Posts by RolandP

    Hallo zusammen,


    eine Frage auf diesem Wege: beim “Aufräumen” bin ich gerade über zwei Feldpostbelege “gestolpert” (Fundstelle Ebay vor einiger Zeit)

    Anscheinend hatte der Ersatzsturmbann LSSAH bzw. dessen Stürme im Oktober - November 1939 eigene Feldpostnummern:



    Feldpostnummer 32398
    (Mobilmachung-1.1.1940) 1. Sturm SS-Ersatz-Trupp
    (1.10.1940-27.2.1941) gestrichen
    (1.3.1942-7.9.1942) 4. Fahrkolonne Infanterie-Divisions-Kolonne 336
    (8.9.1943-22.4.1944) 31.1.1944 gestrichen
    (25.11.1944-Kriegsende) Regimentsstab u. Einheit Panzergrenadier-Regiment Jüterbog
    (25.11.1944-Kriegsende) 24.2.1945 Regimentsstab u. Einheit Polizei-Waffenschule III.



    Feldpostnummer 38526

    (Mobilmachung-1.1.1940) 2. Sturm SS-Ersatz-Trupp,

    (1.10.1940-27.2.1941) gestrichen,

    (30.7.1941-28.2.1942) Gefechts-Kompanie Luftnachrichten-Versuchs-Regiment,

    (25.11.1944-Kriegsende) 26.3.1945 Gefechts-Kompanie Luftnachrichten-Lehr- u. Versuchs-Regiment.



    Feldpostnummer 34746

    (Mobilmachung-1.1.1940) 3. Ersatz-Sturm SS-Ersatz-Truppe,

    (28.4.1940-19.9.1940) 3. Sturm SS-Ersatz-Truppe,

    (1.10.1940-27.2.1941) gestrichen,

    (1.3.1942-7.9.1942) Feldgendarmerie-Trupp 216,

    (8.9.1943-22.4.1944) 28.1.1944 Feldgendarmerie-Trupp 272,

    (25.11.1944-Kriegsende) 25.1.1945 gestrichen.



    Feldpostnummer 30915
    (Mobilmachung-1.1.1940) 4. Sturm SS-Ersatztruppe
    (28.2.1941-29.7.1941) gestrichen
    (1.3.1942-7.9.1942) 2. Kolonne d.8. Kompanie Wirtschafts-Kraftwagen-Transport-Regiment z.b.V.629
    (25.11.1944-Kriegsende) 13.1.1945 gestrichen



    Feldpost-Beleg für 1. E-Kp. vom 10.10.1939, Beleg für 4.MG-E-Kp. v. 27.11.1939...

    Ob der Stab eine Feldpostnummer hatte, konnte ich leider nicht herausfinden!



    Warum erhielten die Ersatz-Kompanien eigene Feldpostnummern? Und vor allem wie lange???

    In den mir vorliegenden Berichten aus 1939 werden diese Feldpostnummern n i c h t erwähnt??



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,

    als Ergänzung:

    in einem Feldpostbrief vom 14.8., gelaufen am 16.8.1944 nach Hamburg

    Feldpostnummer 02647 A, Oberwachtmeister Kurt Voß an seine Frau Eleonora (Fundstelle Ebay)

    „... O.-U., den 14.August 1944

    ... Heute Morgen kam nun endlich die erlösende Nachricht von Dir... dass Du den ersten Angriff gut überstanden hast. Der Brief war am 5.8.44 – 9.00 Uhr gestempelt. Es ist also 9 Tage unterwegs gewesen.... Unserem Ordonnanzoffizier Leutnant Stumpenhagen ging es genauso. Wir haben darum am Sonnabend ein Fernschreiben an den Fürsorgeoffizier nach Hamburg aufgegeben, und haben um F.S. Nachricht gebeten, was mit unseren Familien lost ist. ...


    wird als OO des II./SS-Pol.Rgt 12 ein Leutnant Stumpenhagen erwähnt.


    Weitere Angaben zu diesem liegen mir bisher nicht vor.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo,


    warum nicht mal eine Anfrage bei der WAst starten, auch als Norweger kann man ja dort einen Antrag stellen;)

    Name des Vaters und Geburtsdatum usw. dürften ja bekannt sein...


    Als SS-Angehöriger ist er auch evtl. in Berlin beim BA geführt???


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,

    wie erreiche ich das II./SS-Pol.Rgt 12 in Miskolc im August 1944?

    Aus einem SS-Feldpostbrief nach Hamburg, 21.8.44, Polizei-Regiment 12, später 1 Feldpostnummer 02647 A (Ebay),

    „... Von Budapest nach Miskolc fahren nur 2 Personenzüge und zwar einer nachmittags um 2.05 Uhr, dann bist Du gegen 8.00 Uhr abends in Misk. Der andere Zug fährt abends gegen 8.00 Uhr, dann bist Du morgens gegen 5.00 Uhr in Misk.... Wenn ich es nun nicht vorher zu erfahren bekomme, wann Du kommst, dann kannst Du zunächst am Bahnhof versuchen zu telefoniere, unsere Telefonnummer ist 2431, da meldet sich die Vermittlung von der Einheit Giebe und dann verlangst Du das Btl.-Geschäftszimmer, oder Du kannst auch bei uns in der Wohnung unter der Nr. 2338 anrufen.

    Solltest Du uns aber nicht erreichen, dann ist dort am Bahnhof die Straßenbahn, mit der fährst Du dann bis zur Szemere utca, ausgesprochen wird es semere utca. Dort siehst Du dann auch schon ein Hinweisschild vom II./SS-Pol.Rgt.12...

    Vom BdO aus in Budapest rufen sie hier auch bei uns an, dann hole ich Dich selbstverständlich vom Bahnhof ab...“

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    es handelt sich um die 4. Sanitäts-Ersatz-Kompanie im Rahmen des SS-Sanitäts-Ersatz-Bataillons, Zeitraum etwa 1941,

    leider habe ich keine Angaben zu den Erkennungsmarken, so dass ich keinen Vergleich zur Ausgabe der Nr. 591 machen kann...


    ab etwa 1942 schrieb man dann 4./SS-San.Ers.Btl. bzw. SS-San. Ausb.u.Ers.Btl.... und ließ die Bezeichnung "San.-Ers.-Kp." weg...


    Herzliche Grüße Roland

    Feldpostnummer 25363

    (Mobilmachung-1.1.1940) Sanitats-Kompanie b. 240

    (2.1.1940-27.4.1940) Sanitats-Kompanie 240, dann 1. Sanitats-Kompanie 240

    (10.11.1944-Kriegsende) 20.11.1944 Sanitats-Kompanie 427.


    Feldpostnummer 11339

    (Mobilmachung-1.1.1940) 1. Kompanie Feldersatz-Bataillon 5

    (2.1.1940-27.4.1940) gestrichen, wurde Fp.Nr. 14089 B

    (15.9.1940-31.1.1941) Stab 1 u. 1.-4. Kompanie Infanterie-Regiment

    437


    Dies bezieht sich anscheinend auf das I. Bataillon Inf.Rgt. 437

    A Stab, B 1.Kp. C 2.Kp. D 3.Kp. E 4.Kp.


    Ich frage mich aber, warum so viele Fragen nach Feldpostnummer gestellt werden, die durch eine einfache Abfrage bei Google sofort beantwortet werden kann.


    Ich habe nun auch nur „Feldpostnummer 25363“ eingegeben und die erste Anzeige bei Tante Google gab die Antwort...:whistling:


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Indie,


    so, Polizei-Nachrichten-Abteilung 4. Feldpostnummer 24300...


    Feldpostnummer 24300

    (19.7.1941-14.2.1942) Höherer SS- u. Polizeifuhrer z.b.V.
    (10.2.1943-23.8.1943) SS-Polizei-Standortfuhrer Libau.

    (10.2.1943-23.8.1943) gestrichen

    (6.4.1944-9.11.1944) 24.8.1944 Befehlshaber der Ordnungspolizei Riga

    (10.11.1944-Kriegsende) 2.1.1945 gestrichen

    (10.11.1944-Kriegsende) 23.1.1945 SS- u. Polizei-Standortfuhrer Libau, am 16.3.1945 gestrichen.


    leider ist auch hier nicht so viel bekannt, aber Freistadt in Oberschlesien ist belegt. Es scheint, dass die Abteilung, für den Höheren SS- und Polizei-Führer z.b.V. (Kaukasus) vorgesehen, Oberschlesien wohl nicht verlassen hat.


    Kommando der Schutzpolizei Berlin, Tagesbefehl Nr. 267 v. 24.12.1941

    2. Abordnungen

    d) Aufhebung der Abordnung eines Rottwachtmeisters d.Sch. d.R. zur Nachr.Abt. 4 und Stellung eines Oberwachtmeisters d.Sch. als Reserve. Reisetag 29.12.1941 zur Nachr.Abt. 4, „... ist nach Freistadt bei Karwin in Marsch zu setzen...“


    Interessant ist die Gliederung der Abteilung in eine Nachr.Ber. (mot) und eine Geb.Nachr.Ber.

    Evtl. wurde die Nachrichten-Bereitschaft (mot) aus Waldenburg herangezogen? Man beachte „Nachrichten-Bereitschaft z.b.V.“... das könnte aber auch noch v o r der Bildung der Nachr.Abt. 4 gewesen sein...


    Wie gesagt, Einsatz/Verwendung bis 1942 unbekannt.


    Am 29.Mai 1942 erging der Erlass über die Auflösung der – in der Feldpostübersicht nicht genannten - Polizei-Nachrichten-Abteilungen 1 bis 4 und ihre Umwandlung in je zwei Nachrichten-Bereitschaften. (Tessin/ Kannapin, S. 571)


    Der Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern, O. Kdo. I N (1a) 152 d Nr. 18/42, Berlin, ordnete am 29.Mai 1942

    Betr.: Auflösung der Nachr.Abt. 1 – 4 und Einsatz von Nachr. Bereitschaften

    Bezug: Erlass vom 15.5.1941 – O. Kdo. g 4 (N 3) N. 362/4 (geheime Reichssache) – und vom 16.6.1941 – O. Kdo. g 4 (N 2) Nr. 443/41 (geheime Reichssache)


    1.) Die Pol.Nachr.Abt. 1 – 4 werden aufgelöst. Aus jeder Abteilung sind 2 Nachr.Ber. zu bilden. Den Höheren SS- u. Polizei-Führer bei den kommandierenden Gen. d. Sicherungstruppen und Befehlshaber in den Heeresgebieten Süd, Mitte und Nord sowie dem Höh. SS- u. Pol.Führ z.b.V. werden je 1 Nachr.Ber. unmittelbar unterstellt.

    2.) Die Nachr.Abt. Fhr treten als Nachr.Offz, zum Stabe des Höh. SS- u. Pol.Führ. beim Bef.H.Geb. Süd, Mitte oder Nord. Ihnen unterstehen die Nachr.Ber. beim Höh.SS- u. Pol.Führ. Sie geben Weisungen techn. und betriebl. Art an die Nachr.Ber. bei den Rgt. und die Batl. NZ der dem Höh. SS- u.Pol.Führ. unterstellten Btl.

    3.) Zum Nachr.Offz. beim Höh. SS- u. Pol.Führ. treten

    1 Rev.Offz. als Hilfsarbeiter

    1 Schreiber

    1 Kraftfahrer

    Als Kfz wird ihm ein Nakw. 2 (Kfz. 15) zugewiesen

    4.) Die Nachr.Ber. bei den Höh. SS- u. Pol.Führ. und bei den Pol.Rgt. sind nach beiliegender Stärke- und Ausrüstungsnachweisung zu gliedern (liegt nicht vor, der Verf.)

    5.) Bei der Nachr.Abt. 4 bleibt die Gliederung der Nachr.Ber. (mot) und der Geb.Nachr.Ber. gem. Erl. Kdo. I O (3) 1 Nr. 102/42 – bestehen. Die Geb.Nachr.Ber. wird dem Pol.Geb.Jäger-Rgt. unterstellt.

    6.) Je nach Lage können die Höh. SS- u.Pol.Führ. durch Abordnung von Funk- und Fernsprecheinheiten vorübergehend eine andere Verteilung der Nachr.Einheiten befehlen.

    7.) Die Zuteilung von Nachrichten-Einheiten der Ordnungspolizei an den Höheren SS- u. Polizei-Führern nicht unterstellte Verbände und die Verwendung von Nachrichten-Einheiten zu Aufgaben, die nicht auf dem Gebiete des Nachrichtenwesens liegen, sind unzulässig. Änderungen in der Gliederung der Nachr.Ber. bedürfen der Genehmigung des Chefs der Ordnungspolizei.

    8.) Die wirtschaftliche Versorgung (Hervorhebung im Original) der Nachrichtenbereitschaften (Hervorhebung so im Original) ist im Rahmen der PDV 33 durch die zuständige Kassenführende Stelle des Höheren SS- und Polizeiführers bzw. Regiments sicherzustellen.

    Soweit die Nachrichtenabteilungen (Hervorhebung so im Original) als Kassenführende Stellen bestimmt waren (3 und 4), wickeln sie beschleunigt nach Abschnitt XXX, PDV 33 ab. Name, Dienstgrad und Heimatbehörde der bisher den Nachrichtenabteilungen zugeteilt gewesenen Polizei-Verwaltungsbeamten sind mir durch die Dienststellen, denen die Abteilungen nunmehr angegliedert sind, umgehend anzuzeigen. Gleichzeitig ist zu berichten, ob die Beamten nach Abschluss der Abwicklung entbehrlich werden. Ich werde alsdann anderweitig über sie verfügen.

    9.) An das Nachrichten-Zeugamt der Ordnungspolizei sind abzugeben:

    von Nachr.Abt. 1 1 Fukw 2 mit Gerätesatz für gr. Pol.Fu.Tr. b (mot)

    1 Wkw

    1 Krad m.B.

    von Nachr.Abt. 2 1 WK

    1 Krad m.B.

    von Nachr.Abt. 3 1 Krad m.B.

    10.) Von der Nachr.Abt. 2 sind an die Nachr.Ber. Mähren beim Befh. d. Ordnungspolizei Ukraine in Rowno 2 Fukw 2 mit Gerätesätzen f. gr. Pol.Fu. Tr. b (mot) anzugeben.

    11.) Die Nachr. E-Komp. beim Befh. d. Ordnungspolizei Krakau stellt den Ersatz für die Nachr.Ber. bei den Höheren SS- und Pol.Führern und den Pol.Rgt.

    12.) Nach der Umgliederung überzählige Meister und Wachtmeister (SB) sind mir namentlich zu melden und zur Nachr.- E-Komp. nach Krakau in Marsch zu setzen.

    13.) Die durchgeführte Umgliederung ist mir mit einer Aufstellung über die Verteilung der Kfz (RMdI-Nr.) und Geräte zu melden. In Vertretung gez. Daluege


    An

    a) die Höheren SS- und Polizeiführer Russland-Nord, - Mitte, - Süd und – z.b.V. – m. Abdr. f. d. Pol.Rgt. Russland-Nord, - Mitte, - Süd

    b) das Pol.Geb.Jäger-Rgt., z. Hd. Oberst Franz, im Hause

    c) alle Insp. (Befh.) der Ordnungspolizei

    d) das Nachrichten-Zeugamt der Ordnungspolizei in Berlin- Adlershof.

    Nachrichtlich

    der Technischen Nachrichten-Schule in Berlin,

    der Schutzpolizei-Nachrichten-Schule in Eilenburg,

    dem Polizei-Rechnungsamt für auswärtige Einsätze der Polizei in Berlin- Schöneberg – mit 5 Abdrucken -,

    dem Rechnungshof des Deutschen Reiches in Potsdam – mit 10 Abdrucken -,

    dem Chef des Fernmeldewesens beim Reichsführer-SS, Berlin, Wilhelmstraße 100

    (BA B R 19 103/61)


    Kommando-Tagesbefehl Kommando der Schutzpolizei München vom 27.05.1942: Anschriftenänderung, die Nachr.Abt. 4 (früher FP Nr. 24 300) von Freistadt / O.S., ist nach Grainau verlegt worden und zum Pol.Geb.Regt. 18 getreten, die neue Anschrift lautet: Nachrichten-Abteilung beim Polizei-Gebirgsjäger-Regiment, Grainau (Zugspitzdorf)


    Auf dem Erlass vom 29.5.1942 war ein handschriftlicher Vermerk „Berlin, 3.8.1942“ verzeichnet, wo es schwer lesbar heißt: „ 1.) Das Pol.Geb.Jäg.Rgt hat durch FS v. 22.7.1942 beantragt (?), dass PI Ziegler (Zwingler?) von PV Berlin die Abwicklung der Nachrichtenabteilung 4 vornimmt und dann zum Höh. SS- u. Pol. Führer z.b.V. übertritt … (? Rest unleserlich)


    Ob nun die frühere Pol.Nachr.Abt. 4 in die Nachr.Kp. des Pol.Geb.Jg.Rgt. „umgegliedert“ wurde oder lediglich die „Geb. Nachrichten-Bereitschaft“, ist bisher leider nicht bekannt.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    ist es möglich, zu diesem Vorfall vom 18. oder 19.6.1944 noch näheres zu erfahren?



    KTB der Quartiermeister-Abt. des Kom. Gen. u. Befh. d. Tr. H. Ndl. (Gen.Kdo. LXXXVIII. A.K.)

    19.6.44 Anruf LXXXIX. A.K./Quartiermeister: Ein Transportzug der 16.Lw.Felddiv ist in der Nähe von Antwerpen auf eine Mine gelaufen. Dabei ist eine Feldküche ausgefallen und muss ersetzt werden.

    719.I.D. erhält den Befehl, die Feldküche zu ersetzen und umgehend zu dem vor Antwerpen liegenden Transportzug in Marsch zu setzen. (Anlage 181)

    T314 R1623 ohne Zählwerk, Bild 39 – 40


    Anscheinend lag dieser Transport der 16.Lw.Felddiv. in Capelle, nördlich von Antwerpen, wie aus ergänzenden Angaben hervorgeht!


    Das Gen.Kdo. LXXXVIII. A.K., Qu, Nr. 9223/44 geh. vom 19.6.1944 befahl fernschriftlich der 719.Inf.Div., Ib; „...Die Div. stellt als Ersatz für eine durch Sabotage in Verlust geratene Feldküche der 16.Lw.Felddiv. eine Beutefeldküche.

    Die Feldküche ist sofort im Lkw-Transport nach Capelle (Strecke Roosendaal – Antwerpen, 15 km nördlich Antwerpen) zu schaffen und dort beim Bahnhofsoffz. an die Einheit auszuliefern.

    Transport muss bis 16.00 Uhr in Capelle eingetroffen sein. Feldküche und verbrauchter Betriebsstoff sind bei Gen.Kdo. anzufordern...“

    T314 R1623 ohne Zählwerk, Bild 473 Anlage 181 zum KTB



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Indie,


    ein herzliches Willkommen hier um Forum!


    Zur Geschichte der Einheit kann ich leider nicht viel beitragen, das Einzige, was ich dazu habe, ist der Hinweis von einer Postkarte des Polizei-Oberwachtmeisters Karl Seiler an seine Eltern in Höchstädt, Donau, vom 3.5.1941 (Poststempel Waldenburg Schlesien) (Fundstelle Ebay vor Jahren...)

    “… Liebe Eltern! Gestern Abend sind wir nach unendlicher, langer Fahrt in Waldenburg angelangt. Euren Brief konnte ich gleich hier in Empfang nehmen. Unglaublich, es schneit hier! … Viele Grüße Euer Karl“


    Der Dienststempel lautete „Mot. Nachrichtenbereitschaft z.b.V.“


    Herkunft, Einsatz und weiteres Verwendung dieser Einheit sind leider bisher unbekannt.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    hier ein leider nur kleiner Bericht zum Reservelazarett IV Obermünster (früher ein Priesterseminar) am Petersweg 11 in Regensburg

    Anneliese Helmer, geb. 6.12.1922 in Neuburg an der Donau, März 1941 ‚Abitur an der Mädchenoberschule in Kempten, 4.4.1941 Lager des weiblichen Arbeitsdienstes 10/131 Donauwörth/Schwaben, Bezirk XIII Altbayern bis September 1941,


    „... Nun wollte ich gleich im Anschluss an diesen Pflichtdienst mein Medizinstudium beginnen... Ausgerechnet jetzt kam eine neue Verordnung heraus, die uns alle für ein weiteres halbes Jahr zum Kriegshilfsdienst verpflichtete..

    Ohne dazwischen nach Hause fahren zu dürfen, musste ich per Eisenbahn nach Regensburg fahren...

    Landete mit fünf angehenden Medizinstudentinnen im Oktober 1941 im Reservelazarett IV Obermünster (früher ein Priesterseminar) am Petersweg 11 in Regensburg, verschiedenen Stationsschwestern zugeteilt, Stationsdienst (Fieber messen, Essen austeilen, Schüsseln leeren usw.)

    Freundin Irm Pfundstein aus Rodalben

    A. Helmer erkrankte an Scharlach und kam mit einem Sanka in die Isolierabteilung des Krankenhauses Prüfening, Stationsarzt Dr. Heidenreich, HNO-Arzt Dr. Fischer

    Entlassung aus dem K.H.B. am 28.3.1942 vom Res.Laz. IV Regensburg,

    ab Sommer-Semester 1942 Medizinstudium in München

    (Andreas Perschl (Hrsg.), Anneliese Helmer, Erlebnisse einer Medizinstudentin im Zweiten Weltkrieg, Traditionsbuchreihe, 1.Auflage 2018, S. 19 – 23

    s.a. S. 20 Bescheinigung über die Entlassung aus dem K.H.B. am 28.3.1942 vom Res.Laz. IV Regensburg, gez. Oberstabs- und Chefarzt Dr. unleserlich)


    Herzliche Grüße Roland

    1. Kriegslazarett Kriegslazarett-Abteilung 571 Feldpostnummer 01557


    Hallo zusammen,


    hier ein kleiner Bericht einer Medizinstudentin, Anneliese Helmer, geb. 6.12.1922 in Neuburg an der Donau, März 1941 ‚Abitur an der Mädchenoberschule in Kempten, 4.4.1941 Lager des weiblichen Arbeitsdienstes 10/131 Donauwörth/Schwaben, Bezirk XIII Altbayern bis September 1941, dann Kriegs-Hilfs-Dienst im Reservelazarett IV Obermünster (früher ein Priesterseminar) am Petersweg 11 in Regensburg bis 28.3.1942, dann Studium der Medizin in München.

    Mit dem Schreiben des Deutschen Roten Kreuzes, München, vom 24.10.1944 teilte die Oberfeldführerin betreffend „Ablösung von Sanitätsdienstgraden“ mit „... Sie sind für den Einsatz als Sanitätsdienstgrad vorgesehen..“

    Mit einem Schreiben vom 17.11.1944 vom Stadtkreis Kempten wurde sie zum „langfristigen Notdienst“ herangezogen, ab sofort de, Oberkommando der Wehrmacht, Chef des Wehrmachtssanitätswesen als DRK-Helferin unterstellt.

    „... Ich hatte meinen Dienst im Reservelazarett Bad Reichenhall als „freiwillige“ Krankenpflegerin anzutreten...

    Bereits am 27.11.1944 erfolgte die Anreise zum Bad Reichenhaller Reservelazarett 13b, das in einer Knabenschule untergebracht war. Der Oberfeldarzt Dr. Plochl sagte zu mir, ich solle hier möglichst viel lernen, weil ich im Anschluss sehr wahrscheinlich „ins Feld“ käme. In Bad Reichenhall wurde mit ein kleines Zimmer in der Pension „Edelweiß“ zugewiesen...“

    Am 29.November 1944 schrieb ich an meine Eltern:

    „Das Lazarett war erst seit einer Woche in Betrieb, war aber schon voller Patenten. Es gab schrecklich viel zu tun. Ich musste einen Saal mit 15 Verwundeten betreuen, Verbände machen, Spritzen lernen, im Operationssaal behilflich sein... Gestern war Untersuchung beim Standortarzt auf Tauglichkeit. Ich wurde nur gewogen und der Brustumfang gemessen. Ich bin K.V....“

    Am 12.Dezember 1944 bekam ich den Befehl „Bereithalten für Feldabstellung“. Ich musste sofort zum Truppenarzt. Dort wurde ich gegen Pocken, Typhus und Paratyphus geimpft. Impfungen gegen Ruhr, Cholera, Fleckfieber (die erst 4.4., 14.4. und 24.4.45) folgten

    22.Dezember 1944 Weihnachtsfeier im Lazarett. Es gab Vollbier und Schweinebraten mit Kartoffelsalat. Dazu gab es noch ein Pfirsichbowle und belegte Brote.

    24.12.1944 freier Tag, Spaziergang mit der Kemptener Rotkreuzschwester Fanny Kennerknecht... 25.12.1944 strenger Dienst bis abends um 22 Uhr... Der Chefarzt Dr. Eisenreich – er hatte vorher eine gynäkologische Praxis in München – war sehr nett... seine frühere Sprechstundenhilfe und jetzige Op-Schwester Alberta...


    Am 15.Januar musste ich nach München und mich im Reservelazarett I in der Lazarettstraße zwecks Feldabstellung melden.

    In München bekam ich wie die Soldaten eine Erkennungsmarke: „Freiwillige Krankenpflege, Wehrkreis VII, Nr. 6942“

    Von München am 18.1.1945 weiter in Richtung Danzig. In Augsburg er erste Halt, am 19.1.45 weiter einem Wehrmachtszug in Richtung Frankfurt/Oder – Schneidemühl – Danzig, 20.1.45 Ankunft in Danzig, von dort nach Zoppot, dort übernachtet, dann wieder nach Danzig. Karte vom 21.1.45: „... soll weiter nach Berent. Die Einheit, zu der ich kommen soll, ist längst auf dem Rückzug... abends in Hohestein bei Dirschau angekommen und keinen Anschluss mehr bekommen nach Berent.


    Am 22.1.45 in Berent angekommen, mit dem Schlitten zum Lazarett gefahren. „... Ab jetzt war ich nur noch unter der Feldpostnummer 01557 zu erreichen...“ Zwei Tage Erholung.


    Feldpostnummer 01557

    (Mobilmachung-1.1.1940) 1. Kriegslazarett Kriegslazarett-Abteilung 571


    Am 24.1.45 ging der Dienst im Lazarett an, hier gab es sehr viele Schwestern, die z, T. aus Lettland stammen. Man hätte mich hier gar nicht gebraucht. Unter den Patienten waren wenige Deutsche, hauptsächlich Letten, und alle hatten die Gelbsucht.

    Es gab vor Ort kein Licht mehr, nur noch bei uns im Lazarett, ausgenommen die Zeiten von 7. – 8.00 und 16 – 18.00 Uhr... Das Essen war für mich etwas gewöhnungsbedürftig: süße Suppen, Eintopf, abends „Gummiwurst“, Margarine und Brot.


    Am 29.1.45 bei eisiger Kälte nachts gegen 1.00 Uhr zum Bahnhof aufbrechen, durch tiefen Schnee gelaufen, das gesamte Lazarettpersonal wurde zusammen mit den verwundeten Soldaten in einen Güterzug verladen. Abfahrt für 5.00 Uhr morgens geplant.

    Das war der Beginn einer 14-tägigen abenteuerlichen Fahrt. Für wenige Kilometer brauchte der Zug mehrere Stunden, vor jedem Signal gab es lange Wartezeiten. Die Temperaturen waren unerträglich kalt.

    Die Patienten waren genauso wie wir in den anderen Waggons untergebracht und konnten kaum versorgt werden. Während der ganzen Fahrt sind leider viele Verwundete verstorben. Man konnte sie aber nirgends abladen und beerdigen, da alle Orte im Aufbruch waren. So mussten die Verstobenen in die Bremserhäuschen abgelegt und die ganze Fahrt mitgenommen werden. Die Eiseskälte konservierte sie...


    Nach 5 Tagen in der Nähe von Stettin, am 4.2.1945 Ankunft in Swinemünde..

    Nach 11 Tagen Fahrt über Stettin, Pasewalk, Ückermünde und Swinemünde am 8.2.1945 in Cammin/Pommern. Vier Tage stand der Zug am Bahnhof...

    Am 12.2.1945 schrieb A. Helmer nach Hause: „.... Plötzlich mussten wir aus dem Güterzug heraus, weil die Bahn die Waggons anderweitig benötigte. Heute sind wir nun in Cammin in die Aufbauschule eingezogen... Sonntag war Kinotag. Es lief der Film „Die große Liebe“ mit Zarah Leander und Viktor Staal...“


    Am 5.3.1945 hieß es „Fertig machen“. Es ging weiter. Wir sollten auf ein Schiff verladen werden. Vorerst sollte es nach Greifswald gehen.

    Erst am 7.3.1945 wurden sie in Cammin auf ein Schiff verladen. „... Gegen 11.00 Uhr setzte starker Artilleriebeschuss auf Cammin ein. Um 15.00 Uhr konnte man vom Schiff aus sehen, wie es an allen Ecken brannte. Russische Panzer sind in den Hafen vorgerückt... Unser Schiff war mittlerweile aus dem Hafen heraus. Unsere Reise ging nur bis Swinemünde...

    Am 10.3.1945 waren wir immer noch in Swinemünde...erste Unterkunft in einem nahegelegenen Fliegerhorst, kurze Zeit später Umzug in ein Marinelazarett, ein ehemaliges Ostseekurhotel, Strandbesuch, plötzlich russischer Tieffliegerangriff..

    12.3.1945 Schwerer Luftangriff auf Swinemünde... Abends nach dem schweren Angriff Befehl zu packen und dann zu Fuß bei Dunkelheit in der rund 12 km entfernte Bad Bansin auf Usedom. Spät abends Ankunft, um 6.00 Uhr Wecken, 7.00 Uhr Abmarsch zurück nach Heringsdorf

    In Heringsdorf musste am 13.3.1945 das große Hotel „Atlantik Kaiserhof“ (Kurhaus) von unserer Einheit neu als Lazarett eingerichtet werden.

    Gleich nach dem Großreinemachen bekamen wir dann auch sehr viele verwundete Männer, auch Flüchtlingsfrauen mit Kieferschuss, Lungenschuss usw... Unsere Unterkunft war nur ca. 15 Gehminuten weit entfernt von einem DRK-Schwestern-Erholungsheim....

    25.3.1945 Es schoss schon den ganzen Morgen schwere Artillerie aus geringer Entfernung. Das ganze Haus wackelte...

    Ostermontag, 2.4.1945, kamen wieder viele neue Verwundete...


    Ohne genaues Datum: Man erklärte uns, dass die Russen die Insel am Landweg bereits abgeschnitten hätten und ihnen das ganze Lazarett übergeben werden müsse...

    Plötzlich wurden 6 DRK-Helferinnen, darunter A. Helmers, aufgerufen und mit dem Sanka nach Swinemünde gebracht, von dort auf das kleine Lazarett-Schiff „Glück auf 2“, etwa am 4.Mai 1945 Ankunft im Hafen von Kopenhagen, dann auf das große Lazarett-Schiff „Monte Rosa“ (u.a. Traudl Heilmeyer aus München)

    In den großen Sälen des Schiffes langen massenhaft z. T. sehr schwer verwundete Soldaten eng aufeinander.

    8.5.1945 Krieg war zu Ende, die Arbeit auf dem Lazarettschiff ging aber weiter. Es gab aber auch mal einen freien Nachmittag.

    Gegenüber unserer Kabine wohnten in den besseren Außenkabinen neben den Marine-Ärzten noch Heeres-Stabsärzte: Dr. Loracher aus Erisried bei Rettenburg, in der Nähe von Mindelheim, und Dr. Brückner.

    Im Juni 1945 verlegte die „Monte Rosa“ nach Kiel. Erst wurden alle Verwundeten ausgeladen und in Lazarette verlegt. Danach ging das Schiff wieder auf Reede, dort bleib das Personal.

    Entlassung nach weiteren Wochen über das Schiff „Sophia“, das als Entlassungslager diente. Transport in ein Entlassungslager in der Boehn-Kaserne in Hamburg-Rahlstedt.

    „... Am 21.August 1945 wurde ich entlassen...“


    (Andreas Perschl (Hrsg.), Anneliese Helmer, Erlebnisse einer Medizinstudentin im Zweiten Weltkrieg, Traditionsbuchreihe, 1.Auflage 2018, S. 30 – 61, s.a. S. 62 Entlassungspapiere, u.a. „Ortslazarett IX Hamburg – Rahlstedt Sammelstelle für San.-Personal, Boehn-Kaserne“)


    Anscheinend sind die Erlebnisse von Anneliese Helmer bereits einmal veröffentlich worden

    „Erzählen ist Erinnern“

    Band 1-111 der Autorenbuchreihe des

    Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

    Band 78 – Anneliese Helmer: Feldpostnummer 01557. Erlebnisse einer Medizinstudentin 1941 – 1945.

    Kassel 2007. 68 Seiten. € 9,00 + Versandkosten. Zum Inhalt: Jugend und Studienzeit einer jungen Frau in

    Nationalsozialismus und Krieg: Reichsarbeitsdienst – Kriegshilfsdienst – Einsatz in Lazaretten an der Ostfront –

    britische Gefangenschaft. Zu beziehen bei: Dr. Annelise Helmer .....

    https://www.volksbund.de/filea…20Band%201-111%20kurz.pdf


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    hier ein kleiner Bericht zum Lager des weiblichen Arbeitsdienstes 10/131 Donauwörth/Schwaben, Bezirk XIII Altbayern


    Anneliese Helmer, geb. 6.12.1922 in Neuburg an der Donau, März 1941 ‚Abitur an der Mädchenoberschule in Kempten,

    Einberufung zum RAD nach Donauwörth für den 4.4.1941, das Lager lag weit außerhalb von Donauwörth, Unterkunft ein kleines Zimmer mit je zwei Stockbetten mit Strohsäcken,

    die ersten vier Wochen waren mit dem entsprechenden Drill im Innendienst ausgefüllt, es gab auch Vorträge über Politik und Kriegsgeschehen. Am Ende der Innendienstzeit kam die Einteilung zum Außendienst, diese Dienst war mit jeweils vier Wochen an einem Platz eingeplant:

    1. im Donauwörther Krankenhaus den ganzen Tag in der Küche Riesenbottiche roher Kartoffeln schälen und die Küche putzen.

    2. beim Bauern Schleibinger auf dem Feld mithelfen, tagelanges Distelstechen,

    3. beim Heimatdichter Benno Benedikter, dessen Frau ein kleines Spezereiengeschäft mit Küchenartikel, diversen Dingen wie Postkarten, Kuverts etc, führte, hauptsächlich in der Küche abspülen und den Steinboden wischen, ab und zu im Laden bedienen; da A.H. sich sehr gut mit den Benedikters verstand, beantragte Herr Benedikter eine Verlängerung, die ausnahmsweise von der Lagerführerin für weitere vier Wichen gestattet bewilligt wurde. „... Überall, auch im Lager, war der Heimatdichter sehr bekannt...“,

    4. im Haushalt bei den Inhabern eines Schuhgeschäfts die Küche in Ordnung zu bringen und das vierjährige Töchterchen zu beaufsichtigen,

    5. ansonsten bei Bauern Heu aufladen... „... Die Abiturientinnen waren im Lager nicht so gerne gesehen, daher wurden wir bei den Kleider-, Schuh- und Kamm-Appellen besonders gefilzt...“

    „... Als ich entlassen wurde, stand in meinem RAD-Ausweis die Beurteilung „Führung: sehr gut.“...“ (s.a. S. 11 für den Ausweis, 4.4.41 RAD, 1.10.41 K.H.D. eingetragen)


    „... Nun wollte ich gleich im Anschluss an diesen Pflichtdienst mein Medizinstudium beginnen... Ausgerechnet jetzt kam eine neue Verordnung heraus, die uns alle für ein weiteres halbes Jahr zum Kriegshilfsdienst verpflichtete..

    Ohne dazwischen nach Hause fahren zu dürfen, musste ich per Eisenbahn nach Regensburg fahren...

    Landete mit fünf angehenden Medizinstudentinnen im Oktober 1941 im Reservelazarett IV Obermünster (früher ein Priesterseminar) am Petersweg 11 in Regensburg...

    (Andreas Perschl (Hrsg.), Anneliese Helmer, Erlebnisse einer Medizinstudentin im Zweiten Weltkrieg, Traditionsbuchreihe, 1.Auflage 2018, S. 10 – 19

    S. 15 Bescheinigung v. 16.8.1941 der DRK-Grundausbildung für die Arbeitsmaid Anneliese Helmer. Lager des weiblichen Arbeitsdienstes 10/131 Donauwörth/Schwaben, Bezirk XIII Altbayern

    S. 16 Urlaubsschein v. 21.6.1941, Dienststempel Reichsarbeitsdienst- Arbeitsdienst für die weibliche Jugend Lager 10/131)


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Daniel,


    vielen Dank8)


    hier ein paar Ergänzungen zu den Gefallenen von Volksbund.online!


    herzliche Grüße Dein dankbarer Roland



    Wachtmeister der Schutzpolizei Albert Weidner, geb. 03.07.1912 Klimentowka

    Todes-/Vermisstendatum: 10.04.1944

    Todes-/Vermisstenort: im Wald bei Drogojowka

    Albert Weidner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Przemysl.

    Endgrablage: Block F Reihe 5 Grab 210



    Polizei-Zugwachtmeister Alois Komurka, geb. 24.12.1914 Henndorf

    Todes-/Vermisstendatum: 14.03.1944

    Todes-/Vermisstenort: Cholm

    Alois Komurka ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 4 Reihe 7 Grab 431


    Polizei-Leutnant Hans Werner Leithold, geb. 01.09.1908 Berlin-Tegel

    Todes-/Vermisstendatum: 07.03.1944

    Todes-/Vermisstenort: a. d. Weggabel Cholm-Lublin/Pawlow

    Hans Werner Leithold ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 4 Reihe 7 Grab 424


    Polizei-Zugwachtmeister Hermann Heinrich Konrad Eggers, geb. 29.06.1914 Letter

    Todes-/Vermisstendatum: 14.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: b. Malkow Kr. Hrubieszow

    Hermann Heinrich Konrad Eggers ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 4 Reihe 7 Grab 399


    Oberwachtmeister Konrad Emil Karl Priebe, geb. 20.02.1909 Gollnow

    Todes-/Vermisstendatum: 14.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Kol. Zablocie, Gem. Krylow

    Konrad Emil Karl Priebe ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 4 Reihe 7 Grab 400


    Polizei-Oberwachtmeister Karl Wilhelm Senger, geb. 06.09.1902 Mülheim

    Todes-/Vermisstendatum: 14.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Malkow, Krs.Hrubieszow

    Karl Wilhelm Senger ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 4 Reihe 7 Grab 401


    Polizei-Hauptwachtmeister Johann Bittermann, geb. 05.05.1909 Untersteinach

    Todes-/Vermisstendatum: 14.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Kolonie Zablocie, südwestl. Krylow/G.G.

    Johann Bittermann wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.



    Unterwachtmeister Georg Rödiger, geb 08.08.1908 Windecken

    Todes-/Vermisstendatum: 14.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Zablocie, Krs. Hrubieszow

    Georg Rödiger wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Zablocie - Polen


    Zugwachtmeister Friedrich Zachris, geb. 04.02.1913 Groß Stürlack

    Todes-/Vermisstendatum: 14.02.1944

    Todes-/Vermisstenort: Gen.Gouv. Kol. Zablocie, südwestl. Krylow,15km s. Strzyzow

    Friedrich Zachris wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Zablocie - Polen



    Polizei-Oberwachtmeister Willy Hammermeister, geb. 18.06.1914 Deutsch-Kruschin

    Todes-/Vermisstendatum: 14.11.1943

    Todes-/Vermisstenort: Bei Cholm

    Willy Hammermeister wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Cholm – Russland (falsch: Cholm, Polen!!!)


    Oberleutnant Paul Wilhelm Seibold, geb. 15.08.1911 Freiburg

    Todes-/Vermisstendatum: 24.07.1943

    Todes-/Vermisstenort: im Wald bei Strzelce

    Paul Wilhelm Seibold ruht auf der Kriegsgräberstätte in Przemysl.

    Endgrablage: Block F Reihe 4 Grab 168


    Polizei-Hauptwachtmeister Ludwig Ogertschnig, geb. 19.08.1910 Gritschach

    Todes-/Vermisstendatum: 24.07.1943

    Todes-/Vermisstenort: i. Walde b. Strzelce Gen.Gouv. nördl. Hrubieszow

    Ludwig Ogertschnig ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Przemysl überführt worden. Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten


    Polizei-Zugwachtmeister Josef Resch, geb. 31.03.1905 Wetzelsdorf

    Todes-/Vermisstendatum: 24.07.1943

    Todes-/Vermisstenort: b.Strzelce

    Josef Resch ruht auf der Kriegsgräberstätte in Przemysl.

    Endgrablage: Block F Reihe 4 Grab 165


    Polizei-Oberwachtmeister Ignaz Reichardt, geb. 02.02.1915 Mödling

    Todes-/Vermisstendatum: 24.07.1943

    Todes-/Vermisstenort: im Walde bei Strzelce

    Ignatz Reichardt ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Przemysl überführt worden.

    Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten


    Polizei-Oberwachtmeister Wilhelm Bohl, geb. 14.01.1918 Heusweiler

    Todes-/Vermisstendatum: 24.07.1943

    Todes-/Vermisstenort: im Wald Strzelce, 15km nördl. Hrubieszow

    Wilhelm Bohl ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Przemysl überführt worden.

    Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten


    Polizei-Oberwachtmeister Eduard Deffner, geb. 04.02.1902 München

    Todes-/Vermisstendatum: 18.07.1943

    Todes-/Vermisstenort: Cholm G.G.Res.Laz.2

    Eduard Deffner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 2 Reihe 35 Grab 2676


    Gendarmerie-Leutnant Friedrich Hesse, geb. 02.11.1899 Hamburg

    Todes-/Vermisstendatum: 27.05.1943

    Todes-/Vermisstenort: i. Wald bei Strzelce, Gem. Bialopole

    Friedrich Hesse ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Przemysl überführt worden.

    Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten


    BEETZ nicht beim Volksbund


    Polizei-Oberwachtmeister Friedrich Schumacher, geb. 01.01.1913 Laszczki

    Todes-/Vermisstendatum: 27.05.1943

    Todes-/Vermisstenort: b .Strzelce

    Friedrich Schumacher ruht auf der Kriegsgräberstätte in Przemysl (PL).

    Endgrablage: Block F - Unter den Unbekannten


    Polizei-Oberwachtmeister Karl Peter, geb. 08.01.1901 Egge

    Todes-/Vermisstendatum:05.05.1943

    Todes-/Vermisstenort: Rela. Biala Podlaska

    Karl Peter ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.

    Endgrablage: Block 2 Reihe 18 Grab 1207


    Zugwachtmeister Karl Amos, geb. 18.02.1908 Kaiserslautern

    Todes-/Vermisstendatum: 27.03.1943

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet

    Karl Amos ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kaiserslautern.

    Endgrablage: Grab 214


    Wachtmeister Eduard Heisig, geb. 02.08.1909 Breslau

    Todes-/Vermisstenort: Parczewer Forst

    Eduard Heisig wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Wlodawa - Polen


    Revier-Oberwachtmeister Ludwig Nideröcker, berittene Polizei München.

    Gefallen im Osten im Alter von 28 Jahren... (Pol.Reiter III ?)


    Polizei-Zugwachtmeister Ludwig Niederöcker, geb. 15.06.1915 München

    Todes-/Vermisstendatum: 18.03.1943

    Todes-/Vermisstenort: Biala Podlaska

    Ludwig Niederöcker ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy (PL).

    Endgrablage: Block 2 - Unter den Unbekannten


    Polizei-Oberwachtmeister Alexander Lennarz, geb. 10.03.1918 Malsch

    Todes-/Vermisstendatum: 27.02.1943

    Todes-/Vermisstenort: Biala Podlaska G.G.

    Alexander Lennarz ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy (PL).

    Endgrablage: Block 2 - Unter den Unbekannten

    Hallo Benjamin,


    zur „Quellenlage“:


    aus Herbert Fürbringer, 9.SS-Panzer-Division „Hohenstaufen“, Editions Heimdal, 1984, S. 504, demnach sammelten die Einheiten im Raum Fleringen – Prüm – Rommersheim und verlegten ab 27.Janar 1945 in den zugewiesenen Auffrischungsraum Mayen – Kaisersesch – Kaifenhaim.

    Das SS-Pz.Gren.Rgt. 19 wurde ab 27.1.1945 in den Auffrischungsraum Kaifenheim verlegt und ab 6.Februar bataillonsweise im Raum Cochem – Koblenz – Mainz zum E-Transport bereitgestellt.


    Aus Wilhelm Tieke, Im Feuersturm letzter Kriegsjahre, Munin-Verlag, 3.Auflage 1986, S. 449:

    Am 25.1.1945 wird die 9.SS-Pz.Div. von der 9.Pz.Div. des Heeres abgelöst... Die 9.SS-Pz.Div. verlegt zur Auffrischung in den Raum Kaifenheim – Mayen, die 2.SS-Pz.Div. in den Raum Neuwied – Koblenz.

    Tieke, Feuersturm, S. 451: Die SS-Werfer-Abt. 502, Sondertruppe des Reichsführung-SS beim II. SS-Pz.Korps, ging über Prüm – Gerolstein in den Raum westlich von Mayen, wo gesammelt wurde. Hier wurden die Fahrzeuge, Waffen und Geräte überholt.


    Wie geschrieben, mehr Informationen zu diesem Raum habe i c h erst einmal nicht.


    Sammeln hieß wohl in diesem Falle auch „Auffrischen“, d.h. Ergänzung von Soldaten, Waffen und Gerät, aber keiner der beiden Autoren geht darauf näher ein, woher diese kamen.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Benjamin,



    wie kommst Du auf die 6.SS-Division???


    Im Raum Kaifenheim - Mayen sammelte Anfang Februar 1945 die 9.SS-Pz.Div. „Hohenstaufen“, Kaifenheim z.B. für das SS-Pz.Gren.Rgt 19, vor ihrem Abtransport nach Ungarn wenig später.


    Aus der Chronik geht leider nicht hervor, welche Einheiten wo lagen, es liegen auch anscheinend keine Berichte über diesen Vorfall vor.


    Ob es sich um eine Kolonne dieser Division, der 2.SS-Pz.Div. oder einer Korpstruppe des II. SS-Pz.Korps gehandelt hat, kann ich leider nicht sagen.


    Aber vielleicht andere...



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Hartmut,



    ein solches Kommando ist m i r unbekannt, aber wenn es sich um einen SS-Offizier handelt (Waffen-SS? SD? Allgemeine SS?) dürften darüber sicherlich Unterlagen in Berlin vorliegen???


    Ist der Name bekannt? Dann könnte man suchen...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Zither,


    eigentlich waren die Infanterie/Grenadier/Panzergrenadier-Ersatzbataillone jeweils einem Truppenteil zugeordnet, zunächst einem Regiment, dann einer Division,

    SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 2 daher der 2.SS-Div. "Das Reich",

    SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 3 der 3.SS-Div. "Totenkopf"...


    Bei Bedarf, also wenn eine Einheit dringend Ersatz brauchte, konnten auch Rekruten von anderen E-Einheiten einer Division zugewiesen werden...


    Also Ausbildung in Prag-Rusin, dann aber zur 3.SS-Division... wenn er bei der 11.Kp. SS-Pz.Gren.Rgt. 5 war, wurde ihm dann beim Feldtruppenteil als Ersatzeinheit das Ersatz-Bataillon d i e s e r Division eingetragen, also war Rusin nicht mehr zuständig, sondern das SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 3 in Warschau, dann später SS-Tr.Üb.Pl. Kurmark und ab Ende Februar 1945 bei Ellwangen (hier lag auch das SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 5)


    Wenn der Soldat kein "Spezialist", wie Artillerist, Panzerjäger, Pionier usw. war, kam er nach der Entlassung aus einem Lazarett zunächst zu d i e s e r Ersatz-Einheit, Anfang März 1945 also, wenn das Lazarett gut informiert war, also nach Ellwangen, dort lag auch die Marschkompanie des SS-Pz.Gren.A.u.E.Btl. 3...


    Er scheint also von dort mit einem Transport zur 6.Panzerarmee in den ungarischen Raum gekommen zu sein, ob zur 3.SS-Division, kann ich nicht sagen, die brauchte nach den Kämpfen im März 1945 in Ungarn ebenso Ersatz wie alle anderen Divisionen dort auch... Einzelheiten sind mir erst mal nicht bekannt...



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo,
    bin neu im Forum und suche alles über meinen Vater.
    Laut Bundesarchiv war er bei der Polizei-Reiterabteilung III, 2. Schwadron, 3.Zug und wurde am 15.06.1944 bei Cholm-Wlodawa verwundet.
    Gibt es Informationen über die Einsätze dieses Zuges vor dem oben genannten Datum ?
    im Voraus vielen Dank für die Hilfe.

    Hallo hapela,


    ich denke, Daniel hat es nun gefunden:thumbup:


    Sicherungsabschnitt Bug:

    Stand Aktion „Vagabund“:

    ...

    Am 15.06.1944 um 12:45 Uhr fuhr auf der Straße Cholm-Wlodawa etwa 2 km nördlich Sawin ein Verpflegungstransport der SS-Polizei-Reiter-Abteilung III mit 2 Lkw auf Minen. Beide Lkws wurden total beschädigt. Personenschaden: 5 Leichtverletzte, davon 4 bereits wieder dienstfähig.

    (Daniel in SS.Pol.Reiter-Abt. III)


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Matthias,


    zur Ergänzung noch folgende Feldpostnummern:


    09309

    (7.11.1944-Kriegsende) 27.2.1945 SS-Transport-Offizier West


    41588

    (23.4.1944-24.11.1944) 8.6.1944 SS-Transport-Offizier Budapest,


    (25.11.1944-Kriegsende) 10.2.1945 gestrichen



    Im WWW war vor einiger Zeit auch ein Brief eines Angehörigen der Dienststelle Transportoffz. Ost eingestellt, siehe Anlage


    Herzliche Grüße Dein Roland

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