Posts by HiWi

    Hallo allerseits,


    Bei Interesse und Gelegenheit stelle ich gerne meine Ausgabe der Panzer-Erkennungstafel 2 'Die sowjet-russische Panzerwaffe' vom 1. 7. 1944 hier ein. Ich kann sie nur jetzt nicht scannen und das Abfotografieren schafft zu große Dateien, die ich mit dem Handy nicht verkleinern kann (400kb-Grenze...). Ist ein interessantes Zeitdokument, wobei ich mich frage, bis auf welche Einheiten-Ebene sie wohl Verbreitung gefunden haben mag; hatte z.B. jede Panzerjägerabteilung eine Ausgabe?


    Witzigerweise ist unter 'Wichtige amerikanische und englische Baumuster' auch der US-57-Tonner M6 / M6A1 "Dreadnought" aufgeführt - mit dem Hinweis, er sei "In Sowjet-Rußland noch nicht aufgetreten." Konnte er auch schlecht, weil sich die Amis wohlweislich gegen einen Fronteinsatz des in seiner Auslegung überholten Monsters entschieden und die gebauten Exemplare des tatsächlich eingeführten Typs nur in der Ausbildung verwendeten (nach Chamberlain und Ellis: British and American Tanks of World War 2). Das zeigt aber immerhin, dass man schon ein bisschen Einblick in fremde Panzerküchen besaß...


    Gruß, Thomas!

    Hallo Dmitry,


    In der 'Anlage zur H.Dv. 469/2 Panzererkennungstafel Sowjetrussische Panzerwaffe' ist tatsächlich der T 34 mit geschweißtem Turm (und nach der Abbildung mit Kommandantenkuppel) auch als T 43 bezeichnet. Diese Tafeln dienten der Fronttruppe zur Identifizierung und Ansprache feindlicher Panzer und war denen sicherlich eher geläufig als Informationen über nicht eingeführte Prototypen, also lassen wir die Wikipedia mal außen vor.


    Gruß, Thomas!

    Hallo zusammen,


    Werner hat das Rätsel gelöst. Die Panzererkennungstafeln standen den Truppen ja zur Verfügung, anders als Unterlagen zu irgendwelchen Prototypen (obwohl der US-Typ M6 Dreadnought auch darin vorkommt, der nie die Front erreicht hat). Die Bezeichnung 'T-43' ist mir dort auch aufgefallen, aber ich habe nicht damit gerechnet, sie jemals 'in Verwendung' zu sehen. Ich dachte, jedem Landser würde 'T-34' ausreichen...


    Gruß, Thomas

    Hi,


    Haben vor Jahren auf einer Baustelle in Übach-Palenberg amerikanische Springfield .30-06 gefunden. Da die Polizeiwache auf der anderen Straßenseite war, haben wir die Patronen dorthin gebracht. Der genervt-gelangweilte Beamte hielt das zwar für eine Lappalie, hat die Dinger aber dennoch pflichtschuldig in Verwahrung genommen - aber nicht, ohne uns darauf hinzuweisen, dass wir Verbotenes getan hätten, als wir mit der Munition herumgelaufen waren. Die Bedeutung, die der Beamte unserem Fund beimaß, bewies er übrigens, indem er als Quittung ein Post-it benutzte - aber immerhin abgestempelt! Keine motivierende Erfahrung.


    Gruß, Thomas!

    Hallo Philipp,


    Die vielfachen Berichte, nach denen Truppenbewegungen an der Westfront nur bei Nacht oder tagsüber bei Wetterlagen möglich waren, die den westalliierten Tieffliegern Einsätze unmöglich machten, sind folglich aus der Luft gegriffen?

    Beschäftigt man sich nur mit der einschlägigen Literatur zu den Kämpfen, die auf die Invasion vom 6. Juni 1944 bis zum Rheinübergang der Alliierten stattfanden, muss man das zwangsläufig verneinen.


    Die massiv differierenden Verlustmeldungen sind übrigens auf eine Menge Faktoren zurückzuführen: Doppelmeldungen, Annahme: Treffer = Ausfall, Annahme: Ausfall = Totalverlust etc. etc. Daraus lässt sich nicht allzu viel an Erkenntnissen ableiten, kann doch so gut wie nie die Arbeit der Bergungs- und Instandsetzungsdienste in Relation zu den Gefechten gesetzt werden.


    Mit zweifelndem Gruß, Thomas

    Hallo allerseits,


    Heute habe ich mir die M.Fl.Abt. 814 im Verteidigungsbereich Hansted in Dänemark vorgenommen (den Link zur entsprechenden Lexikons-Unterseite findet Ihr bei den Internetseiten und weiteren Nachweisen):


    Marine-Flakabteilung 814 Hanstholm (Verteidigungsbereich Hansted / Baupunkt 27)

    Unterstellt unter Admiral Skagerrak / Seekommandant Nordjütland, Gliederung mit Stand vom 1. September 1942 (http://www.bunkermuseumhanstho…tilleri-i-danmark-191942/ mit Ergänzungen nach dem Stand vom 10. Juli 1943 nach http://www.bunkermuseumhanstho…s-indretningpr-1071943/):


    1./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 10,5 cm SK C/32 in 8,8 cm MPL C/30 D, 4 x 3,7 cm Flak, 7 x 2 cm Flak, am 10. Juli 1943 blieben an leichter Flak nur noch 2 x 2 cm Flak Madsen; Bauten: 4 x Geschützstände Flak 243 (Fl 243), 1 x Munitionsauffüllraum Flak 246 (Fl 246), 2 x Doppelgruppenunterstände R 622, 1 x Brunnenstand R 646)


    2./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 7,5 cm Flak Vickers-Armstrong in Spreizalafette (Es handelte sich entweder um die 7,5 cm Flak (d) oder die 7,5 cm Flak Vickers (e), die beide von Vickers-Armstrong, Crayford und Elswick, hergestellt wurden.), 2 x 2 cm Flak Madsen; Bauten: 2 x Einheitsflakstände Flak 242 (Fl 242), X x Doppelgruppenunterstände R 622, 1 x Brunnenstand R 646)


    3./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 7,5 cm Flak Vickers-Armstrong in Spreizalafette, 1 x 2 cm Flak 30 (Wahrscheinlich ist hier – wie auch bei der 4. Batterie – die bei der Kriegsmarine übliche Flak 2 cm MG C/30 gemeint. Für die spätere 5. Batterie ist dies auch so nachgewiesen.), 1 x 2 cm Flak Madsen; Bauten: 2 x Einheitsflakstände Flak 242, X x Doppelgruppenunterstände R 622, 1 x Brunnenstand R 646)


    4./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 7,5 cm Flak Vickers-Armstrong in Spreizalafette, 2 x 2 cm Flak 30; Bauten: 2 x Einheitsflakstände Flak 242, X x Doppelgruppenunterstände R 622, 1 x Brunnenstand R 646)


    5./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 9 x 3,7 cm Flak SK C/30 in Einheitslafette 34; Bauten: 9 x Einheitsflakstände Flak 242, 3 x Scheinwerferstände L 411 A)


    6./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 7 x 2 cm Flak, später bis zu 16 x 2 cm Flak; Bauten: 18 x Einheitsflakstände Flak 242, 6 x Scheinwerferstände L 411 A)


    7. (Scheinwerferbatterie)/M.Fl.A. 814 (Ausrüstung: 11 x Sw. 150 cm, 4 x Sw. 60 cm; Bauten: 2 x Scheinwerferstände Typ 1777)


    Gliederung mit Stand vom 1. Dezember 1944; der Stab und die schweren Batterien bildeten je einen eigenen Stützpunkt, während die leichten Batterien und die Scheinwerferbatterie zugweise auf die Stützpunkte des Verteidigungsbereiches Hansted aufgeteilt waren:


    1. (Stabsbatterie)/M.Fl.A. 814 im Stützpunkt Ugruko (Ausrüstung: 1 x FuMO als Flugmessgerät, 1 x s.MG Hotchkiss, 5 x le.MG (b); Bauten: 1 x Flak-Kommandeurstand Flak 241 (Fl 241, Nr. 1053 / 27541 (alte / neue Nummerierung)), 5 x R 622 (Nr. 1221 bis 1225, letzterer zugleich für Verpflegung / 27540, 27542, 27543, 27544 und 27546), 1 x R 646 (Nr. 1226 / 27547), 1 x Stand für Funkmessgerät V 157 (Nr. 1236 / 27550), 2 x Unterstände für 15 Mann R 656 (Nr. 1241 und 1242 / 27044 und 27046))


    2./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 10,5 cm SK C/32, 2 x 2 cm Flak Madsen, 1 x FuMO Flak, 2 x s.MG 08, 2 x s.MG (i), 2 x le.MG (b), 4 x Fl.W. 41, 3 x Abw.Fl.W., 3 x 8 cm Gr.W.; Bauten: 4 x Fl 243 (Nr. 1180 I bis IV / 27501 bis 27504), 1 x Leitstand Flak 244 (Fl 244, Nr. 1180 L / 27507), 1 x Maschinenzentrale Flak 245 (Fl 245, Nr. 1180 Mz / 27511), 2 x Munitionsauffüllräume FL 246 (Nr. 1180 M1 und 1180 M 2 / 27507 und 27508), 2 x R 622 (Nr. 1181 und 1182, letzterer zugleich für Verpflegung / 27513 und 27515), 1 x R 646 (Nr. 1183 / 27514), 2 x Fl 242 (Nr. 1184 und 1185 / 27509 und 27510); (verstärkt) feldmäßige Bauten: 1 x Hochspannungsraum)


    3./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 10,5 cm SK C/32, 2 x 2 cm Flak Madsen, 1 x FuMO Flak, 2 x 8 cm Gr.W., 1 x s.MG Hotchkiss, 4 x le.MG 13, 8 x Fl.W. 41; Bauten: 5 x R 622 (Nr. 1000 ab, 1000 cd zugleich für Verpflegung, 1003 bis 1005 / 27404, 27405, 27409 bis 27411), 2 x Fl 246 (Nr. 1000 M1 und 1000 M2 / 27406 und 27407), 2 x Fl 242 (Nr. 1001 und 1002 / 27401 und 27402), 1 x R 646 (Nr. 1006 / 27412), 1 x Einheitsmaschinenraum M 183 (Nr. 1000 Mz / 27408); (verstärkt) feldmäßige Bauten: 4 x Geschützbettungen für 10,5 cm Flak, 1 x Leitstand I)


    4./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 10,5 cm Flak, 2 x 2 cm Flak Madsen, 1 x FuMO Flak, 2 x 8,14 cm Gr.W. 275 (d), 1 x s.MG 08, 1 x s.MG Hotchkiss, 3 x le.MG (b), 4 x Fl.W. 41; Bauten: 5 x R 622 (Nr. 1130 ab zugleich für Verpflegung , 1130 cd, 1130 ef mit Außenbrunnen, 1130 gh, 1130 ik / 27523 bis 27527), 2 x Fl 246 (Nr. 1130 M1 und 1130 M2 / 27531 und 27532), 2 x Fl 242 (Nr. 1131 und 1132 / 27529 und 27530), 1 x Leitstand Flak 314 (Fl 314, Nr. 1130 L / 27520), 1 x Einheitsmaschinenraum M 183 (Nr. 1130 Mz / 27521), 1 x Kleinstbrunnenstand R 675 (Nr. 1130 W / 27522); (verstärkt) feldmäßige Bauten: 4 x Geschützbettungen für 10,5 cm Flak)


    5./M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 4 x 10,5 cm Flak, 2 x 2 cm MG C/30, 1 x FuMO Flak, 2 x m.Gr.W., 1 x s.MG Hotchkiss, 5 x le.MG 13, 2 x 8,14 cm Gr.W. 275 (d), 4 x Fl.W. 41, 5 x Abw.Fl.W.; Bauten: 5 x R 622 (Nr. 1200 ab zugleich für Verpflegung, 1200 cd, 1200 ef, 1200 gh, 1200 ik / 27581 bis 27585), 2 x Fl 246 (Nr. 1200 M1 und 1200 M2 / 27587 und 27588), 2 x Fl 242 (Nr. 1201 und 1202 / 27591 und 27592), 1 x R 646 (Nr. 1200 W / 27589), 1 x Einheitsmaschinenraum M 183 (Nr. 1200 Mz / 27590); (verstärkt) feldmäßige Bauten: 4 x Geschützbettungen für 10,5 cm Flak)


    6. (leichte Batterie)/M.Fl.A. 814 (bei ihr war auch ein FuMG Mammut eingebaut; Bewaffnung: 1 x 7,5 cm FK 246 (n), 2 x 2 cm Flak, 9 x 3,7 cm Flak, 3 x 3,7 cm Flak 43, 3 x Sw. 60 cm, 3 x s.MG 08, 3 x le.MG 13, 4 x le.MG (b), 3 x le.MG (d); Bauten im Infanteriestützpunkt Hansted ( Für diese Bauten wie auch die im Stützpunkt 2./M.A.A. 118 kann die neue Nummerierung nicht angegeben werden, da sie im Originaldokument großenteils unleserlich ist und bei Rudi Rolf: Atlantikwall. Batteries and Bunkers nicht nach den Batterien der M.Fl.Abt. 814 aufgeschlüsselt ist.): 6 x Fl 242 (Nr. 1056, 1057 und 1091, 1194 bis 1196), 2 x L 411 A (Nr. 1090 und 1199), 1 x Unterstand für Feldküche R 645 (Nr. 1246); Bauten im Stützpunkt 2./M.A.A. 118 (38 cm): 4 x Fl 242 (Nr. 1051, 1070, 1071 und 1110), 1 x L 411 A (Nr. 1072); (verstärkt) feldmäßige Bauten: 3 x Geschützbettungen für 4 cm Flak), 3 x Wohnunterstände Falkenhorst III)


    7. (leichte Batterie)/M.Fl.A. 814 (Bewaffnung: 3 x 2 cm Flak (Evtl. sind hier Flak-Vierlinge gemeint.), 12 x 2 cm Flak, 5 x Sw. 60 cm, 2 x s.MG Hotchkiss, 3 x le.MG (i); Bauten im Infanteriestützpunkt Hansted: 6 x Fl 242 (Nr. 1021 bis 1023 und 1158 bis 1160), 2 x L 411 A (Nr. 1024 und 1157); Bauten im Stützpunkt 2./M.A.A. 118 (38 cm): 11 x Fl 242 (Nr. 1044, 1045, 1074, 1076, 1112, 1116, 1133, 1134, 1135, 1138 und 1139), 4 x L 411 A (Nr. 1046, 1113, 1136 und 1137))


    8. (Scheinwerferbatterie)/M.Fl.A. 814 (Ausrüstung: 5 (2?) x 2 cm Flak, 11 x Sw. 150 cm, 11 x Horchgeräte, 5 x s.MG Hotchkiss, 2 x le.MG 13, 1 x le.MG (b); Bauten im Infanteriestützpunkt Hansted: 2 x Scheinwerferstände Flak 277 (Fl 277, Nr. 1029 und 1193)


    Zum 20. Februar 1945 war zwischen dem Seekommandanten Nordjütland und der M.Fl.A. 814 noch der Marineartillerie-Regimentsstab 40 eingeschaltet worden. Ansonsten blieb die Gliederung und Ausstattung gleich (Kriegsgliederung aller in Dänemark eingesetzten Wehrmachtteile nach dem Stand vom 1. 12. 1944 und vom 20. 2. 1945).


    Literatur

    Peter Chamberlain und Terry Gander: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939-1945. Handwaffen, Artillerie, Beutewaffen, Sonderwaffen. Stuttgart: Motorbuch 1999

    Rudi Rolf: Atlantikwall. Batteries and Bunkers. Middelburg: PRAK 2014


    Dokumente

    Baufortschrittsmeldung des Festungspionierstabes 31 mit Stand vom 15. 1. 1945

    Baufortschrittsmeldung des Festungspionierstabes 31 mit Stand vom 20. 2. 1945

    Kriegsgliederung aller in Dänemark eingesetzten Wehrmachtteile nach dem Stand vom 1. 12. 1944

    Kriegsgliederung aller in Dänemark eingesetzten Wehrmachtteile nach dem Stand vom 20. 2. 1945


    Internet

    http://www.bunkermuseumhanstho…ers-indretningpr-1071943/

    http://www.bunkermuseumhanstho…tilleri-i-danmark-191942/

    http://www.lexikon-der-wehrmac…n/Marineflak/MFlakAbt.htm

    http://www.relikte.info/aw-DK.html


    Gruß, Thomas!

    Hallo Annett,


    Da muss sich Herr Andersen wohl verschrieben haben: Ich habe in den Kriegsgliederungen aller Wehrmachteinheiten in Dänemark vom 1. 12. 1944 und 20. 2. 1945 nur die Luftnachrichten-Abteilungen II/10, I/34 und das Luftnachrichten-Regiment 222 gefunden (https://bunkermuseumhanstholm.…e-haer-i-danmark-1940-45/). Die 20. Kompanie (Teil der III./222) besetzte die Funkmeßstellung Faun bei Skovby auf Fünen (laufende Nummer 488 auf DAWA: http://www.atlantikwall.info/radar/denmark/rdk_.htm). Auch hier:

    https://www.geschichtsspuren.d…enbank/details/9/397.html

    findet sich die Einheit 20/222 in der Stellung Faun.


    Der Weg von der Kriegsmarine zur Luftwaffe ist mir allerdings rätselhaft...


    Gruß, Thomas!

    Hallo Sven,


    Die Baubataillone wurden bei der Mobilmachung aus den Abteilungen des RAD in einer Stärke von je 1805 Mann aufgestellt. Nach der Übernahme in die Wehrmacht, Entlassung der RAD-Führer und Einkleidung in die feldgraue Uniform wurde die Kopfstärke auf 1267 Mann verringert. Ab Oktober 1943 wurden die Baubataillone in „Anerkennung ihrer kämpferischen Leistungen“ in die Pioniertruppe des Heeres als Baupionierbataillone übernommen und erhielten deren schwarzen Waffenfarbe anstelle der bisherigen braunen Vorstöße an den Uniformen.


    Dein Urgroßvater wird bereits vor 1943 beim Baubataillon 144 gewesen sein, wie die Beschriftung der Erkennungsmarke zeigt. Allerdings glaube ich nicht, dass er als RAD-Mann zum Bataillon kam, denn dafür müsste er 1939 mit 27 Jahren schon zu alt gewesen sein. Aber vielleicht kann einer der RAD-Experten hier Genaueres sagen.


    Das Baubataillon 144 wurde 1939 im Raum Trier bei Kell aufgestellt und bei Stolberg-Breinig, Kreis Aachen, beim Bau des Westwalls eingesetzt. Für die ehemaligen RAD-Männer, nun eben Bausoldaten, änderte sich in dieser Hinsicht also nichts.


    Infos aus:

    John R. Angolia und Adolf Schlicht: Die deutsche Wehrmacht. Uniformierung und Ausrüstung 1933-1945. Band 1: Das Heer. 3. überarb. Aufl. Stuttgart: Motorbuch 1996

    Manfred Groß: Der Westwall zwischen Niederrhein und Schnee-Eifel. Köln: Rheinland-Verlag 1989 (Archäologische Funde und Denkmäler des Rheinlandes Bd. 5)


    Gruß, Thomas!

    Guten Tag,


    Ich habe mich in letzter Zeit ein wenig mit dem HKAR 1240 (und natürlich dem HKAR 940 und den Heeres-Küstenartillerie-Abteilungen 823 und 826) auseinandergesetzt. Als Ergebnis würde ich gerne diesen Artikel


    http://www.lexikon-der-wehrmac…usten-Artillerie/HKAR.htm


    ergänzen:


    Heeres-Küstenartillerie-Regiment 1240

    I. Abteilung / Heeres-Küstenartillerie-Regiment 1240 (ehemalige Heeres-Küstenartillerie-Abteilung 823)


    1./1240 HKB Vosscheslag (ehemalige 1./823), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f)

    2./1240 HKB Zeebrugge (ehemalige 2./823), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f)

    3./1240 HKB Middelkerke / Stützpunkt von Leeb Ost-W 09 (ehemalige 3./823), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f), 1 × 7,5 cm FK 16 n.A., 1 × 3,7 cm Flak, 2 × 2 cm Flak, 1 × 2 cm Kwk., 1 × Gr.W., 6 × MG, 1 × Sw. 150 cm, 1 × Sw. 60 cm; Bauwerke: 6 × offene Bettung, 6 × R 501, 2 × R 502, 11 × R 134 (davon 1 als Küchenbunker Ost-W 09-212), 2 × L 402, 1 × L 411, 1 × Vf. 2 a und weitere (verstärkt) feldmäßige Bauten, darunter 2 Latrinenstände und 5 Ringstände

    4./1240 / Stützpunkt 687 E (die unterstellte Eisenbahn-Artillerie-Batterie 687) bei Lissewege, Bewaffnung: 2 × 20,3 cm K (E), 1 × 15,5 cm s.FH 414 (f) oder 2 × 10 cm le.FH 14/19 (t), 4 × 5 cm Kwk., 1 × 2,5 cm Pak (f), 4 × 2 cm Flak, 2 × Gr.W., 4 × MG; Bauwerke: 1 × R 119 mit Beobachtungsturm, 1 × R 502, 2 × R 622, 5 × Vf. 2 a, 1 × vf. Leitstand auf Wohnhaus aufgesetzt und weitere (verstärkt) feldmäßige Bauten


    II. Abteilung / Heeres-Küstenartillerie-Regiment 1240 (ehemalige Heeres-Küstenartillerie-Abteilung 826)


    5./1240 HKB Groenendijk / Stützpunkt von der Tann (ehemalige 1./826), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f), 1 × 4,7 cm Kwk., 1 × 2 cm Flakvierling 38, 3 × 2 cm Flak, 1 × 2 cm Kwk., 6 × MG

    6./1240 HKB La Panne-Adinkerke / Stützpunkt Schlieffen Ost-W 049 (ehemalige 2./826), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f); Bauwerke: 6 × offene Bettung, 1 × R 610 (Ost-W 049 361), 4 × R 611 (davon zwei erhalten, einer mit Nr. Ost-W 049 358)

    7./1240 HKB Westende / Stützpunkt Seydlitz Ost-W 013 (ehemalige 3./826), Bewaffnung: 6 15,5 cm K 418 (f), 1 × 7,5 cm FK (f), 1 × 4,7 cm Pak (f), 1 × 3,7 cm Pak, 1 × 3,7 cm Flak, 1 × 2 cm Kwk., 3 × 2 cm Flak, 9 × MG, 1 × 150 cm Sw., 1 × 60 cm Sw.; Bauwerke: 6 × offene Bettung, 1 × Leitstand, 1 × Beobachtungsstand, 3 × R 501, 3 × R 502, 1 × R 196, 2 × L 402, 5 × Vf. 2 (davon 1 als Küchenbunker), 3 × Vf. 7


    Meine Informationen habe ich hierher:


    http://wwii.germandocsinrussia…age/2/mode/inspect/zoom/4


    Frank Philippart: Bunkers van de Tweede Wereldoorlog in België. De Atlantikwall. o. O.: Witsand Uitgevers 2020

    Rudi Rolf: Atlantikwall. Batteries and Bunkers. Middelburg: PRAK 2014

    Hallo zusammen,


    Zunächst mal großes Danke fürs Zeigen des Fahrzeugs, sehr interessant! Das Laufwerk sieht durch das Schachtellaufwerk sehr deutsch nach 'Maultier' aus, das Fahrerhaus eher nach Vorkriegs-Lkw. Also entweder ein zugegeben aufwendiger Truppenumbau oder ein Versuchslaufwerk auf Basis eines eben verfügbaren Lkw-Chassis, meiner Meinung nach.


    Gruß, Thomas!

    Hallo JR,


    Du schriebst "Mit Verfügung vom 13.03.1939 wurde diese SK durch die mit einer geflügelten Granate unter einem Anker ersetzt."


    Mein holländischer Kumpel und versierter Sammler von u.a. Marineuniformen würde sich sicher gerne freuen, diese Verfügung oder wenigstens deren Wortlaut zu erfahren. Wir haben nämlich schon oft über die unterschiedlichen MA-Schulterklappen philosophiert, ohne zu einem Schluss zu kommen.


    Gruß, Thomas!

    Hallo Dieter,


    Genau das habe ich eben noch anhand des Buches 'Mit Spaten und Waffe in Feindesland' versucht, für die dort erwähnten Kompanieführer (Oberfeldmeister) der Bautruppe herauszufinden - allerdings ohne Erfolg. Trotzdem scheint es sicher zu sein, dass als Kompanieführer in Baukompanien im Regelfall Oberfeld- und Oberstfeldmeister Verwendung fanden. Diese Dienstgrade führten zuvor die mit ~214 Mann etwa kompaniestarken RAD-Abteilungen.


    Gruß, Thomas!