Posts by Stabsarzt1943

    Hi Felix (der Glückliche),

    ein wirklich interessantes Bild. Ich habe Dir mal den Bericht aus dem WH Lexikon kopiert,

    das den Bericht der o.a. Mitglieder weiter ausführt. M.E. wurde in Sammlerkreisen das Kraftfahrbewöhrungsabz. total

    unterbewertet. Jeder Beliehene hat 5 Stück bekommen zum Aufnähen. Die Bedingungen zur Erfüllung waren nicht einfach.

    Siehe Lexikon der WH. Außerdem konnte das Abz. auf Dauer entzogen werden wenn...Das Abz. zeigt auch kein HK und ist als Kampfabz. zu werten. Besitzzeugnisse im Din A 5 Format sind sehr häufig nur mit Maschine geschrieben. Vordrucke eher seltener. Also interessantes Abz. auf einem interessanten Foto.

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/kfba.html


    Bis bald alles Gute, GESUNDHEIT und herzliche Grüße in Forum von Volker


    Ps.: vor der Ostmedaille der Bandspange ist noch das KVK mit Schwertern erkennbar. Ärmelband: DAS REICH...wie schon genannt. LG

    Hallo Joerg,

    also wie gesagt..alles OK und wie Du an den Kommentaren lesen kannst wollen Dir viele gerne helfen. Nun zum EK2 als Ritterkreuzersatz. Diese Fälle hat es in Ermangelung richtiger RKs sehr wohl gegeben, wenn auch selten. Bsp.: Major Axel Rothe der ein derartiges EK2 so trug, Foto weit nach Kriegsende gemacht, war kein RK Träger und interessanterer Weise 1948 in HH des Mordes überführt...und andere Tragebeispiele. Die Gesamtumstände lassen mich aber an einem tatsächlichen RK Träger zweifeln. Natürlich gibt es Übersichten über die Ritterkreuzträger, wenn auch nicht vollständig da die Verleihungsberechtigung zum Kriegsende delegiert worden sind. Alle Infos konnten/ wurden nicht nach ganz oben durchgesteuert. Bei mir liegt der Fellgiebel, zumindest ein Anhalt über die RK Träger wenn auch mit fragwürdiger Quellenlage (Vereinsquelle der OdR / Mitgliedschaft regelten Kontakte oder Finanzen). Aber leider habe ich den Namen

    Bandemer o.ä. nicht gefunden. Sorry, aber forsche weiter vielleicht bringen wir hier noch Licht in das Bild. Würde mich freuen...

    Herzliche Grüße an Alle und GESUNDHEIT von Volker

    Hallo Joerg, vielen herzlichen Dank für Deine Mühe der Umwandlung des Bildes in ein PDF. Doch zunächst:

    Mich beschämt Deine Aussage: ich möchte niemanden hier aufs Kreuz lege....

    Wie kommst Du darauf ?. Ich glaube alle hier beteiligten Forumsmitglieder möchten Dir sehr gerne helfen, mir macht das jedenfalls Spass, ist mein Thema und ich hoffe WIR können Dir helfen zumal Deine Familiengeschichte den Leser hier auch traurig macht...

    Aber zum Thema: Das Bild zeigt nun deutlich die Längsöse und den runden Bandring eines EK2 das hier als Ritterkreuz des EK getragen wird. Die Bandspange zeigt zunächst das EK2 Band von 1939 dann das KVK Band und letztlich das Band der Ostmedaille (Winterschlacht im Osten).

    Ich vermisse das HK in den Fängen des Adlers beim Fallschirmschützenabz. der LW ??? Ich bleibe bei der Vermutung einer Zusammenstellung der Auszeichnungen bei einem Familienmitglied kurz vor oder nach Kriegsende.....?

    Zur Uniformjacke können vielleicht Spezialisten etwas anmerken...

    Also, es bleibt spannend und LG Volker

    Hallo ins Forum,


    tja Vieles was o.a. genannt wurde wäre möglich.

    Nach nochmaliger Nachbetrachtung muss ich Ingo etwas Recht geben.

    Das Halskreuz sieht wirklich ein wenig nach dem von ihm genannten Kruckenkreuz aus...allerdings würde das m.E. überhaupt keinen Sinn machen,

    also bleibe ich beim EK 2 Ersatz Ritterkreuz und finde den Denkansatz von Ludwig spannend. Ich glaube die Suche geht in diese Richtung.


    Also es bleibt interessant und beste Grüsse ins Forum von Volker

    Hallo Joerg, hallo ins Forum,

    tja, ohne Vergrößerung und weiterer Angaben wird das echt schwer. Ich habe auf dem Tablet mal ein bisschen "gezoomt".

    Auch ich habe starke Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Aufnahme. Aber der Reihe nach: Ich sehe einen jungen Mann in einer

    Jacke ohne weitere Abzeichen/ Effekten. Als Ritterkreuz trägt er ein Eisernes Kreuz 2. Klasse (Beachte: Größenverhältnis EK1 der Brusttasche zum Ritterkreuz, sieht gleich groß aus).

    Dann eine Nahkampfspange (sehr hell also mind. Silberstufe) dazu eine Feldspange über der Brusttasche. Dann in der Häufung um das EK1 ein allg. Sturmabzeichen, das Infanteriesturmabzeichen,

    Fallschirmschützenabzeichen der Luftwaffe und ein Verwundetenabzeichen in schwarz. So: Natürlich gab es Ritterkreuzersatz EK2 und Mehrfachverleihungen von Sturmabzeichen aaaber doch sehr selten.

    Dazu noch ein Ritterkreuzträger (die "Soldatenelite") so fotografiert entgegen der Bestimmungen in einer Jacke ohne Effekten ????

    Ich schließe mich daher folgender Meinung an und vermute A. Ein auf alt getrimmtes Nachkriegsfoto mit allen vorhandenen Auszeichnungen aufgesteckt oder B. ein jüngeres Familienmitglied hat aus seiner Familie kurz vor Kriegsende

    im Hinterhof des Hauses alle Auszeichnungen der Familie angesteckt und sich fotografieren lassen. Das Foto ist m.E. nicht stimmig, dazu kommt das jugendl. Aussehen des Trägers und die Anordnung der Auszeichnungen

    auf der linken Brusttasche. Aber: Kurz vor Kriegsende war Vieles möglich, ich erinnere hier an den Bericht des Bannführers P. Kiesgen der über die Panzerjagd von HJ und BDM Angehörigen an der Oderfront berichtet hat.

    (anderer Thread). Lieber Joerg, vielleicht hast Du weitere Infos für uns über Deine Familienmitglieder (Brüder des Vaters) ??? Ich würde mich sehr freuen wenn wir für Dich weiteres ans Licht bringen könnten....

    Bis dahin alles Gute, GESUNDHEIT und LG Volker

    Hallo Achim, hallo JR und Alle hier im Forum,

    tja, lesen, anschauen, vergrößern usw. schwierig...Also ich gebe mal einen anderen Denkanstoss. Der o.a. Polizeileutnant hat im ersten WK das seltene Verwundetenabz. der Marine in schwarz erhalten.

    Marine + verwundet mit dem Frontkämpferehrenkreuz dekoriert veranlasst mich zu der Behauptung das er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das EK 2 des ersten WK erhalten hat.

    Folglich wäre das die erste Position an der Spange (Ausnahmen ggf. Sachsen / Bayern). Ich habe keinen Nachlass mit einem Verwundetenabz. erster WK OHNE Verleihung des EK 2 ! Somit folgere ich:

    Erstes Band ist das EK 2. Klasse von 1914, dann.....ja, KVK oder KV Medaille von 1939 ? aber bei dem letzten Band tippe ich doch auf die Olympiamedaille von 1936. Lieber Achim, hab dank für die tolle Bänderübersicht. Prima !

    Also, wir rätseln und prüfen weiter und an Alle: GESUNDHEIT ! LG Volker aus dem Norden in den Norden...

    Hallo liebe Forumer..

    In der Tat eine schöne, seltene Fotografie mit dem Marineverwundetenabz. des ersten WK.

    Lieber Achim da muss ich Dir leider widersprechen, das erste Band ist mit hoher Wahrscheinlichkeit

    das Band des EK 2 1. WK. Dann KVK zweiter Klasse oder Kriegsverdienstmedaille vielleicht aber auch

    eine Landesauszeichnung ähnlicher Farbgebung vielleicht sogar

    eine Stufe des Schwarzen Adler Ordens. Das Band war gleichfarbig und wäre dann auf Bandspangen

    identisch. Daneben das Band fürs Frontkämpferehrenkreuz somit Foto nach 1934. Dann folgt die o.a. Polizeidienstauszeichnung. Die beiden letzten hellen Bänder könnten Landesauszeichnungen ggf. sogar

    österreich-ungarisch sein. Diese Bänder erscheinen schwarz weiß fotografiert oft sehr hell.

    Aber wie gesagt: Sehr schwierig...und ich freue mich auf weitere Aufklärung LG Volker

    Hallo ins Forum,

    Ja spannende Frage bzgl. der beiden Spangen über der Brusttasche. Ich tippe bei der ersten Spange eher auf das Band der Olympiamedaille von 1936. Das Band ist rot mit mittig dünnen weißen Streifen. Dann folgt das Band der sog. Sudetenlandmedaille schwarz-rot-schwarz von 1938. Auch vom Alter des abgebildeten Polizisten wäre diese Kombination möglich. Wann wurde das erste Foto gemacht.? Die Kordel ist eindeutig eine für eine Signalpfeife...wurde bis vor einiger Zeit immer noch so getragen.

    Euch alles Gute, GESUNDHEIT und bis bald Volker

    Hallo ins Forum und an Gaul,

    Du hast bestimmt die bisherigen Kommentare gelesen und Dir zu Herzen genommen...

    Nun zum Thema. Dieses Artefakt ist mit Sicherheit kein Orden oder Auszeichnung. Wenn ich mir auch die Rückseite betrachte komme ich wie Bernhard auch zu folgendem Schluss: Das defekte runde Lochblech erinnert mich stark an den Befestigungsaufsatz einer Öl oder Petroleumlampe. Oberhalb des Glaskolbens sorgt das Lochblech für den Austritt der Verbrennungsgase...ich glaube das ist so ein Stück. Orden oder Ehrenzeichen haben immer ein gewisses wertiges Aussehen, auch für den Träger ( einigige asiatische Auszeichnungen mal ausgenommen z.B. China ).

    Also Gaul, ich bin gespannt was dabei rauskommt und LG ans Forum von Volker

    Hallo in die Runde und an Peter,

    Ja das macht Sinn und stimmt wohl mit dem Stern. Ein italienischer Leutnant hätte dann ja wohl auch den Stern

    auf dem Schulterstück. Mit der hellen Armbinde glaube ich immer noch an einen Hinweis auf: Ergeben, aber immer noch in einem unbekannten Dienstverhältnis z.B. Wehrmacht, Org. Todt o.ä. Es gab ja analoge Armbinden wie: Deutscher Volkssturm (später) oder Im Dienst der deutschen Wehrmacht... oder ähnlich.

    Wie gesagt: Nun bin ich raus und freue mich auf weitere Antworten !!!

    LG Volker

    Hallo Michel aus Hamburg, moin moin,

    Tja, ich bin nun wirklich kein Uniformexperte...trotzdem meine ich hier einen ehem. Leutnant der

    faschistischen ehem. Italienischen Armee zu erkennen. Er trägt ein Schiffchen ohne Emblem (ital.) ist aber noch schwach zu erkennen.

    Eine Uniformjacke mit Stern auf dem Kragen, müsste Leutnant sein. Die weiße Armbinde könnte auf einen, jetzt in deutschen Diensten stehenden Soldaten hindeuten, dazu Uniformhose mit Wickelgamaschen und Bergstiefel.

    Auf jeden Fall ist das Foto nach dem sog. Fall Achse entstanden so ab Herbst 1943.

    Aber wie gesagt: Ein Fall für Uniformexperten.. viel Glück und alles Gute aus dem Norden

    von Volker

    Hi Stephan,

    1000 Dank für die Bilder aber wo fange ich an zu erklären ?:

    Kurz: Jeder Sammler bzw. jeder Interessierte wird nach kurzer Zeit die Auszeichnung von der Rückseite betrachten. Die Rückseite gibt Aufschluss über:

    Das Befestigungssystem / evtl. Verlötungen der Nadel bzw. des Nadelbocks ggf. auch Gewinde für Schraubscheiben / Hersteller und Zeitperioden.

    Gerade beim EK haben sich viele "Kopierer" Mühe mit dem Vorderseitenfinish gegeben, bei der Rückseite aber dann oft "versagt". Gut für den versierten Sammler.

    So würde ich dann das links abgebildete Stück als unmarkiert deklarieren, liegendes Nadelscharnier hoch angebracht, bauchige Nadel mit flachem angelötetem

    Nadelhaken in eckiger Form (d.H. keine Rundnadel ). Standart EK 1. Stimmt das in etwa so ? Somit müsste das ein frühes verliehenes Stück aus den Anfangsjahren 1939 - ca. 1942

    sein. Halte alles in Ehren und versuche mehr über den Träger zu erfahren. ( Im Buch The IRON CROSS of 1939 von Gordon Williamson sind schöne Aufnahmen diesbezüglich abgebildet. )

    Alles Gute und bis bald von Volker

    Hallo ins Forum,

    ich kann mich nur anschliessen...schöne Stücke.

    Kleine Ergänzung:

    Ob das andere Stück das Verleihungsstück ist kann man wohl nicht sagen. Markierung ?

    Die Knopflochdekoration gehört definitiv nicht an die Uniform sondern an den Zivilanzug , lieber Eumex..:*.

    EK2 und Ostmedaille, hier gerollt nicht in Schleifenform..siehe Foto

    Und LG an Alle bei dem Regen...Volker

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    Hallo Stephan ,


    wie Thilo schon den Hersteller genannt hat ist ein L ( Leistungsgemeinschaft deutscher Ordenshersteller ab 1941 ) Stück vermutl. ein nachgekauftes Stück aus dem Fachhandel.

    LDO Stücke waren aus dem Leistungsverband hinsichtlich Herstellung und Garantie etc. vereinheitlicht.

    Schick mir gerne eine PN ich melde mich.

    Schöne Stücke dieses Herstellers.


    LG Volker

    Hallo ins Forum,

    es geht was im Norden !!!!!!

    Eigentlich wollte ich mich mit meinem Freund Horst treffen. Er war ehem. Angehöriger des GR. 1115 der 551. VGD und erfreut sich mit seinen 94 Jahren bester Gesundheit.

    Jedes Treffen ist eine Zeitreise die wir Jüngeren so nicht einfach verstehen werden und; Gott sei Dank, nicht erleben mussten. Horst freut sich immer über Gespräche und ist auch an euren Informationen

    diesebezüglich interessiert. Leider gibt es zur Zeit Probleme mit den Augen (94!!!) daher also kein Treffen. Aber er sagt das ist bald überwunden und hat sich über die Fragen von Euch gefreut.

    Also: Ausdruck..und ab in die Post damit zu Horst. Er ist sehr gespannt und lässt herzlich grüßen. Vielleicht kann er ja doch den ein oder anderen Hinweis geben oder kannte sogar einen der Gesuchten...

    Wir würden uns riesig freuen und sobald ich auch nur einen Hinweis von Horst bekomme steht es sofort, unaufgefordert, in diesem Thread. Ich bin so gespannt und würde mich für Euch riesig freuen. Bis dahin heisst es warten....

    und herzliche Grüße von Volker


    Hallo UWYS,

    auf Dein freundliches Angebot würde ich sehr gerne zurückkommen. Bitte einstellen !

    1000 Dank von Volker ( und Horst)^


    Beiträge zusammengefügt...Huba

    Hallo Reinhold und Peter,

    Peter hat es schon treffend formuliert. Die Liste der Nahkampftage wurde genaustens bei den Truppenteilen geführt. Beim Wechsel der Einheit wurden oft Nahkampftage in das Soldbuch eingeklebt und somit konnten diese bei den neuen Einheiten weitergeführt werden. Es wurde ein strenger Maßstab an den Tag gelegt um die Wertigkeit der Auszeichnung zu erhalten. Zum Kriegsende wurden allerdings bei den Fronttruppen diese Listen nicht mehr geführt (Schilderung E.H. - Polizeidivision-). Im Typenkompass von Volker A. Behr / Motorbuch Verlag zu den deutschen Auszeichnungen ist von ca. 36400 Verleihungen der Bronzenen die Rede.

    Herzliche Grüße von Volker

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