Posts by RolandP

    Hallo zusammen,


    beim Stöbern in meinen Unterlagen bin ich über den sogenannten


    Lehrstab „N“ Sommer 1942 bis etwa Anfang 1943 gestolpert,


    über den ich bisher keine weiteren Angaben habe.


    Bereits im Juli 1942 wurde der SS-Hauptsturmführer Erich Pandel zum SS-Nachr.-Ersatz-Regiment Nürnberg versetzt und als Kommandeur des Lehrstabes „N“ eingesetzt.

    Später war er Kommandeur der Lehrgruppe I (Führer-Ausbildung) an der SS-Nachr.-Schule Metz nach deren Aufstellung.


    Ich vermute, dass der „Lehrstab“ in Nürnberg die Aufgabe hatte, für die Absolventen der Junkerschulen den sogenannten „Zugführer-„ oder “Waffen-Lehrgang“ durchzuführen, also speziell für „Nachrichten-Führer“,

    daneben auch die Vorbereitungslehrgänge für die Junkerschule...


    In der Lehrgruppe I der Nachr.-Schule der Waffen-SS wurden dann in 4 Inspektionen folgende Lehrgänge durchgeführt

    Kommandeure

    Kompanieführer

    Oberjunker (aktiv)

    Oberjunker (Reserve)

    Führervorbereitung.

    was ja meinen Gedanken über den „Lehrstab“ teilweise bestätigen würde...



    Hat jemand eventuell Dokumente oder weiterführende Angaben zu/über diesen Stab und seine Tätigkeit, in den Unterlagen von Erich Pandel habe ich leider keine Angaben dazu gefunden!


    Vielen Dank!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Helmut,


    vielen Dank für Deine ergänzenden Angaben, dann ist das ja der Gesuchte;


    an einer Kopie dieses Schreibens oder einem Scan hätte ich großes Interesse!


    Das „erste Pionier-Bataillon“ für die Division „30.Januar“ kam von der Pionier-Schule der Waffen-SS in Hradischko, Tr.Üb.Pl. Böhmen – Mähren,

    es wurde bei einem Gegenangriff eingesetzt und zum größten Teil aufgerieben,


    es gibt eine Chronik der Pionier-Einheiten der Waffen-SS, die die Truppenkameradschaft der ehem. Pioniere d. W-SS im Laufe der Jahre herausgegeben hat, dort ist das auch beschrieben, ich habe es leider noch nicht abgeschrieben...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für die Angaben, aber was ist die „Offz.-Liste“ mit Angaben zum 1.5.1944...

    denn ich habe in der Dienstaltersliste T der Offiziere des Deutschen Heeres nach dem Stand vom 1.Mai 1944 S. 92 unter

    Oberstleutnante

    Noak I. Abt. Art.Rgt. 55 1.4.42 (73)

    T78 R516 Bild 184 6 542 199

    Demnach war die I./Art.Rgt. 55 sein Friedenstruppenteil??

    Laut anderen Angaben war sein Friedenstruppenteil die „Art.-Abt. Fritzlar“, also

    evtl. I./Art.Rgt. 45 (Major Tinzmann), laut Friedrich Stahl, Heereseinteilung 1939, Edition Dörfler, Nebel-Verlag, Eggolsheim, o.J., S. 95 oben

    Siehe für beide Abteilungen im Lexikon

    http://www.lexikon-der-wehrmac…gen/ArtReg/Gliederung.htm

    Wenn man herausfinden könnte, in welcher Division Noak gelandet ist, wo er dann die beiden Spangen zum EK bekommen hat, könne man vielleicht herausfinden, wie er in die Niederlande kam...

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für den Hinweis auf Freiburg, ich befürchte, dass ich da in der nächsten Zeit leider nicht hinkommen werde... aber man weiß ja nie, ich habe mir das auf jeden Fall abgespeichert!!


    Herzliche Grüße Euer Roland

    Hallo zusammen,

    ich suche Angaben zum Werdegang von Oberstleutnant (Tr.O.) RDA 1.4.42 (73)

    Alfred Noak, geboren 26.4.1897, verheiratet, kv, tdu.

    Zeitweise Kommandeur Art.Rgt. 16 (L) in 1943, später „Versetzung in den Bereich des W.K.Kdo. I“

    Friedensdienststelle Art.-Abt. Fritzlar, W.B.K. Dessau,

    Auszeichnungen:

    Spange zum E.K. II. Klasse am 25.6.41

    Spange zum E.K. I. Klasse am 28.10.41

    Medaille „Winterschlacht im Osten 41/42“ am 1.9.42

    Wo kam er her, wo ging er hin?

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Matthias,


    vielen Dank für den Befehl!!


    Dabei handelt es sich um den Einsatz im Protektorat 1939 und nicht um die Landespolizei Danzig;)

    Aber trotzdem sehr interessant!! :thumbsup:



    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo zusammen,


    in der Zwischenzeit ist wohl ein Soldbuch eines späten Angehörigen der 7.Kompanie aufgetaucht,

    http://www.wehrmacht-awards.co…s/showthread.php?t=985609



    Der spätere SS-Sturmmann Albin Hartmann trat beim SS-Pz.Gren.Ers. Btl. 9 in Stralsund in die Waffen-SS, kam etwa im November 1943 zur 12.SS-Division SS-Pz.Gren.Rgt. 25, 2.Kompanie…

    Im Mai 1944 gehörte Hartmann zu denjenigen, die v o n der 12.SS-Division zur „Schwester-Division“, der 1.SS-Pz.Div., versetzt wurden, die gerade in Belgien aufgefrischt wurde.

    Hier kam Hartmann in die 2.Kp. SS-Pz.Gren.Rgt. 1


    Im Herbst 1944 verwundet (anscheinend “Granatsplitterverletzung des Bauches mit Dickdarmverletzung”), wurde er im Res. Lazarett Kyritz 23.10.44 – 15.12.44, und im Lazarett Bayreuth 17.12.44 – 12.1.45 versorgt.

    Der Chefarzt gönnte ihm anschließend einen “Genesungsurlaub nach Lazarett-Behandlung” zu seiner Familie in Burgkunstadt 12.1. – 27.1.45…


    Das war auch der einzige Urlaub, der in seinem Soldbuch eingetragen war!!! Seit Sommer 1943 bis Januar 1945!!

    Am 28.1.45 meldte sich Hartmann dann als ”bedingt kv” bei seinem Ersatztruppenteil,

    Am 30.1.45 erhielt er weitere Ausrüstungsstücke, vermutlich wurde er dann zur 2.Ausbildungs-Kompanie SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 1 versetzt.


    Der Führer der 2. A.-Kp., SS-Obersturmführer Johannes Bendixen, unterzeichnete im Soldbuch am 20.2.45 die Verleihung des EK II, welches Hartmann am 6.9.44 verliehen worden war


    Ein Stempel auf S. 4 des Soldbuches besagte 2.A- Kp. “umbenannt in 7.Kompanie” 13.3.45…


    Interessanterweise war ja SS-Ostuf. Bendixen dann Führer der 7.Kompanie... das scheint also zu stimmen


    Hartmann scheint einer der wenigen der 7.Kompanie gewesen zu sein, die es bis zur Elbe geschafft hatte, Bendixen unterschrieb zum 5.5.1945 die Verleihung des EK I und des Panzerkampfabzeichens im Soldbuch von Hartmann!


    Vielleicht mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    Hier findet sich ein sehr interessanter Bericht zu dieser Einheit 1941 – 1943

    Anja Heuss, Die „Beuteorganisation“ des Auswertigen Amtes. Das Sonderkommando Künsberg und der Kulturgutraub in der Sowjetunion, in Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, IfZ München, Jahrgang 45 (1997), Heft 4, S. 535 - 556

    https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1997_4_2_heuss.pdf


    Vielleicht noch nicht bekannt und mal interessant!



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    mit diesen wenigen Angaben kann man kaum etwas anfangen... auch Sanitäter wurden bei der W-SS tätowiert, diese Blutgruppe sollte schließlich allen das Leben retten.. hat aber letztendlich wohl auch Leben gekostet...


    es kann sicher möglich sein, dass eine Versetzung aus Norwegen von der Division Nord zur Division Prinz Eugen stattgefunden hat, aber wenn das nicht irgendwie belegbar ist, befinden wir uns im "freien Raum"...


    Grafenwöhr: die 6.SS-Geb.Div. "Nord" kam im Westen 1945 in Gefangenschaft, da wäre auch ein Aufenthalt in Grafenwöhr möglich... dabei fällt mir u.a. ein, dass z.B. bei der SS-Pz.Jg.Abt. 38 eine Kompanie von der "Prinz Eugen" stammte,

    vielleicht kam er so nach dort... aber alles nur "könnte, vielleicht usw."... ohne genauere Angaben, z.B. Feldpost, WASt-Auskunft usw. bleibt alles "schwammig"...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Helmut,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Du meinst den Kommandeur des Pionier-Bataillons 32 "30.Januar", Werner König?


    Laut Führerliste John P. Moore König, Werner, geb. 13.12.03 Möllenbeck, SS-Nr. 269 650

    April 1935 Oberscharführer im 1./Pi.Btl. SS-VT.

    Oktober 1941 Untersturmführer in der 16. (Pionier-) Kp. SS-Regiment „Der Führer“ (später SS-Pz.GR.4

    Oktober 1943 Hauptsturmführer in der II. Lehrgruppe der SS-Pionier-Schule,

    Februar 1945 Hauptsturmführer und Führer oder Kdr. SS-Pi.Btl.32, gefallen im April 1945 bei Grunow


    Mehr wüsste ich im Moment leider auch nicht...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    der SS-Schütze Hermann Paul Robert Pätzold gehörte anscheinend zur Kampfgruppe SS-Polizei-Division,

    d.h. den Teilen der Division, die nicht zur Neuaufstellung nach Griechenland kamen, sondern bei der H.Gr. Nord „aufgebraucht“ wurden. In der Masse bestand die Kampfgruppe aus dem SS-Pol.Gren.Rgt. 3 (aus Resten aller anderen Inf.-Regimenter der Division) und wenigen Unterstützungswaffen (Artillerie, Panzerjäger, Nachrichten, Flak).




    Über den Einsatz vom 6. bis etwa 16.3.1944 ist selbst in der Chronik der SS-Polizei-Division nur wenig genaues zu lesen, dort heißt es (Friedrich Husemann, Die Guten Glaubens waren, Band 2, S. 286 – 288): „Abisha und die Höhe 40,2“:


    5.März 1944 „Große ‚Einsatzbesprechung auf der Wasserburg bei Pleskau. Generaloberst Lindemann (OB 18.Armee) befiehlt den Einsatz der SS-Pol.Div. Kampfgruppe in der Panther-Stellung, da ein Durchbruch befürchtet wird.

    6.März 1944 „Die Einheiten der Polizei-Division rücken in die Stellungen des zugewiesenen Abschnitts ein. Vorgeschobener Gefechtsstand ist ein unbekannt gebliebener Ort.“


    Hier folgen nun noch einmal schwere Tage für die Kampfgruppe, die auf knapp 2000 Mann zusammengeschmolzen ist (Am 20.2.44 betrug die Kampfstärke 68 Offiziere, 503 Unteroffiziere und 1955 Mannschaften).

    Sturmbannführer und Major der Schutzpolizei Wilhelm Dietrich als Kommandeur des „Inf.Rgt./Pol.Div. Kampfgruppe“ ist in diesen Tagen der Abwehrkämpfe nordwestlich von Abisha und Höhe 40,3 unermüdlich unterwegs...

    Untersturmführer Behnke von der 10.Batterie (sparsam) begleitet als VB diese Gegenangriffe und leitet erfolgreich das Feuer der nur noch spärlichen Artillerie.



    Hauptsturmführer Hauser ist Kommandeur des II. Bataillons. In seinem Soldbuch sind für die Zeit als Nahkampftage eingetragen:

    6., 7., 8. und 9.3.1944 – Abwehrkämpfe nordwestlich Abisha und Höhe 40,3

    „Der Dienststempel für die Beglaubigung der Nahkampftage trägt die Feldpostnummer 30783 oder 38783 und ist beglaubigt vom Hstuf. und Rgt.Adj. Martins“, schreibt Hauser

    Hierzu ist anzumerken, dass die offensichtlich schlecht zu entziffernde Feldpostnummer 38783 nach der Liste des Deutschen Roten Kreuzes für den Stab „Pol.Gren.Rgt. 3“ und ab Februar 1944 die Nummer für den Stab „Pz.Gren.Rgt. 9“...das es bei der SS-Pol.Div. nie gegeben hat.


    „Am 10.3.1944“, schreibt Hauser weiter, „wurde ich durch einen Oberschenkelschuss verwundet – das war schon am Pleskauer See und am gleichen Tag, fast zur gleichen Stunde, als mein Regimentskommandeur Dietrich auf seinem Gefechtsstand durch einen Kopfsplitter verwundet wurde.“

    Der Regimentsgefechtsstand befand sich in einer Scheune, in deren offenen Tür der Kommandeur einen Tisch mit seiner Lagekarte stehen hatte. Über die Karte gebeugt, traf ihn ein winziger Splitter bei einem Granatwerfer-Feuerüberfall. Diese äußerlich zunächst nur geringfügig erscheinende Verwundung sollte doch zu seinem Tod führen. Obwohl mit einem Fieseler Storch schnellstens in ein Lazarett nach Dorpat überführt, war sein Leben nicht mehr zu retten. Ritterkreuzträger Obersturmbannführer und Oberstleutnant der Schutzpolizei Wilhelm Dietrich... starb am 12.März 1944.


    Nachträglich gesehen steht der Tod von Dietrich als letztem Kommandeur eines Infanterieregiments der alten SS-Polizei-Division wie ein Symbol auch für das Ende der letzten Teile der Division an der Nordfront – für das Ende der „Kampfgruppe Bock“.

    Im Heereskalender wird sie bei der 18.Armee am 12.März 1944 letztmalig genannt innerhalb des XXVIII. A.K. als „SS-Polizei“. Am 30.März 1944 ist von ihr nicht mehr die Rede.


    Unter dem Datum des 16.März heißt es im Bericht der Nachrichten-Abteilung: „Zehn Tage Einsatz in der Panther-Stellung haben genügt, um die Polizei-Division so zu dezimieren, dass ihre Kampfgruppe nicht mehr einsatzfähig ist. Sie wird herausgezogen und im Raum Opotschka/Ostrow untergebracht.

    17.März und folgende Tage: Die Truppe genießt die wohlverdiente Ruhe und übergibt die verbliebenen Fahrzeuge und das restliche Gerät an die beiden lettischen Divisionen der Waffen-SS (15. und 19.)“...




    Der Einsatz der „SS-Pol.Div. Kampfgruppe“ erfolgte im Abschnitt der 126.Infanterie-Division. Aus deren Chronik (Gerhart Lohse, Geschichte der rheinisch-westfälischen 126.Infanterie-Division 1940 – 1945, Podzun-Verlag, S. 175 – 180 Kapitel XXII. Abwehrschlacht nördlich Pleskau (1. – 10.3.1944) , Karte S. 177):


    Die Division hatte bis zum 29.2.1944 mit letzten Teilen ihren neuen, 15 km breiten Abschnitt 7 km nördlich Pleskau mit linkem Flügel am Pleskauer See erreicht. Hinzu kam am Pleskauer See selbst eine Küstenfront von insgesamt 8 km.

    Shidiloff Bor befand sich am äußersten linken Flügel und war am 1.3.1944 als Gefechtsvorposten mit 2 Kompanien III./GR 424 besetzt.

    Die Schlacht um die Pantherstellung begann am 4.3.1944 um 8 Uhr



    „... Da nach Gefangenenaussagen noch mit dem Einsatz weiterer Divisionen gerechnet werden musste, stellte die Armee für den Einsatz zwischen Rollbahn und Küste vorsorglich noch die Kampfgruppe SS-Pol. (3 durchschnittliche Bataillone und 1 l. Art.Abt.) zur Verfügung.



    Am 6.3. begann der Ansturm des Gegners um 9 Uhr. Er richtete sich diesmal besinders gegen den äußeren linken Flügel an der Küste und brachte einen bedrohlichen Einbruch. Der persönlich im Scherpunkt führende Div.Kdr. entschloss sich zu einem Gegenangriff aus Abisha nach Norden und Nordwesten mit der Kampfgruppe SS-Pol., der bis 17 Uhr im Wesentlichen zur Wiedereinnahme der alten Stellung führte. Trotz dieses Erfolges blieb die Lage ernst, da die eigenen Verbände in den fast pausenlosen Kämpfen der letzten Tage hohe Verluste erlitten hatten. Das mit über 400 Mann ins Gefecht gegangene Sturmbataillon AOK 18 hatte in wenigen Stunden 300 Mann an Toten und Verwundeten verloren. ...

    Führungsmäßig wurde der Schwerpunktabschnitt geteilt. Die Kampfgruppe SS-Pol. übernahm den Befehl über die westl. der Rollbahn stehenden Einheiten, während Oberst Cappel mit dem Stab GR 424 ostwärts der Rollbahn führte.



    Am 7.3. kam es schon kurz vor 7 Uhr zu den ersten Angriffen, die jedoch – vor allem durch die Mitwirkung eigener Luftwaffenverbände – scheiterten.

    Nach ruhigem Vormittag setzte um 14.10 Uhr erneut heftiges Trommelfeuer ein, dem wenig später massierte Inf.-Angriffe folgten.

    Die SS-Bataillone wurden auf breiter Front zurückgeworfen. Sie konnten erfreulicherweise zusammen mit den eigenen Sturmgeschützen die Lage bis zum Einbruch der Dunkelheit wiederherstellen. Auf eine vollständige Inbesitznahme der ursprünglichen HKL wurde bewusst verzichtet, da sich inzwischen herausgestellt hatte, dass ihr Verlauf am Vorderhang einer weithin sichtbaren Höhe nicht glücklich war.



    Dichter Nebel verhinderte am 8.3. zunächst jede größere Kampfhandlung. Kleinere Angriffe, die ab 10.40 Uhr einander ablösten, blieben ohne Wirkung.

    Am Nachmittag wurde auf dem Div.Gef.Stand von General Fischer, Oberstleutnant Merkel und dem Chef des Gen.Stab des XXVIII. A.K., Oberst Gundelach, die weitere Kampfführung, vor allem am linken Flügel, erörtert.



    Am 9.3. kam es noch einmal zu einer höchst kritischen Situation. Kurz vor 11 Uhr wurde die Kampfgruppe SS-Pol unmittelbar an der Küste angegriffen. Der Gegner brach dabei auf schmalem Raum fast 2 km in die eigene Stellung ein. Alles schien verloren, und nur die in direktem Schuss feuernde 4./A.R. 126 konnte die feindlichen Angriffsspitzen zunächst aufhalten. Dann jedoch trat eine Wendung ein.

    Der Feind wurde von den abgekämpften SS-Bataillonen, dem II./Lw.Jg.Rgt. 25 und den unermüdlichen Sturmgeschützen in der Flanke gefasst und bis gegen 15.15 Uhr über die Ausgangsstellung hinaus zurückgeworfen. Dabei wurden 10 russische Panzer abgeschossen...



    Am 10.3. übergab um 12 Uhr General Fischer den Befehl im Abschnitt nördlich Plaekau an den Kdr. der 21.I.D.




    Die Chronik dieser 21.Infanterie-Division (Christoph Freiherr von Allmayer-Beck, Die Geschichte der 21. (ostpr./westpr.) Infanterie-Division, S. 426 – 427, Karte Skizze 54 S. 428 Ungefähre Lage der 21.ID am 12.3.44 abends) erwähnt die Kampfgruppe SS-Pol.Div. fast gar nicht.

    Sie geht zunächst kurz auf die Vorkämpfe in diesem Abschnitt ein.

    Dann heißt es: „... Das GR 3 wurde erst am 10.3. aus seinem alten Abschnitt herausgelöst und übernahm bis zum 12.3. den bisherigen Abschnitt der Kampfgruppe SS-Pol.Div.

    Die nicht divisionseigenen Verbände verblieben vorläufig in den bisherigen Abschnitten. Es waren dies im bisherigen Abschnitt der 126.ID: die Kampfgruppe SS-Pol.Div., das II./Sich.Rgt. 728 (ohne 1 Kp.) und das III./Sich.Rgt. 712, mehrere Luftwaffen-Jägerbataillone, die 2.//He.Pz.Jg.Abt. 667, ferner die Eingreifkompanie des Radfahrsicherungs-Rgt. 3 und die „Gruppe Cuno“ (zwei Urlauberkompanien), die an der Küste sicherten...“



    Das Ausscheiden der Kampfgruppe aus der 21.I.D. wird in deren Chronik nicht erwähnt.



    Welche Einheit nun in Shidiloff Bor eingesetzt war, geht aus meinen Unterlagen nicht hervor.



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung, alles, soweit mir bekannt, Ergänzungen usw. sind gerne gesehen




    Herzliche Grüße Roland



    SS-Kochlehrgänge

    Die erste SS-Lehrküche entstand 1940/41 in Oranienburg. Einige Monate später wurde auch in Dachau eine solche Einrichtung gegründet. 1943 eine weitere in Benesov/ Beneschau

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340,

    gab es auch eine SS-Lehrküche in Kirchberg an der Raab? )

    In Oranienburg errichtete die SS-Bauleitung 1940 eine ca. 1500 qm große, teilweise unterkellerte, einstöckige Holzbaracke in U-Form in der Südostecke des Truppenlagers am Weg zur Villa Eicke.

    In den ersten Monaten war das Amt I/6 des Hauptamtes Haushalt und Bauten HuB, dem sie unterstand, offenbar noch mit ihrer Einrichtung beschäftigt. In den in reichlichem Umfang überlieferten Akten der SS-Truppen und des Standortältesten aus dieser Zeit wird sie kaum erwähnt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340 – 341 oben, Anm. 561 Im Liegenschaftsverzeichnis v. 31.3.1940 ist sie bereits mit dem Errichtungsjahr 1940 verzeichnet, sie war also zu dieser Zeit bereits im Bau)

    00.04.1940

    Lehrgang an der SS-Lehrküche Oranienburg von April 1940 bis 30.9.1940 (?)

    http://www.tenhumbergreinhard.…e-werner-ewald-fritz.html

    23.10.1940

    Erstmalige Erwähnung in einem Sonderbefehl der SS-Nachr.Ers.Abt. v. 23.10.1940, in dem angeordnet wurde, dass der Stab der N.E.A. bei Fliegeralarm den Keller der Lehrküche als Luftschutzkeller nutzen sollte.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341, Anm. 562, BA-MA RS 5-472)

    00.11.1940

    Im November 1940 war in einem Schreiben des SS-Nachr.Ers.Abt. Oranienburg an das HA HuB v. 25.11.1940 die Rede von der „neuerbauten“ Lehrküche, so dass anzunehmen ist, dass ihre Errichtung erst im Spätsommer oder Herbst 1940 abgeschlossen war.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341, Anm. 561)

    Als die SS-Nachr.Ers.Abt. die Unterrichtsräume des neuen Gebäudes im November 1940 mit Zustimmung der SS-Bauleitung für einen Unterführerlehrgang nutzte, wurde ihr dies umgehend vom HA HuB untersagt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341, Anm. 563 BA-MA RS 5-471 Lörcher (HA HuB) an N.E.A. Oranienburg 19.11.40, Antwort N.E.A. v. 25.11.40)

    13.02.1941

    In einem Rundschreiben des Kommandoamtes der Waffen-SS v. 13.2.1941 an alle Einheiten war noch von einer SS-Lehrküche die Rede – der in Oranienburg.

    Es wurde mitgeteilt, dass für die Lehrküche der Waffen-SS geeignete Fachkräfte aus dem Küchen- und Gaststättengewerbe gesucht würden.

    Die übrige Zeit bis Juli 1941 dürfte für die Beschaffung des Inventars, die Ausbildung der Lehrkräfte und die Anlage eines Kräutergartens benötigt worden sein.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340 - 341, Anm. 560, 564, BA-MA RS 5-728, Anm. 565 zum Kräutergarten der Lehrküche siehe Bericht Heinz Junge, AS, R41/22)

    00.07.1941

    Erste Ende Juli 1941 begann der erste Lehrgang. In zweiwöchigen Kursen wurden jeweils 24 Truppenköche ausgebildet.

    Den SS-Einheiten wurden die Termine durch Rundschreiben und durch Veröffentlichung im Verordnungsblatt der Waffen-SS angekündigt.

    Die Teilnehmer lernten unter anderem, möglichst frisches Gemüse zu verwenden, das nicht allzu lange gekocht werden durfte, um die Vitamine zu erhalten- Als Zutaten sollten einheimische Kräuter und „deutscher Pfeffer“ – eine auf der SS-Plantage beim KL Dachau hergestellte Gewürzmischung mit pfefferähnlichem Geschmack – verwendet werden. Kartoffeln waren grundsätzlich als Pellkartoffeln zuzubereiten. Es sollte kein frisches, sondern abgelagertes Brot ausgegeben werden, möglichst Vollkornbrot.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341)

    Damit die neuen Köche sich aus nach der Ausbildung an die erwünschten Zubereitungen hielten, bekamen sie anschließend fachliche Weisungen zentral vom Verwaltungsamt-Ss, ab 1942 vom Amt IV des SS-FHA.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342, Anm. 567: VO-Bl. d. W-SS 15.11.41, Ziff. 442, v. 15.8.1942, Ziff. 296 – 298, v. 15.12.43, Ziff. 515)

    Auch KZ-Personal nahm an den Lehrgängen teil.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342, Anm. 568 vgl. RS des Verwaltungsamtes-SS v. 12.7.41 BA-Ma RS5-712, VO-Bl. d. W-SS v. 15.11.41, Ziff. 442 nebst Anlage (Liste der bisherigen 89 Absolventen, darunter mehrere aus KL, die Absolventen des 1. und des 4.Lehrgangs sind auch in RS des SS-FHA v. 22.7. u. 15.9.41 aufgelistet BA-MA RS5-712)

    15.11.1941

    In einer Mitteilung im VO-Bl. d. W-SS v. 15.11.1941, Ziff. 442, wurde bereits auch auf die Lehrküche in Dachau Bezug genommen, diese war aber im September 1942 noch nicht in Betrieb.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340, Anm. 560,, vgl. Pohl an Himmler v. 9.9.42, BDC-Akte (SSO) Oswald Pohl)

    00.01.1942

    Die Lehrküchen unterstanden seit Anfang 1942 dem Amt B I/3 des WVHA

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342)

    06.03.1942

    In der SS-Lehrküche Oranienburg arbeiteten auch einige KL-Häftlinge als Hilfskräfte. Nach einer Übersicht des Arbeitsdienstbüros waren am 6.März 1942 drei Häftlinge dort eingesetzt,

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344, Anm. 579 AS R 35/14)

    00.08.1942

    Im August 1942 fragte Himmler mit Schreiben vom 12.8.1942 bei Pohl nach, wie weit die geplante Einführung der Kochlaufbahn gediehen sei; ohne diese sei an eine Änderung und Verbesserung der Truppenernährung nicht zu denken.

    Pohl legte in seinem Schreiben v. 9.9.1942 daraufhin umgehend einen Entwurf über die Laufbahnbestimmungen für SS-Truppenköche und SS-Küchenmeister vor.

    Die Einführung zog sich jedoch noch bis 1943 hin.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 343, Anm. 575)

    00.09.1942

    Bis September 1942 wurden ca. 500 SS-Angehörige in Oranienburg in 21 Küchenlehrgängen zu SS-Truppenköchen ausgebildet.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344 oben)

    05.10.1942

    Am 5.10.1942 erteilte der RFSS den Befehl zur Einrichtung des „Hauses der schlechten Truppenverpflegung.

    Dieses war, laut Vorschlag von Oswald Pohl vom 9.9.1942, „... im Zusammenhang mit der SS-Lehrküche Oranienburg zu schaffen...“

    Offenbart geschah dann aber nicht mehr viel. In der folgenden Zeit wurde die Bedeutung des Befehls von der WVHA-Administration eher heruntergespielt. Der Chef des Amtes B I (Verpflegungswirtschaft), Tschentscher, gab nach dem Krieg an, die Sache sei „einmal ein Einfall von Himmler gewesen und damit hatte es sich auch sein Bewenden nachher, also ,da haben wir dann dazu etwas gelächelt und den Kopf geschüttelt und Kenntnis genommen, und damit was es aus...“

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342 - 343, Anm. 570 – 573, Einrichtung geht aus dem VO-Bl. d.W-SS v. 15.5.43, Ziff. 192, 2.Absatz hervor, Anm. 574 Aussage Tschentscher)

    00.00.1943

    Ab 1943 variierte die Dauer der Kochlehrgänge zwischen zwei und vier Wochen.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344)

    00.05.1943

    Im Mai 1943 führte das Amt B I/3 in Dachau sogar einen Lehrgang für KL-Häftlinge durch, die als Köche in den Häftlingsküchen tätig war.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342)

    15.05.1943

    Im Verordnungsblatt der Waffen-SS vom 15.5.1943, Ziffer 192, gab der RFSS in der Waffen-SS die in Kürze geplante Einführung einer Laufbahn als SS-Truppenkoch und SS-Küchenmeister bekannt. Als Anreiz wurde allen, die nach 12-jähriger Dienstzeit als Koch aus der Waffen-SS ausscheiden würden, eine gesicherte Existenz als Gastwort oder Pächter von Betrieben in Gemeinschaftshäusern in Aussicht gestellt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 343, Anm. 576)

    13.09.1943

    Zur Lehrküche in Beneschau vgl. RS des WVHA (B1) v. 13.9.1943

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340, Anm. 560, BA B NS 3-490)

    01.10.1943

    Erst im Verordnungsblatt der Waffen-SS v. 1.10.1943, Anlage 2, veröffentlichte das WVHA die „Ausführungsbestimmungen zur Einführung der Laufbahn des SS-Truppenochs und SS-Küchenmeisters der Waffen-SS“; war aber bereits abgedruckt in Wirtschafts- und Verwaltungs-Anordnungen v. 1.9.1941, Ziffer 71.

    Darin war vorgesehen, dass SS-Truppenköche im Laufe ihrer Ausbildung zweimal einen Lehrgang an einer SS-Lehrküche absolvieren mussten; der erste diente der praktischen Unterweisung der Ernährungskunde, der zweite vor allem der Verwaltungskunde der Küchenwirtschaft – „Küchenbuchführer-Lehrgang“.

    Außerdem war ein Trichinenschau- und Fleischbeschauer-Lehrgang vorgeschrieben.

    Nach erfolgreiches 3 ½-jähriger Tätigkeit hatten die Truppenköche bei 12-jähriger Dienstverpflichtung die Möglichkeit, zum SS-Küchenmeister aufzusteigen. Dazu war unter anderem der Besuch eines sechswöchigen SS-Küchenmeisterlehrgangs erforderlich. Derartige Kurse fanden nur in der Lehrküche Oranienburg statt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 343, Anm. 577)

    03.02.1944

    SS-Lehrküche Oranienburg

    2.SS Truppenkoch und Küchenbuchführerlehrgang 03.02.44-01.03.44

    20.04.1944

    SS-Lehrküche Dachau 47.Kochlehrgang v. 20.4.44 – 17.5.44

    (Foto SS-Lehrküche Dachau in DF 4/74 Umschlag hinten innen, in Oranienburg v. 20.5. – 17.6.44 lief der 48.Lehrgang, bis dahin wurden in Oranienburg ca. 1750 Truppenköche, Küchenbuchführer und Küchenmeister ausgebildet, s.a. Kaienburg, Sachsenhausen, S. 344))

    20.05.1944

    In der Zeit vom 20.5. – 17.6.1944 fand der 48.Lehrgang in Oranienburg statt. Bis dahin wurden in Oranienburg ca. 1750 Truppenköche, Küchenbuchführer und Küchenmeister ausgebildet.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344, Anm. 578, vgl. Pohl an Himmler v. 9.9.42, Ausarbeitungen Wolfgang Vopersal „SS-Lehrküchen“ und „SS-Lehrküche Oranienburg“ in BA-MA N 756/10 , VO-Bl. d. W-Ss v. 15.4.43, Ziff. 145)

    20.07.1944

    -SS-Lehrküche

    - 6.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 20.07.44-16.08.44

    16.11.1944

    10. SS-Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 16.11.1944-13.12.1944

    (BA-MA N 756/10a, Fotografie)

    00.11.1944

    53.Kochlehrgang an der „Lehrküche der Waffen-SS“ im November 1944 (Fundstelle Ebay)


    19.02.1945

    23.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Oranienburg 19.02.45 – 16.03.45

    57.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Dachau 19.02.45 – 16.03.45

    13.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 19.02.45 – 16.03.45

    16.04.1945

    59.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Dachau 16.04.45 – 11.05.45

    15.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 16.04.45 – 11.05.45

    Hallo Lukas,

    also ich habe die „Bücher“ mal „gequält“, aber bin auf der Suche nach dem Namen „Pachia“ auch nicht weitergekommen. Vielleicht solltest Du noch mal bei dem Volksbund nachfragen, w o denn dieser Heldenfriedhof liegen soll??


    Was ich gefunden habe:


    Das Feldlazarett (mot) 44, das bei der Verlegung der 44.Inf.Division nach Ungarn November 1944 in Galiera (bei Padua, seit Anfang Juli 1944) verbleib, übernahmen dort am 1.5. 1945 die Amerikaner. Chef ObStabsarzt Dr. Wöhrlein,

    Das Lazarett stand dann 2 Monate in Diensten der Amerikaner. Während dieser Zeit übernahm es Verwundete von anderen deutschen Lazaretten, bis es am 26.Juni 1945 aufgelöst und das Personal in das Gefangenenlager Ghedi abtransportiert wurde.

    Auch nach der Kapitulation wurde die Verständigung der Angehörigen Verstorbenen unter Beifügung eines Fotos der Grabstätte fortgeführt. Die Beförderung der Benachrichtigung übernahmen die Amerikaner.

    (Hermann Agis, Das Ende am Plattensee. Die 44.Inf.Div. „Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister im Endkampf, Verlag Buchdienst Südtirol, Nürnberg, 2006, S. 13, S. 474 unten – S. 475)

    Bei dem Ort „Galiera“ handelt es sich eventuell um Galliera Veneta Padua

    https://www.google.com/maps/pl…3d45.6653505!4d11.8360027

    Ghedi

    https://www.google.com/maps/pl…!3d45.406043!4d10.2755113

    Das Lazarett wurde aber laut obigen Angaben bereits am 26.6.1945 aufgelöst???? Wie kann dann jemand dort am 8.8.45 versterben.

    Wenn es aber der 8.2.1945 ist, könnte das evtl. sein, dass ein Angehöriger der 16.SS-Div. dort versorgt wurde, aber: dann müsste der Friedhof in der Nähe sein, denn man wird den Toten nicht unbedingt km-weit vom Lazarett transportiert haben???

    Ist „Pachia“ evtl. falsch und man meinte „Padua“ bzw. Galliera Veneta Padua????

    Tut mir leid, mehr fällt mir im Moment nicht ein!!

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Lukas,



    okay, Du hast gewonnen, d a s ist jetzt kein Datum, was ich erwartet habe!!!!! :)


    Wie man am 8.8.1945 im Feldlazarett 44 versterben konnte, kann ich jetzt auf Anhieb nicht beantworten, da muss ich selber erst mal suchen...8)


    Ich schau mal morgen in "die Bücher"....


    Aber vielleicht ist ja jemand schneller!!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Lukas,



    vielen Dank, wann ist er verstorben? Die 44.I.D. bzw. Reichs-Grenadier-Division Hoch- und Deutschmeister war in Italien 1944... ebenso wie die 16.SS-Div.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Tobias,


    versuch es mal per Fernleihe ;)


    und für den Anfang würde das Buch von Rolf Michaelis als Übersicht sicher reichen! Was dann noch "fehlt" könnte man hier ergänzen versuchen...

    Aber auch in der Divisionschronik werden sicher nicht alle Fragen beantwortet...

    der Weg eines einzelnen Soldaten war durch so viele Dinge beeinflusst, die man ohne detaillierte Angaben nicht unbedingt immer nachvollziehen kann... leider


    Herzliche Grüße Roland


    PS: danke für "Blumen", leider nur, wenn es die Zeit erlaubt...

    Hallo Lukas,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Würdest Du b i t t e alle Informationen angeben, die Dir vorliegen, bevor wir in "heiteres Rätselraten" ausbrechen...


    Also wer wann wo vermisst???


    Das SS-Pz.Gren.Rgt. 36 gehörte zur 16.SS-Pz.Gren.Div.....


    Bei der Durchnummerierung der Feldtruppenteile der Waffen-SS durch den Befehl des SS-FHA, Amt II, Org.Abt Ia/II,Tgb.Nr. 1574/43 gkdos vom 22.Oktober 1943, betr. Bezeichnung der Feldtruppenteile der Waffen-SS, waren für die nun als „14.Galizische SS-Freiw.Division” nur zwei Grenadier-Regimenter, die SS-Freiw.Gren.Rgt. 29 und 30, genannt; ebenso die 15. Lettische SS-Freiw.Division mit den SS-Freiw.Gren.Rgt. 31 und 32.


    Da aber diese beiden Divisionen bereits seit der Aufstellung und nach ihrer Soll-Gliederung über drei Grenadier-Regimenter verfügten, mußte der Befehl des SS-FHA, Amt II, Org.Abt. Ia/II, Tgb.Nr. II/ 9542/43 geh. vom 12.November 1943, betr. Bezeichnung der Feldtruppenteile, daraufhin die ganze bisherige nachfolgende Durchnummerierung bei den anderen Verbänden der Waffen-SS nochmals ändern.

    Das führte zu einer weitführenden Umbenennung der folgenden SS-Freiwilligen-Grenadier-, Panzer-Grenadier- und Grenadier-Regimentern.


    Während die

    14.Galizische SS-Freiw.Division nun über die SS-Freiw.Gren.Rgt.er 29, 30 u. 31 verfügte (B/T, Bd.4, S. 29),

    waren es nun bei der 15.Lettischen SS-Freiw.Division an Stelle der

    SS-Freiw.Gren.Rgt.er 31 und 32 die SS-Freiw.Gren.Rgt.er 32, 33 u.34

    (B/T, Bd.4, S. 77), bei der

    16.SS-Panz.Gren.Division “Reichsführer-SS” wurden aus den

    SS-Panz.Gren.Rgt.ern 33 und 34 die SS-Panz.Gren.Rgt.er 35 und 36

    (B/T, Bd.4, S. 118), für die

    17.SS-Panz.Gren.Division “Götz von Berlechingen” wurden aus den

    SS-Panz.Gren.Rgt.ern 35 und 36 die SS-Panz.Gren.Rgt.er 37 und 38

    (B/T, Bd.4, S. 148) und daher kamen für die 1.SS-Infanterie-Brigade (mot) an Stelle der

    SS-Gren.Rgt.er 37 und 38 die SS-Gren.Rgt.er 39 und 40.

    (B/T, Bd.4, S. 180)

    Bei der „(2.) Lettischen SS-Freiwilligen-Brigade“ wurden aus den

    SS-Freiw.Gren.Rgt.er 39 und 40 die SS-Freiw.Gren.Rgt.er 42 und 43

    (B/T, Bd. 5, S. 101 und 102)




    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Willekem,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Aus der Führerliste von John P. Moore


    Willeke, Alfred, geb. 24.12.12 Jena, SS-Nr. 222 830

    Februar 1943 Oscha. in 1./Stu.Gesch.Abt.2

    August 1944 Untersturmführer im WVHA , keine genauere Angabe, wo eingesetzt.


    Aber da John seine Angaben aus Personalakten bezieht, dürfte im BA Berlin wohl seine Akte liegen.

    Also abwarten!


    Herzliche Grüße Roland