Posts by MarioL

    Hallo MarioL

    mit Deinem letzten Post ist ja nicht nur das Schicksal des letzten ,,Kötis" der Ausbruchsgruppe in der angegebenen Ausbruchsrichtung geklärt. Vielen Dank. Mir war nicht bekannt, dass er zuletzt mit Diesel betankt war. Hast Du die Info von einem ZZ? Was mich ein wenig verwundert, ist die scheinbare Diskrepanz was Jan und Du zu den auf der Feuchtwiese festgefahrenen 4 Panthern schreibt. Vielleicht lässt sich dies noch auflösen. Hier im Forum ging es schon einmal um diese Problematik.

    MfG Wirbelwind

    Die Aussage mit dem Diesel stammt von Berthold Fink, dem Fahrer des Tigers. Seine Bericht ist in mehreren Büchern veröffentlicht.

    Hallo Jan,


    der letzte Tiger II der s.SS-Pz.Abt.502(Klust) blieb ca.500m westlich von Elsholz in einem Waldweg stehen, man mußte kurz vorher Diesel tanken da kein Benzin verfügbar war, das machte der Motor nicht lange mit. Da war aber kein Busse mit dabei, auch beim vorletzten Tiger von Ernst Streng nicht.


    Die exakte Stelle vom letzten Tiger ist mir bekannt, auch die der vier Panther von der I./Pz.Rgt. "Brandenburg". Da gibts aber nichts zu bergen, die Panther wurden nach dem Krieg aus den Feuchtwiesen entfernt. Ob sie vor Ort zerlegt oder komplett rausgezogen wurden weiß ich nicht, aber sie haben keine Spuren hinterlassen.

    Hallo Jan,


    zu Kleinheisterkamp. Laut Aussagen eines Soldaten der bis zum Schluß mit ihm zusammen war, war Kleinheisterkamp schwer verletzt. Man hat ihn noch mitgeführt, aber zwischen Massow und Radeland ist er verstorben, dort hat man ihn zurückgelassen. Soweit ich weiß wurde nie ein gefundener Leichnam als Kleinheisterkamp identifiziert.

    Ich mutmaße mal ganz stark, eventuell hat man ihm, nachdem er gestorben ist, aufgrund seiner Dienststellung alles abgenommen was auf einen Waffen-SS General hindeutet. Vielleicht liegt er seit langer Zeit als unbekannter Soldat auf dem Friedhof Halbe. Aber wie gesagt, alles spekulativ.

    Hallo zusammen,


    die Zahl 80.000 auf diesem Schild ist absolut willkürlich und läßt sich mit nichts belegen. Es wird vermutet das es sich um die gesamten Toten zwischen Oder und Elbe handelt. Aber auch das ist hochspekulativ.

    Natürlich gab es Kämpfe im Bereich Ferch-Seddin-Beelitz, aber von einer Schlacht kann keine Rede sein.

    Hallo zusammen,

    ja das ist leider die Suche nach der Quelle der Quelle der Quelle.......

    Bei mir drängt sich der Verdacht auf das der Name eventuell nur mündlich überliefert wurde. Wenn man die wenigen Zeitzeugenberichte von Soldaten liest kriegt man auch den Eindruck das sie gar nicht wussten das sie der ID Schill angehörten bzw. die KG Burg umbenannt wurde.


    Gruß

    Mario

    Hallo zusammen,


    wie in mehreren Büchern etc. geschrieben steht wurde ja die Sturmgeschützschule Burg aka Kampfgruppe Burg dann in Infanteriedivision Schill umbenannt.

    Ist jemandem ein Dokument bekannt welches tatsächlich diesen Namen Schill erwähnt? Ich habe nichts gefunden, auch bei Kehlenbeck und Gellermann nicht. Auch im KTB der Kommandatur Belzig ist immer nur von Kampfgruppe Burg die Rede, auch Ende April wo sie eigentlich ID Schill heissen sollte.

    Auch russische Dokumente des 5. und 6. Garde mech.Korps für den Raum südwestlich von Berlin erwähnen den Namen Schill nicht. Scharnhorst, U.v.Hutten, Körner und auch die Friedrich Ludwig Jahn werden dort reichlich erwähnt, aber nirgends die Schill.

    Hallo Arno,

    ich habe sehr viele Originalfotos von Panzerwracks in Stonne, aber dieser ist nicht dabei. Ich hab auch meine anderen Fotos durchgesehen, ich habe viele mit zerfetzten Panzer IV die sehr ähnlich aussehen, aber der ist nicht dabei.

    Ist es ganz sicher das dein Foto aus Stonne stammt?

    Hallo Dustin,

    die Aussage stammt von einem ehemaligen Angehörigen der Panzerabteilung "Brandenburg", ein Zeitzeuge aus Elsholz hat mir das auch bestätigt. Die vier Panther bleiben ca.100m vor der Nieplitzbrücke in den Feuchtwiesen stecken. Aber es sind halt nur Feuchtwiesen, kein Sumpf, da versinkt kein Panzer komplett. Derzeit steht auch teilweise Wasser auf den Wiesen, man kann sich gut vorstellen das da kein Durchkommen war für Panzer.

    Hallo zusammen ,

    im Süden Berlins ,(Kummersdorf/Luckenwalde/Jüterbog) wurden ,Mitte April , die letzten in dem Bereich zu Verfügung stehenden Ausbildungseinheiten zu Sperrverbänden formiert . Über den Bereich ,erfolgte ja dann auch der Ausbruch der 9.Armee aus dem Kessel . Die letzten Ausbruchs Panther (der Kurmark) mußten ja erst kurz vor dem Bereich Beelitz aufgegeben werden . Die Instandhaltungsstaffel der Panzerabteilung , hatte unter Mitnahme einiger fahrtüchtiger ,aber nicht kampffähigen Panther sich inden Raum Belzig frühzeitig abgesetzt ,und wartete auf die Ausgebrochenen Resteinheiten . Am 22.04.1945 erhielt auch das Panzerregiment 2 der 25.Pz.Div. in Marienfelde die letzten fabrikneuen Panther ,welche im Rückzugsbereich der 12.Armee noch handelten .

    MfG April 45

    Hallo,


    zur II./Pz.Rgt.2(gehörte zur 16. Panzerdivision). Diese Abteilung erhielt die letzten in Berlin gefertigten Panther die dann auf die 6. und 7. Kp aufgeteilt wurden, insgesamt 15 Panther (Meldung vom 23.4.1945). Ca. 6 weitere Panther wurden von einer in Berlin zurückgelassenen Gruppe der Abteilung fertiggestellt, die kamen aber nicht mehr zum Rest der Abteilung zurück und kämpften in Berlin.

    Der Hauptteil verließ Berlin am 22.4.1945 über Spandau und befand sich damit außerhalb Berlins. Am 23.4.1945 wurde die gesamte Abteilung mit 21 Panthern und 10 Sturmgeschützen der Führungsstaffel des Gen.Insp.d.Pz.Tr. unterstellt. Am 26.4.1945 befand sich die Abteilung im Raum Landin und wurde nun dem XXXXI. Pz.Korps der 12. Armee unterstellt (Meldung vom 26.4.1945). Der weitere Weg der Abteilung führte über Bad Wilsnack bis nach Wittenberge an die Elbe, dort ließen die Besatzungen die verbliebenen Panther und Sturmgeschütze absichtlich von der zerstörten Elbebrücke in die Elbe rollen. Fotos davon sind im Buch Panzers in Berlin 1945 zu finden.

    Hallo,

    da ist die Angabe bei Hamilton aber falsch. Beelitz wurde bereits am 22.4. vom 6.Garde mech.Korps und Treuenbrietzen ebenfalls am 22.4. vom 5.Garde mech.Korps erreicht.

    Ist dir denn irgendwas zum Weg deines Vaters bekannt?

    Hallo zusammen,


    die 512 ist tatsächlich ziemlich anspruchsvoll, ganz besonders wenn es darum geht zu klären welche Kompanie wann wo war. Das liegt mit Sicherheit daran das nicht nur die Abteilung selbst völlig verstreut war sondern auch die einzelnen Kompanien zerrissen eingesetzt waren. Dazu kommt die relativ hohe Zahl von nicht einsatzbereiten Jagdtigern die in kurz- oder langfristiger Reparatur waren. Ich würde es deshalb nicht mal ausschließen das einige Jagdtiger vermischt wurden, das also zum Beispiel ein JT der 2.Kp. zur 3. oder 1.Kp kam nachdem er repariert war. Das kann dann dazu führen das Gefangenenaussagen in allierten Reporten zur Verwirrung führen, vielleicht ist das oben der Fall.

    Da ich mich schwerpunktmäßig mit Berlin/Brandenburg 1945 beschäftige bin ich diese Ungereimtheiten/Widersprüche fast gewohnt, da tauchen in russischen Berichten Einheiten an Orten auf die da eigentlich nicht sein dürften.