Posts by RolandP

    Hallo zusammen,



    als Ergänzung, alles, soweit mir bekannt, Ergänzungen usw. sind gerne gesehen




    Herzliche Grüße Roland



    SS-Kochlehrgänge

    Die erste SS-Lehrküche entstand 1940/41 in Oranienburg. Einige Monate später wurde auch in Dachau eine solche Einrichtung gegründet. 1943 eine weitere in Benesov/ Beneschau

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340,

    gab es auch eine SS-Lehrküche in Kirchberg an der Raab? )

    In Oranienburg errichtete die SS-Bauleitung 1940 eine ca. 1500 qm große, teilweise unterkellerte, einstöckige Holzbaracke in U-Form in der Südostecke des Truppenlagers am Weg zur Villa Eicke.

    In den ersten Monaten war das Amt I/6 des Hauptamtes Haushalt und Bauten HuB, dem sie unterstand, offenbar noch mit ihrer Einrichtung beschäftigt. In den in reichlichem Umfang überlieferten Akten der SS-Truppen und des Standortältesten aus dieser Zeit wird sie kaum erwähnt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340 – 341 oben, Anm. 561 Im Liegenschaftsverzeichnis v. 31.3.1940 ist sie bereits mit dem Errichtungsjahr 1940 verzeichnet, sie war also zu dieser Zeit bereits im Bau)

    00.04.1940

    Lehrgang an der SS-Lehrküche Oranienburg von April 1940 bis 30.9.1940 (?)

    http://www.tenhumbergreinhard.…e-werner-ewald-fritz.html

    23.10.1940

    Erstmalige Erwähnung in einem Sonderbefehl der SS-Nachr.Ers.Abt. v. 23.10.1940, in dem angeordnet wurde, dass der Stab der N.E.A. bei Fliegeralarm den Keller der Lehrküche als Luftschutzkeller nutzen sollte.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341, Anm. 562, BA-MA RS 5-472)

    00.11.1940

    Im November 1940 war in einem Schreiben des SS-Nachr.Ers.Abt. Oranienburg an das HA HuB v. 25.11.1940 die Rede von der „neuerbauten“ Lehrküche, so dass anzunehmen ist, dass ihre Errichtung erst im Spätsommer oder Herbst 1940 abgeschlossen war.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341, Anm. 561)

    Als die SS-Nachr.Ers.Abt. die Unterrichtsräume des neuen Gebäudes im November 1940 mit Zustimmung der SS-Bauleitung für einen Unterführerlehrgang nutzte, wurde ihr dies umgehend vom HA HuB untersagt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341, Anm. 563 BA-MA RS 5-471 Lörcher (HA HuB) an N.E.A. Oranienburg 19.11.40, Antwort N.E.A. v. 25.11.40)

    13.02.1941

    In einem Rundschreiben des Kommandoamtes der Waffen-SS v. 13.2.1941 an alle Einheiten war noch von einer SS-Lehrküche die Rede – der in Oranienburg.

    Es wurde mitgeteilt, dass für die Lehrküche der Waffen-SS geeignete Fachkräfte aus dem Küchen- und Gaststättengewerbe gesucht würden.

    Die übrige Zeit bis Juli 1941 dürfte für die Beschaffung des Inventars, die Ausbildung der Lehrkräfte und die Anlage eines Kräutergartens benötigt worden sein.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340 - 341, Anm. 560, 564, BA-MA RS 5-728, Anm. 565 zum Kräutergarten der Lehrküche siehe Bericht Heinz Junge, AS, R41/22)

    00.07.1941

    Erste Ende Juli 1941 begann der erste Lehrgang. In zweiwöchigen Kursen wurden jeweils 24 Truppenköche ausgebildet.

    Den SS-Einheiten wurden die Termine durch Rundschreiben und durch Veröffentlichung im Verordnungsblatt der Waffen-SS angekündigt.

    Die Teilnehmer lernten unter anderem, möglichst frisches Gemüse zu verwenden, das nicht allzu lange gekocht werden durfte, um die Vitamine zu erhalten- Als Zutaten sollten einheimische Kräuter und „deutscher Pfeffer“ – eine auf der SS-Plantage beim KL Dachau hergestellte Gewürzmischung mit pfefferähnlichem Geschmack – verwendet werden. Kartoffeln waren grundsätzlich als Pellkartoffeln zuzubereiten. Es sollte kein frisches, sondern abgelagertes Brot ausgegeben werden, möglichst Vollkornbrot.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 341)

    Damit die neuen Köche sich aus nach der Ausbildung an die erwünschten Zubereitungen hielten, bekamen sie anschließend fachliche Weisungen zentral vom Verwaltungsamt-Ss, ab 1942 vom Amt IV des SS-FHA.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342, Anm. 567: VO-Bl. d. W-SS 15.11.41, Ziff. 442, v. 15.8.1942, Ziff. 296 – 298, v. 15.12.43, Ziff. 515)

    Auch KZ-Personal nahm an den Lehrgängen teil.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342, Anm. 568 vgl. RS des Verwaltungsamtes-SS v. 12.7.41 BA-Ma RS5-712, VO-Bl. d. W-SS v. 15.11.41, Ziff. 442 nebst Anlage (Liste der bisherigen 89 Absolventen, darunter mehrere aus KL, die Absolventen des 1. und des 4.Lehrgangs sind auch in RS des SS-FHA v. 22.7. u. 15.9.41 aufgelistet BA-MA RS5-712)

    15.11.1941

    In einer Mitteilung im VO-Bl. d. W-SS v. 15.11.1941, Ziff. 442, wurde bereits auch auf die Lehrküche in Dachau Bezug genommen, diese war aber im September 1942 noch nicht in Betrieb.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340, Anm. 560,, vgl. Pohl an Himmler v. 9.9.42, BDC-Akte (SSO) Oswald Pohl)

    00.01.1942

    Die Lehrküchen unterstanden seit Anfang 1942 dem Amt B I/3 des WVHA

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342)

    06.03.1942

    In der SS-Lehrküche Oranienburg arbeiteten auch einige KL-Häftlinge als Hilfskräfte. Nach einer Übersicht des Arbeitsdienstbüros waren am 6.März 1942 drei Häftlinge dort eingesetzt,

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344, Anm. 579 AS R 35/14)

    00.08.1942

    Im August 1942 fragte Himmler mit Schreiben vom 12.8.1942 bei Pohl nach, wie weit die geplante Einführung der Kochlaufbahn gediehen sei; ohne diese sei an eine Änderung und Verbesserung der Truppenernährung nicht zu denken.

    Pohl legte in seinem Schreiben v. 9.9.1942 daraufhin umgehend einen Entwurf über die Laufbahnbestimmungen für SS-Truppenköche und SS-Küchenmeister vor.

    Die Einführung zog sich jedoch noch bis 1943 hin.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 343, Anm. 575)

    00.09.1942

    Bis September 1942 wurden ca. 500 SS-Angehörige in Oranienburg in 21 Küchenlehrgängen zu SS-Truppenköchen ausgebildet.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344 oben)

    05.10.1942

    Am 5.10.1942 erteilte der RFSS den Befehl zur Einrichtung des „Hauses der schlechten Truppenverpflegung.

    Dieses war, laut Vorschlag von Oswald Pohl vom 9.9.1942, „... im Zusammenhang mit der SS-Lehrküche Oranienburg zu schaffen...“

    Offenbart geschah dann aber nicht mehr viel. In der folgenden Zeit wurde die Bedeutung des Befehls von der WVHA-Administration eher heruntergespielt. Der Chef des Amtes B I (Verpflegungswirtschaft), Tschentscher, gab nach dem Krieg an, die Sache sei „einmal ein Einfall von Himmler gewesen und damit hatte es sich auch sein Bewenden nachher, also ,da haben wir dann dazu etwas gelächelt und den Kopf geschüttelt und Kenntnis genommen, und damit was es aus...“

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342 - 343, Anm. 570 – 573, Einrichtung geht aus dem VO-Bl. d.W-SS v. 15.5.43, Ziff. 192, 2.Absatz hervor, Anm. 574 Aussage Tschentscher)

    00.00.1943

    Ab 1943 variierte die Dauer der Kochlehrgänge zwischen zwei und vier Wochen.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344)

    00.05.1943

    Im Mai 1943 führte das Amt B I/3 in Dachau sogar einen Lehrgang für KL-Häftlinge durch, die als Köche in den Häftlingsküchen tätig war.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 342)

    15.05.1943

    Im Verordnungsblatt der Waffen-SS vom 15.5.1943, Ziffer 192, gab der RFSS in der Waffen-SS die in Kürze geplante Einführung einer Laufbahn als SS-Truppenkoch und SS-Küchenmeister bekannt. Als Anreiz wurde allen, die nach 12-jähriger Dienstzeit als Koch aus der Waffen-SS ausscheiden würden, eine gesicherte Existenz als Gastwort oder Pächter von Betrieben in Gemeinschaftshäusern in Aussicht gestellt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 343, Anm. 576)

    13.09.1943

    Zur Lehrküche in Beneschau vgl. RS des WVHA (B1) v. 13.9.1943

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 340, Anm. 560, BA B NS 3-490)

    01.10.1943

    Erst im Verordnungsblatt der Waffen-SS v. 1.10.1943, Anlage 2, veröffentlichte das WVHA die „Ausführungsbestimmungen zur Einführung der Laufbahn des SS-Truppenochs und SS-Küchenmeisters der Waffen-SS“; war aber bereits abgedruckt in Wirtschafts- und Verwaltungs-Anordnungen v. 1.9.1941, Ziffer 71.

    Darin war vorgesehen, dass SS-Truppenköche im Laufe ihrer Ausbildung zweimal einen Lehrgang an einer SS-Lehrküche absolvieren mussten; der erste diente der praktischen Unterweisung der Ernährungskunde, der zweite vor allem der Verwaltungskunde der Küchenwirtschaft – „Küchenbuchführer-Lehrgang“.

    Außerdem war ein Trichinenschau- und Fleischbeschauer-Lehrgang vorgeschrieben.

    Nach erfolgreiches 3 ½-jähriger Tätigkeit hatten die Truppenköche bei 12-jähriger Dienstverpflichtung die Möglichkeit, zum SS-Küchenmeister aufzusteigen. Dazu war unter anderem der Besuch eines sechswöchigen SS-Küchenmeisterlehrgangs erforderlich. Derartige Kurse fanden nur in der Lehrküche Oranienburg statt.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 343, Anm. 577)

    03.02.1944

    SS-Lehrküche Oranienburg

    2.SS Truppenkoch und Küchenbuchführerlehrgang 03.02.44-01.03.44

    20.04.1944

    SS-Lehrküche Dachau 47.Kochlehrgang v. 20.4.44 – 17.5.44

    (Foto SS-Lehrküche Dachau in DF 4/74 Umschlag hinten innen, in Oranienburg v. 20.5. – 17.6.44 lief der 48.Lehrgang, bis dahin wurden in Oranienburg ca. 1750 Truppenköche, Küchenbuchführer und Küchenmeister ausgebildet, s.a. Kaienburg, Sachsenhausen, S. 344))

    20.05.1944

    In der Zeit vom 20.5. – 17.6.1944 fand der 48.Lehrgang in Oranienburg statt. Bis dahin wurden in Oranienburg ca. 1750 Truppenköche, Küchenbuchführer und Küchenmeister ausgebildet.

    (Hermann Kaienburg, Der Militär- und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhausen-Oranienburg, Metropol-Verlag 2006, S. 344, Anm. 578, vgl. Pohl an Himmler v. 9.9.42, Ausarbeitungen Wolfgang Vopersal „SS-Lehrküchen“ und „SS-Lehrküche Oranienburg“ in BA-MA N 756/10 , VO-Bl. d. W-Ss v. 15.4.43, Ziff. 145)

    20.07.1944

    -SS-Lehrküche

    - 6.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 20.07.44-16.08.44

    16.11.1944

    10. SS-Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 16.11.1944-13.12.1944

    (BA-MA N 756/10a, Fotografie)

    00.11.1944

    53.Kochlehrgang an der „Lehrküche der Waffen-SS“ im November 1944 (Fundstelle Ebay)


    19.02.1945

    23.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Oranienburg 19.02.45 – 16.03.45

    57.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Dachau 19.02.45 – 16.03.45

    13.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 19.02.45 – 16.03.45

    16.04.1945

    59.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Dachau 16.04.45 – 11.05.45

    15.Kochlehrgang a. d. SS-Lehrküche Beneschau 16.04.45 – 11.05.45

    Hallo Lukas,

    also ich habe die „Bücher“ mal „gequält“, aber bin auf der Suche nach dem Namen „Pachia“ auch nicht weitergekommen. Vielleicht solltest Du noch mal bei dem Volksbund nachfragen, w o denn dieser Heldenfriedhof liegen soll??


    Was ich gefunden habe:


    Das Feldlazarett (mot) 44, das bei der Verlegung der 44.Inf.Division nach Ungarn November 1944 in Galiera (bei Padua, seit Anfang Juli 1944) verbleib, übernahmen dort am 1.5. 1945 die Amerikaner. Chef ObStabsarzt Dr. Wöhrlein,

    Das Lazarett stand dann 2 Monate in Diensten der Amerikaner. Während dieser Zeit übernahm es Verwundete von anderen deutschen Lazaretten, bis es am 26.Juni 1945 aufgelöst und das Personal in das Gefangenenlager Ghedi abtransportiert wurde.

    Auch nach der Kapitulation wurde die Verständigung der Angehörigen Verstorbenen unter Beifügung eines Fotos der Grabstätte fortgeführt. Die Beförderung der Benachrichtigung übernahmen die Amerikaner.

    (Hermann Agis, Das Ende am Plattensee. Die 44.Inf.Div. „Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister im Endkampf, Verlag Buchdienst Südtirol, Nürnberg, 2006, S. 13, S. 474 unten – S. 475)

    Bei dem Ort „Galiera“ handelt es sich eventuell um Galliera Veneta Padua

    https://www.google.com/maps/pl…3d45.6653505!4d11.8360027

    Ghedi

    https://www.google.com/maps/pl…!3d45.406043!4d10.2755113

    Das Lazarett wurde aber laut obigen Angaben bereits am 26.6.1945 aufgelöst???? Wie kann dann jemand dort am 8.8.45 versterben.

    Wenn es aber der 8.2.1945 ist, könnte das evtl. sein, dass ein Angehöriger der 16.SS-Div. dort versorgt wurde, aber: dann müsste der Friedhof in der Nähe sein, denn man wird den Toten nicht unbedingt km-weit vom Lazarett transportiert haben???

    Ist „Pachia“ evtl. falsch und man meinte „Padua“ bzw. Galliera Veneta Padua????

    Tut mir leid, mehr fällt mir im Moment nicht ein!!

    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Lukas,



    okay, Du hast gewonnen, d a s ist jetzt kein Datum, was ich erwartet habe!!!!! :)


    Wie man am 8.8.1945 im Feldlazarett 44 versterben konnte, kann ich jetzt auf Anhieb nicht beantworten, da muss ich selber erst mal suchen...8)


    Ich schau mal morgen in "die Bücher"....


    Aber vielleicht ist ja jemand schneller!!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Lukas,



    vielen Dank, wann ist er verstorben? Die 44.I.D. bzw. Reichs-Grenadier-Division Hoch- und Deutschmeister war in Italien 1944... ebenso wie die 16.SS-Div.


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Tobias,


    versuch es mal per Fernleihe ;)


    und für den Anfang würde das Buch von Rolf Michaelis als Übersicht sicher reichen! Was dann noch "fehlt" könnte man hier ergänzen versuchen...

    Aber auch in der Divisionschronik werden sicher nicht alle Fragen beantwortet...

    der Weg eines einzelnen Soldaten war durch so viele Dinge beeinflusst, die man ohne detaillierte Angaben nicht unbedingt immer nachvollziehen kann... leider


    Herzliche Grüße Roland


    PS: danke für "Blumen", leider nur, wenn es die Zeit erlaubt...

    Hallo Lukas,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Würdest Du b i t t e alle Informationen angeben, die Dir vorliegen, bevor wir in "heiteres Rätselraten" ausbrechen...


    Also wer wann wo vermisst???


    Das SS-Pz.Gren.Rgt. 36 gehörte zur 16.SS-Pz.Gren.Div.....


    Bei der Durchnummerierung der Feldtruppenteile der Waffen-SS durch den Befehl des SS-FHA, Amt II, Org.Abt Ia/II,Tgb.Nr. 1574/43 gkdos vom 22.Oktober 1943, betr. Bezeichnung der Feldtruppenteile der Waffen-SS, waren für die nun als „14.Galizische SS-Freiw.Division” nur zwei Grenadier-Regimenter, die SS-Freiw.Gren.Rgt. 29 und 30, genannt; ebenso die 15. Lettische SS-Freiw.Division mit den SS-Freiw.Gren.Rgt. 31 und 32.


    Da aber diese beiden Divisionen bereits seit der Aufstellung und nach ihrer Soll-Gliederung über drei Grenadier-Regimenter verfügten, mußte der Befehl des SS-FHA, Amt II, Org.Abt. Ia/II, Tgb.Nr. II/ 9542/43 geh. vom 12.November 1943, betr. Bezeichnung der Feldtruppenteile, daraufhin die ganze bisherige nachfolgende Durchnummerierung bei den anderen Verbänden der Waffen-SS nochmals ändern.

    Das führte zu einer weitführenden Umbenennung der folgenden SS-Freiwilligen-Grenadier-, Panzer-Grenadier- und Grenadier-Regimentern.


    Während die

    14.Galizische SS-Freiw.Division nun über die SS-Freiw.Gren.Rgt.er 29, 30 u. 31 verfügte (B/T, Bd.4, S. 29),

    waren es nun bei der 15.Lettischen SS-Freiw.Division an Stelle der

    SS-Freiw.Gren.Rgt.er 31 und 32 die SS-Freiw.Gren.Rgt.er 32, 33 u.34

    (B/T, Bd.4, S. 77), bei der

    16.SS-Panz.Gren.Division “Reichsführer-SS” wurden aus den

    SS-Panz.Gren.Rgt.ern 33 und 34 die SS-Panz.Gren.Rgt.er 35 und 36

    (B/T, Bd.4, S. 118), für die

    17.SS-Panz.Gren.Division “Götz von Berlechingen” wurden aus den

    SS-Panz.Gren.Rgt.ern 35 und 36 die SS-Panz.Gren.Rgt.er 37 und 38

    (B/T, Bd.4, S. 148) und daher kamen für die 1.SS-Infanterie-Brigade (mot) an Stelle der

    SS-Gren.Rgt.er 37 und 38 die SS-Gren.Rgt.er 39 und 40.

    (B/T, Bd.4, S. 180)

    Bei der „(2.) Lettischen SS-Freiwilligen-Brigade“ wurden aus den

    SS-Freiw.Gren.Rgt.er 39 und 40 die SS-Freiw.Gren.Rgt.er 42 und 43

    (B/T, Bd. 5, S. 101 und 102)




    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Willekem,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Aus der Führerliste von John P. Moore


    Willeke, Alfred, geb. 24.12.12 Jena, SS-Nr. 222 830

    Februar 1943 Oscha. in 1./Stu.Gesch.Abt.2

    August 1944 Untersturmführer im WVHA , keine genauere Angabe, wo eingesetzt.


    Aber da John seine Angaben aus Personalakten bezieht, dürfte im BA Berlin wohl seine Akte liegen.

    Also abwarten!


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Tobias,


    wieso sind die Informationen gering, für diese Division gibt es eine sehr ausführliche Chronik

    Im gleichen Schritt und Tritt - Die Geschichte der 16. SS-Panzergrenadier-Division "Reichsführer-SS" - Hrsg. Kameradschaft der Division, Schild-Verlag GmbH , München 1998


    Panzer waren für die SS-Pz.Abt. 16 vorgesehen, da aber die Materiallage 1943/44 dies nicht mehr zuließ, hatte diese Einheit dann Sturmgeschütze...


    Vielleicht mal das o.g. Buch ausleihen - oder das von Rolf Michaelis über die Pz.Gren.Div. der Waffen-SS - und lesen...:rolleyes:


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,

    als Ergänzung aus den Gliederungen des Gen.Kdo. I. A.K. (vielen Dank Andreas dafür) :thumbup:

    Herzliche Grüße Roland



    30.12.1941

    Truppengliederung I. A.K. vom 30.12.1941

    Res.Pol.Btl. 105 Korpsreserve

    T314 R46 I. A.K. 000 339

    03.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 3.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 bei 11.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 330

    08.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 8.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 bei 11.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 332

    12.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 12.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei 11.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 331

    17.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 17.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei 11.I.D., Kampfstärke 83 Mann (!!!)

    T314 R46 I. A.K. 000 334, 336

    19.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 19.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei 11.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 337

    24.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 24.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei 11.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 339

    29.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 29.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei „Gruppe Kriwino“ der 254.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 342

    31.01.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 31.1.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei „Gruppe Kriwino“ der 254.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 343

    01.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 1.2.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei „Gruppe Graf Schwerin“ (Rutschij) der 254.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 345

    04.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 4.2.1942

    Res.Pol.Btl. 105 (ohne 1 Kp.) bei „Gruppe Graf Schwerin“ der 254.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 344

    10.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 10.2.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Anders, um Kriwino mit II./I.R. 484, Tross-Kp. I.R. 484, 1 Kp. Pi. 225,

    T314 R46 I. A.K. 000 346

    16.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 16.2.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Anders, um Kriwino mit II./I.R. 484, Tross-Kp. I.R. 484, 1 Kp. Pi. 225, Tl. 13. u. 14./I.R. 484, 11./I.R. 474

    T314 R46 I. A.K. 000 355

    18.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 18.2.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D.

    T314 R46 I. A.K. 000 365

    24.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 24.2.1942

    Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Süd, Oberstleutnant Anders (Kdr. I.R. 484), um Kriwino mit II./I.R. 484, Tross-Kp. I.R. 484, 13. u. 14./I.R. 484 (je o. 1 Zug), 1./Pi 225, 1 Zug Pz.Jg.Abt. 254, Tross-Kp. Pz.Jg.Abt. 254

    T314 R46 I. A.K. 000 381

    26.02.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 26.2.1942

    Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Süd, Oberstleutnant Anders (Kdr. I.R. 484), um Kriwino mit II./I.R. 484, Tross-Kp. I.R. 484, 13. u. 14./I.R. 484 (je o. 1 Zug), 1./Pi 225, 1 Zug Pz.Jg.Abt. 254, Tross-Kp. Pz.Jg.Abt. 254

    T314 R46 I. A.K. 000 393

    03.03.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 3.3.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Gruppe Anders (Pjatniza)

    T314 R46 I. A.K. 000 400

    10.03.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 10.3.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Gruppe Anders

    T314 R46 I. A.K. 000 428

    14.03.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 14.3.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Gruppe Anders (Pjatniza)

    T314 R46 I. A.K. 000 417

    20.03.1943

    Truppengliederung I. A.K. vom 20.3.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Gruppe Anders

    T314 R46 I. A.K. 000 440

    23.03.1942

    Truppengliederung I. A.K. vom 23.3.1942

    1 Kp. Res.Pol.Btl. 105 bei der 254.I.D., Abschnitt Gruppe Anders

    T314 R46 I. A.K. 000 442

    Hallo Daniel,


    vielen Dank für die Angaben, ich habe dann nur eine Frage: was war die Aufgabe des "Einsatz-Bataillons" und was war für das "z.b.V.-Bataillon" vorgesehen???

    Objektschutz ist klar, "ortsfeste" Aufgaben,

    Einsatz-Bataillon für mobilen Einsatz "nach Bedarf", aber "z.b.V."...


    Evtl. "Einsatz" im Sinne von polizeilichen Aufgaben, "z.b.V." für Umsiedlung???


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Hallo Hajü,


    genauere Angaben zum Einsatz der 3./SS-Flak 5 für Anfang August 1944 sind wohl nicht leicht zu finden, die Bücher von Strasser und Mabire nennen hier keine Einzelheiten.


    Gefunden habe ich im WWW folgende Angaben in Verbindung mit „Mokotow“


    „...SS-Untersturmführer Horst Stein from SS Flak Artillerie Abteilung 5.

    On 8th August 1944 Stein was taken prisoner in Warsaw’s district Mokotow by soldiers of polish Home Army (it was the eight day of Warsaw Uprising). One of polish women recognized him as a perpetrator of massacre of 200 polish civilians.

    Four days earlier Stein ordered his men to flock few hundreds Poles in cellarage of tenement house at 5/7 Olesińska street and after that soldiers massacred them by grenades. Almost 200 Poles were murdered.

    Stein was court-martialed, sentenced to death and executed.

    All information about this officer I found in polish book Mokotów 1944 by Lesław M. Bartelski, (Warsaw 1971). It wasn’t said that he was a member of “Wiking” but everything is correct – date of missing, rank, name. Bartelski (he personally interrogated Stein before his execution) wrote also that Stein came from Luxemburg
    ...“

    https://forum.axishistory.com/…ic.php?p=1462791#p1462791


    Stein, Horst, 15. 7.24 Prien, keine SS-Nr. angegeben, 10.42 Kanonier in 3./Flak-Abt.8, 6.44 Ustuf. i. Stab, Flak-Abt.5, vermisst ‡ 8. 8.44 Warschau (Führerliste Moore)


    Ich habe auch mal ein wenig in Unterlagen „geblättert“...

    Die „...3./SS-Flak-Regiment „Wiking“...“ wird in der Truppeneinteilung der Angriffskräfte in Warschau, Korpsgruppe von dem Bach, Abt. Ia Tgb.Nr. 110/44 g. v. 20.8.1944 bei der „Kampfgruppe Generalmajor Rohr“ genannt, ohne Angaben zur Stärke. Leider k e i n e Erwähnung vorher...

    T312 R349 AOK 9 7 923 560


    Laut Gliederung der 9.Armee, Ia Nr. 4254744 geh. v. 21.8.1944 mit Stand vom 21.8.1944 war die „...3./SS-Flak-Regiment „Wiking“...“ bei der „Einsatzgruppe v. d. Bach“ dort der „Kampfgruppe Rohr“ unterstellt.

    T312 R349 AOK 9 7 923 553 – 555


    In der Gliederung der 9.Armee, Ia Nr. 4450/44 geh. v. 29.8.1944 mit Stand vom 29.8.1944 nicht mehr genannt.

    T312 R349 AOK 9 7 923 544ff


    Mehr war leider erst mal nicht zu machen...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Günther,


    das Buch wird sich sicher irgendwo auftreiben lassen (Fernleihe, Antiquariat), einfach mal suchen!!

    Ich schicke Dir mal per „Persönlicher Nachricht“ die Email-Adresse des Verfassers, ich habe ihm damals ein paar Angaben zum Btl. zukommen lassen, vielleicht stimmt sie ja noch!


    Ja, hinsichtlich der Details, dann müsstest Du besagte Person mal fragen, an was er sich hinsichtlich Hallein noch so erinnert, welche Kompanie usw., die Ausbildung dürfte ein rein militärische gewesen sein, hauptsächlich Waffen, denn die jungen Rekruten hatten zu dieser Zeit anscheinend bereits „vormilitärische Ausbildung“ bei der HJ...


    Was die Verlegung an die Oder angeht, liegen m i r keine genauen Berichte vor. Es „schwimmt“ da zwischen ein paar Tagen...


    Ein damaliger Schweizer Rekrut berichtete, dass am 31.Januar 1945 abends in Hallein noch die Vereidigung stattgefunden habe, „mit anschließender Parade vor Reichsführer-SS Himmler, dem Gauleiter von Salzburg Gustav Adolf Scheel, und anderen Persönlichkeiten. Für uns ein unvergessliches Erlebnis!“ Anschließend sei es an die Ostfront gegangen.

    Ankunft am 12.Februar 1945 in Berlin. „Im Bahnhof Lichterfelde wurden wir auf ein totes Gleis geschoben und mussten warten. Denn die Amerikaner bombardierten... die Stadt. Gegen Abend wurden wir dann zu Räumungsarbeiten eingesetzt.“ Auf dem Truppenübungsplatz Lieberose bei Berlin wurde die Einheit neu formiert und dem SS-Rgt “Schill“ unterstellt. „Schon am nächsten Tag kamen wir bei Fürstenberg, Kreis Guben, in den Einsatz. Schon am ersten Tag verloren wir 2/3 der Kompanie, eroberten aber das Städtchen bis zum Abend. Von 2 Kompanien mit zusammen 150 Mann seien noch 17 übrig geblieben, die alle das EK II erhielten.“ Bei dieser Kompanie war auch ein Oscha. Helbig.

    (V. Oertle, Schwz. Frw., S. 347, 457)


    Es müssen aber bereits früher Teile des SS-Geb.Jg.AuE-Btl 6 zur Oderfront gekommen sein, denn der damalige Wiener Uscha. Franz Wunsch, Angehöriger der 3.Kompanie/”Kurmark” berichtet für den 9.2. 1945, dem Tag des Angriffes seiner Kompanie von Ziltendorf auf Wiesenau: “ ... Unterwegs kam mir zur Verstärkung des Angriffs eine neue Kompanie entgegen. Sie hatten das Edelweiß am Ärmel und antworteten auf meine Frage, sie kämen aus Hallein von einer Gebirgsjägerersatzeinheit....”

    (DF 2/1973, S. 30)


    Evtl .wäre eine Anfrage bei der WASt in Berlin sowie beim Bundesarchiv in Berlin auch nicht verkehrt, wenn der alte Herr diese stellt, dürfte es schneller gehen als Veteran....


    Herzliche Grüße Roland

    Tja Carsten,


    ob k o n k r e t was für Dich noch herauskommt, hängt davon ab, was "man" sonst noch über beide Einheiten herausfinden kann...


    Das, was h i e r zu finden ist, ist schon mal mehr, als überhaupt über diese geschrieben wurde. Wie man sieht, nicht viel, aber immerhin...


    Jede Ergänzung, und sei es nur die Beschreibung des Werdeganges eine Angehörigen mit Datum, also von wann bis wann da, und dann von dann bis dann dort, hilft manchmal weiter...


    es wird leider nicht immer alles auf dem "silbernen Tablett" serviert...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo Günther,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Zum SS-.Geb.Jg.A.u.E.Btl. 6 gibt es ein Buch von Hans Spreicer, das sicherlich die meisten Deiner Fragen beantworten kann...

    https://www.amazon.de/herzlich…g-Waffen-SS/dp/3200002212


    Die Stärke der Ausbildungseinheit wechselte durch Ankunft von Rekruten und Abgabe von ausgebildeten Soldaten ständig, ebenso die Stellenbesetzung,

    Kampfeinsätze hatte das Btl. erst im April/Mai 1945, aber anscheinend nur unbedeutende in der Endphase des Krieges.

    Verschiedene Kampfgruppen aus Angehörigen dieses Btl. wurden aber 1945 an verschiedene Kriegsschauplätze abgestellt...


    Herzliche Grüße Roland

    Hallo zusammen,


    Fragen zu Flugabwehreinheiten der Waffen-SS werden (zum Teil) durch das umfangreiche Buch von Hans Stöber, Die Flugabwehrverbände der Waffen-SS. Aufstellung, Gliederung, Luftverteidigung und Einsätze an den Fronten, Schütz-Verlag, 1984, beantwortet.


    Für die SS-Flak-Abt. 5 sind es in diesem Buch die S. 124 – 137, hier S. 130 - 131


    Die Abteilung wurde nach dem Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy von Mai bis Jul 1944 im Raum Dembiza neu aufgestellt.

    Abteilungskommandeur Stubaf. Stoige

    Adjutant Ustuf. Wenzel


    1.Batterie (zwei Züge 2 cm-Flak, 1 Zug 3,7 cm-Flak) Ostuf. Laible, ab 20.10.44 Ostuf. Rieck

    2.Batterie (8,8 cm) Ostuf. Dumas (gefallen), Ustuf. Wenzel

    3.Batterie (8,8 cm) Ostuf. Gloger (gefallen), Ustuf. Baarsch

    4.Batterie (8,8 cm) Hstuf. Winkelmann, ab 15.10.44 Ostuf. Grabner


    Die bestehenden Fehlstände an Unterführern und Mannschaften wurden in größerem Umfang durch Bodenpersonal der Luftwaffe besetzt.


    Im Juli 1944 Bereitstellung im Raum Sokol und Verlegung in Richtung Bialystok, anschließend mot-Marsch auf Lemberg. Es folgten Kämpfe ostwärts Bialystok und westlich Brest-Litowsk bis Ende des Monats.

    Im August 1944 wurde ein schwerer Flak-Kampftrupp unter Obersturmführer Gloger, der bei diesem Einsatz fiel, dem Kampfkommandant von Warschau unterstellt. Der Einsatz erfolgte im Raum Praga.

    Im Zuge der Bildung des IV. SS-Pz.Korps wurde der neue Kommandeur der SS-Flak-Abt. 5, Hstuf. Eberhard, Korps-Flak-Führer.

    In der Folgezeit verlagerten sich die Kämpfe in den Raum ostwärts Radzymin (erste Abwehrschlacht um Warschau, August 1944).

    Vom 31.8. bis 9.10.1944 waren die Reste der Abteilung bei Zegrce eingesetzt (zweite Abwehrschlacht um Warschau).

    In dieser Zeit wurde die Abteilung erneut durch Soldaten der Luftwaffe aufgefüllt. Es folgten schwere Kämpfe bei Nieporet und Serok (dritte Abwehrschlacht um Warschau, Ende Oktober 1944), in denen die Abteilung sehr erfolgreich im Erdkampf eingesetzt wurde.


    Angaben und/oder Details zur 3.Batterie werden für diesen Zeitraum nicht genannt.


    Hauptsturmführer Heinz Gloger, geb. 27.12.1910 Berlin-Steglitz, SS-Nr. 58 113, 6.41 und 8.42 Ustuf. in 3./SS-Flak-Abt.5 , 7.44 Hstuf. u. Chef, 3./SS-Flak-Abt.5 (Führerliste Moore)

    Todes-/Vermisstendatum: 02.08.1944

    Todes-/Vermisstenort: Fliegerhorst Warschau

    Heinz Gloger ruht auf der Kriegsgräberstätte in Siemianowice - Sammelfriedhof.

    Endgrablage: - 00000 (Volksbund online)


    Das Soldbuch bei Wehrmacht-Awards ist von einem Angehörigen der 2.Batterie SS-Flak-Abt. 5


    Herzliche Grüße Roland