Posts by HiWi

    Hallo J. H.,

    Ich finde den Hinweis wichtig, dass es sich hier um den RADwJ handelt, also nicht um eine RAD-Abteilung, sondern um das Lager 1/154.

    Überhaupt hätte ich es besser gefunden, wenn der RAD der männlichen Jugend und der der weiblichen Jugend streng voneinander getrennt behandelt würde. Einerseits wegen der Verwechslungsgefahr, andererseits wegen der sehr unterschiedlichen Aufgaben.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,

    Auch wenn es langsam ein wenig off topic geht, in meiner Heimatstadt Stolberg wurden sowohl Panzer- als auch Panzerjägerbataillone der US Army als Artillerie eingesetzt.

    Und: Nicht jeder eingegrabene Panzer diente als Artillerie, sondern bei der Wehrmacht weit überwiegend als Panzerabwehr.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo Tim,

    Spielberger schreibt, dass die höchste gezielte Schussweite der 7,5 cm Kwk. 40 3000 m waren. Mehr gab das T.Z.F. 5 f nicht her.

    Das englische Wikipedia schreibt 7700 m, was aber sicherlich nur die maximale Flugweite der Granate betrifft.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,

    Zum Tätigkeitsabzeichen der Flakartillerie: Es wurde "nach mindestens neunmonatiger Dienstzeit verliehen", ab Juli 1942 auch "von der Bewährung im Einsatz abhängig gemacht" (Angolia/Schlicht). Wenn also verliehen, dann blieb das Abzeichen dem Träger. Es kennzeichnete eine Fähigkeit, und die ging bei einer Versetzung nicht verloren. Im Buch ist es bei einem Hauptwachtmeister gezeigt, der ja auch nicht in der Geschützstaffel der jeweiligen Flakbatterie eingesetzt war.

    Davis: Uniformen und Abzeichen der Luftwaffe zeigt z.B. einen Luftwaffensoldaten, der das Abzeichen für Torpedotaucher der Kriegsmarine trägt und einen anderen mit dem Steuermannsabzeichen des Heeres.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo Roland,

    Kann sein, aber das lässt sich nicht anhand der Erkennungsmarke sagen. Die Reichswehr hatte die Marken so vorgestempelt oder geprägt eingelagert, und so wurden sie bei der Mobilmachung 1939 ausgegeben. Also kann ein frisch eingezogen Rekrut ebenso eine Reichswehr-Marke getragen haben wie ein alter Berufssoldat.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo Katja,

    Das isst ein einfacher Soldat des Heeres (also Schütze, Kanonier etc.) in seinem Ausgehanzug, also Waffenrock statt Feldbluse, lange Hose mit Schuhen statt Stiefelhose mit 'Knobelbechern', Schirmmütze statt Feldmütze oder Stahlhelm und nur dem Koppel mit Schloss (und Seitengewehr?) als Ausrüstung. Wurde so außer Dienst außerhalb der Kaserne getragen.

    Zur Waffengattung kann man nur sicher sagen, dass er nicht bei der Infanterie und nicht bei den (Gebirgs-) Jägern war. Für erstere ist die Umrandung des Mützendeckels nicht hell genug, für letztere fehlen die besonderen Abzeichen an Mütze bzw. Rockärmel.

    Schönen Gruß, Thomas!

    Hallo Herr Aders,

    Sie schrieben oben zu einem Abschuss "31.7.1943 Königshoven b. Bedburg, 4-mot, 3./146 (Album Cohrs)".

    Ein Oberst Cohrs war Kommandeur eines Flakregimentes, das den Bildband 'Flak verteidigt die Heimat' herausbrachte. Augustdieter hatte ein paar Aquarelle aus dem Band eingestellt und verortet. War Ihr Cohrs Kommandeur der Flakabteilung 146 oder des Flakregimentes 14? Wenn ja, kann ich ein Truppenkennzeichen (das den Einband des Bandes ziert) ergänzen sowie die Provenienz des Bildbandes verifizieren.

    Ergänzung: Ich hatte vergessen, zuerst im Lexikon der Wehrmacht nachzulesen. Dort ist 1940 - 1943 Oberst Wilhelm-Friedrich Cohrs als Kommandeur des Flakregimentes 14 (o) genannt.

    Schönen Gruß, Thomas!

    Hallo zusammen,

    Also zumindest bei dem Mann oben links sehe ich klar eine mutmaßlich weiße 16 auf der Schulterklappen. Vermutlich ein Infanterie-Nachrichtenzug oder sowas.

    Nochmal zur Bestätigung: Die Blitzabzeichen am linken Oberärmel bezeichnen das Truppen-Nachrichtenpersonal und sind deshalb in der jeweiligen Waffenfarbe gehalten. Die Nachrichtentruppe brauchte kein besonderes Abzeichen, sondern trug wie oben richtig benannt, die zitronengelbe Waffenfarbe

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo Martin,

    Ich kenne sowohl Bilder von alliierten Beutesammelstellen mit mehr oder auch weniger intakten Fahrzeugen und Panzern, aber auch viele Beispiele, wo Panzer noch Jahre nach dem Krieg auf den Schlachtfeldern standen, bevor sie von Privatleuten bzw. Unternehmen verschrottet wurden.

    Außerdem berichtete mir ein Zeitzeuge der frühen Nachkriegszeit, dass auf dem Standortübungsplatz Brand/Münsterbusch zuerst Panzer III und IV standen, bevor dort die ausgemusterten Modelle der Bundeswehr-Erstausstattung M 47 Patton, M 41 Walker Bulldog, Spz lang Hotchkiss abgestellt wurden.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,

    Kurz zum WT 80 (K): Die besaßen keinen Haken zum Aufhängen von Kochgeschirren, sondern einen gelochten Rand für Haken zum Aufhängen von Kochgeschirren. WT 80 mit nachgerüstetem Rand, WT 80 K ab Werk, daher das K.

    Beides sind Ofentypen für ständige Befestigungsanlagen, bei denen das Einwerfen von Sprengladungen durch den sogenannten Handgranatenfang verhindert wurde.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,

    Vierstellige Nummer hat das richtige getroffen: Es ist keine Jacke zum feldgrauen Feldanzug der Sturmartillerie oder Panzerjägertruppe, sondern eine offen geschnittene und gekürzte Feldbluse, wie sie im Mittelmeerraum öfter getragen wurde. Und definitiv nicht Luftwaffe, wie an den Hoheitsabzeichen an Feldbluse und Stahlhelm zu sehen ist.

    Dennnoch kurios!

    Schönen Gruß, Thomas!

    Hallo Bernhard,

    Deine letzten zwei Bilder zeigen den Transport von Munitionsaufzugpanzern für Flaktürme der ersten Generation, Berlin oder Hamburg.

    Und Uwe, zu Deinem Beitrag passend hat Dieter Robert Bettinger in seinem Buch Der Bau der Westbefestigungen noch folgende Abbildungen:


    Schwerlastanhänger3.jpgSchwerlastanhänger4.jpgSchwerlastanhänger1.jpgSchwerlastanhänger2.jpg

    In allen Fällen werden Panzertürme der deutschen Landesbefestigungen transportiert, sicherlich in Richtung ihres Einbauortes.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo Hans und Walter,

    Der Ort heißt korrekt Lontzen.

    Östlich und südlich von Zweifall gibt es kleine Bereiche, die nicht zum Naturpark Nordeifel gehören, der größte Teil aber schon. Die Wälder im Westen, westlich jenseits des Vichttales sind keine Naturschutzgebiete, aber wohl Landschaftsschutzgebiete.

    Schönen Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,

    Bisher scheint mir Holger die stimmigste Deutung zu haben. Die Zahlen könnten auf die Tragkraft der Fahrzeuge bzw. Anhänger in Tonnen hinweisen, 'RW' könnte dann für 'Rollenwagen' stehen. Zum Transport der schweren Panzertürme zu den Baustellen wurden vielrädrige Schwerlastanhänger benutzt, die von schweren Zugkraftwagen teils im Mehrfach-Schlepp gezogen wurden.

    Gerhard, kannst Du denn Feuerlöschgeräte RW 150 und RW R40G finden?

    "RW' für Regelwerk scheidet aus, da dies eine vollkommen unübliche Abkürzung für die übliche Bezeichnung Regelbau wäre.

    Schönen Gruß, Thomas