Posts by Hohlladung

    Hallo many,


    sollte ich die Unterschrift für sich alleine deuten, lese ich da Dr. Behrends heraus.

    Wenn sie zu einer deiner vier Vorschlägen passen soll, tendiere ich spontan zu Dr. Bahrenberg, wobei er das Schulte.... dann wohl weggelassen hat und ....berg ziemlich kreativ "hingeschmiert".

    Aber Unterschriften sind so ein Fall für sich.


    Gruß Armin

    Hallo Hannes,


    ich gebe hier meine Korrekturen bzw. Vorschlag, so wie ich das lese. Die Handschrift ist eine Herausforderung.


    Dieses Ferienheim in der ersten Zeile fängt m. M. mit "W" an, nicht mit "M".

    Die ersten Sätze sind soweit korrekt, ab .....um 1900 Uhr sind sie immer noch unterwegs, lese ich:

    Alle halbe Stund kamen sie zurück, holten neue Bomben +starteten. So ging's pausenlos zu.

    ....so wie alle Nächte auch erscheinen.

    ....Tag richtig unnatürlich. Nachts rollen unaufhörlich Panzer nach vorne, so daß es ganz ..?... zugeht bei uns.


    Euer Brief vom 7. kam vor ein paar Tagen an. Herzlichen Dank dafür. Wir haben hier ein .?. nettes Quartier, mit ganz wundervollen Quartiersleuten, die uns jede Freundlichkeit erweisen, den sie fähig sind. Milch, Eier, hier gar rare Artikel, sind ..?.. ..?.. da. Heute haben wir ganz köstliche frische Kartoffeln bekommen. Die haben uns geschmeckt wie das feinste Gericht. So leben wir ganz gemütlich, wenn auch nachts oft die Bude wackelt. Aber dafür sind wir ja im Krieg.

    Der letzte Absatz ist soweit wieder korrekt.


    Hoffe das hilft soweit

    Gruß Armin



    Hi Corey,

    hier noch die zweite Seite:


    Blenk u. auch Fenstmann schreiben die Gegend das trostloseste was sie je gesehen. Was Iwan anbetrifft aber sehr ruhig. Oblt. Lyke führt die Kp. Stabsfeldw. Eichle den Zug, ist zur 5. versetzt wegen Differenzen mit Lewandowski. Im Btl. ist weiterhin die 6. die "Musterkp.", ja bei dem schneidigen + kampfmutigen früheren Chef ja kein Wunder!! Die Verluste der Kp. an der Newa sind, aber bitte nicht darüber sprechen. 10 Vermißte, 17 Tote + 74 Verwundete davon sind bis jetzt ca. 12-15 zurückgekehrt, stark waren wir 110 Mann. In Krasnoje Selo mußte noch 7 Pferde krank zurückbleiben. Ich selber habe gerade wieder eine dicke Operation hinter mir. Eine Verlegung nach Marne ist abgelehnt, da Wehrkreis X gesperrt. Ja da feiern wir Weihnachten in Thüringen. Für Sie weiterhin gute Besserung

    Ihr Peters


    Gruß Armin

    Hallo Thomas,


    es sieht so aus, dass er da seinen Lebenslauf als Entwurf vorgeschrieben hat.

    Interessant ist das trotzdem, denn sein Vater ist dann ja der Physiker und Rundfunkpionier

    Gustav Leithäuser:

    https://de.m.wikipedia.org/wik…Engelbert_Leith%C3%A4user


    Seine Schwester ist dann Eva Leithäuser, die später Justizsenatorin in Hamburg und Richterin am Hamburger Verfassungsgericht war und erst vor 3 Jahren verstarb:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eva_Leith%C3%A4user

    Es gab wohl noch eine andere Schwester Ella Moses (geb. 1922).

    Weiterhin war seine Mutter Charlotte Halbjüdin, was zu beruflichen Schwierigkeiten der Familie führte.

    Was aus ihm wohl geworden ist?

    Da hast Du doch was zu recherchieren.


    Gruß Armin

    Hallo Thomas,


    das lese ich daraus:


    Lebenslauf


    Ich, Rolf Leithäuser, wurde als Sohn des Professors Gustav Leithäuser und seiner Ehefrau Charlotte geb. Schüller, zu Berl.-Südende am 19. Mai 1920 geboren.


    1926 verzogen wir nach Lichtenrade, wo ich 3 Jahre die Grundschule besuchte. 1930 würde ich in das Reformrealgymnasium zu Lichtenrade aufgenommen, wo ich zur Zeit in der Untertertia bin. Am 1. Mai 1932 trat ich in das deutsche Jungvolk ein. Als Angehöriger der Jungenschaft Lichtenrade nahm ich am 1. Reichsjugendtag in Potsdam teil. Am 1. Mai 1933 erfolgte mein Eintritt in die Hitlerjugend. Im November begann ich mit den (Erfüllung durchgestrichen) Bedingungen des HJ-Leistungsabzeichen und habe die Bedingungen bis auf das Schießen erfüllt.


    Gruß Armin

    Hallo H.


    zumindest zu einem Jungen kann ich folgende Informationen beisteuern.

    Auf diesem Bild sieht man Ritterkreuzträger Hauptmann Jürgen Harder und den "Gefreiten Jupp". Eigentlich Jussuf Ben Mohammed aus Tunesien. Er begleitete Harder auf allen Kriegsschauplätzen bis Harder als Major und Kommodore des Jagdgeschwader 11 am 17. Februar 1945 bei Strausberg (Berlin) tödlich abstürzte. Insofern könnte man das JG 11 noch hinzufügen.

    Nach dem Krieg lebte Jussuf in Köln, da er nicht Soldat in der französischen Armee werden wollte. Über seinen weiteren Verbleib nichts weiter bekannt.

    (Quelle: Jägerblatt/Jahrgang kann ich z. Zt. nicht angeben)


    Gruß

    Armin


    rsz_2rsz_img_20200825_102816761_2.jpg

    Hallo Colin,


    in C. Bekkers "Angriffshöhe 4000" wird ein Leutnant Stoye vom KG 40 erwähnt. Er gehörte zur Kampfgruppe z.b.V. 200 und war eingesetzt zur Versorgung des Kessels von Stalingrad mit FW 200. Leider kein Vorname erwähnt.


    In der Offizierliste dieser Webseite:


    httpp://www.ww2.dk/


    findet man nur einen Stoye, Wilhelm, geb. 12.11.1914.

    Keinen Karl/Kurt. Ohne Einheit oder andere Angaben wird er schwer zu finden sein.


    Gruß Armin

    Hallo Pummel,

    Danke für die Erklärung. Bei der ergänzenden Adresse ist beim Vornamen Mata wohl richtig. Mata als Vorname durchaus geläufig zu der Zeit, man denke an Mata Hari.

    Dann übersetze ich noch die Postkarte, sowie ich es lese:

    Riga, 10. August 19

    Mein lieber Franz!

    Die besten Grüße sendet Dir deine liebe Mama wie gefällt es dir bei deiner lieben Großmama hoffentlich gut. Sei hübsch braf und folgsam bis ich wiederkomme und schreibe mir auch wieder ein kleines Briefchen u. lege das beim Papa bei. Viele Grüße an Papa Großmama von deiner Mama Ida Hans u. Theodor.


    Gruß

    Armin

    Hallo Pummel,

    da Du noch keine Antwort bekommen hast, will ich mal versuchen.

    Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Freund von diesen "Minimalausschnitten" bin.

    Bei Sütterlin ist es wichtig, sich in die Handschrift des Schreibers einzulesen, je mehr Text umso besser. Zumal das Wort auch noch korrigiert wurde.


    Bild x1:

    Es könnte Stallmeister heissen.


    Zu der Straße könntest Du dich bei den dortigen Ortsbehörden in Blaichach mal erkundigen, ob sie da bekannt ist und vielleicht im Zuge von Eingemeindungen umbenannt wurde. (Nur so eine Idee).


    Bild x2:


    Beim Grenzübertritt bin ich am rätseln.

    Fängt wohl mit Posz...y an, allerdings ist da Bleichach bei Imelstadt angegeben. Soll ja dann wohl Blaichach und Immenstadt sein.

    Da sind ja schon 2 Fehler in der Schreibweise der Ortschaften drin.

    Stell doch mal beide Seiten komplett rein, vielleicht kommt man dann weiter.


    Schöne Ostern

    Armin

    Hallo Tobias,

    hier die 2 Seiten, so wie ich es lesen kann:


    27.7.44

    Ihr Lieben!

    Es muß da mit meinem Fernschreiben ein Irrtum vorliegen. Heut Mittag bekam ich es. Von Herringen ist es am 21.4. aufgegeben und an Leutnant Leder Warschau l1 Postfach 1450 adressiert. Scheinbar habe ich dort noch einen Namenskollegen. Denn, Ihr wußtet doch schon 3 Wochen meine neue Feldpostnr. Ihr hättet es doch bestimmt an meine Feldpostnr. gerichtet und meinen Vornamen dazu gesetzt. Nun bin ich doch einigermaßen beruhigt. Um auf andere Gedanken zu kommen, ließ ich heute Morgen 2 Pferde satteln und ritt mit meinem Pferdehalter aus. Wenn man in schneidigem Galopp durchs Gelände reitet, und einem der Wind um die Nase weht, kann man nicht grübeln, und es wird einem wohler. Seitdem ich nun das Fernschreiben in der ......


    ...Hand habe, bin ich beruhigt. Um mich braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen; ich muß mich schon und eher um Euch sorgen. Ich kann das auch besser ertragen als Ihr. Ein Mann darf so schnell nicht weich werden.-Ich habe nur etwas berufliche Sorgen, aber das werde ich schon irgendwie schaffen. Ein Arzt eröffnete mir nämlich, daß meine Augen das anstrengende Studium, das ich später fortsetzen will, nicht durchhalte. Vor 3 Jahren wurde mir ja schon von einem Spezialaugenarzt vorausgesagt, daß ich in 5 Jahren an dem einen Auge völlig blind sein werde. Das ist nun soweit eingetroffen. Das Andere ist nun auch leicht angegriffen; es muß, so gut es geht, geschont werden. Meine Vorgesetzten sind deshalb so gut zu mir, wie ich es früher nie erlebt habe. Ich bin deshalb auch beim Stab; mein Major will mich gerne behalten. Ich habe auch keinen Grund zur Klage; irgendwie werde ich es schon schaffen. Kommt Zeit, kommt Rat. Macht Euch bitte keine Sorgen, Ihr kennt mich ja; und wißt, daß ich damit fertig werde.


    Gruß Armin

    Hallo Saxnot,


    ich gebe Dir meine Version, soweit ich es, bis auf ein Wort, lesen kann. Man beachte die Schreibweise "italienisch/italjenisch":


    Liebe Eltern u. Geschwister!!

    Ich will euch kurz wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Mir geht es soweit noch gut. Und ich hoffe von euch dasselbe. Ich liege zufällig in einem italjenischen Krankenhaus. Ich habe ein schlimmes Bein. Ich habe mich verbrannt. Ich hoffe aber das es bald ausgeheilt ist und ich wieder auf Banditen Jagd gehen kann. Mir gefällt es eigentlich ganz gut im Krankenhaus. Bei den italjenischen (???) Schwestern. Sie sind ganz nett. Ich will nun schließen denn ich weiß nichts mehr.

    Es grüßt und küßt euch euer Sohn, Bruder u. Onkel Oswald



    Gruß Armin

    Hallo Markus,


    für lfd. Nummer 12 kann ich Dir noch folgendes anbieten:


    Werch Bogdanowka


    Habe ich leider nicht auf der Karte gefunden, da musst Du dich mal selber durchfummeln.

    Wird zwar öfters in Berichten erwähnt, aber wohl ein sehr kleines Dorf.

    Wenn Du über den Marschweg der Division suchst, denk daran, dass auf dieser Liste die Nahkampftage nicht in chronologischer Reihenfolge eingetragen sind.


    Gruß Armin