Posts by RolandP

    Hallo Marc,


    es handelt sich um den Stan des Gren.Rgt. 486, der bei der Umgliederung der Luftwaffen-Feld-Divisionen den Stab des Luftwaffen-Jäger-Regiments 49 der 4.LwFD bildete...


    Während der Umgliederung behielt der Stab eine Zeit lang seine alte Nummer 486, später kam dann die Nr. 49...


    Wie man am Wehrpass sehen kann, war der Inhaber des Wehrpasses zunächst Angehöriger der 6.Kp. des LwFD 4, als diese nur aus Bataillonen ohne Regimentsstäbe bestand,

    dann wurde diese 6.Kp. anscheinend die 6.Kp. unter dem Stab Gren.Rgt. 486...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    hier ein Zufallsfund, der das Pol.Btl. 204 in Tabor betrifft...


    Herzliche Grüße Roland


    Hermann Johannes „Johann“ Wagner, geb. 17.4.1901 Dresden, 167 cm, ev., 2.2.26 Kirchen-Austritt, ggl, 8 Klassen Volksschule, dann Fach-Schule, gelernter Bäcker, 1.8.19 Reichswehr- Btl. Berlin bis 20.2.20, seit 1.10.23 Polizei, SS-Nr. 396 656

    22.12.37 Heirat, 31.5.41 SS-Hscha.,

    4.10.41 Ernennung des Hwm. zum Meister der Sch (Sosnowitz)

    5.10. m.W. v. 1.10.42 SS-Ustuf.

    14.8.1942: „.... Ich nahm als Gruppen- und Zugführer mit einer Ausbildungshundertschaft an folgenden Großeinsätzen in Polizei-Verbänden teil:

    Vom 11.3. – 26.3.1938 Einsatz in der Südsteiermark, als Gruppenführer

    „ 21.11. – 7.12.1938 Einsatz im Sudetengau als Gruppenführer

    „ 15.3. – 14.7.1939 Einsatz im Protektorat als Gruppenführer

    „ 19.8. – 28.10.1939 Großeinsatz in Polen (Galizien, Przemysl) Zugführer

    „ 29.8. (1940?) – 10.2.1941 beim Pol.-Batl. 204/3 Tabor (Protektorat) Spieß...“



    Lebenslauf v. 14.8.1942 in Sosnowitz:„...Am 1.10.1923 trat ich als Polizeianwärter in die Polizeischule Meißen ein. Nach bestandener Prüfung wurde ich mit der Hundertschaft nach Leipzig abgeordnet. Hier war ich bis 1938, mit einem Jahr Unterbrechung im Revierdienst... als Unterführer und 8 Jahre als Sportlehrer tätig.

    In den Jahren 1938 bis 1939 nahm ich mit einer Ausbildungshundertschaft als Gruppen- und Zugführer an den Großeinsätzen der Polizei in der Ostmark, Sudetenland und am Polenfeldzug teil. Nach dem Polenfeldzug wurde ich dem Pol.Batl. 204 in Tabor (Protektorat) als Spieß zugeteilt. Hier verblieb ich bis zur Auflösung des Batl. am 15.2.1941. Nach 17monatigem Einsatz im Standort Leipzig eingetroffen, meldete ich mich nach 6 Wochen Revierdienst wieder, nun freiwillig nach Sosnowitz und war bis zum 15.2.42 beim Kdr. d.Sch. – Stab tätig und gehöre jetzt dem Preisüberwachungsaußendienst in Sosnowitz an.

    Während meiner bisherigen 19jährigen Dienstzeit wurde ich wie folgt befördert:

    am 1.11.24 zum Unterwachtmeister,

    am 1.5.28 zum Wachtmeister,

    am 1.4.30 zum Oberwachtmeister,

    am 17.4.33 zum Hauptwachtmeister,

    am 1.9.41 zum Meister der Schutzpolizei...

    Im Jahre 1934 bewarb ich mich nach dem Ostmarkeinsatz um Aufnahme in die SS und wurde 1941 als SS-Hscha. in die SS aufgenommen. ...“

    SA-Sportabzeichen, Reichssportabzeichen Silber, DLRG Bronze (besondere sportliche Leistungen in Kunstturnen und Schwimmen),

    (A3343 SSO B-215 Frame 1122 - 1150 (Bild 1123 - 1151)

    Hallo Dieter,



    vielen herzlichen Dank für diesen Befehl!!!!:thumbsup:


    Damit konnten wir für das Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 nun klären, ab wann einige der Offiziere beim Rgt. waren, die später bei der 14.SS-Division "gelandet" sind!


    Es wäre sehr nett, wenn ich von diesem Befehl einen Scan bekommen könnte!!! Wo hast Du ihn gefunden? Und vor allem: gibt es noch mehr in Deinem "Schatzkästlein"... ;)


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Kai,



    vielen Dank für den Hinweis auf Frankfurt!!!:thumbsup:


    Im Gegensatz zum Rgt. 4 ist für das Gal.SS-Freiw.Rgt. 5 relativ viel bekannt, auch zur Stellenbesetzung, sollten aber noch Details benötigt werden, könnte man also dort mal "nachfragen"!!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    Siegfried Löbe war anscheinend ab einem nicht näher bekannten Zeitpunkt zunächst bei der Schutzmannschafts-Artillerie-Abteilung 56... Feldpostnummer 58425.



    Zu deren Einsatz habe ich nicht viel in meinen Unterlagen, die 1.Batterie der Abteilung wird im Zusammenhang mit der Einheit „Dirlewanger“ genannt...

    Schuma-Artillerie-Abteilung 56

    Aufstellung im September 1942, häufig dem SS-Sonder-Bataillon Dirlewanger unterstellt (1.Bttr unter Hptm.d.Schupo Josef Steinhauer, s.d.), ab 4.1.1943 Teilnahme am Bandenunternehmen “Franz”

    Teile der Abt. bildeten im August 1944 die SS-Artillerie-Abteilung 30, 30.Waff.Gren.Div.d.SS (russ.Nr.2.)

    Feldpostnummer 58425, September 1944 gestrichen



    Durch unbekannte Umstände kommt Löbe dann bis Ende 1944 zurück nach Deutschland und dort an die Polizei-Waffen-Schule I in Dresden-Hellerau.

    Dort werden auch neue Einheiten zusammengestellt, so u.a.

    27.12.1944 Aufstellung eines Artillerie-Stabes und Stabs-Batterie bei PWS I für Kgr. Hannibal (BA N 756/40)



    Polizei-Gruppe Hannibal, SS-Oberführer und Oberst der Schutzpolizei Hannibal in Stärke etwa eines Inf.-Rgtes bei AOK 4, H.Gr Mitte



    Aufstellung Abt.Stab u. Stabs-Bttr. 27.12.1944 für KGr. Hannibal

    Abt. Stab Kdr. Hptm. d.Sch.P. Willy Schubert

    Adju. Ltn. d.Sch.P. Heinrich Bremer

    Ord.Offz. Ltn. d.Sch.P. d.R. Alfons Rossin

    Stabs-Bttr. Bttr.Fhr. Oblt. d.Sch.P. Erich Diehr

    Nachr.Zug Ltn. d.Sch.P. Friedrich Kürting

    (R19/328 – S.10/11)



    Diese Neuaufstellungen wurden anscheinend noch der Kampfgruppe zugeführt?!



    13.01.1945 Beginn der sowjetischen Offensive in Ostpreußen. Der Ia der Kampfgruppe, Major d.Sch. Neumann, schrieb: „ … Etwa 1 Woche vor dem 21.1.1945 begann der Feind seinen Großangriff beim rechten Nachbarkorps. Nach tagelangem Trommelfeuer hatte er die dortigen Kampfanlagen zerschlagen und einen Durchbruch erzielt. Dort befand sich der Feind im Vormarsch auf Danzig und Elbing. Nun begann es auch nördlich der Kampfgruppe, bei Augustowo, unruhig zu werden. Auch dort trommelte der Feind mit seiner Artillerie seit Tagen. Die Kampfgruppe erwartete nunmehr einen Angriff auch auf ihren Abschnitt. Wir waren auf alles gefasst. Da erreichte uns in den Abendstunden des 21.1.45 der Absetzbefehl. …“ (Neumann, S.3)



    Auf Befehl des Korps geht die KGr. in den folgenden Tagen über Lyck – Arys und Milken bis in den Raum südwestlich Lötzen zurück.

    Major der Schutzpolizei Neumann, Ia der Kampfgruppe, schrieb über die „Kämpfe in der Provinz Ostpreußen“: „ … 1.) Prostken – Lyck – Arys – Lötzen..

    2. Lötzen – Rastenburg – Bartenstein...

    ...

    Obkdo H.Gr. Nord, Ia T 364/45 geh. v. 1.2.1945, 1.10 Uhr´

    Tagesmeldung 31.1.45

    ...

    3.) 4.Armee: Gr. Hannibal taktisch aufgelöst, Reste der 541.VGD unterstellt....

    ...


    Seit dem 3.Februar 1945 unterstanden die Reste der „Polizei-Kampfgruppe Hannibal“ der 541.Volks-Grenadier-Division (Generale der Waffen-SS, Band 1, S.37, Anmerkung 5)


    Seit dem 13.Februar 1945 werden die Reste der Polizei-Kampfgruppe unter der „Gruppe Kroetz“ (Kommandeur 349.Volks-Grenadier-Division) genannt. (Generale der Waffen-SS, Band 1, S.37, Anmerkung 5)



    Ein Angehöriger der Kampfgruppe, Oberwachtmeister d.R. Bernhard Schwander, Granatwerfer, schreibt am 25.02.1945, Kahlberg (Frische Nehrung/Ostpreußen)

    ... Nun noch kurz, wie es mir ergangen ist: Der Russe stieß links und rechts an uns

    vorbei, so daß wir praktisch eingekesselt waren und unsere Stellungen aufgeben

    mußten. Absetzen, durchkämpfen! Viele Kameraden fielen tot oder verwundet in

    russische Hände, doch wir schlugen uns durch, als schon wieder ein neuer

    Vorstoß uns einschloß. Tag und Nacht kein Schlaf, marschieren, kämpfen, frieren

    und hungern, furchtbare Anforderung an Mensch und Tier. Immer mehr wurden

    wir durchgerüttelt. Ich kannte ja schon den Rückzug, doch dieses Mal war vieles

    schlimmer! Kälte, kein Essen, kein Schlaf und Kampf bis zum Möglichen.

    Dazwischen die vielen, vielen Flüchtlinge aus Ostpreußens Städten und Dörfern.

    Grauenhaft, unvorstellbar, das ist kein Krieg, das ist Mord, Mord an einem so

    guten Volke!

    Zum Schluß waren wir noch drei von meiner Gruppe, die wir uns schlecht und

    recht nach hier durchgeschlagen haben. Gottlob, hier hatten wir, nachdem wir über

    das gefrorene Haff waren, endlich Ruhe zum Schlafen und eine gewisse Sicherheit.

    Und endlich eine polizeiliche Aufgabe: "Durchschleusen der Trecks", ca. 300 km

    lange Trecks, kaum vorstellbar, ein Traumzug, es tat bitter weh, doch wen

    kümmert es?

    Jetzt soll noch Königsberg erstürmt werden, hoffentlich klappt dies Vorhaben! Der

    Iwan schießt jetzt frech, und Flieger werfen Bomben auf die Flüchtlinge, ja, der

    "Totale Krieg" ist vollkommen.

    Um mich also keine Sorge, Liebes, bin gesund, und erholt habe ich mich auch

    wieder. Denkt an mich, dann ist schon vieles in mir besser. Ich fühle Deine

    Gedanken. In Liebe küßt Euch

    Euer Bernd.

    (Bernhard Schwander, Briefe nach Hause 1942-1947, bearbeitet von Andreas Schwander

    Stade 1988, revidiert 2009

    http://www.schwander.com/Publi…der_Briefe_nach_Hause.pdf)



    Der im Brief vom 25.2.1945 von Löbe genannte „Ruppert“ könnte dieser hier sein

    Rupert Sykora, geb. 09.02.1908

    Todes-/Vermisstendatum: 01.01.1945

    Todes-/Vermisstenort: Driegelsdorf / Lyck / Neuendorf / Prostken

    Nach den uns vorliegenden Informationen ist Rupert Sykora seit 01.01.1945 vermisst.

    In dem Gedenkbuch des Friedhofes Bartossen / Bartosze haben wir den Namen und die persönlichen Daten von Rupert Sykora verzeichnet...



    Zu Hannibal hieß es: Am 18.März 1945 erfolgte die „Überführung der Frontkräfte seiner Kampfgruppe in die 349.Volksgrenadier-Division. (Generale der Waffen-SS, Band 1, S.38)

    Hannibal wurde am 20.März 1945 nach Berlin beordert. (Generale der Waffen-SS, Band 1, S.38, dort für „00.03.45 – 08.05.1945“ als „Kommandeur des SS-Polizei-Regiments 4“ bezeichnet)



    Major der Schutzpolizei Neumann, Ia der Kampfgruppe: „ … Am 18.3.1945 befahl die Heeresgruppe die Überführung der in der Front eingesetzten Kräfte in die Volksgrenadierdivision 349. Der Kampfgruppenstab sowie die zum Teil noch bestehenden Versorgungseinheiten und Nachschubkräfte einschließlich HVP wurden gleichzeitig in die Festung Königsberg verlegt, wo eine neue Kampfgruppe zur Verteidigung der Festung unter dem Namen ihres Führers, des Generalmajors der Ordnungspolizei Schubert, in der Aufstellung begriffen war.

    Damit fand die „Kampfgruppe Hannibal“ praktisch ihr Ende, wenn auch ihre wenigen Restteile erst bei den Kämpfen in Königsberg (Pr.) untergingen.



    Für den Rest des Einsatzes müsste also der Weg der 349.VGD verfolgt werden..



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Ottakring,



    ein herzliches Willkommen hier im Forum! :)


    Geht es nun um September oder November 1943 (Sterbedatum 24.11.1943)?


    Hier 3./SS-Polizei-Regiment 9

    hatten wir den Namen des Ortes schon einmal, es handelt sich um den Raum NEWEL in Nordrussland, also nicht in Slowenien!


    Aus Unterlagen eines Angehörigen der 10.Kompanie - im selben III. Bataillon SS-Pol.Rgt. 9 - wird der Ort sogar in zwei Dokumenten unterschiedlich geschrieben:

    Datum des Sturmangriffs und Verwendung aus dem Antrag auf Verleihung des Infanterie-Sturm-Abzeichens für Wachtmeister d.Sch. d.Res. ..., 10./SS-Pol.Rgt 9

    ...

    c 24.11.43 Podretschje MG-Schütze


    Nahkampftage für den Wachtmeister d.Sch. d.Res. ..., I./SS-Pol 16 laut Antrag auf Verleihung v. 29.10.1944:

    ...

    3.) 24.11.43 Podretsche

    ...

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    also ich habe mich mit "Strafeinheiten" der Polizei ebenfalls noch nicht beschäftigt, mir kam aber beim Lesen dieses Themas der Gedanke, dass es vielleicht zunächst Einheiten für die "fremdvölkischen Angehörigen" der Ordnungspolizei im besagten Einsatzraum waren, z.B. in Agram, während die "Reichsdeutschen" je nach Höhe der Strafe in Danzig-Matzkau, in einem Konzentrationslager und/oder bei der Einheit "Dirlewanger" landeten, bei der ich zumindest ein paar ehemalige Offiziere der Ordnungspolizei nachweisen kann... aber nach meinen Erinnerungen waren die Wege dieser Männer eher individuell, ich habe bisher kein "Muster" erkennen können...


    Der Dienstgrad "Grenadier" beim ehemaligen Polizei-Hauptmann Klaus würde z.B. für "Dirlewanger" sprechen!!


    Wie dass dann 1944 z.B. mit der Einheit beim SS-Pol.Rgt 14 aussah, kann ich auch nicht beurteilen, evtl. kam es auch auf den Einsatzraum an und die "Verbindung" mit der Justiz aus dem Altreich.

    Ein Urteil konnte man auf dem Post- oder Nachrichtenweg zusenden, aber der Transport in entsprechende Strafeinrichtungen sah ab einem bestimmten Zeitpunkt ja etwas schwieriger aus...


    Wie gesagt, das sind nur Gedanken, eine nähere Untersuchung würde da noch ausstehen..


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Silvia,


    zum Gesuchten kann ich leider nichts sagen, aber ich vermute, dass er bei der Bildung des Polizei-Regiments 4 im Juli 1942 Angehöriger (der 1.Kompanie?) des Polizei-Bataillons 323 war,

    welches als II. Bataillon in das Regiment eingegliedert wurde.

    Anscheinend erhielten die Angehörigen des Bataillons zu diesem Zeitpunkt der Eingliederung als II./Pol 4 auch eine neue Erkennungsmarke...


    Leider sind die Angaben dazu immer noch etwas "dürftig", aber ich wollte diesen Hinweis einfach mal hier "unterbringen", vielleicht hilft er ja weiter...


    Mit Waffen-SS hatte das Regiment aber nichts zu tun, trotz des Zusatzes "SS-" ab 1943 war das ein Verband der Ordnungspolizei...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Daniel,



    vielen Dank für diese Angaben!!!!:thumbsup:


    Du weist doch, bei "unseren" Einheiten zählt jeder Hinweis, auch der noch so kleinste!!!!! 8)


    Wo hast Du nur die Sachen gefunden??? Gibt es einen Bestand "Polizei-Ausbildungs-Regiment Oranienburg", wo es evtl. auch Angaben zur Versetzung von Offizieren zu diesem/-en Regiment/-ern gibt??



    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo zusammen,


    das einzige Bataillon mit der Nummer "35" in Verbindung mit den SS-Jäger-Bataillonen ist das SS-Panzergrenadier-, dann nur noch SS-Grenadier-Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon 35...

    Dieses Bataillon galt als Ersatzeinheit auch für das Personal für die SS-Jäger-Bataillone, die dann 1944 endgültig aufgelöst wurden...


    Die Angaben zu den SS-Jäger-Bataillonen mit Nummern wie "25" oder "33" sind falsch, sie waren erst mit I. - III. Bataillon Rekrutendepot bezeichnet, dann u.a. nach dem Namen ihrer Kommandeure, und erst später - nach Einsätzen, Verlusten, Neugliederungen - erhielten sie - dann nur noch 2 Bataillone stark - die Nummern 500 und 501, bis sie dann nach dem Sommer 1944 aufgelöst wurden...


    das Ersatz-Bataillon 35 lag zunächst in Westpreußen und ab etwa Februar 1945 in Dänemark...


    Wie die Verbindung zu dem Gesuchten aussah, kann ich aber leider nicht sagen... w a r u m dieser ein "Jäger-Bataillon 35" erwähnte.... evtl., weil es zu einer nicht existierenden Einheit auch keine Aufzeichnungen in den Unterlagen der Alliierten gab.... oder auch nur, weil ihm die Nummer "35" des Ersatz-Bataillons eingefallen ist...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Dirk,


    vielen Dank für den Hinweis auf die SSO-Akte Ruröde, die wird nun bestellt;)



    Hallo Daniel,


    vielen Dank für die Angaben zu Owm. Paulig, nein, die hatte ich noch nicht entdeckt, die Zeitangaben passen aber sehr gut zu den bisher bekannten Angaben zu diesem Rgt.!!!!!



    Hier nun eine kurze "Zwischenstandmeldung"


    Nach wie vor wäre es interessant, Hinweise auf Personalakten von Polizisten mit einem „Versetzungsbefehl“ zur Waffen-SS (bzw. 14.SS-Division) mit Wirkung vom 26.7.1944 zu erhalten! Diese Personalverfügung des SS-Personalhauptamtes datiert vom 2.12.1944, war also eine "rückwirkende" Verfügung!!!

    Einträge in Polizei-Dienstpässen, Soldbüchern oder anderen Dokumenten, die die Galizischen SS-Freiw.-Rgt. betreffen, werden immer noch gesucht!.


    Für die aktuellen Nachforschungen suche ich nach wie vor die NARA-Rollen

    T314 R523 und 525 (und evtl. weitere) XIII.A.K.

    die den Zeitraum Februar bis Mai 1944 abdecken und in denen das Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 erwähnt sein dürfte?!


    Meldungen/Berichte des KdO Lemberg aus dem Zeitraum Februar bis Mai 1944 wären ebenfalls immer noch sehr interessant!



    Zu Siegfried Binz konnte herausgefunden werden, dass dieser im August zum Kdr. des SS-Gren.Ausb,.u.Ers.Rgt. 14 ernannt wurde... laut eigenen Aussagen nach dem Krieg wurde er dann im Herbst des Jahres 1944 nach München-Gladbach versetzt, wo er aber keine Verwendung gefunden haben will. Ein Einsatz im Rahmen des XII. SS-AK erwähnt er nicht... Trotzdem wurde er anscheinend im Dez. 1944/Jan. 1945 von einem eigenen Panzer über den Haufen gefahren, so dass er einige Zeit in Lazaretten verbringen musste. Die Verwundungen scheinen aber nicht schwer gewesen zu sein, da er bereits im Jan./Feb. 1945 den Befehl zur Versetzung nach Italien bekam...


    Also ist die Verwendung im Zeitraum Herbst 1944 bis etwa Januar 1945 nach wie vor ungeklärt...


    Da Berichte von damaligen Angehörigen des Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 nicht vorliegen, ist es nach wie vor sehr schwer, herauszufinden, wer überhaupt an Offizieren in diesem Regiment eingesetzt waren.


    Der oben von mir genannte Mitzscherling war ein Offizier des Heeres, war zwar auch in Tarnopol eingesetzt, hatte aber mit dem Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 nichts zu tun. Da hatte sich damals auch ein Wolfgang Vopersal geirrt, der ihn als Führer eines Bataillons im Rgt. nennt...


    Sollten also noch Informationen und Angaben auftauchen, bitte melden!


    Herzliche Grüße Roland



    Hallo zusammen,



    ich suche nach weiterführenden Angaben zu


    Hermann Ruröde, * 19.7.1902 Wesermünde,


    4.1944 Leutnant im SS-Pol.Frw.Rgt. 4

    1.1945 SS-Ostuf. in 14.Waffen-Grenadier-Division der SS


    Ruröde ist der einzige Offizier, der in Führerliste von John P. Moore im „Polizei-Freiwilligen-Regiment 4“ genannt wird.


    Ich vermute daher, dass dieses Regiment also in seiner SS-Akte (SSO) erwähnt wird?!

    Ich vermute ebenfalls, dass er m. W. v. 26.7.1944 dann in die 14.SS-Division versetzt wurde...


    In dem Buch von Michael James Melnyk, „To battle“, S. 308 fand ich seine Unterschrift für August 1944 als Führer der Stamm-Kompanie des SS-Grenadier-Ausb.- u. Ers. Rgt. 14...


    Weitergehende Angaben sind daher gerne gesehen;)


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    um dieses Thema mal wieder in Erinnerung bringen 8)



    Hat jemand den Befehl vom 9.6.1944

    Der Chef der Ordnungspolizei, Kdo g I Org. (3) Nr. 104/44 (g), Berlin, den 9.Juni 1944

    Schnellbrief

    Betr.: Überführung der Gal.SS-Freiw.-Rgt. 4 und 5 in die Waffen-SS

    in seinem Archiv?? Mir liegt leider nur die 1.Seite vor...



    Hat jemand schon mal in Personalakten von Polizisten einen „Versetzungsbefehl“ zur Waffen-SS mit Wirkung vom 26.7.1944 gesehen/gefunden? Anscheinend wurde eine Reihe von Angehörigen des Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 mit dem 26.7.1944 zur Waffen-SS und damit zur 14.SS-Freiwilligen-Division versetzt...?!



    Gibt es vielleicht bei den Mitlesern Einträge in Polizei-Dienstpässen, Soldbüchern oder anderen Dokumenten, die die Galizischen SS-Freiw.-Rgt. betreffen.

    Hier

    http://www.oakleafmilitaria.com/106p6.html

    ist ein sehr interessantes Soldbuch zu sehen, mit Einträgen des Chef der 4. (schw.) Kp. Gal.SS-Freiw.Rgt. 4, Hauptmann d.Sch./SS-Hstuf. Kurkowski

    solche Belege würden ebenfalls sehr weiterhelfen



    Ich habe festgestellt, dass ich mit meinem „Archiv-Material“ an meine Grenzen stoße, ich suche z.B. die NARA-Rollen

    T313 R392 und 394 (und evtl. weitere) Pz.AOK 4

    T314 R523 und 525 (und evtl. weitere) XIII.A.K.

    T314 R1179 und 1181 (und evtl. weitere) XXXXVIII. Pz.Korps,

    die den Zeitraum Februar bis Mai 1944 abdecken und in denen das Gal.SS-Freiw.Rgt. 4 erwähnt sein dürfte?!



    Gibt es Meldungen/Berichte des KdO Lemberg aus dem Zeitraum Februar bis Mai 1944?



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    Bei dem oben genannten Major d.Sch. Dietz handelt es sich um Alfred Dietz! Hier man die Angaben aus seiner SSO-Akte!



    Alfred Dietz, geboren 15.7.1893 Tiengen/Baden, 172 cm, 1.7.40 Eintritt in die NSDAP Nr. 8 374 033, 31.7..42 Hauptmann d.Sch. b. KdSch Koblenz, Aufnahme in die SS (am 6.8.42 in Angleichung an den Polizeidienstgrad m.W. v. 1.4.42 zum SS-Hstuf. bef), SS-Nr. 420 969, bei Stamm 62 (bis 1.2.43, ab 1.2.43 b. Stab SS-Abschnitt XIX) 1.8.42 PV Karlsruhe, Bef. z. Major d.Sch. m.W.v. 1.8.42, RDA 1.10.42, 1.10.42 SS-Stubaf. (Verfügung vom 9.6.1943 m. W. v. 1.10.1942) EK II, Österreichisch-ungarische Verdienstmedaille, Ehrenkreuz f. Frontkämpfer, KVK II m. Schw., Ehrenzeichen f. deutsche Volkspflege III. Stufe, Kolonial-Abzeichen, KVK I m. Schw. (1943), Spange zum EK II) schrieb, dass er am 23.12.1920 bei der badischen Schutzpolizei eingetreten sei. „... Im Jahre 1933 wurde ich in die Landespolizei eingegliedert und wurde 1935 Leutnant der Landespolizei. 1936 wurde ich als Oberleutnant bei der Schutzpolizei des Reiches zu verschiedenen Dienststellen versetzt und in der Hauptsache als Truppenführer verwandt. Als Führer einer Kompanie machte ich den Einmarsch in Österreich mit.

    Bei Kriegsausbruch 1939 wurde ich als Straßenkommandant im Räumungsgebiet des Westwalles eingesetzt.

    Im Sommer 1940 wurde ich Batl. Kommandeur des Pol.Batl. 52. Mit dieser Einheit rückte ich am 21.6.40 in Straßburg ein. Ich war dann Kommandeur des Polizeigrenzkommandos und des Pol.Batl. 51.

    Im August 42 wurde ich Verbindungsoffizier bei einem litauischen Schtzm. Batl. mit dem ich im Sept. 1942 ins Feld rückte. Zur Zt. bin ich Kommandeur der Einheit 13639 A...“

    (SSO 152 Bild 1359 - 1401, hier 1399 – 1400, Lebenslauf vom 3.5.1943)



    29.11.42 meldet als SS-Hstuf., Feldpostnummer 41786 F dem SS-Personalhauptamt, dass er aus Anlass des Gedenktages der Gefallenen der Bewegung durch Erlass des RFSS zum Major d.Sch. befördert und ihm durch den Führer die III. Stufe des Ehrenzeichens für deutsche Volkspflege verliehen wurde

    Feldpostnummer 41786
    (28.2.1941-29.7.1941) Höherer SS- u. Polizeiführer C
    (8.9.1942-11.3.1943) Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte,
    (12.3.1943-7.9.1943) Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte u. Weißruthenien,
    (8.9.1943-22.4.1944) 8.3.1944 Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte
    (8.9.1943-22.4.1944) 31.3.1944 Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte
    und Stab Polizei-Artillerie-Abteilung beim Höheren SS- u. Polizeiführer Russland Mitte
    (23.4.1944-24.11.1944) 21.9.1944 gestrichen



    24.3.43 Meldung neue Feldpostnummer 41752 E

    41752
    (30.7.1941-28.2.1942) Polizei-Standortführer Mogilew
    (12.3.1943-7.9.1943) SS- u. Polizei-Standortführer Mogilew
    (23.4.1944-24.11.1944) 11.9.1944 gestrichen.



    3.5.43 Meldung unter Feldpostnummer 13639 A

    Feldpostnummer 13639
    (25.1.1943-31.7.1943) Stab I u. 1.-3. Kompanie Polizei-Regiment 24.



    24.11.43 laut einer Meldung an den SS-OA Südwest unter Angabe der Feldpostnummer 13639 A (Eingangsstempel 24.11.43) KdSch. Karlsruhe bis 1.9.39, Fronteinsatz v. 1.9.39 bis jetzt, Truppenteile Pol.Batl. 51, 52, lit. Schm. Batl. 255 u. SS-Pol.Rgt 24, Verwendung als Ia Sachbearbeiter, Luftschutz-Sachbe., Komp.-Führer, Ausbildungs-Offizier, als Btl. Kommandeur seit 1.2.1940,

    EK II 1914 und Spange 1939, KVK m. Schw. I. (1.9.43) und II. Klasse, Frontkämpfer-Ehrenzeichen,

    Feldpostnummer 13639
    (25.1.1943-31.7.1943) Stab I u. 1.-3. Kompanie Polizei-Regiment 24.



    6.12.43 Meldung unter Feldpostnummer 13639 A



    Damit enden die Angaben zu Alfred Dietz!



    Laut „Übersicht über die Kräfte der Ordnungspolizei und ihren Einsatz“, Stand 20.Oktober 1944, waren im Bereich des BdO Esseg, Generalmajor der Polizei Jilski, Chef des Stabes Oberst Endler, eingesetzt:

    Frw. Btl. 9 Major Dietz in Virovitica



    Ein Major d.Sch. Dietz soll 1945 in Kroatien in jugoslawische Gefangenschaft geraten und dort umgekommen sein...

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44450727.html



    Ob es sich dabei um Alfred Dietz gehandelt kann, kann ich leider nicht sagen..



    Vielleicht ja mal interessant...



    Herzliche Grüße Roland


    PS: Die "Formatierung" beim Einfügen von eigenen Texten geht mir immer mehr "auf den S..." :cursing:

    Hallo zusammen,


    anbei das Fundstück des Tages!! Aus seiner SSO-Akten gingen ausnahmsweise ein paar sehr interessante Angaben zu dem Offizier der Schutzpolizei Alfred Dietz hervor!



    Alfred Dietz, geboren 15.7.1893 Tiengen/Baden, 172 cm, 1.7.40 Eintritt in die NSDAP Nr. 8 374 033, 31.7..42 Hauptmann d.Sch. b. KdSch Koblenz, Aufnahme in die SS (am 6.8.42 in Angleichung an den Polizeidienstgrad m.W. v. 1.4.42 zum SS-Hstuf. bef), SS-Nr. 420 969, bei Stamm 62 (bis 1.2.43, ab 1.2.43 b. Stab SS-Abschnitt XIX) 1.8.42 PV Karlsruhe, Bef. z. Major d.Sch. m.W.v. 1.8.42, RDA 1.10.42, 1.10.42 SS-Stubaf. (Verfügung vom 9.6.1943 m. W. v. 1.10.1942) EK II, Österreichisch-ungarische Verdienstmedaille, Ehrenkreuz f. Frontkämpfer, KVK II m. Schw., Ehrenzeichen f. deutsche Volkspflege III. Stufe, Kolonial-Abzeichen, KVK I m. Schw. (1943), Spange zum EK II) schrieb, dass er am 23.12.1920 bei der badischen Schutzpolizei eingetreten sei. „... Im Jahre 1933 wurde ich in die Landespolizei eingegliedert und wurde 1935 Leutnant der Landespolizei. 1936 wurde ich als Oberleutnant bei der Schutzpolizei des Reiches zu verschiedenen Dienststellen versetzt und in der Hauptsache als Truppenführer verwandt. Als Führer einer Kompanie machte ich den Einmarsch in Österreich mit.

    Bei Kriegsausbruch 1939 wurde ich als Straßenkommandant im Räumungsgebiet des Westwalles eingesetzt.

    Im Sommer 1940 wurde ich Batl. Kommandeur des Pol.Batl. 52. Mit dieser Einheit rückte ich am 21.6.40 in Straßburg ein. Ich war dann Kommandeur des Polizeigrenzkommandos und des Pol.Batl. 51.

    Im August 42 wurde ich Verbindungsoffizier bei einem litauischen Schtzm. Batl. mit dem ich im Sept. 1942 ins Feld rückte. Zur Zt. bin ich Kommandeur der Einheit 13639 A...“

    (SSO 152 Bild 1359 - 1401, hier 1399 – 1400, Lebenslauf vom 3.5.1943)



    29.11.42 meldet als SS-Hstuf., Feldpostnummer 41786 F dem SS-Personalhauptamt, dass er aus Anlass des Gedenktages der Gefallenen der Bewegung durch Erlass des RFSS zum Major d.Sch. befördert und ihm durch den Führer die III. Stufe des Ehrenzeichens für deutsche Volkspflege verliehen wurde

    Feldpostnummer 41786
    (28.2.1941-29.7.1941) Höherer SS- u. Polizeiführer C
    (8.9.1942-11.3.1943) Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte,
    (12.3.1943-7.9.1943) Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte u. Weißruthenien,
    (8.9.1943-22.4.1944) 8.3.1944 Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte
    (8.9.1943-22.4.1944) 31.3.1944 Höherer SS- u. Polizeiführer Russland Mitte
    und Stab Polizei-Artillerie-Abteilung beim Höheren SS- u. Polizeiführer Russland Mitte
    (23.4.1944-24.11.1944) 21.9.1944 gestrichen



    24.3.43 Meldung neue Feldpostnummer 41752 E

    41752
    (30.7.1941-28.2.1942) Polizei-Standortführer Mogilew
    (12.3.1943-7.9.1943) SS- u. Polizei-Standortführer Mogilew
    (23.4.1944-24.11.1944) 11.9.1944 gestrichen.



    3.5.43 Meldung unter Feldpostnummer 13639 A

    Feldpostnummer 13639
    (25.1.1943-31.7.1943) Stab I u. 1.-3. Kompanie Polizei-Regiment 24.



    24.11.43 laut einer Meldung an den SS-OA Südwest unter Angabe der Feldpostnummer 13639 A (Eingangsstempel 24.11.43) KdSch. Karlsruhe bis 1.9.39, Fronteinsatz v. 1.9.39 bis jetzt, Truppenteile Pol.Batl. 51, 52, lit. Schm. Batl. 255 u. SS-Pol.Rgt 24, Verwendung als Ia Sachbearbeiter, Luftschutz-Sachbe., Komp.-Führer, Ausbildungs-Offizier, als Btl. Kommandeur seit 1.2.1940,

    EK II 1914 und Spange 1939, KVK m. Schw. I. (1.9.43) und II. Klasse, Frontkämpfer-Ehrenzeichen,

    Feldpostnummer 13639
    (25.1.1943-31.7.1943) Stab I u. 1.-3. Kompanie Polizei-Regiment 24.



    6.12.43 Meldung unter Feldpostnummer 13639 A



    Damit enden die Angaben zu Alfred Dietz!



    Laut „Übersicht über die Kräfte der Ordnungspolizei und ihren Einsatz“, Stand 20.Oktober 1944, waren im Bereich des BdO Esseg, Generalmajor der Polizei Jilski, Chef des Stabes Oberst Endler, eingesetzt:

    Frw. Btl. 9 Major Dietz in Virovitica



    Ein Major d.Sch. Dietz soll 1945 in Kroatien in jugoslawische Gefangenschaft geraten und dort umgekommen sein...

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44450727.html



    Ob es sich dabei um Alfred Dietz gehandelt kann, kann ich leider nicht sagen..



    In der Akte SSO 152 Alfred Dietz, geboren 15.7.1893 Tiengen/Baden Bild 1359 - 1401, sind fälschlicherweise auch 2 Dokumente, die eigentlich in die Akte von Sepp Dietz

    (* 13.11.09 Oberrohrendorf, SS-Nr.. 52 577, 5.40 Uscha. i. 7./Pz.GR.4, 1.41 Ustuf. i. 3./SS-Inf.Ers.Btl. “Der Führer“, 3.43 Ostubaf. b. SS-Erg.St. Donau, 3.45 Ostubaf. i. Frw.GR.86, so Moore, EK II – 25. 7.40 EK I – 30. 7.40) gehören



    25.6.43 Schreiben als Leiter der Ergänzungsstelle Donau (XVII) der Waffen-SS, „z. Zt. Feldpostnummer 28275“

    (10.2.1943-23.8.1943) SS-Fürsorgeführer Rumänien, dann Fürsorge SS-Führer Rumänien
    (24.8.1943-5.4.1944) 17.9.1943 Fürsorge SS-Führer Rumänien u. SS-Poststelle I Kronstadt
    (6.4.1944-9.11.1944) 9.5.1944 Fürsorge SS-Führer Rumänien, SS-Poststelle I Kronstadt
    und Fürsorge- und Versorgungs-Kommando der Waffen-SS Südost II
    (6.4.1944-9.11.1944) 3.11.1944 Fürsorge SS-Führer Rumänien
    und Fürsorge- und Versorgungs-Kommando d. Waffen-SS Südost II
    (10.11.1944-Kriegsende) 1.3.1945 gestrichen.

    13.11.43 Schreiben als Leiter der Ergänzungsstelle Donau (XVII) der Waffen-SS Wien IX, Liechtensteinstraße 40, als Stubaf. d. W-SS d.R.,



    Vielleicht ja mal interessant...



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Dieter,


    vielen Dank für diese Angaben!!! :thumbup:


    In meinen obigen Angaben hatte ich das mit der Auflösung der PRA I und der Neuaufstellung der PRA 1 (also arabisch gegen römisch) noch nicht ganz "auf dem Schirm"...


    Die PRA I wurde während des Einsatzes bei der KGr. Prützmann aufgelöst und auf die dortigen SS-Pol.-Regimenter aufgeteilt. Das wurde dann mit dem Befehl zur Auflösung der PRA I vollzogen, gleichzeitig aber aus den Resten der PRA I und II die neue PRA 1 aufgestellt...


    also hieß die neue Abteilung dann ab Ende Mai 1944 PRA 1.... nur habe ich das in meinen alten Abschriften wohl nicht so verstanden und habe an Stelle der "1" weiter schön "römisch I" geschrieben...:huh:


    Was so Kleinigkeiten nicht alles ausmachen... 8)


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo zusammen,


    für den späteren SS-Hauptsturmführer Hans Stoff (geb. 27.10.1916 Wolkendorf/Rumänien (Wien?), SS-Nr. 423 925, 1.41 SS-Uscha. i. 1./Art.Rgt.1, 1.42 Oscha.(RFA) a. SS-J.Sch. Tölz, 4.42 Ustuf. i. SS-Art.Rgt. 7, 1.43 u. 4.43 Ostuf. u. Chef, 6./SS-Art.Rgt.7, 2.45 Ostuf. u. Chef, 8./SS-Art.Rgt.7, 5.45 Hstuf. i. III./SS-Art.Rgt.7, ‡ 5.45 Laibach lt. Moore) liegt nun ein Buch vor,


    Alice Frontzek (Hg.), Liebste Janni! Briefe von Hans S. aus dem Kriege 1940 – 1945, Berlin Story Verlag 2019,

    https://www.amazon.de/Liebste-…g-1940-1945/dp/3957231655



    in dem u.a. seine Briefe an seine Frau veröffentlicht werden. Militärisch gesehen gehen nur wenige Angaben zum Einsatz bei der LSSAH und der 7.SS-Division „Prinz Eugen“ hervor, aber wie immer finden sich auch hier noch interessante Informationen, z.B. einen Auszug aus dem Versetzungsbefehl nach dem Junkerlehrgang bzw. aus seinen Personalunterlagen.



    Herzliche Grüße Roland