Posts by HiWi

    Hallo Michael,


    So sehe ich das auch. Aber ebenso schließe ich mich der Aussage an, dass es an der Spange nichts mehr zu reinigen gibt. Die Eloxierung ist 'runter', was das blanke bzw. Eher mattgraue Zink des Grundmaterials zum Vorschein kommen lässt. Das spricht für intensive Tragung oder schlechte Lagerung des Stückes. Behalte sie so, wie sie ist, als Andenken, Du kannst sie höchstens noch mehr beschädigen.


    Gruß, Thomas

    Hi Tom,


    Bild 2 kann ich nicht richtig verorten, die Ausrichtung ist sehr unklar. Ein größerer Bildausschnitt wäre sinnvoll. Die drei Balken scheinen mir aber auf eine Artillerie-Einheit hinzudeuten.


    Gruß, Thomas

    Hallo Borkus,


    Das erste Bild zeigt einen Infanteriesäbel, wie er ursprünglich in Napoléons Grande Armee verwendet, später aber in allen möglichen Streitkräften üblich wurde; ein sogenannter Briquet-Säbel.


    Das zweite Bild zeigt ein französisches Yatagan-Bajonett M 1866, wenn ich mich nicht irre. Wurden im Deutsch-Französischen Krieg massenhaft erbeutet und wiederverwendet, teils sogar adaptiert.


    Gruß, Thomas!

    Hallo Borkus,


    Das scheint mir eine Bastelarbeit zu sein: Klinge und Scheide von einem (Ausgeh-?) Seitengewehr (möglicherweise KS 98), plus altertümlicher Bronzegriff. Es gibt eine sehr fachmännische Facebook-Gruppe, die sich mit Bajonetten befasst.


    Gruß, Thomas!

    Hallo nochmal,


    Dann ist ja alles bestens, ohne die Abbildung des Originals war das bloß nicht nachvollziehbar (Thema 'Zurverfügungstellen der bereits bekannten Informationen'). Der Salamander scheidet also auch endgültig aus.


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Darf ich fragen, woher man weiß, dass der Rahmen und das obere Wappendrittel grün waren? Ich dachte immer, das Deutsche Reich trug Schwarz-Weiß-Rot? Oder handelt es sich um ein Stadtwappen? Farben auf einem Schwarzweiß-Foto identifizieren...


    Wo ist auf dem Koppelschloss der Salamander zu sehen? Und hat der Batterie-Beständelager für seine Leute Koppelschlösser im Rock-Shop erstanden oder wie sollte er sonst den üblichen Beschaffungsweg umgangen haben?


    Euch ist doch sicher bekannt, dass der Feuersalamander im Volksglauben ein Brandstifter war, also als Wappentier einer Werferabteilung besser geeignet als ein Gecko war?


    Sorry für meine etwas provokanten Fragen, aber ich wittere hier lecker Spekulatius...


    Schönen Gruß, Thomas!

    Hallo zusammen,


    Laut Schilffahrt/Sachs: Der Unterführer in der Flakartillerie (1943) wurden Flugzeugmodelle in den Maßstäben 1:50 und 1:200 bei der Flak in der Ausbildung im Flugzeugerkennungsdienst verwendet.


    In demselben Handbuch ist übrigens eine aufmarschierte leichte Flakbatterie anhand von Wiking-Modellen abgebildet.


    Gruß, Thomas!

    Hallo zusammen,


    Das ist ja eine nicht ganz uninteressante Diskussion! Habt ihr auch mal hier http://www.lexikon-der-wehrmac…at/Sanitatsversorgung.htm reingeschaut?


    Zitate daraus: "Jede Sanitätskompanie konnte einen Hauptverbandplatz (HVPl) mit ein bis zwei

    Operationsgruppen und Pflegebereich einrichten, der erste Zug der Kompanie war zuständig
    für den Transport der Verwundeten von den Truppenverbandplätzen zum HVPl."


    und


    "Daneben hatte die Division bis etwa 1942 noch ein Feldlazarett (mot) mit einer

    Kapazität von 200 Patienten, später wurden diese Feldlazarette auf Armeeebene als
    Heerestruppen zusammengefaßt."

    Wenn man sich außerdem hier http://www.lexikon-der-wehrmac…er/Taktik/Nachschub-R.htm und hier http://www.lexikon-der-wehrmac…er/Taktik/Sanitaets-R.htm umschaut, erscheint es einem relativ klar, dass mit dem ominösen taktischen Zeichen tatsächlich eine Sanitäts-Nachschub-Kompanie gemeint gewesen zu sein scheint - ganz so wie Uwe und Hubert das meinen.. Jaja, die hat es nicht gegeben, aber schaut euch das Zeichen mal an und bedenkt, was am Kriegsende zur Vereinfachung und Kräfteeinsparung gleiderungsmäßig so alles möglich war...


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Diese Begehungstechnik habe ich in meinen Jahren in der Firmenarchäologie auch öfter angewandt - wenn es auch zumeist um die Lokalisierung mittelalterlicher oder antiker Fundplätze ging, kamen dabei natürlich Funde aus dem Krieg vor. Bei Köln-Widdesdorf z. B. Flugzeugteile und explodierte britische .303-Randhülsen, mutmaßlich von einem getroffenen Bomber.


    Auf einem privaten Spaziergang bei Aachen lag auf dem Feldweg ein amerikanisches Cal .30-Geschoss von den dortigen Kämpfen im Herbst 1944...


    Gruß, Thomas!

    Hallo zusammen,


    So kann man sich doch ein besseres Bild von dem machen, wovon wir hier reden. Die Seitenwaffe dürfte - der Länge der Scheide nach zu urteilen - ein Seitengewehr 84/98 n. A. sein, also das übliche Bajonett zum Aufpflanzen auf Schusswaffen 98. Zu den Farben der Troddeln gibt es hier im Forum bestimmt auch etwas, aber waren die bei den Totenkopf-Verbänden wie beim Heer?


    Gruß, Thomas!

    Hallo Klara,


    Ich muss zugeben, es macht wenig Spaß, aus so einem Bildschnipsel etwas herauslesen zu sollen. Klar, 'Brandenburg' lese ich auch, aber eine ganze Uniform sagt oft deutlich mehr aus als nur ein einzelnes Element davon. Da hättest Du auch mehr von.

    Es ist weitaus motivierender für die Fragenbeantworter hier, wenn sie anhand von 'ganzen Bildern' auch Neues lernen können (Gesichter kann man zur Not ja auch verfälschen, wenn das eigentlich auch Quatsch ist) - und damit meine ich nicht nur mich selbst.


    Gruß, Thomas!