Posts by RolandP

    Hallo Ingo,



    vielen herzlichen Dank für die so schnelle "Identifizierung" des Ostuf Robert-Adolf F r a n k bei der 1.E/I.R. 56 Ulm!!! 8| :thumbup:



    Ich muss ehrlich gestehen, dass i c h mich mit dieser "Kommandierungs-" Geschichte 1938 selber noch nicht beschäftigt habe, trotz des entsprechenden Umfangs der Kommandierung - 100 Polizei- und 200 SS-Offiziere


    Wäre wirklich irgendwann mal eine genauere Bearbeitung wert!


    Vielleicht kriegen "wir" die anderen beiden auch noch raus, obwohl die Angaben dazu leider eher ungenau sind...


    Herzliche Grüße Dein dankbarer Roland

    Hallo Achim,



    vielen herzlichen Dank für das Dokument!!! Das ist das e r s t e dieser Art mit dem Briefkopf des Sonderkommandos, das ich sehe!!! :love:


    Interessant, dass es sich dabei um einen Stempel "Chef der Ordnungspolizei Sonderkommando Krafft" handelt!!!


    Anbei die Unterschrift von Krafft als Vergleich vom 18.10.1939!!



    Krafft blieb bis zum 3.7.1941 beim Kommando, wie aus neuesten Angaben hervorgeht:




    Marschbefehl! Führerhauptquartier, den 3.7.1941



    Der Reichsführer-SS hat angeordnet, dass der Hauptmann der Schutzpolizei Sepp K r a f f t zur SS-Division „Reich“, SS-Standarte Deutschland, sich unverzüglich in Marsch setzt. Wegen der Verwendung des Hauptmanns der Schutzpolizei Krafft verweise ich auf die am 10.Mai abgegebene Beurteilung durch den Regimentskommandeur.



    Hauptmann K r a f f t ist berechtigt, die Uniform eines Hauptsturmführers der Waffen-SS zu tragen. i.A. (gez.) Brandt, SS-Sturmbannführer



    Laut einem Aktenvermerk des Hauptamtes Ordnungspolizei, O 1, Berlin, den 3.7.1941, an den Chef des Kommando-Amtes und die Abteilung P mit der Bitte um Kenntnisnahme:


    „...Hauptmann Jansen vom Sonderzug teilt fernmündlich mit, dass Hauptmann Krafft heute auf Befehl des Reichsführers SS zur Div. Reich in Marsch gesetzt wurde. Vertreter ist Oberleutnant Schäfer...“



    Krafft führte zwar ab dem Juli 1941 die Dienstbezeichnung eines "Hauptsturmführers der Reserve", wurde aber erst 1942 offiziell in die SS aufgenommen!!!!


    Herzliche Grüße Dein dankbarer Roland

    Hallo zusammen!



    In dem Buch von Richard Schulze Kossens, Militärischer Führernachwuchs der Waffen-SS – Die Junkerschulen, Munin-Verlag Osnabrück, 2.erweiterte Auflage 1987, S. 218 – 226 findet sich das Kapitel „Kommandierungen zum Heer 1938“, das Foto auf S. 219



    wo u.a. auch genannt ist, dass der RFSS am 8.11.1938 anlässlich einer Gruppenführer-Besprechung im Kasino der SS-Standarte „Deutschland“ in der dort gehaltenen Rede erwähnte: „...Bei der diesmaligen Mobilmachung habe ich auf Wunsch des Führers der Armee 100 Polizei-Offiziere und 200 SS-Führer als Kompanieführer zur Verfügung gestellt...“



    Peter-A. Kausch, Junkerlehrgang Braunschweig 1935/36 schrieb: „...Ich wurde vom September 1938 bis zum Februar 1939 zum Inf. Regiment 11 Leipzig kommandiert. Zunächst war ich dem Ers.-Btl. in Wittenberg zugeteilt... Nach vier Tagen Aufenthalt beim Stab übernahm ich die Reserve-Offizier-Bewerber-Kompanie...Auch den nächsten Lehrgang sollte ich durchführen, wurde aber bereits am 26.Tag zum aktiven Regiment nach Leipzig als Führer der 8.Komp. abkommandiert...



    Otto Weidinger schrieb: „Meine Kommandierung zum Heer – E/IR 14 Weingarten vom 1.Okt. – 31.Dez. 1938... Zunächst war ich als 1.Zugführer und Komp.-Chef-Stellvertreter der 1.Komp. eingeteilt; etwa 4 Wochen übernahm ich die E-Kompanie.....



    Erik Urbanietz schrieb: „...auch ich wurde zum Heer kommandiert und zwar zum Inf.Reg. 68 in Rathenow/Brandenburg... Betreuung aller Pferde und kurze Zeit später die Maschinengewehr-Kompanie...



    Franz Hack: „...Meine Kommandierung zum Heer, Inf.Rgt. 69 in Ingolstadt, erfolgte unmittelbar nach dem Einmarsch in Österreich, nach meiner Erinnerung Mitte 1938. Ich wurde als Zugführer der 4. MGK des IV. Bataillons in Eichstätt zugeteilt...Im Herbst diesen Jahres ritt ich die Hubertusjagd des Rgt. mit und übernahm schließlich für kurze Zeit stellv. Die Führung der 4. MGK. Im Dezember 1938 endete dieses Kommando...“


    um welche Kompanie es sich bei dem Foto bei Schulze-Kossens handelt, weiß ich leider auch nicht...



    Deswegen wäre eine Identifizierung sehr interessant...


    Herzliche Grüße Euer Roland

    Hallo zusammen,



    hier ein weiterer SS-Führer in einer Wehrmachtseinheit... Fundstelle Ebay



    Vermutlich IR 10 der 4.ID in 1938, da IR 192 erst 8.1939 aufgestellt wurde...??



    „...Aus dem Nachlass eines Veteranen der 9. Kompanie des Infanterie-Regiment 192,


    als Teil der 56. Infanterie-Division im Polenfeldzug 1939, am Westwall,


    im Westfeldzug, und als Besatzungstruppe in Frankreich und Polen, 1940.


    Schauen Sie sich bitte die insgesamt ca. 35 Auktionen an!


    Hier angeboten:



    Originalfoto: Offiziere mit viele Orden anl. Vereidigung in Kaserne Radeberg, Sachsen, 1938


    Format: Postkarte


    Rückseitig beschrieben: / (Stempel der Fotostudio in Dresden)...“



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Sven,



    ich habe mal „Heimatkunde“ betrieben....



    zum Soester Volkssturm: „...Die Kreisleitung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei hatte ihre Dienststelle im sog. Haus der Bewegung; das war das alte Waisenhaus. Kreisleiter war Franz Coerdt, sein Stellvertreter Ludwig Ernst. Letzterer kam beim Einsatz des Volkssturms im April 1945 an der Lippe ums Leben...“


    (Soester wissenschaftliche Beiträge im Auftrage der Stadt Soest und des Vereins für die Geschichte von Soest und der Börde, herausgegeben von Dr. Hubertus Schwartz und Dr. Wolf-Herbert Deus, Band 4 Soester Chronik 1942 – 1948, zugleich Bericht der Stadtverwaltung Soest über die Zeit vom 1.April 1942 bis 31.März 1948, im Auftrage des Stadtdirektors zusammengestellt vom Stadtarchivar Dr. Wolf-Herbert Deus, Kommissionsverlag Mocker und Jahn, Soest, 1951, S. 75, im Folgenden „Soester Chronik 1942 – 48, S.“)




    Nachdem Hitler am 18.Oktober 1944 die Bildung eines Volkssturms für ganz Deutschland befohlen hatte, wurde er auch in Soest aufgestellt. Zunächst war beabsichtigt, den V o l k s s t u r m, der die Bezeichnung „Freikorps Sauerland“ erhalten sollte, nur aus Freiwilligen zu bilden. Doch da der Zustrom von Freiwilligen keineswegs den gehegten Erwartungen entsprach und bei weitem nicht zur Aufstellung eines Bataillons ausreichte, wurde im Januar 1945 die Aushebung zum Volkssturm angeordnet und die Tätigkeit in ihm als militärischer Dienst bezeichnet.



    Bis dahin war von einem Volkssturm in Soest kaum etwas zu spüren gewesen. Es fehlte ja auch an Uniformen, Waffen und sonstiger Ausrüstung. Als dann im Januar Uniformen und Schuhzeug eintrafen, wurde der Volkssturm eingekleidet und mit der Ausbildung begonnen. In Stadt und Kreis Soest wurde ein Bataillon zu vier Kompanien aufgestellt. Die Volkssturmmänner erhielten einen militärischen Gestellungsbefehl, auf Grund dessen sie zu einer acht- bis zehntätigen militärischen Übung verpflichtet wurden. Je zwei Kompanien lagen jeweils in der Argonnerkaserne, und die Ausbildung der Volkssturmmänner wurde von der Wehrmacht, die je Kompanie einen Offizier und mehrere Unteroffiziere als Ausbilder zur Verfügung stellte, durchgeführt. Waffen hatte der Volkssturm selbst nicht, sondern musste sie von der Wehrmacht leihen. Die einzelnen Volkssturm-Kompanien sollten eine Stärke von 150 Mann haben, doch wurde diese Zahl niemals erreicht. Ein der Teil der aufgerufenen Männer folgte dem Gestellungsbefehl überhaupt nicht. Viele andere suchten sich dem Dienst durch Anträge auf Unabkömmlich-Stellung zu entziehen. Außerdem musste noch ein Teil der Eingezogenen wegen körperlicher Untauglichkeit oder zu hohen Alters wieder entlassen werden. Tatsächlich haben die Kompanien wohl nie eine Stärke von 100 Mann erreicht.



    Es war gesagt worden, dass der Volkssturm nur zur Verteidigung der engsten Heimat eingesetzt werden sollte, und unter dieser Voraussetzung zeigten die Volkssturmmänner eine deutliche Bereitwilligkeit. Der Dienst war nicht sehr schwer und wurde nicht in eigentlich militärischen Formen, als vielmehr im Geiste kameradschaftlicher Verbundenheit getan. Das war das Entscheidende, dass wirklich gute Kameradschaft in der Not gehalten wurde. Für viele Männer bedeutete es zudem bei besserer Verpflegung eine Erleichterung gegenüber ihrer sonstigen schweren Tätigkeit im Beruf.



    Im März 1945 zog sich der Ring um Soest immer enger zusammen. Ende des Monats standen die amerikanischen Streitkräfte bereits bei Marburg, was der Soester Bevölkerung allerdings verschwiegen wurde. In dieser Lage wurde der Volkssturm Soest zu Sicherungsmaßnahmen eingesetzt, wie es bei der Parteileitung hieß. In aller Eile wurden die Volkssturmmänner, deren man habhaft werden konnte, zusammengerafft. An Bewaffnung erhielten die Männer belgische Gewehre, entsprechend dem alten preußischen Model 71, und zehn Patronen je Gewehr, die aber nicht passten. Panzerfäuste waren in großer Menge vorhanden, doch waren die Volkssturmmänner noch nicht daran ausgebildet worden und wussten sie daher auch nicht zu handhaben.


    Je eine Gruppe des Volkssturms wurde nach RÜTHEN und an die LIPPE geschickt und den dortigen Verbänden der Wehrmacht unterstellt. In Kämpfe sind sie nirgendwo eingesetzt. Ein Teil der Volkssturmmänner geriet in amerikanische Gefangenschaft. Nach einigen Monaten waren sie aber fast alle wieder zu Hause.


    Für die Verteidigung von Soest selbst war vorgesehen, dass der noch dort gebliebene Teil des Volkssturmes die Panzersperren besetzen und verteidigen würde, doch bei der allgemeinen Kopflosigkeit gab es überhaupt keinen Befehl mehr. Die Führung versagte, und die dem eigenen Entschluss überlassenen Volkssturmmänner zogen es vor, nach Hause zu gehen, um nicht durch eine sinnlose Kampfhandlung ihre Heimatstadt zu gefährden. Amerikanische Truppen konnten die Stadt Soest kampflos besetzen... (Soester Chronik 1942 – 48, S. 255 unten – S. 256)



    Aus einem Tagebuch eines (ungenannten) Soesters: „... Karfreitag, 30.März In der Nacht wurde der Volkssturm alarmiert. Die Stadttore sind besetzt wie in der Fehdezeit vor fünfhundert Jahren. Die in den letzten Tagen gebauten Panzersperren werden geschlossen; nur ein Tor bleibt geöffnet, so dass der Verkehr in und aus der Stadt für Wagen sehr umständlich ist...“ (Soester Chronik 1942 – 48, S. 25)



    Oberstleutnant Kurt Schuster war lange Zeit Standortältester von Soest, bis er aus Gesundheitsgründen im Laufe des 4.April 1945 durch Oberst Hermann Siggel abgelöst wurde. (s.a. Köhn, Bomben, S. 127 – 129)


    Oberst Hermann Siggel, damals „Zwei und einen halben Tag Kommandant von Soest“, erwähnte in seinem Bericht nach dem Krieg auch den „...Lippeabschnitt....der unter dem Kommando des Majors Max Frhr. v. Heeresmann stand.... In diesem Abschnitt an der Lippe saß noch der Soester Standartenführer der SA, Standartenführer Brückmann, und ein Offizier aus Soest... der damals gewissermaßen den Berater beim Standartenführer spielte...“


    (Soester Zeitschrift Heft 106 Soest 1994, S. 140 unten – S. 141 oben, s.a. Köhn, Bomben, S. 140 - 141)



    V e r m u t l i c h handelt es sich bei diesem SA-Standartenführer um den F ü h r e r der Teile des Volkssturm-Btls. Soest in diesem Raum?! Ansonsten schreibt Siggel nur über den „...Lippeabschnitt, also dort, wo die Landesschützen in Stellung lagen...“ (Soester Zeitschrift Heft 106 Soest 1994 S. 141)



    Weiter schreibt Siggel: „...Am 30. oder 31.3. erschien bei Oberstleutnant Schuster auf dem Gefechtsstand in der Bleidornkaserne der Kreisleiter Ernst... Ernst fuchtelte mit der Pistole herum. Hinter ihm standen mit Maschinenpistolen unter dem Arm der Kommandeur des Volkssturmbataillons aus Witten und sein Adjutant. Die Namen sind mr unbekannt...


    Den Volkssturm aus Soest habe ich nach Hause geschickt...“ (Soester Zeitschrift Heft 106 Soest 1994, S. 141)



    Willi Mues, Der große Kessel. Eine Dokumentation über das Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen Lippe und Ruhr/Sieg und Lenne, Selbstverlag Erwitte und Lippstadt 1984, 4.Auflage März 1987, S. 292 – 307, folgt den Angaben aus der Soester Chronik, es sind keine weiteren Angaben zum Volkssturm aus Soest zu ersehen.



    Hinweise zu einem Kommandeur sind also in den o.g. Büchern und/oder Broschüren nicht zu finden....



    Hinsichtlich der oben genannten Q u e l l e n a n g a b e ins militaria-foundforum, da gelangt man nur auf die Startseite? W a s ist denn dann die Q u e l l e zu den obigen Angaben???



    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Sven,



    als Ergänzung!



    Herzliche Grüße Dein Roland



    „...Als im Oktober 1944 der Führer die Aufstellung des Volkssturms befahl, wurden auch in Lippstadt die jüngsten und ältesten Männer zusammengerufen, um in die Kompanien des Volkssturmbataillons eingereiht zu werden. Es fehlte diesen Formationen aber vor allem an Waffen und anderen Ausrüstungen. Eine Armbinde mit dem Aufdruck „Volkssturm“ war bei allen wohl das einzige einheitliche Ausrüstungsstück...


    Der Führer des Lippstädter Volkssturmbataillons, Infanteriehauptmann der Reserve Wilhelm Oberwinter, hatte es von vornherein darauf angelegt, seine Heimatstadt möglichst von Kampfhandlungen freizuhalten....


    D a n e b e n gab es in Lippstadt aber auch noch zwei Kompanien des Freikorps Sauerland (drei Schützenkompanien für den Kreis Lippstadt), kommandiert von den Hauptleuten Esleben, Wolfram und Schulz...“


    (Willi Mues, Der große Kessel. Eine Dokumentation über das Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen Lippe und Ruhr/Sieg und Lenne, Selbstverlag Erwitte und Lippstadt 1984, 4.Auflage März 1987, S. 168, Anm. 298 nach Willy Timm, Freikorps Sauerland, S. 14 – Inwieweit diese beiden Einheiten in jenen Tagen und Wochen zusammengearbeitet haben, konnte Mues trotz aller Nachforschungen nicht mehr klären, s. a. Anm. 297 Der ehemalige Hauptmann d.R. Wilhelm Oberwinter hat seine Erinnerungen als Volkssturmführer in Lippstadt im Jahre 1965 in einem ausführlichen Bericht in den Heimatblättern Folge 4/1965 niedergeschrieben. Mues gab daraus die wichtigsten Passagen in einem besonderen Beitrag im Anhang – Anlage 10 – wieder. s.a. S. 575 – 576 Anlage 10 Aus den Erinnerungen des Volkssturmführers Wilhelm Oberwinter, Lippstadt, am 1.6.1984 verstorben. Im Folgenden „Mues, S.“)



    Aus der Aufstellung Standorte der Division 476, Stand vom 30.März 1945


    Lippstadt: Kampfkommandant Major Finke, 180 Mann Wehrmacht, 200 Mann Volkssturm (Mues, S. 565)



    An diesem 30.März scheint die Alarmierung des Volkssturmes erfolgt zu sein. „...Die Volkssturmleute waren zusammengeholt worden, um an den Hauptausfallstraßen – vornehmlich im Norden – Panzersperren zu bauen...“ (Mues, S. 169)



    „...Am 1.April (erster Ostertag) wurde in Lippstadt allgemeiner Alarm gegeben. Aus Richtung Cappel war die Annäherung feindlicher Truppen gemeldet worden... Die Einheiten des Volkssturms und des Freikorps Sauerland befanden sich zum größten Teil außerhalb der Stadt in abwartender Stellung...“ (Mues, S. 170 unten)



    Kreisleiter Lücke soll dann nach eigenem Ermessen gehandelt haben, „...und ließ als erstes die Volkssturmeinheiten durch Melder außerhalb der Stadt zum Rückzug auffordern...“ (Mues, S. 171)



    Der Volkssturmführer Wilhelm Oberwinter befand sich – nach eigenen Angaben – an diesem Morgen in der Nähe des Postgebäudes. Beim Herannahmen der ersten amerikanischen Soldaten (...vom Rathaus kommend) schwang er sich auf sein Fahrrad und fuhr zur Flakkaserne im Süden der Stadt zu seinem Bataillonszimmer. Hier erteilte er per Melder die Befehle an die einzelnen Kompanien zum Rückzug und zur Auflösung. Es gelang ihm und auch den meisten Volkssturmmännern, unbehelligt ihre Wohnungen zu erreichen.


    (Mues, S. 173 unten – 174 oben, s.a. S. 205 - 206)

    Hallo Sven,


    von was von einer "Verfügung" schreibst Du da? Die Feldeinheiten der Ordnungspolizei erhielten ab Februar 1943 zwar zum Teil den Zusatz "SS-",

    in die Waffen-SS selber "überführt" wurden lediglich die SS-Polizei-Division und ihre Ersatzeinheiten", sowie die 35.SS-Pol.Gren.Div., die erst 1945 aufgestellt wurde...


    Ansonsten blieb auch z.B. hier das Polizei-Regiment 2, ab Febr. 1943 SS-Polizei-Regiment 2, Teil der Ordnungspolizei....


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung zum Alarm-Btl. der Schule Dresden-Hellerau



    aus einem Fundstück aus einem anderen Forum, leider ist der Name nicht genannt und die Dokumente sind nicht vollständig...



    Aus dem Polizei-Dienstpass eines nicht näher genannten Polizisten „Hamburg“,


    01.09.39 – 09.09.39 1./II V.P.S. Bereitschaft (Dienstpass S. 10)


    10.09.39 – 30.09.39 1. Hu. West Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 10)


    01.10.39 – 19.10.39 Abschn. 2/21 Einzeldienst Führung gut (Dienstpass S. 10)


    (SAk 2, 21.Revier?)


    20.10.39 – 22.11.39 3./104.P.Btl. Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 10)


    23.11.39 – 12.01.40 3./104.P.Btl. Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 10)


    13.01.40 – 05.03.41 2./104.P.Btl. Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 11)


    14.01.40 (?) – 01.11.40 Gen. Gouv. Pol.Rgt. Lublin (Dienstpass S. 15)



    Stab und 2.Kp. in Lublin, ab August 1940 gesamte Btl. in Zamosc, November 1940 Rückkehr nach Hamburg



    24.02.41 Pol.-Batl. 104, 2.Komp. gez.Kaptur, Obltn. d.Sch. u. Komp.-Fhr. (Dienstpass S. 20)


    24.02.41 Eintrag einer Dienstgradveränderung auf S. 20 durch Pol.-Batl. 104. 2.Kp.


    Gez. Kaptur, Obltn. (Dienstpass S. 28/29)


    06.03.41 – 21.05.41 2./Res.Pol.Batl. 105 Wachdienst Führung gut (Dienstpass S. 11)


    06.03.41 – 21.05.41 Bremen/Res.-Pol.-Batl. 105 (Dienstpass S. 15)


    Gez. Westphal, Hauptm. u. Komp.-Chef


    22.05.41 – 24.08.41 SchP. Hamburg Abschn. II, 23. Pol. Rev. Einzeldienst (Dienstpass S. 11)


    25.08.41 – 02.11.41 Eins.-Batl. „Osten“ 2.Kompanie Ausbildung (Dienstpass S. 11)



    „23.10.41 bis“ Einsatz im Osten


    Kdo. d.Sch. Kiew, Res. Komp. (Dienstpass S. 15, s.a. S. 21 „Heimatstandort „Hamburg“, Polizei-Einsatz-Leitstelle: Kdo. d.Sch. „Lemberg“



    Der Stab Kdo. d.Sch. Kiew wurde bei der PV Hamburg zusammengestellt...



    03.11.41 – 19.04.44 Kdo. d.Sch. Kiew Res. Komp. Handwerkerstube u. Wachdienst


    Führung gut. Gez. ????, Hauptm d.Sch. (Dienstpass S. 11)


    16.03.41 – 25.03.43 Einsatz zur Bandenbekämpfung im Bezirk Tschen.... (?) (Dienstpass S. 15)


    16.03.41 Eintrag z. Bandenbekämpfung auf S. 15 am 16.3.1943 durch Kdo. d.Sch. Kiew, Abschnittskdo I, gez. Holzhey, Hptm. d.Sch. (Dienstpass S. 28/29)


    19.04.43 – 23.04.43 Einsatz zur Bandenbekämpfung im Bezirk Shitomir (Dienstpass S. 15, eingetragen auf S. 15 am 28.4.43 durch Kdo. d.Sch. Kiew, Abschn. Kdo I, gez.


    Holzhey, Hauptm. d.Sch., Dienstpass S. 28/29)


    19.04.43 – 20.04.43 Gefecht bei Janutanja (Dienstpass S. 15, eingetragen auf S. 15 am 28.4.43 durch Kdo. d.Sch. Kiew, Abschn. Kdo I, gez. Holzhey, Hauptm. d.Sch., Dienstpass S. 28/29)


    31.10.43 Berechtigt zum Empfang des Führerpaketes,O.U., d. 31.10.43


    Gez. ...bohm, Major (Dienstpass S. 21)


    08.11.43 – 19.11.43 Beurlaubt nach Hamburg (Dienstpass S. 21)


    11.12.43 Gefecht b. Sgokoloff-Brod (Dienstpass S. 15, eingetragen auf S. 15 am 12.12.43 durch Kdo. d.Sch. Kiew, gez. Jensen, Hptw. d.Sch., Dienstpass S. 28/29)


    29.11.43 – 28.12.43 Einsatz zur Bandenbekämpfung im Raume v. Skwira (Dienstpass S. 15)


    (im Original zwar 29.11. – 29.12.44, aber siehe auch Dienstpass S. 28/29:


    der Eintrag erfolgte am 15.3.1944 durch den Hptw. d.Sch. Jensen, also war „1944“ ein Schreibfehler!)



    Im April 1944 wurde der Stab „Kdo. d.Sch. Kiew“ in Hamburg aufgelöst und abgewickelt, der Dienstpass-Inhaber kam so nach Dresden-Hellerau



    26.04.44 – 06.06.44 5. Pol. Waffenschule I Hellerau Inf. Ausbildung


    Führung gut gez. Dietrich, Hauptmann d.Sch.P u. Kp. Chef (Dienstpass S. 12)


    Bei der Alarmierung der Schule am 6.6.1944 kam er dann zum Alarm-Btl, welches als II. Btl. in die SS-KGr. 1, später SS-Pz.Gren.Brig. 49, eingegliedert wurde...



    07.06.44 – 26.08.44 7./SS-Pz.Gren.Brig. 49 Schütze


    Führung gut gez. Böhm, Leutnant d.SchP. u. Kp. Fhr. (Dienstpass S. 12)



    Weitere Angaben liegen nicht vor...


    Zufallsfunde


    G-A 814/0029 Kühner, Karl, geb. 4.2.1914 Niefern, Zugwm. d.Sch., 5./SS-Pz.Gren.Brig. 49, keine EKM,


    gef. 27.8.1944 Provins, Frankreich, keine Angabe zum Grab



    G-A 159/1087 Reimann, Karl-Heinz, geb. 12.4.1925 Essen, SS-Sturmmann, 9./SS-Pz.Gren.Brigade 49, Erkennungsmarke – 478 – 2. E SS-Pol.Inf.Rgt. 1,


    gef. 27.8.1944 Provins, keine Angabe zum Grab, „Grabskizze sowie nähere Angaben können nicht erstellt werden, da sämtliche Unterlagen durch Feindeinwirkung verbrannt sind“, Heimatanschrift Essen, Rheinische Str. 30


    G-A 600/0744 Michl, Johann, geb. 18.11.1925 Schoenbrunn, SS-Sturmmann, 9./SS-Pz.Gren.Brig. 49, Erkennungsmarke – 65 – SS-Pz.Gr.E.Btl. „Totenkopf“ III,


    gef. 27.8.1944 Provins, Seine et Marne keine Angabe zum Grab, „Grabskizze sowie nähere Angaben können nicht erstellt werden, da sämtliche Unterlagen durch Feindeinwirkung verbrannt sind“,



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung zum Pol.Btl. 104/105



    aus einem Fundstück aus einem anderen Forum, leider ist der Name nicht genannt und die Dokumente sind nicht vollständig...



    Aus dem Polizei-Dienstpass eines nicht näher genannten Polizisten „Hamburg“,


    01.09.39 – 09.09.39 1./II V.P.S. Bereitschaft (Dienstpass S. 10)


    10.09.39 – 30.09.39 1. Hu. West Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 10)


    01.10.39 – 19.10.39 Abschn. 2/21 Einzeldienst Führung gut (Dienstpass S. 10)


    (SAk 2, 21.Revier?)


    20.10.39 – 22.11.39 3./104.P.Btl. Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 10)


    23.11.39 – 12.01.40 3./104.P.Btl. Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 10)


    13.01.40 – 05.03.41 2./104.P.Btl. Bereitschaft Führung gut (Dienstpass S. 11)


    14.01.40 (?) – 01.11.40 Gen. Gouv. Pol.Rgt. Lublin (Dienstpass S. 15)



    Stab und 2.Kp. in Lublin, ab August 1940 gesamte Btl. in Zamosc, November 1940 Rückkehr nach Hamburg



    24.02.41 Pol.-Batl. 104, 2.Komp. gez.Kaptur, Obltn. d.Sch. u. Komp.-Fhr. (Dienstpass S. 20)


    24.02.41 Eintrag einer Dienstgradveränderung auf S. 20 durch Pol.-Batl. 104. 2.Kp.


    Gez. Kaptur, Obltn. (Dienstpass S. 28/29)


    06.03.41 – 21.05.41 2./Res.Pol.Batl. 105 Wachdienst Führung gut (Dienstpass S. 11)


    06.03.41 – 21.05.41 Bremen/Res.-Pol.-Batl. 105 (Dienstpass S. 15)


    Gez. Westphal, Hauptm. u. Komp.-Chef


    22.05.41 – 24.08.41 SchP. Hamburg Abschn. II, 23. Pol. Rev. Einzeldienst (Dienstpass S. 11)


    25.08.41 – 02.11.41 Eins.-Batl. „Osten“ 2.Kompanie Ausbildung (Dienstpass S. 11)



    „23.10.41 bis“ Einsatz im Osten


    Kdo. d.Sch. Kiew, Res. Komp. (Dienstpass S. 15, s.a. S. 21 „Heimatstandort „Hamburg“, Polizei-Einsatz-Leitstelle: Kdo. d.Sch. „Lemberg“



    Der Stab Kdo. d.Sch. Kiew wurde bei der PV Hamburg zusammengestellt...



    03.11.41 – 19.04.44 Kdo. d.Sch. Kiew Res. Komp. Handwerkerstube u. Wachdienst


    Führung gut. Gez. ????, Hauptm d.Sch. (Dienstpass S. 11)


    16.03.41 – 25.03.43 Einsatz zur Bandenbekämpfung im Bezirk Tschen.... (?) (Dienstpass S. 15)


    16.03.41 Eintrag z. Bandenbekämpfung auf S. 15 am 16.3.1943 durch Kdo. d.Sch. Kiew, Abschnittskdo I, gez. Holzhey, Hptm. d.Sch. (Dienstpass S. 28/29)


    19.04.43 – 23.04.43 Einsatz zur Bandenbekämpfung im Bezirk Shitomir (Dienstpass S. 15, eingetragen auf S. 15 am 28.4.43 durch Kdo. d.Sch. Kiew, Abschn. Kdo I, gez.


    Holzhey, Hauptm. d.Sch., Dienstpass S. 28/29)


    19.04.43 – 20.04.43 Gefecht bei Janutanja (Dienstpass S. 15, eingetragen auf S. 15 am 28.4.43 durch Kdo. d.Sch. Kiew, Abschn. Kdo I, gez. Holzhey, Hauptm. d.Sch., Dienstpass S. 28/29)


    31.10.43 Berechtigt zum Empfang des Führerpaketes,O.U., d. 31.10.43


    Gez. ...bohm, Major (Dienstpass S. 21)


    08.11.43 – 19.11.43 Beurlaubt nach Hamburg (Dienstpass S. 21)


    11.12.43 Gefecht b. Sgokoloff-Brod (Dienstpass S. 15, eingetragen auf S. 15 am 12.12.43 durch Kdo. d.Sch. Kiew, gez. Jensen, Hptw. d.Sch., Dienstpass S. 28/29)


    29.11.43 – 28.12.43 Einsatz zur Bandenbekämpfung im Raume v. Skwira (Dienstpass S. 15)


    (im Original zwar 29.11. – 29.12.44, aber siehe auch Dienstpass S. 28/29:


    der Eintrag erfolgte am 15.3.1944 durch den Hptw. d.Sch. Jensen, also war „1944“ ein Schreibfehler!)



    Im April 1944 wurde der Stab „Kdo. d.Sch. Kiew“ in Hamburg aufgelöst und abgewickelt, der Dienstpass-Inhaber kam so nach Dresden-Hellerau



    26.04.44 – 06.06.44 5. Pol. Waffenschule I Hellerau Inf. Ausbildung


    Führung gut gez. Dietrich, Hauptmann d.Sch.P u. Kp. Chef (Dienstpass S. 12)


    Bei der Alarmierung der Schule am 6.6.1944 kam er dann zum Alarm-Btl, welches als II. Btl. in die SS-KGr. 1, später SS-Pz.Gren.Brig. 49, eingegliedert wurde...



    07.06.44 – 26.08.44 7./SS-Pz.Gren.Brig. 49 Schütze


    Führung gut gez. Böhm, Leutnant d.SchP. u. Kp. Fhr. (Dienstpass S. 12)



    Weitere Angaben liegen nicht vor...



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen



    man darf nicht vergessen, dass sich um einen Eintrag auf einer Heeres-Karte handelt, die Dienststellen des Heeres hatten nicht immer die Information über die "richtige" Bezeichnung der Einheiten der Waffen-SS...


    Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich um die

    1.Sturmbrigade italienische Freiwilligen-Legion (Mehner, W-SS u. Orpo, S. 252)


    Aus dem Miliz-Regiment de Maria (Polizei) war seit Februar 1944 die

    1. italienische Freiwilligen-Sturmbrigade Milizia armata (Polizei) FPNr. 82640

    in Aufstellung.

    Sie wurde auch 1.Sturmbrigade der ital. Freiwilligen-Legion und schon seit Befehl des RF-SS vom 27.4.1944 (in der Feldpostübersicht erst im September 1944) als

    Waffen-Grenadier-Brigade der SS (ital. Nr. 1)

    bezeichnet und lag mit Teilen in Pinerolo. Die Mannschaften trugen SS-Spiegel und Landesschild, das deutsche Personal auch Sigrunen. (Tessin, Kannapin, S. 103 – 104)


    Bei Anzio kam das sogenannte SS-Bataillon „Degli Oddi“ mit 3 Kompanien zum Einsatz..


    Btls.-Kdr. : SS Obersturmbannführer Carlo Federigo Degli - Oddi


    Ia : SS Obersturmführer Bruno Minucci


    Stärke des Btls. : 32 Führer (darunter 3 dt. Verb.Offz.)

    93 Unterführer

    525 Mannschaften


    Später folgte noch das ital. SS-Btl. "Debica" ...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Uwe,



    vielen Dank für den Hinweis, das Buch habe ich, ich habe auch schon Unterlagen aus der NS19-Signatur in T175 "Wiedergefunden",

    nur dieses Dokument "weigert" sich, sich finden zu lassen... :D 8)


    Dachte, Du würdest wieder auf die "graue Kiste" hinweisen... :D

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Hackelbehrend,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum! ;)


    Welche Informationen hast Du denn schon abgefragt, denn mit den "Schnipseln" von dem Foto lässt sich nur folgendes sagen:

    Jahrgang 1908, Beruf Schlosser, gefangen genommen am 26.4.1945 in Bayern als SS-Grenadier

    Die Angabe "7. P. A u. E. RGT" k ö n n t e auf die Ausbildungs- und Ersatzeinheit hinweisen, denn diese lag ab 1944 auf dem Tr.Üb.Pl. Sennelager bei Paderborn...


    W e n n er denn dort eingezogen und ausgebildet wurde, wird er bis zum Zeitpunkt der Gefangennahme aber inzwischen versetzt worden sein.

    Die Brigade "Westfalen" kämpfte ab April 1945 im Raum Paderborn und ging in den Harz zurück, in Bayern war sie nie...


    26.4.1945 Bayern ist leider eine sehr ungenaue Angabe. Hast Du bereits mal die ehem. WASt abgefragt, was sagen z. B. die Rentenunterlagen, gibt es Feldpost usw.


    Hier

    wurde mal ein anderer Fall eines 1907 geborenen Rekruten erwähnt, der in einer Werkstatteinheit arbeitete, dieser kam noch von Paderborn weg... nur als Hinweis...


    Ohne weitere Angaben bleibt es ein Rätselraten...



    Hallo Topstar,


    was ist mit "Anrede" und "Gruß",, siehe Forenregeln... :cursing: :thumbdown:



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Eurone,



    ein herzliches Willkommen hier im Form ;)


    vielleicht v o r den nächsten Beiträgen einen Blick in die Regeln dieses Forums werfen, betreffend "Anrede" und "Gruß" in den Beiträgen... :thumbup: :saint:



    Andre wird sich evtl. hier auch melden, aber i c h habe in meinen Unterlagen zum Einsatz bei Lauenburg bisher k e i n e n Hinweis auf den Stötebrucker Wald gefunden???


    Am 1.5.45 trat die 1.engl."Commando"-Brigade von Lütau auf Wangelau an. Die Aufklärung ergab, dass der Ort noch von deutschen Truppen besetzt war, der Commando-Trupp kam auf 100 Meter an den Ort heran und erhielt dann heftiges Abwehrfeuer.

    Eine Kompanie der 1.brit."Commando Brigade" drang ohne Artillerievorbereitung in zwei Gehöfte ein und nahm die verblüfften SS-Soldaten in der Küche und im Garten gefangen.

    Der dritte, aus Schwarzenbek anmarschierende SS-Zug lief am Ortsrand in einen klassischen Hinterhalt.

    Trotzdem fiel im ersten Feuerüberfall der Briten nur ein Unterscharführer. Den anderen SS-Soldaten gelang es, mit einigen Verwundeten die nächsten Gebäude zu ereichen. Von dort lieferten sie den Briten einen 20-minütigen Feuerkampf, worauf die Briten Artilleriefeuer anforderten.

    Als die Einschläge immer genauer lagen, gaben die SS-Soldaten auf. Sie hatten keine weiteren Verluste und gingen mit 135 Mann in Gefangenschaft.


    Die Reste des SS-PzGrenA.u.E.Btl.18/II zogen sich dann, der Tiefflieger wegen, in kleinen Gruppen Richtung Mölln zurück.

    Einige wurden gefangengenommen, andere tauchten unter. Ob es nach Wangelau noch zu kurzen Kämpfen kam, darüber sagen Tote des Bataillons, die in einigen Orten in Richtung Mölln in Totenlisten der Gemeinden vermerkt sind, nichts aus. Diese Toten sind aller Wahrscheinlichkeit nach infolge ihrer Verwundungen und nach dem Rücktransport aus dem Kampfgebiet in den betreffenden Orten verstorben.


    Weiterführende Angaben Deinerseits wären auch für mich sehr interessant!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    ich suche zu Krafft noch als Quelle das Dokument

    Kommandant Hochwald, Ia v. 6.12.1942, BA NS 19/2569, Bl. 16f.


    Anscheinend ist NS 19/2569 leider noch nicht digitalisiert, aber evtl ist das Dokument in den Rollen T175 zu finden... was m i r leider nicht gelungen ist, trotz intensiver Suche...


    Wenn hier jemand aushelfen könnte... ;(



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    aus BA-MA N 756 Wolfgang Vopersal, SS-Kampfgruppe Kiß/Kiss (SS-Pz.Jg.A.u.E.Abt. 1)


    20.01.1945

    Nachdem die bisher der Div. z.b.V. 605 unterstellte 1./Heeres-Pz.Jg.Abt 741 in den Nachmittagsstunden zu anderer Verwendung abgefahren ist und das Volkssturm-Bataillon”Lötzen” bei der Division eingetroffen ist, sind dem Stab am Abend des 20.1.1945 unterstellt:


    das MG-Festungs-Btl 31 mit 451 Mann

    das MG-Festungs-Btl 22 mit 501 Mann

    das Volkssturm-Btl ”Lötzen” und

    die SS-PzJgAuE-Abt 1,


    die sich gerade zur Rundumverteidigung in Rastenburg anschickt. Während hierzu die entsprechenden Befehle an die Kompanien herausgehen, meldet Oberleutnant Loebell, Stab der Div.z.b.V. 605, “keine besonderen Vorkommnisse”.



    Taktische Gliederung der Div. z.b.V. 605 (offizielle Bezeichnung “K.Gr. Hausser”) (Stand 28.1.1945)


    Div.Kommando Kdr.: GenLt.Hauser

    Ia: Major Wehnert

    • Oberleutnant Loebell (?)


    Den Div.Kdo direkt unterstellt:


    Heeres-Art.Abt 845

    Fest.ArtAbt. 1048 mit 1 Bttr. Art.AuE-Abt 21

    4 Bttr. ArtAbt 1048 (u.a. 4.u.5.Bttr.)

    1 Bttr. Fest.ArtAbt 1318


    I.u.IV./ArtRgt 286


    Heeres-Fest.Art.Abt.1319 mit 2 Bttr.


    Sturm-Art.EuA-Abt 500 1 Bttr mit 4 Geschützen


    Fest.MG-Btl 68 (Aufst.11.44 im WK XI mit 4 Kp., Einsatz bei Johannisburg, Korück 559, 4.Armee)


    Bewegl.Res.Fest.Pak.Verband Lötzen


    Grenadier-Rgt 975


    Masuren-Flotille


    Orts-Kommandantur 1/ 305 mit Feldgend.Trupp (mot) 213


    Grupen-N.A.


    Volkssturm-Einsatz-Btl. Lötzen



    Weitere Details zur Einheit Lötzen sind nicht genannt...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Star,



    v o r weiteren Beiträgen würde ich kurz hierauf verweisen



    vielen Dank


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Frank,



    vielen Dank, ich weiß, ich musste zu diesem bisher mir unbekannten Führer auch mal "Googlen",


    nach Tölz (wegen Asthma vom Frontdienst zurückgezogen) dann später bei der 7.SS-Frw.Geb.Div., ab 21.6.44 beim Reichsarzt SS u. Pol., Hygiene-Institut der Waffen-SS, Herr Mrugowsky...


    Herzliche Grüße Dein Roland