Posts by A.M.

    Hallo !


    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum :) !


    Das ist tatsächlich ein sehr ungewöhnlicher Fund.

    Die letzte Einheit bei der die Soldaten waren, war das Landesschützen-Bataillon 910 :

    https://www.lexikon-der-wehrma…Bat/LandschtzBat910-R.htm


    Dieses war durchgängig im WK XVIII eingesetzt und mit der Bewachung von Kriegsgefangenen beauftragt,

    hatte zuletzt 6 Kompanien und war in Obere Fellach stationiert (s. Anhang, vom August 1944).

    Vermutlich kamen die meisten Soldaten aus dem Raum Salzburg, Tirol, Steiermark ?!

    Wahrscheinlich waren viele auch schon etwas älter oder hatten Verwundungen oder andere Einschränkungen

    in der Kriegsverwendungsfähigkeit ?!


    Auf jeden Fall eine sehr interessantes Ensemble für weitere Untersuchungen zur Zusammensetzung einer solchen Einheit.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Eric !


    Ich habe das mit der Verschiebung zum alten Topic mittlerweile angeleiert und das Forumsteam / Augustdieter

    hat auch sehr schnell reagiert. Vielen Dank dafür :) !


    Zu den anderen Themen:

    Den Link, den Du oben angegeben hast, hätte ich Dir auch noch empfohlen.

    Der ist nicht von mir sondern von einem anderen Uwe, der sich aber immer sehr intensiv mit seinen Themen beschäftigt.

    Von daher kann man den dort getroffenen Aussagen grundsätzlich vertrauen, auch bezüglich der von Dir angefragten Fragestellung.


    Es gibt auch einige Beiträge in diesem Forum zum den Bewährungseinheiten, wo der Tenor ähnlich war.

    Im dem Sinne, dass die Offiziere und Unteroffiziere, sich vorher bewährt haben mussten und sich bereits durch gute Führungsfähigkeiten

    ausgezeichnet hatten, nicht durch "Linientreue". Es ging ja darum, mit sehr unterschiedlichen, aber oft auch sehr schwierigen Chrakteren

    umzugehen.


    Was mich mich noch interessieren würde : Du schriebst ja:

    >> Was meinen Großvater angeht, ist der Verlauf der Verwendung bereits vollständig geklärt. <<

    Basiert das auf der vollständig bekannten Krankheitsgeschichte nach der Verwundung Februar 1944 ?

    (z,B, durch weitere Unterlagen, Briefe oder Erzählungen).

    Oder darauf, dass nach dem Aufenthalt im Lazarett Bad Pyrmont, der nächste Eintrag der WASt-Auskunft der vom

    23.12.1944 (Stab Gren.Btl. z.b.V. 292) ist ?


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Eric !


    Eine Anmerkung vorab :

    Ich würde Dich höflich bitten einen Moderator zu fragen, ob er diesen Post (und meine,

    (sowie evtl. weitere) direkte Antworten zum Thema Btl. z.b.V. 292) an Deinen ursprünglichen Thread anhängen kann :


    Kurze Begründung :

    1.) Bei Deiner Anfrage geht es ja um die Laufbahn Deines Grossvaters. Im anderen Thread bleibt der Zusammenhang erhalten.

    Dort ist auch die Chance auf weitere Antworten höher.


    Weil :

    2.) Die Einheit Grenadier-Bataillon z.b.V. 292 hat weder etwas mit dem Thema hier (HGr. Oberrhein), noch mit dem

    Subforum SS-Einheiten zu tun. Deswegen wäre sie bei dem ursprünglichen Thread besser aufgehoben.

    Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass dort noch weitere Antworten auf Deine dort gestellten Fragen kommen werden.


    Nur in aller Kürze :

    Das Gren.Btl. z.b.V. 292 wurde etwa ab Mitte Oktober 1944 zum LXIV. AK. verlegt (im Einsatz bei der 19. Armee):

    https://www.lexikon-der-wehrma…ungen/Korps/LXIVKorps.htm

    Unter dem Link findest du auch anklickbare Links mit Karten zu den Einsatzgebieten.


    Nach dem was Du im anderen Thread bereits geschrieben hast, würde ich vermuten, dass der Grossvater zusammen mit seiner

    Einheit dort eingesetzt war, im Oktober/November 1944 verwundet wurde und er dann noch während seines Genesungs-Urlaubs

    wieder zu seiner Einheit zurück wollte.


    Alles weitere wäre sicher besser/sinnvoller zu diskutieren, nachdem dieser Post ins andere Subforum verschoben wurde.


    Ich hoffe auf Dein Verständnis, beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Vielleicht als Ergänzung noch interessant :

    Im Anhang zwei Übersichten aus Jentz, Die dt. Panzertruppe, Bd. II.

    Einmal für Pz.Divisionen die Ende 1943 der Ostfront zugeführt wurden,

    zum anderen für Verbände die sich im Zustand der Auffrischung für

    die Ardennenoffensive bzw. "Nordwind" befanden (also ungefähr die Zeiten, nach denen gefragt wurde).


    Geplant war grundsätzlich (wohl bis Ende 1944) jedes Pz.Rgt. mit 2 Abteilungen auszustatten :

    eine Abteilung mit Pz. IV und eine mit Pz. V (Panther).


    In der Praxis (s. Anhang) sah dann doch fast jedes Panzer-Rgt. unterschiedlich aus.

    Auch das eine ganze Pz.-Abteilung fehlte, war kein Einzelfall.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Ingo und uwys !


    Ein sehr schöner Überblick von Ingo / Atlantis.


    >> Ich hoffe, ich habe bei der obigen Aufstellung keine "Jäger-Division" vergessen.. <<

    Das nicht, aber Ich würde gerne darauf hinweisen, dass Dir einige Jäger-Divisionen zuviel untergekommen sind ;) !


    Die Infanterie-Divisionen 102, 106 und 110 - 113 waren ganz reguläre Inf.Div. mit 3 Inf.-Regimentern und üblicher Ausstattung.

    Sie wurden auch nicht in Jäger-Divisionen umbenannt (soweit ich weiss).

    Ansonsten passt ja alles :thumbup: :) !


    Siehe unten, 12. Welle und Übersicht Jäger-Divisionen :

    https://www.lexikon-der-wehrma…anterie-Division5-15W.htm

    https://www.lexikon-der-wehrma…erdivision/Gliederung.htm


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo many und Dieter !


    Ähem ....

    Was aber auch geht, ist ein Blick in diesen Thread :


    Die meisten Frontleistellen waren langfristig bestimmten Armeen bzw. Heeresgruppen zugeordnet.


    Die Frontnachweiser Nr. 9 und 10 beziehen sich auf den Stand etwa September/Oktober 1944, (Nr. 9)

    bzw. Dezember 1944 und später (Nr. 10).


    Damit liessen sich dann zumindest für die Feldlazarette

    617 : Frolei 12 (Nansen) : für Geb.AOK 20

    622 : Frolei 126 (Wanda) : für AOK 19

    623 : Frolei 63 (Ozean, bzw. Orden) : für AOK 8

    der grobe Einsatzraum angeben und ein paar zeitliche Lücken gegen Kriegsende schliessen,

    die in manys Liste bisher noch vorhanden sind.

    (Und vielleicht lassen sich so auch die genauen Standorte noch einfacher lokalisieren).


    Welche von beiden Methode einfacher ist, kann ich leider nicht sagen, da man für die von Dieter vorgeschlagene

    Methode ja offensichtlich das K-Buch von Klaus Böhm benötigt, das leider nicht mehr verfügbar scheint.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Thomas !


    Ich kann leider nicht ganz verstehen, worauf Du genau hinaus möchtest :


    Bei mir steht bei Kannapin folgendes zur FPN 17678 :

    (U) 3. Kompanie Infanterie-Regiment 132

    (1) gestrichen, wurde Fp.Nr. 28 615 D

    (2) RAD-Abteilung 4/381, u. gestr.

    (3) RAD-Abteilung 4/381

    (9) 12.11.1943 gestrichen.


    Das ist doch im Wesentliche das Gleiche wie auf axishistory, bzw. der Feldpost-CD.


    Was allerdings öfter von Kannapin abweicht sind die Vergabe-Zeiträume.

    Da wurde auf der FP-CD des öfteren geschludert.


    Den Satz :

    >> (10) Bezeichnung für den Zeitraum erscheinen erst zum Ende des 2.WK,... <<

    verstehe ich allerdings auch nicht ganz ...


    Vielleicht kannst Du ja nochmal etwas klarer machen, worum es Dir genau geht,

    bzw. auf welche Abweichungen Du hinweisen möchtest ?!


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Zu Bild 1 : Die 212 gibt grundsätzlich eine genauere Spezifikation seiner Zusatz-Ausbildung an.

    Z.B. könnte das für Sprechfunker, Kraftfahrer oder ähnliches stehen (als rein willkürliche Beispiele).

    Mir ist es leider noch nicht gelungen, eine Tabelle mit der Aufschlüsselung zu finden.


    Zu Bild 2 : da steht für mich : xxyyzz(?!) Schlüsselbeinbruch 1938 (den Anfang kann ich nicht entziffern).


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Werner !


    Nur eine kurze Anmerkung :

    >> Wie so oft wird es aber bei den gepanzerten Halbketten schwierig.

    Auf der Kriegsgliederung der FBB vom 1.1.45 werden nur "m.SPW" ohne genauere Typenbezeichnung angegeben. <<


    : raiseeyebrow.smiley : (bitte hindenken ... )


    Ich verstehe ja, dass ihr Technik-Experten am liebsten einen lückenlosen Identitätsnachweis mit Fahrgestell-Nummer,

    Anzahl/Namen der Vorbesitzer (Einheiten) und am besten noch den Kfz-Schein hättet.

    (Wie oft gibt es das :) ?!).


    Aber durch die Kgl. die Timm hier freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, wird doch klar, dass hier alles zusammen passt,

    ohne dass man grosse geistige Verrenkungen / Spekulationen vornehmen muss.

    Aus dem Buch der 21. PzDiv. geht hervor, dass die StuG-Abt. 200 beide hier im Thread durch Photos gezeigte "Basismodelle" im

    Inventar hatte :

    - Sfl Unic P107 (f) [auch wenn Kortenhus die Funk-Variante nicht erwähnt].

    - >> einen "Muni Pz. Wagen" auf Basis der Halbkette Somua MCG << (ich denke auch das passt)


    Beide Photos zeigen das taktische Kennzeichen der Führer-Begleit-Brigade. Auf welchen Umwegen sollten diese beiden Fahrzeuge

    denn sonst zur Brigade gekommen sein ?


    Also : "I am convinced !" (Natürlich sei jedem seine gesunde Skepsis zugestanden.)


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Sehr gute Informationen von korpowo und andernach (wieder mal).


    HendriH. :

    a) es gibt auch noch diesen Thread :


    b) Sowie einen weiteren zur Kampfgruppe Kühne (gestartet glaube ich von odin5050), bei dem auch die KGr. Milius mehrfach

    erwähnt wird, sowie ein ganz guter Überblick gegeben wird, über die Kämpfe in derem Einsatzraum im September 1944.

    (Ist aber viel zu lesen) :RE: Kampfgruppe Kühne (KG Kühne)


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Timm !


    Wirklich ganz herausragende Info. (So enthusiastisch bin ich selten ! :)  :thumbup: )

    Das klärt für mich sehr Vieles, was ich vorher ganz falsch vermutet hätte.


    Z.B.: Also bildete die StuG-Abt. 200 (verstärkt durch andere GD Teile) die II.Abteilung des Pz.Rgts.

    ( Ich hätte vorher vermutet, dass diese Abteilung als zusätzliche Panzerjäger-Abteilung

    eingegliedert worden wäre!). Es gibt noch mehr, aber das führt zu weit vom Hauptthema weg ...


    Vielen Dank auch für den G-2 report, der die Zwischenphase klärt !


    ( Der erinnert mich daran, dass es zur 21. Pz.Div. für diesen Zeitraum viele Unterlagen auf der

    germandocsinrussia Seite gibt, nur falls jemand diesen Teil der "Vorgeschichte" noch weiterverfolgen möchte.)


    Ich habe hier selten eine so punktgenaue Antwort auf meine (oft auch schwierigen) Fragen erlebt.

    Dafür nochmal ein ganz grosses Kompliment und Dankeschön :) !


    Beste Grüsse,

    Uwe


    P.S.: Ich habe gerade gesehen, dass Du sogar nochmal "nachgelegt" hast. Auch für diese Info vielen Dank !

    Sie zeigt auch sehr gut, wie präzise diese G-2 Berichte manchmal sein können und Informationen liefern,

    die weit über das hinausgehen, was an deutschen Dokumenten überliefert ist. Einfach Klasse :thumbup: !

    Hallo !


    Uffz Fischer :

    Es wäre natürlich hilfreich wenn Du mal ein paar Angaben zum Kontext machen würdest.


    Die Kurzausbildung 1938 (nur 3 Monate) spricht dafür, dass er zu den "Weissen Jahrgängen" gehörte.

    (Mit Deiner Zusatzinfo : wahrscheinlich geboren 1911 - 1914).


    Er war immerhin 1 Jahr bei einem Armee-Verpflegungsamt (1939 - 1940).

    1941 nochmal 4 Monate bei einem Landesschütze-Btl.

    Woraus geht denn hervor, dass er bei einer Strafgefangenenabteilung war ?


    Wenn DU etwas wissen willst, wäre es einfach hilfreich, wenn Du möglichst vollständige Angaben

    machen würdest, u.a. mehr Seiten aus dem Wehrpass zeigen und was sonst noch bekannt ist.


    Dann kann man vieleicht auch sinnvolle Antworten geben.


    Beste grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Nachdem der Zusammenhang mit der Führer-Begleit-Brigade geklärt ist, hier noch ein paar zusätzliche Angaben :


    Die FBB wurde Ende November 1944 innerhalb weniger Tage aus der Kampfgruppe FBB aufgestellt.

    Zu den Kernteilen aus GD-(Ersatz-) Einheiten wurden noch weitere "Fremdeinheiten" dazugefügt,

    um die Brigade auf vollle Kampfstärke zu bringen.

    Dazu gehörte auch die Sturmgeschütz-Abteilung/Brigade 200, die bis Oktober 1944 noch der 21. Pz.Div. fest unterstellt war

    und danach Heerestruppe wurde [Nevenkin, S. 484]. (Daher dürfte auch der Zusammenhang mit den umgebauten

    frz. Beute-SPW kommen). (Zusammensetzung dieser Abteilung am 5.6.1944: s. Anhang 1).


    Wo genau die StuG-Brig. 200 lag, bevor sie der FBB fest zugeteilt wurde weiss ich nicht.

    Zur Zeit der Ardennenoffensive soll die Brig. von einem Hptm Franz geführt worden sein [Später, PzK GD, Bd.II, S. 725 unten]

    https://www.lexikon-der-wehrma…mgeschutzabteilung200.htm


    Werner fragte nach einer KGl. der Führer-Begleit-Brigade von Dez. 1944 / Jan. 1945.

    An einer solchen Ist-Gliederung wäre ich auch interessiert (welche Teile kamen woher ?).

    (auch evtl. nur an einem Hinweis, in welchen Beständen man da suchen müsste :) ),


    Im Buch von Kamen Nevenkin, Fire Brigades, S.631, findet man immerhin folgenden Hinweis :

    >> On 21 January [1945] [FBB] reported the following strength (incl. II,/Pz.Rgt. GD and Pz.Jg.Abt. 673 [=StuG-Brig. 200] ) :

    12 PZ. IV, 54 StuG, 98 SPW, 13 Pz.Spähwg.

    Fehl: ~1500 men, 50 Lkw, 20 Pkw, 30 Na.Kfz and 6 Zgkw. 3t. <<

    Das dürfte den letzten Stand vor der Umgliederung von der Brigade zur Division darstellen.


    Wer sich etwas genauer über die geplante Zusammensetzung informieren möchte, findet Hinweise

    u.a. in T78 R418 F6387985 - 7999. Ich weiss leider nicht, was davon umgesetzt und was noch geändert wurde.


    Beste Grüsse,

    Uwe


    Was mich auch noch interessieren würde :

    Woraus geht denn hervor, dass es sich um

    >> Genauer die 2. Bttr. der Sturmgeschütz-Abteilung der Führer-Begleit-Brigade << handelt ?!

    Ich seh da nix, das liegt aber sicher an mir. Trotzdem wäre ich für einen Hinweis dankbar :thumbup: !

    Hallo !


    Zunächst einmal vielen Dank an Eumex und Stefan/Heinz1982 für die zusätzlichen Infos :thumbup: !

    Genau auf soetwas hatte ich gehofft, vielen Dank dafür :) .


    Hier jetzt einmal ein Kurz-Überblick zur KGr. Wesel.

    Wenn ich weitere Infos in den Unterlagen finden sollte, werde ich sie später ergänzen.


    Die folgenden Angaben zur "Kampfgruppe Wesel", basieren hauptsächlich auf den Daten,

    die das Forumsmitglied "Mad Dog" oben aufgelistet und mir freundlicherweise

    zur Auswertung zur Verfügung gestellt hat.


    1.) Zur Aufstellung der "Kampfgruppe Wesel":

    Sie erfolgte ab 17.9.1944, aufgrund der Alliierten Luftlandungen im Rahmen der Operation "Market Garden".


    Dadurch wurde im Wehrkreis VI das Stichwort "Gneisenau" ausgegeben und daraufhin wurde innerhalb weniger Stunden

    mit der Aufstellung von Alarm-Einheiten begonnen, deren Personal aus den im WK vorhandenen Ausbildungs- und

    Ersatz-Einheiten gestellt wurde. Diese Alarm-Einheiten wurden dann zunächst gegen die gelandeten Truppen in den

    Gebieten u.a. um Arnheim, Nimwegen und deren Umgebung zum Einsatz gebracht.


    Die Kampfgruppe Wesel gehörte zu einer von 3 Kampfgruppen (Stärke: je 600 - 650 Mann), die zunächst unter

    der Führung von Oberst Gerhard (Kdr. d. Pz.Tr. WK VI) aufgestellt wurden :

    - KGr. Schörken (1. - 4. Kp.)

    - KGr. Bruhn (5. - 8. Kp.)

    - KGr. Wesel (9. - 12. Kp.) (die Bezeichnung Wesel bezieht sich hier auf den ersten Versammlungsort der Kampfgruppe)


    2.) Einsatz :

    Der EInsatz der drei Kampfgruppen erfolgte nicht gemeinsam, sondern jeweils im Rahmen von anderen, übergeordneten

    Einheiten,

    Der Einsatz der Kampfgruppe Wesel erfolgte etwa ab dem 20.9.44 im Raum Nordostwärts Nijmegen (Raum Bommel),

    meist vermutlich im Rahmen von anderen KGr. der 10. SS-Pz.Div. Frundsberg (u.a. KGr. Euling).


    3.) Verbleib :

    Die Kampfgruppe Wesel bleibt in diesem Raum ungefähr bis 10. Oktober 1944. Danach werden alle die oben genannten

    Kampfgruppen aus dem Einsatz gelöst. Was genau mit den jeweiligen Kampfgruppen passiert ist, muss noch im Einzelnen

    geklärt werden.


    (Ist leider aus Zeitgründen sehr knapp geraten, aber ich wollte wenigstens vor Weihnachten noch eine Rückmeldung geben.)


    Vielleicht motiviert das ja auch einige Forumskollegen, noch etwas zu den anderennoch fehlenden Zeiträumen beizutragen :) .


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo Martin !


    Nur ein paar kurze Anmerkungen :

    Du hast da Auszüge aus dem Wehrpass und Wehrstammbuch vorliegen (nicht Soldbuch).

    Das ergänzt die (bereits sehr vollständig) vorliegenden Angaben nochmals.

    Wirklich beeindruckend!


    Aus den neuen Angaben geht hervor :

    1.) Vom 1.9.1938 - 21.10.1938 hat er mit der 1.Kp. der Übungs-Panzer-Abwehr--Abteilung

    des XII. A.K. u.a. an der Besetzung des Sudetenlandes teilgenommen.

    [Kollege Det / deproe wird jubeln ;) !]


    [Möglicherweise war das seine Kurz-Ausbildung und er wurde dann noch 1938 wieder entlasssen,

    und erst bei der Mobilmachung Ende August 1939 wieder eingezogen.]


    2.) Er hat dann nicht am Polen- wohl aber am Westfeldzug teilgenommen.

    Durch den detaillierten Gefechtskalender lässt sich wahrscheinlich sogar feststellen,

    bei welchen Korps die Einheit im Einsatz war.


    3.) Gleiches gilt für den Beginn des Russlandfeldzuges.


    4.) Im Wehrstammbuch ist eine Disziplinarstrafe eingetragen :

    Strenger Verweis, weil er als Schirrmeister-Diensttuer dafür verantwortlich gemacht wurde,

    dass während eines mot.-Marsches eine Zugmaschine durch Ölmangel am Getriebe ausgefallen ist.

    Er kann aber im allgemeinen seinen Dienst nicht nachlässig erfüllt haben, sonst wäre er nicht bis 1942

    bereits zum Feldwebel befördert worden.


    5.) Dass ab Mitte 1944 keine Einträge mehr gemacht wurden kommt leider häfug vor.

    In Deinem Fall ist das nicht so schlimm, weil durch mündliche Erzählungen schlüssig belegt.

    Abschliessend :

    In meine früheren Post hatte ich ja auf das Buch von Gerhard Weber : Hellmuth Felmy - Stationen einer militärischen Karriere

    hingewiesen (ist wohl untergegangen).


    Daraus waren meine Angaben und da kannst Du auch sehr viel Einzelheiten zum General-Kommando z.b.V.,

    den Sonderverbänden 288 und 287 sowie den verschiedenen Plänen zu den Einsätzen finden (auch bezüglich Irak).


    Es wäre schön wenn Du noch die S. 21- 24 (Ausbildung und Beförderung) aus dem Wehrpass einstellen könntest,

    sowie vielleicht noch ob ab S. 35 oder später ein Entlassungs-Einrtrag f. 1938 vorhanden ist.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo Torsten und alle !


    Ich bin leider erst jetzt wieder auf diesen Thread gestossen, sorry dafür !

    (Ich war damals im Urlaub).


    Ich versuche trotzdem noch, ein paar der damals gestellten Fragen zu beantworten :

    >> Wie ist denn der Frontnachweiser zu lesen?

    Was bedeutet die erste Spalte ("9")? Bedeutet die zweite, dass das Lazarett dem XIII. Armeekorps unterstellt war?

    Die letzte Spalte habe ich als Ort interpretiert, an dem sich das Lazarett befand. Ist das richtig?

    Mir ist allerdings nicht klar, was der Zusatz "117 (Vink)" bedeteutet? <<


    Der Frontnachweiser gibt nur einen ganz groben Hinweis, in welchem Einsatzraum sich eine bestimmte Einheit aufhält.

    Die erste Spalte (hier : 9) ist die laufende Nummer auf der Seite (und ohne Bedeutung).

    Die zweite Spalte (hier : XIII) ist der aufstellende Wehrkreis (für die Lokalisierung ohne Bedeutung)

    Die vierte Spalte (hier : Heerestruppe) gibt an zu welcher Division, bzw. Kdo-Behörde die Einheit gehört.

    (Heerstruppen hatten keine feste Zuordnung).

    Die fünfte Spalte gibt Nummer und Kennwort der Frontleitstelle an (hier : Senta 117 = vermutl. zuständig für HGr. F).

    Dahinter evtl. noch eine Ortsangabe der Nebenstelle (hier : Vink = Vinkovci ).


    Also : Der Frontnachweiser gibt nur einen ganz groben Hinweis, in welchem Einsatzraum eine bestimmte Einheit zu

    finden ist. Das ist besonders hilfreich für solche Heerestruppen, die nicht zu einer bestimmten Division gehören.


    Jetzt zum wichtigsten Punkt :

    Darko hat ganz sicher den exakten Standort dieses Pferde-Lazaretts 573 gefunden (tolle Recherche :thumbup: !).

    Es gab sonst in diesem Grossraum nur noch das Armee-Pferdelazarett 552 (Frontleitstelle 56, Region Zagreb).


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Hallo !


    Als Ergänzung zur Frontleitstelle 9 :


    Gemäss diesem Originaldokument (Dienstreiseschein) :

    https://www.forum-der-wehrmach…rlaubsschein-1945-01-jpg/


    befand sich die Frontleitstelle 9 am 7.April 1945 in Kolin (ca. 60km östlich Prag, 40km westlich Pardubitz).

    (Vielen Dank an Eumex für die Lokalisierung !).

    Sie müsste dort für die HGr. Mitte (bis 25.1.45 : HGr. A) zuständig gewesen sein.


    Beste Grüsse,

    Uwe

    Hallo !


    Sehr gute Identifizierung von Reinhard / stuffz :thumbup: !


    Gemäss Frontnachweiser gehören Oktober- Dezember 1944 alle 3 der im 2. Bild gezeigten Inst.-Einheiten zur 10. Armee,

    - KFZ-Ersatzteilstaffel 705

    - Kfz.-Inst.-Kompanie 149

    - Reifen-Staffel 581

    Zu erreichen über : Frontleitstelle 19 (Sonne), (deren Standort 1.12.1944 Padua), bzw. Nebenstelle Sascha (Standort Verona) :


    Dazu passt auch dass die auf den Schildern in Bild 4 genannten Orte (Rovigo und Presciane) zwischen Ferrara und Padua liegen.,

    (ca. 20km N Ferarra).

    https://www.lexikon-der-wehrma…n/Korps/Karte/XIV1144.jpg

    Die Bilder müssten sich also auf etwa Ende 1944 datieren lassen.

    Ich weiss nicht ob das hilft.


    Beste Grüsse,

    Uwe


    P.S.: Augustdieter (oder irgendwen) ?

    Ich würde gerne aus den Links wieder ganz normale Ein-Zeilen-links machen (wie beim letzten: Lexikon-Link).

    Zwischendurch ging das mal, warum jetzt wieder nicht mehr ?!

    Woran liegt das ?!

    Hallo Dieter und Henry !


    Spontan hätte ich gesagt :

    KDN steht für Kdr. der Div. Nachschubtruppen


    Ich hätte anfangs 328 gelesen. Aber spontan bin ich ja nicht.

    Nach Schmitz-Thiess Bd. 4, S. 498-500, passt die 328. ID auch überhaupt nicht.

    Aber die 329. Inf.Div. hatte ab etwa Mai 1942 ein etwas kompliziertes Wappen,

    dass aus einem Blitz und einem Hammer zusammengesetzt war.

    In Anbetracht der schlechten Auflösung könnte das aber wirklich hinkommen.


    Und Henry braucht dafür gar natürlich kein "nachblättern", seufz ...


    Auf jeden Fall kann man sagen, dass das Foto nach Oktober 1942 aufegenommen

    worden sein muss, weil da die Umbenennung von DinNaFü in KoDiNA erfolgte.


    Beste Grüsse,

    Uwe