Posts by Metafa

    Hallo,


    ja, ich denke auch, dass ich mich da verlesen habe. Beide erhaltenen Briefe haben die gleiche Feldpostnummer und stammen aus der Zeit Dezember 44 bzw. Januar 45. Ich habe gerade mal den Link von Eumex besucht, da gibt es eine weitere Unterseite (http://www.lexikon-der-wehrmac…at/KradSchtzErsBat3-R.htm), die mit meinen Daten übereinstimmt, dass mein Großvater Kradschütze war. Wie das allerdings mit seiner Anfang 1945 geplanten Sanitäterausbildung zusammenpasst, weiss ich nicht. Ich denke zu dieser Ausbildung kam es kriegsbedingt nicht mehr.


    mfg



    Andy

    Hallo Eumex,


    vielen Dank für die links. Er ist in der Vermisstenbildliste des DRK und auch beim Volksbund gelistet. Es existieren zwei FP-Briefe vom 23.12.1944 und 14.1.1945, dort ist er noch in der Ausbildung (Krankenträger), danach sollte eine Ausbildung zum Sanitäter folgen. Letztendlich war wer wohl in oder um Küstrin als Krad-Schütze eingesetzt. Seine Einheit gehörte zu denen, die in der Küstriner Altstadt am Kietzer Tor zusammen mit dem Volkssturm den Rückzug der restlichen Wehrmachtstruppen über die Oder decken sollte. Ob er die Sprengung der Oderbrücken in Küstrin noch erlebte, ist nicht bekannt. Einer der letzten, die ihn lebend gesehen hatten, war der Bruder einer alten Dame mit der ich in Kontakt stehen. Die beiden waren am Bienenhof südlich der Küstriner Altstadt eingegraben. Ihr Bruder starb im März 1945, hat aber auf dem Sterbebett im Lazarett Küstrin den Namen meines Großvaters noch seiner Mutter genannt, sie wiederum erzählte den Namen ihrer Tochter und die hatte sich sofort bei unserem Treffen daran erinnert... Oh, ich hab zu weit ausgeholt...


    Die Feldpostnummer des Briefes vom 23.12.1944: 56549C


    Hier mal ein Scan der Karte: http://www.cuestrin.de/images/KarteFrankreich.jpeg


    mfg



    Andy

    Hallo Eumex,


    das Schreiben der WASt geht auf den Einsatz an der Westfront (sollte es ihn gegeben haben) garnicht ein. Seine Laufbahn beginnt dort am 13.11.1944 in der Ausbildungs- und Rekruten-Kompanie Panzer-Artillerie-Abteilung 3, Standort Bad Freienwalde. Die letzte bekannte Nachricht vom März 1945 nennt ihn als Mitglied des Festungs-Infanterie-Regiments 14 Warthbrücken. Mir geht es wie gesagt, um die Zeit davor.


    mfg


    Andy

    Hallo,


    in meiner Familie ist die folgende Geschichte überliefert:


    Mein Großvater ist wohl im 2. WK in den Niederlanden in Kriegsgefangenschaft geraten, unter unbekannten Umständen wieder frei gekommen und dann Anfang 1945 nach Hause gereist. Dort wurde er im Februar oder März eingezogen und und ist wahrscheinlich in der Nähe seiner Heimatstadt Küstrin gefallen. Der zweite Teil ist belegbar. WASt und DRK haben aber nichts über seine Gefangenschaft oder einen Einsatz an der Westfront. Ich habe noch einen Atlas von ihm, in dem Linien eingezeichnet und Städtenamen markiert sind. U.a. ist der Ort Troyes südöstlich von Paris gekennzeichnet und mit dem Datum 25.08.1844 versehen. Gibt es ein Archiv (USA, GB, FR) , in dem ich mich bzgl. der Gefangenschaft erkundigen kann ?


    mfg



    Andy

    Hallo,


    ich habe hier im Forum und auch schon im Lexikon der Wehrmacht nachgeschaut, aber keine weiteren Informationen gefunden, die mir weiterhelfen.


    Einer meiner Vorfahren wurde Februar 1945 17jährig zu dieser Einheit eingezogen. Laut Überlieferungen geriet er bereits im März in / bei Idar-Oberstein am Rhein in amerikanische Kriegsgefangenschaft.


    Wie kann ich noch mehr zu seinem Einsatz herausfinden ? Die Wast weiss nicht mehr als ich hier geschrieben habe (mit Ausnahme der Nummer der Hundemarke). Über die Gefangenschaft ist der Wast nichts bekannt, die Aussage stammt von seinem Sohn.


    Er überlebte den Krieg und die Gefangenschaft, starb aber schon mitte der 80er Jahre an Krebs.


    mfg


    Andy

    Hallo Thomas,


    nochmal zur 50.ID: In Küstrin war bis 1918 das Infanterie-Regiment 48 und ab 1935 das Infanterie-Regiment 50 stationiert, nicht die 50. ID. Laut dem Lexikon war das Infanterie-Regiment 50 "von Stülpnagel" der 3. ID unterstellt.



    mfg


    Andy

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    Original von kkn


    noch ein Willkommen =).


    Danke schön :-)


    Quote

    Finde Deine Seite gut; viell. kommen wir gemeinsam zu Ergänzungen (hier wie dort).


    Gerne, das würde mich freuen...


    mfg


    Andy

    Quote

    Original von Jahrgang39
    Ihnen gegenüber standen die etatsmäßigen Vizefeldwebel bzw. Vizewachtmeister als Berufssoldaten, zu denen Unteroffiziere und Sergeanten nach vorwurfsfreier 15-jähriger Dienstzeit befördert werden konnten.


    Das heisst, er konnte erst als Berufssoldat erst nach 15 Jahren Vizefeldwebel werden ? Wurden nur Berufssoldaten in den Polizeitdienst übernommen ? Mein Urgroßvater war 1913 etwa 31 Jahre alt, also hätte er mit 16 Jahren zur Armee gehen müssen. War das möglich ?


    Ich frage nur so genau, weil ich die Zeit eingrenzen will, in der ich in den Militärkirchenbüchern nach ihm recherchieren kann.


    mfg



    Andy

    Hallo,


    Sorry, wenn die Frage etwas off-topic ist: Mein Urgroßvater war 1913 Vizefeldwebel beim Königlich Preußischen Neumärkischen Feldartillerie-Regiment 54 in Küstrin und wurde anschließend in den Polizeidienst übernommen. Laut einer Heiratsurkunde war er 1938 Polzei-Hauptwachtmeister ausser Dienst. Da ich sonst fast nichts über ihn weiss, möchte ich in Militärkirchenbüchern in Berlin-Dahlem recherchieren. Nun meine Frage: Wie lange mußte man MINDESTENS gedient haben, um Vizefeldwebel zu werden ?


    mfg


    Andy

    Hallo Forum,


    ich betreibe eine Website zur Geschichte der Stadt Küstrin und suche noch Informationen und Fotos der dortigen militärischen Einrichtungen. Speziell möchte ich wissen, welche Einheit in welcher Kaserne stationiert war. Zusätzlich suche ich zur Schloßkaserne folgende Informationen:


    - Wurde die Schloßkaserne während des Krieges auch wieder als Kaserne benutz ?
    - Welche Militärbehörden hatte dort Ihren Sitz ?
    - Gibt es noch Informationen zur Wehrmachts-Haftanstalt, die im Schloß untergebracht war ?


    Was ich bisher weiss, findet Ihr hier: http://www.cuestrin.de/kuestriner_kasernen_vor_1935.html (vor 1935) und hier: http://www.cuestrin.de/kuestriner_kasernen.html (1935 - 1945)


    Ich habe auch noch keinerlei Informationen über die Lazarette der Stadt sowie der anderen Einrichtungen wie der Garnisionsbäckerei, etc...


    Kann mir da jemand helfen ?


    mfg



    Andy