Posts by Kurfuerst-4

    Hallo Andre,


    nochmals ganz herzlichen Dank für Deine uneigennützige Hilfe. Das ist genau das, was ich schon seit geraumer Zeit gesucht habe. Ich dachte nicht, dass es zu dem Korps noch ein KTB gibt, wenn auch ein nachgeschriebenes.


    Ich muss das jetzt erst mal nacharbeiten und melde ich dann ggf. später nochmal.


    Viele Grüße in den Pott!


    Helmut

    Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach Informationen zu den Einheiten, welche im April 1945 in Kampfhandlungen in der Oberpfalz im allgemeinen und besonders im heutigen Landkreis Amberg-Sulzbach verwickelt waren. Mir liegen schon einge Kenntnisse vor. So konnte ich folgende amerikanische Einheiten identifzieren:

    3rd US Army

    XX. US Corps mit 65th US ID, 71st US ID

    XII. US Corps mit 11th US AD, 26th US ID, 90th US ID

    3rd Cavalry Group


    Von diesen Einheiten konnte ich schon Material wie z.B. After Action Reports oder Hinweise auf Veröffentlichungen sammeln, soweit dies im Internet verfügbar war. Da gibt es einige gute Seiten, wie z.B. diese hier:

    http://www.11tharmoreddivision.com/i_ourhistory.html


    Was mir fehlt sind Infos und Dokumente, wie z.B. After Action Reports o.ä. zur 26th US ID und deren unterstellten Einheiten, ebenso zur 3rd Cavalry Group und deren Einheiten


    Vielleicht hat ja jemand aus dem Forum Infos hierzu!


    Auf deutscher Seite ist mir bekannt, dass in erster Linie das LXXXII. (82.) Armeekorps mit der unterstellten 36. VGD, der 416. ID und der 17. SS PGD Götz von Berlichingen in diese Kämpfe verwickelt waren.

    Hier habe ich u.a. auf folgende Quellen zurück gegriffen:

    Die Kriegsfurie über Franken 1945 und das Ende in den Alpen, 3. Auflage, Veeh Helmut

    Die Kriegsfurie über Franken 1945 und das Ende in den Alpen - Berichtigungen, Ergänzungen und Nachträge zur 3. Auflage, Veeh Helmut

    Die Geschichte der HGru G, Bettinger, Dieter Robert

    Volksgrenadier-Divisonen, Band I, Pröhuber, Karl-Heinz

    Die Eiserne Faust, Bildband und Chronik der 17. SS PGD Götz von Berlichingen, H.-J. E. Stöber

    Kriegstagebuch 30.10.1943 bis 06.05.1945 der 17. SS PGD Götz von Berlichingen, M. Wind/H.Günther (Hrsg.)


    Wegen der dünnen Aktenlage ist hier jegliche Hilfe und Unterstützung zu den deutschen Einheiten willkommen, ganz besonders Kriegstagebücher oder erhalten gebliebene Dokumente.


    Ich freue mich schon auf Eure Beiträge.


    Erwartungsfrohe Grüße

    Helmut

    Hallo Andre,


    sorry, wenn ich mich hier einklinke, aber ich hätte großes Interesse an den weiteren Seiten des KTB des LXXXII AK, denn das wäre der Zeitraum in dem der Rückzug durch die Oberpfalz beschrieben wird! Ich bin schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach genau solchen Infos. Mir war nicht bewusst, dass ein KTB zum LXXXII AK existiert.


    Liegen Dir diese Seiten vor und wärst Du bereit, diese hier einzustellen.


    In gespannter Erwarunng viele Grüße

    Helmut

    Hallo zusammen,


    der zusätzliche Platz in der Wanne neben dem Fahrer kann durch einen sog. "Spezialisten" besetzt werden. Das kann ein Dronenlenker von am Panzer selbst mitgeführten Dronen sein, aber auch Führungspersonal wie Kompaniechef oder Bataillonskommandeur.


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo Ingo,


    bitteschön, gern geschehen.


    Zum Thema FBK und zum besseren Verständnis beiliegend eine kurze Zusammenfassung, die ich vor Jahren basierend auf verschiedenen Buchquellen verfasst habe.


    Es gab demnach ab 1943 FBK's, die den einzelnen Gruppen direkt zugeordnet waren und solche die dem OKL, Quartiermeisterabteilung direkt unterstellt waren. Die letzteren erhielten auch eine neue, mehr oder weniger fortlaufende Nummerierung, siehe Dein Beispiel aber auch hier:


    http://www.ww2.dk/air/kampf/fbk/fbkkg27.html


    Ab 1944 kamen dann noch die FWK's hinzu, die parallel bestanden.


    Ich hoffe, das hilft zum besseren Verständnis.


    Viele Grüße


    Helmut

    Hallo zusammen,


    FWK soll wohl "Flugzeugwartungskompanie" heißen. Dazu ein Zitat aus der Geschwaderchronik zum KG 54:


    "Im Zug der Umrüstung des KG 54 im Herbst 1944 auf Me 262 wurden die FBK's (= Flughafenbetriebskompanie) nochmals in Flugzeugwartungskompanie (FWK) umbenannt."


    Quelle: Kampfgeschwader 54 - Von der Ju 52 zur Me 262, Siegfried Radtke, Seite 266


    Weitere Hinweise siehe hier:

    https://wiki.genealogy.net/Kampfgeschwader_54_(Wehrmacht)

    https://www.deutsche-digitale-…JVNZPCV7S6DKOCZJSWD5IL7KR


    Ich hoffe, es hilft.


    Viele Grüße


    Helmut

    Hallo zusammen,


    ich stimme Gerhard zu, dass ist definitv keine Go 145. Bei Stammkennzeichen.de sind die Stammkennzeichen KP+NA bis KP+NN als Fw 44 und die Stammkennzeichen KP+NO bis KP+NZ als He 72 belegt.


    Zudem hatte die Gotha 145 auf dem Rumpfrücken eine "Wulst", die fehlt hier auf dem Foto und das Höhenleitwerk war zum Seitenleitwerk nicht mit eine Strebe abgestützt, sondern nur mit Drähten.


    Beim Subtyp der He 72 bin ich mir nicht so sicher, aber es könnte auch die A Variante gewesen sein, die einen Reihenmotore hatte, den Argus As 8 R.

    Laut Flugzeug Classic 08/2011, Seite 32 waren auch die auf die B Serie folgenden C und D Serien mit dem Sh 14 Sternmotor ausgestattet. Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.


    Zu den Damen kann ich nichts beitragen. Ich vermute jedoch, dass hier Zivilistinnen in "Fliegermontur" gesteckt wurden!


    Viele Grüße


    Helmut

    Hallo Ralph,


    richtig, das Foto zeigt den Kaserneneingang mit Kasernenwache. Die Kasernenwache ist mittlerweile abgerissen. Der Adler hing bis zuletzt dran, allerdings ohne Hakenkreuz, das wurde "entnazifiziert" als die Amis die Kaserne nach dem Krieg weiter nutzten.

    Das Gebäude im Hintergrund zeigt eines der großen Unterkunftsgebäude ... und das ist von der Bauweise identisch mit dem Foto IR 41 Amberg. Dieses Gebäude im Hintergrund steht allerdings auch nicht mehr, es musste einem Supermarkt und Neubauten weichen.


    Also wie schon gesagt, ich bin mir sehr, sehr sicher, dass die eingangs gezeigten Fotos die Ritter-von-Möhl Kaserne zeigen!!!!!!

    Was es mit den komischen Uniformen auf sich hat, da bin ich nach wie vor überfragt.


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo zusammen,


    aus Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945, von Georg Tessin; Bd. 14, Die Landstreitkräfte: Namensverbände ..., Seite 79 folgender Text:


    Infanterie-Division Ferdinand von Schill

    ' 24. 4. 1945 als letzter Verband im Feldheer durch die Sturmgeschützschule Burg bei

    Magdeburg (WK XI) mit zwei Regimentern. In der FpÜ nicht mehr eingetragen. Einsatz

    siehe 12. Armee (dort als Brigade Burg bezeichnet).


    Das ist zwar keine Primärquelle/Dokument, aber immerhin eine Sekundärquelle, wohl basierend auf Dokumenten.


    Vielleicht hilft es.


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo zusammen,


    Stammkennzeichen.de ist schon wieder nicht erreichbar, zumindest komme ich nicht mehr drauf.

    Weiß jemand mehr, warum das so ist? Meine Recherchen waren bislang erfolglos!


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo Walter, hallo Uwe,


    vielen Dank für die netten Worte, es freut mich helfen zu können!


    Walter, Deine Vermutung ist korrekt, denn nur so macht das improvisierte System Sinn. Kössler erwähnt das auch kurz so auf Seite 26 der o.g. Quelle.


    Es ist noch folgendes anzumerken.


    Die auf dem Kommandoweg aufgestellten Transportgruppen sollten meist nur kurzzeitig für den Einsatz bestehen und nach getaner Arbeit wieder aufgelöst und die Flugzeuge dann wieder an die ursprünglichen oder andere Einheiten abgegeben werden. Länger im Einsatz befindliche Transportgruppen konnten dann irgendwann doch ein eigenes Verbandskennzeichen erhalten, weil sie etaisiert wurden und somit dauerhaft aufgestellt wurden. Es kam dann ganz oft vor, dass beide Kennzeichentypen nebeneinander und inhaltlich deckungsgleich am jeweiligen Flugzeug existierten.


    Und umgekehrt war es auch möglich. Bereits mit Verbandskennzeichen existierende Transportgruppen, deren Zughörigkeit der Flugzeuge zum Verband durch die bereits vorhandene Systematik des Verbandskennzeichen eigentlich klar war, brachten zusätzlich das Taktische Kennzeichen an.


    Die Kennzeichnung der Transportflieger ist durchaus ein komplexes Thema. Kössler beschreibt aber sehr gut die einzelnen Kennzeichentypen und geht auch auf Besonderheiten ein. Wer sich näher dafür interessiert, den empfehle ich die Lektüre dieser Quelle.


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo zusammen,


    laut o.g. "Kössler", hierbei handelt sich um das Büchlein


    "Transporter - wer kennt sie schon! Die Kennzeichen der Transportfliegerverbände der Luftwaffe von 1937-1945, von Karl Kössler,


    ist das ein sog. Taktisches Kennzeichen, nicht zu verwechseln mit den Rumpfkennzeichen, den sog. Stammkennzeichen oder Verbandskennzeichen.


    Für die Stammkennzeichen verweise ich auf folgende Seite: https://www.stammkennzeichen.de/


    Und für die Verbandskennzeichen auf folgende Seite: http://www.luftarchiv.de/index.htm?/flugzeugbau/vbkza.htm


    Da die Transportfliegerverbände in der Anfangszeit regelmäßig durch Abgaben von Flugzeugen aus anderen Einheiten, ganz oft von Flugzeugführerschulen, und auch kurzfristig aufgestellt wurden und diese Maschinen regelmäßig ihr "Rumpfkennzeichen" behielten und auch kein eigenes Verbandskennzeichen erhielten, weil "auf dem Kommandoweg aufgestellt", wurde das Taktische Kennzeichen als Behelf eingeführt um die Übersicht über die Zu- und Zusammengehörigkeit herzustellen.


    Das Kennzeichen bedeutet folgendes:


    B = Anfangsbuchstabe des Gruppenkommandeursnamens

    3 = Nummer der Staffel in der Gruppe = 3. Staffel

    E = bezeichnet das Flugzeug in der Staffel, hier das 5. Flugzeug


    Laut obiger Quelle steht dieses Kennzeichen für die KGr. z.b.V 500, deren Kommandeur Major Beckmann war, siehe auch hier:


    https://www.lexikon-der-wehrma…pen/KampfgruppezbV500.htm


    http://www.ww2.dk/air/transport/kgrzbv500.htm


    Über die noch vorhanden "Rumpfkennzeichen" kann lediglich die vormalige Einheit abgeleitet werden.


    Ich hoffe, es hilft soweit.


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo ZAG,


    schau doch mal auf diesen Karten, wenn Du tageweise durchblätterst solltest Du die amerikanischen Divisionen identifzieren können, die ins Egerland/Böhmen einmarschiert sind. Wenn Du weiterblätterst ist nach Kriegsende auch eine Linie/Grenze auf den Karten zu erkennen, die möglicherweise die Demarkationslinie darstellt. Es sind auch da amerikanische Divisionen erkennbar. Ich habe als Beispiel die Karte vom 02.05.1945 und vom 26.07.1945 verlinkt.


    https://www.loc.gov/resource/g…0.453,0.548,0.538,0.317,0


    https://www.loc.gov/resource/g…0.453,0.399,0.525,0.309,0


    Ich hoffe, es hilft.


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo zusammen,


    ich zitiere mal aus dem Buch "Die Flugzeugführerausbildung der Deutschen Luftwaffe 1935 - 1945, Band II, von Sven Carlsen und Michael Meyer:


    Seite 12:

    "Jagdfliegerschule (JFS) Schleißheim - JFS 2 - JG 102

    Keimzelle der Jagdfliegerausbildung in der Luftwaffe war die am 10.10.1933 aufgestellte Schule in Schleißheim. Zur Unterstützung der fliegenden Verbände bei der Rheinlandbesetzung am 07.03.1936 wurden die einsatzfähigen Teile in III./JG 134 umbenannt und der Rest am 09.06.1936 an die neue FFS A/B Schleißheim abgegeben. Erst am 01.04.1939 wurde in Schleißheim wieder eine Jagdfliegerschule aufgestellt, die am 01.06.1940 nach Magdeburg und später nach Zerbst verlegt wurde. Teile der Schule blieben in Schleißheim, um den Aufbau der Zerstörerschule zu unterstützen. ...."


    Seite 8:

    "1936 gabe es durch andauernden Personal- und Materialmangel ständige Änderungen der Aufstellungspläne der Jagdstaffeln. Für die Rheinlandbesetzung (07.03.1936) wurden Jagdlehrer der JFS Schleißheim in zwei Einsatzstaffeln auf He 51 zusammengefasst. Durch den Personalabbau wurde die JFS in eine FFS A/B umgewandelt. Erst zum 01.04.1939 hat man in Schleißheim wieder eine Jagdfliegerschule aufgestellt.

    Mit der Umgliederung in eine Jagdgruppe besaß die Luftwaffe keine Jagdfliegerschule mehr und die Jagdgruppen konnten selbst zusehen, wie sie den Nachwuchs ausbildeten. Erst im November 1937 hatte die Luftwaffe in Werneuchen eine Jagdfliegerschule aufgestellt, auf die mit großem Abstand am 01.04.1939 die zweite in Schleißheim folgte. Die Aufstellung einer Jagdfliegerschule zum 01.04.1936 und der zweite Versuch am 01.11.1936 in Oldenburg als Ersatz für die aufgelöste JFS Schleißheim scheiterte aus unbekannten Gründen."


    Damit sollte sich die Sache etwas entwirren.


    Zur Eingangsfrage:

    Aus gleicher Quelle zusammengefasst folgende Aufstellungsdaten der Vorkriegs JFS:

    10.10.1933 - JFS Schleißheim - aufgelöst bzw. umgewandelt in FFS A/B Schleißheim am 09.06.1936

    01.11.1937 - JFS Werneuchen, später JFS 1, umbenannt in JG 101

    01.04.1939 - JFS Schleißheim, später JFS 2, umbenannt in JG 102

    19.09.1939 - JFS Stolp-Reitz, später JFS 3, unbenannt in JG 103


    Alle weiteren Jagdfliegerschulen wurden später aufgestellt, so dass unmittelbar vor Kriegsbeginn nur 2 JFS existierten.


    Ich hoffe damit etwas geholfen zu haben.


    Viele Grüße

    Helmut