Posts by A.M.

    Hallo Jan !


    Ich finde dass ist keine dumme sondern eine Interessante Frage, auf die es aber vermutlich

    keine einfache Antwort gibt.


    Grundsätzlich würde ich es genau wie Augustdieter sehen, aber ich denke es kommt auf eine ganze Reihe

    von Punkten an :

    a) Zeitpunkt der Auffrischung (1942, 43, 44 ... 45)

    b) Zugestandene Zeit der Auffrischung (das wird gegen Kriegsende immer kürzer gewesen sein).

    c) Aus welchem Wehrkreis stammt die Einheit ?

    Bei bevölkerungsarmen Wehrkreisen musste gegen Kriegsende mit Sicherheit auf die Unterstützung von

    "fremden" Wehrkreisen zurückgegriffen werden.


    Es wäre interessant mal ein paar Beispiele zu dem Thema zu sehen. Ich wüsste nicht dass es dazu eine gute

    Übersicht/Ausarbeitung gibt, die sich mit dem Thema beschäftigt hat.

    Insofern ganz sicher keine dumme Frage !


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Durch diesen Thread :

    Stabs.-Komp. Jäg. Batl. 14


    bin ich auf dieses etwas ältere Thema hier gestossen.

    Um die gestellte Frage ganz kurz zu beantworten :

    Nach meiner persönlichen Meinung handelt es sich um eine Misinterpretation (oder Überinterpretation)

    des Autors (des ansonsten interessanten Buchs).


    Gegen Ende 1943 wurden alle der noch existierenden Jäger-Bataillone aufgelöst und entweder

    zur Aufstellung der 1. Ski-Jäger-Brigade verwendet oder zur Stärkung bereits existierender Einheiten verwendet.

    Ich glaube daher, dass es sich um eine hauptsächlich organisatorische Frage handelt,

    und nichts mit dem Kampfwert dieses speziellen Bataillon zu tun hat.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Kurze Frage vorab :

    In welchem Zusammenhang bist Du auf diese Einheit gestossen ?

    Verwandter, Feldpost, Wehrpass/Soldbuch oder andere Quelle ?

    Insbesondere wäre interessant, woher die Info über einen Italien-Einsatz stammt.


    Ich frage, weil ich überhaupt gar nichts zu dieser Einheit finden konnte.

    Die einzige Pionier-Einheit mit Bezug zu Thorn ist ein Pionier-Unterführer-Lehrgang, der dort

    im Okt. 43 gelistet ist. Und dann gibt es noch den Feldpost Eintrag.

    Die einzige Vermutung die ich hätte, ist dass es sich um eine Alarm-Einheit des WK XX handelt.


    Die könnte aber kurz darauf eine ganz andere Bezeichnung erhalten haben oder sehr bald in eine

    andere Einheit eingegliedert worden sein. Besonders merkwürdig finde ich in diesem Zusammmenhang,

    dass in der Vermissten-Bildliste eine Einheit mit diese FPN gar nicht auftaucht.

    Deswegen die Bitte um weiter Informationen.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    2 kurze Ergänzungen :

    a) Der Eintrag im Lexikon ist leider etwas irreführend. Es müsste vermutlich besser heissen :

    Ab Ende 1938 begann die die Ausrüstung mit vereinzelten SPW. Bis Mitte 1939 wurde die 3./SR 1 komplett,

    zwei weitere Kompanien teilweise mit SPW ausgestattet. Bis Mai 1940 waren insgesamt 7 Kompanien des SR 1

    mit SPW ausgestattet. [das letztere gemäss einer Gliederung bei Stoves, 1.Pz.Div., Anhang].


    Zitat dazu aus K.-Ch. Richter, Panzergrenadfiere, S. 44 :

    Ende 1938 übernahm die 3./SR 1 (Hptm. v. Jagow) die ersten "M.T.W." Bis Mitte 1939 rüstete SR 1 die 3. Kp.

    vollständig, zwei weitere Schtz.Kp. (welche ist unbekannt) teilweise auf MTW um.


    b) Die von Uli Holthausen angegeben Seite ist sehr gut. Aber für Panzer-Infanterie muss man im Bereich ab 1100

    suchen, wie von Eumex angegeben:

    https://www.wwiidaybyday.com/kstn/kstnpanzermain.htm


    Die korrekte KStN für die 8. Kp. (nach Mob-Plan) ist 1114 (1.10.1937). Ich glaube nicht, dass die überliefert ist,

    deswegen kann ich die Ausgangsfrage nach den Personalstärken der 8. Kp. leider nicht beantworten.

    Bekannt ist aber zumindest, dass die 8. Kp. über 9 le.MG, 2 s.MG und 3 le. Gr.Werfer verfügte.

    Das ganze II.Btl./SR 1 sollte insgesamt folgendermassen gegliedert sein (I./SR 1 ebenso) :

    6. Kradschtz.Kp., 7.-8. Schtz.Kp., 9. MG-Kp., 10. schw. Kp.


    Die Gesamtstärke des II. Bataillons des Schtz.Rgt. 1 war : 25 Offz./ 3 Beamte / 152 Uffz. / 841 Mann.

    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Elmi !


    Wenn Du mehr über Deinen Onkel und dessen Laufbahn erfahren möchtest, würde ich Dir empfehlen

    dazu einen eigenen Thread aufzumachen und Dich nicht einfach hier "anzuhängen".


    Weil Deine Aussagen insgesamt plausibel erscheinen :

    >> Angeblich ist er zuvor schon als Lastenseglerpilot laut Auskunft meines Cousins geflogen. Immerhin könnte ich mir vorstellen,

    dass er zum Stammpersonal des Regiments gehörte und tatsächlich auch schon als OG Flugzeugführer war. Seither gilt er als vermisst. <<


    Dagegen glaube ich das hier eher nicht :

    >> Die Angaben über den Opa von Me 109 Pilot könnten also durchaus in den meisten Punkten zutreffen. <<

    Die wenigen harten Fakten (besonders die EKM : ( 103 3./I./FL.RGT 92 ) passen für mich einfach nicht zum Rest der Erinnerungen

    (inkl. Abschüssen von US Jagdflugzeugen UND Bombern UND dann noch infanteristisch von Sherman Panzern. So einfach war das alles nicht).

    Einzelheiten zu den verschiedenen Kritikpunkten haben die Forumskollegen ja schon sehr deutlich dargestellt.


    Deswegen :

    >> Mich würde sehr intessieren, ob es noch mehr Infos zum Flg.Rgt. 92 und seinem Einsatz gibt. <<

    Die gibt es schon, und die Einheiten des Flieger-Rgt. 92 wurden auch nicht alle im September aufgelöst.

    Deswegen fände ich es sinnvoll, falls es zum Einsatz Deines Onkels ein paar genauere Fakten gibt, diese in einem separaten Thread

    zu verfolgen.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Matthias !


    Damit es nicht langweilig wird ;) :

    Hier noch ein Nachtrag und gleichzeitig etwas zum Rätseln zur Frontleitstelle Paris / 26 :


    Zum Stichtag 15.6.41 gab es 3 Nebenstellen :

    - in Le Mans (ich vermute, dass war die Frolei-Nebenst. 126)

    - in Rouen (ich vermute, dass war die Frontsammelstelle 8 ?!)

    - in Sens (das ist für mich ganz unklar welche das war ...)


    Was meinst Du ?


    Auch die Einträge zur Frontleitstelle/Nebenstelle 115 und 126 müssten dann evtl. noch

    angepasst werden, ich blicke im Moment nur noch nicht durch wie ... ?!

    [Quelle jeweils Mehner, Tagesberichte.]


    Sorry, und Beste Grüsse :( ,


    Uwe

    Hallo ehren69 !


    Ich weiss gar nicht, warum ich immer wieder darauf hereinfalle und jede Menge Zeit

    für Diskussionen mit Leuten verschwende, die offensichtlich gar nicht an einer ernsthaften

    Diskussion interessiert sind ...

    (Ich hatte ja noch versucht, Dir eine Goldene Brücke zu bauen, wie Du Dich bei

    ernsthaftem Interesse weiter einbringen kannst)


    Ich hatte ebenfalls weiter oben (und bereits in dem Thread zur 17. Pz.Div.) um Aufklärung gebeten,

    warum Du meinst, dass die 17. Pz..Div. nie im Raum Smolensk war und warum diese Angabe

    im Lexikon geändert werden sollte Das war eine sachliche Anfrage und Du bist darauf mit

    keinem Wort eingegangen. Offensichtlich geht es Dir gar nicht um diese Fakten im Einzelnen,

    sondern hauptsächlich um Kritik im Allgemeinen.


    Dann habe ich Dir zwei Beispiele gegeben, wo die Lexikon-Artikel nicht nur weit informativer sind

    als die entsprechenden Wiki-Artikel, sondern vor allem auch inhaltlich korrekt, im Gegensatz zu Wiki.

    Ich nehme an darauf bezieht sich Dein Kommentar :

    >> Und was soll bitte der rant "wikipedia doch auch nicht besser" ? Man sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren. <<

    Auch darauf gehst Du inhaltlich nicht ein.


    Jeder der sich ernsthaft und längere Zeit mit dem Lexikon beschäftigt hat, weiss, dass es zu grossen Teilen

    auf dem Tessin basiert ist und dass das nicht auf jeder Seite angegeben werden muss.


    Darüberhinaus wurde das Lexikon aber in mühevoller Kleinarbeit um gefühlt 'zigtausend Details erweitert,

    die für wirklich Interessierte hochinteressant sind. Da gibt es viel viel wichtigere Sachen, als die wöchentlichen

    Kommandoposten des Stabs der 17. Pz.Div. einzupflegen, die sich jeder interessierte auch auf anderen Wegen

    besorgen kann (allerdings nicht ohne Arbeit und nicht immer umsonst). Für dich war es ja schon eine Zumutung,

    dass die Divisionsschicksale, die Du so toll findest, nicht zum freien Download verfügbar sind, die aber auch nicht

    wesentlich besser sind, als die Infos bei Tessin (soviel zu Deinem wahren "Interesse" an Details).


    Aber diese ganzen Einzelheiten interessieren Dich ja offensichtlich sowieso nicht wirklich, sondern Du möchtest

    einfach nur rummotzen, warum diese für die ganze Community konstenlos zur Verfügung stehende Seite

    nicht den von Dir gewünschten Kriterien genügt. Das wurde aber weiter oben schon oft genug erklärt !


    Und Tschüss

    Hallo ehren69 !


    Wir waren ja schonmal kurz in Kontakt, wg. der 17.Pz.Division und den

    Deiner Meinung nach "fehlerhaften" Einträgen im Lexikon dazu.

    17. Panzer Division ("Marschweg 1941")


    Ich hatte versucht, Dir recht ausführlich zu erklären, wie die kritisierten

    Einträge Smolensk, Kiew zustande kommen und wie sie zu interpretieren sind.

    Das ist halt wichtig zu verstehen, bevor man sie schlicht als Fehler bezeichnet.

    (Eine Antowrt auf meine Nachfrage, wieso Du glaubst dass die 17. Pz.Div. NICHT

    bei Smolensk war, ist übrigens nie erfolgt, mit oder ohne Quelle).


    Aber ich möchte jetzt gar nicht der nächste sein, der einfach nochmal das Lexikon und die

    Arbeit von Andreas verteidigt sondern die gemachten Vorwürfe anhand von zwei konkreten

    Beispielen beleuchten.


    Besonders diese Bemerkungen hier [meine Hervorhebungen]:

    >> Das fällt allerdings ein bißchen schwer, da zu folgen.

    Denn an den dort vorgebrachten Einwänden ist bis heute sehr viel dran:


    - Informationen sind nicht ordentlich bequellt, wenn überhaupt

    ...

    - im Ganzen keine wissenschaftlich seriöse Arbeitsweise erkennbar <<


    Vergleiche doch bitte mal die folgende Links von Wikipedia und Lexikon :


    1.) Generalkommando Korps Feldt :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Generalkommando_Feldt

    http://www.lexikon-der-wehrmac…ngen/Korps/KorpsFeldt.htm


    2.) Division Raessler :

    https://de.wikipedia.org/wiki/…rie-Division_R%C3%A4ssler

    http://www.lexikon-der-wehrmac…nen/DivisionRassler-R.htm


    Wo steckt jetzt mehr Information drin ?


    Erschwerend kommt auch noch dazu, dass beide Wiki Artikel Fehler enthalten.

    Das verstehe ich besonders beim Artikel zur Division Raessler nicht, da dort praktisch

    JEDER Satz falsch ist, trotz seriöser Quellenangabe !


    Entweder das steht alles falsch bei Mitcham, (den habe ich nicht), oder aber

    (was ich befürchte), der Autor des Artikels hat einfach verschiedene Angaben nicht

    verstanden oder falsch interpretiert. Der/die Wiki-Autor(en) kann jedenfalls davon

    nichts wirklich nachgeprüft haben !

    Wo ist jetzt mehr "wissenschaftlich seröse Arbeitsweise erkennbar" ?


    Ich glaube dass sind zwei typische Beispiele, die die Leute hier an der Einstellung der

    Wikipedia-Leute stören : Wir sind seriös und das Lexikon ist es nicht.


    Nur um das klarzustellen : Es gibt gute und schwache Wikipedia-Artikel und es gibt

    gute und schwache Artikel im Lexikon. In beiden Fällen söllten die schwachen Artikel

    verbessert werden.


    Aber es spricht nach meiner Meinung überhaupt nichts dagegen, auf Lexikon-Artikel zu

    verlinken, wenn der Inhalt korrekt und durch Quellen-Angaben belegt ist (und davon gibt

    es mittlerweile jede Menge !).


    Eine pauschale Verurteilung /Blacklisting des Lexikons, aus welchen Gründen auch immer,

    ist für mich nicht nachvollziehbar.


    ehren69 :

    Deswegen kann ich auch Deine Pauschal-Kritik nicht ganz nachvollziehen. Du scheinst Dich

    doch in verschiedenen Punkten gut auzsukennen, z.B. Standorten oder hier :

    Gräberkarteikarten gefallener Deutscher Soldaten online !!!


    Versuch doch erstmal eine zeitlang mitzuarbeiten und das Lexikon sowie das Forum zu verbessern

    und danach dann konstruktive Kritik zu äussern, wie man einzelne Punkte verbessern könnte.

    Das wäre mein "Verbesserungsvorschlag" !


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Roland !


    Zunächst vielen Dank für das Einstellen der beiden letzten persönlichen Berichte.

    Beide enthalten viele interessante Einzelheiten.


    Da ich jetzt erst wieder auf diesen Thread aufmerksam geworden bin, würde ich gerne

    ein paar Einzelheiten zu dem SS-Bataillon Ellwangen beitragen, dass ab Ende November 1944

    im Elsass eingesetzt war. Leider ist der ganz am Anfang verlinkte Artikel nicht mehr abrufbar und

    ich hoffe, dass ich nicht nur alles wiederhole, was schon angegeben war.


    >> Leider erwähnen die Berichterstatter keine näheren Daten ... <<


    Ich möchte mich erstmal auf eine Einschätzung der Augenzeugenberichte in Post #9 und den

    Anfang des Einsatzes konzentrieren, vor allem um ein paar Infos zu den dort fehlenden oder

    unklaren Datumsangaben/Infos zu machen.


    Es gibt einen FMS-Bericht (C-027) von Generalleutnant Seeger, (Kdr. der Div.Nr. 405, einer

    Ersatz-Division des WK V), den ich für sehr glaubhaft bezügl. Datumsangaben und Namen von

    Einheiten einschätze.


    Demnach wurde das SS-Btl. Ellwangen am 24.11.1944 der Div.Nr. 405 unterstellt (zugesagt) und

    nach Gambsheim in Marsch gesetzt, um von dort die Verbindung mit Strassburg bzw. dem

    Fort Fransecky (=Fort Ney) wiederherzustellen. Generalmajor Vaterrodt war der Wehrmacht-Kommandant

    von Strassburg und hatte dort seinen Gefechtsstand.

    http://www.lexikon-der-wehrmac…ster/V/VaterrodtFranz.htm


    Das Fort befindet sich ca. 10km NNW Strassburg und Gambsheim ist davon weitere 10km in NW

    Richtung entfernt. Eine Verbindung konnte zwar nicht mehr hergestellt werden, aber das Btl.

    (oder Teile davon) hielt sich noch eine Weile in Gambsheim bevor es zurückgezogen wurde.


    Dazu kann ich noch einen unabhängigen Fakt beitragen :

    - Es gibt eine Gräberkarteikarte mit einem Gefallenen der SS-Kampfgruppe Horstmann vom

    29.11.1944 (gefallen in Roppenheim).

    Der Gefallene (Walter M.) könnte zum der Rest der Kampfgruppe gehören, auf den die Marsch-Kompanie dann

    nach ihrem Rückzug aus Gambsheim nach Norden getroffen ist. Oder er gehörte zur Marsch-Kp. und

    in Roppenheim war ein HVP ?! Ist das vielleicht derselbe, von dem Roland in post #9 berichtet hat ?


    Fazit : Die Angaben von Gerhard W. scheinen äusserst plausibel zu sein und gut zu anderen Angaben

    aus KTBs etc. zu passen. Beim Datum des Aufrufs der Kampfgruppe würde ich aber Werner D. glauben :

    Aufruf am 23.November und Eintreffen ab dem 24.11.44 scheint mir gut zu den Angaben von Genlt. Seeger

    zu passen.


    Allerdings :

    >> Es scheint, als sei die Marsch-Kp. getrennt von den anderen Kompanien im Einsatz gewesen

    (als erstes abtransportiert? Mangel an Fahrzeugen?) <<


    Das würde ich nach den vorliegenden Angaben auch so interpretieren. Gen.Lt. Seeger wurde ein

    SS-Btl. Ellwangen angekündigt (dass ja später auch kam), aber für den beschriebenen Vorstoss

    auf Strassburg war offensichtlich nur die Marsch-Kp. vorhanden, die dann nur ihre Stellungen

    für einige Tage verteidigen konnte.


    Weitere Einzelheiten für die ersten zwei Wochen des Einsatzes habe ich bisher nicht gefunden.


    Eine Karte der HGr. G. zur Lage des AOK 1 am 30.11.44 hänge ich an. Diese zeigt den Ausschnit

    um Gambsheim, Roppenheim, Hagenauer Wald, der in den Berichten erwähnt wird. Wenn es

    dazu frühere Karten gibt, wäre das eine Chance, evtl. genaueres zu erfahren ...

    (Die Auflösung ist leider sehr schlecht).


    --------------

    Es gibt noch eine Gliederung der HGr. Oberrhein zum 5.12.1944 (s. Scan), die die Angaben der

    Augenzeugen zur Organisation des Bataillons im Wesentlichen bestätigt :

    Am. 5.12.44 :

    Unterstellung unmittelbar HGr. Oberrhein (eingezeichet als mot. Btl.)

    Btl.-Stab, 1.- 3 Kp., die 1. Kp. als schwere Kp. mit: (18 le.MG, 4 s.MG, 2 m.Gr.W.)

    Stärke des Btls. : unbekannt


    ------------

    Danach habe ich nur noch ein grobes Gerüst an Daten, hauptsächlich aus Bettiinger und Bruns :

    (Das geht bestimmt besser).

    Stichpunktartige Angaben zum Einsatz des "SS-Btl. Ellwangen":

    Am 11.12.44 :

    Zuführung zum LXIV. A.K. für Unternehmen Habicht

    Am 14.12.44 :

    SS-Btl. Ellwangen erhält Befehl aus der Front zu lösen und zur Sammlung

    im Raum Münzenheim (5km O Colmar).

    Am 16.12.44 :

    SS-Btl. Ellwangen im Raum Colmar als Armee Reserve AOK 19.

    Am 18.12.44 : Ab 7:30 Uhr Angriff bei Sigolsheim (Höhe 351)

    Am 23.12.44 : Erfolgreicher Gegenstoss bei Bennwihr (mit Unterstützung v. 2 StuG).

    Am 24.12.44 : Erneuter Gegenstoss bei Bennwihr von 1 Zug des SS-Btl. Ellwangen,

    der als Div. Reserve eingesetzt war.

    Am 25.12.44 : ab 5:30 Uhr erneuter Angriff zur Wiedergewinnung von Bennwihr

    Am 31.12.44 : SS-Btl. Ellwangen untersteht der 189. ID


    [Bettinger, HGru G, S. 323, 324, 331, 339, 345, 356, 359, 360, 371]


    16.01.45 : Res.Kp. des SS-Btl. Ellwangen im Einsatz gegen einen starken Stosstrupp

    vom IR 7 der 3. US-Inf.Div. bei Herrenwasen (W Kaysersberg ?)

    23.01.45 : Einsatz der 3.Kp. gegen einen Vorstoss im Raum Houssen (bei 16. VGD).

    [Bettinger, HGru G, S. 415, 421]


    28.01.45 :

    Kampfstärke : 207 Mann

    Einsatz bei 189. ID.

    05.02.1945 : Unterstellung bei 16. VGD

    [beides : Bruns, Die Brücke, S. 226, 342]


    14.2.1945 : Sammelraum in Münchweiher [2km Ostw. Ettenheim], evtl. nur Stab ?!

    [Lagekarte AOK 19, bei Bruns, FHH ]


    Danach keine Angaben mehr ...

    (Ich vermute, danach wurde die Einheit zurück nach Ellwangen verlegt).


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Vielleicht handelt es sich auch nicht um eine Feldeinheit wie ein Regiment,

    sondern um eine Feldkommandantur oder eine Ortskommandantur.

    Diese waren für Verwaltungsaufgaben zuständig. Da fände ich einen Dolmetscher

    auch viel wichtiger als bei einer Feldeinheit, deswegen würde ich auch in die Richtung forschen.


    Diese Kommandanturen waren für die Organisation des rückwärtigen Armee-Gebiets zuständig.

    Dabei unterstanden dem sogenannten Korück einer Armee ein oder zwei Feldkommandanturen,

    denen wiederum je 2 oder 3 Ortskommandanturen unterstanden.


    Hier handelt es sich um die 1. Panzer-Armee dazu gehörten :

    Korueck 531 (normalerweise geführt von einem General),

    http://www.lexikon-der-wehrmac…/Korueck/Korueck531-R.htm

    sowie z.B. Feld-Kdtr. 245 (könnte ein Oberst führen ?!):

    http://www.lexikon-der-wehrmac…/Kommandantur/FK245-R.htm

    und z.B. eine Ortskommandantur (Kommandant vermutlich eher ein Major ?!):

    http://www.lexikon-der-wehrmac…/Kommandantur/OK729-R.htm


    Die Ortkommandantur 729 fand ich besonders interessant weil :

    Nach dem Lexikon Eintrag unterstand sie 1945 der 1. Panzer-Armee, die im Januar noch an der

    Grenze zwichen Slowakei und Ungarn stand.

    Das im Lexikon angegeben Hulschin in Mähren wäre da über 300 km entfernt.


    Aber Hultschin schricbt sich tschechich Hlucin, während der gesucht Ort ja auch Hucin geschrieben wird !

    Vielleicht handelt es sich hier einfach um einen Übertragungs oder Lesefehler ?!

    Der Spur würde ich auf jeden Fall nachgehen.


    Wenn Du die richtige Einheit ermittelt hast, sollte es auch möglich sein, dazu weitere Offiziere zu finden.

    Ob dann der gesuchte Oberst dabei ist ist natürlich nochmal eine andere Frage ...


    Beste Grüsse,


    Uwe


    P.S. Danke an SaStroe für den interessanten Link, auf den ich mich hauptsächlich bezogen habe.

    Hallo Matthias !


    >> Uwe und Margarete sind aus meiner Sicht auf den richtigen Weg. <<

    Ich glaube dank Deiner zusätzlichen Infos sind wir jetzt alle auf dem richtigen Weg. Top :thumbup: !


    Aus der Gliederung vom 1.1.1945 geht ja hervor, dass die 5. Kp. eine Fahr-Kolonne (mit Kapazität 41 to.) war.


    Das Ganze würde für mich Sinn machen, wenn diese 5. Kompanie ausbildungsmässig dem

    FEB unterstellt war (um die Männer der Nachschubtruppe zusätzlich infanteristisch auszubilden,

    vielleicht auch im Wechsel), einsatzmässig aber immer noch dem Kdr. der Div.Nachsch.Truppen 342 unterstellt war

    und auf dessen Kommando Nachschub holen musste, wenn das nötig war.

    Dann würde aus meiner Sicht auch die Bezeichnung der Einheit, so wie sie auf der Karteikarte steht,

    einen Sinn ergeben ;) !


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Friederike !


    Ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Analyse !


    Wenn man einen "Standard"-Namen wie Müller hat, ist es eventuell naheliegend

    noch den ersten Buchstaben vom Vornamen datzu zu nehmen, um sich

    zumindest etwas von den anderen Müllers zu unterscheiden.

    (Das ist natürlich reine Spekulation.)


    Aber es ist bestimmt auch gut, sich nicht zu früh auf Müller festzulegen.

    Deswegen auch nochmal Danke für den Alternativvorschlag.

    Ich denke auch dass Du recht hast und dass das Wort Major eventuell

    vom Zeichner selbst ergänzt wurde.


    Jetzt habe ich auf jeden Fall dank Euch beiden ein paar interessante Ansätze.

    Auf sowas hatte ich gehoft. Freut mich sehr :] !


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Matthias !


    Danke für dei Nachträge !


    ------

    Hier zunächst noch ein paar Angaben aus den Infos von Stefan und aus der Gräberkartei :


    Frontleitstelle Luxemburg /72 :

    20.11.1940 Standort Luxemburg

    [Gräberkartei : Geisler, Jakob, gestorben : 20.11.1940]


    Wehrkreis-Nebenauskunftsstelle Giessen [WK IX] :

    [Gräberkartei : Schäfer, Albert, gestorben : 05.07.1941]


    Frontleitstelle Wien :

    Standort Rossauer Kaserne im Dezember 1943

    [Evtl. = Wehrkreisauskunftsstelle ?]



    Nochmals vielen Dank an Stefan für die Hilfe !


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Ich denke, dass es sich bei diesen Quartalsstempeln um regelmässige

    Überprüfungen des Soldbiuchs handelt, ganz analog zu den

    Sicherheits-Stempeln die das Heer ab Februar 1943 auch eingeführt hat.

    Den Link zum Post hatte Thilo schon weiter oben angegeben.

    Wichtig dazu auch die Erläuterungen und Scans der AHM von PeterA :

    http://forum-der-wehrmacht.de/thread.php?threadid=25874


    Die Info dazu stammt aus einem Buch von :

    Jeffrey F. Young und Daniel W. Meinz, Vol. 2, Military Documents, S. 129.


    Dort wird die Bedeutung der Soldbuch-Einträge für jede Seite kurz erläutert.

    Für das Lw. SB, Seite 1 steht dort:

    The Luftwaffe however, stamped boxes at the top, which included

    quarterly verification checks of the Soldbuch accuracy.


    Die Luftwaffe hat also quartalsweise die Soldbücher überprüft und durch

    einen Stempel Aufdruck mit röm I - IV, bestätigt dass die Überprüfung für

    das entsprechende Quartal stattgefunden hat.

    [Dasselbe Vorgehen galt auch für die Marine !].


    Offensichtlich wurde dieses Verfahren ab Herbst 1944 angeschafft,

    ab dann gibt es die gleichen Einträge auf S. 22, die sich in SB vom

    Heer meist auf S. 15 finden.


    In dem verlinkten Thread, wird ja ebenfalls erwähnt, dass für die

    Stempelung dieser Sciherheits-Überprüfungen nur ein

    Stempel mit offener Truppenanschrift und nicht einer mit FPN verwendet werden darf.

    (Ich glaube, diese Vorschrift wurde oft ignoriert).


    Der letzte Fund von Sven passt aber genau dazu (bezügl. Datum 1.9.44 und Inhalt) :

    Ein solcher Stempel mit offener Truppenteil-Bezeichnung war nicht vorhanden,

    daher hat die Einheit sich die Mühe gemacht, diesen "Ausweis" anzufertigen.

    Dieser Eintrag sollte offensichtlich die Quartalsstempel ab 1.9.44 ersetzen.


    Vielleicht verfügt ja jemand über das LV.Blatt 29/44 um diese Theorie zu überprüfen.

    Dann hätten wir diese lange offene Rätsel geklärt !


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Margarete :

    Vielen Dank für Deinen wieder mal sehr gründlich recherchierten Beitrag !

    Und ebenfalls für die vorbildliche Darstellung der Dir wichtigen Punkte.


    In einem Punkt muss ich aber (leicht) widersprechen :

    >> (Deine Frage nach dem DATUM ist selbsterklärend) <<


    Es gab 2 unterschiedliche Arten von Feldersatz-Bataillonen :

    1.) Den Typ um den es hier geht : FEB als Truppenteil der Division, um dort zusätzliche Ausbildung zu treiben.

    Dazu gibt es auch in diesem Thread weitere Infos (den meinte ich) :

    Divisions-Kampfschulen


    2.) Es gab bis Ende 1942 aber auch Feldersatz-Bataillone, die Ersatz-Transporte von der Heimat

    an die Front waren. Die Bezeichnung FEB für diesen (ganz anderen) Einheiten-Typ endete zwar

    irgendwann Ende 1942 (wer weiss wann genau ?), aber deswegen ist, bloss weil die Bezeichnung

    KoDiNa statt DiNaFü auftaucht, für mich nicht automatisch klar, auf welchen Zeitraum genau sich die

    Karteikartte bezieht.


    => Da wäre eine kurze Info am Anfang (August 1944) einfach hilfreich gewesen, weil man dann Option 2)

    sofort ausschliessen kann.


    --------

    Jetzt nochmal zur Frage, wie sich die Eintragung auf der Karteikarte verstehen lässt :

    Ich würde die Einträge der FPN usw. insgesamt so interpretieren :

    Das FEB der 342. Inf.Div. hatte zuerst 3 später 4 Kompanien (eingetragen unter FPN 55579).

    Der Eintrag der 4. Kp. (Nov. 1944) erfolgte aber sehr viel später als die eigentliche Aufstellung

    dieser 4. Kp., da es ja schon im Aug. 1944 eine 5.Kp. gab.


    Bereits im August (oder noch davor) wurde dann eine 5.Kp. des Feld-Ers.-Btl. errichtet (FPN 17893) :

    Entweder aus dem Gerüst der 3. Fahrkolonne oder die letztere war aufgelöst worden und die

    freigewordene FPN wurde einfach übernommen.


    Mögliche Erklärung dafür :

    Die Rückwärtigen Dienste wurden "ausgekämmt" und aus deren Personal eine 5. Kp. für das FEB errichtet.

    (und auf Infantzerie umgeschult).

    Ob diese Kp. jetzt wirklich organisatorisch dem Kdr. der Div.Nachsch.Truppen 342 unterstellt war, müsste man

    aus Unterlagen der Division ablesen. Ich glaube eine "Interpretation" der FPN allein reicht da nicht.


    Deswegen hatte ich auf Infos von Schlichi dazu gehofft, der sich ja intensiv mit dieser Division beschäftigt.


    Soweit mein Verständinis der vorliegenden Daten.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Johann-Heinrich !


    Vielen Dank für die zusätzlichen Infos !


    Hier mal der entsprechende Auszug aus der Geschichte der 2. Pz.Division [F.J. Strauss, S. 80-81] :

    Die Gleiskettenteile der Kompanien [der Pzjg.Abt. 38] und einzelne der zu stark strapazierten

    Räderfahrzeuge traten unter Oberlt. Vogeler zur Marschgruppe Oberst Balck (Kdr. Pz.Rgt. 3)

    und erreichten am 11.5.41 über Korinth den Hafen von Patras. Ursprünglich für den zweiten

    Schiffstransport bestimmt, wurden sie plötzlich für den ersten abgerufen und mit Teilen des Pz.-Rgt. 3

    auf den Transportschiffen "Marburg", "Kybfels" und Laurac nach dem italienischen Hafen Tarent verschifft.

    Von Tarent fuhren die Gleiskettenteile im Bahntransport über Bari ... den Brenner ... nach Augsburg,

    von wo das letzte Stück bis in den Unterkunftsraum NNO von Augsburg im Landmarsch zurückgelegt wurde.


    Während die Überfahrt der Panzerjäger nach Italien ohne Zwischenfall verlief, sanken "Marburg" und "Kybfels",

    die bei ihrer zweiten Fahrt Artillerie und einen Teil Panzer und andere Teile der Division an Bord hatten,

    kurz nach dem Auslaufen aus Patras nach heftigen Detonationen. Ob infolge Torpedo- oder Minentreffern

    blieb ungeklärt. Das Material ging verloren doch die Masse der Leute wurde gerettet. Trotzdem betrugen

    die Verluste der Division hier ein Mehrfaches der der Feldzugsverluste. Während im Kampf im 6 Offiziere,

    21 Unteroffiziere und 51 Mann gefallen und 21 Offiziere 78 Unteroffiziere und 260 Mann verwundet worden waren,

    ertranken bei Patras 2 Offiziere, 5 Unteroffiziere und 33 Mann und 3 Offiziere, 33 Unteroffiziere und

    108 Mann blieben als Vermißte.


    Vielleicht hat ja jemand eine Idee, Wie sich die unterschiedlichen Zahlen der Vermissten erklären lassen ?

    Was ich vor allem nicht verstehe : Strauss nennt ja ganz exakte Zahlen (nicht : ~150 Mann), die er irgendwoher

    haben muss (und vermutlich auch erst nach dem 25.5.41 erhalten hat).


    Hier ein grober Überblick zu den Zahlen :

    Nach den Zahlen der SKL am Transport beteiligte Personen : 1328

    gemäss italienischen Angaben gerettet: ~ 1100 [es fehlen also : 228]


    Nach Strauss ertranken aber 40 Mann und 144 blieben vermisst.


    Wie kann dann aber die Angabe : " ... nur noch 15 Vermisste" zustande kommen ?

    (Der Unterschied ist doch sehr gross. Vielleicht waren es doch mehr Männer auf den Schiffen ?)


    Oder aber, wenn es sich klären lässt dass die SKL Angaben stimmen, dann sollten die Angaben im Lexikon korrigiert werden,

    wie Johann-Heinrich schon angemrkt hat.


    Was mich noch interessieren würde : Wurden solche Fälle in die Vermisstenbildliste überhaupt aufgenommen ?

    (Die Ursache des "Verschwindens" war ja klar und die Wahrscheinlichkeit dass der Gesuchte nochmal auftaucht

    praktisch Null. Wie waren da die Kriterien ?).


    Beste Grüsse,


    Uwe