Posts by postschutz

    Hatten die Schutzmannschafts-Batl.,die überwiegend aus Nichtdeutschen mit deutschem Rahmenpersonal bestanden, keine Portobefreiung für Feldpost?

    Wieso wurde dieser Brief frankiert und mit dem Vermerk "Deutsche Dienstpost" versehen, obwohl er einen Dienststellenstempel der Einheit trägt?

    Hallo Frankpol,


    Die Schutzmannschafts-Bataillone Genossen auch die Portobefreiung gemäß die Feldpostbestimmungen.


    Im Grunde brauchte also der von Dir genannter Brief nicht frankiert zu werden, kommt aber häufiger vor bei Feldpostsendungen die z.B. über die Deutsche Dienstpost verschickt wurden.


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo,


    Bezüglich die Dienstpost und deren Abwicklung der Feldpostsendungen:


    Neben ihrer eigentlichen Hauptaufgabe, der Abwickelung des Postverkehrs der Dienststellen der deutschen Zivilverwaltung, der Parteidienststellen und deutschen Behörden, wurden von ihr auch anfallende Feldpostsendungen gebührenfrei angenommen und ausgegeben, soweit die feldpostberechtigte Einheiten oder Dienststellen nicht auf ein Feldpostamt zurückgreifen konnten.


    Quelle: Der Feldpostverkehr der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo,


    Anbei ein schönes Beispiel womit belegt wird das der Name Genesungsheim bzw. Erholungsheim geändert wurde in SS-Lazarett-Abteilung Laag Soeren.


    Feldpostbrief vom 12.08.1943 mit auf der Vorderseite des Briefes der „alte“ Briefstempel mit dem Text SS-Genesungsheim, und auf der Rückseite die neue Anschrift mit SS-Lazarett-Abteilung.


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo,


    Ich Tippe hier auf eine Nachkriegsreproduktion von einem Funkspruch.


    Diese Belege waren schon eher im Umlauf und werden zum Beispiel auf Ebay angeboten.


    Einheitlich passt das alles nicht zusammen und mir sind schon mehrere solche (gefälschte) Belege bekannt.



    Viele Grüße Postschutz

    Hallo,


    Danke für die Antwort(en) bzw. Nachfrage.


    In eines der vorhandene, Nachkriegs Dokumente des Versorgungsamtes in Duisburg (aus dem Jahr 1951) heißt es: „…Der Verstorbene war Holländer, SS-Mann und Häftling im Polizei Gefängnis Hamburg…“.

    Vielleicht aber kann Mwest hier, wenn er mochte, besser beisteuern, weil ich nicht für Ihm entscheiden kann was er alles los werden will über H.H.Pennings. Bis soweit…


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo,


    Im Jahr 2015/2016 habe ich Michael (Mwest) weitergeholfen mit den Recherchen nach dem Attentat auf Hermann Pennings. Pennings CABR-Akten, sonstige Akten und weitere Dokumenten konnte ich sehen und sind mir daher auch bekannt.

    Im erwähnten Buch von Albert Oosthoek wird auf Seite 224 über das Attentat auf H.H.Pennings berichtet von Oosthoek (Mwest den Auszug aus dem Buch habe ich Dich damals auch zugeschickt). Die Seite des Buches hange ich nochmal an.

    Mit Oosthoek habe ich mich in 2016 auch unterhalten über das Attentat und ihm „überrascht“ mit der Tatsache das H.H.Pennings das Attentat vom 19.2.1945 überlebt hatte. Er hat mir damals seine Quellen erwähnt, welche u.a. offizielle Polizeiakten bzw. Berichte aber auch sämtliche Bücher waren.


    Nun das alles war aber nicht so!

    H.H.Pennings überlebte das Attentat und ist in einen Rotterdamer Marine-Lazarett verpflegt worden. Die weitere Geschichte von H.H.Pennings ging wie hier oben von Mwest bereits geschrieben wurde. Es sind aber noch viele Fragen die unbeantwortet geblieben sind: weshalb kam er ins Hamburger Polizeigefängnis, wie fand der genauer Tot von H.H.Pennings statt?

    Bis soweit....


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo dertoaster,


    Bezüglich deiner Frage über die Einheit(en) deines Großvaters.

    Sein Ersatztruppenteil wovon er dann zur Feldeinheit ging, war das SS-Gebirgsjäger-Ersatz-Bataillon 7 “Prinz Eugen” (Stammkompanie). Seiner Feldeinheit war das SS-Gebirgsjäger-Regiment 2 (Prinz Eugen), dann umbenannt in SS-Freiwilligen-Gebirgsjäger-Regiment 14 (Prinz Eugen). Er war anscheinend in der Stabskompanie, was auch passt zum Briefstempel im Soldbuch (Feldpostnummer 44609). War vom 20.1.1945 bis zum 15.2.1945 im SS-Lazarett Wien (Teillazarett Baden).


    Auszeichnungen: Bekam am 20.7.1943 das Infanterie Sturmabzeichen im Silber und am 20.11.1944 das Verwundetenabzeichen in Schwarz.


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo,


    Anbei zwei Belege von Oktober 1944 der Einheit Feldpostnummer L60179A (= Stab Fallschirmjäger-Regiment Menzel, dann Stab Fallschirmjäger-Regiment 19).


    Die Unterschrift ist vom Adjutanten des Stabes.


    Wer kennt seinen Namen? Danke im Voraus.


    Beste Grüße Postschutz

    Hallo Herr Winkeler,


    anbei etwas uber Flamen die verstorben sind, ich denke schon bekannt, aber werde diese Karten doch mal einstellen. Habe noch viele weitere bei interesse.


    Gruß Postschutz

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    Hallo WW01,


    seit vielen Jahren recherchiere ich ‚Limburgers in Duitse dienst‘ und sah viele polizeiliche Untersuchungsdokumente von ehemalige SS-Männer im Nationaal Archief in Den Haag. Hier einige Zeilen von ein Angehöriger der 1.Kompanie des SS-Freiwiligen-Panzergrenadier Regiments 48 ‚General Seyfardt‘, der genauso wie dein Vater am 28 juli 1944 in Kriegsgefangenschaft geriet:


    Later zijn wij teruggeslagen tot Narwa, alwaar ik op 28 juli 1944 gevangen genomen werd door de Russen. Wij waren omsingeld geworden en de hele Compagnie geraakte in gevangenschap. We werden overgebracht naar een kamp te Woronesj, waar wij zeer slecht behandeld werden. Ik heb ook nog in twee andere grote kampen gezeten en in diverse kleine Russische kampen. In het kamp te Woronesj ben ik, met nog veel Hollandsche kameraden, uit Russische krijgsgevangenschap ontslagen, op bevel van de Amerikanen.”


    Viele Grüße aus die Niederlande,

    Postschutz

    Hallo WW01,


    Anhand der Erkennungsmarke kann man feststellen das dein Vater seine (Grund-)Ausbildung bei der 4.Kompanie SS-Wachbataillon Nordwest absolvierte. Die 4. und 5.Kompanie des SS-Wachbataillons Nordwest machte Dienst im Konzentrationslager Herzogenbusch.

    Es kam oft vor das niederländische SS-Wachmänner vom Bataillon Nordwest zur Fronttruppe versetzt wurden.


    Viele Grüße aus die Niederlande,

    Postschutz

    Hallo Mark V,


    Aus den Unterlagen deines rumänischen Volksdeutschen Opas ergeht folgendes vor:


    Stammkompanie SS-Grenadier-Ersatz-Bataillon Ost (vom 11.7.1943 bis 27.7.1943),


    dann 1.Kompanie / SS-Jager-Bataillon (vom 28.7.1943 bis 26.10.1943),


    dann Stammkompanie SS-Grenadier-Ersatz-Bataillon Ost (vom 27.10.1943 bis 7.11.1943),


    dann SS-Entlassungstelle Mittweida (vom 08.11.1943 bis 2.4.1944),


    dann Rasse- und Siedlungshauptamt (vom 3.4.1944 bis unbekannt).


    Zu den verschiedenen Einheiten siehe weiter hier ins Forum, da gibt es einiges dazu.


    Beste Grüße Postschutz