Posts by Tetris L

    Hallo Pitt,

    mein Großvater hat die Medaille erhalten, und seine Einheit, die 22. Infanterie-Division, war niemals der rumänischen Armee unterstellt. Sie hat nur im Russland-Feldzug eng mit den Rumänen zusammengearbeitet und ist von Rumänien aus nach Transnistrien/Moldawien vorgerückt, um diese Gebiete für Rumänien von der Sowjetunion zu gewinnen. Danach kämpften die deutschen und rumänischen Truppen gemeinsam weiter in der Ukraine bis zur Krim.


    Neben der "Medaille zur Erinnerung an den Kreuzzug gegen den Kommunismus" hat mein Großvater noch einen zweiten rumänischen Orden bekommen, den Orden "Meritul Sanitar" für Sanitätsdienste, vielleicht weil er auch viele rumänische Verwundete versorgt hat.


    Viele Grüße, Harm / Tetris L

    Hallo zusammen,

    ich vermute einen Zusammenhang mit den "Marburger Jägern" (Kurhessisches Jäger-Bataillon Nr. 11).

    Laut dieser Publikation hatte das II. Bataillon vom Infanterieregiment 57 mit dessen 5., 6., 7. und 8. Kompanie ab Mai 1937 den Auftrag, die Tradition der Marburger Jäger zu bewahren.

    Der Hubertus-Hirsch wurde von den Marburger Jägern oft als Symbol genutzt.

    Grüße, Harm / Tetris L

    Hallo Gerd,

    Danke für den Tipp.

    Als Ingenieur bin ich sehr beeindruckt, zu welchen technischen und organisatorischen Höchstleistungen man damals in der Lage war, und das in enorm kurzer Zeit und unter schwierigsten Rahmenbedingungen.

    In der Zeit, in der damals die ganze Brücke fertig gebaut wurde, wäre heute noch nicht einmal der Bauantrag ausgefüllt. ;)

    VG Harm / Tetris L

    05.11.1941 schwer Verwundet bei Bachtschissaraj Artillerie Geschoss Schulter Abgabe Hauptverbandsplatz

    05.11.1941 vom Hauptverbandsplatz ins Feldlazarett 22 Simferopol

    Hallo Olli,

    auf dem H.V.Pl. und/oder im Feldlazarett wurde Dein Opa möglicherweise von meinem Opa versorgt, der Sanitäter in der 22. I.D. war!


    Zum Zeitpunkt 4.11.1941 (1. Verwundung) steht in der Divisions-Geschichte [S. 185]:

    [...]

    Am 4.11. wurde die Katscha (Kacha) 5km sdl. Bachtschissaraij überschritten.

    [Dieser Ort der 1. Verwundung muss NW Simferopol, zwischen Sarabusy und Saki liegen].

    Hallo Uwe,

    wieso "NW Simferopol"?? Die Flüsse Alma und Katcha und die Stadt Bachtschissaraij liegen doch alle süd(west)lich von Simferopol! Wie kommst Du auf Sarabusy und Saki?


    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo Behold21,

    ich bin nicht sicher, ob ich verstehe, worauf Du hinaus willst.


    Meinst Du die Verbindung zum Italienischen Expeditionskorps in Russland? Laut diesem Artikel gab es auf deutscher Seite einen Verbindungsdienst, darin u.a. auch Offiziere aus Südtirol, die der italienischen Sprache mächtig waren und die teilweise im Italienischen Heer gedient hatten.

    Hilft das weiter?


    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Nachtrag zum Flugzeug: In diesem halbstündigen, englischsprachigen Video wird die He 111 (anhand eines CASA-Exemplars im Museum Schleissheim) detailliert vorgestellt, mit vielen Ansichten aus dem Innenraum und Cockpit.

    Bei Zeitstempel 12:00 wird darin dieses Foto gezeigt, das dem Deines Verwandten in der Perspektive sehr nahe kommt, und das sieht man die Übereinstimmung in vielen Details.


    VG Harm / Tetris L

    Hallo Andreas,

    wenn ich es mit anderen Fotos aus ähnlicher Perspektive vergleiche, sieht die Kanzel der Ju88 etwas anders aus.

    Ich denke, es ist eine Heinkel He 111.


    Bei der Schrift komme ich leider auch nicht viel weiter als Du.


    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo Thomas,

    kennt Deine Bekannte die Website https://map.project44.ca/ ? Da kann man die Positionen der alliierten Einheiten recht genau tagesscharf nachverfolgen, sogar animiert.

    Quelle der Standorte sind die Karten der US-Armee, die man auch einzeln in der Library of Congress online anschauen kann.


    Danach stand die 3rd Canadian Infantry Division am 3. März 1945 unweit des Tüschenwaldes nördlich von Sonsbeck; passt also ganz gut zu den Koordinaten.

    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo zusammen,

    nahe Rakityanka (Ракитянка) gab es Erzbergwerke, in denen offenbar auch Kriegsgefangene beschäftigt wurden.

    Zitat von der Seite http://cbs.ucoz.ru/index/poselok_rakitjanka/0-128 , die ich mit Google Translate übersetzt habe:

    "Es gibt also keine weiterführenden Schulen Nr. 8 und Nr. 9 mehr, die sich im Dorf Rakityanka befanden, [...]

    Das Gebäude der Schule Nr. 8 beherbergte zunächst ein Lazarett für die Soldaten der Roten Armee, dann ein Lager für Kriegsgefangene."

    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo Katrin und Andreas,

    sicher gibt es viele hier im Forum, die Euch noch kompetenter weiterhelfen können als ich, aber ich mache mal den Anfang:

    • zu 192743: Recht eindeutig eine Felduniform aus der Kaiserzeit, wahrscheinlich aus dem 1. Weltkrieg. Trägt der Mann eine Blankwaffe am Gürtel? Das ist bei einer Felduniform ungewöhnlich; dann wahrscheinlich Kavallerie (Dragoner o.ä.)
    • zu 194652: Die beiden Männer ganz rechts und links tragen Uniformen der SA. Leider kann man bei keinem der beiden die Kragenspiegel oder Schulterstücke erkennen, an denen man den Rang und die Einheit (Sturm/Standarte) ablesen könnte.
    • zu 194738: Die beiden Männer tragen Uniformen der Luftwaffe. Beide scheinen den Rang des Gefreiten zu haben, was man am Kragenspiegel und am Ärmelaufnäher erkennt. Der ältere Herr rechts trägt eine Ordensspange; in schwarz-weiß schwer zu erkennen, aber vermutlich die vom EK II aus dem 1. Weltkrieg.
    • zu W. E. Klunker 1. Bild: Diese Uniform, die Kombination von diesem Mützen- und Jackentyp mit Schulterriemen, kann ich nicht sicher zuordnen. Das Bild könnte aus den frühen 1930ern stammen, als die Uniformen der Nazi-Organisation teilweise noch nicht so klar geregelt waren. Nach den leeren Kragenspiegeln zu urteilen scheint der Träger ein "Anwärter" zu sein, der noch keine Insignien oder Rangabzeichen tragen darf.
    • zu W. E. Klunker 2. Bild: Hier trägt er eine Uniform der Wehrmacht, Heer; ich denke, Rang Soldat.

    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo elkeb (Ich vermute Vorname Elke?!),

    zu Frage 1: Wird im Wikipedia-Artikel Sonderführer erklärt: Das (Z) in Klammern steht für den Dienstrang Zugführer, also nicht unbedingt SS.


    Zu Frage 4: Ich lese den letzten Satz als: "Laß dich also erweichen, und schreib recht bald einmal an ... Deinen alten Gerhard"


    Zu Frage 2: Zu Günther L. Barthel sollte man zu allererst sagen, dass der Name nicht so außergewöhnlich ist, dass man allein aufgrund der Namensgleichheit mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass es sich um die selbe Person handelt.

    Folgende Infos habe ich zum Schriftsteller Günther L(udwig) Barthel gefunden im Deutschen Literatur-Lexikon von 2011:

    • geboren 28. 8. 1903 Schubin b. Bromberg
    • Schriftsteller; schrieb Novellen, Essays, Dramen, Romane u.a.: Novelle "Mönch" (1931), Roman "Der große Glaube" (1938), Roman "Das ewige Gesetz" (1940), ...
    • war Gaustellenleiter d. NSDAP u. 1942 Landesleiter d. Reichstheaterkammer, war Theaterintendant in Berlin, lebte später in Braunschweig

    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo zusammen,

    die beiden Schilder sind von der Staatlichen Arbeiter-Sparkasse der UdSSR (CCCP ГОСУДАРСТВЕННАЯ ТРУДОВАЯ СБЕРЕГАТЕЛЬНАЯ КАССА); das untere ist eine Werbung, irgendwas mit Ersparnissen für den Notfall.

    Leider kann ich keine Ortsangabe erkennen, die bei der Identifizierung helfen würde.

    Grüße, Harm/Tetris L

    Hallo Marco,

    könntest Du die beiden Scans von der Karteikarte noch mal in besserer Auflösung einstellen? Die sind sehr unscharf und schwer zu lesen.

    Mit den dort enthaltenen Infos können wir Dir sicher etwas weiterhelfen.

    Viele Grüße

    Harm / Tetris L

    Hallo Stavanger,

    auf dieser Seite findest Du, wenn Du oben unter "Auswahl Funktion" die Auswahl "Räumboot" einstellst, zumindest die gesuchten Boote R 17 bis 24. Bei den Details sind die Kommandanten aufgeführt.

    Viele Grüße

    Tetris L

    Hallo Christian,

    das "Pfr." vor der Unterschrift könnte für "Pfarrer" stehen, was auch dazu passt, dass im Brief drei Mal von Gott gesprochen wird. Mir fällt jedenfalls kein gängiger Vorname ein, der so abgekürzt würde.


    Es gab einen Pfarrer Otto Pfeiffer aus Breslau (*1827), Vater des Mediziners Professor Richard Pfeifer. Der wäre 1935 beim Schreiben des Briefes allerdings bereits über Hundert Jahre alt gewesen, scheidet also höchstwahrscheinlich aus.


    Hier gibts ein Adressbuch von Breslau aus dem Jahr 1935. Ab Seite 540 findest Du alle Pfeiffers. Ich habe auf die Schnelle darunter nur einen Pfarrer gesehen: "Paul, Strafanst.Pfarrer".


    Viel Erfolg bei Deiner Suche

    Harm / Tetris L


    Nachtrag: Im Adressbuch für Breslau und Umgebung von 1915, das Du hier findest, ist ein "Kaplan" mit Namen Paul Pfeiffer gelistet. Weitere Geistliche mit Namen Pfeiffer kann ich dort nicht entdecken.

    Hallo Birgit,

    das "Güter-Adreßbuch für die Provinz Pommern" von 1914 listet im Gut Sinzlow im Kreis Greifenhagen einen Gastwirt Karl Rünger auf.

    Eine Bildersuche nach Ansichtskarten von Sinzlow förderte nur diese hier von 1905 zu Tage, die für das Gasthaus einen anderen Besitzer angibt. Könnte das Gebäude auf Deinem Foto das selbe sein?

    Viele Grüße

    Harm / TL

    Hallo Due,

    wie Du inzwischen sicher auch festgestellt hast, ist die Übereinstimmung mit Schönbrunn sehr eindeutig.


    Hier gibt es einige weitere Gruppenfotos von Besuchergruppen an genau der gleichen Position. Diese Fotos haben auch alle die Tafel mit den Zahlen drauf, bestehend aus einer großen und einer kleinen arabischen Zahl und einer römischen Zahl.

    Ich vermute, dass zwei der drei Zahlen auf der Tafel das Datum des Fotos angeben: Die römische Zahl könnte der Monat sein (<=12). So tragen die Besucher auf Bilder mit der Zahl XII (Dezember) und IV (April) alle Wintermäntel, auf einem Bild mit der Zahl VI (Juni) hingegen sommerliche Kleidung. Die kleine arabische Zahl links ist vermutlich der Tag des Monats (<=31), die große arabische Zahl rechts eine laufende Nummer.

    Auf dem Scan des Foto deines Großvaters ist die römische Zahl abgeschnitten, es könnte eine VI oder XI sein. Ist die Zahl auf dem Original ganz zu sehen? Der Herr in Zivil auf dem Foto trägt einen Mantel, das spricht eher für XI (November).

    Der 2. November ist ja Allerseelen, er fiel 1940 auf einen Samstag; zusammen mit Allerheiligen ergibt das also ein langes Feiertagswochenende, also durchaus geeignet für einen Ausflug von Prag nach Wien. Nur ins Blaue geraten.


    Grüße Harm / TL