Posts by RolandP

    Hallo zusammen,


    durch Zufall habe ich den Werdegang eines oben bereits genannten Polizeioffiziers gefunden, vllt. ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland



    Rudolf Hartung, geb. 18.12.1907 Wilhelmshaven, 3 Kl. Volksschule, dann Höhere Schule, 4 Kl. Gewerbeschule, Motoren- u. Maschinenschlosser, dann SS-Führer, ggl. (vorher ev.), 180 cm (SS-Personalakte PA Nr. H 4.4.29)


    1.8.27 Schutzpolizei Oldenburg – 31.12.32, 1.8.27 – 23.1.29 Anwärter-Lehrgang, 1.8.28 Wachtmeister, 1.1.33 Landespolizei Oldenburg – 15.3.35, Infanterie, zuletzt Oberw. d.Sch., 18.1.35 – 26.4.35 Oberwachtmeister-Lehrgang, 6.8.33 Verlobung, 10.11.34 Heirat (16.3.37 Junge, 26.1.43 Junge, 30.12.43 Mädchen), 16.3.35 Eintritt in die Schutzpolizei („Truppenpolizei“) bis 26.7.43, 1.5.35 Oberwachtmeister, 1.9.35 Revier-Oberwachtmeister, 1.5.37 Eintritt in die NSDAP, Nr. 5 105 175 (Stammblatt), 10.1.39 – 30.7.39 Offiziers-Anwärter-Lehrgang Berlin-Köpenick, 1.8.39 Hauptwachtmeister, 1.9.39 (10.9.39) Leutnant d.Sch. 1.9.40 Oberleutnant d.Sch., 1.4.1940 Wehrpassnotiz, Muster F v. 1.4.1940 (Wehrmeldeamt St. Pölten. N.D.) Kreis- und Schulungsleiter der NSDAP seit 1940 im Kreis St. Pölten, Schulungsleiter Ortsgruppe St. Pölten seit 1941, 1941 – 1942 in Jugoslawien, (u.a. 16.6.42 Oberleutnant und Fhr. Stabskp. der Pol.Ski-Streifenabt.), 1.8.42 Oberleutnant und Fhr. 3.Kp. Pol.Btl. 181 (III./Pol 19)), 30.1.43 durch Erlass des Reichsministers des Innern Pol. O-Kdo. II P II (Ia) 71 Nr.2/43 vom 30.1.43 anlässlich der 10jährigen Wiederkehr des Tages der Nationalen Erhebung ernannt zum Hauptmann d.Sch. mit RDA 1.1.43, bei III./Pol 19, 10.2.1943 durch Erl. d. RFSSuChdDtPoliRMdI O-Kdo II P II (2a) 56a Nr. 51/43 vom 10.2.43 im Dienstinteresse mit sofortiger Wirkung zur Verwendung vom III./Pol. 19 als Komp.-Führer zum Pol.Ausb.Rgt Oranienburg nach Saaralben/ Elsass,

    27.7.43 SS-Hauptsturmführer, nach eigenen „Personalangaben“ v. 23.10.1944 „.... vom 27.7.43 bis auf weiteres: Waffen-SS, I./14.Waffen-Gren.A.u.E.Rgt. der SS...“ , laut Beurteilung zum 1.7.1944 durch den Rgts.-Kdr. Marx: „... Füllte seine Stelle als Komp.-Chef gut aus. Als Batls.-Führer noch kein Urteil, da das Batl. im Aufbau....“ 26.7.1944 Aufnahme in die SS (keine SS-Nr. auf dem Stammblatt!) und Übernahme in die Waffen-SS als aktiver SS-Hstuf. (RDA 26.7.44) (Stammblatt), 26.9.44 Waffen-Gren.A.u.E.Rgt. 14.Waff.Gren.Div. d. SS (ukr. Nr. 1) (Stammblatt), lt. Beurteilung des Kdr. SS-Gren.Ausb.u.Es.Regt. 14, Neuhammer, Tr.Üb. v. 15.9.1944 „... Beurteilung zum 1.7.44 wird voll inhaltlich aufrecht gehalten. H. hat sich in den Aufgaben eines Batl.-Fhr. gut hineingefunden...“, 2.12.44 Schreiben des SS-Personal-Hauptamtes an den Hptm. d.Sch. Rudolf Hartung: „... Ich übernehme Sie mit Wirkung vom 26.Juli 1944 mit dem Dienstgrad eines SS-Hauptsturmführers in das aktive Dienstverhältnis der Waffen-SS. Rangdienstalter: 30.Januar 1943...“, 30.1.45 SS-Stubaf (Stammblatt)


    EK II u I, KVK II o. Schw., KVK I m. Schw., Inf.St,Abz. Silber

    Polizei-Dienstauszeichnung III. Stufe, Medaille zur Erinnerung an den 13.3.38,

    SA-Sportabzeichen Bronze, Reichssportabzeichen Bronze, DLRG Bronze,

    (A3343 SSO-A67 559 – 577, Bild 0560 –576)


    Aus dem Lebenslauf von Rudolf Hartung vom 23.10.1944

    „... Im Jahre 1938 marschierte ich als Komp.-Spieß in die Ostmark ein und verblieb dort beim Kommando der Schutzpolizei in St. Pölten...1.8.1939 Hauptwachtmeister d.Sch... in der Zeit vom 10.1.1939 – 31.7.1939 in Berlin-Köpenick am 13.O.A.L. mit Erfolg... 1.9.1939 zum Leutnant ernannt, kam ich als Ausbildungsoffizier zur Ostmark zurück. Am 1.9.1940 wurde ich zum Oberleutnant ernannt und war dann bis Ende 1941 als Adjutant, Lehrgangsleiter, Schulungsoffizier und Ausbildungsoffizier tätig.

    Anfang 1942 kam ich zum Einsatz nach Oberkrain (ehem. Jugoslawien). Dort Verwendung als Hilfsoffizier Ia und Kompanie-Chef. Während dieser Einsatzzeit erhielt ich das KVK II. Kl. und das EK II. Kl.


    Nachdem am 30.1.1943 meine Beförderung zum Hauptmann d.Sch. erfolgt war, wurde ich am 5.2.1943 zum Pol. A. Rgt. „Oranienburg“ nach Saaralben abgeordnet und übernahm dort die Führung einer Kompanie.


    Im Mai 1943 kam ich nach Südfrankreich und übernahm dort die Führung eines Bataillons bis zur Auflösung im Juli 1943


    Mit dem 27.7.1943 erhielt ich meine Abordnung zum Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 und wurde dort als Komp.-Chef eingesetzt.


    Anfang Februar 1944 rückte ich mit dem Regiment an die Ostfront und übernahm dort nach erfolgter Abordnung als Batl.-Kdr. das II. Bataillon, welches ich bis zur Herauslösung aus der Front führte. Während dieses Fronteinsatzes erhielt ich das EK I und das Infanterie-Sturmabzeichen in Silber.


    Nach Auflösung dieses II. Bataillons wurde ich zum Batl.-Kdr. des I./SS-Gren.A.u.E.Rgt. 14 ernannt. (laut Beurteilung zum 1.7.1944 durch den Rgts.-Kdr. Marx: „... Füllte seine Stelle als Komp.-Chef gut aus. Als Batls.-Führer noch kein Urteil, da das Batl. im Aufbau....“)


    In der Zeit vom 23.8.1944 – 6.10.1944 besuchte ich einen Lehrgang an der Infanterie-Schule in Döberitz und Heeresschule in Ohrdruf für Batl.- u. Abt. Führer und übernahm nach Rückkehr wieder mein Bataillon als Btl.-Kdr...“

    (Beurteilung durch die Heeresschule f. Btl.-Abt.-Führer, Lehrstab I, III. gem. Lehrabteilung v. 6.10.44 für Teilnahme am 22.Lehrgang v. 5.9. – 6.10.44, gez. Major und Leiter der Lehrabt. Standt, Oberst und Kdr. des Lehrstabes Kuppe (Ruppe?), Oberst u. Kdr. der Schule Nobis (Vobis?)

    (A3343 SSO-A67 568– 569, Bild 0569 – 0570)

    Hallo Frank,


    vielen Dank!! Deine Hinweise sind immer gerne gesehen!!! :thumbup:



    Als Ergänzung zu Schule...



    Herzliche Grüße Roland




    Der Chef der Ordnungspolizei Berlin NW 7, den 16.Juni 1943

    Kdo I O (3) 1 Nr. 328/43


    Fernschreiben


    An

    ...


    Betr.: Auffüllung der Pol.-Lehrbatl. I und III


    1.) Von den mir gemäß Erl. vom 26.Mai 1943 – Kdo I O Nr. 10/43 – gemeldeten Kräften sind sofort als Einzelreisende - verteilt auf mehrere Tage – in Marsch zu setzen:


    a) zum Polizei-Lehrbatl. I in Dresden-Hellerau


    50 Unterf. bzw. Männer aus dem IdO-Bereich München


    b) zum Polizei-Lehrbatl. III in Den Haag


    50 Unterf. bzw. Männer aus dem BdO-Bereich Stuttgart



    2.) Die Unterführer und Männer müssen kv sein und den Geburtsjahrgängen 1901 und jünger angehören. Auf Angehörige der Sonderdienste der Ordnungspolizei darf nicht zurückgegriffen werden.




    3.) Für die Ausstattung mit Dienstbekleidung gilt der Runderlass vom 12.Juli 1941 (MBliV S. 1303), ergänzt durch RdErl. vom 5.August 1942 (MBliV S. 1644)



    4.) Bewaffnung


    Die Unterführer und Männer sind ohne Waffen nur mit einer Gasmaske in Marsch zu setzen. Ausrüstung mit Waffen usw. erfolgt bei den Polizei-Lehr-Batl.


    Im Auftrage gez. Flade




    Der Chef der Ordnungspolizei Berlin NW 7, den 30.Juli 1943

    Kdo I O (3) 1 Nr. 424/43 Unter den Linden



    Schnellbrief



    Betr.: Auffüllung der Polizei-Waffenschulen durch Volksdeutsche aus Siebenbürgen

    (Anmerkung: Interessant, dass hier schon von „Waffenschulen“ die Rede ist, soll doch die Umbenennung der bisherigen Lehr-Btln. in „Waffenschulen“ erst im August 1943 erfolgt sein... Roland)


    1.) Zur Auffüllung der Polizei-Waffenschulen sind der Ordnungspolizei vom SS-Hauptamt in der Zeit vom 21.Juni bis 18.Juli 1943

    1181 Volksdeutsche aus Siebenbürgen

    zur Verfügung gestellt worden.


    2.) Die Volksdeutschen sind vom SS-Ersatzkommando Südost ab Wien wie folgt in Marsch gesetzt:


    Polizei-Waffenschule I


    24. 6.43/ 76

    25. 6.43/ 58

    29. 6.43/ 51

    1. 7.43/ 39

    4. 7.43/ 76, zus. 300


    Polizei-Waffenschule II


    7. 7.43/ 138

    7. 7.43/ 62, zus. 200


    Polizei-Waffenschule III


    21. 6.43) über Pol./ 75

    22. 6.43) Ausb.Regt./ 30

    23. 6.43) Oranienburg/ 46

    7. 7.43/ 86

    8. 7.43/ 170

    12. 7.43/ 44, zus. 451


    Polizei-Waffenschule IV


    13. 7.43/ 68

    14. 7.43/ 26

    15. 7.43/ 122

    18. 7.43/ 14, zus. 230


    Insgesamt dann 1 181

    ...


    4.) Bekleidung

    ...


    Für die Dauer der Ausbildung bei den Pol.-Waffenschulen sind die Volksdeutschen mit Übungsanzügen aus den bei den Polizei-Waffenschulen angefallenen Dienstkleidungsstücken bisheriger Lehrgangsteilnehmer auszustatten.

    ...


    5.) Bewaffnung:


    Die Ausrüstung der Volksdeutschen aus Siebenbürgen mit Waffen usw. hat aus Beständen der Polizei-Waffenschulen zu erfolgen.

    Soweit noch Karabiner, Seitengewehre usw. benötigt werden, sind diese unter Angabe der Oststärke der Lehrgangsteilnehmer und der vorhandenen Istbestände von den einzelnen Polizei-Waffenschule bei mir anzufordern.


    6.) Ausbildung


    Die Ausbildung hat als „Grundausbildung“ nach der HDv 130/1E mit Anlagen zu erfolgen. Die dafür zur Verfügung stehende Zeit beträgt 16 Wochen.

    Nach Abschluss des 2.Ausbildungsabschnittes legen mir die Kommandeure der Polizei-Waffenschulen Erfahrungsberichte vor, aus denen der erreichte Ausbildungsstand ersichtlich sein muss.


    Für die Richtigkeit Im Auftrage

    Gez. Degener, Major d.SchP. gez. Grünwald



    Der Chef der Ordnungspolizei Berlin, den 23.August 1943

    Kdo I O (3) 1 Nr. 483/43



    Schnellbrief



    Betrifft: Aufstellung einer weiteren Schützenkompanie und Gliederung der Pol.-Waffenschule in 2 Bataillone

    Bezug: Schreiben vom 6.8.1943 – Pol.-Waffenschule III – Ia – 10.00


    Mit der im o.a. Schreiben vorgeschlagenen Neuaufstellung einer weiteren Schützenkompanie und mit der Unterteilung der Pol.-Waffenschule III in 2 Bataillone, ohne Bataillonsstäbe, erkläre ich mich einverstanden.


    Die Kompanie ist gemäß der für die Schützenkompanie bei den Pol.-Waffenschulen (Stammpersonal und Lehrgangsteilnehmer) vorgesehenen Stärke- und Ausrüstungsnachweisung aufzustellen.


    Offiziere und Unterführer sind aus eigenen Kräften zu stellen.


    Waffen, Geräte und Fahrräder


    Zur Ausstattung der neuaufzustellenden Schützenkomp. sind durch die Pol.-Schule für Technik und Verkehr – Zeugamt – in Berlin unter Zugrundlegung meines Erlasses vom 21.9.1942 – O-Kdo I WG (1) 303 a Nr. 65/42 – an die Pol.-Waffenschule III abzugeben:


    3 – 5 cm Gr.W. 36

    4 – MG 42

    9 – MG 42

    125 Karabiner 98 a, k, p oder t

    14 Maschinenpistolen 40

    45 Pistolen 7,65 mm

    5 Leuchtpistolen

    28 Doppelfernrohre 6 X 30

    29 Marschkompasse

    98 Spaten, kurz

    8 Klapphacken

    4 Klauenbeile

    17 Drahtscheren, klein

    50 Taschenlampen

    10 Fahrräder, vollst.


    Pferde: Wegen Zuweisung der Pferde ergeht Sondererlass


    Bespannte Fahrzeuge:

    Der Hauptveterinärpark der Ordnungspolizei überweist der Pol.-Waffenschule III für die Schützenkomp. (Stammpersonal) 1 Ersatzfeldwagen 40


    Für die Richtigkeit Im Auftrage

    Gez. Heinrich, Hauptmann d.Sch. gez. Flade

    Hallo Daniel,



    vielen Dank für den Hinweis auf die Homepage, das klingt interessant...


    Soweit ich weiß, ist ein Militärmagazin auch dabei, eine Biographie über den guten Mann zu erstellen, bist Du da involviert?!


    Falls Interesse besteht, könnte ich meine "Ausarbeitung" zum Waffenverband "beisteuern"...



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    In dem Findbuch zum Bestand des Bundesarchivs betreffend NS 19 Persönlicher Stab RFSS, bearbeitet von Josef Henke, Koblenz, 1997, finden sich u.a.



    NS 19/1 SS-Sonderkommando Dirlewanger – Einsatz, Ausrüstung, Gerichtsbarkeit, Rekrutierung von Konzentrationslager-Häftlingen und SS-Angehörigen aus Strafvollzugslagern 1942 - 1945

    Persönlicher Stab RFSS, bearbeitet von Josef Henke, Koblenz, 1997, Bestand NS 19 S. 774



    NS 19/1207 SS-Obersturmbannführer Dr. Oskar Dirlewanger, Kommandeur des SS-Sonderkommandos „Dirlewanger“ – SS- und polizeigerichtliches Ermittlungsverfahren, insbes. Unterrichtung des Persönlichen Stabes über den Sachstand (mit Kopien aus Slg. Schumacher), hierin

    Aufnahme in die SS bzw. Waffen-SS (1938) 1939 – 1940

    Untersuchung des Zwischenfalls zwischen Dirlewanger und SS-Hauptsturmführer Brandenburg in Minsk 1944-1945

    Bestand NS 19 Persönlicher Stab RFSS, bearbeitet von Josef Henke, Koblenz, 1997, S. 436 unten



    Hat jemand evtl. diese Unterlagen vorliegen und kann mir evtl. mit Dokumenten, die den Zeitraum Herbst 1944 – Januar 1945 betreffen, weiterhelfen?



    SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS und Polizei Hermann Höfle, Deutscher Befehlshaber in der Slowakei, Preßburg, Tgb.Nr. 376/45 geh., den 6.Januar 1945, erwähnt in seinem Schreiben an den RFSS u.a.

    “…Nachdem ich erfahren habe, dass SS-Oberführer Dirlewanger einen Bericht über den Einsatz seiner Brigade im Raum Ipolysag unmittelbar an SS-Gruppenführer Fegelein überreicht hat, dass dieser Bericht einige einseitige Darstellungen enthält, und dass dieser Bericht Dir, Reichsführer, vorgelegt worden ist, halte ich es für meine Pflicht, unaufgefordert zu melden, wie sich der Einsatz der SS-Brigade Dirlewanger abgewickelt hat….”

    (T175 R59 2 675 316)


    Hat jemand diesen Bericht von Dirlewanger an Fegelein schon mal gesehen und/oder hat ihn vorliegen oder weiß, wo er eventuell zu finden ist?



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Silke,


    ich habe die Geschichte vor Jahren als Kopie von einem Veteranen bekommen, wenn ich mich richtig erinnere, aber das ist schon lange her...


    Ich könnte evtl. ein paar Scans machen, und Dir zusenden, damit Du vergleichen kannst! Wäre Dir damit geholfen oder willst Du, dass ich Dir das "Buch" zusende?


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Daniel,


    Ich hätte da noch laut Sterbebild den


    Michael Spengler, Bezirks-Leutnant der Gendarmerie

    Kriegsteilnehmer 1914/18, Inhaber verschiedener Auszeichnungen


    Leutnant Michael Spengler, geb. 07.12.1898 Oberschöneberg

    Todes-/Vermisstendatum: 11.04.1943

    Todes-/Vermisstenort: Bragin, Russland



    Laut einem Dokument im WWW:

    „In diesen Räumen wirkte und waltete als Zugführer der Bezirks-Leutnant der Gendarmerie


    Michael Spengler


    Er fiel im Kampf mit Banditen für Führer und Vaterland am 11.April 1943 in Bragin.

    Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

    Für die Angehörigen des Gendarmeriezuges Berditschew

    Bez.-Oberleutnant der Gendarmerie und SS- und Polizei-Gebietsführer

    Berditschew, den 20.April 1943“


    Michael Spengler wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Bragin / Gomel – Belarus


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Daniel,


    vielen Dank für Deine Ausarbeitung! :thumbup:


    Als Ergänzung hätte ich zunächst noch für den Stab


    Kommandeur der Gendarmerie.


    Oberstleutnant der Gend. Dr. Eregger 25.10.41 – 00.00.00

    (Frankfurt/ Oder)



    Sachbearbeiter für Schutzpolizei


    Major d.Sch. Walther 25.10.41 – 00.00.00

    (Pol.-Verw. Plauen)



    Nachrichten-Offizier:


    Oberleutnant d.Sch. Triebel 25.10.41 – 00.00.00

    (Pol.-Verw. Dresden)



    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Silke,



    wenn ich gerade richtig gelesen habe, waren es sogar 5 Jahre, die ich seit dem April 2015 nicht auf die Persönliche Nachricht geantwortet habe. Wie doch so die Zeit vergeht.


    Und was stört Dich nach diesen 5 Jahren auf einmal so daran?



    Herzliche Grüße Roland




    Ach übrigens, Jan,



    ich weiß zwar nicht, was Dein mehr als überflüssiger und blöder Kommentar da soll, aber normalerweise entscheide ich immer noch selbst, was ich tue und was nicht…



    KEINE Grüße Roland

    Hallo Daniel,



    vielen Dank, es handelt sich um SS-Sturmbannführer Gerhard Hallmann, 8. 2.12 Bügerwiesen/Danzig, SS-Nr. 20 881, gest. 24. 3.76 Stuttgart,


    laut Moore


    2.36 St.Ob.Jk. SS-J.Sch.Braunschweig


    4.36 Ustuf. SS-RuSHA


    11.38 Ostuf. PV Berlin


    9.40 Hstuf. u. Chef, 9./Pol.Inf.Rgt.1


    3.42 Hstuf. Abt. Ia,2.SS-Inf.Brig.


    6.42 Hstuf. u. Kdr. SS-Frw.Leg.”Flandern”


    10.44 Stubaf. u. Kdr. Flak-Abt.I, Kdo.Stb.RFSS



    Hallmann war aber anscheinend ab Mai 1944 nicht mehr bei der Abteilung (verwundet, krank?), ich habe dann SS-Hauptsturmführer


    Hubertus Fiebinger m.d.F.b. 01.05.44 – 12.08.44 gef.


    SS-Hauptsturmführer Siegfried Ernst 00.08.44 – (01.03.45)


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Frank,



    vielen Dank für die Angaben zu Karnop :thumbup:


    demnach war er also ab 10.1944 als "SS-Hauptsturmführer/Hauptmann d.Sch." im SS-Rgt. 2 der Brigade, später Division... jetzt müsste man nur noch herausfinden, in welcher Funktion...


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Frank,



    vielen Dank für diese Angabe zu Friedrich HEIDEMANN (oder Heinemann?)


    Ich habe in meinen Unterlagen einen Major d.Sch. Heidemann in Frankreich als Einsatz-Kommandeur.... ohne Vornamen und ohne großartige Daten, wann warum wielange...


    Nach den obigen Angaben war er ab 1.39 in Dachau? Vermutlich nicht... wenn er noch zum 6.10.1940 befördert worden ist... also vermutlich ab 1944??


    In Dachau war die Abt. Z (für Zuchthaus-Häftlinge)... muss also was "außerordentliches" gewesen sein in "Paris"...??


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Daniel,



    vielen Dank für diese "Informationsflut"... :huh: dagegen sind die Aufzeichnungen bei mir - Du kennst sie ja - sehr "übersichtlich"....:rolleyes:


    Ich hatte lediglich


    Kommandeur: Major d.SchP. Hutter (00.03.43) – 00.00.00


    Major d.SchP. Edelmann (18.07.44) – (15.08.44) (Edelmann "taucht" dann beim SS-Pol.Rgt. 8 - Neuaufstellung in Ungarn - wieder auf....)



    9.Kompanie: kein Offizier 00.00.00 – (15.08.44)



    10.Kompanie: Hptm. d.SchP. Schnappauf 00.00.00 - 13.08.44 gefallen



    11.Kompanie: kein Offizier 00.00.00 – (15.08.44)


    Gerne weiter so!!!:thumbsup:


    Herzliche Grüße Dein dankbarer Roland

    Hallo zusammen,



    ich wollte noch mal auf mein Problem mit den oben genannten Dokumenten in russischer Sprache hinweisen..



    Gestern fand ich durch Zufall einen Hinweis auf den Führer der 6.Kompanie SS-Sturmregiment 2, einen Leutnant Thelen. Sollte da noch weitere Angaben zu möglich sein, bitte gerne!!


    Heinrich Niemann wurde am 7. April 1906 in Lübeck als Sohn der Eheleute Adolf Wilhelm Martin und Louise Wilhelmine Ida Niemann, geb. Bracht, geboren… Am 30. November 1935 heiratete er… Am 28. März 1940 wurde sein Zugang in Neuengamme verzeichnet. Er trug die niedrige Häftlingsnummer 81. Über seine Funktion im Lager ist nichts weiter bekannt.


    Am 10. November 1944 wurde er mit weiteren politischen Häftlingen zur … SS-Sonderformation „Dirlewanger“ eingezogen und an die Ostfront verlegt, wo er in heftige Gefechte mit den Truppen der Sowjetunion verwickelt wurde.


    Ab dem 7. November 1944 trafen die ersten Kontingente von rekrutierten KZ-Häftlingen bei der SS-Grenadier-Ersatzkompanie Dirlewangers in Krakau ein und wurden kurze Zeit später nach Diviaky verlegt. Dort sollte der Aufbau der Sturmbrigade "Dirlewanger" erfolgen. Die politischen Häftlinge wurden fast allesamt dem III. Bataillon des neu aufzustellenden SS-Regiments 2, Sturmbrigade "Dirlewanger", zugeteilt. Einzelne politische Häftlinge wurden auch auf das II. Bataillon verteilt.


    Marie Niemann erhielt am 9.11.44, dem offiziellen Gedenktag für die "Gefallenen der Bewegung“, eine Postkarte aus Berlin-Charlottenburg. Am 24.11.44 bekam sie noch einen Feldpostbrief, in dem Heinrich Niemann mit Datum 14.11.1944 (!) bereits "Slowakei" als Ort angibt.


    SS-Grenadier Heinrich Niemann (6) Feldpostnummer 00512 G


    Dienststelle -6- der Feldp. Nr. 00 512 -G-, Leutnant und Einheitsführer Thelen


    Heinrich Niemanns Feldpost vom 5. Dezember 1944 war sein letztes Lebenszeichen. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Es bleibt zu vermuten, dass er dort noch im selben Jahr wie zahlreiche Mitglieder dieser Einheit in Tschechien oder in Ungarn zu Tode gekommen ist. Seiner Witwe blieb die traurige Pflicht, ihn nach dem Krieg für tot erklären zu lassen, nachdem sie über 6 Jahre vergeblich auf seine Rückkehr gewartet hatte.
    Als Zeitpunkt des Todes wurde vom Amtsgericht der 8. Dezember 1944 festgelegt.

    https://www.stolpersteine-lueb…en/dankwartsgrube-66.html



    Hier wird als Feldpostnummer die Dienststelle -6- der Feldp. Nr. 00 512 -G- erwähnt... mich würden nach wie vor Feldpostbelege zur Einheit Dirlewanger aus dem Zeitraum 11.44 - 1.45 sehr interessieren...



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung



    Herzliche Grüße Roland



    23.09.1944

    Der Befehlshaber der Ordnungspolizei im Wehrkreis I, Ia (Nr.) 664/44 g, Königsberg/Pr., den 23.9.1944 Geheim (Eingangsstempel H.Gr. Mitte v. 30.9.1944)

    Betr.: Zusammenfassung und Unterstellungsverhältnisse der Kräfte der Schutzpolizei und der Gendarmerie des früheren Bezirks Bialystok

    Bezug: Erl. Höh.SS- u. Pol.Führer vom 20.9.44 BdO Ia 663/44 g


    1.) Gemäß Bezugserlass scheiden nach Herauslösung der dem SS- und Polizeiführer Bialystok unterstehenden und zur Beaufsichtigung fremdvölkischer Arbeitskräfte eingesetzten Einheiten der Schutzpolizei und der Gendarmerie durch Zollgrenzschutz aus dem Befehlsbereich des SS- und Polizeiführers Bialystok aus: (Hervorhebung jeweils im Original)



    a) Stab des K.d.O. Bialystok


    b) Stab, 1., 2. und 1/3 4.Komp. II. Pol.-Wach-Btl. I,


    c) Schutzpolizei-Dienstabteilung Grodno


    d) Wach-Kompanie Grodno (Volksdeutsche)


    e) Kleine Gend.-Kompanie (mot‘)


    f) Gend.-Züge (mot) 30, 31 (z. Zt. in Sonderverwendung) und 32


    g) Nachrichtenzug z.b.V.


    h) Gend.-Kreise Bialystok, Bielsk, Grodno, Sokolka, Wolkowysk




    2.) Hiervon sind mir unmittelbar unterstellt:


    a) Stab des KdO Bialystok als Stab der „Gend. Jagdgruppe von Bredow“,


    b) Stab, 1., 2. und 1/3 4.Kp. II. Pol.-Wach-Btl. I zur Umbewaffnung und Bandenbekämpfung im Reg.-Bez. Zichenau


    c) Schutzpolizei-Dienstabteilung Grodno und Pol.-Wach-Kp. Grodno zur Aufstellung des Pol.-Landesschützen-Btl. I




    3.) Der „Gend.-Jagdgruppe von Bredow“ werden unterstellt:


    a) Kleine Gend.-Komp. (mot)


    b) Gend.-Züge (mot) 30, 31 und 32


    c) Gend.- Kreise Bialystok, Bielsk, Grodno, Sokolka und Wolkowysk


    d) Nachrichtenzug z.b.V.


    4.) Die Gend.-Kreise Lomscha und Grajewo werden zu einer Gend.-Hauptmannschaft zusammengefasst und bleiben dem SS- und Pol. Führer Bialystok unterstellt.


    5.) Hinsichtlich der Unterbringung der Jagdgruppe verweise ich auf meinen Erlass vom 12.9.1944 – Abt. IVa Az. 51.23


    Die Inmarschsetzung der Einheiten in die neuen Unterbringungsorte veranlasst Oberstleutnant d.Gend. v. Bredow. Unterbringungsorte mit der Angabe der Fernsprech-Anschlüsse der Einheiten und Einsatzbereitschaft der Jagdgruppe sind umgehend zu melden.


    6.) Die „Gend. Jagdgruppe v. Bredow“ wird gegen die in der Altprovinz Ostpreußen auftretenden Fallschirmagenten und Banditen überlagernd eingesetzt. Die Auftragserteilung hierzu erfolgt durch mich. Die Kommandeure der Ordn. Polizei haben weiterhin wie bisher die Meldungen vorzulegen und zunächst die Bekämpfung mit eigenen Kräften durchzuführen. Von bevorstehenden Unternehmen der Jagdgruppe werden sie in Kenntnis gesetzt.


    Bei Gefahr im Verzuge ist Oberstlt. d.Gend. v. Bredow ermächtigt, einen Einsatz der Kräfte unter Meldung an mich in eigener Verantwortung durchzuführen.


    Ich halte es für erforderlich, diese Ermächtigung auch den unteren Führern (bis zu den Kompanien und Gend.-Zügen, die vom Stab weit entfernt liegen) einzuräumen. Enge Zusammenarbeit dieser Führer mit den Gend.-Kreisführern, den örtl. Sicherheitspol.-Dienststellen und den in der näheren Umgebung untergebrachten Einheiten der Wehrmacht ist anzustreben.



    13.) Über sämtliche durchgeführten Einsätze sind mir sowohl vom Kdr. d. Gend. -Jagdgruppe v. Bredow wie vom Kdr.d.Ordn.Pol. Zichenau unaufgefordert Durchführungs- und Erfahrungsberichte einzureichen.


    Darüber hinaus sind mir während der Einsätze täglich bis 18.00 Uhr Lagemeldungen mit folgendem Inhalt: Ergebnis, durchgeführte oder eingeleitete Maßnahmen unter Angabe der eingesetzten Einheiten, Erfolg, Verluste, Munitionsverbrauch vorzulegen. Die Gefechtsstärken der Einheiten sind in den Meldungen mit zu berücksichtigen, wenn sich größere Änderungen ergeben haben. Besondere Ereignisse sind nach wie vor umgehend zu melden.



    15.) Die Angehörigen der Ordnungspolizei, für die der KdO Bialystok bzw. der Pol.-Präsident Bialystok als Heimatdienststelle bestimmt worden ist, erhalten ihre Heimatbezüge von diesen Dienststellen weiter.


    Für die Richtigkeit Gez. (Denninghaus?)/ gez. Schuberth,


    SS-Sturmbannführer und Major d. Schutzpol./ SS-Oberführer und Oberst d. Gendarmerie


    Dienststempel Der Höhere SS- und Polizeiführer beim Oberpräsidenten von Ostpreußen im Wehrkreis I – Der Befehlshaber der Ordnungspolizei


    Verteiler: an den


    Kommandeur d. Gend. Jagdgruppe v Bredow, zugl. i. d. Eigenschaft als ehem. Kdr.d.Ordn.Pol. Bialystok,


    die Kdre. d.Ordn.Pol. Zichenau, Allenstein, Gumbinnen, Königsberg/Pr.,


    die Kdre. d.Schutzpol. Königsberg/Pr., Tilsit, Memel,


    den Kdr. d. II. Pol.-WachBtl. I,


    den Chef d. 1 und d. 2. Pol.-Landes-Schützen-Komp. I,


    nachrichtlich: an


    HSSPF Nordost, SS- u. Pol.-Führer Bialystok, Pol.Präs. Bialystok, z,Zt. Narkau b. Dirschau, Stellv. Gen.Kdo. I, H.Gr. Mitte, AOK 2 und 4, Korück 2.Armee, 221.Sicherungs-Division,


    im Hause Abt. Ia, Ib, IVa, IIa, Reserve


    (T311 R219 H.Gr. Mitte 000 260 – 264)





    221.Sich.Div., KTB Nr. 12, Band I 12.8.44 – 18.1.45


    29.09.1944 Div.-Kommandeur fährt zur Besprechung zur /./Feldjäger-Regt. (mot) 2 nach Raudingen und nimmt auf der Rückfahrt mit Gend. Komp. (mot) Hptm. Koch in Kl. Pokrau Verbindung auf. In Kl. Pokrau liegt ein Zug, die anderen beiden Züge liegen in Försterei Birkenwalde und Försterei Schönfeld. Die Komp. gehört der Gend.-Jagdgruppe von Bredow an und hat den Auftrag, abgesetzte Fallschirmagenten im Astrauer Wald zu bekämpfen. (Bl. 29)


    02.10.1944 Eine weitere Gend.-Komp. der Pol.-Gruppe von Bredow trifft im Raum Groß Friedersdorf ein, Komp.-Chef Hptm. Hagen, im Forstamt Schecken (Bl. 30)


    05.10.1944 Nach einer Meldung der Gend.-Komp. Heuser wurde am 4.10.44 um 15.30 Uhr eine Bande in stärke von etwa 15 Mann in Moosbruch bei Försterei Albrechtshausen durch einen Zug der Komp. gestellt. Drei Mann der Banden wurden erschossen, 7 gefangen genommen, 1 Bandit konnte verwundet entkommen. (Bl. 31)


    06.10.1944 09.30 Uhr fahren Div. Kommandeur und Ia zum Wehrkreis-Kdo. I und zum Höh. SS- u. Pol.-Führer zwecks Klärung des weiteren Einsatzes des Div.-Stabes zur Bekämpfung von Fallschirmagenten. Die Agentenbekämpfung soll in den nächsten Tagen durch den Höh. SS- und Pol.-Führer übernommen werden. Rückkehr von der Besprechung um 16.00 Uhr.


    Am 6.10.1944 wurde in Moosbruch, 8 km südwestl. Wehlau (Förstrei Albrechtshausen) eine 14 Mann starke Bande durch Teile der Gend. Komp. Heuser gestellt. 5 Agenten wurden erschossen, 2 Mann gefangen genommen, 7 Mann konnten entkommen. Durch die Bande waren am Nachmittag des 6.10.44 deutsche Waldarbeiter festgenommen und erschossen worden. (Bl. 32)


    09.10.1944 Im Brückenkopf Kloken-Schilleningken ist heute u 10.30 Uhr das II./Fallschirmjäger-Rgt. 16 zur Besetzung der Stellungen eingetroffen. (Bl. 35)


    11.10.1944 Mit Wirkung vom 11.10.44 übernimmt der Höchste SS- u. Pol.-Führer in Königsberg (so im Original) wieder die bisher von der Division durchgeführte Bekämpfung von Fallschirmagenten (Bl. 37)


    24.11.1944 In den Kreisen Rastenburg und Gerdauen sind von der Jagdgruppe von Bredow Gendarmerieposten eingesetzt zur Erfassung fremdvölkischer Arbeitskräfte, die mit den Trecks ziehen. Die Arbeitskräfte werden den Arbeitsämtern zugeführt (Bl. 67)



    Keine weitere Erwähnung der Gruppe von Bredow.



    Der Stab 221.Sich.Div. erhält am 15.1.45, 21.30 Uhr, den Verlegungsbefehl von Ostpreußen nach Grafenwöhr, angeblich zur Aufstellung eines Pz.-Korps (Bl. 78) und traf dann am 5.2.45 um 17.00 Uhr im Vilseck ein und wurde im Südlager des Tr.Üb.Pl. Grafenwöhr entladen. Gemäß Befehl OKH/ObdE/AHA Stab gilt der Stab der 221.Sich.-Dvision mit seinem Eintreffen in Grafenwöhr als aufgelöst. Er finden zur Neuaufstellung des Gen.Kdos. V.A.K. Verwendung (Bl.79)


    (Bestand 500 Findbuch 12477 Akte 990 Dokumente der Ia-Abteilung der 221. Sicherungsdivision: KTB Nr. 12 der 221. Sicherungsdivision, 11.8.1944-5.2.1945 (rechts) dem Feldjägerkommando II (mot.) OKW, gehört Stärkemeldungen)



    Wer Informationen zum Feldjägerkommando II (mot.) sucht, wird in diesem KTB auch fündig, z.B. Eintrag 15.8.1944 Besprechung durch General von Oven (Feldj.-Kdo. (mot) II)


    Kdr. V./Feldj.Rgt. (mot) 2 Major von Maltzahn


    Kdr. III./Feldj.Rgt. (mot) 2 Major Baier


    Kdr. Feldgend.Abt. (mot) 521, Major Thie (Bl. 7)



    21.8.44 17.00 Uhr Major Thie, Kdr. Feldgend.-Abt. (mot) 521, meldet sich auf Div.-Gef.-Stand. Die Abt hat Befehl zur sofortigen Verlegung nach Frankreich erhalten.


    22.8.44 Feldgend.-Abt. (mot) 521 schied aus dem Abschnitt der Div. aus und steht ab 23.8.44 – 12.0 Uhr – zur Verladung bereit (Bl. 12)

    Hallo Hektor,


    also er kann natürlich durchaus ab 1941 in Dachau gewesen sein, meine Informationen zu seinem Aufenthalt beim SS-Inf.Rgt. 8 (mot) (ehemalige SS-Totenkopf-Standarte 8), ab 1941 bei der 1.SS-Infanterie-Brigade (mot) enden sozusagen im Juli 1941... ob und wie weit Rumrich dann den Einsatz im Osten ab 1941 mitgemacht ist, kann ich nicht sagen, da ich keine weiteren Angaben zu ihm gefunden habe.


    SS-Führungshauptamt Berlin, den 22.1.1941

    Chef des SS-Sanitätsamtes


    Personalbefehl


    Verteiler umseitig

    ...


    7.) Als Regimentsärzte werden bestätigt:


    ...


    SS-Obersturmführer d.R. Theodor Rumrich, Regimentsarzt 8.SS-T.St.

    ...


    Gez. Genzken, SS-Oberführer

    (SSO 055 Dr. Franz Bendel 13.2.1904 Bild 0802 – 0803)



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    laut Führerliste Moore


    Rumrich, Theodor Dr geb. 1. 2.06 Turn/Sudeten, SS-Nr. 329 849

    7.41 Hstuf. u. IVb, Inf.Rgt.8

    6.44 Stubaf. i. SS-Lazarett Dachau


    Herzliche Grüße Roland