Posts by RolandP

    Hallo Werner,


    vielen Dank für die Aufklärung Deines Interesses,


    es hilft dann ungemein, wenn Du mal das einstellst, was DU bereits herausgefunden hast, und d a n n kann man eventuell ergänzen, was fehlt....

    warum soll man sich doppelte Arbeit machen und Bücher durchsehen, die DU bereits abgearbeitet hast!!


    Das Internet ist nur so schlau wie die Leute, die es füttern...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    um nicht extra ein neues Thema aufzumachen und weil es ja weitläufig um die Division geht:



    eventuell ist ja bekannt, dass im Internet ein Konvolut angeboten wird, wo es u.a. um das Artillerie-Regiment 327, Feldpostnummer 26885, geht...



    aus dem Schreiben vom 4.Januar 1944 aus Wien an die „....vorgesetzte Dienststelle (Division) der Einheit Feldpost 26885


    „... Ich überreiche nachstehendes Memorandum zum Heldentode meines einzigen Sohnes Leutnant Friedrich Buschman, der am 15.Oktober 1943 in den Kämpfen bei Kiew gefallen ist.


    Ich fühle mich verpflichtet, eine Reihe von Tatsachen zur Kenntnis zu bringen, da die Vermutung nahe liegt, dass der Tod meines Sohnes im Zusammenhang mit der Enthebung des Obersten Bernhard vom Kommando des A.R. 327, Feldpost 26885, und des Major Fecker als Abteilungskommandant dieses Regimentes, Feldpost 27678. Meine Kenntnis dieser Tatsachen stammt aus einer Reihe von Feldpostbriefen meines Sohnes, teilweise aus Mitteilungen seines Kameraden Leutnant Walter Böhm, der eine Batterie des Regimentes führte.


    Mein Sohn ist auf Grund des Studiums der Meteorologie, welches er anlässlich eines Studienurlaubes absolvierte, mit 31.Juli 1943 zu O.K.H. P.A. A.G.P. I/4 Abt. B II Nr. 305.543 vom 21.Juli 1943 zum 6/ALR mot. 3 abkommandiert worden. Diese Abkommandierung wurde Ende Juli oder anfangs August 1943 im Regimentskommandobefehl verlautbart, doch weigerte sich Oberst Bernhard, die Inmarschsetzung durchzuführen. Dazu ist zu bemerken, dass nach den Briefen meines Sohnes und dem Bericht des Leutnant Walter Böhm bis Ende August 1943 im Abschnitt des Regimentes Ruhe herrschte und dass eine Reihe überzähliger Offiziere zur Verfügung stand. Trotzdem wurde ein Ersatzmann angefordert, der am 1.September 1943 in Gestalt des Leutnant Jaros eingetroffen ist. Trotzdem wurde von Oberst Bernhard durch weitere 6 Wochen, also bis zum Tode meines Sohnes die Abkommandierung vereitelt. Die Gründe dafür werden aus meinen späteren Ausführungen zu erraten sein und liegen zweifellos in einer persönlichen Animosität gegen meinen Sohn.


    Mein Sohn machte als A.V.T. bei der Abteilung Major Fecker die schweren Rückzugskämpfe von der Gegend von Kursk bis Kiew mit. Bei Kiew musste er wegen Sehstörungen und Nachtblindheit auf Anordnung des Truppenarztes Dr. Pichler zur Augenuntersuchung in das Lazarett nach Shitomir gebracht werden. Aus einem mir jetzt zukommenden Brief des Regimentsadjutanten Hpt. Berger erfahre ich, dass auch Herzbeschwerden vorlagen. Nach kurzem Aufenthalt im Lazarett erhielt er eine Brille und wurde als frontdiensttauglich am 12.Oktober 1943 wieder zum Regiment geschickt. Seine Stelle im Stabe der abt. Fecker war besetzt, er wurde als Beobachtungsoffizier zur Abteilung Oberstleutnant Kassner Feldpost 03280 A eingeteilt und ist auf einer B-Stelle nach drei Tagen, also am 15.Oktober 1943 gefallen. Oberst Bernhard hat also einen Offizier, der schon längst, jedenfalls aber spätestens gelegentlich der Abgabe ins Lazarett auf Grund seiner Abkommandierung in Marsch zu setzen war und der infolge der vorhergegangenen Augen- und Herzbeschwerden sicherlich als Beobachtungsoffizier noch gar nicht geeignet war, auf eine B-Stelle geschickt, auf der – wie ich später erwähnen werde – knapp vorher 8 Offiziere gefallen waren. Als Besonderheit will ich bemerken, dass mein Sohn, als nicht mehr zum Regiment gehörig, von der Urlaubsliste gestrichen worden war.


    Durch Leutnant Böhm erfuhr ich, dass Oberstleutnant Kassner, dessen Abteilung meine Sohn zugeteilt wurde, von Oberst Bernhard den ausdrücklichen Befehl erhielt, meinen Sohn als B-Offizier in die Batterie des Obltn. Singer einzuteilen, das heißt, ihn auf eine B-Stelle zu stellen, auf der hintereinander 8 Offiziere in kürzester Zeit gefallen waren. Es war von den Offizieren der Abteilung wiederholt gemeldet worden, die B-Stelle sei den Russen vollkommen bekannt und müsse verlegt werden. Oberst Bernhard beharrte darauf, dass die B-Stelle auf diesem Punkt zu belassen sei und verlangte ausdrücklich, dass mein eben aus dem Lazarett gekommener Sohn ungeachtet der Abkommandierung auf die B-Stelle zu schicken sei.


    Mein Sohn fiel am 15.Oktober 1942 mittags im Nahkampf mit den in den Graben eingedrungenen Russen durch Herzschuss. Er wurde in der folgenden Nacht von Oberstlt. Kassner und Ltn. Böhm geborgen, welcher – abgesehen von den Wertsachen – einen Entwurf einer Meldung an das Reg.Kom. über die Rückzugskämpfe der Abt. Major Fecker vorfand, der auf Grund des Kriegstagebuches verfasst war. Diese Meldung wurde an die Division weitergeleitet und wurde Major Fecker vom Abt.Kom. enthoben. Späterhin wurde auch Oberst Bernhard seines Kommandos enthoben. Inwieweit dieser Entwurf mit der Enthebung des Oberst Bernhard in Zusammenhang steht und ob derselbe von dem Inhalt des Kriegstagebuches und des Entwurfes Kenntnis hatte, ist mir nicht bekannt...

    (Der Sohn „...zeichnete sich durch besondere Fähigkeit für Mathematik und Physik aus und wurde deshalb auch beim Vermessungstrupp eingeteilt. Seine ungewöhnliche Begabung erregte während des Studienurlaubes in der Dauer eines Semesters hohes Interesse der Professoren...und verschiedene Forschungsstellen bemühten sich, unabhängig von einander, seinen Einsatz für kriegswissenschaftliche Forschung durchzusetzen. Es sind ...Ansuchen an Oberst Bernhard gerichtet worden...“, wurden aber „... von Oberst Bernhard abgelehnt! ...“)


    Die persönliche Animosität des Oberst Bernhard gegen meinen Sohn ergibt sich wohl am besten daraus, dass er sich nicht nur auf die Ablehnung dieser Ansuchen beschränkte, sondern ihm am 18.VII.1943 durch Major Fecker mitteilen ließ, er wünsche die sofortige Abstellung dieser „Aktionen“, von denen, wie dargetan – mein Sohn vielfach überhaupt nichts wusste.


    Im Frühjahr 1943 erschien eine Verordnung, dass alle Offiziere mit meteorologischer Vorbildung dem Heereswetterdienst zu melden sind...


    ... obwohl er meinen Sohn von der Regimentsurlaubsliste gestrichen hatte, er hat ihn trotz der Abgabe in das Lazarett auch nach seiner Rückkehr von dort wieder nicht in Marsch gesetzt, obwohl sein Posten als Führer/Leiter des Vermessungstrupps inzwischen besetzt war. Es kann daher nur der Schluss gezogen werden, dass er ihn bewusst auf eine B-Stelle eingesetzt hat, die nach Ansicht sämtlicher Offiziere als verlorener Posten angesehen werden musste, da auf derselben knapp vorher schon 8 Offiziere gefallen waren.


    Es kann nicht verantwortet werden, dass ein Offizier, der zur geistigen Elite seines Volkes gehörte und berufen war, seinem Vaterlande noch große geistige Leistungen zu erbringen, in sinnloser Weise an einer Stelle geopfert wird, an der schon vorher 8 wertvolle Offizier gefallen waren. Wenn dieses Vorgehen seine Sühne erfährt, kann sie zwar dem Vaterlande nicht mehr eine unersetzliche Begabung und mir nicht meinen Sohn wiederbringen, es kann aber verhindert werden, dass auf diese Weise noch weiteres wertvolles deutsches Blut sinnlos vergossen wird...“

    (Fundstelle Ebay)


    Friedrich „Fritz“ (von) Buschman habe ich leider nicht beim Volksbund online gefunden...



    Feldpostnummer 26885

    (25.9.1940-15.2.1941) Regimentsstab Artillerie-Regiment 327.


    Feldpostnummer 27678

    (25.9.1940-15.2.1941) Stab II u. 4.-5. Batterie Artillerie-Regiment 327

    (15.2.1942-30.7.1942) Stab II u. 4.-6. Batterie Artillerie-Regiment 327

    (24.8.1943-5.4.1944) gestrichen am 13.3.1944


    Feldpostnummer 03280

    (15.7.1942-24.1.1943) Stab I u. 1.-3. Batterie Artillerie-Regiment 327,

    (25.1.1943-31.7.1943) Stab IV u. 10.-12. Batterie Artillerie-Regiment 327,

    (7.11.1944-Kriegsende) 11.12.1944 12. Batterie Artillerie-Regiment 327, 21.3.1945 gestrichen.


    Es existiert auch noch


    ein Feldpostbrief, datiert "im Felde, 19.4.43", signiert "Fritz", mit handschriftlicher Angabe der Feldpostnummer (27678 A = AR 327, Stab, 2. Abteilung), gerichtet an seinen Onkel Richard Kaan

    Über den bisherigen persönlichen Verlauf des Feldzugs, recht salopp geschrieben. Er "...knobelt Feindbatterien nach ihren Mündungsfeuern aus, um ihnen dann eins aufs Dach geben zu können, was auch schon einige Male gelungen ist. Man kann das aber Gott sei Dank sehr schön vom Schreibtisch aus machen ..." Außer betreibt er sein "Physikstudium privat weiter."


    ein Feldpostbrief, datiert 21.6.43, signiert "Fritz", mit handschriftlicher Angabe der Feldpostnummer (27678A).

    "... ich liege am Stejm-Abschnitt südlich Rylsk, einige Dutzend km von Rylsk entfernt."


    ein Feldpostbrief mit Feldpoststempel (27678 A) gerichtet an den Onkel Richard Kaan mit der Feldpostnummer 40092 (= 6. (Turkest.) Kompanie Nachschub-Bataillon 102?), der in der Nähe von Friedrich von Buschman stationiert ist.

    Absenderangabe "Lt. Buschman 27678-A"; Poststempel vom 15. August 1943

    "... Es wäre wirklich sehr nett, wenn Du mich besuchen könntest, ich werde wohl kaum solange wegkönnen. Wir liegen am Steym südlich Rylsk. Vor einigen Tagen erschien ein Div.-Befehl, nach dem ich mit Wirkung vom 30.7. zur 6. Bttr. / A.L.R. 2 (mot.) in Jüterbog versetzt bin. Muß aber laut Oberst noch hierbleiben, bis Ersatz kommt. Das dauert wohl noch eine gute Weile, da müßte man schon aus Aberglauben versuchen, zu Zusammentreffen zu schaukeln, bevor ich zum Heereswetterdienst abdampfe. ... Sonst geht es uns hier ganz gut, ab und zu führt der Iwan einen kleinen Zirkus auf, bei dem er sich aber bis jetzt immer blamiert hat...."


    Vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

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    • Buschmann a.jpg

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    • AR 327 a.jpg

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    Hallo zusammen,


    ich hänge das mal mit hier dran, weil hier ja auch weitläufig die 75.I.D. erwähnt wird und nicht extra ein Thema aufmachen wollte...



    gefunden habe ich einen Bericht von einem K. Schölzke, „Gedanken eines ehemaligen Offiziersburschen“, der zunächst in der Zeitschrift „Alte Kameraden“ April 1976, Nr. 4 veröffentlicht wurde und dann im Kreiskalender 1978 für den Heimatkreis Königsberg-Neumark, 26.Jahrgang, Hrsg. Otto Meyer, Braunschweig



    Schölzke beschreibt, wie er über ein Marschbataillon im Spätsommer 1941 zum Stab der 75.Division kam, erwähnt

    die Generale Hammer, Siebert und Beukemann,

    den Kraftfahroffizier, Leutnant Zirbel, gefallen als Hauptmann im Sommer 1942,

    Leutnant Vilmar

    Hauptmann, dann Major Nelte, Kommandanten des Stabsquartieres,

    Rittmeister von Hagen,

    Major Olaf von Bandemer...


    Vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo J.H.,


    vielen Dank!!


    In der Mitteilung des SS-Führungshauptamtes, Kriegsgeschichtliche Forschungsabteilung der Waffen-SS, Az. : 16/2.42/Ke./Ba., Oranienburg, den 17.2.1942, an das SS-Führungshauptamt, Kommandoamt der Waffen-SS, Abteilung IIa, Berlin-Wilmersdorf. Kaiserallee 188, heißt es betreffend „...Meldung des Todes des SS-Oberführers Dr. Rudolf Krieger, geboren 31.7.1883, SS-Nr. 276 818...


    Der SS-Oberführer Dr. Rudolf Krieger, Leiter der Kriegsgeschichtlichen Forschungsabteilung der Waffen-SS, Oranienburg, ist am 16.Febr. 1942 an den Folgen eines Gehirnschlages plötzlich verstorben.



    Bis zur Neubesetzung der Dienststelle als Dienststellenleiter hat SS-Sturmbannführer von Dalwig vertretungsweise die Dienststelle übernommen...“

    Gez. Unterschrift (keine) SS-Obersturmführer


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo zusammen,



    ich habe vor einiger Zeit im WWW durch Zufall Schreiben gefunden, die den Unfalltod des Oberleutnants Fritz Häfner, Divisionsnachschubführer 323 betreffen...



    Am 21.4.1943 schrieb der Oberleutnant Gerlacher, Fahrkolonne 3/323, an den Kommandeur der Div.Nachsch. Truppen 323 betr. „Unfall des Obltn. Häfner, Dinafü 323“..

    „.... Nach Übernahme der Kolonne anlässlich meiner Rückkehr aus Bachmatsch setzte ich zur weiteren Förderung des Ausbildungsstandes meiner Zug- und Gruppenführer regelmäßige Reitstunden ab. Oblt. Häfner, der schon im Jahre 1941 in Frankreich bei mir geritten hatte und später, sobald sich eine Gelegenheit bot, mit meinen Pferden ausritt, fragte zu gleicher Zeit bei mir an, ob nicht wieder die Möglichkeit zum Reiten bestehe. Wir ritten einige Male gemeinsam in die Umgebung von B....

    Mit H. Häfner stellten sich zugleich auch Obltn. Frenzel, Oberarzt Dr. Auer, Feldlazarett in B. und verschiedene Offiziere der hier liegenden Einheiten als Gastreiter ein...

    H. Häfner teilte ich die 7 jähr Trakehner Stute „Perle“, ein ruhiges, zugerittenes Pferd zu, dass er regelmäßig, auch am Unglückstage, geritten hat...“ (nur S. 1 vorliegend)



    Major Thom, Kommandeur der Div.Nachsch. Truppen 323, Feldpostnummer 39880, schrieb am 25.April 1943 an die Mutter des Verunglückten

    „.... Durch Oberarzt Dr. Zink werden Sie inzwischen über das verhängnisvolle Unglück unterrichtet worden sein, das den Tod Ihres lieben Sohnes zur Folge hatte. Als selten passionierter und guter Reiter hatte er in den letzten Wochen am Schulreiten einer Abteilung teilgenommen, so auch am Mittwoch, den 21.4. um 14 Uhr. An diesem Tage ritt er wie immer die ostpreußische Schimmelstute „Perle“, ein gut durchrittenes und sicheres Pferd, und als er im Begriff war, im Sprunggarten zum dritten Mal ein leichtes Hindernis zu nehmen, stürzte er so unglücklich, dass eine sofortige schwere Besinnungslosigkeit eintrat. Obwohl ärztliche Hilfe augenblicklich zur Stelle war und seine Überführung in das nahe Feldlazarett erfolgte, konnte, da ein Halswirbel gebrochen war, eine Besserung nicht erreicht werden und, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben, verschied er um 16.35 Uhr.


    Am Karfreitag, den 23.4.1943, 15 Uhr, haben wir ihn mit allen militärischen Ehren und im Beisein des katholischen Feldgeistlichen auf dem Heldenfriedhof in Beljopolje zur letzten Ruhe gebettet...“

    (Nur S. 1)


    In einem weiteren Brief (Datum nicht sichtbar, bezieht sich auf eine Schreiben vom 27.5.1943) heißt es dann:

    „... Beiliegend einige Aufnahmen von der Besetzung Ihres lieben Sohnes. Wenn diese auch nicht besonders deutlich sind, veranschaulichen sie doch das Wesentliche. – Als wir am 15.3. in die Stadt Bjelgorod einzogen und die Kommandanturgeschäfte übernahmen, sah der Heldenfriedhof nicht gut aus. Ihr Sohn war es, der die Anregungen der Feldgeistlichen aufgriff und eine Erweiterung und Verschönerung desselben betrieb, mit Leidenschaft betrieb, es verging kein Tag, dass er an Ort und Stelle war, um nach dem Rechten zu sehen. Es wurde angrenzendes Gelände planiert, der Friedhof vergrößert, das Ganze mit einer Hecke umpflanzt, die jetzt prächtig grünt, die Grabhügel wurden einheitlich aufgeworfen, mit einheitlichen Kreuzen versehen, die Gänge unkrautfrei gemacht und mit Kies befahren, zuletzt das große Kreuz in der Mitte gesetzt. Kaum aber war die Arbeit beendet, der Friedhof würdig gestaltet, hat es Gott gefallen, für Fritz den ersten Platz auf ihn zu bestimmen...


    Tatsache ist, dass er an den kampfreichen und überaus anstrengenden Wochen des Januar/Februar besonders schwer zu tragen hatte, weil er an einem durch Kälte und Schmutz verursachten nässenden Gesichtsausschlag litt, dazu an einer beiderseitigen Sehnenscheidenentzündung, die ihn arg behinderte. Wenn er trotzdem in beispielhafter, besonders tapferer Weise seinen Mann gestanden hat, wofür er zu unserer Genugtuung mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde, so dadurch, dass er seine letzten Energien und Reserven mobilisiert hatte. Als wir dann Anfang März in ruhige Verhältnisse kamen, war es geradezu ein Vergnügen zu sehen, wie rasch sich seine Gesundheit besserte...


    Zum Stabe war inzwischen noch Oberltn. Frenzel getreten, ein sehr musik-freudiger Herr, der sehr gut zu Fritz passte. In ihrer gemeinschaftlichen Wohnung wurden nun mit einem russischen, sehr gut klavierspielenden Lehrer kleine Kammermusikabende veranstaltet...“ (Nur S. 1)


    Es handelt sich also um

    Oberleutnant Fritz Häfner, geb. 22.03.1914 Würzburg

    Todes-/Vermisstendatum: 21.04.1943

    Todes-/Vermisstenort: Feldlaz. mot. 168 Belopolje

    Fritz Häfner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow (UA).

    Endgrablage: Block 14 - Unter den Unbekannten




    Bei der Suche nach dem am 21.4.1943 verstorbenen Häfner fand ich einen weiteren Oberleutnant, der aber bereits am 13.4.1943 verstarb...

    Oberleutnant Otto-Philipp Häfner, geb. 07.09.1909 Köln

    Todes-/Vermisstendatum: 13.04.1943

    Todes-/Vermisstenort: Krgslaz.2/521 mot. Smolensk

    Otto-Philipp Häfner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Smolensk-Nishnjaja Dubrowinka.

    Endgrablage: auf diesem Friedhof,

    er sei hier einfach mit genannt...


    vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    hinsichtlich des späteren Oberleutnants der Luftwaffe Heinz Amschl waren vor einiger Zeit Unterlagen im WWW zu finden,



    Angaben aus der Offiziersliste der Luftwaffe:

    AMSCHL, Heinz. (DOB: 17.05.14 in Innsbruck). (W.B.K. Deutsch Krone). 01.02.40 SS-Führeranwärter at SS-Junkerschule Bad Tolz, trf to FFS A/B 4 Prag-Gbell. 1941 trf to FFS A/B 120. 15.02.42 appt Adj. Fl.Ausb.Rgt. 41 Frankfurt/Oder. 10.01.43 trf to Feld-Ausb.Rgt.d.Lw. 4 as a Zugfuhrer. 13.03.43 temporary duty with Luftdienstkdo. Leipzig-Mockau. 15.05.43 trf to Luftdienstteilkdo. 1/68 as Fuhrer (still 15.06.44). 01.07.43 promo to Oblt. (Kr.O./Fl.). 18.07.43 Oblt., Ordensjunker trainee for future NSDAP functionaries at Vogelsang and Crossinsee. 10.07.44 trf to Lehrkdo./ Fl.Ziel Div. as a Flugleiter (still 15.10.44). 01.12.44 trf to Fsch.Jg.Pz.Korps Hermann Göring.



    Aus einer Laufbahnbescheinigung:

    24.01.35 – 31.03.38 5./SS „Deutschland“


    19.02.35 SS-Mann


    01.10.36 SS-Rottenführer


    01.04.37 SS-Unterscharführer


    24.12.37 SS-Scharführer


    01.04.38 – 31.01.39 1./SS „Der Führer“




    27.08.39 – 31.10.39 2./SS „Adolf Hitler“


    01.11.39 – 29.02.40 SS-Junkerschule Tölz


    01.02.40 SS-Oberscharführer und Führeranwärter




    01.03.40 – 05.06.40 Fl. F. Führer Schule A/B 4 Prag


    01.03.40 als Feldwebel übernommen


    06.06.40 – 07.08.40 Fl. F. Schule A/B 117 Kamenz/Sa.


    01.10.40 Oberfeldwebel


    01.10.40 Offz. Anwärter


    14.10.40 – 27.03.41 Stuka-Schule 2 Graz


    28.03.41 – 13.05.41 Fl. F. Schule A/B 120


    01.04.41 Leutnant


    14.05.41 – 06.06.41 Aufkl. Fl. Schule Brieg


    07.06.41 – 01.08.41 Fl. F. Schule A/B 120


    01.08.41 – 31.01.42 Wehrmachtbefehlshaber Ukraine


    01.02.42 Fl. Ausb. Rgt. 41

    (Nachweis der militärischen Laufbahn des Leutnant (Kr.O) Heinz Amschl, Auszug aus dem Wehrpass, II./Fliegerausbildungsregiment 41, Königsberg/Nm, den 4.3.1942, F.d.R. gez. Hansen, Oberstleutnant, aus UNTERLAGEN des Leutnants Heinz Amschl, 1935-40 i. d. W-SS, Stand. "Deutschland" u. Junkerschule Tölz, 1942 im Fl.Ausb.Reg. 41, Laufbahnnachweis; Unterrichtsunterlagen (Formal-Dienst); Aufsätze zu versch. Themen (auch von anderen Personen), ges. ca. 90 Blatt)



    Vielleicht mal interessant...



    Herzliche Grüße Roland

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    Hallo zusammen,


    laut Eintrag im Lexikon der Wehrmacht:

    „... Das Stellungsbau-Pionier-Bataillon 787 wurde am 25. September 1943 in Engerau, im Wehrkreis XVII, aufgestellt. Dabei wurden auch 300 Mann vom Wehrkreis VII verwendet. Das Bataillon wurde als Heerestruppe zu 4 Kompanien aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde das Bataillon in den Osten verlegt. Im Juni 1944 wurde das Bataillon zum Baupionier-Bataillon 787 umbenannt. Das Bataillon wurde im Herbst 1944 bei der 1. Panzerarmee in den Karpathen eingesetzt. 1945 wurde das Bataillon noch immer bei der 1. Panzerarmee in Mähren eingesetzt...“

    http://www.lexikon-der-wehrmac…Gliederungen/Pioniere.htm



    Aus einem vor einiger Zeit angebotenem Fotoalbum eines Angehörigen der 1.Kompanie – das mir aber n i c h t vorliegt - gehen ein paar Details zum Einsatz und zu den Einsatzorten hervor.



    Dieses Album „Urlaubs- und Kriegsfahrten 1943 – 1949“ (104 Fotos, jeweils untertitelt, 1 loses Foto) wurde von einem ungenannten Landser des Bau-Pionier-Bataillons 787 angelegt. Er beginnt 1943 in Engerau nahe Pressburg (Bratislava) mit der Ausbildung, 1943 ist er bereits in Russland (Ukraine), 1944 dann am Rückzug in Polen in der Weichselstellung, später 1944 über den Tatrapaß (Karparten) in der Slowakei, 1945 geht es von dort ins Sudetenland, wo er in Brockersdorf das Kriegsende erlebt.


    Die folgende Beschreibung ist stichwortartig und auszugsweise in chronologischer Reihenfolge, woraus auch der "Marschweg" der Einheit genau nachvollziehbar wird:

    „Unter den Soldaten“ Engerau (heute Petržalka ): Marschkompanie, 2.Zug - CSR Bunker - Rußland 1943: Kopnino am Jasma-See - Unsere Villa - Melnizza am Jasma-See - Bunkerbau am See - im Walde - Panjekutscher - Marsch nach Nikitino - Strassenbau - Holzknecht in Rossolowo 1943 - Marsch nach Makaweizewo 1944 – Mittagsrast auf dem Marsch nach Makaweizewo (Winteruniform) - Abtransport nach Sebez - Rivolowo 1944 - Krankenrevier - MG-Schütze - Strassensperren - im Tarnanzug - Sicherungsposten - Partisanenbunker - Marsch nach Borkowiczi Düna Brücke - Bahnhof, Polen 1944: Burasztyn - Kloster - Schloss - Urlauber - Laufgrabenbau - Bunkerbau - Honved-Schmiede - Ludowikova - Bludniki - Slawatycze am Bug - Auf der Flucht nach Deblin - Kozienice - Feindesland - Weichselarm - Schildkröteninsel 1944: Robinsonleben - Telefon - Hauptquartier - In vorderster Linie - Wachtposten, Slowakei 1944: Marsch über den Tatrapaß - Lukow - Tuklapaß –Sperrenbau in Zakarowce - Göllnitz, Weihnachtsabend 1944 - Aufnahme der Kompanie 1/787 (5/721) in Göllnitz, Leutschau 1945: Uloza - Kosolec - Cernova, Sudetenland 1945: Bärn - Brockersdorf Schreibstube - Gestüt.


    Eine Überprüfung dieses Weges war mir leider mangels fehlender Informationen zu diesem Bataillon n i c h t möglich.


    Die Verbindung zwischen dem Stellungsbau-Pionier-Bataillon 787 und dem Stellungsbau-Pionier-Bataillon 721, die zu Weihnachten 1944 angeführt wird (Foto der Kompanie in Göllnitz mit der Beschriftung „1/787 (5/721)“ kann bisher nicht erklärt werden (Zuführung der 1./787 als 5./721?)


    Vielleicht ja mal interessant


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    vor einiger Zeit habe ich mir mal folgende Bilder aus dem WWW runtergeladen,



    a) Brückenbau-Bataillon 547 „Zur Erinnerung an das Unternehmen „Einsatz in Österreich“ vom 11.3.38 - 27.3.38

    Brückenbau-Bataillon 547 4 B 3.Kompanie

    Führer: Leutnant d.L. K.M. Riesch

    Zugführer: Oberleutnant R. Edler v. Teuffenbach, Leutnant Pfeiffer

    Feldwebel Haubner, Gruber u. Brahmel“


    b) Brückenbau-Bataillon 574: „Zur Erinnerung an „Einsatz Österreich“ vom 11.3. bis 27.3.38

    Offiziere und Anwärter des Brückenbau-Bataillons 574 Augsburg

    Führer Major d.Res. Grormann“ (?)


    Da ich keine Ahnung in diesem Bereich habe, kann ich auch nichts Weiteres zu diesen Einheiten sagen, aber vielleicht ja das mal interessant!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    vor einiger Zeit hatte ich mit folgende Seiten einer Chronik der Ballon-Batterie (mot) 100 aus dem WWW runtergeladen,

    Einsatz in Holland, Belgien und Frankreich


    Offiziere:

    Hauptmann Luyken

    Oberleutnant Klösges, Witzel, Schellhase

    Leutnant Richter


    Unteroffiziere

    Hauptwachtmeister Gärtner

    Oberwachtmeister Jeggle

    Wachtmeister Richter, Lickteig, Garling, Gern, Gollme, Kunst

    Unteroffizier Kutzke, Dörr, Gintenreiter, Bittner, Koch, Krüger, Schlosser, Köttschau, Rell, Bützler, Recker, Lütkemeyer, Kochs, Berbüchels, Faude, Awitsch, Brauch, Olschewski, Tüpfer, Witter


    Mannschaften

    Obergefreiter Dinstühler, Günthrath

    Gefreiter Ammann, Bitzer, Berno, Contius, Heinz, Hils, Hörmle, Kleinschmidt, Krause, Karczynski, Münstermann, Ortmann, Pasternak, Radomicki.


    Mehr liegt m i r zu der Batterie aber nicht vor...


    Vielleicht ja mal interessant... und evtl. hat ja ein Forenmitglied die gesamte Chronik zum Westeinsatz vorliegen...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    ein kleiner Hinweis zur leichten Flak-Abteilung 877 (v)


    http://www.lexikon-der-wehrmac…eilungenleicht/lFA877.htm


    hier eine zeitgenössische Schilderung eines Angehörigen der 4.Batterie dieser Abteilung, die anscheinend aus der 5.Batterie Reserve-Flak-Abteilung 231 bei deren Umgliederung in eine schwere Flak-Abteilung hervorgegangen ist


    http://www.lexikon-der-wehrmac…ngenschwer/Gliederung.htm


    (die 4. und 5.Batterie/231 wurden an die Abt. 877 abgegeben)


    In dem Text erwähnt der unbekannte Verfasser: „... Als Flak-Artillerist verbrachte ich einen Teil meiner Dienstzeit während des Krieges bei der 4./877. Diese Batterie war eine leichte Batterie und gehörte zum Verband der Abteilung 877, welche am 1.4.1942 neu aufgestellt wurde.

    Bis dahin gehörte sie der Abteilung 231 als 5.Batterie an und rückte als solche zum ersten Kriegseinsatz.


    An Einsätzen hatte die Batterie (als 5./231) bisher Aufgaben in der Luftverteidigungszone West zu lösen, nahm an dem Frankreichfeldzug teil und war dann längere Zeit in Nordfrankreich eingesetzt. Geschlossen kehrte die Abteilung Anfang 1942 in die deutsche Heimat zurück und fand Verwendung zum Schutze von bekannten und großen norddeutschen Städten u.a. Wilhelmshaven und Bremen.


    Von Bremen kam die leichte Flakabteilung 877 nach Danzig... Am Ende des Jahres 1943 verlebte die Batterie im Einsatz Danzig ihr 5.Kriegsweihnachtsfest...“



    Vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    zum Einsatz der leichten Flak-Abteilung 85 (mot) vom 11.5.1940 – 23.1.1941



    http://www.lexikon-der-wehrmac…teilungenleicht/lFA85.htm



    hier eine privat erstellte Auflistung, zusammengestellt am 30.1.1941 laut Eintragungen im Wehrpass, über „...Erlebe Kämpfe u. Schlachten im Westen... Luxemburg, Süd-Belgien, Frankreich...“ (Fundstelle WWW vor einiger Zeit)


    Vielleicht ja mal interessant!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    aus dem WWW hatte ich mir vor einiger Zeit folgende Dokumente zur Flak-Scheinwerfer-Abteilung 158 (o) heruntergeladen,



    http://www.lexikon-der-wehrmac…erabteilungen/FSWA158.htm



    http://www.ww2.dk/ground/flak/abt/sw158.html



    darunter ein Ausweis mit der Beschreibung des Abteilungsbereiches am 2.9.1944

    „.... Der Abteilungsbereich wird umgrenzt durch die Verbindungslinien zwischen folgenden Orten: Lünen, Nordkirchen, Senden, Bösensell, Havixbeck, Nottuln, Rorup, Merfeld, Haltern, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Mengede, Brambauer...“


    Zur genannten Feldpostnummer L 42160

    (30.7.1941-28.2.1942) 4. Batterie Flakscheinwerfer-Abteilung 158

    (12.3.1943-7.9.1943) 4. Batterie Flakscheinwerfer-Abteilung 158 (o).


    Vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo MorganP,


    das SS-Pol.Rgt 16 war im Bereich des Höheren SS- und Polizei-Führers Ostland und Russland-Nord im Einsatz,

    dazu gehörten auch die Kommandeure der Ordnungspolizei in Estland, Lettland und Litauen...


    es gab sicherlich auch Versetzungen zwischen den einzelnen Dienststellen und den Feldeinheiten, und gerade ab Sommer 1944,

    nach dem Zusammenbruch der H.Gr. Mitte und den damit verbundenen Frontverschiebungen ergaben sich auch im Bereich Ordnungspolizei einige Änderungen,

    z. B. die Aufstellung solcher Kampfgruppen oder Alarmeinheiten, die es das "Pol.Rgt. Ulrich" darstellt...


    Wie DEIN Polizist nun beim "Pol.Rgt. Ulrich" "gelandet" ist, kann i c h leider ohne weitere Informationen n i c h t sagen...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    eine Anfrage bei mir ist nicht nötig, leider weiß ich auch nicht mehr, als hier bereits zusammen getragen wurde,

    daher sind auch für mich weitere Informationen, auch zu seiner Vorgeschichte bei der Ordnungspolizei, sehr interessant!



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo MorganP,



    das „Polizei-Regiment Ulrich“ ist eigentlich so eine Art „Phantom“, es wird – soweit mir bekannt – bisher nur in einer Publikation erwähnt und war sehr kurzlebig,



    es handelt sich um eine zeitlich begrenzte Zusammenfassung des III./SS-Pol 16 mit dem lett. Pol.Btl. 271,



    der Rgt.Fhr., der „Major Ulrich“ ist mir leider auch nicht weiter bekannt, eben so wenig wie die Zusammensetzung eines möglichen Stabes...





    00.07.1944

    Aufstellung eines “Polizei-Regiment Ulrich” bei der KGr. Jeckeln aus dem III./SS-Pol.Rgt 16 und dem lettischen Pol.Btl 271. Einsatz im Rahmen der KGr. Jeckeln im Raum Appe. (s.a. SS-Pol.Rgt 16 )



    Laut Dienstpass eines Wachtmeisters, vom 23.10.1943 bis 02.08.44 als Kraftfahrer beim III./SS-Pol.Rgt 16, nahm dieser an folgenden Einsätzen teil

    Mitgemachte Unternehmungen

    9.7.44 – 2.8.44 Fronteinsatz im Kampfraum Dünaburg im Verband der 81. und 132.Inf.Div.


    Die Angaben in der Chronik der 81.ID sind leider sehr oberflächlich (s. Werner Haupt, Die 81.ID, S. 139ff), es wird lediglich die Unterstützung u.a. durch ein lettisches Polizei-Btl. erwähnt; ohne Einzelheiten.


    03.08.1944

    Karte Kampfraum BIRSEN, Stellungen der 81.ID, 3.8.1944, 20 Uhr, kurz vor Beginn des russischen Angriffs

    Links PASVALIECIAI – BIRSIAI (GR 189, weiter nördlich SODELISKIAI, dann nördlich des Sees nördlich BIRSEN das GR 390, der GefStd. 81.ID liegt nördlich dahinter in RAKANI

    (Werner Haupt, Die 81.ID, S. 141)


    00.08.1944

    Das Pol.Rgt Ulrich wird Mitte August 1944 zeitweise dem VI. SS-Freiwilligen-Armeekorps (lett.) unterstellt. (Silgalis, Latvian legion, S. 115 ff)


    17.08.1944

    Zur Herauslösung der abgekämpften 81.ID bzw. der Reste dieser Division trafen am 17.8.1944 Vorkommandos der 132.ID in den Stellungen ein. Die ersten Batterien, Trosseinheiten und Kompanien verließen in der folgenden Nacht die HKL. Die Divisionsteile sammelten sich bis Mittag des nächsten Tages im Raum Popje – Baltaiskrogs, um hier neu formiert zu werden.

    (Werner Haupt, Die 81.ID, S. 146)


    21.08.1944

    Einsatz des Pol.Rgt Ulrich ab 21.8.1944 bei der 19.Waff.GrenDiv.d.SS (lett. Nr. 2), mit Waff.GrenRgt 42 im Raum Liesere – Kandaba – Cesvaine in der Mitte der HKL der 19.SS-Div.


    12.09.1944

    In der Nacht zum 12.09.1944 Lösung der Verbände aus der Front zum Rückzug auf die neue Tirza-Stellung


    15.09.1944

    Bezug der Tirza-Stellung, Pol.Rgt Ulrich am linken Divisions-Flügel 19.SS-Div., Abschnitt Tirzusi – Grote


    19.09.1944

    Befehl zum Rückzug auf die Segewold - Stellung.


    Nach dem Rückzug wurde das Pol.Rgt Ulrich aufgelöst, das III./SS-Pol.Rgt 16 tritt zum Stamm-Rgt. zurück.


    Das lett. Pol.Btl. 271 wird dem VI.SS-AK direkt unterstellt und später der 19.SS-Div eingegliedert. (Silgalis, Latvian Legion, S. 115 ff – 124)



    Sollten also weiterführende Angaben vorliegen, sind diese gerne gesehen...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    im AHF wurde heute nach dem Major, zuletzt Oberst der Schutzpolizei Gotthold Witkugel, geschrieben auch "Wittkuge"l, gefragt... anscheinend ein Offizier der Feldgendarmerie?



    Zu seiner Verwendung habe i c h bisher nichts gefunden, lediglich diese Angaben:



    Sachbearbeiter für Polizeisport beim Hauptamt Ordnungspolizei, O Kdo KR Nr. 33/13/38, Berlin NW 7, den 20.Januar 1939

    Sammlung der Min. Erl. über den Betrieb der Leibesübungen in der Ordnungspolizei, gez. Brenner

    Anschriftenliste der Polizeisportvereine

    ..

    69 Krefeld-Uerdingen a. Rh. Maj. Witkugel Pol.-Verwaltung

    ...

    Hier haben wir also im Januar 1939 einen Major "Witkugel" bei der PV Krefeld-Uerdingen...



    In der Reichsrangliste der Polizei 1.9.1941 Majore der Schutzpolizei lfd. Nr. 652 heißt es:

    Witkugel (so im Original), Gotthold, geb. 20.8.1892, keine Angaben zum Familienstand, zu Kindern, zur Mitgliedschaft in der NSDAP und/oder der SS aber: Anmerkung „Am 1.5.1941 übernommen. RDA wird noch festgesetzt“


    Also wie kann ein Major d.Sch. - diesen Dienstgrad nehme ich jetzt mal auch für 1939 an - zunächst 1939 einen Polizei-Sportverein führen, aber erst zum 1.5.1941 in die Schutzpolizei übernommen werden....??



    Sollte er dann bei Feldgendarmerie eingesetzt worden sein, habe i c h bisher nichts zu seinen Einsätzen.



    Laut RRL 1.9.1944 Oberste (mit Nachträgen) lfd. Nr. 125 Gotthold Wittkugel, nun mit zwei "t", aber dem gleichen Geburtsdatum, geb. 20.8.1892, verheiratet, keine Kinder, 24.11.16 Lt., 1.7.21 Oblt., 1.4.26 Hptm (RDA 30.6.26), 18.2.33 NSDAP Nr. 1 537 307, 1.5.41 Major (RDA 25.4.35), 1.1.42 Oberstleutnant (RDA 21.12.41), 30.1.45 Oberst, keine SS


    Sollten also Ergänzungen möglich sein, sind diese gerne gesehen


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    hier wird das" "Herrmanns Denkmal" als TKZ für eine POL- Einheit genutzt.
    Hat das Fürstentum Lippe eine POL- Einheit gestellt ?


    Hallo zusammen,


    ist eigentlich in der Zwischenzeit etwas zu diesem Truppenkennzeichen "Hermanns Denkmal" bekannt geworden?


    In dem Buch von Antonio J. Munoz, Hitler´ s Green Army, hat dieser dieses Foto auch eingestellt, er datiert die Aufnahme auf das Jahr 1942... und vermutete eine Verbindung zum Pol.Rgt. 4??



    Hallo Dieter,


    der "Gamskopf" war mir bisher unbekannt, aber da er ja an einem Spähwagen Tatra angebracht ist, weiß vielleicht Werner etwas??



    Herzliche Grüße Dein/Euer Roland

    Hallo Frank,



    vielen Dank, hast Du die komplette Lehrgangsliste vom 35.OAL abgeschrieben?


    als Ergänzung


    Der Chef der Ordnungspolizei Berlin, den 21.Dezember 1944

    Kdo II P 2a – 3 – 71 Nr. 202/44 (II)


    Schnellbrief


    (1) Aus Anlass des Julfestes ernenne ich


    a) zum SS-Hauptsturmführer und Hauptmann der Schutzpolizei

    die SS-Obersturmführer und Oberleutnante der Schutzpolizei


    Lfd. Nr./ Vorname/ Name/ Dienststelle/ RDA/ RLL-Nr.


    Nr.

    1 Gerhard Haase PV Berlin 1.6.1944 2181a

    SS-Nr. 411 974 abg. z. Feldgend.


    2 Friedrich Manhart PV Berlin 21.12.44 2264

    SS-Nr. 351 292 abg. z. Feldgend

    ...

    b) zum Hauptmann der Schutzpolizei

    die Oberleutnante der Schutzpolizei

    ...

    41 Arnold Angenendt PV Berlin 21.12.44 2301

    abg. z. Feldgend.

    ...


    c) zum SS-Obersturmführer und Oberleutnant der Schutzpolizei

    die SS-Untersturmführer und Leutnante der Schutzpolizei

    ...

    43 Franz Klyk PV Stettin 21. 6.44 848 a

    SS-Nr. 424 371 (V) abg. z. Feldgend.


    44 Kurt Banduhn PV Elbing 21. 6.44 848 b

    SS-Nr. 422 010 (V) abg. z. Feldgend


    45 Heinrich Kühnle PV Metz 21. 6.44 848 c

    SS-Nr. 413 515 abg. z. Feldgend


    46 Ehrhard Langspecht PV Bochum 21. 6.44 848 d

    SS-Nr. 422 077 (V) abg. z. Feldgend

    ..

    48 Herbert Schneider PV Hamburg 21.12.44 967

    SS-Nr. 422 019 (V) ang. z. Feldgend.

    ..



    d) zum Oberleutnant der Schutzpolizei

    die Leutnante der Schutzpolizei


    50 Wolfgang Hahn PV Dresden 21.12.44 969

    abg. z. Feldgend.


    51 Robert Hofbauer PV Kattowitz 21.12.44 970

    abg. z. Feldgend.

    ...


    Die Ernennungsurkunden der ernannten Offiziere liegen zur Aushändigung... bei


    Dem SS-Hauptsturmführer und Hauptmann der Schutzpolizei Joachim Rössler ist die Ernennungsurkunde hier ausgehändigt worden.


    (2) In Ausführung... der Durchführungsbestimmungen... werden die ernannten Offiziere in Planstellen ihrer neuen Dienstgrade mit Wirkung vom 1.November 1944 eingewiesen.

    ...

    (4) Die Beförderungen sind den ernannten Offizieren am 21.12.1944 bekanntzugeben. Das Oberkommando des Heeres hat von den Ernennungen der zur Feldgend. abgeordneten Offiziere Kenntnis erhalten.


    m.d.F.b. gez. Wünnenberg

    (T175 R7 2 508 622 – 627 Bild 1050 - 1055)


    Herzliche Grüße Roland