Posts by RolandP

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für die Informationen,


    so genau habe ich mich mit dem Btl. der Schule Heidenheim noch nicht beschäftigt, meine Informationen zu


    Polizei-Abteilung Leineweber


    Februar 1945 Stab, 1. – 3.Kp., Fp 19472 (Kannapin, S. 563)



    19472

    (7.11.1944-Kriegsende) 7.2.1945 Stab u. 1.-3. Kompanie Polizei-Bataillon Leineweber.



    Der Bezirks-Zugwachtmeister Erich W., seit 1.4.1939 im Kraftfahrdienst tätig, schrieb: „ … An der Front war ich erstmalig am 4.1.45 eingesetzt und zwar bei dem Pol.Batl. Leineweber im Westen. Bereits am 9.1.45 wurde ich verwundet und kam auf Umwege zuletzt ins Res.Lazarett Anklan. …“ (Stefan Linck, Der Ordnung verpflichtet: Deutsche Polizei 1933 – 1949. Der Fall Flensburg. Schöningh-Verlag, 2000, S. 249 unten – S. 250 oben)


    Kommandeur war wohl Karl Leineweber, November 1940 bis September 1941 als Hauptmann d.Sch. und Chef der 3.Kompanie des Pol.Btl. 301 nachweisbar



    Hauptmann Heinrich Meiswinkel, geb. 09.01.1913 Maumke b. Meggen, Westfalen, Erkennungsmarke 3. Pol. Batl. Nr. 454, ruht auf der Kriegsgräberstätte in Oberderdingen, Kreis Karlsruhe. Endgrablage: Feld 2 Reihe 11A Grab 11

    Todes-/Vermisstendatum: 05.04.1945 Oberdergingen, (M. war anscheinend ab 9.44 Chef der 1. Kp. Pol. Ausb. Halb-Btl. Westpreußen in Bromberg)

    bestattet in einem Sarg mit

    Oberwachtmeister d.Sch. d.Res. Helmut Polke, geb. 26.6.1909 Freienhufen, 3. Batl. Leineweber über Landessch. Ausb. Batl. V, ebenfalls gefallen 5.4.1945 in Oberderdingen.


    Mehr habe ich bisher nicht.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    vielen herzlichen Dank für die regen Rückmeldungen :thumbup:


    also war Deuscher Veteran des I. Weltkrieges, vermutlich dann zur Polizei gekommen, nach 1933 entlassen und "auf Wiederruf" wieder eingestellt.

    Gestorben "im Dienst" nach langer Krankheit als "Leiter der Gruppe Kriegsgeschichte" im Hauptamt Ordnungspolizei...


    Herzliche Grüße Euer Roland

    Hallo Frank,


    hier

    Feldpostnummer 08414 in 03./04. 1944

    war bereits mal eine Anfrage zur 11.Kompanie der Abteilung,

    August-Dieter schrieb dann aus dem Tessin Einsatz H.Gr. Nord....


    Anhängenden Suchaufruf zur Feldpostnummer habe ich auch beim "Googlen" gefunden...


    Vielleicht hilft das ja weiter...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,



    bei Ebay habe ich dieses Gebets-Andenken gefunden, aber leider ist zu diesem Oberst der Schutzpolizei (bei mir) nicht viel bekannt.



    Laut WWW:



    Deuscher, Karl, geb. 21.02.1880 in Vilshofen, + 24.03.1943, Oberst der Schutzpolizei in München


    PA 18756 Personalakte Polizeidirektion München 1920 – 1943



    Karl Deuscher, aus Vilshofen, Ndby (21.02.?) 1880 – 1943, März 1933 Oberstleutnant der Landespolizei in München, nach Ruhestandsversetzung am 1.Juni 1933 wiederangestellt 1940 als Oberst der Schutzpolizei. Im Dienst verstorben (Teil-) Personalakt: MInn 98 738



    Telefonbuch München 1931 und 1932


    Deuscher, Karl, Polizeioberstleutnant und Abschnittschef, M 27 Mauerkircherstraße 10



    Telefonbuch München 1934 und 1937 und 1940 und 1943


    Deuscher, Karl, Pol.-Oberst a.D., M 27 Possartstraße 9



    Hier ein Foto zusammen mit Daluege...


    https://forum.axishistory.com/…ic.php?p=1645084#p1645084



    Laut Kurt Mehner war ein Oberst Deuscher zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt im HA Ordnungspolizei Gruppenleiter Kriegsgeschichte.



    In der Reichsrangliste 1.9.1941 Generale und Stabsoffiziere habe ich ihn nicht gefunden…





    Sollte jemand weitere Informationen zur Biographie haben, bitte melden.



    Herzliche Grüße Roland

    Hallo JH,


    vielen Dank für den Hinweis auf diesen Aktenbestand :thumbsup:


    die "Zuordnung" des Bataillons ist nicht so eindeutig, die "Verbindung" zur Polizei kam m.W. erst 1945 zustande, vorher war es als "Skijäger-Bataillon" bei der 6.SS-Geb.Div. "Nord" bei der Waffen-SS im Einsatz,

    nachdem der Fronteinsatz "wegfiel", wurde es anscheinend für Einsätze in Norwegen selber vorgesehen...


    Skijägerbatallion - Taktische Zeichen


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Frank,


    vielen Dank für die interessanten Angaben zu Lang, bisher hatte ich nur den Nachnamen in meinen Unterlagen. Die Zeitangaben sind sehr rätselhaft, wenn er in Cherson war, konnte er nicht bis 7.43 in Wiesbaden gewesen sein,

    warum diese Lücke bis 10.44 (verwundet, krank??) und natürlich sehr schade, dass die letzte Verwendung nicht genau angegeben ist...


    Zu "Cherson" habe ich Feldpostbelege eines Hauptmannes d.Sch. R. Fischer - etwa Mai - Oktober 1942 - gesehen, seine Dienststellung leider aber bisher nicht herausfinden können...


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Darko,


    vielen Dank für diese sehr interessanten Dokumente,:thumbsup:


    der Organisationsplan des BdS vom 1.2.1943 zeigt ja die vielen Kommandos der Sicherheitspolizei und des SD mit Außendienststellen, i c h suche immer noch nach dem Befehl zur Errichtung der "Kommandos der Schutzpolizei" - zum größten Teil auch an den selben Standorten der KdS,


    sollte jemand mal über solche Informationen verfügen, bitte melden!!!


    Herzliche Grüße Dein/Euer Roland

    Hallo zusammen,



    es ist ja nicht unbekannt, dass die Fotoalben des Limpert-Verlages in den 30ziger Jahren auch Angaben zur Einheitsgeschichte beinhalteten.


    Obwohl Wehrmacht und Heer nicht unbedingt mein Haupt-Interessensgebiet sind, habe ich aber trotzdem mal das eine oder andere, wenn für Interessant gehalten, aus dem WWW heruntergeladen, u.a. diese Seiten zur Geschichte des Artillerie-Regiments 5 (leider nur diese waren damals vorhanden)


    https://www.lexikon-der-wehrma…gen/ArtReg/Gliederung.htm



    Da es vielleicht mal interessant sein könnte, hier die Angaben – soweit ich das lesen konnte:



    „Das Artillerie-Regiment 5



    Das alte Regiment 5, nach dem Krieg gegründet, hatte 3 Abteilungen


    I. Abteilung: (preußische und hessische in Fulda)


    II. Abteilung: (badische in Ulm)


    III. Abteilung: (württembergische in Ludwigsburg)


    Diese Abteilungen stellten ab 1933 zwei Abteilungen A.-R. 41 auf (eine Abteilung pferdebespannt, eine motorisiert)


    Im Herbst 1934 wurde aus das II. (bad. Abt.) das Artillerie-Regiment Ulm aufgestellt. 3 Abteilungen, je Abt. Stab und 2 Batterien



    Stellenbesetzung:


    Regiments-Kommandeur: Oberst Jahn


    Regiments-Adjutant: Hauptmann Finckh


    Regiments-Veterinär: Stabsveterinär Hüttenreiter



    I. Abteilung


    Abteilungs-Kommandeur: Major Meindl


    Abteilungs-Adjutant: Leutnant Wagner


    1.Batterie: Hauptmann Häfker


    … Oberleutnant Huschenbeth


    (Lücke)



    „…Nicht lange sollte unser hochverehrter Herr Regiments-Kommandeur an der Spitze des Regiments…


    Ein langwieriges Leiden machte eine schwere Operation nötig, derzufolge Herr Oberst Weidinger…für lange Zeit beurlaubt werden musste, um dann später einer körperlich weniger… Tätigkeit im Reichskriegsministerium zugeführt zu werden.


    Am 1.Februar 1937 wurde Herr Oberstleutnant Geschwandtner zum Kommandeur des A.-R. 5 ernannt.


    Stellenbesetzung Herbst 1937


    Regiments-Kommandeur: Oberstleutnant Geschwandtner (1.März 1938 zum Oberst befördert)


    Regiments-Adjutant: Oberleutnant Ilgmann


    Regiments-Veterinär: O.-St.-Veterinär Dr. Roeder


    Regiments-Stabspersonal: Leutnant Morell


    Regiments-Musikmeister: Musikmeister Lotterer



    Der oben genannte Oberst Weidinger scheint bisher in der Stellenbesetzung im Lexikon – zwischen Oberst Curt Jahn (bis 6.Oktober 1936) und Oberst Kurt Geschwandter – nicht auf.


    Es k ö n n t e sich – die Experten werden das sicherlich herausfinden können – um Wilhelm Weidinger, geb. 12.9.1889 Schmalkalden/Th. gehandelt haben:


    7.9.1909 Eintritt Fhj, 17.1.1911 Leutnant Fußart. Rgt. 13 (Patent 29.1.1909),


    1.7.1934 Oberstleutnant


    1.10.1936 Oberst


    1.10.1937 Abtl. Ch. OKH/HWA (auch noch 1.9.39)


    15.7.1940 Arko 18


    1.10.1940 Generalmajor


    1.2.1941 Insp. d. H.Flak i. OKH


    1.10.1942 Generalleutnant


    15.1.1944 Gen. d. Flaktruppen d. H. u. Insp. d. H. Flak bis 1.8.1944


    31.12.1944 verabschiedet, wohnte nach dem Krieg in Heidelberg (Keilig, Generale des Heeres, S. 365)



    III./A.R. 5



    Im Herbst 1936 wurden aus der I. Abteilung durch Abgabe der 2.Batterie, aus der II. und III./A.-R. 35, durch Angaben von Unteroffizieren, Mannschaften und Pferden und durch Abgabe eines geschlossenen Stabes mit Pferden vom Regiment 11 die neue III./A.R. 5 aufgestellt.



    Stellenbesetzung:


    Abt.-Kommandeur: Major Häfker (von I./A.-R. 5)


    Abt.-Adjutant: Leutnant Ruckau (von II./A-R. 11)


    Abt.-Veterinär: Stabsvet. Dr. Schulze (jetzt Obvet. …)


    Oberwachtmeister Stab: Obw. Romahn (von II./A.-R. 11)


    7.Batterie: Hauptmann Bader (von I./A-R 5)


    Leutnant Solleber (von I./A.-R. 41)


    Oberfähnrich Nourneh (vom alten Rgt. 5)


    Obwm. 7./5: Obwm. Waldkirch (von I./A.-R. 5)


    8.Batterie Hauptmann Festerling (von A.-R. 11)


    Leutnant von Bülow (vom alten Rgt. 5)


    Oberfähnrich Obermeyer (von I./A.-R. 5 (?)


    Obw. 8./5: Obw. Zimmermann (von II./A.-R. 35)


    9.Batterie Hauptmann Freiherr von Schrötter (von Art.-Schule Jüterbog)


    Oberfähnrich Jansen (von A.-R. 5)


    Obw. 9./5: Obw. Schmidt (von I./A.-R. 5)



    Die Stamm-Mannschaften hierfür wurden in die Sedankaserne gelegt, die bis dahin durch den… alten II./A.-R. 5 anlässlich der Rheinlandbesetzung leergestanden hat. Zugleich wurde die Kaserne mit zwei Batterien des A.-R 25 belegt.


    Das bis dahin mit l.F.-H. 16 ausgerüstete Regiment erhielt jetzt die neue l. F.-H. 18, an der die Stamm-Mannschaften bis zum Eintreffen der Rekruten noch ausgebildet werden konnten. Die… am 13.Oktober 1936 in der an Tradition reichen früheren Ulanenkaserne ein.


    Damit war wieder reges Leben auf dem Kasernenhof. Kommandos ertönten, auf den Reitbahnen… die jungen Fahrer das Reiten. Harte Arbeit musste von den Führern und Ausbildern geleistet werden, um die aus verschiedenen Formationen zusammengesetzte Abteilung zu einer Einheit zusammenzu…


    Nach der Winterausbildung zog die Abteilung im Februar 1937 zum Schulschießen nach…stein (Kufstein?), wo die Jünger der Barbara zum erstenmal ihre Waffe im scharfen Schuss sahen und bedienten…sie die Scheu vor dem Geschütz rasch überwanden.


    Schnell gingen die weiteren Ausbildungsmonate bis zur Rekrutenbesichtigung, die Mitte März.. vorbei. Hier zeigten die Rekruten, dass sie Soldaten und damit Waffenträger der Nation… geworden waren….


    Im Verlauf des Heeresaufbaus wurde die III./5 im Herbst 1937 wieder auseinander gerissen. Die 7.Batterie kam geschlossen (ohne Pferde) unter Führung ihres bisherigen Batterie-Chefs Hauptmann Bader als 4./A.-R. 5 zur neuaufgestellten II./A.-R. 5 nach Münsingen.


    Dadurch wurde die Aufstellung einer neuen 7.Battere erforderlich, sie wurde durch Zusammensetzung von Unteroffizieren und Mannschaften aus dem Regiment aufgebaut.


    Ende Oktober erhielt die Abteilung in Wiesbaden aus der Hand des Reichskriegsministers ihre Standarte…


    Zu Beginn des Monats November begann nach dem Eintreffen der neuen Rekruten die Winterausbildung. Ende März 1938 fand diese den Abschluss in der Besichtigung durch den Divisions-Kommandeur Herrn General Hahn, sowie den Artillerie-Kommandeur, Herrn Oberst Spang auf dem „Oberen Kuhberg“…



    II./A.R. 5



    Im Oktober 1937 wurde die neue II./A.-R 5 aufgestellt. Ein Eisenbahntransport brachte das Stammpersonal der 7./A.-R 5 (Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften) und die geschlossene 6.Batterie A.-R. 25 (mit Pferden) am 13.Oktober 1937 nach Münsingen, wo mit weiteren Unteroffizieren und Mannschaften der I./A.-R 5 und III./A.-R. 5 die neue Abteilung gebildet wurde.



    Stellenbesetzung


    Abt.-Kommandeur: Major Schmidt (vom Rgts.-Stab A.-R. 5)


    Abt.-Adjutant: Oberleutnant Ruckau (von III./A.-R. 5)


    Abt.-Veterinär: Obvet. Dr. Dauch (von II./A.-R. 25)


    4.Batterie: Hauptmann Bader (von III./A.-R. 5) (am 1.6.1938 zum Major befördert)


    Leutnant Nourneh (von III./A.-R. 5)


    Oberfähnrich Diersch (zum Leutnant befördert am 8.1.1938)


    Wm. d.Res. u. R.O.A. Edler (zum Leutnant bef. 18.1.1938)


    Wm. d.Res. u. R.O.A. Hähnle (zum Leutnant bef. 18.1.1938)


    Wm. d.Res. u. R.O.A. Kühn (zum Leutnant bef. 18.1.1938)


    5.Batterie: Hauptmann Emmelhainz (von II./A.-R. 25)


    Leutnant Obermeyer (von III./A.-R. 5)


    Oberfähnrich Gröber (zum Leutnant bef. am 18.1.1938)


    Wm. d.Res. u. R.O.A. Frank (zum Leutnant bef. 18.1.1938)


    Wm. d.Res. u. R.O.A. Sonder(zum Leutnant bef. 18.1.1938)



    Leider Ende des Auszuges…



    Herzliche Grüße Roland

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    Hallo zusammen,



    hinsichtlich des Art.Rgt. 165, 65.Inf.Div.


    https://www.lexikon-der-wehrma…gen/ArtReg/Gliederung.htm



    scheint ein „Tagebuch der 6.Batterie“ des Artillerie-Regiments 165 zu geben,


    „erstellt vom 1.Batterieschreiber Heinrich Engelmann,


    vervielfältigt für (die Angehörigen der Batterie vom) ehemaligen „Spieß“ zu geben.



    Leider waren damals, als ich die Seiten gesehen habe, nicht alle abgebildet (dürfte über 40 Seiten „stark“ sein),


    aber vielleicht mal interessant…


    Vielleicht hat ja jemand dieses „Tagebuch“ und kann entsprechend ergänzen…



    Herzliche Grüße Roland



    (Seite 2)


    10.07.1942


    Mit dem heutigen Tage wurde die 6.Batterie A.R. 165 ins Leben gerufen.


    Der Stamm der Batterie wurde von der 2./A.E.A. 27 Augsburg – Arraskaserne übernommen.


    Batterieführer: Oberleutnant Wilhelm Kenngott


    Hauptwachtmeister: Stabswachtmeister Michael Behringer



    13.07.1942


    Feierliche Verabschiedung in der Kaserne Augsburg – Arraskaserne durch Herrn Major Lindenmüller.


    Danach Abmarsch zum Verladebahnhof.


    Regimentskommandeur Oberst Lürmann (?) verabschiedet sich von der Batterie persönlich…



    14.07.1942


    Nach 14 Stunden Fahrt Ankunft um 2.00 Uhr früh in Bitsch (Lothringen)


    Nach einem Marsch von 7 km erreiche wir unser neues Quartier: Engelshardt.


    Privatunterkünfte – Stimmung der Batterie steigt.



    15.07.1942


    Dieser Tag wurden zum Einrichten verwendet, die weiteren Tage dienen der Batterieausbildung und Vervollständigung.



    18.07.1942


    Um 01.00 Uhr früh Wecken, Batterie marschbereit, es geht weiter.


    Wieder in Bitsch verladen.



    19.07.1942


    08.00 Uhr früh Abfahrt von Bitsch. Die Fahrt führt über Saargemünd, Metz, Lonuyon, Lumes, Charleville, Namur.


    Inzwischen ist ein Tag vergangen, die Pferde haben die Fahrt gut überstanden.


    (Lücke)



    (Seite 7)


    08.08.1943


    Heute Nacht wird in Fürnitz wieder verladen.



    09.08.1943


    Die Reise geht nach Italien in den Raum von Revenna. Revenna (so im Original, evtl. „Ravenna“ gemeint?) liegt einige 100 km südlich von Venedig an der Küste des adriatischen Meeres. Die Fahrt ging über Laibach – Triest – Ferrara – Ravenna.



    10.08.1943


    Ankunft in Ravenna nahe der italienischen Rivera. Vormittag Ausladen, Füttern, Tränken. Mittag Abmarsch in ein kleines Föhrenwäldchen, 1 km vom Bahnhof entfernt. Erstes Bad in einem Kanal. Um 20.00 Uhr Weitermarsch ca. 20 km nach Cervia. Cervia liegt direkt an der Adria….



    15.08.1943


    Abmarsch um 1.00 Uhr unter südlichem Sternenhimmel nach San Mauro de Pascoli.


    Im 9.00 Uhr eingezogen und Biwak auf dem Mark und in dem Alters- und Kinderheim bezogen. Aus ist es mit dem Badestrand, nur die unbarmherzige Sonne brennt. Kanzlei und Mannschaft zieht in die Schule um (Skorpione gefunden!!!)



    22.08.1943


    Abmarsch aus San Mauro – 37 km Landmarsch über Gateo – Gamett – La Cesena – Forli.


    Biwak im Raum von Forli um 6.00 Uhr bezogen. Sehr wenig Schatten vorhanden – schlechte Wasserverhältnisse!!!



    23.08.1943


    17.30 Uhr Abmarsch in Richtung Faenza – Bologna. Faenza zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr durchquert und um 1.00 Uhr neues Quartier bezogen in Castel Bolognese.



    24.08.1943


    Um 17.30 Uhr Durchmarsch durch Imola nach Castel San Pietro – Ozzano um 2.00 Uhr erreicht.



    25.08.1943


    17.30 Uhr Weitermarsch durch Bologna und erreichten Castelfranko um 6.30 Uhr vorm. Biwak an einem Fluss bezogen. 2 Tage Aufenthalt – Bademöglichkeit vorhanden.



    27.08.1943


    Ab 17.00 Uhr Durchmarsch durch Modena: Ankunft in La Grastella (vor Geggio) um 2.30 Uhr. Insgesamt 25 km marschiert.


    (Lücke)



    (Seite 23)


    17.06.1944


    Rasttag



    18.06.1944


    Und weiter geht der Rückmarsch – 35 – 40 km nach Barjalio, d. i. 10 km südlich von Minato.


    Hier wurde ein großes Weinlager entdeckt und die Truppe gut eingedeckt. 1 Pferd entlaufen.



    19.06.1944


    Wieder Nachtmarsch nach Stabbia bei Ponte de Masina – 25 km



    20.06.1944


    Marsch nach Montecatino – 30 km



    21.06.1944


    Hier soll auf die Kampfstaffel gewartet werden.


    Der Tommy ist auf Elba gelandet.



    22.06.1944


    Ruhe- und Instandsetzungstage bis zu 25.06.1944



    27.06.1944


    Abmarsch auf Montegatino 21 Uhr nach Altobacio.



    28.06.1944


    20 km. Kampfstaffel bereits 20 km vor uns…


    Weitermarsch auf der Autostraße 20 km nach Santa Masia del…. Bei Lucca. Zusammenschluss mit der Kampfstaffel.



    30.06.1944


    Erstmalig wieder Betten!



    01.07.1944


    Weitermarsch ca. 3 km durch ein Tunnel nach Gello bei Pisa (ca. 4 km entfernt)



    03.07.1944


    Gefr. Hanke – Meldung wegen Fahnenflucht – vom Urlaub nicht zurückgekehrt.



    05.07.1944


    Batterie in Feuerstellung gegangen bei Pisa.


    Ferntross Nähe Montecalino zurückverlegt.



    08.07.1944


    Schreibstube zur Feuerstellung vorgezogen.



    09.07.1944


    Am 9.7.44 Ersatzmannschaften eingetroffen – 9 Mann und 8 Pferde.



    10.07.144


    Weitere 1 Wtm. und 8 Mann von der Div. Ostpreußen, sowie 17 Pferde und 2 Pferde v. 4. Battr. anher versetzt. Ebenso wurden 6 Fahrzeuge zugewiesen.



    11.07.1944


    Leutnant Rausch – 26.Geburtstag. Stellungswechsel ostwärts Pisa nach Viccaisano, ca. 35 – 40 km.


    Leutnant Wegehaupt übernimmt die Führung der Stabsbatterie.


    (Lücke)



    (Seite 40)


    In Gefangenschaft


    23.04.1945


    An diesem denkwürdigen Tag gerieten wir in amerikanische Gefangenschaft.


    In Gefangenschaft kamen:


    Kopf, Keller, Wueland, Maulbetsch, Zillinger, Biehler, Konhauser, Krzikawski, Störzer, Weinahct (Weinacht), Maucher, Hack, Häring, Nebel, Lazarek, Momkos, Koloska, Schmitz, Voitswinkler, Klein, Maier Joh., Terstegen, Tarr, Steiger, Burggraf, Schülke, Schermann, Möller, Kurtok, Maier Ka., Spreng, Ruppelt, Schönberger, Wieland II, Günter, Eichenbacher, Dinies, Hubert Albert (Stabs-Battr.), Schewe, Hegner.


    Ganzer Tag ohne Verpflegung geblieben.


    Etwa 30 000 Gefangen.


    In unserem Lager etwa 4 000 Mann


    Unser erstes Lager war in Casale Massa.



    25.04.1945


    Unsere Wache wird durch Neger ersetzt.


    Wir lagen im Hofe eines Castels – alles überfüllt – die Nächte waren fürchterlich kalt und dabei bin ich ohne Mantel, ohne Kochgeschirr, buchstäblich ohne Löffel in Gefangenschaft geraten, denn die Ami´ s gestatteten uns nicht, irgend etwas mitzunehmen.


    Heute erste Verpflegung empfangen – Konservendosen. Prima Kost – Wir bauen uns ein Zelt für die Nacht aus Zeltplanen, soweit andere Kameraden welche gerettet hatten. Wassermangel!



    26.04.1945


    Wir werden heute überführt in ein Verteilungslager. Der Weg führt über Finale, Mondello, Mirandola. Hier sind noch mehr Angehörige der Batterie, können aber nicht zusammen mit ihnen, es sind: u.a.


    Knipsel, Frietsch, Horn, Neumeier, Fellner, Rowe, Rhode, Wols, Krahmüller, Tafelmeier und Engel.


    Verpflegung ist gut und reichlich. Heute Nacht hat es geregnet! Saukalt und unangenehm. Die Wiese wird schnell zu Morast.



    27.04.1945


    Das Regenwetter hat sich wieder verzogen und die Klamotten sind wieder trocken geworden. Der Amerikaner soll schon weit über Verona hinausgestoßen sein.


    Nacht hat es wieder geregnet – hatten diesmal ein provisorisches Zelt.


    (Lücke)



    Gefallene Kameraden der 6.Batterie des A.R. 165


    Lt. Hermann Thorwart geb. 12.09.21 gef. 28.11.43



    Leutnant d. Res. Hermann Thorwart, geb. 12.09.1921 Pforzheim, EKM – 319 – 1./schw.Ers.Abt. Art.Rgt. 41, Truppenteil II.Abt. Art.Rgt. 165,


    Todes-/Vermisstendatum: 28.11.1943 (28. zum 29.November 1943 Lancina Italien, gefallen, bestattet Heldenfriedhof Chieti, Italien)


    Hermann Thorwart ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cassino.


    Endgrablage: Block 13 Grab 219 (Volksbund und Ancestry GA 235/0090)



    Gfr. Anton Roth 02.03.22 05.03.44


    Gfr. Max Brands 07.03.44


    Wtm. Georg Wagner 26.12.15 29.03.44


    Ogfr. Anton Hirschstetter 18.08.12 29.03.44


    Gfr. Schlüter 29.03.44


    Gfr. Karl Heinrichsdobler 21.11.23 02.05.44


    Oltn. Karl Reuss 11.12.19 31.05.44


    Gfr. Jakob Rössle 04.06.23 (?) 31.05.44


    Gfr. Josef …. 03.06.44 (?)


    Gfr. Karl Lö… 03.06.44


    Hptm. Willi Kenngott 19.04.10 12.06.44



    Hauptmann Wilhelm Kenngott, geb. 19.04.1910 Dinkelsbühl


    Todes-/Vermisstendatum: 12.06.1944


    Todes-/Vermisstenort: Amfreville


    Wilhelm Kenngott ruht auf der Kriegsgräberstätte in Orglandes/Manche.


    Endgrablage: Block 16 Reihe 1 Grab 33 (Volksbund, nicht bei Ancestry. Kenngott dürfte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei der Batterie gewesen sein, sondern in der Normandie gefallen sein?!)



    Gfr. Nikolaus Hauser 24.02.24 20.07.44


    Ogfr. Karl Schwenk 19.01.22 23.07.44


    Ogfr. Franz Lederer 05.01.22 23.07.44


    Gfr. Waldemar Brückner 16.04.23 23.07.44


    Uffz. Fritz Zieten 21.09.44


    Gfr. Rudolf Schneemilch 21.09.44


    Uffz. Josef Berschlmayer 03.03.23 16.11.44


    Gefr. Launhardt 27.03.45


    Uffz. Eduard Heuberger 05.10.23 18.04.45


    Gfr. Haase 18.04.45


    Gfr. Albert Schmid 14.11.23 20.04.45


    Gfr. Rieger 24.04.45


    Gfr. Georg Marschmann (5.Battr.) 28.04.22 24.04.45

    Hallo Andernach,


    vielen Dank für die ergänzenden Angaben, die Nummern, die Du genannt hast, waren bisher nicht in meiner Liste!:thumbup:


    Bisher habe ich mehr auf das "Sammeln" konzentriert, eine "Auswertung", sprich welche Nr. in welcher Batterie vergeben wurde, habe ich vernachlässigt,

    ist mir ehrlich gesagt auch nicht aufgefallen, dass es da "Friktionen" gab.... :saint:


    Ich werde jetzt verstärkt mal darauf achten, wenn ich Ergänzungen usw. vornehmen kann!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Andernach,


    ich möchte mich nicht als "Fetischisten" bezeichnen, ich versuche, mit dem "Aufschlüsseln" der Nummer m i t dem Eintrittsdatum eben herauszufinden, wann jemand in die Truppe eingetreten ist, falls k e i n Datum vorliegt....


    Ich habe die Nummer -1970 - 1.SS-Flak-Ersatz-Abteilung für den 01.05.1942, also bis dahin noch mit der Batterie-Bezeichnung,

    anscheinend wurde dann die Bezeichnung als "SS-Flak- (E) Abt." "umgestellt", aber leider habe ich für diesen Zeitraum keine weiteren Belege... was ein "abschließendes Urteil" leider nicht zulässt.


    Stöber gibt in Flak der Waffen-SS an, dass laut Erkennungsmarkenverzeichnis des Regimentes am 10.3.1943 bereits der 7913. eingezogene Soldat gezählt wurde.
    Nach den Erkennungsmarken-Nummern hatte das SS-Flak-Ausbildungs- und Ersatz-Regiment in Ausbildung
    01.05.1942 1530 Mann noch als SS-Flak-Ersatzabteilung
    00.01.1943 4779 Mann EM mit der Beschriftung "E.-Rgt"
    00.03.1943 7900 Mann EM mit der Beschriftung "A u E - Rgt"
    00.11.1943 13350 Mann EM mit der Beschriftung "A u E - Rgt"

    Die "Kontingente" für einzelne Kompanien/Batterien scheint es gegeben zu haben, zumindest, so weit ich das so "übersehe", in den "frühen Zeiten" (etwa bis 1940),

    aber auch hier fehlen m i r "belastbare" Vergleichsstudien....


    Wie ich schon geschrieben habe, "ein mühsames Geschäft"...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Ingo,



    vielen Dank für die schnelle Rückmeldung,



    ich glaube, ich habe das Problem gelöst, es handelt sich bei dem abgelösten „Kommandeur“ wohl nicht um den Kommandeur des Pz.Rgt. 10, sondern um den DIVISIONSKOMMANDEUR,


    https://de.wikipedia.org/wiki/8._Panzer-Division_(Wehrmacht)


    demnach Generalmajor Werner Friebe!


    https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Friebe_(General)


    „… Friebe hatte bei einem Vormarsch, vom eigentlichen Befehl abweichend, eine Hauptstraße verwendet, was zu schmerzhaften Verlusten geführt hatte. In der Folge hatte der darüber verärgerte General der Panzertruppe Hermann Balck, als Kommandierender General des XXXXVIII. Armeekorps, Friebe vom Kommando enthoben…“


    Im KTB des XXXXVIII. Pz.Korps wird am 17.7.1944 eingetragen: "General Friebe ist erkrankt"

    Der Vorgang mit dem "Kdr. Pz.Rgt." findet sich am 18.7. im KTB des Korps...



    Herzliche Grüße Roland


    Edit: Dank Uwe2/Alt-Stralauer und Jan-Hendrik scheint der Vorgang mit dem Kdr. Pz.Rgt. auch gelöst zu sein...


    es handelt sich um den Oberst Friedrich-Erdmann von Hake!!

    https://forum.axishistory.com/…ic.php?p=1620285#p1620285


    Herzliche Grüße Roland


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    Hallo zusammen,


    ich wusste jetzt nicht genau, wo ich diese Frage platzieren sollte, habe mich aber nun für "Personen..." entschieden...


    Ich suche den Namen des Kommandeurs der Panzerregiments 10 der 8.Panzerdivision Mitte Juli 1944.

    https://www.lexikon-der-wehrma…Panzerregimenter/PR10.htm


    Dieser soll im Einsatz abgelöst und vor ein Kriegsgericht gestellt worden sein.


    Es würde mich daher, sollte das der Fall gewesen sein, auch interessieren, was aus diesem Offizier geworden ist.


    Sollte jemand also zufällig über diesen Offizier "stolpern", bitte melden!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Werner,


    vielen Dank für die "Übersetzung", Du hast da sicher ein "besseres Auge" für wie ich,

    vielleicht nutzt es ja mal jemanden!


    Nur beim Oberstleutnant Schmidt lese ich "Art.Kom.", also "Artilleriekommandeur" ...



    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Sepp,



    vielen Dank für die Nachricht und die Angaben,


    feststellen kann "man" nur, wenn man entsprechende "Vergleichsangaben" hat von anderen Erkennungsmarken aus den Soldbüchern usw. u n d dem entsprechenden Datum des Eintritts in die Waffen-SS des Erkennungsmarkenträgers.

    Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder die EKM-Nr. u n d das Eintrittsdatum in einer Liste notiert, wenn ich entsprechende Angaben gefunden habe, nur die Nummer nutzt wenig... ist aber ein mühsames Geschäft, kann ich Euch sagen!


    Ich habe daher mit Datum leider nur die EKM - 3307 – SS-Flak E-Abt. mit Eintrittsdatum 1.10.1942, kann also nur sagen, dass Dein Vater v o r dem 1.10.1942 eingetreten ist. Wie weit vorher leider nicht, mangels weiterer Vergleichsstücke.



    Hallo Charli,


    vielen Dank, habe ich mir so notiert in meiner Liste!!! :thumbsup:



    Herzliche Grüße Roland