Besten über die Cockerillstraße von Stolberg oder Coels Straße von Aachen. An der Buschmühle (gleichnamige Straße) und "Industriepark" kann man parken und von dort in die Buschstraße gehen. Dort dem naturkundlichen Lehrpfad bis zur Tafel 12 folgen und ab da durch die Wiese den Hügel hinauf. In dem zerfurchten Gelände befinden sich die beiden Bunker. Über dem Eingang von Bunker 466 ist immer noch ein Hakenkreuz teilweise erhalten."


    Und abschließend noch zwei Bilderchen.


    Gruß, Thomas

    Hallo allerseits,


    Hier sind nun die Fotos, die mich auf den oben geschilderten Gedanken gebracht haben.


    Gruß, Thomas