Posts by Maddo

    Hallo Roland,


    vielen Dank für die Info. Machst du richtig erstmal alles zu erfassen.

    Eventuelle Unstimmigkeiten kann man später noch versuchen abzugleichen.

    Ist erstaunlich das die Gräberkarten für genannte Personen eben diese Einheiten auswerfen.

    Aber wahrscheinlich besteht auch hier die Möglichkeit das nicht alle der Einheiten mit Ramcke

    bei Maleme gesprungen sind, sondern eventuell mit dem Bataillon Vogel (ca. 400 Mann) am 24.05.

    westlich Heraklion. Das waren ja auch nur noch zusammengekratzte Reste, welche eben noch

    verfügbar waren. Bei Boll würde es passen, dass er bei dieser Landung ein Verlust wurde.

    Adamy wiederum könnte dann beim Durchbruch des III./FJR 1 zur Verbindung mit dem I./FJR 1

    südlich Heraklion gefallen sein.

    Leider ist eine Klärung durch die Beteiligten nicht mehr möglich. Der Rest kann nur vermutet werden.

    Noch zwei Fragen:

    Muss man ein bestimmtes Abo bei ancestry haben, um Zugriff auf die Karteien und andere Sachen zu bekommen?

    Die haben doch bestimmt viel interessantes zu entdecken. Und gibt es dort Kirchenbücher o.ä. aus Ostpreußen?


    Schöne Grüße!

    Henry

    Hallo Roland,


    ich habe hier noch zwei Gebirgsjäger aus meiner Sammlung.

    Glaube sie sind hier noch nicht dabei gewesen.


    Und dann sind mir noch ein paar Sachen aufgefallen, wo Ihr euch event. verschrieben habt:


    Kretschmar, Rudolf gehörte zur 7./FJR 2, die westl. Heraklion eingesetzt war. Die 7./FJR 1 war östl am Flugfeld.


    Brauer, Hellmuth gehörte zur 8./FJR 1 (auch im Verweis sichtbar), hier steht jedoch 4./FJR 1


    Und bei zwei Männern bin ich nicht sicher ob es stimmt. Vielleicht kannst Du (wenn ich Du sagen darf) das noch einmal überprüfen.

    Weiß nicht weshalb sie in Block 1 liegen, bzw. bei Heraklion eingesetzt gewesen sein sollten.


    Boll, Helmut 5./FJR 2 (?) , diese Einheit sprang am 21.05. bei Pyrgos / Maleme

    Adamy, Willy 12./FJR 1 (?) , diese Einheit sprang am 21.05. bei Maleme im Verband Ramcke


    Vielleicht bekommt ihr ja noch was raus.


    Danke und schöne Grüße!


    Henry

    Hallo zusammen,

    wow bin echt begeistert das es Leute gibt, welche sich so sehr mit "Merkur" beschäftigen.

    Finde Eure Arbeit Super! Wo habt Ihr die ganzen Daten her?

    Toll das ihr das veröffentlicht!

    Das Oberstlt. Bode aus meinem Heimatort stammte war mir gar nicht bewusst.

    Wusste nur das Major Walther (von zwei Orten weiter) von hier stammte.


    Wollte nur mal sagen Danke und weiter so!


    Habe noch eine Anmerkung zu Lt. Rudolf Sedlmayer zu machen.

    Bei der Totenzettel-Sammlung vom 08.04.2020 ist bei ihm als Einheit 8./GJR 100 angegeben.

    Auf dem Totenzettel steht das er in einem Gebirgs-Artillerie-Reg. eingesetzt war.

    Laut Verlustliste der 5.Gebirgsdivision gehörte er der 5./Gebirgs-Artillerie-Regiment 95 an.

    Das passt dann eher. Vielleicht war diese Batterie ja der 8./GJR 100 zugewiesen.


    Schöne Grüße!

    Henry

    Hallo,


    der Beitrag ist nun schon etwas älter.

    Wollte nur mal schreiben, das ich nur von den Offizieren der 2./LLSR (Altmann, Mohr, Rummler), sowie

    einigen Piloten der 5./JG 77 (Jung, Petermann, Rahm) weiß, die definitiv nach Ägypten überführt wurden.

    Von da weiter in Gefangenenlager u.a. in Australien. Es gibt einige Piloten der Kampfflieger-Verbände welche in

    Gefangenschaft gerieten, von denen sind mir aber welche bekannt, die nach Eroberung der Insel wieder

    frei kamen. Nur bei einigen (z.B. Ketterer vom ZG 26 oder Geisenhoff vom LG 1) weiß das nicht zu 100%.

    Ansonsten sind zwischenzeitlich gefangen genommene Soldaten eigentlich wieder frei gekommen.


    Schönen Gruß

    Henry

    Hallo,

    hier noch ein paar Traueranzeigen...


    Schönen Gruß Henry

    Hallo zusammen,


    weiß nicht ob, aber habt Ihr schon ein Bild von Otto Schramme.

    Todesanzeige habe ich hier schon gesehen, davon gibt es x verschiedene

    (habe acht + den Ausschnitt in meiner Sammlung). Liegt wohl daran, dass

    er ein höher SA-Führer in Dortmund war.


    Dr. Eberhard Boerger (Lt., Zugführer in der 11./FJR 1) war bei Heraklion schwer verwundet worden, und

    wurde Augenzeuge des Todes von Oblt. Schramme. Er sah von seinem "Strohbett" (eher Unterlage) aus,

    wie auf dem prov. Verbandsplatz, die Ärzte um das Leben von Schramme kämpften. Dieser, durch Bauch-

    schuss schwer verwundet, wurde auf einer alten Holztür (prov. OP-Tisch) operiert. Sein Herz hielt der OP

    jedoch nicht stand (verm. durch den starken Blutverlust). Schramme war Bataillons-Adjutant des III./FJR 1.


    Schöne Grüße, Henry

    Hallo rolli.m,


    wie gesagt bin ja auch noch am Aufbau der Sammlung.

    Es gibt ja so viel, wenn man weiß wo man schauen muss.

    Manches findet man durch reinen Zufall. Aber es kostet viel,

    viel Zeit. Ist aber trotzdem schön, wie eine Art Puzzle, und man

    findet immer, und immer wieder Teile. Wenn Du zu bestimmten Leuten,

    Einheiten, etwas suchst und ich was dazu habe kann ich dir helfen.

    Und ich betreibe das Hobby für alle Teilnehmer bei Merkur, egal

    welcher Nation. Niemand soll vergessen sein. Eine Aufgabe fürs Leben.

    (Vielleicht kann ich ja den Botschaften der beteiligten Nationen zum

    100.Jahrestag ein Gedenkbuch, oder eher Gedenkbände überreichen,

    nein,nur ne` Vorstellung). Ausserdem sind mir schon sehr viele Ungereimtheiten,

    Fehler usw. aufgefallen, dass ist der Hammer. Ich vergleiche wenn ich was hab

    immer hin und her. Verlasse mich nie auf eine Äußerung oder Ansage.

    Ja selbst in Büchern von ehemaligen Kämpfer ist nicht alles echt. Wenn man

    zum Beispiel in einem großen Bildband "Fallschirmjäger in einem neusee-

    ländischen Graben" auf Kreta sieht, mit einer russischen MP in der Hand.

    Usw.usw. Was soll man davon halten. Vielen normalen Leuten fällt sowas nicht auf,

    mir macht dann Glaubwürdigkeit anderer Sachen immer Gedanken. Bei Berichten ist es auch

    nicht anders, Abgleiche mit dem Volksbund stimmen auch oft mal nicht. Ist schon schwierig.


    Gut egal,

    hab noch ein Sterbebild beigefügt von einem MG-Schützen 1 im Zug,

    der bei Kastelli fiel.


    Schönen Gruß

    Vielleicht hilft Euch das etwas weiter, ansonsten könnt Ihr ja mal nachfragen.

    Habe viel Material zu Merkur gesammelt.


    Bei mir schauen die Übersichten wie unten aus. Wachsen stetig, man hat ja wenig Zeit.

    Wer schwarz ist , taucht in meinen Dateien schon mit event. Lebenslauf auf. Wer grün

    gekennzeichnet ist hat auch schon ne "Akte", siehe weitere Bilder.

    Hallo zusammen,


    Habe Euch mal die Listen des Zuges Mürbe aus der Chronik der 6./LLSR fotografiert.

    Vom 2.Zug (3 Ju 52) unter Fw.Lübker der erst nach dreimaligen Anlauf ins Feuer sprang, hat kaum

    einer überlebt. Vergleiche mit der Gefallenenliste.

    Lt.Mürbe sprang mit den schweren Waffen und Teilen aus andere Kompanien (14., 16., Nach-Zug)

    ebenfalls aus 3 Ju 52 schon 10 Minuten eher ab.

    Von der 6./LLSR traten fast alle tötlichen Verluste beim Unternehmen Mürbe ein.

    Zwei Mann des I.Zuges fielen im Kampf mit Freischärlern.

    Hallo,


    ich kann Dir das Buch "Crete 1941 - The Battle for Heraklion" empfehlen.

    Es ist vom griech. Offizier Yannis Prekatsounakis (Nachkriegszeit) geschrieben.

    Heraklion ist sein Heimatort und er hat alles mögliche zur Schlacht um diese Stadt

    zusammengetragen, viele Bilder (unbekannte), erstklassig. Es ist aber in englisch geschrieben.

    Ein Kapitel dreht sich allein nur um den Tod der Blücher-Brüder.

    Aber auch die Flugzeuge mit den von Dir genannten Kennungen kommen vor.

    Mit Bildern vom Absturz zweier und einer Wrackstelle. Dazu Bilder von Soldaten der 14.FJR 1 die

    an Bord waren. In der G6+KL war auch der Anführer für die Einnahme des Flugfeldes an Bord.

    Hptm. Dunz starb zusammen mit gut 90% seiner Leute. Für jeden der sich für dieses Thema interresiert ist dieses Buch

    ein Muss. Und es ist aus allen Blickwinkeln wiedergegeben. Die griechische, britische, deutsche Seite und

    die Zivilbevölkerung mit dem Wiederstand während der Schlacht. Festgehaltene Geschichte ohne Pathos.


    Grüße Maddo!


    Redet man nicht mehr über die Toten, sterben sie zweimal.

    Hallo Thilo,


    das ist die G6+EK der K.Gr.z.b.V.101 mit Teilen des III.Zuges der 14. FJR1 an Bord.


    Pilot Uffz. Helmut Biewendt

    Bordfunker Uffz. Werner Kirmse

    Bordmech. Fw. Erich Mählig


    Alle gefallen.


    Das Foto ist echt.

    Originalquelle: Foto von Lt. Gordon Hope-Morley (Hauptquartier 14. Infanterie Brigade)

    Es gibt dazu sogar zwei Bilder der Wrackstelle.


    Maddo

    Hallo Holger,


    danke für Deine Info und Meinung. Ich hab mal ein bisschen mit Farbe gespielt. Zu den Fotos aus dem Album.

    Also die Fotos wurden aus etwa der selben Position gemacht. Wenn sie echt sind muss es sich aber um zwei verschiedene Angriffswellen handeln.

    z.B. Wo ist auf Foto 2 das eine Flugzeug (roter Kreis) plötzlich hin?

    Wenn das abstürzende Flugzeug das selbe ist, fällt es aber wie ein Stein, ohne kaum die Position zu ändern (gelbe Pfeile). Dann passt auch nicht die Rauchfahne (blauer Kreis).

    Ist von gleich auf jetzt umgekehrt. Habe auch mal die Einschläge gekennzeichnet (Lila) und eine Stelle die gleich ist (grüner Pfeil). Die rechte Fontäne ist im Vergleich mit dem Flugzeugabsturz aber mega schnell in sich zusammengefallen, während sich die linke ganz plötzlich aufgebaut hat???? Geht doch zeitlich alles gar nicht.

    Und schön in dem Album finde ich auch die "Gefangenen Fallschirmjäger", wurden ja praktisch mit JU52 schon vor dem Start geschnappt????

    Also ich weiß nicht. Kann mich nicht mit der Echtheit der Fotos anfreunden. Zumal, welche Einheit sollte das gewesen sein. Es muss sich ja um eine schwere Kompanie handeln. Aufgrund der Lastenfallschirme. Vielleicht kann ja noch jemand helfen.


    Grüße, Maddo

    Hallo,

    ich komme mit einem Foto des deutschen Luftlandeunternehmens auf Kreta nicht klar. Es erscheint mir merkwürdig, ich tendiere sogar dazu, dass es ein Fake ist.

    Schaut Euch mal Bild Nr.2 an. Dieses Bild ist in verschiedenen Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet) oft anzutreffen. Es ist sogar mit einer Nummer im Australian War Museum hinterlegt.

    Titel zu diesem Bild lauten in etwa gleich: Deutsche Fallschirmjäger springen über der Suda Bucht.


    Also, ich wüsste nicht, dass eine Einheit direkt bei der Suda Bucht gesprungen wäre. Die einzigste Aktion in der Nähe war die Luftlandung des 2.LLSR, und die mit Lastenseglern auf der im Hintergrund zu sehenden Halbinsel.

    Alle springenden Einheiten, in dem Fall das FJR3 sprang deutlich weiter westlich, die am nächsten landenden Einheiten waren nicht mal bis Chania. Und die Suda Bucht liegt noch dahinter.

    Ausserdem, wer würde seine Leute direkt über einer Bucht absetzen, wie im Bild gezeigt, und dem sichereren Tod des Ertrinkens preisgeben.

    Wenn ich mir das Bild so anschaue ist es eine schöne Fotobearbeitung, das Flugzeug das abstürzt sieht aus wie die G6+EK bei Heraklion mit Teilen der 14. FJR1 an Bord.

    Auch der Einschlag links im Bild ist wie aufgesetzt. In Bild 1 habe ich das eventuelle Vorbearbeitungsbild mal reingestellt.


    Kann jemand mit Sicherheit sagen, das dort Teile gesprungen sind?

    Die Suda Bucht wurde erst eine Woche nach Beginn der Kämpfe von Gebirgsjägern erobert. Das sind die mir jedenfall ersten Bekannten deutschen Einheiten dort.


    Was ist Eure Meinung?


    Danke Maddo!

    Files

    • Suda 2.png

      (311.57 kB, downloaded 128 times, last: )
    • Suda 1.png

      (300.85 kB, downloaded 124 times, last: )

    Hier noch eine andere Ansicht der Bristol Blenheim K-YH.

    Sie ist von der 21.Squadron. Diese war aber erst ab Dezember 1941 im Mittelmeerraum auf Malta stationiert.

    Passt doch irgendwie nicht.???

    Hallo Kathrin,


    habe mir das nochmal angeschaut, und ich würde zu 90 % sagen: Ja!!!


    Wenn man das kleinere eingefügte Bild vergleicht mit dem Gesicht des Mannes unten rechts, sind wirklich eigentlich die selben Gesichtszüge erkennbar.

    Ausserdem erscheint es mir, das er auf beiden Fotos gleich schaut, also ernst und nachdenklich. Nachdem was er in Kreta und im Rest des Krieges wahrscheinlich mitgemacht und gesehen hat sicherlich nicht verwunderlich. Ich denke, wenn er auf einem Foto lachen würde, wäre es nicht so einfach zu vergleichen. Alles in allem, die Mimik usw. ist identisch (Mund, Blick, Augenhöhlen, ähnliche Frisur, nur halt eine durch den Kampf ungepflegtere). Das kann auch reiner Zufall sein, lege mich aber fest, dass es Dein Opa ist. Es ist aber eben meine persönliche Meinung und kein Beweis. Nur die Fotos sind für mich Beweis genug.


    Schöne Grüße!

    Hallo Kathrin,


    darf man den Namen deines Opas erfahren?

    Er war bei Merkur (Kreta) dabei. Irgendwie pakt mich Ehrfurcht.

    Der Name der Insel (und dem was damals durchgemacht wurde) sagt alles.



    LG Henry