Posts by HiWi

    Hallo zusammen,


    In Gérard Grégoire: Les Panzers de Peiper face a l'US Army, S 44 ist ein Panther mit vollständigem Einheitslaufwerk abgebildet.


    Gruß, Thomas!

    Hi,


    Ich denke, es ist eine 666. In Kombination mit dem von mir nicht zu erkennenden taktischen Zeichen müsste die Einheit zweifelsfrei zu identifizieren sein.


    Vielleicht ein motorisierter Satansbraten--Halbzug der Teufelsküchenkompanie!?


    Gruß, Thomas!

    Hallo Hans (?),


    Das Buch könnte man in zeitgemäßer Form heute wieder mit bestimmt großem Erfolg neu auflegen! Zumindest Bucheckern und Waldpilze habe ich auch schon als sehr schmackhaft erlebt!


    Gruß, Thomas!

    Hallo Frederic,


    Wie gesagt, daran ist nichts seltsam, sondern im Gegenteil alles so, wie es sein sollte. Die gem. Flakabt. 496 ist auf der Tafel mit den schweren Batterien 1. - 4./496 und der 6.(leichten)/496 mit fünf (I. - V.) Zügen vertreten. Außerdem findet noch der leichte Flaktrupp der schweren 4./496 Erwähnung.

    Der Abteilung waren außerdem noch taktisch (und sicher nur zeitweise) unterstellt die schwere Flak-Abteilung (Eisenbahn) 538, von der drei Batterien (1. - 3./538) erwähnt werden sowie die leichte Flakabteilung 997 (ebenfalls drei Batterien werden erwähnt, außerdem die Züge I. - II./1./997 und I. und II./3./997). Der III. Zug der leichten 5./gem.Flakabt. 344 war auch zeitweise noch dabei.


    Gruß, Thomas!

    Hallo Eberhard,


    Wenn sogar noch 1945 15 Pz. II beim Feldheer waren, wurden sie auch noch dann eingesetzt. Vermutlich waren das Luchse.


    Die Pz. II beim Fallschirm-Panzer-Regiment 21 werden sicherlich auch in Erkunder- oder Spähzügen zusammengefasst worden sein, unabhängig von der Ausführung. Vielleicht wurde hierbei sogar tatsächlich an eine mögliche Luftverlastung per Me 323 gedacht?


    Gruß, Thomas!

    Hallo allerseits,


    Soeben zufällig auf einen weiteren Beleg für 8,8 cm-Leuchtgranaten bei der Luftwaffen-Flak gestoßen:


    https://wwii.germandocsinrussi…page/195/mode/grid/zoom/1


    Hier ist auch ausdrücklich von 'Navigationsschießen' die Rede; ich denke, das grenzt die Datierung von Jan-Bernds Karte auf 1944/45 ein. Frühere Belege hatten wir hier doch nicht, soweit ich mich entsinne?


    Gruß, Thomas

    Hallo Namenloser,


    Du hast ja schon die perfekte Seite gefunden, um selber zu sehen, dass es definitiv kein Ringstand ist. Angenommen, es ist ein militärisches Bauwerk des Zweiten Weltkrieges, könnte es sich evtl. um eine Art Postenstand handeln. Fla-MG-Stände waren logischerweise rund, auch dafür findest Du auf gyges.dk gute Beispiele.


    Gruß, Thomas

    Hallo Uwe,


    Zu den Festungs-Einbau-Kommandos nehme ich stark an, dass sie entsprechend der für den Einbau zugewiesenen Festungswaffen und Festungslafetten organisiert waren. Es wurden fallweise auch Rüstungsarbeiter der produzierenden Betriebe eingesetzt, um Zeit für Neuausbildung von Soldaten einzusparen. Es wird ein geringes, festes Rahmenpersonal gegeben haben, da bin ich mal auf die genannte K.St.N. 4651 gespannt.


    Zu den Pionier-Sperrkompanien ist anzunehmen, dass sie im Zusammenhang mit den ab 1945 im Osten aufkommenden Sperrzonen zu sehen sind. Das klingt hochtrabend, aber im Wesentlichen geht es um ein Frühwarnsystem im Hinterland, das auf HJ auf Fahrrädern basierte, um Panzerjagdkommandos (ebenfalls u.a. HJ auf Rad mit Panzerfaust) und um vorbereitete behelfsmäßige Straßensperren, die im Alarmfall zu schließen waren. Und hier kommen sehr wahrscheinlich die Pionier-Sperr-Kompanien ins Spiel, aber da Verminungen wegen der schlechten Munitionslage hinter der Front kaum mehr infrage kamen, wird es doch eher um derartige behelfsmäßige Panzersperren gegangen sein. Es gab Barrikaden aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Geräten, Baumstammsperren (senkrecht in den Boden eingelassen oder waagerecht als Rampensperre), Fallkörper- und Wälzkörpersperren, Schikanen an Ortseingängen und natürlich Tschechenigel, spanische Reiter etc. etc.

    Sinn des ganzen war, die gefürchteten durchgebrochenen Sowjet-Panzerrudel abzufangen - die Rote Armee hatte eben aus den deutschen Blitzfeldzügen gelernt.


    Gruß, Thomas!

    Hallo Karl,


    Genau. Die Vorstellung, einen präzisen Tiefangriff im Gleitflug zu fliegen und plötzlich in eine Salve aus bis zu 210 Raketen (6 × 35) zu geraten, würde mich auch mit elastischen 20 Jahren nicht wenig verunsichert haben. Allein die Rauchspuren...


    Gruß, Thomas!

    Hallo Eure Lordschaft,


    Seid bedankt, dass Ihr mit Euren seherischen Fähigkeiten uns blinde Tore erleuchtet. Pz. II Ausf. F und spätere, so hat's gelautet. Also: Welche Variante des netten kleinen Vertreters der Spezies Carrus Armatus Secundus soll Deiner Meinung nach für z. B. das Fallschirm-Panzer-Regiment 1 bzw. 21 in immerhin 40 Exemplaren infrage kommen?


    Laut Hahn: Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres, Band II, S. 30 f.wurden noch 1942 produziert

    282 Pz. II unklarer Variante (ohne Sf.!)

    23 Pz. II F

    20 Pz. II L (bis 1945 insgesamt 104)


    Wenn im März 1945 noch 15 Pz. II beim Feld- und 130 Pz. II beim Ersatzheer waren, handelte es sich sicher größtenteils um die zuletzt produzierten Typen, also F und L (da die Abschlussausführungen G und J nicht mehr produziert wurden).


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Das Merkblatt g251 Teil C Heft 25 Schutz von Wasserkunstbauten vom September 1944 weiß zu berichten:


    "g) Flak-Raketenwerfer.

    23. Werden zur Verstärkung der Wirkung leichter und mittlerer Waffen Flak-Raketenwerfer - Föhngeräte oder Schießkarren - eingesetzt, so ist folgendes zu beachten:

    Föhngeräte und Schießkarren dienen als zusätzliche Waffen zur Abwehr von Tiefangriffen. Leichte und mittlere Flakartillerie muß einen genügend starken selbständigen Einsatz um das Schutzobjektes bilden, der durch die Flak-Raketenwerfer nur ergänzt wird. Flak-Raketenwerfer können nicht allein als Träger dieser Abwehr eingesetzt werden.

    24. Die z. Z. eingesetzten Raketenwerfer 7,3 cm Flak sind Mehrfachwerfer. Ihre Granaten wirken durch Aufschlag. Zerlegung der Geschosse ergibkeine volle Sperrfeuerwirkung. Der Salvenschuß des Raketenwerfers soll am Ziel etwa die Wirkung eines Schrotschusses erreichen.

    Der Zeitabständen zwischen zwei Vollsalven beträgt bei gutgeschulter Bedienung 1 - 1 1/2 Minuten. Aus demselben Werfer kann daher ein Anflug nicht mehr mit einer zweiten Salve bekämpft werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Werfer massiert einzusetzen.


    25. Aufstellung.

    Je zwei Halbzüge (zu je drei Geräten) werden dicht beieinander - mit etwa 100 m Abstand - aufgestellt. Innerhalb des Halbzuges werden die Geräte in Dreiecksform mit Abständen von etwa 60 m eingesetzt, davon möglichst ein Gerät mit dem Halbzugführer in der Hauptanflugrichtung vorgeschoben.

    Gute Beobachtungsmöglichkeit auf große Entfernung nach allen Seiten ist besonders wichtig. Für Aussparungen und Mindestrohrerhöhung gelten die Bestimmungen der L. Dv. 400/19 I, Ziffer 25-29- Mindestrohrerhöhung +10°.


    26. Bei den derzeitigen ballistischen Leistungen der Flak-Raketenwerfer sind Abwehrerfolge bei Anflug oder anflugähnlichen Zielbedingungen zu erwarten.

    Soweit bei Wasserkunstbauten nach ihrer Luftempfindlichkeit, den örtliche Geländeverhältnissen usw. Tiefangriffe aus einer Hauptanflugrichtung wahrscheinlich sind, sind die Raketenwaffen in Halbzügen als einfache oder doppelte Sperriegel in dieser Richtung so einzusetzen, daß sie überflogen werden müssen. Ist keine Hauptanflugrichtung erkennbar, so sind die Waffen in einem oder mehreren Ringen um das Objekt einzusetzen.


    27. Der durchschnittliche Abstand zum Objekt beträgt bei Schießkarren mit feststehenden Rohrerhöhung 600-800 m, bei Föhngeräten 900-1200 m. Wenn nur wenige Geräte zur Verfügung stehen, ist ein Sperriegel oder Ring in etwa 500 m Abstand zum Objekt zu bilden."


    Aus http://wwii.germandocsinrussia.org. germandocsinrussia.org/de/nodes/2789-akte-263-richtlinien-f-r-den-einsatz-und-kampff-hrung-der-flakartillerie-in-der-luftverteidigung#page/1/mode/grid/zoom/1


    Fritz Hahn: Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres, Band I schreibt, dass bis Ende November 1944 15.000 Schuss der Raketensprenggranate 4609 verbraucht wurden, damit jedoch nur ein Abschussgeräte erzielt wurde. Das Föhngeräte sei 35-schüssig gewesen und in 83 Exemplaren eingesetzt worden (angeblich einige an die Heersflak zur Verteidigung der Ludendorffbrücke abgegeben, aber das ist nach dem Vorstehenden mehr als unwahrscheinlich).


    Gruß, Thomas!

    Hallo Andreas,


    In der Kriegsgliederung des Feldheeres vom 15. 01. 1940 (T78R402_H1_84.1) habe ich die Pionierbataillone 750 bis 754 z.b.V. (Vermerk: = Minierbtlne.) gefunden. Sie besaßen drei bis vier Kompanien, unter denen sich sicherlich Minier- und Horchkompanien befanden.


    Bei der Erwähnung von Pionier-Sperr-Kompanien fällt mir ein, dass bei der Aufstellung der Grenzwacht-Regimenter am Westwall Pionier-Sperr-Züge in Stärke von 1/4/44 eingesetzt wurden. Gw. 36 besaß 8 Züge, Gw. 46 3 Züge, Gw. 56 4 Züge, Gw. 66 7 Züge, Gw. 76 4 Züge (Manfred Groß: Der Westwall zwischen Niederrhein und Schnee-Eifel, S. 274, 277 und 295).


    Ich habe noch ein Dokument entdeckt, dass einen Einblick in die Tätigkeit einer Gesteinsbohr-Kompanie bietet: Die Festungspionierabschnittsgruppe III/3 (Festungspionierstab 3) ließ 1944 von der unterstellten G.B.K. 3 für den Gefechtsstand des Grenadierregimentes 917 (242. I.D.) bei Toulon, Bormes-Les-Mimose einen Felshohlbau bauen. Der U-förmige Stollen war über zwei mehr als 30 m lange Gänge erreichbar und 27 m lang.


    Gruß, Thomas!

    Hallo Andreas,


    Bisher habe ich nur von Festungs-Einbau-Kommandos gelesen. Sicher, dass es 'Kompanie' heißen soll?


    Zur Unterstellung der Gesteinsbohr-Kompanien habe ich noch die Gliederung eines Festungsbau- bzw. -pionierbataillons zur Zeit des Westwallbaus:

    - Bataillonsstab

    - 1 Baukompanie

    - 1 Betonbaukompanie

    - 1 Stollenbaukompanie

    - 1 Gesteinsbohrkompanie (außer bei den Festungs-Bau-Btl. 220 und 242, da sie bei den am Niederrhein eingesetzten Festungspionierstäben 28 und 27 nicht benötigt wurden)

    - 1 technische Kompanie (sollte zunächst mit nur einem Zug zur Stromversorgung der Festungsanlagen aufgestellt werden, was aber doch nicht geschah)

    - 1 Festungsparkkompanie (errichteten und verwalteten Festungspionierparke für Korps und Divisionen)

    - Festungsbaukolonne (mot.)


    Leider habe ich dazu keinen Quellennachweis (mehr).


    Gruß, Thomas!

    Hallo zusammen,


    Da ich heute nochmal in Bad Münstereifel-Rodert im FHQu Felsennest vor Ort war, reaktiviere ich dieses spannende Thema nochmal. Inzwischen gibt es auch ein eigenes Buch zum Führerhauptquartier Tannenberg.


    https://www.explorate-verlag.d…ptquartier-tannenberg.php


    Übrigens sehr empfehlenswert!


    Es handelte sich bei Tannenberg wie schon beim Felsennest um eine ehemalige LVZ-Anlage, die erweitert und am oder nach Kriegsende zerstört wurde. Sowohl hier im Forum als auch im genannten Buch wird allerdings behauptet, dass der Eselsberg ursprünglich den Namen Felsennest getragen und dem FHQu seinen Namen gegeben habe. Ich halte diese nicht belegte Aussage für falsch, zumal Felsennest ein sehr ungewöhnlicher Name für einen Eifel-Berg wäre (schwaches Argument) und in der TK 25, Blatt 5406 von 1935 durchaus Eselsberg steht, wo später das Felsennest entstand (starkes Argument).


    https://contentdm.lib.byu.edu/…GermanyMaps/id/2321/rec/1


    Gruß, Thomas!

    Hallo Kirsten,


    Am wahrscheinlichsten ist, was Karl schreibt. Zwar könnte Deinem Opa eine Granate auch auf den Fuß gefallen sein, zumal er in einer Artillerie-Einheit diente, die Granaten verschoss, auch könnte er durch eine Handgranate verletzt worden sein, aber eine feindliche Artilleriegranate bzw. deren Splitter werden wohl am wahrscheinlichsten die Verwundung verursacht haben. In keinem Fall aber eine Spreng- oder gar Bohrpatrone, denn diese dienten dem intentionellen Sprengen von Anlagen ohne direkten Feindkontakt. Insofern ist Deine Anfrage hier nicht gut aufgehoben, wenn auch beantwortet.


    Gruß, Thomas!