Posts by A.M.

    Hallo Dieter und Henry !


    Vielen Dank für die Erläuterungen, jetzt wird mir doch vieles klarer.


    Zusammengefasst gibt es also 2 Hauptprobleme :

    1.) Das taktische Kennzeichen mit dem gezogenen Werfer ist irgendwie unpassend für eine Batterie mit Sfl.

    (etwa so, als ob eine Pz.-Art.-Batterie mit Hummeln oder Wespen sich ein TKZ mit Pferden zulegt).

    Man könnte/müsste das ganze aber wohl schlucken, wenn 90% der Einheit doch anders ausgestattet waren


    2.) Die andere Frage wäre dann also, ob sich das TKZ des Werfer-Rgt. 52 insgesamt von: Flammen auf (Kanonen-)Kugel / Berg

    zu dem gezogenen Werfer geändert hätte (und wann).

    -------------

    Ich kann dazu nur folgendes beitragen :

    Zu 1.) Ich denke eigentlich auch, dass die Sfl. Batterie mit dem 15cm Panzerwerfer 42 ausgestattet wurde (Sd.Kfz. 4/1).

    So war es zumindest nach KStN 633 vorgesehen.

    Bei der Batterie müsste es sich um eine Neuaufstellung ab 1.4.1943 gehandelt haben (s. Anhang). Also dürfte auch nicht eine

    alte Batterie umgerüstet worden sein und zunächst ihr TKZ behalten haben.


    Zu 2.) Ich hänge nochmal den Ausschnitt aus Schmitz-Thiess an, damit es vielleicht noch ein paar mehr Leute vor Augen haben.


    2.a) Es gibt dann also bis jetzt 5 verschiedene TKZ mit Bezug zum Werfer-Rgt. 52, von denen aber nur 2 durch Foto belegt sind?!

    Und interessanter Weise sehen beide Fotos doch recht unterschiedlich zu den 3 anderen Zeichnungen aus.

    (Das erste Symbol das von Henry gezeigt wurde, stammt aus den Regimentsbögen, der halboffiziellen Regiments-Geschichte.)


    Aus der Einsatzgeschichte des Regiments ist vielleicht noch Folgendes interessant [Quelle: Regimentsbögen, S. 150 ff.] :

    - Aufstellung ab Oktober 1940 im Raum Fulda (Sammelpunkt: Fulda Berg-Kaserne => Ursprung des TKZ ?!)

    - Regimentsabzeichen : Ein feuerspeiender Berg auf weissem Grund im Doppelkreis mit nach oben steigenden Flammen

    - Gliederung: Rgts.-Stab und 3 Abteilungen (je 3 Bttr.), Ausstattung: je Bttr. 8 (später 6) 15cm Nbl.-Werfer 40 ("Do-Werfer")

    - Bis Anfang April 1941 Beendigung der Ausbildung mit abschliessenden Scharfschiessen auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken.

    - Bald danach (exaktes Datum unklar, vermutlich Mitte April) Transport nach Temeschburg, Bereitstellungsraum "Eisernes Tor"

    (KEIN Einsatz !)

    - Ab 20.5.1941 Transport von Temeschburg (=Temeswar, Timisoara) nach Allenstein zur Bereitstellung für den Angriff auf Russland.


    Danach gab es noch zwei längere Auffrischungsphasen (wo man möglicherweise das taktische Kennzeichen ändern würde?!):

    - 1.Mai - 26.Juni 1942 : Raum Bobruisk

    - April - Juni 1943 : Raum Berditschew


    Das Regiment nahm also selber nicht am Griechenlandfeldzug teil, daher stellt sich die Frage, woher das "gerade gefundene"

    Britische Fahrzeug stammt ? Vielleicht von einer anderen Einheit aufgegabelt, die auch in Temeschburg verladen wurde ?


    Die andere Frage die sich für mich stellt : Wie sicher ist denn, dass das aus der Ebay Vorschau wirklich zum Werfer-Rgt. 52 gehört?

    Im Sommer 1943 sollten alle Werfer-Rgt 51-55 und das Werfer-Lehr-Rgt. 1 mit mindestens 1 solchen Batterie ausgestattet werden.


    Ich hoffe das obige gibt zumindest noch ein paar Anhaltspunkte. Es könnte auch hilfreich sein, den Post zu finden, auf den

    Henry verwiesen hat. Vielleicht erinnert sich ja jemand ...


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Henry !


    Nach der Angabe in den "Regimentsbögen" erhielt das Werfer-Regiment 52 im Sommer 1943 eine 22. (Pz.) bzw. (Sfl.) Batterie.

    Aufstellung erfolgte ab April 1943, Verwendungsbereitschaft sollte bis 15.6.1943 hergestellt sein.

    Anscheinend war die Batterie aber erst ab September einsatzbereit (nach Angabe von Martin Block) :


    Im August 1943 war das Regiment bei Charkow und Kiew im Einsatz. Danach bei Poltawa und am Dnjepr.


    2 Fragen :

    a) Was stimmt denn deiner Meinung nach nicht beim Werfer-Rgt. 52 ?!

    b) Könntest Du aus Deinem Fundus vielleicht mal ein oder 2 Fotos mit dem "normalen" Truppenkennzeichen des WR 52 zeigen ?

    Bei Schmitz-Thiess gibt es nur 2 Varianten, die aber beide unbestätigt sein sollen. Selber konnte ich gar kein Foto mit TKZ finden.

    Das würde mich sehr freuen.


    Danke und Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Goerges !


    Ich vermute, Du suchst die KStN der Standortkommandantur Metz. Diese hatte die Nr. 11041.

    Es gab auch eine für Strassburg, Nr. 11042.

    (Die für die Standortkommandanturen Berin, Wien, Gross-Hamburg,

    München, Nürnberg, Potsdam hatten die Nr. 11035 - 11040).

    [Tessin, Bd. 15, S. 144]


    Ich weiss leider nicht, ob irgendwelche davon überlebt haben und ob sie irgendwo zu finden sind.


    Ansonsten könntest Du Dir die NARA Rolle T78 R394 besorgen (z.B. bei der Sturmpanzer Seite).

    Darin findest Du KStN von verschiedenen Standortkommandanturen (z.B. 2214a Krakau) bzw.

    Kommandanturen in verschiedenen Orten wie Rotterdam, Oslo, ...

    Vielleicht ergibt sich dann zumindest ein Bild.


    Noch ein Tipp: In dem Buch von Felix Römer, Kameraden kannst Du einiges übder den

    letzten Wehrmacht-Kommandanten von Metz, Oberst Constatin Meyer erfahren.

    Vielleicht interessant für Deine Arbeit.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Tolle Arbeit von Stefan und Thomas :thumbup: .


    Zur Ergänzung hier noch ein paar Auszüge und 2 Karten aus der Divisionsgeschichte der 20. Pz.Div.,

    [Buch von Rolf Hinze, Hitze, Frost und Pulverdampf].


    Dieser Division war ein Batl. vom Gren.Rgt. 365 unterstellt. Wenn mman sich die Angaben aus

    dem VBL ansieht, ist es gut möglich dass dieses Btl. aus Teilen des II. und III./GR 365 bestand.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Eumex: Danke für die schönen Fotos.


    Oldmanhupe / Henry :

    Vielen Dank für die sehr detaillierten und interessanten Angaben.


    wunku / Andreas :

    Zur KStN 1187b :

    Wir sind da ganz auf der selben Linie, ich hatte nur alles was ungefähr gleich blieb weggelassen.

    Formal hast Du ja recht mit allen Angaben die Du schreibst, auch dass die Ausführung A Variante nicht handschriftlich bearbeitet wurde.

    (deswegen wären da formal auch noch die 3 Sdkfz. 400 enthalten).

    Für mich stellt sich aber die Situation so dar, dass überhaupt nur die Variante B zur Anwendung kam (und deshalb auch nur dort Nachträge

    enthalten sind). (Dazu siehe auch die Angaben bei Jentz, wo teilweise Ausf. B bei den Aufstellungsbefehlen erwähnt wird).


    Aus Deinem Post #11 kann man ja ganz gut die Entwicklung für das Soll bei den Bergefahrzeugen einer schweren Panzer-Abteilung ablesen :

    - Kran-Fahrzeuge bleiben in etwa gleich

    - 1942 / Mitte 1944: 10 Sdkfz 9

    - Ab ca. Juli 1944 : 6 Sdkfz 9 und 3 Berge-Panther (theoretische Verbesserung, aber Bergepanther in Realität nur selten vorhanden !)

    Panther1944 – Bergepanther - Zuteilungen

    - Ab November 1944 : Nur noch 3 Sdkfz 9 (der Mangel regiert)


    Dieter :

    Vielen Dank für die interessanten zusätzlichen Infos zum Sdkfz. 400.


    >> die Bergung von schwerem Gerät hätten auf jeden Fall ein Thema sein müsse denn es gingen wohl mehr Fahrzeuge

    durch das fehlende Fähigkeit Schadgerät zu bergen als durch direkte Feineinwirkung verloren. <<


    Da stimme ich dir vollständig zu. Reparieren muss doch immer wesentlich günstiger als Neuproduktion sein, gerade wenn es

    an der Neuproduktion hapert..

    Besonders deswegen wundert es mich, dass es anscheinend keine Versuche gab, soetwas wie einen Nachfolger zum

    "Sdkfz. 400" zu entwickeln, nachdem dieses Projekt offensichtlich gescheitert war. So eine Art optimierte Kombination

    aus Sdkfz. 9 und Bergepanther. (Aber vielleicht stelle ich mir dass auch alles zu einfach vor ... )


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    In aller Kürze als Ergänzung zu den Angaben von Karl :

    So wie ich das verstanden habe, wurden EK 2 und EK 1 auf Vorschlag des zuständigen Vorgesetzten verliehen,

    mussten aber aber jeweils vom zusträndigen Divisions-Kommandeur genehmigt werden (ohne HPA).


    Beim DKiG müsste der Ablauf sehr ähnlich zu der Verleihung des RK gewesen sein.


    Wenn jemand vielleicht Beispiele zum genauen Prozedere hätte, wäre das sicherlcih für viele hier interessant.


    Z.B. wurden nach den Angaben von Horst Scheibert insgedamt etwa 10 % der der Eingaben zum DKiG abgelehent.

    Mich würde z.B. interessieren, ob es da Vergleichszahlen sowohl zum Ritterkreuz aber besonders auch zum EK 1 und Ek 2 gibt.


    Im Anhang die Angaben zum DKiG aus der AHM Quelle die Karl genannt hat.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Interessantes Thema!

    Ein paar Fragen und Anmerkungen :


    Vorab : Das angefragte Datum der Änderungen in den AHM ist der 7.Juli 1943.

    (Inhalt s.u., die offensichtlich nicht vorhandenen Sdkfz. 400 und Sd.-Anh. 121 wurden gestrichen)


    Mit dem Datum 25.4.1942 wurden mehrere KStN herausgegeben, offensichtlich in Erwartung der "bald" verfügbaren Tiger-Panzer.

    Die ersten "Tiger-Einheiten" wären dann (theoretisch) so zusammengesetzt gewesen (die vielen Änderungen danach lasse ich weg):


    KStNs für Schwere Panzerabteilung (nach: Jentz, Tiger I und II, Kampf und Taktik, S. 22 ff.) :

    1107 ____(1. Nov. 1941) Stab Panzer-Abteilung

    1150b __(25. Apr. 1942) Stbs.Kp. Schw. Panzer-Abteilung

    1176 ___(25. Apr. 1942) schw. Panzer-Kompanie

    1187b __(25. Apr. 1942) Pz.-Werkstatt-Kp. /schw. Panzer-Abteilung


    [alle KStN mit dem Datum 25.4.1942 tragen den Zusatz: (Behelf) (=vorläufig)]


    ---------------

    1. Frage : Verstehe ich das richtig, dass wenn in der KStN ein Panzer-Berge-Kraftwagenzug als SdKfz. 400 bezeichnet wird,

    bezieht sich das doch wohl auf die Kombination von Zugfahrzeug und Anhänger ?!


    Wenn man unter diesem Aspekt die beiden Ausführungs-Varianten vergleicht, ergeben sich folgende Unterschiede beim Berge-Zug:


    Pz.Berge-Zug Ausführung A (mit Sd.Kfz. 400):

    Sd.Kfz.9___(18t FAMO)______: 4

    Pz.-Berge-Kraftwagenzüge___: 3


    Pz.Berge-Zug Ausführung B :

    Sd.Kfz.9___(18t FAMO)______: 10

    Sd.Ah.121_PzKpfw.(60t)_____: 3


    Wenn man jetzt davon ausgeht, dass beide Varianten exakt die gleichen Aufgaben erfüllen sollen, würde dass für mich bedeuten,

    dass jeweils 2 FAMO-Schlepper (18 t) eingeplant waren, um je einen Sd.-Anhänger 121 (60t) [mit Tiger] zu schleppen.

    Diese Kombination würde dann sozusagen einen Pz-Berge-Kraftwagenzug (2. Art) darstellen (auch davon wären 3 Stück verfügbar)

    und alles andere wäre gleich.


    Was ich daran nicht verstehe :

    Wir sind hier im Frühjahr 1942. Man kann also nicht mehr sagen: Das kam jetzt doch überraschend, dass in Russland die

    Strassenverhältnisse so schlecht sind und dass es auch noch soviel Schlamm gibt.


    Deswegen die nächsten Fragen :

    2.) Wie war hier der Denkansatz bei der KStN-Erstellung zur Panzer-Bergung (57t Gewicht war ja bekannt)?

    2.a) Rein von den Zahlen sieht es für mich erstmal so aus :

    Ein Sd.Kfz. 9 um den Tiger aus dem Dreck ziehen, und dann je 2 Sd.Kfz. 9, um den Tiger per Tieflader zur Inst. zu transportieren.

    (so könnte der ganze Berge-Trupp gleichzeitig 3 Panzer bergen und ein FAMO wäre immer noch in Reserve).


    Natürlich kann man sagen, die Sd.Kfz. die später den Tieflader schleppen, können ja auch schon beim Bergen helfen.

    Bloss: wenn man schon 2 Sd.Kfz. 9 nur für den Transport mit Tieflader auf einigermassen gangbaren Wegen einplanen muss,

    wieviele mehr braucht man dann in der Praxis für die Bergung? ?(


    2.b) Um jetzt auf die Ausgangsfrage zum Sd.Kfz. 400 zurückzukommen :

    Wenn dieses tatsächlich gleichwertig je 2 FAMO-Schlepper ersetzen sollte, frage ich mich, was für Wunderdinge die Konstrukteure

    da versprochen haben, insbesondere, da es sich ja um eine Räderfahrzeug gehandelt hätte, wenn es sich um das in dem von

    Dieter verlinkten Thread handelt. Da würde mich die Meinung von den Technik-Experten hier interessieren.


    3.) Letzte Frage :

    Der einzige "Ersatz" für das Sd.Kfz. 400 war ja, soweit ich das verstehe, später der Berge-Panther, von dem es aber

    nur relativ wenige und diese zumeist bei den Panther-Abteilungen gab.


    Gab es überhaupt keine Ideen, ein auf Panzer-Bergungs-Aufgaben für die schweren Panzer-Abteilungen spezialisiertes Fahrzeug zu entwickeln ?

    (Ich frage das auch, weil sich in der Praxis ja herausgestellt hat, das man doch immer mehrere (viele) FAMO-Schlepper

    für die Bergung eines Tigers oder Panthers benötigte und ja immerhin noch der Panzer "Maus" (120 t) zumindest entwickelt wurde und

    ich mich frage, wieviel FAMO-Schlepper es für den gebraucht hätte ...)


    Ich würde mich freuen, da einige Einschätzungen zu hören.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Sabrina !


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei der auf der Postkarte genannten Einheit um

    eine Einheit der Luftwaffe handelt.


    Der Luftgau XIII wurde 1941 vom Luftgau XII übernommen, daher die Bezeichnung XII/XIII.

    Auch der Dienstgrad Flieger spricht für eine Ausbildung bei der Luftwaffe.

    Ansonsten hat Waltraud das ja alles sehr gut entziffert.

    Bei der Bezeichnung : >> Kraftfahr-Ausb. u. Lan XII / XIII <<

    bin ich allerdings nicht sicher was hinter Ausb. u. ... kommt. (evtl. San. ?!).

    Das sieht aber alles irgendwie seltsam aus ...

    Vielleicht wurde hier auch die Bezeichnung unkorrekt angegeben.


    Insgesamt wäre es ganz sicher sinnvoll Deine Frage abzutrennen und dafür

    einen eigenen Thread zu eröffnen, es geht ja um Kraftfahrer und Luftwaffe, das hat alles

    nichts mit den vorhergehenden Fragen zur Fahr-EuA. Abt. XII zu tun.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo BayRe!


    Vielen Dank für das Einstellen der zusätzlichen Informationen. Jetzt hat man doch

    eine sichere Grundlage und einen ganz guten Überblick.


    In Ergänzung zu Eumex ergibt sich die Laufbahn daraus wie folgt:

    1936-1938 zwei Jahre Wehrdienst, entlassen als Reservist (vermutl. Gefreiter).

    Bei Kriegsbeginn 1939 wieder eingezogen zum Art. Rgt. der 79. Inf.Div.

    Mit dieser In Frankreich und Russland (bis Oktober 1941).


    Danach versetzt zur zuständigen Ersatzeinheit. Grund könnte eine Verwundung sein,

    aber auch anderes ist möglich. Er wird dann dort vermutlich als Ausbilder tätig gewesen sein.


    Die Art.Ersatz-Abteilung 179 war bis 1942 in Koblenz stationiert.

    Die Ausbildungs-Einheit der Abteilung wurde Ende 1942 in Reserve-Artillerie-Abteilung 179

    umbenannt und nach Verdun verlegt, 14.9.1943 nach Pontoise und 23.1.1944 nach

    Folle Emprise (AOK 15). Im August 1944 in Nordfrakreich vernichtet.

    [Angaben nach Tessin, Bd. 5, S.38; Bd. 7, S. 201].


    In diesem Zusammhang (Vernichtung/Auflösung der Res.Art.Abt. 179) steht auch der

    Karteikarten-Eintrag : "In Abwicklung Raum Frankreich Juli/August 1944 namentlich

    ohne Angaben erfasst". Man wusste also, dass er dabei war, aber nichts genaues über

    seinen Verbleib.


    Irgendwann scheint er dann noch zu einer Feld-Einheit versetzt worden sein.

    Der naheliegendste Weg. mehr darüber zu erfahren wäre für mich, herauszufinden,

    welche Einheiten sich bei Kriegsende im Raum Deutsch-Brod aufhielten und ob da eine

    Einheit mit einer ähnlichen Nummernbezeichnung dabei war.

    Das wird aber keine leichte Aufgabe, das ist auch keine Gegend, bei der ich helfen könnte.

    Es gibt aber vermutlich genug Spezialisten hier im Forum, die sich da besser auskennen.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo BayRe !


    Auch von mir ein herziches Willkommen im Forum !


    Zur letzten Einheit habe ich ebenfalls keine Artillerie-Einheit mit der Ordnungszahl 1011 gefunden.


    Wenn Du schreibst, dass die

    >> erste Art. Einheit 179 konnte ich online finden, ist ausführlich dokumentiert im Lexikon ... <<

    Dann vermute ich fast, dass Du da nach dem Art. Rgt 179 geschaut hast.

    Die Artillerie-Einheit des Grossvaters war aber eine Ersatz- bzw. Ausbildungseinheit.

    Das geht auch aus der WASt-Auskunft (Reserve-Artillerie-Abteilung 179) hervor.

    Diese Bezeichnung (Reserve-) wurde für Ausbildungseinheiten verwendet, die ins Ausland verlegt wurden.

    Ein paar Infos zur Ausbildungseinheit findest Du hier :

    Artillerie-Ersatz-Abteilung 179


    Wenn Du ein besseres Bild von der Laufbahn Deines Grossvaters erhalten willst, wäre es sicher sinnoll,

    sowohl den Antrag auf Entschädigung als auch die Auskunft der WASt einzustellen.

    (Persönliche Daten kannst due ja schwärzen).

    Darüberhinaus wäre es wichtig alle anderen bekannten Angaben zu Laufbahn anzugeben.

    Wahrscheinlich war er ja schon vor Kriegsbeginn bei der Wehrmacht ?!


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Dieter und alle !


    Dieter :

    Schöne Übersicht, ich denke das klärt schonmal einiges!

    (Bloss den Eintrag mit der roem. I und der Bäckerei-Kp. 183(neu) verstehe ich noch nicht ganz, dazu unten).


    Für die für Henry wichtige Bäckereikompanie mit der FPN kann man dann aber Folgendes festhalten:

    1.) Anfang 1941 gab es einen physikalischen Austausch der Bäckerei-Kompanie der 83. ID mit

    derjenigen der 162. ID.[siehe FPN 30108, aus 183 wird 236 und gleichzeitig: aus 236 wird 183].

    (P.S.: Das war jedenfalls mein ursprünglicher Gedankengang (aber auch dazu s. unten).)


    Das nächste sollte aber wieder relativ sicher stimmen :

    => Die Photos mit den russischen Beutefahrzeugen müssen demnach zur 162. ID gehören,

    (und zur Bäckerei-Kp. 236 (neu) ), wie von Diana vermutet, da die 83. ID ja im Westen blieb.


    2.) Ich verstehe auch noch nicht ganz, woher die Angabe bei Schmitz-Thiess, bzw. im Lexikon stammt,

    dass die 162. ID bereits Ende 1941 aufgelöst wurde.

    Wenn man sich die Lagekarten bis April 1942 im Raum Rshew anschaut, tauchen dort immer wieder

    Teile der 162. ID auf.

    https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Korps/Karte/VI0442.jpg


    Für mich sieht das alles so aus, das erst mit Herauslösen des Stabes der 162. ID

    die Restteile der Division dann auf andere Einheiten verteilt wurde.

    Im Falle hier wurde also die Bäckerei-Kp. 236 der früheren 162. ID die neue Bäckerei-Kp. der 256. ID.

    Die FPN 38506 der aletn Bäckerei-Kp. 256 wurde im selben Zeitraum (Frühjahr 1942) gestrichen.

    (Die Fotos mit dem TKZ Greif müssten dann also zwischen Mitte 1941 und Mitte 1942 einzuordnen sein).


    ---------

    >> Der Beginn war die Aufstellung der Bäckerei-Kompanie 183 mit der Mobilmachung. Im

    Verlauf wurde noch eine zweite Bäckerei-Kompanie 183 aufgestellt. Zur Unterscheidung

    erhielt die der Zusatz röm. I und war dann die Bäckerei-Kompanie I 183. <<


    Den Ansatz für die Erklärung der roem. 1, mit den zwei Bäckerei-Kompanien 183 finde ich als Erklärung

    sehr interessant. (Es wäre auch interessant, ob jemand mal auf vergleichbare FPÜ-Einträge gestossen ist!).


    Wenn man sich aber die verschiedenen KGl. des Heeres bis Frühjahr 1941 ansieht findet man bei der 83. ID

    immer nur die Bäckerei-Kp. 183 und bei der 162. ID die 236 (zuerst nur als Pers.Einheit).


    Für mich sieht das Ganze ähnlich aber etwas anders aus:

    83. ID: Die 83. ID (6. Welle, WK X) erhielt bei Aufstellung die Bäckerei-Kp. 183, (Ausstattung mit tschech. Gerät).

    Diese Bäckerei-Kp. 183 blieb bei der Division bis zu ihrer Beurlaubung im August 1940.

    Anfang 1941 wurde diese Bäckerei-Kp. 183 dann mit der Bäckerei-Kp. 236 ausgetauscht.

    Dazu siehe auch :

    T78 R403 F6374058 (83.ID) und F6374059 (162. ID)


    Was ich an diesem Vorgang aber überhaupt nicht verstehen kann :

    Wieso sollte eine im Westen befindliche Division (83.), deren Personal beurlaubt war, ihr Personal und Gerät

    mit der Bäckerei-Kp. mit einer in Ostpreussen im Einsatz befindlichen (162. ID) austauschen ?

    Also das Gerät muss jeweils von West nach Ost bzw. umgekehrt transportiert werden, und das aus dem Urlaub

    zurückkehrenden Personal findet sich dann auf einmal bei einer ganz anderen Division wieder (162.) ?

    Es ist quasi, als ob die FPN mit dem Gerät mitwanderte und nicht mit dem Personal !?

    Das verstehe ich nicht ...


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Als Ergänzung zu der Angabe von Karl möchte ich noch darauf hinweise, dass die

    Infanterie-Divisionen der 1. Welle bei Mobilmachung sogar 8 kl. Kraftwagen-Kolonnen hatten.

    (Es muss also kein Widerspruch zur Angabe von Micha in Post #1 vorliegen).


    Dazu wäre noch wichtig zu erwähnen, dass diese üppige Kfz.Ausstattung auch nur bei

    Kriegsbeginn bestand. Bereits in einer KGl. vom Januar 1940 war das auf 6 Kw.Kol. reduziert (Anhang).

    Und noch vor dem Angriff auf Frankreich änderte sich die Zusammensetzung der Kolonnen

    nochmal auf 3 Kw. Kol und 3 Fahr-Kolonnen (also bespannt).

    Weitere Wechsel sind durchaus möglich und auch bei den verschiedenen Aufstellungswellen gab es

    viele Abweichungen.

    Dazu kamen noch jeweils eine Betriebstoff-Kolonne, eine Werkstatt-Kp.,

    sowie eine Nachschub-Kp.


    Was mich interessieren würde :

    An Micha/gk1379 : gibt es Infos, zu welchen Einheiten Dein Opa 1940 oder später kam ?


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Frank !


    >> Wahrscheinlich wurde das nie eingetragen , falls er mit einer anderen Einheit geflüchtet wäre. <<


    Das wurde zu dieser Zeit ganz sicher nicht in die Unterlagen eingetragen, aus 2 Gründen:

    a) Es war überhaupt nicht die Zeit da

    b) Es war ja auch keine dauerhafte Versetzung


    Ich habe mal ein Beispiel aus dem KTB des LXXX. A.K. angefügt, das die Situation am 11.9.1944 schildert,

    als sich das Korps und die Vielzahl der ihm unterstellten Kampfgruppen erfolgreich auf den Westwall

    zurückgezogen hatte.

    Die Kgr. Thieme bestand aus Versprengten und Truppenteilen von 181 verschiedenen Einheiten !

    Das ist sicher ein Extrembeispiel, aber trotzdem typisch für die Situation Anfang September 1944.


    Erst danach wurde dann langsam mit dem Ordnen der Verbände begonnen, aber auch nur, wenn der

    Feinddruck dies zuliess.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Weil sich Frank / micha18 soviel Mühe gegeben hat, habe ich die Karte aus

    Hinze auch nochmal vernünftig eingescannt.

    Ist vielleicht auch für andere interessant, die sich für diesen Einsatzraum interessieren.

    Die vielen fehlenden Orte in der Mitte sind wahrscheinlich schuld, dass Frank den

    Ort um 2-3km "verfehlt" hat (wenn man das überhaupt so nennen will).


    Für meine ursprüngliche (falsche) Lokalisierung hätte die erste Karte ja vielleicht gereicht,

    aber wo wir hier jetzt auf den km genau arbeiten und dank der Heereskarten die

    Eumex zur Verfügung gestellt hat, habe ich versucht Gumbeliai auch auf der Hinze-Karte

    einzutragen. Es müsste sich genau an der Stelle befinden, wo es von der Hauptroute

    Wilna - Wilkomir (Ukmerge) den Abzweig der Nebenstrasse nach Westen gibt.

    Nicht das einer sagt wir schlampen hier im FdW ! ;)


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Silvio :

    Danke für den Hinweis.

    Ja, Du hast recht, diese Kämpfe im Oktober 1939 gegen die Operationsgruppe Polesie unter General Kleeberg,

    waren nochmal sehr schwer und kosteten etliche Verluste (Bei Hoffman, S. 81-83).

    Als Ergänzung zur 334. ID : Ich glaube erste Teile wurden bereits Ende Dezember 1942 überführt,

    das Ganze zog sich dann aber noch über etliche Wochen hin.


    dietmar :

    Dann kannst Du doch den Weg Deines Vaters ziemlich lückenlos nachvollziehen (sonst eher selten !):

    - 13. ID(mot) Polen

    - Ende 1939 Wechsel zur 2. Pz.Div. Mit dieser in Frankreich und Griechenland

    - nach der Verwundung, Zusatzausbildung zum Waffenmeister

    - Dann Ende 1942 oder Anfang 1943 mit der 334. Inf.Div. nach Afrika (dort Gefangennahme)


    Noch ein paar Anmerkungen zu den einzelnen Stationen:

    Zur Ersatzeinheit :

    Eumex hat das alles richtig dargestellt. Dass der Vater vom Schützen-Rgt. 2 zum Schützen-Ersatz-Bataillon 2 kam,

    war kein Zufall sondern System. Anfangs des Krieges wurde für jedes Regiment des Heeres ein

    entsprechendes Ersatz-Bataillon mit gleicher Nummer aufgestellt, das anfangs auch nur für dieses eine

    Feld-Regiment zuständig war (das änderte sich dann im Verlauf des Krieges).

    Die Aufgabe der Ersatz-Einheiten war zum einen die Ausbildung von neuen Rekruten, um die verluste

    an der Front zu ersetzen. Zum anderen die Betreuung von Verwundeten und erkrankten Soldaten nach deren

    Entlassung aus dem Lazarett, bis sie wieder einsatzfähig waren.


    Manchmal wurden sie auch zu Zusatz-Ausbildungen geschickt, in Deinem Fall zum Waffenmeister.

    Einen sehr guten Überblick zu dessen Aufgaben findest Du hier in einem Post von Karl Grohmann :

    Aufgaben und Einsatzbereich eines Waffenmeisters


    Was mich etwas überrascht, ist der Einsatz bei der Nachrichten-Abteilung der 334. Inf.Div.

    Aber vielleicht hast Du ja Glück, und Karl Grohmann (u.a. Technik-Experte) schaut hier rein und hat

    eine Erklärung.


    Es wäre schön wenn Du noch ein paar weitere Photos hier einstellen könnstest, manche Experten

    können daraus viel ablesen (s.o. Henry).

    Auch das Einstellen der WASt-Auskunft hat schon oft geholfen (persönliche Daten kannst Du ja schwärzen).


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Frage vorab : was ist DG IV ?!


    Zur Erklärung von Roland :

    SS-Frontarbeiter Unternehmen 153


    Davon hatte ich noch nie gehört. Die Erklärung erscheint mir aber sehr plausibel.

    (Evtl. wurde ja auch vorübergehend die Bezeichnung "Organisation" benutzt ?!)


    Was ich in aller Kürze dazu finden konnte :

    In der Feldpost-Übersicht tauchen nur sehr wenige dieser Einheiten auf

    (vielleicht weil sie eher zivilen Charakter hatten ?!).


    Aber :

    Unter FPN 45603 gibt es :

    (30.7.1941-28.2.1942) SS-Frontarbeiter-Betriebe F.A.U. Nr. 16 der Waffen-SS in Pleskau,

    (8.9.1943-22.4.1944) 8.2.1944 SS-Frontarbeiter-Betriebe 16, 25, 39, 40, 41 u. Zentralbauleitung


    Das zeigt auf jeden Fall, das es die Abkürzung F.A.U. gab.

    Eventuell auch, dass diese F.A.U.s später aufgeteilt und in Frontarbeiter-Betriebe umgewandelt wurden?!


    Unter FPN 09540 werden auch die Frontarbeiterbetriebe 102 und 103 genannt. Es scheint also auch

    diese "hohen Hausnumern" gegeben zu haben.


    Zusätzlich findet man unter diesem Link :

    EHRI - Varia


    noch einen Hinweis zu den Aufgaben von einigen dieser Frontarbeiter-Betriebe :

    u.a. Errichtung von SS- und Polizei-Stützpunkte im neuen Ostraum !

    Eventuell würde da dann auchd der Einsatz eines Rottwachtmeisters passen.


    >> 9) Verfügung (Abschrift) Chef Ordnungspolizei/ Der Beauftragte für die Errichtung

    der SS- und Polizei-Stützpunkte im neuen Ostraum vom 12. September 1941:

    Deutsche Bauarbeiter für "Heinrich" (SS-Frontarbeiter) sind "Wehrmacht-Gefolge der Waffen-SS"

    (gezeichnet SS-Brigadeführer Globocnik, mitgezeichnet Wirtschaftsgruppe Bauindustrie (Dr. Brühl)

    und Reichsinnungsgesellschaft des Baugewerbes (Dr. Plümecke)), 9296-9300; <<


    Vielleicht ein Ansatz für weitere Nachforschungen.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Dietmar und alle!


    dietmar :

    >> Gab es damals Sonderregelungen wegen des Einmarsches? <<


    Die Sonderregelung hiess Mobilmachung zum 26.8.1939 und dadurch wurden alle Soldaten die aktuell im Dienst

    standen, auf Kriegsdauer weiter dienstverpflichtet, sowie viele weitere zusätzlich einberufen.


    Dein Vater war zunächst bei der 13. Inf.Div. (mot), einer von nur 4 motorisierten Divisionen der Wehrmacht.

    (D.h. Vollausstattung mit Kfz.; kurz: mot. statt hott (Pferd) genannt)

    13. Infanteriedivision - Lexikon der Wehrmacht


    Mit dieser Division machte er den Angriff auf Polen mit. Das eine Bild müsste in Pulawy entstanden sein,

    ca. 30km NW Lublin. (Dort war diese Division Ende September.)

    Zu diesem Zeitraum kann ich Dir das Buch von Dieter Hoffmann, Die Magdeburger Division, sehr empfehlen.

    Das geht auch ausführlich auf die Entwicklung der Division in der Vorkriegszeit ein, was man selten findet.


    Danach ist er sehr wahrscheinlich Ende 1939, wie von Eumex bereits beschrieben, mit seinem Bataillon zum

    Schützen-Regiment 2 der 2. Panzerdivision gekommen.

    (Auch dazu gibt es eine gute Divisionsgechichte von Franz-Josef Strauss).


    Wie lange er dann bei dieser Division blieb und ob er nochmal gewechselt hat, dafür bräuchte man weitere

    Hinweise.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Die Flak-Abteilung Ost wurde gemäss Hans Stöber, Die Fla-Verbände der Waffen-SS, S. 14, ab August 1942

    in die 8. SS-Kav.Division "Florian Geyer" eingegliedert (davor war sie bei der 2. SS.Inf.Brig. (HGr. Nord) ).

    Einsatz dann ab Okt. 1942 - März 1943 im Bogen von Rshew (HGr. Mitte).

    Dass passt aus meiner Sicht nicht zu einem Lazarett in Stalino / Dnepropetrowsk.

    (Ich weiss allerdings auch nicht wie der von Eumex erwähnte Verwundete dorthin gekommen ist).


    Ich glaube daher nicht, dass die Abkürzung für eine Flak-Einheit "Ost" steht. Und darüberhinaus müsste man

    ja dann auch noch die Ordnungszahl 153 erklären !


    Was mir sofort in den Sinn gekommen ist ist die 153. F.A.D. (=Feldausbildungs-Division).

    Diese entstand aus der 153. Reservedivision und deren Ausbildungseinheiten waren über die Ukraine verteilt,

    (ein Verband z.B. in Konstantinowka, 40km N Donezk/Stalino).

    Mir ist auch klar, dass das eine Division des Heeres war. Wie die SS-Bezeichnung dazu passen soll, weiss

    ich auch nicht und auch für das "O." in diesem Zusammenhang habe ich auch keine Erklärung.

    Immer hin würde die Ordnungszahl 153 passen ...


    claas : Es wäre sicher hilfreich, wenn Du ein paar ergänzende Informationen einstellst, welche Daten aus der

    miltärischen Laufbahn des Urgrossonkels denn noch bekannt sind. Das könnte die Suche für alle leichter machen!


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Hans-Werner !


    Bevor Du eine umfangreiche Ausarbeitung erstellst, wäre es doch sicher sinnvoll, zunächst einmal alle bekannten Daten

    zur gesuchten Person im Zusammenhang hier einzustellen. Dann fällt es auch viel leichter sich ein Bild zu machen.


    Dazu wäre es hilfreich :

    a) Den Brief von der WASt einzustellen (unter Berücksichtigung von dem was Eumex angemerkt hat)

    b) Alle anderen bisher bekannten Daten in einer zeitlich geordneten Liste zusammenzustellen


    Es stellt sich z.B. die Frage ob er bereits vor 1939 ausgebildet wurde, ob er sich für längere Zeit verpflichtet hat etc.

    Gibt es noch Berichte von ihm, Feldpostbriefe, Fotos ?

    Wenn alles Bekannte hier einmal im Zusammenhang dargestellt wurde, kann man bestimmt noch weitere Hinweise geben.

    Erst danach würde ich dann mit einer Ausarbeitung beginnen. (Das könnte viele Korrekturen vermeiden).


    Dieses Vorgehen erscheint mir besonders sinnvoll, wenn Du schreibst :

    >> Ich hatte nach einigem Querlesen an die Operation Bagration gedacht. ... <<


    Die Verwundung erfolgte ganz sicher im Rahmen dieser Operation, die aber (zeitlich gestaffelt) verschiedene Phasen

    mit verschiedenen Schwerpunkten hatte.

    Die Verwundung des Gesuchten hängt zusammen mit den Kämpfen um das sogenannte "Baltische Loch", die an der

    Grenze zwischen den Heeresgruppen Mitte und Nord stattfanden.


    Zum diesem Thema/Zeitraum Mitte 1944 noch ein Literaturhinweis :

    Rolf Hinze, Ostfront 1944 (oder auch Ostfront Drama 1944)

    Sehr detailliert und aus meiner Sicht sehr empfehlenswert. (Daraus eine Karte als Beispiel, Ort der Verwundung rot markiert).

    Dazu noch eine Karte aus : Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 8, die einen guten Überblick über die Gesamtlage gibt.


    Beste Grüsse,

    Uwe