Posts by Pennywize

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Hinweise.


    Kurfuerst-4: Natürlich, der Beitrag von S. Carlsen in der alten Jet & Prop. Danke. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Vielen Dank auch für die zweite Quellenangabe!!!

    mfpb330: Ich bin Mitglied im dem Verein und Fachbereichsleiter für die Ausstellungsbereiche II. Weltkrieg und JG71. An die militärische Vorkriegszeit arbeite ich mich so langsam heran.

    @Joahnn Heinrich: Bin gerade dabei die Geschichte des FH Oldenburg aufzuarbeiten. Und ja, die Fotos entstanden auf dem Platz. Homepage Jabo 43 und deren ausgegebene Literatur sind natürlich bekannt. Zum nächsten Schritt bei der Recherche fehlt mir derzeit leider die Zeit - Zeitungsarchiv des LBB Oldenburg

    Oldmanhupe: Nachfolgend das Foto. Und ja, es handelt sich um eine Ju52:

    forum-der-wehrmacht.de/wcf/index.php?attachment/252297/

    pasted-from-clipboard.png

    Deadalus: Mußte mir erst einen neuen Job suchen. Jetzt wieder Zeit für meine Hobbies!


    LG

    JB

    Hallo zusammen,


    mir liegen zwei Fotos von Flugzeugen der dt. LW aus den Jahren 1936-1938 vor, mit mir bislang unbekannten Kennungen:


    1) Maschine 1: 01+A77 (siehe auch Foto)

    pasted-from-clipboard.png

    2) Maschine 2: 27+G23


    Zu der Kennung Maschine 1) habe ich bislang nichts gefunden, um welchen Verband es sich handeln könnte. Zu Maschine 2) habe ich gefunden: Luftkreiskommando II III./Kampfgeschwader z.b.V. 1 2. Gruppe 3 Staffel - mit der freundlichen Bitte um Bestätigung.

    Da meine derzeitige Quelle: Merrick, K.A.: Luftwaffe Camouflage and Markings 1933-1945 Volume Two diesbezüglich sehr lückenhaft ist, würde ich mich über die Nennung eine besseren Quelle sehr freuen.


    Weitere Fragen beantworte ich gerne und wie immer vielen Dank für Eure Mühen im Voraus!


    FG

    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    ich möchte noch zu dem Thema Seenotfibel und Heinz Rühmann das nachfolgende ergänzen:


    "Bei der Erstellung der Fibel haben wir in Anlehnung an den damals popuären Heinz-Rühmann-Film "Quax der Bruchpilot" der ganzen Sache en Titel gegeben"Quax in Seenot". Wir habe auch Rühmanns Porträt in der Fibel mehrfach mißbraucht, ohne ihn vorher gefragt zu haben. Wir hatten dann doch ein schlechtes Gewissen und sahen uns zur Beichte bei dem überall bekannten Schauspieler genötigt. Viele Jahre nach dem Krieg begegneten wir uns. Er sagte zu dem von mir Vorgebrachtn nur: "Da habt ihr mir ja ganz schön inen übergebraten!". Er lächelte verschmitzt und wurde nicht böse." (Karl Born: Rettung zwischen den Fronten. Seenotdienst der dt. Luftwaffe 1939-1945, S. 210)


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für die Weihnachtsgrüße. Das wünsche ich Dir und Deinen Liebsten natürlich auch.


    Im Rahmen meiner Recherchen konnte ich nur einen Zusammenhang zwischen Edzard und den Drehflügern herstellen. Bei der ersten von der Focke-Wulf Flugzeugbau AG in Lizenz produzirten Fw C 19 (D-2300) saß er bei deren Präsentation in Berlin-Tempelhof am 26.09.1932 am Steuerknüppel.Leider gelang es mir nicht, wg. Corona, in das verbliebende Focke-Wulf Archiv, bei Airbus in Bremen lagernd, vorzudringen. Wenn das endlich einmal vorbei ist, greife ich dort sofort an.


    Während der Kriegezeiten ist mir keine Verbindung bkannt. Ab 1943 agierte er als Fliegerhorst Kommandant auf verschiedenen Fliegerhorsten im europäischen Ausland. Davor war er Chef verschiedener Flugzeugführerschulen in Deutschland und der heuigen Tschechei. Somit ging es mit den Hubschraubern erst wieder nach dem Krieg los


    Zu den Herren aus Bückeburg habe ich noch keinen Kontakt. Und, na klar, Werbung kann in diesem Zusammenhang nicht schaden;-)


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    nach meinem Erstlingswerk über den Fliegerhorst Vechta auf über 500 Seiten möchte Euch nun mein zweites Werk vorstellen. Diesesmal eine Biografie über den Bremer Aviator Cornelius Edzard. Auf über 200 Seiten und über 200 Abbildungen wird sein abwechslungsreiches Fliegerleben vorgestellt.


    Seit seiner Schulzeit interessierte er sich für die Fliegerei und den Flugzeugmodellbau. Erst der 1. Weltkrieg ermöglichte es ihm, Pilot zu werden. Mit fliegerischem Können und Glück überlebte er seine Einsätze. Seine fliegerische Geschicktheit führte ihn auch durch sein weiteres Leben. Nach dem Krieg gründete er mit Hilfe Bremer Kaufleute, Henrich Focke und Georg Wulf von den Focke-Wulf Flugzeugbau AG eine Luftfahrtgesellschaft. Er verstand es, seine Funktionen als Chefpilot und Einflieger bei der Focke-Wulf Flugzeugbau AG, Fluglehrer im Bremer Verein für Luftfahrt e.V., Sachverständiger für den Kunstflug, Pilot der Norddeutschen Luftverkehr AG und Familienvater geschickt miteinander zu verknüpfen. Der erste Versuch im Jahre 1927 den Atlantik von Deutschland aus zu überqueren, und die Vorbereitungen hierfür waren sicherlich der Höhepunkt in seinem fliegerischen Werdegang. In der Zeit des Nationalsozialismus suchte er sein Heil wieder beim Militär als Kommandant von Flugzeugführerschulen und Fliegerhorsten. Nach Kriegsgefangenschaft und alliierten Flugverbot 1955 startete er mit der wirtschaftlichen Nutzung und Funktionalität der Hubschrauber im Alltag noch einmal durch. Ein atypischer fliegerischer Lebenslauf. Für den Interessierten und Freund Bremer Luftfahrtgeschichte ein unverzichtbares Muss.


    ISBN: 978-3-00-071085-8

    Preis: 35,00 EUR


    Viel Freude beim Lesen wünscht


    Jan-Bernd


    in Bücherliste eingepflegt, Diana

    Hallo Rajoop,


    gestern wurde mir das anliegende Dokument zugespielt (Quelle schiebe ich nach). Damit steht aus meiner Sicht fest, daß der Scheinflughafen Helminghausen vom Fliegerhorst Vechta "verwaltet" wurde. Unterschrieben hat das Dokument der damalige Kommandant des FH Vechta Major Hans Addix. Die Tarnbezeichnung der Anlage scheint "Kiosk Ve 1" gewesen zu sein. Somit besass der FH Vechta drei Scheinflughäfen. Boot 4 D im Grünenmoor; im Elstener Moor bei Vestrup und nun Kiosk Ve 1 bei Helminghausen.


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Informationen und das Brainstorming.


    @ Uwe: Cooler Technik link, den kannte ich noch nicht. Sehr schön!


    So, habe mir die zweite Auflage von Theo Boitens "Nachtjagd Combat Archiv - The early years Part 2" beschafft und siehe da, Hr. Boiten hat seine Annahme bzgl. des Abschusses der Stirling W7528 vom 09.05.1942 revidiert. Erfolgreicher Schütze ist nun Fw Gerhard Goerke von der 5./NJG 3, zugehörig zur II./NJG 3. Daher treffe ich einmal die Annahme, dass es sich bei der II./NJG 3 um eine Tarnbezeichnung für die "Kiebitz"-Staffel handeln könnte. Das soll meinen Wissensdurst erst einmal stillen.


    FG

    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Antworten.


    Ich entnehme daraus, daß es eine Nachtjagdstaffel "Kiebietz" nicht gab, sondern sich der OTB (Ostsee Tagesbefehl) auf einem Abschuß im KONAJA Raum Kiebitz bezog? Klingt für mich aber noch ein bißchen komisch. Ich glaube auch nicht, daß das die Lösung ist. Aber vielleicht hat ja noch eine Idee!


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    in dem Werk von Wolfgang Müller "1942 - Bombenangriffe auf Lübeck und Rostock", erschienen im Verlagshaus M&M findet sich der angehängte Hinweis auf eine "Nachtjagdstaffel Kiebitz". Ich habe hierzu keine weiteren Hinweise gefunden. Welche NJ-Einheit verbirgt sich dahinter? Oder handelt es sich um eine "Tarnbezeichnung"? Oder besteht ein Zusammenhang mit dem KONAJA Raum "Kiebitz" bei Kiel-Holtenau? Wer kann helfen?


    Lt. Chorley könnte es sich bei dem abgeschossenen Bomber um die Stirling der 15. Sqn W7528 mit der Kennung LS-G gehandelt haben. Den Absturz überlebte die Besatzung nicht. Nach Erstauflage von Boiten wird der Abschuss dem Ofw. Heinz Strüning von der 7./NJG2 zugeordnet (Die 2. Auflage von Boiten liegt mir leider in Gänze noch nicht vor). Könnte es sich somit um die 7./NJG2 um die "Nachtjagdstaffel Kiebitz" handeln?


    Für Eure Mühen wie immer vielen Dank im Voraus.


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    kann mir freundlicherweise jemand mitteilen, wo die obige Einheit während des Krieges stationiert war? Bei Reinhold Thiel: Die bremische Flugabwehr im Zweiten Weltkrieg" finden sich die Orte für die 37/XI Plantlünne und 39/XI Hesepe. Wo aber befand sich die 38/XI?


    Vielleicht gibt es ja auch eine Quelle, wo sämtliche Heimatflakbatterien gelistet sind.


    Für Eure Mühen wie immer vielen Dank im Voraus!


    FG

    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    ich kann noch ein wenig zu dem obigen Absturz ergänzen:


    10.30 Uhr abends Feindflug, Welle auf Welle. Es blitzte, krachte, grollte wie ein Ungewitter, das über uns hinwegzog. Nachts um 2 Uhr stürzte ein Engländer brennend ab und ging hinter einer Scheune nieder. Der Pilot hatte sich durch Fallschirm retten können, drei andere verbrannten mit dem Flugzeug an der Erde. - Das Flugzeug war ein "Handley Page, Hampden-Typ". - Der gerettete Pilot begegenete den hinzueilenden Dorfbewohnern, die ihn der Polizei übergaben. Der Platz wurde abgesperrt. Nachmittags wurden die verkohlten Leichenreste in einen Sarg gelegt und die Flugzeugtrümmer abgeschleppt. Niemand ahnte, daß unter dem Flugzeug noch eine 250-kg-Brisanz-Bombe lag. Bei der letzten Säuberung des Platzes wurde sie mit Schrecken entdeckt. Am anderen Tag wurde sie durch eine Spezialtruppe zur Explosion gebracht. Der aufgewühlte Erdtrichter war 5 bis 6 m tief und hatte einen Umfang von ungefähr 40 Schritten.

    Quelle: A. Niemeyer: Unsere Heimat im Zweiten Weltkrieg.


    Den Abschußerfolg bekam die 1. & 2./Res. Flak Abt. 606 anerkannt (Boiten: Nachtjagd Combat Archive. The early years Part 1)


    Freundliche Grüße

    Jan-Bernd

    Hallo Winni,


    Sturm 22 der SA-Standarte 229 "Nordsee" war in Goldenstedt (quasi bei Dir um die Ecke:)) beheimatet. Vielleicht kannst Du mir ja die weiteren Daten und das vollständige Bild des Herren per pm zukommen lassen.


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo Louisa,


    über den Namen Deines Großvaters kannst Du versuchen bei der WAST mehr Informationen (militärischer Werdegang, Auszeichnungne usw.) über ihn zu erhalten. Auf der entsprechenden Internetseite wird Dir alles weitere dazu erklärt.


    Da er Offizier der Luftwaffe war könntest Du weiterhin noch überprüfen, ob es im Militärarchiv in Freiburg eine Personalakte über ihn gibt. Auch hier finden sich, falls vorhanden, Informationen über ihn. Vielleicht ist auch ein Foto von Deinem Großvater in der Akte enthalten. Damit läßt er sich dann einwandfrei identifizieren.


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Euer Brainstorming. Wie beschrieben stammt das Foto aus einem Fotoalbum. Von Flugschülern war nie die Rede. Ich teile daher die Vermutung von ZAG, daß es sich um die Fliegerhorst Kompanie des Platzes gehandelt hat. Was anderes ergibt für mich nach dem derzeitgen Wissenstand und Eurer Hilfe irgendwie auch keinen Sinn! Nachfolgend noch einmal eine Auschnittvergrößerung von den ersten beiden Reihen. Was die Herrschaften für Abzeichen tragen, kann man auch hierauf leider nicht erkennen.


    Fotoalbum_028_Ausschnitt.jpg


    Hat vielleicht noch jedemand eine Vergleichsaufnahme, die bestätigt, daß das Ganze in Brünn aufgenommen wurde?


    Freundliche Grüße


    Jan-Bernd