Posts by RolandP

    Hallo zusammen,



    um was für eine Dienststelle handelt es sich bei den „Forschungsstellen“?




    30166


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 366,


    (12.3.1943-7.9.1943) gestrichen,




    29291


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 365,


    (10.2.1943-23.8.1943) gestrichen,




    26409


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 364,


    (10.2.1943-23.8.1943) gestrichen,





    21895


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 363,


    (10.2.1943-23.8.1943) gestrichen,




    19971


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 362,


    (25.1.1943-31.7.1943) gestrichen,




    12095


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 361,


    (1.2.1941-11.7.1941) gestrichen,


    (12.7.1941-26.1.1942) Forschungsstelle 361,


    (25.1.1943-31.7.1943) gestrichen,




    10307


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 360,


    (28.4.1940-14.9.1940) gestrichen,



    06229


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 359,


    (28.4.1940-14.9.1940) gestrichen,



    05458


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 358,


    (28.4.1940-14.9.1940) gestrichen,




    04694


    (Mobilmachung-1.1.1940) Forschungsstelle 357,


    (28.4.1940-14.9.1940) gestrichen,


    Ich bin da auf der Suche nach einer anderen Einheit drüber gestolpert, wüsste aber trotzdem gerne, um was es sich handelt


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung, vielleicht ja mal interessant ;)



    Herzliche Grüße Euer Roland




    Der SS-Standartenführer (RDA 1.8.1944) Albert Frey, Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und des Deutschen Kreuzes in Gold, befand sich seit dem 1.9.1944 offiziell in der Führerreserve der Waffen-SS, er schrieb in seinen Erinnerungen, dass er in den letzten Kriegsmonaten, wohl als nicht voll kriegsverwendungsfähig nach seiner Verwundung im Sommer 1944 an der Invasionsfront, u.a. als Verbindungsoffizier der 6.SS-Panzerarmee zur Leitung des Gaus Oberdonau abgestellt worden sei:


    Den Morgen des 8.Mai 1945 hatte Frey „... nahe dem Gipfel des Phyrnpasses in den Tauern, nordostwärts Liezen, auf österreichischem Gebiet...“ erlebt, wohin er als bisheriger Verbindungsoffizier der 6.Pz.Armee zum Gauleiter Oberdonau, Eigruber, mit diesem und anderen gelangt war. Zusammen mit dem SS-Hauptsturmführer Werner Weber und seinem Fahrer Balk trennte sich Frey an diesem Tag von der Gruppe, man fuhr mit einem „Ford“ dann u.a. über St. Johann (Tirol) bis nach Erpfendorf, von wo es bis zur deutschen Grenze in Luftlinie noch etwa 8 km waren. „... Die Nacht vom 9. zum 10.Mai verbrachten wir noch auf österreichischem Gebiet... Vor der Mittagszeit machten wir uns wieder auf die Beine. Südlich des bekannten Ortes Reit im Winkl wechselten wir über die Grenze... Die Mittagszeit war längst vorbei, als wir eine Alm, hoch über einem Tal abseits von Reit im Winkl erreichten.


    Zu unserer Überraschung bemerkten wir von unserem Höhenstandpunkt aus unten im Tal Soldaten. Sie exerzierten in kleinen Gruppenformationen kasernenhofmäßig zwischen mehreren verstreut stehenden Häusern, wahrscheinlich Heuschobern. Seit dem frühen Morgen des 8.Mai waren wir ohne Nachrichten über die Entwicklung der Ereignisse... Unbeschreiblich war jedoch unser Erstaunen, als wir nach längerer aufmerksamer Beobachtung feststellten, dass die exerzierenden Soldaten deutsche Uniformen trugen...

    Dann stiegen wir hinunter ins Tal... Fast wie ein Wunder erschien es uns schließlich, als wir feststellten, dass die deutschen Uniformen der wie im tiefsten Frieden exerzierenden Soldaten die Abzeichen unserer eigenen Waffengattung, der Waffen-SS, trugen. Um das Maß des Staunens und Wunderns voll zu machen, traf ich in dem Kommandeur der Truppe, Sturmbannführer Faulhaber, einen alten Kameraden aus gemeinsamer Rekrutenzeit. Zusammen waren wir auch Absolventen der Junkerschule in Braunschweig gewesen.


    Eine kurze Unterhaltung mit ihm klärte schnell die so unverständlich erscheinende Situation: Es handelte sich um die Reste der Waffen-SS-Division „Nibelungen“. Die Truppe hatte zwar vor den Amerikanern kapituliert, hatte aber, ganz unverständlicherweise, ihre Waffen behalten.

    Eine Anzahl der Männer und die meisten Offiziere, darunter der Divisionskommandeur, hatten sich abgesetzt. Faulhaber hatte im Einvernehmen mit dem letzteren das Kommando übernommen. Nun wartete er auf Weisungen der Amerikaner, deren Stab sich in Reit im Winkl befand, um „ordnungsgemäß“ mit seinen Männern in Gefangenschaft zu gehen.

    Das Ganze war eine so unglaubliche Geschichte, dass ich, hätte man sie mir berichtet, ihre Wahrheit niemals abgenommen hätte. Dies umso mehr, als sich bei den bewaffneten Soldaten keine Bewachung durch die Amerikaner befand.


    Das Erlebnis ist charakteristisch für das unglaubliche Durcheinander, welches während der letzten Kriegstage und während der ersten Tage und Wochen nach der Kapitulation herrschte. Später erlebten wir, dass die Verhaltensweise der verschiedenen amerikanischen Truppenteile sehr unterschiedlich war; auch in disziplinärer Haltung. Anfänglich herrschte auch große Uneinheitlichkeit in der Behandlung der deutschen Gefangenen. Später ist diese Frage nach einheitlichen Richtlinien gehandhabt worden.


    Das Exerzieren, das wir beobachtet hatten, war von Faulhaber angeordnet worden, zur Stützung der Moral und Zusammenhalt seiner Truppe.

    Beim Gepäck der Divisionsschreibstube befand sich auch die Feldkasse der Division. Sie enthielt einen recht ansehnlichen Betrag. Ich schlug Faulhaber vor, das Feld unter seinen Männern aufzuteilen und auch uns, die wir nur wenig Geld hatten, davon etwas abzugeben. Er lehnte ab, mit der Begründung, er müsse an Hand der Buchungsunterlagen mit den Amerikanern abrechnen. Auch von meiner Anregung, seine Männer die Waffen ablegen zu lassen und sie mit der Empfehlung zu entlassen, sich nach Hause durchzuschlagen, wollte er nichts wissen. Armer Markus!

    Zum Glück musste er nicht mehr erleben, wie später so mach anständige Soldat in den Gefangenenlagern der Amerikaner, im Vertrauen aus eine korrekte Behandlung als Kriegsgefangener, elend zugrunde ging.


    Faulhaber hatte ich gesagt, dass wir unseren Wagen in Erpfendorf abgestellt hatten. Da er selbst kein Fahrzeug mehr besaß, erbat er sich den Fahrzeugschlüssel, den Balk noch bei sich trug, in der Absicht, den Wagen zu holen.

    Nach Jahren erfuhr ich, das er in jenen Tagen den Tod fand, als er mit unserem Ford in der Berglandschaft von Reit im Winkl in einen Abgrund stürzte. ...

    Die bedenkliche Nähe der Amis in Reit im Winkl veranlasste uns, der Nachbarschaft des Ortes bald den Rücken zu kehren...“

    (Albert Frey, Ich wollte die Freiheit. Erinnerungen des Kommandeurs des 1.Panzergrenadierregiments der ehemaligen Waffen-SS, Munin-Verlag Osnabrück, 1990, S. 8 oben, S. 18, 24, 26 – 27; auf dem Weg von Linz nach Passau kurz vor Kriegsende hatte Frey unterwegs den Hauptsturmführer Werner Weber „aufgegabelt“, mit dem er zusammen in Ellwangen die Rekrutenzeit absolvierte und auch die JS Braunschweig, 1937, danach waren sie bis 1945 nicht mehr zusammengetroffen (S. 12, laut Führerliste Moore gab es nur einen passenden „Werner Weber“, einen späteren Polizeioffizier, der schon Sturmbannführer und Major war)

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung,


    vielleicht ja mal interessant hinsichtlich der SS-Feldersatz-Brigaden


    Herzliche Grüße Roland



    Der SS-Standartenführer (RDA 1.8.1944) Albert Frey, Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und des Deutschen Kreuzes in Gold, Kommandeur des SS-Pz.Gren.Rgt. 1 „LSSAH“, war am 20.7.1944 bei den Kämpfen an der Invasionsfront selber schwer verwundet worden und befand sich seit dem 1.9.1944 offiziell in der Führerreserve der Waffen-SS, er schrieb in seinen Erinnerungen: „... Als es mir besser ging, meldete ich mich, mit noch nicht wieder ausgeheilter Wunde, zurück an die Front. Es war dies in der Zeit kurz vor der Ardennen-Offensive. Mein Kiefer, noch ohne Knochentransplantat, war vorerst mit Stahlschienen fixiert.


    Da das Oberkommando meiner Armee die Absicht hatte, mich mit der Führung einer freiwerdenden Division zu beauftragen, wurde ich nicht wieder als Kommandeur meines alten Regiments eingesetzt.

    Zunächst erhielt ich den Auftrag, im Rahmen der 6.SS-Panzerarmee zwei neue Brigaden aufzustellen. Es war eine kapriziöse Laune des Schicksals, dass die für die Brigaden bestimmten Kommandeure einmal meine militärischen Vorgesetzten gewesen waren, Sturmbannführer Bissinger, Kompaniechef in meiner Zeit als Zugführer, und Sturmbannführer Weidenhaupt, Bataillonskommandeur in meiner Zeit als Kompaniechef.


    Bedingt durch die sich rasch verschlechternde Situation an der Kampffront und des sich dabei ergebenden Mannschaftsbedarfs wurde die Aufstellung der Brigaden schon bald nach Beginn abgebrochen. Die bereits abgestellten Mannschaften mussten beschleunigt den im Kampfe stehenden Verbänden der Armee zugeführt werden.

    Mit der Organisation der Mannschaftszuteilung und der motorisierten Zuführung wurde ich beauftragt. Es war dies in der Zeit der letzten Kriegsmonate, als auch überall im Reich alle militärischen Ämter nach entbehrlichem Personal durchkämmt wurden, um es an die Front zu senden. Meine Aufgabe wurde nun, soweit es sich um rückwärtige Einrichtungen der Waffen-SS handelte. Und die 6.SS-Panzerarmee betraf, auf diese Mannschaften ausgedehnt. Ich wurde nach Linz an der Donau kommandiert, um die dorthin in Marsch gesetzten Mannschaften zusammenzufassen und an die Divisionen der im Raum Wien im Kampf gegen die Russen stehenden Armee weiterzuleiten. Gleichzeitig wurde ich als Verbindungsoffizier der Armee zu der dortigen Leitung des Gaus Oberdonau abgestellt...“

    (Albert Frey, Ich wollte die Freiheit. Erinnerungen des Kommandeurs des 1.Panzergrenadierregiments der ehemaligen Waffen-SS, Munin-Verlag Osnabrück, 1990, S. 9 – 10 oben)

    Hallo zusammen,


    bei der Suche nach ganz anderen Angaben bin ich auf folgenden Hinweis gestoßen,


    vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland



    Kampfgruppe Oberdonau


    Der SS-Standartenführer (RDA 1.8.1944) Albert Frey, Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und des Deutschen Kreuzes in Gold, befand sich seit dem 1.9.1944 offiziell in der Führerreserve der Waffen-SS, er schrieb in seinen Erinnerungen, dass er in den letzten Kriegsmonaten, wohl als nicht voll kriegsverwendungsfähig nach seiner Verwundung im Sommer 1944 an der Invasionsfront, als Verbindungsoffizier der 6.SS-Panzerarmee zur Leitung des Gaus Oberdonau abgestellt worden sei: „... Meine Teilnahme an den Besprechungen bei der Gauleitung fiel in die Zeit, als der Feind von Ost und West sich immer mehr dem Gaugebiet näherte. Es ist deshalb verständlich, dass sich die Lagebesprechungen fast ausschließlich mit der militärischen Lage und deren steten Veränderung befassten.


    Eigruber hatte alle in seinem Einflussbereich stationierten militärischen und paramilitärischen Verbände und Organisationen zu einem Kampfverband zusammengefasst. Es gehörten dazu die im Raume Linz stationierten Ersatztruppenteile des Heeres, der wie überall als letztes Aufgebot aufgestellte Volkssturm sowie Einheiten der Hitlerjugend. Aus den letzteren war eine „Truppe“ gebildet worden, die sich „Panzernahbekämpfungs-Regiment“ nannte.

    Die dazugehörenden Jungs waren mit Waffen ausgerüstet, die geeignet waren, in unübersichtlichem Gelände Feindpanzer zu bekämpfen. Nicht weniger als ca. 60 000 Männer zählte die ganze „Streitmacht“, die nach dem Namen des Gaues die Bezeichnung „Kampfgruppe Oberdonau“ trug.

    Designierter Führer der Truppe war der Standortälteste von Linz, General Wagner, wenn ich mich des Namens recht erinnere. Er war ein älterer Herr, ohne aktuelle Kriegserfahrung.


    Noch vor meiner Zeit als Teilnehmer an den Besprechungen bei der Gauleitung, als man hauptsächlich mit einem raschen Vordringen des Feindes aus dem Osten gerechnet hatte, waren Teile der Kampfgruppe zur Vorbereitung einer Auffangstellung für die zurückweichenden Verbände eingesetzt worden. Der Ausbau der Stellungen erwies sich als nutzlos. Entgegen den gehegten Erwartungen waren es nicht die Russen von Osten, sondern die Amerikaner von Nordwesten, die sich in raschem Vorgehen der Stadt Linz näherten...


    Das sogenannte „Hitlerjugend-Panzernahbekämpfungs-Regiment“, oder ein Teil davon, wurde allerdings noch nach Norden in die Wälder geschickt. Den Jungen gelang auch noch der Abschuss mehrerer amerikanischer Panzer. Dies bewirkte zwar eine Verzögerung im Vorstoß der Amerikaner, was aber ansonsten ohne jede Bedeutung...“

    (Albert Frey, Ich wollte die Freiheit. Erinnerungen des Kommandeurs des 1.Panzergrenadierregiments der ehemaligen Waffen-SS, Munin-Verlag Osnabrück, 1990, S. 11 sowie 13 unten)

    Hallo zusammen,


    ich hänge das hier einfach mal an, weil es den Einsatz des Pol.Btl. 322 – später II./SS-Pol.Rgt. 5 nach dem Ausscheiden aus dem Polizei-Regiment Russland-Mitte 1942 behandelt.



    Es gibt seit Anfang des Jahres das Buch

    Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, daraus diese Angaben.

    Müller hat die entsprechende Literatur ausgearbeitet u n d die Angaben aus dem Bundesarchiv Berlin akribisch abgearbeitet!!!


    Herzliche Grüße Roland



    Einsatz Pol.Btl. 322 Slowenien 1942



    Nach der Rückkehr aus Russland (Einsatz als III./Pol.Rgt. Mitte) traf das Pol.Btl. 322 am 25.5.1942 in Katowice (Hohenlohehütte) ein.

    Die 3.Kompanie Pol.Btl. 322 war am 2.Juli 1942 noch in Katowice stationiert.

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 189)



    Wenig später war das Pol.Btl. 322 in Slowenien im Einsatz:



    Bereits am 6.Juli gelang es den Polizisten während eines Aufklärungsvorstoßes gegen Skopel, Dobrawa und Ogrin Partisanen auszumachen (BA B R 20/82 Btl. 290, 19.7.1942)

    Anschließend kam es zu einem Feuergefecht, bei dem die Partisanengruppe gemäß Bericht aufgerieben wurde.



    Insgesamt nahmen die Angehörigen der 3.Kompanie Pol.Btl. 322 (im Original „9.Komp.“, das war aber zur Zeit als III./Pol.Rgt. Mitte, im II./Pol.Rgt. 5 hatte die Kompanie die Nummer 7!) bei dem großangelegten Einsatz vom 14. bis 17.Juli 1942 13 Männer fest, welche sie an die Gestapo auslieferten.

    Am 16.Juli 1942 ging die Kompanie nochmals gegen vermeintliche Partisanennester im zugewiesenen Raum vor. Leider reißt der Bericht an dieser Stelle ab. Der Rest wurde wohl vernichtet...“

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 201 oben, eine Verbindung zum Unternehmen „Enzian“ ist dem Autor Müller nicht aufgefallen bzw. wird von ihm nicht genannt, Müller schreibt auch, dass das Pol.Btl. 322, ab 9.7.1942 II.Btl. Pol.Rgt. 5, „... im Juli 1942 in Belgrad stationiert war...“, wobei er sich anscheinend auf den Aufstellungsbefehl für die Polizei-Regimenter bezieht (Anm. 831 BA B R10/465, Bl. 261, 9.7.1942). Belgrad war zwar vorgesehen, aber das II./Pol 5 traf erst November 1942 in Serbien ein, bis dahin war es in Slowenien im Einsatz!)



    Mitte Juli kam die 3.Komp. Pol.Btl. 322 (im Original „9.Komp.“, s.a.o.) in Slowenien zum Einsatz und zwar im Gebiet um Kremenik und Vinharje (BA B R 20/82 Bl. 289 – 290, 19.7.1942)

    Die Polizisten erhielten den Befehl, das ihnen zugeteilte Gebiet abzuriegeln und alle Männer, die über 15 Jahre alt waren, festzunehmen und „bei Fluchtversuch zu erschießen“. (BA B R 20/82 Bl. 289, 19.7.1942)

    Unterstützung erhielten die Angehörigen der 3.Komp. Pol.Btl. 322 von drei Schützenzügen – wahrscheinlich von der Wehrmacht. Zudem wurden ihnen zwei Gestapo-Beamte zugeteilt. Die 3.Komp. kam zum Einsatz im Verband mit der 3.Komp. Res.Pol.Btl. 181, welche die rechte Flanke abdeckte, und der 1.Komp. Pol.Btl. 322, welche die linke Flanke sicherte.

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 200)



    Von der 2.Komp. Pol.Btl. 322, nunmehr „6.Komp./II./Pol.Rgt. 5“, sind fragmentarisch Tätigkeitsberichte vom 19.September bis 7.Oktober 1942 erhalten geblieben (BA B R 20/85 Bl. 64-66 24.9.1942, 7.10.1942)

    Zum Zeitpunkt der Tätigkeitsberichte befand sich das II./Pol. 5 (Pol.Btl. 322) im Raum um Celje (Cilli) in der Untersteiermark, dem damaligen deutsch besetzten slowenischen Gebiet unter Zivilverwaltung.

    Die Tätigkeitsberichte lassen eine angespannte Lage mit Partisanentätigkeit vermuten.

    Im Raum Maribor und Dobrin (Süssenheim) kam es unter anderem zu Plünderungen eines Lebensmittelgeschäftes und zu Überfällen auf die Bevölkerung.

    Am 18.September entsandte die 6.Komp. ein Sonderkommando, bestehend aus vier Mann, zum SD, um politische Häftlinge zu bewachen und zu begleiten.

    Tags darauf verschob die Kompanie nach Hoce-Slovnica (Schleinitz) im heutigen Slowenien. Der Einsatz verlief ohne Feindkontakt. Allerdings nahmen die Polizisten am 20.September eine verdächtige Person fest,

    Bis zum 23.September bezog die 6.Komp. Lauerstellung um Schleinitz und Dobrin und setzte ein Jagdkommando mit einem Unteroffizier und 20 Männern in Dobrin ein.



    In denselben Tagen unterstützte die 6.Kompanie sowohl die Wehrmacht mit Begleit- und Einsatzkommandos wie auch die Gestapo.

    Das Begleit- bzw. Einsatzkommando für die Wehrmacht bestand aus einem Unteroffizier und acht bzw. neun Mann, das Einsatzkommando für die Gestapo umfasste die Stärke 2/18.

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 201)



    Am 24.September wurde aufgrund der Partisanentätigkeit der Stützpunkt in Schleinitz mit acht Angehörigen des Gendarmeriepostens in Dobrin verstärkt; acht Angehörige der Wehrmacht versetzte die militärische Verwaltung nach Drenovec. (BA B R 20/85 Bl. 64-65, 24.9.1942 Für die Unterkunftswache für den genannten Zeitraum setzte die Kompanie einen Unteroffizier und sieben Männer ein)

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 201)



    Am 2.Oktober stellte die 5.Komp. (so im Original, die bisherigen Angaben bezogen sich aber auf die 6.Komp., hier jetzt auch?) ein Exekutionskommando der Gestapo in Celje zur Verfügung. Die Größe des Kommandos, bestehend aus einem Offizier, vier Unteroffizieren und 48 Mannschaftsdienstgraden, lässt die Vermutung zu, dass die Polizisten allein die Erschießungen vornahmen.

    Ebenfalls am 2.Oktober verschob ein anderes, viel kleineres Exekutionskommandos nach Kozje (Drachenburg). Die detachierte Gruppe bestand aus einem Unteroffizier und zehn Männern.

    Tags darauf kamen drei Kommandos für Verhaftungen zur Verfügung des SD zum Einsatz:

    In Prebold (Pragwald), Stärke 1/3/27,

    in Lasko (Tüffer), Stärke 1/2/18, und in

    Hoce-Slivnica (Schleinitz), Stärke 2/3.

    Daneben setzte die Kompanie ein Einsatzkommando in Celje selbst ein, Stärke 1/1/9, die Männer nahmen Verhaftungen unter der Bevölkerung von Celje vor.



    Vom 5. bis zum 7.Oktober setzte die 6.Kompanie Kommandos zur Sicherung der Ernteeinfuhr in Schleinitz ein. Die Kommandos wiesen meist die Größe einer Gruppe, bestehend aus einem Unteroffizier und sechs bis zehn Mannschaftsdienstgraden auf.

    Daneben bezog für den 6. und 7.Oktober ein kleines Kommando Lauerstellung in Pivka (St. Perter) bei Zalec (Sachsenfeld) (BA B R 20/85, Bl. 66, 7.10.1942)

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 202)



    In der Zeit vom 23.Oktober 1942 bis April 1943 lag das II. Bataillon Pol.Rgt. 5 (Pol.Btl. 322) in Kragujevac, südlich von Belgrad. (Campbell, Police bataillons, S.136)



    Ab November 1942 setzen die erhaltenen Bataillonsberichte des II./Pol.Rgt. 5 ein. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich das Bataillon und seine Kompanien bereits im Raum um Kraljevo auf. (BA B R 20/85, Bl. 1, 15.12.1942)

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 203 oben)



    „... Zur Rekonstruktion der Einsätze des II./SS-Pol.Rgt 5 (Pol.Btl. 322) stehen die Lage- und die Tätigkeitsberichte des Bataillonsstabes sowie der Kompanien und der K-Staffel zur Verfügung.

    Die Lage- und Tätigkeitsberichte umfassen lückenlos den Zeitraum vom 15.November 1942 bis zum 19.Juni 1943. Die Berichterstattung zieht sich mit Unterbrechungen bis in den November 1943.

    Danach sind noch für die 5.Komp. Unterlagen eines KTB in der Zeit vom 29.April bis 3.Juli 1944 erhalten geblieben (BA B R20/85) Die 5.Komp. kam demnach noch in Ungarn und zuletzt wieder in Serbien zum Einsatz.

    Von der 7.Komp. steht für denselben Zeitraum ein kurzes KTB zur Verfügung (BA B R 20/86). In Topola (Serbien) verliert sich die Spur der 7.Komp. im Juli 1944...“

    (Philippe Müller, Polizisten oder „Polizeisoldaten“. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches, Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., Band 23, 2019, S. 200)

    Hallo Andre,


    vielen Dank für das Einstellen der WASt-Auskunft,


    die aber das Ganze nicht aufklären kann...


    Zur Erkennungsmarke: also ich denke, dass dort etwas durcheinanderlief.


    Die Erkennungsmarken der SS-Panzer-Ersatz-Abteilung, ab 1943 SS-Panzer-Ersatz-Rgt. war mit der jeweiligen Nummer dann mit den Kürzeln „SS-Pz.Ers.Abt.“ oder „SS-Pz.Ers.Rgt.“ gekennzeichnet.


    Ich habe mir gerade mal das Buch von Hinrichs-Dohse, Die Erkennungsmarken der SS-Einheiten, Schwerin, 2011, rausgeholt und bei der 7.SS-Division (S.46 – 48) nachgeschaut,


    dort sind Beschriftungen wie

    - 5326 – Waffen-SS Prinz Eugen 8./SS-Geb.Jäg.Rgt. 1 oder

    - 2183 – Waffen-SS Prinz Eugen 17./SS-Geb.Jäg.Rgt. 1 zu finden...


    In Deinem Falle dürfte es also

    - 1466 – Waffen-SS Prinz Eugen 3. Kompanie Nachschub... gewesen sein.


    Es gibt m. E. k e i n e Verbindung zur Panzertruppe der W-SS, er dürfte seine Erkennungsmarke bei der Division direkt erhalten haben


    und nein, man wusste schon, welche Einheit zur Wehrmacht oder zur Waffen-SS gehörte



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    hat jemand ergänzende Angaben zu dem oben genannten Siegfried Koebel?


    Dieser war anscheinend als Apotheker (?) ab Herbst 1942 Leiter der Blindenschule der Waffen-SS in Prag, dies bis 1945, und führte die Einrichtung bis nach Bad Ischl, Österreich, wo dann im Oktober 1945 (?) die endgültige Auflösung erfolgte...

    In Bad Ischl wurde auch sein erstes Kind geboren... ;)


    Da mit die Personalakte nicht vorliegt, wäre es eben interessant, mehr zu seinem Werdegang zu erfahren!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    hat jemand evtl. ergänzende Angaben zu dem erwähnten "Hauptmann des Heeres Kleppmeier"???


    I c h habe ihn in den m i r zur Verfügung stehenden NARA-Unterlagen nicht gefunden, weder unter "Infanterie" noch "Volksgrenadier-Divisionen" noch "Panzer"...


    Er scheint Verbindungen nach Ingolstadt gehabt zu haben, aber mehr weiß ich leider auch nicht...


    Sollte also jemand Hinweise auf Vornamen, Alter, Werdegang, Verbleib haben, bitte melden!


    Vielen Dank Roland

    Hallo Andre,



    könntest Du bitte die WASt-Auskunft mal hier auszugsweise einstellen, was die Angaben betrifft...



    Die Angaben zur Erkennungsmarke machen für mich keinen Sinn, eine solche Beschriftung ist mir nicht untergekommen (was aber nichts heißen soll...)



    Bei der "3.Kompanie Transport - Kolonne Nachschub Panzer Ersatz" dürfte es sich um eine Nachschubeinheit der "P (Prinz) E (Eugen)" gehandelt haben, hat da evtl. ein kompetenter Mitarbeiter "interpretiert"???


    Die bisherigen Angaben - die hier zu lesen sind - lassen bisher keine vernünftige Aussage zu!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    leider scheint das wohl mit dem „Einstellen“ damals nicht geklappt zu haben...


    Hier

    https://www.ebay.de/itm/Org-Be…8c5491:g:M0UAAOSwGM5dLfOD



    findet sich anscheinend der angesprochene Bericht – leider nur auszugsweise und mit „Kopierschutz“...



    Vielleicht aber trotzdem mal interessant...



    Herzliche Grüße Roland




    Bericht über die Kampfhandlungen in Großröhrsdorf Wilthen, den 27.4.45


    Als Unterabschnittskommandant von Großröhrsdorf hatte ich die Bestreuung der Orte Großröhrsdorf, Bretnig, Hausalde, Ohorn, Obersteina, Pulsnitz, Lichtenberg und Kleindittmannsdorf hinsichtlich des Sperrenbaues und des Ausbaus der Ortsbefestigungen. Es waren am Tage meines Eintreffens in Großröhrsdorf, am 4.April 1945, nur die Sperren auf der Autobahn teilweise fertig. Alle übrigen Sperren in Lichtenberg, Pulsnitz, Ohorn, Hauswalde, Bretnig und Großröhrsdorf mussten noch angelegt werden. Hinzu kam auch noch die Anlage von Verteidigungsstellungen in den einzelnen Orten.

    An Truppen waren zunächst anwesend;

    1/Polizeiwaffenschule, 18/Polizeiwaffenschule und Landesschützen in Großröhrsdorf, 1 Pferdedepot in Bretnig, je ein Vermessungsstab in Ohorn und Pulsnitz und eine motorisierte Nachschubstaffel in Hauswalde. Diese Truppen, die zunächst für die Verteidigung des Unterabschnittes mit vorgesehen waren, wurden nach und nach herausgezogen, sodass am 20.April keine Wehrmachtseinheit mehr anwesend war. Es war nur lediglich das 4. Aufgebot des Volkssturms im Orte. Diese Leute waren unbewaffnet, nicht uniformiert und verfügten lediglich über einige Panzerfäuste.

    Das erste und zweite Aufgebot des Volkssturms war nach Kamenz... (unleserlich) worden, weil dort angeblich neue Batl. zusammengestellt...(unleserlich)

    Infolgedessen war es nicht einmal möglich, die ... (unleserlich)

    An eine Besetzung der inzwischen durch die... (unleserlich) Stellungen konnte nicht gedacht werden... (unleserlich) Verfügung standen, schickte ... Oberst (?) Roßmann.

    Aus Kamenz 2 Gruppen... habe diese beiden Gruppen, die mit... Schuss Munition ausgerüstet waren, zur... auf der Autobahn in Großröhrsdorf... und in Ohorn an der sogenannten Stein.... an der Autobahn eingesetzt. Das 4.Aufgebot war an der Bedienung der Panzerfaust nicht ausgebildet. Mir wurde... schnittskommandanten in Kamenz ein Ausbildungstrupp ... zur Verfügung gestellt. Ehe aber die Ausbildung beginnen konnte, wurde die Lage kritisch und der Trupp wurde wieder abgezogen. Infolgedessen kam die Ausbildung nicht in Frage.



    Die Stimmung im Volkssturm, besonders beim Batl. Großröhrsdorf war sehr schlecht, da einmal der Batl.-Führer Fabrikant Gebler am 20.4. sein Batl. verlassen hatte und auch ständig Trosse und Ausbildungseinheiten der Wehrmacht nach rückwärts durch den Ort marschierten. Diese Einheiten hatten allerdings keine oder nur wenig Waffen und waren in der Neuaufstellung begriffen.



    Am 21.4. gegen 4.30 Uhr wurde mir gemeldet, dass sich der Volkssturm auflöse. Das war tatsächlich der Fall. An Stelle des Fabrikanten Gebler hatte ich den Lehrer Gleber, der bisher Adjutant gewesen war, als Batl.-Führer eingesetzt. Der neue Batl.-Führer hatte angeblich eine Meldung aus Kamenz erhalten, dass der Volkssturm aufgelöst sei. Daraufhin hatte er seine Männer entlassen. Ich habe für Großröhrsdorf sofort Gegenmaßnamen getroffen und konnte wenigstens verhindern, dass die Männer restlos wegliefen. Ein Teil hatte aber schon die Gelegenheit benutzt und war geflohen. (Ende S. 1)



    4 Letten und zwei unbewaffnete Melder vom Volkssturm. Einzelne Volkssturmleute versuchten das Waldgelände der Massenei (?) zu erreichen. Sie waren waffenlos und in Zivil. Auch Ortsbewohner flüchteten mit Kindern in diesen Wald. Deutlich war Kampflärm aus Richtung Großharthen zu hören. Ich sandte nochmals einen Spähtrupp nach Großröhrsdorf hinein, der mit der Meldung zurückkam, dass sich der Feind über die Dorfstraße nach Süden vorschiebe. Da sich in der Massenei (?) das Heeresmunitionslager befand, ging ich dorthin, um evtl. dort befindliche Truppen mit einzusetzen. Truppen waren nicht mehr vorhanden, sondern nur noch einzelne Sprengkommandos, welche die dort befindliche Munition sprengen wollten. Die Zündung sollte bald erfolgen.

    Ich habe mich ... auf Seeligstadt abgesetzt und dort die Sprengung abgewartet... Kampflärm aus Richtung Schmiedefeld. Um nicht in Seeligstadt eingeschlossen zu werden, marschierten wir in Richtung Fischbach... wurden wir in die Kämpfe verwickelt. Aus Schmiedefeld... mit Panzern und Infanterie auf der Straße nach Dresden... das Feuer mit MG und Artillerie auf den Ort. Fischbach... verteidigt. Lediflich einige Kraftfahrer, die schnell aus den Fahrzeugen sprangen und davonliefen, waren zu sehen. Meine Begleitmannschaften waren nach einigen Schüssen, die sie abzugeben hatten, im Walde südlich Fischbach verschwunden. Ich stand mit meinen 2 unbewaffneten Meldern allein. Aber auch diese 2 Mann habe ich auch verloren. Wo sie hin sind, weiß ich nicht. Besonders nahm der Russe das Straßenkreuz südostwärts Fischbach unter Feuer. Nirgends war eine Truppe zu sehen, die eingesetzt werden konnte. Eine Rückkehr nach Großröhrsdorf war unmöglich und ich habe mich deshalb befehlsgemäß zum Stab von der Meeden nach Neukirch – Georgenbad begeben.

    Gez. (Teichler?) Major d.Res. (Ende S. 2)

    Hallo zusammen,


    beim Stöbern in meinen Unterlagen bin ich über den sogenannten


    Lehrstab „N“ Sommer 1942 bis etwa Anfang 1943 gestolpert,


    über den ich bisher keine weiteren Angaben habe.


    Bereits im Juli 1942 wurde der SS-Hauptsturmführer Erich Pandel zum SS-Nachr.-Ersatz-Regiment Nürnberg versetzt und als Kommandeur des Lehrstabes „N“ eingesetzt.

    Später war er Kommandeur der Lehrgruppe I (Führer-Ausbildung) an der SS-Nachr.-Schule Metz nach deren Aufstellung.


    Ich vermute, dass der „Lehrstab“ in Nürnberg die Aufgabe hatte, für die Absolventen der Junkerschulen den sogenannten „Zugführer-„ oder “Waffen-Lehrgang“ durchzuführen, also speziell für „Nachrichten-Führer“,

    daneben auch die Vorbereitungslehrgänge für die Junkerschule...


    In der Lehrgruppe I der Nachr.-Schule der Waffen-SS wurden dann in 4 Inspektionen folgende Lehrgänge durchgeführt

    Kommandeure

    Kompanieführer

    Oberjunker (aktiv)

    Oberjunker (Reserve)

    Führervorbereitung.

    was ja meinen Gedanken über den „Lehrstab“ teilweise bestätigen würde...



    Hat jemand eventuell Dokumente oder weiterführende Angaben zu/über diesen Stab und seine Tätigkeit, in den Unterlagen von Erich Pandel habe ich leider keine Angaben dazu gefunden!


    Vielen Dank!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Helmut,


    vielen Dank für Deine ergänzenden Angaben, dann ist das ja der Gesuchte;


    an einer Kopie dieses Schreibens oder einem Scan hätte ich großes Interesse!


    Das „erste Pionier-Bataillon“ für die Division „30.Januar“ kam von der Pionier-Schule der Waffen-SS in Hradischko, Tr.Üb.Pl. Böhmen – Mähren,

    es wurde bei einem Gegenangriff eingesetzt und zum größten Teil aufgerieben,


    es gibt eine Chronik der Pionier-Einheiten der Waffen-SS, die die Truppenkameradschaft der ehem. Pioniere d. W-SS im Laufe der Jahre herausgegeben hat, dort ist das auch beschrieben, ich habe es leider noch nicht abgeschrieben...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für die Angaben, aber was ist die „Offz.-Liste“ mit Angaben zum 1.5.1944...

    denn ich habe in der Dienstaltersliste T der Offiziere des Deutschen Heeres nach dem Stand vom 1.Mai 1944 S. 92 unter

    Oberstleutnante

    Noak I. Abt. Art.Rgt. 55 1.4.42 (73)

    T78 R516 Bild 184 6 542 199

    Demnach war die I./Art.Rgt. 55 sein Friedenstruppenteil??

    Laut anderen Angaben war sein Friedenstruppenteil die „Art.-Abt. Fritzlar“, also

    evtl. I./Art.Rgt. 45 (Major Tinzmann), laut Friedrich Stahl, Heereseinteilung 1939, Edition Dörfler, Nebel-Verlag, Eggolsheim, o.J., S. 95 oben

    Siehe für beide Abteilungen im Lexikon

    http://www.lexikon-der-wehrmac…gen/ArtReg/Gliederung.htm

    Wenn man herausfinden könnte, in welcher Division Noak gelandet ist, wo er dann die beiden Spangen zum EK bekommen hat, könne man vielleicht herausfinden, wie er in die Niederlande kam...

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für den Hinweis auf Freiburg, ich befürchte, dass ich da in der nächsten Zeit leider nicht hinkommen werde... aber man weiß ja nie, ich habe mir das auf jeden Fall abgespeichert!!


    Herzliche Grüße Euer Roland

    Hallo zusammen,

    ich suche Angaben zum Werdegang von Oberstleutnant (Tr.O.) RDA 1.4.42 (73)

    Alfred Noak, geboren 26.4.1897, verheiratet, kv, tdu.

    Zeitweise Kommandeur Art.Rgt. 16 (L) in 1943, später „Versetzung in den Bereich des W.K.Kdo. I“

    Friedensdienststelle Art.-Abt. Fritzlar, W.B.K. Dessau,

    Auszeichnungen:

    Spange zum E.K. II. Klasse am 25.6.41

    Spange zum E.K. I. Klasse am 28.10.41

    Medaille „Winterschlacht im Osten 41/42“ am 1.9.42

    Wo kam er her, wo ging er hin?

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Matthias,


    vielen Dank für den Befehl!!


    Dabei handelt es sich um den Einsatz im Protektorat 1939 und nicht um die Landespolizei Danzig;)

    Aber trotzdem sehr interessant!! :thumbsup:



    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo zusammen,


    in der Zwischenzeit ist wohl ein Soldbuch eines späten Angehörigen der 7.Kompanie aufgetaucht,

    http://www.wehrmacht-awards.co…s/showthread.php?t=985609



    Der spätere SS-Sturmmann Albin Hartmann trat beim SS-Pz.Gren.Ers. Btl. 9 in Stralsund in die Waffen-SS, kam etwa im November 1943 zur 12.SS-Division SS-Pz.Gren.Rgt. 25, 2.Kompanie…

    Im Mai 1944 gehörte Hartmann zu denjenigen, die v o n der 12.SS-Division zur „Schwester-Division“, der 1.SS-Pz.Div., versetzt wurden, die gerade in Belgien aufgefrischt wurde.

    Hier kam Hartmann in die 2.Kp. SS-Pz.Gren.Rgt. 1


    Im Herbst 1944 verwundet (anscheinend “Granatsplitterverletzung des Bauches mit Dickdarmverletzung”), wurde er im Res. Lazarett Kyritz 23.10.44 – 15.12.44, und im Lazarett Bayreuth 17.12.44 – 12.1.45 versorgt.

    Der Chefarzt gönnte ihm anschließend einen “Genesungsurlaub nach Lazarett-Behandlung” zu seiner Familie in Burgkunstadt 12.1. – 27.1.45…


    Das war auch der einzige Urlaub, der in seinem Soldbuch eingetragen war!!! Seit Sommer 1943 bis Januar 1945!!

    Am 28.1.45 meldte sich Hartmann dann als ”bedingt kv” bei seinem Ersatztruppenteil,

    Am 30.1.45 erhielt er weitere Ausrüstungsstücke, vermutlich wurde er dann zur 2.Ausbildungs-Kompanie SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 1 versetzt.


    Der Führer der 2. A.-Kp., SS-Obersturmführer Johannes Bendixen, unterzeichnete im Soldbuch am 20.2.45 die Verleihung des EK II, welches Hartmann am 6.9.44 verliehen worden war


    Ein Stempel auf S. 4 des Soldbuches besagte 2.A- Kp. “umbenannt in 7.Kompanie” 13.3.45…


    Interessanterweise war ja SS-Ostuf. Bendixen dann Führer der 7.Kompanie... das scheint also zu stimmen


    Hartmann scheint einer der wenigen der 7.Kompanie gewesen zu sein, die es bis zur Elbe geschafft hatte, Bendixen unterschrieb zum 5.5.1945 die Verleihung des EK I und des Panzerkampfabzeichens im Soldbuch von Hartmann!


    Vielleicht mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    Hier findet sich ein sehr interessanter Bericht zu dieser Einheit 1941 – 1943

    Anja Heuss, Die „Beuteorganisation“ des Auswertigen Amtes. Das Sonderkommando Künsberg und der Kulturgutraub in der Sowjetunion, in Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, IfZ München, Jahrgang 45 (1997), Heft 4, S. 535 - 556

    https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1997_4_2_heuss.pdf


    Vielleicht noch nicht bekannt und mal interessant!



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    mit diesen wenigen Angaben kann man kaum etwas anfangen... auch Sanitäter wurden bei der W-SS tätowiert, diese Blutgruppe sollte schließlich allen das Leben retten.. hat aber letztendlich wohl auch Leben gekostet...


    es kann sicher möglich sein, dass eine Versetzung aus Norwegen von der Division Nord zur Division Prinz Eugen stattgefunden hat, aber wenn das nicht irgendwie belegbar ist, befinden wir uns im "freien Raum"...


    Grafenwöhr: die 6.SS-Geb.Div. "Nord" kam im Westen 1945 in Gefangenschaft, da wäre auch ein Aufenthalt in Grafenwöhr möglich... dabei fällt mir u.a. ein, dass z.B. bei der SS-Pz.Jg.Abt. 38 eine Kompanie von der "Prinz Eugen" stammte,

    vielleicht kam er so nach dort... aber alles nur "könnte, vielleicht usw."... ohne genauere Angaben, z.B. Feldpost, WASt-Auskunft usw. bleibt alles "schwammig"...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Helmut,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Du meinst den Kommandeur des Pionier-Bataillons 32 "30.Januar", Werner König?


    Laut Führerliste John P. Moore König, Werner, geb. 13.12.03 Möllenbeck, SS-Nr. 269 650

    April 1935 Oberscharführer im 1./Pi.Btl. SS-VT.

    Oktober 1941 Untersturmführer in der 16. (Pionier-) Kp. SS-Regiment „Der Führer“ (später SS-Pz.GR.4

    Oktober 1943 Hauptsturmführer in der II. Lehrgruppe der SS-Pionier-Schule,

    Februar 1945 Hauptsturmführer und Führer oder Kdr. SS-Pi.Btl.32, gefallen im April 1945 bei Grunow


    Mehr wüsste ich im Moment leider auch nicht...


    Herzliche Grüße Roland