Posts by petra.bast

    Hallo Arnd,


    Ich denke deine Irritation entsteht dadurch, dass ich die Bilder nicht in einer zeitlich, chronologischer Reihenfolge eingestellt habe, da ich es bis dato nicht wusste, wie die richtige Reihenfolge ist. Kann das sein?


    erst einmal Danke

    und Tschüss

    Petra

    Hallo Reinhard,

    deine Informationen haben mir sehr geholfen, die Bilder nun richtig zeitlich einzuordnen.


    (Bild 2 Flieger Unteroffizierbewerber ( Band auf der Schulterklappe) diese Info war für mich wichtig, da auf Fotos mal ein Band zu sehen war und mal nicht. Hatte mich irritiert. Nu weiß ich es.


    (Bild 8 Unteroffizier (Tropenuniform wurde in allen südlichen Ländern von Südfrankreich bis Südrussland getragen) Da mein Großvater laut Wehrstammbuch Juni 1940 in der Bretagne war, wird er die Tropenuniform wohl dort getragen haben.


    Danke und Tschüss

    Petra

    Hallo Eumex,


    die Seite "Lexikon der Wehrmacht" hatte ich schon zur Hilfe genommen, sie hat mich aber verwirrt, denn auf Bild 4 sehe ich drei Schwalben und im Lexikon steht dazu Sanitäts-Obergefreiter. Oder heißt das, ich lasse bei, da mein Großvater bei der Flak war, dass -Sanitäts- weg und er ist somit zu diesem Zeitpunkt Obergefreiter?

    Meine Fragen klingen vllt. sehr unbedarft aber ihr beschäftigt euch seit Jahren mit diesem Thema und für mich ist es Neuland. Also bitte sorry, ob meiner Nachfragen.


    Tschüss

    Petra

    Hallo AviaB 33

    danke für die schnelle Antwort.

    Bedeutet dies, Uffz-Anwärter ohne Umrandung am Kragen und befördert mit?

    Zu den anderen Bildern und deren Rangabzeichen kannst du mir nichts sagen?

    Tschüss

    Petra

    Noch einmal Hallo,

    hier die letzten beiden Bilder. dazu eine Frage, warum hat der Kragen mal eine Umrandung und mal nicht?

    Zu Bild 8 eine letzte Auskunft, könnt ihr anhand der Uniform erkennen, in welchem Land mein Großvater im Einsatz war?


    Ich bedanke mich schon mal für Eure Mithilfe

    Petra

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    Hallo zusammen,


    ich habe sehr viele Bilder von meinem Großvater während des Krieges. Leider sind bei den meisten Fotos keine Jahresangaben. Ich habe aber von der WAST, Kopien seines Wehrstammbuches bekommen und da stehen u.a. auch die Beförderungen. Mit eurer Hilfe kann ich vllt. die Bilder anhand der unterschiedlichen Kragen und Schulterklappe den Jahre zuordnen.

    Bild 1 - von diesem Foto weiß ich das Datum, es entstand bei dem ersten Lehrgang in Lippstadt, den mein Großvater nachdem er sich 1936 freiwillig zur Wehrmacht gemeldet hat

    Bild 5 - auf diesem Bild sieht man einen Ärmelaufnäher, leider ist der Bildausschnitt sehr schlecht.

    Da ich die Anzahl der Dateianhänge erreicht habe, schicke ich die nächste Anfrage mit den letzten beiden Bildern sofort hinterher.

    schon einmal Danke Petra

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    Hallo zusammen,

    obwohl ich einige Zeit nicht mehr hier war, möchte ich euch noch einmal um Hilfe bitten. Ich stelle ein Foto ein, auf dem die Rad Abtl. nicht vollständig zu erkennen ist. Auf der Bildrückseite steht R.A.D. Abteilung Geldern Niederrhein 1943.

    Im Forum, in einer der Listen habe ich nur 2/211 Geldern gefunden. Könnt ihr mir weiter helfen

    freundliche Grüße

    Petra

    Hallo,


    zuerst einmal danke Uwe für den Hinweis auf das Magazin "M-Boy von Wolfgang Dieck", habe leider in den einschlägigen Internet Antiquariaten nichts gefunden. Wie du schon vermutet hast.


    Habe jetzt. mit den mir neuen Informationen durch euch, die Unterlagen meines Onkels noch einmal durchgeschaut und eine handschriftlich, vorformulierte Anfrage an die Rentenversicherung gefunden ( Anhang) darauf habe ich im Internet gestöbert und folgenden Artikel gefunden. Vielleicht interessant, obwohl einige Teile daraus ja hier schon einmal erwähnt wurden..


    Militärschüler Fliegertechnischer Vorschulen


    Die Fliegertechnischen Vorschulen waren eine militärische Einrichtung des Reichsluftfahrtministeriums und hatten die Aufgabe, 14- bis 15-jährige Jungen durch gründliche technische und vormilitärische Ausbildung zu Soldaten der Luftwaffe heranzubilden.

    Die Militärschüler der Fliegertechnischen Vorschulen wurden im Allgemeinen für bestimmte Berufe, wie z. B. Metallflugzeugbauer, Maschinenschlosser, Elektromechaniker u. ä. ausgebildet. Die Ausbildung erfolgte in Lehrwerkstätten, Betrieben und Werkberufsschulen der Luftfahrtindustrie und dauerte insgesamt vier Jahre. Grundsätzlich nach einer Lehrzeit von 3½ Jahren wurde die Facharbeiter- bzw. Gesellenprüfung abgelegt. Das letzte Halbjahr war der Ausbildung in einem besonderen Übungsfeld vorbehalten. Nach Abschluss der 4-jährigen Ausbildung war eine Verpflichtung auf einen weiteren 4½-jährigen Dienst bei der Luftwaffe vorgesehen. (deckt sich mit der Verpflichtungserklärung meines Onkels)


    Die Militärschüler waren, soweit sie für einen Beruf ausgebildet wurden, nach dem Charakter ihres Dienstes Lehrlinge und haben insoweit keinen militärischen Dienst nach § 2 BVG geleistet. Nach dem BSG-Urteil vom 08.07.1969 - 9 KV 380/67 - liegt dagegen militärähnlicher Dienst und damit eine Ersatzzeit für die Zeit einer vormilitärischen Ausbildung vor. Diese kann regelmäßig erst nach Abschluss der Lehrzeit beginnen.

    Sollte die Ausbildung nicht wie vorstehend dargestellt als Lehrling in Lehrwerkstätten, sondern ausschließlich als Militärschüler bei der Fliegertechnischen Vorschule erfolgt sein, ist grundsätzlich militärähnlicher Dienst (§ 3 Abs. 1 Buchst. h BVG) und damit Ersatzzeit zu unterstellen.


    Tschüss

    Petra

    Hallo Uwe,


    du hast recht, um die Inhalte des Berufes Metallflugzeugbauer geht es mir nicht, ist mir auch zu technisch;) mir geht es primär darum, einen Einblick in die Zeit zu bekommen, über das Umfeld und die Bedingungen in denen die Personen meiner Familie damals freiwillig oder unfreiwillig gestellt wurden. Und da waren deine Beiträge durchaus hilfreich.

    Leider geht es mir, wie vielen Anderen auch, dass ich erst jetzt, mit meinem Wissen und der Ruhe mich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, meine Fragen nicht mehr an die Personen stellen kann, in diesem Falle meinem Onkel. Deswegen greife ich immer wieder gerne auf dieses Forum zurück, was mir schon viele Informationen gegeben hat mit denen ich dann weiterarbeiten konnte. Auch wenn ich manchmal etwas nicht verstehe, weil es mir zu technisch ist. Aber das muss ich ja auch nicht..


    Du schreibst "Welche weiteren Verpflichtungen zwischen....entzieht sich meinen Kenntnissen", hierzu stelle ich dir die Verpflichtungserklärung meines Onkels interessehalber ein.


    Tschüss

    Petra

    Hallo,


    es ist spannend und auch interessant, euch Fachleuten zu zuhören. Aber für jemanden wie mich, auch ein wenig verwirrend, weil ich, z.B. eine unterschiedliche Information nicht deckungsgleich bekomme.

    Aber vielleicht ist sie auch gar nicht unterschiedlich, sondern ich verstehe es nur nicht.

    Meine Irritation

    Auf dem Lehrvertrag meines Onkels steht ... "Vertrag zwischen Militärschüler und dem Kommandeur der Fliegertechnischen Vorschule" und weiter steht in dem Vertrag (Foto) "als Metallflugzeugbauerlehrling".

    In dem Merkblatt für Militärschüler lese ich, das neben der Facharbeiterausbildung eine parallel ganz eigenständige militärische Ausbildung stattgefunden hat.


    Hallo Uwe,

    das passt für mich mit deiner Aussage "An den Vorschulen stand - es handelt sich ja um 14-/15-jährige (!) - die Indoktrinierung für das NS-Regime und die Erziehung für die NS-Volksgemeinschaft (einschl. Rassentheorie, politischer Unterricht, Geschichts- und politischer Unterricht im Sinne des NS-Regimes) im Vordergrund. Das Ganze natürlich verpackt in für die Jugendlichen interessanten Umgang mit Flugzeugen und Technik", nicht ganz zusammen. Es klingt für mich ein wenig so, als wenn die Facharbeiterausbildung eigentlich keine Qualität hatte.


    Bei der Indoktrinierung für das NS-Regime, gebe ich dir recht. Gerade die Jungs der Jahrgänge 1926-1928 waren anfällig, für sie war diese Zeit ein großes Abenteuer, Lagerfeuer, Waffen, Kameradschaft. Mein Onkel hat in einem Brief im Dezember 1944 nach Hause geschrieben "wenn Hitler verliert, will ich auch nicht mehr leben". Ich glaube deswegen sind viele in dieser Generation auch nach dem Krieg in ein tiefes Loch gefallen. Sie hatten für ein Ideal gelebt und gekämpft, welches sich im Nachhinein als böse und vernichtend herausgestellt hat.


    Tschüss

    Petra

    Hallo Roland,


    danke, hätte ich selber drauf kommen können;)


    Habe jetzt nach Jahren wieder mal zwei Anfragen an die Wast gestellt, die ja seit dem 01.01.2019 in das Bundesarchiv integriert ist. Da lautet die Auskunft "wir bearbeiten gerade Anfragen aus dem Jahre 2017".


    Tschüss

    Petra

    Hallo Rudolf,


    danke dir für den Hinweis. Deckt viele meiner Fragen ab und gibt Stoff zum weiterschauen.


    Nu bleiben mir nur die 2 Fragen noch offen, stelle sie der einfach halber noch mal hinten an

    - Mein Onkel ist ja direkt von der Lehre in Rostock zum Volkssturm gekommen, kann man da sagen wo er im Einsatz gewesen seien könnte?

    - Zwischen Prüfung zum Maschinenbauer 10.01.45 - Volkssturm - Entlassung Gefangenschaft 6.5.45 liegen nur mal vier Monate. Waren diese Jungs wirklich in Gefangenschaft?


    Sage noch mal danke, denn Viele haben mir schon mit ihren Beiträgen geholfen, ein Foto oder eine Urkunde so zu interpretieren, dass es mir möglich wird, reine nüchterne Fakten in einen zeitlichen Kontext zu packen und dadurch die Person für mich lebendiger wird.


    Tschüss

    Petra

    Hallo Thilo,


    danke erst einmal.

    Habe schon ans Stadtarchiv, zwecks Sterbeurkunde geschrieben. Auskunft war, Wartezeiten bis zu einem dreiviertel Jahr. Habe erst jetzt nach Monaten die Geburtsurkunde mit dem Sterbevermerk bekommen und wollte es mir aus Neugierde und nu nicht wieder so lange warten müssen, einfacher machen und habe hier nachgefragtX/


    Sorry, werde dann wohl warten müssen:) und mich dann noch einmal hier zu diesem Thema melden

    Tschüss

    Hallo,


    hier gibt es um den Bruder meiner Oma. Alles was ich von ihm habe ist das anhängende Foto und ein Randvermerk auf der Geburtsurkunde.

    Könnt ihr mir helfen etwas mehr zu erfahren, wie auf dem Foto, Rang oder Waffengattung? Oder kann man etwas mehr aus dem Randvermerk interpretieren, den Ort habe ich im Internet nicht gefunden. Welche Kämpfe waren zu dieser Zeit noch in dieser Gegend?


    Danke Euch

    Tschüss

    Petra

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    Hallo,


    hier geht es um meinen Onkel (Jahrgang 1928) er hat mit 16 Jahren bei den Heinkel Werken in Rostock eine Lehre als Maschinenbauer begonnen und war gleichzeitig Militärschüler. Kriegsbedingt die Lehre 10.01.45 vorzeitig abgeschlossen. Dann sofort zum Volkssturm eingezogen. Dann wieder die Information 6.5.1945 aus Gefangenschaft entlassen.

    Zu diesen mir vorliegenden Eckdaten, hoffe ich von euch ein wenig Hintergrundwissen zu bekommen.


    - Gibt es über die Militärschule Marienehe Material?

    - Ebenso über die Heinkel Werke über beides finde ich im Netz nur sehr wenig

    - Mein Onkel ist ja direkt von der Lehre in Rostock zum Volkssturm gekommen, kann man da sagen wo er im Einsatz gewesen seien könnte?

    - Zwischen Prüfung zum Maschinenbauer 10.01.45 - Volkssturm - Entlassung Gefangenschaft 6.5.45 liegen nur mal vier Monate. Waren diese Jungs wirklich in Gefangenschaft?


    Danke

    Tschüss

    Petra