Posts by Stabsarzt1943

    Hallo in die Runde, hallo Hinrich,

    bzgl. Der Bandspange haben wir folgende Reihenfolge vom Betrachter aus gesehen.:

    1. Band zum EK 2 von 1939

    2. Band zum Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse von 1939 mit Schwertern

    3. Wehrmachtsdienstauszeichnung ( Heer oder Marine ) für 4 Jahre

    4. Band zum Schutzwallehrenzeichen

    Somit war der Soldat mindestens seit 1936 bei der Fahne. Einstellung der Dienstauszeichnungsverleihungen

    ab 1941 bis Kriegsende...Mehrere Dienstauszeichnungen wurde i.d.R. hintereinander getragen. Zumindest bei unteren Dienstgraden.

    Also herzliche Grüsse und bleibt gesund...Volker

    Hallo Marcus, hallo ins Forum,

    ich habe mir dann doch die Mühe gemacht, hier die Urkunden und die Spange des Oberfeldwebels DIETZE aus Berlin zu scannen. Dietze hat im ersten WK "nur" das EK 2 bekommen.

    1934 und 1938 folgten dann die o.a. Medaillen. Mit etwas Aufwand kann dann auch der Einsatzraum seiner Einheit ermittelt werden. So, die Spange wurde von den Gebr. Schwarz in Berlin Wedding gefertigt. Nach dem EK 2 und dem Frontkämpferehrenkreuz folgt dann Österreich, Ungarm und Bulgarien. Bei den beiden letzten Urkunden war, neben den Urkunden, auch das Anschreiben dabei. Es folgt noch eine Abschrift zwecks Beglaubigung aus Berlin von 1943. Ich hoffe auf Interesse und verbleibe mit herzlichen Grüßen aus SH.

    LG Volker

    Hallo Markus, so kurz vor dem Ende des Wochenendes bin ich über deine Frage gestolpert. Ich denke Du meinst die Medaillien, die nach dem Ende des ersten Weltkrieges u.a. an deutsche Soldaten verliehen worden sind.? Eine gemeinsame Medaille der o.a. Staaten hat es nicht gegeben. Jedes Land, Österreich, Ungarn und Bulgarien haben an deutsche Soldaten, die im Verbund mit den Truppen dieses Staates bzw. im Kampfgebiet auf dem Staatsgebiet eigene Medailien von ca. 1935 bis 1944 verliehen. Die Erklärung ist nicht abschließend und gerne suche ich die genauen Statuten bei Zeiten heraus.

    Kurz zu den Medaillien:

    Österreich: Weisses Band mit 2 roten Längsstreifen eine bronzefarbende Medaille mit dem Österreichischen Adler usw.

    Din A5 Urkunde

    Ungarn: silberfarbende Medaillie mit ungarischem Wappen und Pro Patria Schriftzug. Band weisser Grundstoff mit grünen Querstreifen usw. Auffällig ist die rosafarbene Papierurkunde länglich...

    Bulgarien: Din A5 Urkunde kyrillisch, die kleinere Medaille goldfarbend bulgarisches Wappen am überwiegend roten Band.

    Puh Markus, das wäre es in Kürze. Wenn Fragen bitte gerne , auf Wunsch bilde ich die gewünschte Medaille gerne ab..

    So gutes Nächtle an Alle und bleibt GESUND. Volker

    PS: Sorry bisschen lange geschrieben, der liebe Achim hat toll vorgelegt. LG

    Hallo Tim, tja ich habe es auch mit dem Handy versucht, leider keine Verbesserung. Ich kann mich nur Arnd anschließen, versuche doch bitte eine Vergrösserung. Wie hast Du denn das Foto hier ins Forum bekommen ? Scan oder abfotografiert ? Wenn Du (d)einen Windows PC benutzt dann öffne das Bild z.B. mit Paint. Das einfache Programm bearbeitet oder verkleinert mit wenigen Klicks Dein Bild und die hier möglichen 400 KB Bildgrösse wären schön. Auf meinem Tablet ziehe ich das Bild auf und versuche Deine Frage zu beantworten. Ich meine folgende Bänder von links zu erkennen. EK2 von 1914 dann das KVK mit Schwertern von 1939 anschließend das Frontkämpferehrenkreuz von 1934 und dann, mit gelben Band und Schwertern, eine Württembergische Auszeichnung. Aber wie gesagt: Versuche das Bild mit wesentlich mehr KB einzustellen dann folgen bestimmt richtige und fundierte Aussagen.

    Grüsse an Alle von Volker

    Hallo Caroline hallo Claas, zu den Angaben noch eine kleine Ergänzung. Der Gesuchte trägt auf dem ersten Bild mit der Dame die Ostmedaille unter der linken Brustlasche. Somit Foto nach 1942 und diese Trageweise ist / wäre auf bestimmten Fotos zu offiziellen Familienanlässen wie Verlobung oder Hochzeit nicht unüblich.

    Bin gespannt auf weitere Infos und herzliche Grüsse von Volker

    Hallo Peter, hallo ins Forum,

    auch ich finde die weisse Uniform sehr gefriemelt...wenn man den Kragen betrachtet macht der Stoff einen dünnen Eindruck, der Kragen steht ab. Über der rechten Brusttasche sieht der WH Adler nach einer gesteckten Metallausführung aus. Die Auszeichnungen sind ebenfalls seltsam angeordnet. Im Knopfloch ist auch das Band der Ostmedaille, neben dem EK Band zu erkennen. Als Einzelbandspange trägt er die Ostmedaille noch einmal....In der linken Brusttasche ist die rumänische Medaille " Kreuzzug gegen den Kommunismus " zu erkennen. Gehört da aber auch nicht hin, entweden als Bandspange oder auch ins zweite Knopfloch...Das allgemeine Stumabzeichen und das Verwundetenabzeichen sind richtig plaziert. Somit tippe ich auch auf eine umgebaute Sommeruniform für einen privaten Anlass wie o.a. schon geschildert.

    Gerne mehr und Grüsse an Alle von Volker

    Hallo und noch eine kleine Ergänzung...

    das EK2 ist ein sog. Schinkelstück..d.h. die Kreuzarme sind wesentlich schmaler und filigraner als bei normalen EK2. Eher wie bei EK2 von 1914. Kurzer Ausflug in die Welt der EK...heute sehr selten zu finden und wenn oft an frühen Spangen des zweiten WK zu finden...also ein weites Feld der EK Geschichte nach dem Designer Schinkel (1813) benannt...

    Sorry fiel mir noch ein und Gruss von Volker

    Hallo Matthias,

    An der Spange befindet sich links das EK2 von 1939 dann folgt die Dienstauszeichnung für 4 Jahre mit dem Heeres- oder Marineadler. Daneben befindet sich die sog. Einmarschmedaille Österreich von 1938. Als letztes folgt die Einmarschmedaille Sudetenland mit der Auflage Spange Prager Burg.

    Also war der Träger mindestens. seit 1936 Soldat und bei den sog. Blumenfeldzügen Sudetenland und Österreich dabei. Durch die Spange also auch in Prag...also eine typische Spange der Zeit um 1940-1941 da z.B. Verleihung von Dienstauszeichnungen ab 1941 bis Kriegsende zurückgestellt wurden. Also ich würde mich über das komplette Foto freuen und falls noch Fragen sind..herzlich gerne und Gruss von Volker

    Hallo und frohe Ostern ins Forum,

    Neben den o.a. Anmerkungen sind auf diesem Fotoalbumdeckel (?)

    ja auch noch das EK1 und eine Frontflugspange in silber und Bronze od. Gold? abgebildet.

    Dann war der Besitzer offensichtlich Besatzungsmitglied im o.a. KG 53.?

    Ich würde mich auch über weitere Infos sehr freuen...herzliche Grüsse und

    GESUNDHEIT von Volker

    Hi Felix (der Glückliche),

    ein wirklich interessantes Bild. Ich habe Dir mal den Bericht aus dem WH Lexikon kopiert,

    das den Bericht der o.a. Mitglieder weiter ausführt. M.E. wurde in Sammlerkreisen das Kraftfahrbewöhrungsabz. total

    unterbewertet. Jeder Beliehene hat 5 Stück bekommen zum Aufnähen. Die Bedingungen zur Erfüllung waren nicht einfach.

    Siehe Lexikon der WH. Außerdem konnte das Abz. auf Dauer entzogen werden wenn...Das Abz. zeigt auch kein HK und ist als Kampfabz. zu werten. Besitzzeugnisse im Din A 5 Format sind sehr häufig nur mit Maschine geschrieben. Vordrucke eher seltener. Also interessantes Abz. auf einem interessanten Foto.

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/kfba.html


    Bis bald alles Gute, GESUNDHEIT und herzliche Grüße in Forum von Volker


    Ps.: vor der Ostmedaille der Bandspange ist noch das KVK mit Schwertern erkennbar. Ärmelband: DAS REICH...wie schon genannt. LG

    Hallo Joerg,

    also wie gesagt..alles OK und wie Du an den Kommentaren lesen kannst wollen Dir viele gerne helfen. Nun zum EK2 als Ritterkreuzersatz. Diese Fälle hat es in Ermangelung richtiger RKs sehr wohl gegeben, wenn auch selten. Bsp.: Major Axel Rothe der ein derartiges EK2 so trug, Foto weit nach Kriegsende gemacht, war kein RK Träger und interessanterer Weise 1948 in HH des Mordes überführt...und andere Tragebeispiele. Die Gesamtumstände lassen mich aber an einem tatsächlichen RK Träger zweifeln. Natürlich gibt es Übersichten über die Ritterkreuzträger, wenn auch nicht vollständig da die Verleihungsberechtigung zum Kriegsende delegiert worden sind. Alle Infos konnten/ wurden nicht nach ganz oben durchgesteuert. Bei mir liegt der Fellgiebel, zumindest ein Anhalt über die RK Träger wenn auch mit fragwürdiger Quellenlage (Vereinsquelle der OdR / Mitgliedschaft regelten Kontakte oder Finanzen). Aber leider habe ich den Namen

    Bandemer o.ä. nicht gefunden. Sorry, aber forsche weiter vielleicht bringen wir hier noch Licht in das Bild. Würde mich freuen...

    Herzliche Grüße an Alle und GESUNDHEIT von Volker

    Hallo Joerg, vielen herzlichen Dank für Deine Mühe der Umwandlung des Bildes in ein PDF. Doch zunächst:

    Mich beschämt Deine Aussage: ich möchte niemanden hier aufs Kreuz lege....

    Wie kommst Du darauf ?. Ich glaube alle hier beteiligten Forumsmitglieder möchten Dir sehr gerne helfen, mir macht das jedenfalls Spass, ist mein Thema und ich hoffe WIR können Dir helfen zumal Deine Familiengeschichte den Leser hier auch traurig macht...

    Aber zum Thema: Das Bild zeigt nun deutlich die Längsöse und den runden Bandring eines EK2 das hier als Ritterkreuz des EK getragen wird. Die Bandspange zeigt zunächst das EK2 Band von 1939 dann das KVK Band und letztlich das Band der Ostmedaille (Winterschlacht im Osten).

    Ich vermisse das HK in den Fängen des Adlers beim Fallschirmschützenabz. der LW ??? Ich bleibe bei der Vermutung einer Zusammenstellung der Auszeichnungen bei einem Familienmitglied kurz vor oder nach Kriegsende.....?

    Zur Uniformjacke können vielleicht Spezialisten etwas anmerken...

    Also, es bleibt spannend und LG Volker

    Hallo ins Forum,


    tja Vieles was o.a. genannt wurde wäre möglich.

    Nach nochmaliger Nachbetrachtung muss ich Ingo etwas Recht geben.

    Das Halskreuz sieht wirklich ein wenig nach dem von ihm genannten Kruckenkreuz aus...allerdings würde das m.E. überhaupt keinen Sinn machen,

    also bleibe ich beim EK 2 Ersatz Ritterkreuz und finde den Denkansatz von Ludwig spannend. Ich glaube die Suche geht in diese Richtung.


    Also es bleibt interessant und beste Grüsse ins Forum von Volker

    Hallo Joerg, hallo ins Forum,

    tja, ohne Vergrößerung und weiterer Angaben wird das echt schwer. Ich habe auf dem Tablet mal ein bisschen "gezoomt".

    Auch ich habe starke Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Aufnahme. Aber der Reihe nach: Ich sehe einen jungen Mann in einer

    Jacke ohne weitere Abzeichen/ Effekten. Als Ritterkreuz trägt er ein Eisernes Kreuz 2. Klasse (Beachte: Größenverhältnis EK1 der Brusttasche zum Ritterkreuz, sieht gleich groß aus).

    Dann eine Nahkampfspange (sehr hell also mind. Silberstufe) dazu eine Feldspange über der Brusttasche. Dann in der Häufung um das EK1 ein allg. Sturmabzeichen, das Infanteriesturmabzeichen,

    Fallschirmschützenabzeichen der Luftwaffe und ein Verwundetenabzeichen in schwarz. So: Natürlich gab es Ritterkreuzersatz EK2 und Mehrfachverleihungen von Sturmabzeichen aaaber doch sehr selten.

    Dazu noch ein Ritterkreuzträger (die "Soldatenelite") so fotografiert entgegen der Bestimmungen in einer Jacke ohne Effekten ????

    Ich schließe mich daher folgender Meinung an und vermute A. Ein auf alt getrimmtes Nachkriegsfoto mit allen vorhandenen Auszeichnungen aufgesteckt oder B. ein jüngeres Familienmitglied hat aus seiner Familie kurz vor Kriegsende

    im Hinterhof des Hauses alle Auszeichnungen der Familie angesteckt und sich fotografieren lassen. Das Foto ist m.E. nicht stimmig, dazu kommt das jugendl. Aussehen des Trägers und die Anordnung der Auszeichnungen

    auf der linken Brusttasche. Aber: Kurz vor Kriegsende war Vieles möglich, ich erinnere hier an den Bericht des Bannführers P. Kiesgen der über die Panzerjagd von HJ und BDM Angehörigen an der Oderfront berichtet hat.

    (anderer Thread). Lieber Joerg, vielleicht hast Du weitere Infos für uns über Deine Familienmitglieder (Brüder des Vaters) ??? Ich würde mich sehr freuen wenn wir für Dich weiteres ans Licht bringen könnten....

    Bis dahin alles Gute, GESUNDHEIT und LG Volker

    Hallo Achim, hallo JR und Alle hier im Forum,

    tja, lesen, anschauen, vergrößern usw. schwierig...Also ich gebe mal einen anderen Denkanstoss. Der o.a. Polizeileutnant hat im ersten WK das seltene Verwundetenabz. der Marine in schwarz erhalten.

    Marine + verwundet mit dem Frontkämpferehrenkreuz dekoriert veranlasst mich zu der Behauptung das er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das EK 2 des ersten WK erhalten hat.

    Folglich wäre das die erste Position an der Spange (Ausnahmen ggf. Sachsen / Bayern). Ich habe keinen Nachlass mit einem Verwundetenabz. erster WK OHNE Verleihung des EK 2 ! Somit folgere ich:

    Erstes Band ist das EK 2. Klasse von 1914, dann.....ja, KVK oder KV Medaille von 1939 ? aber bei dem letzten Band tippe ich doch auf die Olympiamedaille von 1936. Lieber Achim, hab dank für die tolle Bänderübersicht. Prima !

    Also, wir rätseln und prüfen weiter und an Alle: GESUNDHEIT ! LG Volker aus dem Norden in den Norden...

    Hallo liebe Forumer..

    In der Tat eine schöne, seltene Fotografie mit dem Marineverwundetenabz. des ersten WK.

    Lieber Achim da muss ich Dir leider widersprechen, das erste Band ist mit hoher Wahrscheinlichkeit

    das Band des EK 2 1. WK. Dann KVK zweiter Klasse oder Kriegsverdienstmedaille vielleicht aber auch

    eine Landesauszeichnung ähnlicher Farbgebung vielleicht sogar

    eine Stufe des Schwarzen Adler Ordens. Das Band war gleichfarbig und wäre dann auf Bandspangen

    identisch. Daneben das Band fürs Frontkämpferehrenkreuz somit Foto nach 1934. Dann folgt die o.a. Polizeidienstauszeichnung. Die beiden letzten hellen Bänder könnten Landesauszeichnungen ggf. sogar

    österreich-ungarisch sein. Diese Bänder erscheinen schwarz weiß fotografiert oft sehr hell.

    Aber wie gesagt: Sehr schwierig...und ich freue mich auf weitere Aufklärung LG Volker

    Hallo ins Forum,

    Ja spannende Frage bzgl. der beiden Spangen über der Brusttasche. Ich tippe bei der ersten Spange eher auf das Band der Olympiamedaille von 1936. Das Band ist rot mit mittig dünnen weißen Streifen. Dann folgt das Band der sog. Sudetenlandmedaille schwarz-rot-schwarz von 1938. Auch vom Alter des abgebildeten Polizisten wäre diese Kombination möglich. Wann wurde das erste Foto gemacht.? Die Kordel ist eindeutig eine für eine Signalpfeife...wurde bis vor einiger Zeit immer noch so getragen.

    Euch alles Gute, GESUNDHEIT und bis bald Volker

    Hallo ins Forum und an Gaul,

    Du hast bestimmt die bisherigen Kommentare gelesen und Dir zu Herzen genommen...

    Nun zum Thema. Dieses Artefakt ist mit Sicherheit kein Orden oder Auszeichnung. Wenn ich mir auch die Rückseite betrachte komme ich wie Bernhard auch zu folgendem Schluss: Das defekte runde Lochblech erinnert mich stark an den Befestigungsaufsatz einer Öl oder Petroleumlampe. Oberhalb des Glaskolbens sorgt das Lochblech für den Austritt der Verbrennungsgase...ich glaube das ist so ein Stück. Orden oder Ehrenzeichen haben immer ein gewisses wertiges Aussehen, auch für den Träger ( einigige asiatische Auszeichnungen mal ausgenommen z.B. China ).

    Also Gaul, ich bin gespannt was dabei rauskommt und LG ans Forum von Volker