Posts by petra.bast

    Hallo Dennis,


    erst einmal danke für deine Antwort aber sie hilft nicht wirklich. Ich denke bei deinem Großvater, wenn es nur 1,5 Monate waren, ist dass schlüssig.

    Mein Großvater war noch bis Ende 1946 im Lager in der USA. Ich habe einige Unterlagen aus der Zeit, u.a. auch Kleiderkarten auf denen vermerkt wurde, was sie an Kleidung und Ausrüstungsgeständen bekommen haben. Bei der Zivilkleidung kann ich sagen, dass war nicht so wenig. z.B. steht beim Datum 10.1.46 2 Jeans. Zu dieser Zeit konnten wir nur von Jeans träumen. Wobei es mir natürlich lieber ist, in Freiheit zu leben ohne Jeans, als mit Jeans und hinter Stacheldraht.

    Meine Frage geht dahin, durften die Kriegsgefangenen nach Mai 45 überhaupt noch Uniform mit Rangabzeichen tragen, es gab doch die Wehrmacht gar nicht mehr. Wurden sie noch mit Unteroffizier Herr... angesprochen? Oder waren jetzt alle Soldaten Privatpersonen?


    Trotzdem Dankeschön

    Tschüss

    Petra

    Hallo zusammen,


    eigentlich steht meine Frage schon im Titel , ich glaube zu wissen dass das Tragen von Uniformen während der Freizeit für Kriegsgefangene in amerikanischen Camps erlaubt war. War das auch nach der Kapitulation Mai 1945 erlaubt?


    Dazu die nächste Frage, behielt ein Kriegsgefangener nach Mai 45 seinen Status als Unteroffizier oder war er bzw. alle dann internierte Privatpersonen.


    Danke schon mal

    Tschüss

    Petra

    Guten Morgen Eumex,


    nein deinen Link kannte ich noch nicht. Danke.


    Ich habe eine Kopie von Wast - Freiwilligenschein zum aktiven Wehrdienst Mai 1936


    Tagebucheintrag der letzen drei Tage - 1.10.43 Stellungswechsel Richtung Foggia 2.10. Weiterfahrt durch herrliche Gegend in die Berge bis Termoli. Ankunft bei der 3.Batterie 8km vor der Front. 3.10. Nachts 3 Uhr Tommy mit 5 Schiffen gelandet. Wir sind eingeschlossen. 5 Uhr versuchen raus zu kommen 1/2 6 mit 8 Mann gefangen genommen worden. Sehr zuvorkommend behandelt. Abends auf Transport verladen.


    Ich habe die Vermisstenmeldung angehangen. Habe dazu noch eine Frage. Die Vermisstenmeldung ist von August 44, zu diesem Zeitpunkt wusste die Familie aber schon längst, dass mein Großvater in Gefangenschaft ist. Er hatte in seinem Tagebuch auch die Briefe notiert, die er geschrieben, bzw. bekommen hat. Ist die Zeitverzögerung den Kriegswirren geschuldet?


    Danke dir für deine Hilfe, lerne immer mehr die Zusammenhänge zu verstehen

    Tschüss

    Petra

    Hallo Folker,


    Die Aufnahme ist vom April 1943 in Berlin kurz vor der Abfahrt nach Dnipropetrowsk/Ukraine- Juli zurück nach Deutschland- von da aus nach Italien - 3.10.43 in Termoli gefangen genommen- Kriegsgefangenschaft in Amerika. Mein Großvater hat Tagebuch geführt, ab April 1943 bis 1945 und die Stationen ab Berlin über Russland bis nach Termoli beschrieben. Laut Wast gehörte er bei Gefangennahme zur 2. Batterie leichte Flakabteilung 851 (SF).


    Zwei Fotos als Anhang Russland April 43 und Ravenna August 43

    Tschüss

    Petra

    Files

    Hallo Eumex,


    deine Antwort hat geholfen!

    Da mein Großvater laut Wehrstammbuch von Juni - Dezember in Russland war, wird wohl die erste Antwort richtig sein. Mich irritiert nur, dass in deinem Link steht, dass das Band im Knopfloch befestigt wurde. Oder war die Befestigung an der Brusttasche eine mögliche Alternative?

    Vielleicht kannst du mir noch dazu etwas sagen.


    Tschüss

    Petra

    Hallo zusammen,


    zuerst möchte ich mich bei Eumex für die Beantwortung meiner Frage vom 19.10.20 bedanken. habe es erst heute gesehen, dass ich es verpasst habe zu tun.


    Nun zu meiner heutigen Frage. Ich stelle ein Foto meines Großvaters ein, auf dem ein Orden(?) oberhalb der linken Brusttasche zu sehen ist. Da ich gelesen habe, dass Orden und Abzeichen immer eine bestimmte Stelle hatten, an der sie angebracht werden mussten, könnt ihr vielleicht, trotz des schlechten Bildes sagen, um welche Auszeichnung es sich handelt.


    Danke

    Tschüss

    Petra

    Hallo Dieter,


    danke dir für Deinen, für mich sehr interessanten, Link. Für mich sind nicht in erster Linie die technischen Daten des Krieges wichtig, sondern die Geschichten (schöne wie schlechte), die hinter den, doch erst einmal nüchternen Daten stehen. Sie bringen mir den "Krieg meines Großvaters" näher.

    Ich weiß. dass diese Frage nicht hierher gehört aber ich stelle sie trotzdem;). Hatten die Soldaten soviel Zeit, dass sie Ausflüge z.B. nach Versailles oder zum Fochdenkmal in Compiègne. Viele Fotos von solchen Ausflügen sind in dem Album meines Großvaters.


    Ich stelle noch ein Bild ein, was vllt für Euch interessant ist. Auf der Rückseite steht Montdidier 40


    Gruß

    Petra

    Hallo zusammen,


    kann einer von Euch mir bei den beiden Bildern von meinem Großvater helfen.

    - bei dem ersten Bild auf dem rechten Ärmel

    - bei dem zweiten Bild auf der rechten Schulter

    Obwohl die Fotos recht schlecht sind, könnt ihr erkennen, was der "Aufnäher?" oder die Kordeln bedeuten ?


    Danke jetzt schon für Eure Mithilfe

    Tschüss

    Petra

    Guten morgen zusammen,


    bevor ich diese Frage an euch stelle, habe ich versucht mich durch euer -Lexikon der Wehrmacht- zu lesen. Leider setzt die Interpretation der Fülle von Informationen, ein gewisses Grundwissen der Materie voraus. Welches ich nicht habe.

    Eigentlich möchte ich nur wissen, ob es möglich ist, anhand der untenstehenden Informationen, zu erkennen, an welchem Kriegsgeschehen, in welchem Land, mein Großvater beteiligt war. Ist das möglich?


    Waren die Wehrmachtssoldaten während des Krieges nicht die ganze Zeit in einer Einheit (ich glaube man nennt das gar nicht so), mit den gleichen Kameraden (sofern sie überlebten) zusammen?


    - auf der Erkennungsmarke steht Flak Res 202 L

    - 1937 bei einer Übung Flak Reg. 9

    - 1939/40 Res. Flak Batterie 202

    - 1940/41 Res. Flak Batterie 209

    - 1941/42 5. Flakregiment 241

    - 1943 2 Batterie leichte Flakabteilung 851 (SF)

    - auf der Verwendundungskarte steht bei der Kriegsbeorderung 1939, Flak 241


    Mein Großvater ist am 3.10.1943 in Termoli/talien in Gefangenschaft gekommen und 1947 aus amerikanischer Gefangenschaft entlassen.

    Oben stehenden Informationen habe ich von der WAST


    Zum Schluss noch eine Frage, im Zusammenhang mir der Gefangenschaft. Bekam die Familie, solange der Ernährer in Gefangenschaft war, Unterhaltszahlungen von der Fürsorgestelle?


    Danke und erst einmal

    Tschüss

    Petra

    Hallo Arnd,


    noch zum Abschluss dieses Themas, Informationen aus dem Wehrstammbuch und 3 Anhänge


    Feb. 37 Abschluss Lehrgang als Kanonier - Eignung zum Geschützführer - 12/ Flak Reg. 9 Lippstadt

    März 38 Abschluss Lehrgang als Kanonier - Eignung zum Geschützzugführer

    Mai 38 Abschluss Lehrgang als Kanonier - Eignung zum Geschützzugführer - 4. C Batterie Lippstadt

    Juli 38 Abschluss Lehrgang als Geschützzugführer - Eignung steht nichts - 1. C Batterie Lippstadt

    10. Sept. 38 Unterführerlehrgang

    24. Sept. 38 zum Unterführeranwärter ernannt

    Nach der Teilnahme am Sudeteneinmarsch wurde er am 20. Okt. 38 zum Gefreiten der Reserve ernannt. und im Juli 40 zum Obergefreiten der Reserve und dann im Oktober 40 zum Unteroffizier


    Zu der Verortung des Bildes mit dem Flachs (?) noch einmal ein Foto, sieht wirklich eher aus nach Südfrankreich und nicht nach Südrussland, da habe ich nur ein Foto meines Grossvaters aus Orel.

    im 3. Anhang noch eine Aufstellung aus dem Wehrstammbuch


    Ach ja, eine Frage hab ich noch zum "...in Reserve", kann ja nicht heißen, wenn kein anderer da ist:)


    Sollte es mit diesen Informationen, deinerseits noch zusätzliche Erklärungen geben, wäre schön von dir noch mal zu hören.


    für heute sage ich Tschüss

    Petra