Posts by Blitzlichtkabinett

    Danke Eumex und Berhard_63 für eure Rückmeldungen.

    Sehe ich das richtig, das Soldaten in der Kolonne entsprechende handwerkliche Berufe beherrschten? Schlosser, Schweißer, Schmied etc.

    Könnte da theoretisch auch der Beruf des Schuhmachers von Wichtigkeit und Nützlichkeit sein?

    Es geht mir gerade um einen entsprechenden Soldaten - Schuhmachergeselle. Fotobeschriftungen weisen darauf hin "Schuhmacher der Kolonne"

    Danke, Grüße!

    Guten Morgen, ich habe nun eine Frage zum Pio.Btl. 179, bzw. wohl zu Pionieren allgemein:

    Neben den drei Kompanien und der Brückenkolonne gab es auch nur "Kolonne"

    (FPN 21234, Pio.Kol.179)

    Was genau war die Aufgabe dieser Kolonne, wie viele Soldaten etwa umfasste sie?

    Danke und Grüße!

    Hallo Matthias, danke für deine Antwort. Immer noch unverständlich für mich, warum der Soldat dann umseitig auf seine Fotos "Pio.Ers.Bat.263" schrieb, wenn es das so nicht gab.


    So wie ich das verstehe, wurde der junge Mann links im Bild dann von der 3./34 = Pio.Ers.Kp.263 dem Pi.Btl. 179 als Ersatz zugestellt.

    Schon recht verwirrend.

    Dies muss zu einem Zeitpunkt zwischen Juli und Oktober gewesen sein, als die Pioniere 179 aus dem Verband der 79.ID ausgegliedert waren und zum Küsten"schutz" an der Kanalküste rund um Boulogne weilten. Unterstellt waren sie da der 34.ID Der Soldat war auch in Boulogne.

    - irgendwo da muss die Verbindung sein

    Nach dreimaliger Verwundung und Unterernährung wurde er als Mitglied der 79.ID aus Stalingrad ausgeflogen.


    (Aufgrund des vorhandenen Materials und dem späteren Werdegang im Vereinsleben u.a. möchte ich bald damit anfangen über ihn eine Biografie zu schreiben)


    Grüße....

    Liebes Forum, ich recherchiere zu meiner Abhandlung über die 79. ID und bin auf weitere Fotos gestoßen.

    Der entsprechende Soldat wurde bei, Pio.Ers.Bat.263 in Leslau vereidigt.

    - Diese Einheit finde ich im Forum der Wehrmacht nicht - warum? (Vielleicht mache ich was falsch.) FPN habe ich noch nicht gefunden.

    Ich würde gerne herausfinden, wann diese Einheit dem Pi.Btl. 179 der 79. ID. unterstellt wurde. Diese Verbindung fehlt mir noch.

    Dass es zu dieser Verbindung kam, ist aber sicher.


    Grüße.....

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    Es ist der Beginn des ersten Einsatzberichtes dieses Abteilung, der am 15.12.1939 verfasst wurde

    Diese Angabe am Anfang hatte ich nicht mitkopiert.

    Ich wollte nur zeigen, dass die Einheit aus mehr bestand als aus Radfahrschwadron.

    Um diese geht es auch hier in diesem Beitrag, insbesondere um das Wappen:


    Grab 79. Infanterie-Division?


    Was ich hauptsächlich wissen wollte war, warum keine EM vom Aufbau her identisch ist in Bezug auf den Inhalt wie oben beschrieben.

    Moin und vielen Dank für die Antwort.

    Das mit der laufenden Nummer weiß ich nun.

    Dennoch variieren die EM extrem in der Art und Weise der Abkürzungen, was Punkte, Schrägstrich usw. in den jeweiligen Angaben auch einer gleichen Einheit angeht. Daher wirkt das auf mich "wie vom Soldaten selbst verfasst".

    Die AA. 179 war aber breiter aufgestellt als mit nur einem Radfahrschwadron: (Das Wappen ist auch ein Pferd, kein Fahrrad)


    Bericht

    über den Einsatz der Aufklärungs-Abteilung

    vom 30.9.39 bis 12.12.39

               

    Der erste Einsatz der AA. 179 erfolgte am 30.8.1939 in dem Abschnitt Mettlach bis Dillingen in einer Breite von 11 km. Unterstellt waren der AA. das I. / Gre.Wa.Btl., bestehend aus drei Kompanien, die Kompanien zu vier Zügen, der Zug zu vier Gruppen à sieben Mann mit einem MG und unterstellten drei Pi.-Sperrzügen 4:44. Die AA. war ferner auf Zusammenarbeit mit dem Grz. Pi. Btl. 79 angewiesen, bestehend aus zwei Reservekompanien mit einer unterstellten aktiven Kompanie. Es waren eingesetzt:

    Schwere Schwadron

    Nördlicher Abschnitt

    Reiterschwadron

    Mittlerer Abschnitt

    Radfahrerschwadron

    Südlicher Abschnitt

    Stab und Nachrichtenzug

    Fremersdorf an der Saar (Abschnittsmitte)

    Guten Abend,

    kennt sich hier jemand mit den Erkennungsmarken der Wehrmachtsoldaten aus?

    Ich würde gerne wissen, ob die eingravierten Informationen hinsichtlich der Einheiten einer gewissen Flexibilität unterlagen?


    Aus einer Kriegsgräberliste gehen für zwei gestorbene Soldaten der gleichen Einheit (Radfahrschwadron der Aufklärungsabteilung) unterschiedlich realisierte Erkennungsmarken hervor:




    15.1.40

    Wilhelm Kurzenberger, Gefreiter

    -175- Radf. Sch. A.Abt. 179 Waldwiese

    15.1.40

    Walter Langbein, Kraftfahrer

    -36- Radf. Schwd. A.A. 179 Bhf. Waldwiese


    Gleiches gilt für viele weitere zitierte Erkennungsmarken. Konnten sie Soldaten selbst den Text auf den Erkennungsmarken festlegen?

    Und was bedeuten die Angaben hier -175- und -36-?


    Vielen Dank!

    Sehr geehrtes Forum,

    wer kann mir sagen um welche Orden es sich hier handelt? - oder unter welchen Stichpunkten ich jeweils recherchieren sollte?

    Der Soldat war im 1. Weltkrieg Leutnant der Artillerie, im zweiten Weltkrieg San.-Soldat / Arzt der 79. Inf.-Div, 1939 im Sitzkrieg im Saarland im Westwallabschnitt Merzig-Mettlach.

    Vielen Dank!

    Hallo Karl Grohmann, vielen Dank für die Identifizierung der Feldküche - ich werde das so in meine Bildunterschrift zu diesem Foto übernehmen. Möchte jemand diese vier Motorräder identifizieren? Vielen Dank schon mal dafür. Gruß, Stefan

    Guten Abend und vielen Dank für die zahlreichen Beiträge zu meinem Opel-Bild. Es ging mir weniger darum das taktische Zeichen an sich zu entschlüsseln, als vielmehr die Tatsache, dass dieses private Kennzeichen auf dem Fahrzeug blieb. Ich werde das jetzt so in einer Fußnote verfassen, dass es sich um einen requirierten Wagen handelt, der nach dem Krieg hätte zurückgegeben werden müssen. Es gab damals auch viele private Spediteure, also LKW-Fahrer im 1-Mann-Betrieb, die aufgrund ihres Fahrzeugs eingezogen wurden und natürlich ihr Fahrzeug mitzubringen und in den Dienst der Truppe zu stellen hatten. Hier anbei sind noch zwei Tafeln mit taktischen Zeichen der 79. Inf.-Div. für die Interessierten und - wer kann diese frz. Kanonen bestimmen / typisieren? Gleiches gilt für die Feldküche. Vielen Dank! Ich werde die Antworten hier in den Beiträgen in Fußnoten in einem Quellenbuch über die 79. Inf.-Div. veröffentlichen. Danke für die Unterstützung!

    Guten Abend und vielen Dank zu den Antworten hinsichtlich der beiden Panzer. Da alle mir vorliegenden Alben thematisch nichts mit dem Russlandfeldzug zu tun haben, muss den Albengestaltern vom Traditionsverband 79. ID irgendwie durchgerutscht sein. Nun kann ich das aber korrigieren.

    Anlässlich dieses Opel Admirals in Epinal nach Waffenstillstand möchte ich fragen: War das üblich, dass die Fahrzeuge im Divisionsbestand ihr ziviles Kennzeichen behielten? Fast alle LKW und PKW in der mir vorliegenden Bildersammlung tragen taktisches Zeichen und ziviles Kennzeichen oder eine FPN-Nummer mit taktischen Zeichen.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    verbunden mit der abermaligen Bitte um genauere Bestimmung sehen Sie hier zwei Panzer. Die Fotos entstanden 1939 und im Frühjahr 1940 und wurden im Kontext "Beutepanzer" fotografiert. Kann jemand genauere Auskünfte geben?

    Danke und mit freundlichen Grüßen,

    Stefan Haas

    Guten Abend "Huba",


    meine Bestimmungsfrage von Geschütz und Fahrzeug war noch im selben Kontext meiner Frage von heute Nachmittag zu sehen.

    Daher kam es mir nicht in den Sinn, der recht hölzernen Bestimmung von Anrede und Gruß abermals zu entsprechen; auch vor dem Hintergrund, dass es sich nach wie vor um das selbe Thema 79. Infanterie-Division handelt.

    Dieser Umstand ist also nicht einem Mangel an Zeit oder gar Höflichkeit geschuldet.

    In diesem Sinne Abbitte leistend freundliche Grüße,


    Stefan Haas

    Ja sicher, es sind zwei sog. Bildbände, einer von 1971 und einer von 1979. Beide nennen sich "Der Weg der 79. Infanterie-Division. Dazu gibt es von Sänger die Divisionsgeschichte und den Neudruck dieser Divisionsgeschichte. Meine Bildersammlung geht aber weit über diese Bildbände hinaus, wenn auch zum großen Teil basierend auf der Sammlung Hans Sänger. Hinzu kommen Fotos, die von Nachfahren (Söhne) weiterer ID.-Anhänger zur Verfügung gestellt wurden und eigene Landschaftsfotografie der "Kriegsschauplätze" aus dem Sitzkrieg 1939/40. Die Fotos sind integriert an den passenden Stellen in den Divisionsbefehlen des Generals Streckers, des Divisionserinnerungsbuchs und des Tätigkeitsberichten der einzelnen Abteilungen Und Regimenter der ID - bis hin zur Besatzungszeit in Frankreich. Neben der neu recherchierten Biografie des Generals habe veröffentliche ich auch das umfangreiche Tage buch des Pi.-Btl. 179, die relavanten Teile eines Buches über die Ehrenfriedhöfe der Division, eine Quelle über die Auswahl der Durchbrechstelle samt Durchbruch durch die Maginot-Linie und eine Abhandlung über den jeweils relevanten Westwallabschnitt im Saarland zwischen Merzig und Mettlach. Am Ende kommt dann noch ein privates Kriegstagebuch vom Tage der Mobilmachung bis Silvester 1941.

    Danke für die beiden Antworten! Da mein Bilder-Sammelsurium auf eine Sammlung eines ehem. Angehörigen der 14. / IR. 208 der 79. ID. zurück geht, kann ich sie jetzt mit Bestimmtheit dieser Kompanie dieses Regiments zuordnen.

    Hallo zusammen, mein Quellen- und Bildband über die 79. Infanterie-Division nimmt konkrete Formen an. Ich würde gerne noch die Möglichkeit ergreifen, mir hier ein paar Fotos erläutern bzw. bestimmen zu lassen. Wer kann was zu den Geschützen sagen? Art, Typ, Bezeichnung? Die Fotos entstanden 1939 im Westwallvorfeld / Saarland. Vielen Dank!

    Danke dir nochmals für die Informationen, jetzt bekommen die drei Regimenter, mit denen ich mich im jeweiligen Westwallabschnitt befasse, ein Gerüst. Leider geht aus den Quellen, Fotos und Tätigkeitsberichten, nichts zur inneren Struktur eines Regiments hervor. Auch sind keine Ortsangaben finden, außer bei den jeweiligen Tätigkeiten, aber nicht zu Ortsunterkünften und Einquartierungen.

    Weiß man, wie viele Soldaten eine Kompanie 1939 umfasste, die wiederum in wie vielen Gruppen zusammengefasst waren?


    Und ich habe noch eine Frage zur Panzerabwehrabteilung 179 innerhalb der 79. Inf.Div:

    Bestünde die Möglichkeit, bzw. macht es Sinn, dass diese Abteilung auch für Munition / Munitionslager für die Division zuständig war? Der Name des Kommandeurs (von Knobloch) der Abteilung ist deckungsgleich mit einem "Waldlager von Knobloch" im Losheimer Forst, das ich wiederum mit Munition in Verbindung bringe. Vielleicht besteht da eine Verbindung.

    Vielen Dank für die Antwort, es war sehr hilfreich!

    Was mich noch interessiert hinsichtlich der Gliederung eines Infanterieregiment, konkret IR. 208 http://www.lexikon-der-wehrmac…rieregimenter/IR208-R.htm

    - Wieviele Kompanien hatte ein Bataillon? Waren sie fortlaufend nummeriert?

    - Warum wird die 13. und 14. Kp. hier separat genannt?

    - Wo könnte ich was lesen zur Sollstärke und Zusammensetzung von Btl., Kompanie und Zug im Zeitraum 1939 unmittelbar nach der Aufstellung?

    Vielen Dank für diese Auskünfte und Hinweise.