Posts by Hohlladung

    Hi Luis,


    nimm mir das nicht übel, aber ich musste die Stirn runzeln als ich las: "Ich habe herausgefunden das mein Urgroßonkel....".

    Es war eigentlich eine Vermutung von mir, da die 4. SS während der Kämpfe um Pommern dort eingesetzt war.

    Da du jetzt so im Nebensatz erwähnst, dass er Holländer war, habe ich eine andere Vermutung. Er wird dann wohl eher zu dieser Einheit gehört haben, die auch in Pommern Anfang 1945 eingesetzt war:


    https://www.lexikon-der-wehrma…divisonenSS/23SSPGD-R.htm


    Es ist, ich betone, aber nur eine Vermutung, denn wenn Du keine anderen Dokumente, Fotos, Feldpostnummern etc. hast, die eventuelle Hinweise auf seine Einheit geben könnten, wirst Du den langen, beschwerlichen Weg gehen müssen, diese Informationen vom Bundesarchiv anzufordern:


    https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Suche.htm


    Viel Glück und vor allem Geduld.


    Gruß Armin

    Hi Luis,

    hier ist der Rest des Briefes, so wie ich es lesen konnte. Ich habe die Rechtschreib- und Grammatikfehler mit übernommen, um die Authentizität des Originals zu erhalten:


    ....ich auch nach Hause. Bin ja doch nicht lange dabei, und habe keine Blutgruppe im Arm. Versteh mir sehr gut mit unserem Oberleutnant. Wenns eben geht, komm ich mit weg. Hätte ich blos jetzt nicht den Regestrierschein, dann würde ich noch etwas anfangen. Aber man weiß ja auch nicht, was dort bei Euch ist, mit dem Engländer was der für Papiere geschappt hat, und wie schlecht die Leute sind.


    Es fehlt irgendwie der Anfang und das Ende des Briefes.

    Bei dem erwähnten Dorf handelt es sich wohl um Villnow/Pommern.

    Ich vermute, dass er dann Angehöriger der 4. SS-Polizei-Grenadierdivision war, die zu diesem Zeitpunkt dort eingesetzt war:


    https://www.lexikon-der-wehrma…ierdivisonenSS/4SSPGD.htm


    Hier im Forum gibt es Experten, die sich da besser auskennen. Gibt es irgendwelche anderen Dokumente, die das belegen können?

    Ansonsten würde ich mich an deiner Stelle an das Bundesarchiv ( ehemals WASt) wenden:


    https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    Bis dann

    Gruß Armin

    Hi Luis,


    Und die....Sperre besteht ja jetzt auch weiterhin. Ach, kann mir jetzt doch manchmal ärgern. Weil die Kameraden die mit uns eingezogen worden sind, auch schon teils zu Hause sind. Ach, und Determan ist beim Russen. Der hat vorläufig bestimmt keine Aussicht auf Entlassung. Familie Vos schrieben mir gestern auch, wann ich zuletzt mit Bernd zusammen war. Werde sie in den nächsten Tagen auch mal zurück schreiben. Du weißt ja, wie der Kerl dann war. War doch ein ganz Komischer. Wir lagen am 6 März vor das Dorf Villno in Pomm. Sollten das Dorf halten. Und wie immer, da kam der Russe wieder mit Panzer über eine Höhe, und schoß aus allen Rohren. Wir gingen hier nach wieder stiften. Wie ein anderer mir erzählte, sei Vos aus sein Loch rausgegangen, und sei auch wieder rein gekrochen u. hatte gesagt, ich geh nicht mehr weiter. Vieleicht hat ihn der Russe geschnappt. Ach ja, kann mir auch wieder vorstellen, wie wir da wieder gelaufen sind im Kugelregeln. Wenn ich mal zu Hause komme, gibts viel zu erzählen. Aber ist kurz oder über lang, einmal komme ich auch nach Hause.

    ....Rest folgt. Gruß Armin

    Hi Luis,


    hab den Rest jetzt gefunden:


    .... geschafft mit der Entlassung? Hier haben auch viele ihr Soldbuch vernichtet zu anfang, und haben sich als Wehrmachtsangehörige ausgegeben. Hätte ich doch auch gemacht, wär ich auch schon zu Hause gewesen. Aber zu anfang wurde die SS doch auch entlassen. Und da ich aus dem K. G. (?) Lager nach hier kam, hieß es gleich, Du kannst entlassen werden. Dann kam gleich nach ein paar Tagen zur Entlassungskpn(?).

    Aber wo mein Lager aufgerufen wurde, wurde es gerade für uns SS Leute gesperrt. Und die.....


    Gruß Armin

    Hi Luis,


    ich setze mal mit Bild 7 fort, da Bild 3-6 in lateinischer Schrift und damit lesbar ist.


    Allerdings bin ich nicht so glücklich mit der Ablichtung des Briefes. Irgendwie ist da was durcheinander gekommen, außerdem fehlt unten ein Stück. Zumindest kann ich es nicht lesen, da ich das nur mit Handy mache.

    Wenn jemand anderes es sehen kann, möchte er das bitte ergänzen. Andernfalls musst Du das noch einmal besser einstellen.


    .....will uns der Grund, wenn alle entlassen werden, und das ich vorläufig doch noch nicht entlassen werde. Wie geht's Wilhelmine u. Kinder denn noch weiterhin? Sind alle noch mobil? Auch Varniks schreiben nicht mal zurück. Der Franz wird wohl weg sein, nicht wahr? Und was für Hilfe haben sie denn jetzt? Zu Hause geht die Arbeit ja doch ohne mir ziemlich gut weiter. Weil sie ja schon zwei solche schwere Kerls haben. Ja, aber es sind immer welche aus der Stadt. Huju, beim Tisch werden sie ja wohl gut sein. Ich freu mich auch jedenfalls, das Familie Hermann wieder abgezogen sind. Ja, Bruder Gerrit wird es auch jetzt zu anfang bestimmt schwer fallen, gleich eine so große Familie zu ernähren. Wie er mir ja selbst schreibt, soll es ja garnicht so schön mit ihm stehen, ob er noch ehemals wieder arbeiten kann?

    Und nun schreib mir doch auch mal, wo Du damals, da Du verwundet wurdest, hin gekommen bist. Wo warst Du im Lazarett?

    Und Du warst in Amerikanischer Gefangenschaft. Wie haste es denn geschafft mit der Entlassung?


    Dann fängt ein Satz an, der unten abgeschnitten ist, das kann ich nicht mehr lesen.

    Gruß Armin

    Hi Luis,

    hier ist der Rest der ersten Seite.


    Hi Diana,

    danke für die Ergänzungen. Bei den Eigennamen musst Du wohl auch noch mal ran.

    .....sie denn noch gut?

    ? ? Hilbrink will eine Holzschuhfabrik anfangen, ja das Geschäft wird sich jetzt nach dem Kriege lohnen. Wohnt Alb. Hilbrink dort noch oben? Und wie geht's J.? Schutt in ..?.. Und wie geht denn der Betrieb so weiter, noch jeden abend Kartenspielen, und Sonntags nach J. Rohlfs? Oder ist da auch nichts mehr los? Ist der Joh. Rohlfs auch schon wieder entlassen? Ist auch noch jeden Monat Film bei Lükens? Wo steckt der Albert Lükens, war doch damals schon vermißt. Auch J. Jl. Schipper soll ja auch wieder entlassen sein, wie Wilhelmine mir mal schrieb. Könnte mir doch auch mal schreiben, sowie auch Hermine. Keiner läßt mal was von sich hören. Bekomme meine Post von zu Hause, Gerrit, Weigert und von Dir. Du weißt ja wie gerne wir mal Post haben.


    Gruß Armin

    Hi Luis,


    ich fange mal mit der ersten Seite an, soweit ich es lesen kann. Ergänzungen/Korrekturen willkommen:


    Pansdorf, d.11.10.45

    Lieber Bruder!

    In dieser Nachmittagsstunde will ich Dir auch mal ein paar Zeilen schreiben. Gesundheitlich geht es mir weiterhin sehr gut. Hab vor einigen Tagen Deinen schönen Brief erhalten. Hab mir sehr darüber gefreut, mal wieder was neues von dort zu lesen. Du weißt ja am besten, wenn man schon so lange von zu Hause weg ist, einen am meisten interessiert. Hab ja viel aus deinem Brief erfahren können, was u. wie es dort zu geht. Hoffe aber stark, mal öfters einen Brief von Dir zu empfangen. Kannst ja froh sein, das Du wieder zu Hause sein kannst.

    Und Du hast deinen Trecker noch nicht wieder in Ordnung? Und auch deinen Anhänger ist weg. Wer hat denn damals mit der Dreschmaschine geholfen? Geht sie denn noch gut?......


    Rest folgt nach.


    Gruß Armin

    Hi Dennis,


    das erste unterstrichene Wort könnte Kontusion (Prellung) heißen, obwohl ich den ersten Buchstaben nicht als "K" lese.

    Also:

    "Kontusion des r.(echten) Kniegelenks mit Bluterguss".


    Gruß Armin

    Hallo Christa, Peter und vom Hohenloher,


    das strittige Wort sieht auf den ersten Blick aus, als ob es mit "Z" anfängt.

    Unabhängig davon, ob es da nun eine Bahnlinie gibt oder nicht, ist für mich unstrittig, dass der Buchstabe in der Mitte des Wortes ein "s" ist und kein "g" wie in Zug.


    Ich tendiere zu einem verunglückten "H" am Anfang und meine, dass es doch "Hauses" heißt.


    Damit bin ich wohl auch ein "Ungläubiger".


    Was nun?

    Gruß Armin

    Hallo Beate,


    da Du noch keine Antwort hast, will ich mal antworten. Unterschriften sind so eine Sache für sich, da sage ich Dir wohl nichts neues.


    1) Dr. Pfotenhauer sieht gut aus.(der erste Buchstabe kann alles sein, aber aus dem Resten kann man das so lesen)


    2) könnte Dr. Schwann oder Schwonn heißen. Schwamm?


    3) Dr. Trott?


    Pendl oder Vollmer lese ich daraus bei keiner der 3 Unterschriften.


    Gruß Armin

    Hi Zandor,


    so traut, so schön

    und doch mußte ich mein Heim, das Elternhaus verlassen am 30. September 1940


    (Bild 1) -unser Haus-von vorne-

    (Bild 2) -meine Eltern-

    (Bild3) -gegenüber unserem Haus- unsere Weiden-

    um der Einberufung zum Militärdienst folge zu leisten: sie haben sich....


    So begann es. Und wie endete die Leidenszeit? --- russ. Kriegsgefangenschaft fern im Kaukasus - Arbeit im Steinbruch - Hunger - Krankheiten - selten Waschgelegenheit - zerlumpt - kalt und keine Decke - der Dank des Vaterlandes--?


    (Bild 4) -Muttis Stolz- Blumen am Eingang- Tolli

    (Bild 5) - Im Herrenzimmer-

    (Bild 6) - Und was steht im Eingang?

    - kann man's lesen-

    "Haus Maria"

    ( aus Fanzens (?) Groschen)


    Bild 4764:

    Ein lieber netter Kamerad aus dem Sudetenland

    Bild: 4765:

    Peter Hausmann

    Kurz nach der gemeinsamen Ausbildung vor Leningrad

    Bild 4766:

    Schmedenstedt bei Peine

    - auf der Fahrt nach Schm.-

    Bild 4767:

    Saldern - April 1941


    Gruß Armin

    Hallo Zandor,


    gut zu lesen ist es nicht, er schreibt doch schon sehr eng, darum gleich mal eine Korrektur für die erste Seite.

    Göppingen LKS 8: Garten Dienst korrigiere ich in: Harter Dienst.

    (macht mehr Sinn).


    Seite 2:

    -1945-

    Schlesien


    Schweidnitz i. Schlesien:

    Sehr gutes Essen, es war ja alles da in den geräumten Gebieten, selbst genug Vieh, viel zu viel Krepierte vor Hunger. So nehmen wir uns, was wir brauchen, denn was wir nicht nehmen nehme ja doch der Russe. Rehjagd.


    Striegau:

    Entsatz, Befreiung von Striegau, tolle Bilder russ. Kultur und Humanität, Rehjagd, Hasenjagd.

    Sehr starke mittlere u. schwere Artillerietätigkeit in unserem Abschnitt, gefährliche Fliegerangriffe.


    Fortsetzung folgt

    Gruß Armin

    Hallo Zandor,


    ich gebe dir mal die erste Seite, soweit ich sie lesen kann:

    1945

    Göppingen b/Stuttgart

    Ich wollte auf jeden Fall noch einmal nach Hause, wenn ich auch keinen Fahrtausweis und keine Fahrtunterbrechung hatte und ich fuhr. 1 1/2 Tage konnte ich rausschlagen trotz der ungünstigen Bahnverbindung Ende Januar 1945. Schöne Stunden, schwerer Abschied, die Alliierten im Vormarsch zwischen Aachen und Köln. Ungewisses Schicksal.

    Göppingen LKS 8-1. Inspektion, 3. Aufsicht.

    Garten Dienst-schöne Stunden-viel Freiheit, bin wenn es denn ging rausgegangen.

    Anfang Februar Auflösung der LKS -Ostfront. Das fehlte gerade noch, kurz vor Schluß an die Ostfront. Ich kam zum Transport, der zum I. Flakkorps ging, Süden der Ostfront. Nach 14 Tagen Fahrt über Schlesien u. Prag fanden wir in Waldenburg unseren gesuchten Stab. Es war eine herrliche Fahrt, zwar nicht die Fahrt als solche an sich, wohl reich an neuen Eindrücken und nett gemacht durch Freiheiten die sie uns nahmen. 3 mal habe ich mit 4 Kameraden, u.a. Pausin den Transport verloren doch am Ende kamen wir doch pünktlich mit an und waren keinmal der Feldgendamerie in die Finger gefallen.

    Bei der Aufteilung kam ich zu einer erf. Abt. bei Schweidnitz, die im Luft u. Erdzielbeschuß lag. Der BChef (Batteriechef) übertrug mir nach kurzer Einweisung den 2 cm-Zug. Mehr wollte ich ja auch nicht.


    Soweit erst einmal. Ist schon spät, morgen geht es weiter.


    Gruß Armin