Posts by AnhalterddGeschichte

    Hallo Dieter,


    ich greife gerne den Vorschlag von Ina auf:

    Lieber AnhalterddGeschichte, dank dir kann ich endlich korrekt zitieren. 😉😉 Das war eine gute Anleitung, vielleicht mal im Forum veröffentlichen? Für Neulinge ungewohnt. Danke dir.

    Ist das eine Aufgabe, die den ModeratorInnen vorbehalten ist? Oder nehme ich Euch Arbeit ab, wenn ich das einstelle? Bin gerade etwas unsicher.

    Ich schlage vor, den Text zum richtigen Zitieren hier im Forum unter "Hilfe für den 1. Beitrag" als neuen Thread einzustellen. Bin gerne dazu bereit.


    Liebe Grüße

    vom Anhalter

    Hallo Ihr Schätze,


    ich bin echt begeistert über das, was hier in der Zwischenzeit alles zusammengekommen ist. Sogar die Besoldungsgruppe und der Kittel sind geklärt. Klasse! Und Ina hat auch noch das Zitieren gelernt. :thumbsup:


    Man muss nur die richtigen Fragen stellen.


    Thomas, macht Dir das nicht Mut, weiter nach Deiner Urgroßmutter zu forschen?


    Begeisterte Grüße

    vom Anhalter


    Nachtrag: Wer die Luftbilder aus der Trolley-Mission noch nicht kennt: DAS hätten die Ln-Leute eigentlich verhindern sollen zusammen mit der Flak und den Jägern. https://www.trolley-mission.de/de/luftaufnahmen/bielefeld

    Liebe Ina,

    Quote


    "Ich kriege das korrekte Zitieren nicht richtig hin, also sorry, für diese Form."


    Dann machen wir dieses Jahr noch schnell eine kleine Zitierkunde. ;)


    Du fährst mit der Maus einfach mit gedrückter Maustaste über den Satz, den Du zitieren möchtest, der dann blau unterlegt ist. Wenn Du die Maustaste dann loslässt, erscheint ein schwarzer Balken, wo Du "Zitat speichern" anklicken kannst. Das machst Du mit der linken Maustaste.

    Dann gehst Du zu der Stelle, an der Du das Zitat einfügen willst und klickst die Stelle an. Rechts unten auf Deinem Bildschirm erscheint jetzt ein grauer Button mit schwarzer Schrift und dem Wort "Zitate" und einer Zahl. Das klickst Du an und dann geht ein kleines Fenster auf, wo Du nur noch "Einfügen" anklicken musst. Fertig.

    Das Zitat ist dann umrahmt, und Du kannst unter dem Rahmen weiter schreiben. Einfach mit der linken Maustaste ganz links die Stelle anklicken, wo der Satz anfangen soll.


    Dann kannst Du das nächste Zitat einfügen und so weiter. Ist gar nicht so schwierig.


    Kommt alle gut ins Neue Jahr und genießt es.


    Liebe Grüße

    vom Anhalter

    Hallo Thomas,


    wenn Du sowieso gerade dabei bist, im Hoffmann zu suchen, dürfte ich Dich dann auch noch um etwas bitten? Welche LN-Einheiten waren in den letzten Kriegswochen in und um Pisek/Tschechien eingesetzt?

    Mein Großvater war Major bei der Ln-Truppe und nach einem kurzen Gastspiel bei der Flak sollte er ab 6. April 45 wieder zu den Ln zurück. Wir wissen nicht, in welcher Einheit er dann gelandet ist. Er gehörte zum LG III/IV, WBK Dessau.

    Damit würdest Du mir einen großen Gefallen tun.


    Liebe Grüße

    vom Anhalter

    Hallo Ina,


    nach meinem Eindruck gab es im 3. Reich und insbesondere in den letzten Kriegsjahren nach der Niederlage von Stalingrad so etwas wie "Freiwilligkeit" nicht mehr. Da wurde ganz massiv Druck ausgeübt, teilweise sehr subtil, auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Da wurde (pseudo-)moralischer Druck ausgeübt, politisch-ideologischer Druck oder auch fragwürdig-juristischer Druck, nicht zu vergessen ökonomischer Druck. Allein dieses "Du willst doch auch den Endsieg, oder?" konnte schon ganz miese Konsequenzen haben, wenn man nicht schnell genug die richtige Antwort gab. Wer weiß, ob Tante Ruth nicht mal bei irgendeiner Gelegenheit den rechten Arm nicht schnell genug hochgehoben hat und dafür verpfiffen wurde.

    Andererseits gab es damals bei der Post ja noch Beamte und vielleicht hat ihr jemand eine schnellere Verbeamtung versprochen oder eine höhere Position, wenn sie zuerst mal einen Militärdienst leistet. Ist nur 'ne Vermutung.

    Oder der Grund ist viel banaler und es gab einen schicken Offizier bei der Luftnachrichtentruppe, der die damals 17-Jährige mit tollen Versprechungen zur Ln-Truppe abgeworben hat?


    Interessant wäre zu erfahren, was Tante Ruth bei der Post gelernt hat. War sie bei den Briefen oder beim Telefon? Hat sie dort Kompetenzen erlernt, die bei der Ln-Truppe begehrt waren und ihr einen Karrieresprung ermöglicht hätten? Vielleicht weiß ja jemand aus Deiner Familie noch etwas darüber.

    Du schriebst ja eingangs, dass mehrere Frauen aus Deiner Familie bei der Ln-Truppe waren. Vielleicht war's ja einfach nur ein Sicherheitsbedürfnis mit der Familie zusammen zu sein, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Bombenangriffe, oder auch einfach Gruppenzwang. Lebt noch jemand aus der Generation, den Du fragen kannst?


    Mich irritiert der Kittel als Dienstbekleidung. Vielleicht weiß Dieter mehr darüber.


    Das sind jetzt mehr Fragen als Antworten. Aber vielleicht bringen sie Dich ja auf den richtigen Weg.


    Viele Grüße

    vom Anhalter

    Liebe Ina,


    mal kurz einen Hinweis zum richtigen Umgang mit dem Zitieren: Wenn Du uns zitierst, kannst Du unter dem Kasten mit dem Zitat Deinen eigenen Text schreiben. Musst einfach nur mit der Maus unter den Kasten klicken. Das macht Deine Beiträge leichter lesbar.


    Natürlich kannst Du eine Anfrage bei der WASt (Jetzt BArch) stellen. Dazu muss man aber 2 Dinge wissen: Die Luftnachrichtentruppe hat kurz vor Kriegsende noch den Befehl erhalten, alle Unterlagen zu vernichten und die meisten Einheiten sind diesem Befehl gefolgt. Deshalb ist über diese Truppe kaum was an Unterlagen erhalten. Daher solltest Du Deine Erwartungen tatsächlich nicht allzu hoch schrauben.


    Solltest Du das Glück haben, dass noch Unterlagen erhalten sind, bekommst Du vermutlich nur eine Liste mit den Einheiten und den Einsatzorten. Das hilft Dir bei Deiner Frage, was Deine Tante da so gemacht hat, nicht viel weiter, aber immerhin ein bisschen. Probier's einfach und schaue, was kommt. Am besten schickst Du den eingescannten Personalausweis gleich mit. Das erleichtert den Mitarbeitern des BArch die Suche.


    Nicht aufgeben!

    Gruß

    vom Anhalter

    Hallo Ina,


    die Luftnachrichtenhelferinnen waren der Luftwaffe unterstellt und keine zivilen Angestellten, sondern wurden in militärische Uniformen eingekleidet und bekamen auch militärische Ränge. Meine Mutter war Ausbilderin bei den Luftnachrichtenhelferinnen im Rang eines Leutnants.


    Zu Deinen Fragen:

    1. Es gab keine Dienstpflicht dafür, aber die Frauen standen nach Stalingrad unter erheblichem Druck, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen. Hier ein Beispiel, wo das schön erklärt wird:
    https://www.degruyter.com/docu…/10.1515/fs-1984-0204/pdf


    2. Hier müssen die Experten ran. Vielleicht findest Du bei Michael Holm noch mehr als ich: http://www.ww2.dk/ground/ln/lnau2.html


    3. Die Aufgaben der Luftwaffenhelferinnen waren vielfältig. Es ging um Luftraumüberwachung, Weiterleitung von Befehlen und Informationen zu Einflügen in den deutschen Luftraum, Auslösen von Fliegeralarmen für die Zivilbevölkerung und vieles mehr. Du findest hier im Forum einiges an Informationen, wenn Du in der Suchleiste mal nach "Luftnachrichtenhelferin(nen)" suchst.

    In diesem Thread hat Johann Heinrich einen interessanten Zeitungsausschnitt eingestellt, der die Anwerbung und die Tätigkeiten ganz gut beschreibt: Luftnachrichtenhelferin


    So viel erst mal.

    Gruß

    vom Anhalter

    Lieber Karl,


    ein Original Dresdner Stollen, Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen sind zur Weihnachtszeit angesagt....finde ich.

    da stimme ich Dir aus heutiger Sicht absolut zu. Jedes zu seiner Zeit.

    Aber wir leben heute in einer Konsumgesellschaft, in der es alles zu Spottpreisen im Überfluss zu kaufen gibt. Thilos Zitat stammt ja aus dem Jahr 1914 und da waren die Verhältnisse doch noch etwas anders. Damals gab es noch "echte" Industriearbeiterfamilien, für die ein Dresdner Stollen zu Weihnachten echter Luxus war.

    Ich backe meinen Stollen immer noch selber und beim Blick auf den Kassenbon mit den Zutaten denke ich oft, dass es unter Umständen billiger wäre, Fertigen zu kaufen. Das macht aber weniger Spaß.


    Weihnachtliche Grüße

    vom Anhalter

    Hallo Ihr Beiden,


    wenn man bedenkt, dass die damalige Reichswehr Mehl für das Brot für die Soldaten an der Front benötigte, ergibt das Prinzip "Torte statt Kuchen" durchaus einen Sinn. Biskuitteig (100g) verbraucht weit weniger Mehl als beispielsweise Hefeteig (500g). Und Eier hatte jeder Hühnerhalter zuhause und Milch oder Quark bekam man beim Kleinbauern in der Nachbarschaft. Gar nicht so dumm.


    Sich auf die Torte heute Nachmittag freuend

    Der Anhalter

    Moin,


    die alles entscheidende Frage wird mal wieder nicht beantwortet: War es eine Nuss-Buttercreme-Torte oder Nuss-Sahnetorte?

    Ich habe hier noch ein altes Koch- und Backbuch von meiner Großmutter aus den 20-er Jahren. Darin steht für Nuss-Buttercreme-Torte nur lapidar: "Einen Biskuitteig aus 6 Eiern herstellen.". Ob die Leute sich das ins Kriegszeiten erlauben konnten?


    Viele Grüße

    vom Anhalter

    Hallo Wolf,


    herzlich willkommen hier im Forum.


    Kennst Du schon das russisch-deutsche Projekt zur Digitalisierung deutscher Dokumente in den Archiven der russischen Föderation? Im Findbuch 12450 findest Du eine Menge Unterlagen aus dem OKW. Kannst ja mal anfangen zu stöbern:

    https://wwii.germandocsinrussia.org/de/nodes/1-bestand-500


    Viele Grüße

    vom Anhalter


    Ergänzung: Und im Findbuch 12497 https://wwii.germandocsinrussi…amt-ausland-abwehr-im-okw

    Hallo zusammen,


    Stephan, man muss aber doch mal festhalten, dass die damals in der Antike schon wunderbar dokumentiert haben, sodass wir heute noch immer in der Lage sind, anhand der Bilddokumente deren Militärtaktiken nachzuvollziehen. Was wüssten wir heute schon über Asterix und Obelix, wenn diese Dokumente nicht erhalten geblieben wären? Und das auch noch auf Deutsch!


    Gruß

    vom Anhalter

    Hallo Celine,


    Mortagne-sur-Gironde stimmt. Einfach in Google-Street-View noch mal näher dran zoomen und dann auch die Merkmale der anderen Häuser mit denen auf Deinem Foto vergleichen. Am auffälligsten sind die 5 zurechtgestutzten Platanen vor dem Kirchenschiff rund um das Denkmal, die damals genauso geschnitten wurden wie heute. Auch der Winkel des Giebels des direkt an das Hotel angebauten Hauses stimmt überein. Ebenso stimmen die Giebel der Häuser auf der linken Straßenseite der Rue d'Eglise heute wie damals überein, genau wie das Eingangsportal an dem Haus hinter der Boulangerie, vor der in Deinem Bild das Kind und die Dame mit dem Fahrrad stehen.

    Das einzige was neu ist, sind die Parkplätze für die Autos links neben dem Hotel/der Bank. Die gab es damals noch nicht. Und das Dach des Hotels scheint zwischenzeitlich mal teilweise eingestürzt zu sein und notdürftig renoviert worden zu sein.

    Schau mal hier: https://www.google.de/maps/@45…Mn2ZBA!2e0!7i13312!8i6656


    Ich denke, Thilo hat Deinen gesuchten Ort gefunden.


    Viele Grüße

    vom Anhalter

    Hallo Johann Heinrich,


    ein tolles Fundstück! Hab Dank fürs Einstellen.


    "Es sind 40 Schimmel, eine perfekte Tarnung im Gelände." - schreiben die Redakteure als Bildunterschrift. Das ist schon bittere Ironie. Schön, dass die Pferde im Schnee angemessen getarnt waren. Wenn man jetzt auch noch die Soldaten entsprechend eingekleidet hätte, wärs unter Umständen perfekt gewesen.


    Nachdenkliche Grüße

    vom Anhalter

    Moin allerseits,


    gegen destilliertes Wasser in den Ampullen spricht das weiße Pulver am Boden einiger Segmente im Karton. Sieht so aus, als ob da die ein oder andere Ampulle zerbrochen ist und der Wirkstoff sich am Boden gesammelt hat, während die Trägerflüssigkeit verdunstet ist, denn das weiße Pulver ist ja nicht gleichmäßig im Karton verteilt. Ich würde das Foto mal einem Apotheker meines Vertrauens zeigen und fragen, ob er das weiße Pulver analysieren kann oder jemanden kennt, der das kann. Ansonsten in einem pharmazeutischen Institut einer Uni nachfragen. Am besten schickst Du, Paolo, eine gut verpackte Ampulle und ein wenig von dem Pulver dorthin.


    Viele Grüße

    vom Anhalter

    Hallo C. Eil,


    da öffnest Du Google earth, klickst oben die Lineal-Funktion an, klickst auf Düsseldorf und gehst mit dem Lineal 1734 km nach Osten und landest in Smolensk. Dann guckst Du im zweiten Schritt, wie weit es von Smolensk nach Moskau ist (etwa 330 Km) und guckst im 3. Schritt nach der Entfernung zwischen Narvik und Smolensk.


    Genauer wirst Du es nicht hinbekommen.


    Gruß

    vom Anhalter

    Hallo Ihr Zwei,


    da ist ein Denkfehler drin: Das Foto ist ja nach dem Einmarsch deutscher Truppen ins Sudetenland entstanden, das ab da zu Deutschland gehörte. Vorausgesetzt, man mag sich auf die nationalistische Denkweise von damals einlassen, dann hat der Fotograf "richtigerweise" an der Grenze zwischen Deutschland und der Slowakei fotografiert, denn nach seiner Auffassung gehörte das Sudetenland ja jetzt zu Deutschland. Daher rührt diese Beschriftung.

    Nur gab es an dieser neuen Grenze keinen Ort namens Pankratz.


    Gruß

    vom Anhalter