Posts by Hohlladung

    Hallo Christa, Peter und vom Hohenloher,


    das strittige Wort sieht auf den ersten Blick aus, als ob es mit "Z" anfängt.

    Unabhängig davon, ob es da nun eine Bahnlinie gibt oder nicht, ist für mich unstrittig, dass der Buchstabe in der Mitte des Wortes ein "s" ist und kein "g" wie in Zug.


    Ich tendiere zu einem verunglückten "H" am Anfang und meine, dass es doch "Hauses" heißt.


    Damit bin ich wohl auch ein "Ungläubiger".


    Was nun?

    Gruß Armin

    Hallo Beate,


    da Du noch keine Antwort hast, will ich mal antworten. Unterschriften sind so eine Sache für sich, da sage ich Dir wohl nichts neues.


    1) Dr. Pfotenhauer sieht gut aus.(der erste Buchstabe kann alles sein, aber aus dem Resten kann man das so lesen)


    2) könnte Dr. Schwann oder Schwonn heißen. Schwamm?


    3) Dr. Trott?


    Pendl oder Vollmer lese ich daraus bei keiner der 3 Unterschriften.


    Gruß Armin

    Hi Zandor,


    so traut, so schön

    und doch mußte ich mein Heim, das Elternhaus verlassen am 30. September 1940


    (Bild 1) -unser Haus-von vorne-

    (Bild 2) -meine Eltern-

    (Bild3) -gegenüber unserem Haus- unsere Weiden-

    um der Einberufung zum Militärdienst folge zu leisten: sie haben sich....


    So begann es. Und wie endete die Leidenszeit? --- russ. Kriegsgefangenschaft fern im Kaukasus - Arbeit im Steinbruch - Hunger - Krankheiten - selten Waschgelegenheit - zerlumpt - kalt und keine Decke - der Dank des Vaterlandes--?


    (Bild 4) -Muttis Stolz- Blumen am Eingang- Tolli

    (Bild 5) - Im Herrenzimmer-

    (Bild 6) - Und was steht im Eingang?

    - kann man's lesen-

    "Haus Maria"

    ( aus Fanzens (?) Groschen)


    Bild 4764:

    Ein lieber netter Kamerad aus dem Sudetenland

    Bild: 4765:

    Peter Hausmann

    Kurz nach der gemeinsamen Ausbildung vor Leningrad

    Bild 4766:

    Schmedenstedt bei Peine

    - auf der Fahrt nach Schm.-

    Bild 4767:

    Saldern - April 1941


    Gruß Armin

    Hallo Zandor,


    gut zu lesen ist es nicht, er schreibt doch schon sehr eng, darum gleich mal eine Korrektur für die erste Seite.

    Göppingen LKS 8: Garten Dienst korrigiere ich in: Harter Dienst.

    (macht mehr Sinn).


    Seite 2:

    -1945-

    Schlesien


    Schweidnitz i. Schlesien:

    Sehr gutes Essen, es war ja alles da in den geräumten Gebieten, selbst genug Vieh, viel zu viel Krepierte vor Hunger. So nehmen wir uns, was wir brauchen, denn was wir nicht nehmen nehme ja doch der Russe. Rehjagd.


    Striegau:

    Entsatz, Befreiung von Striegau, tolle Bilder russ. Kultur und Humanität, Rehjagd, Hasenjagd.

    Sehr starke mittlere u. schwere Artillerietätigkeit in unserem Abschnitt, gefährliche Fliegerangriffe.


    Fortsetzung folgt

    Gruß Armin

    Hallo Zandor,


    ich gebe dir mal die erste Seite, soweit ich sie lesen kann:

    1945

    Göppingen b/Stuttgart

    Ich wollte auf jeden Fall noch einmal nach Hause, wenn ich auch keinen Fahrtausweis und keine Fahrtunterbrechung hatte und ich fuhr. 1 1/2 Tage konnte ich rausschlagen trotz der ungünstigen Bahnverbindung Ende Januar 1945. Schöne Stunden, schwerer Abschied, die Alliierten im Vormarsch zwischen Aachen und Köln. Ungewisses Schicksal.

    Göppingen LKS 8-1. Inspektion, 3. Aufsicht.

    Garten Dienst-schöne Stunden-viel Freiheit, bin wenn es denn ging rausgegangen.

    Anfang Februar Auflösung der LKS -Ostfront. Das fehlte gerade noch, kurz vor Schluß an die Ostfront. Ich kam zum Transport, der zum I. Flakkorps ging, Süden der Ostfront. Nach 14 Tagen Fahrt über Schlesien u. Prag fanden wir in Waldenburg unseren gesuchten Stab. Es war eine herrliche Fahrt, zwar nicht die Fahrt als solche an sich, wohl reich an neuen Eindrücken und nett gemacht durch Freiheiten die sie uns nahmen. 3 mal habe ich mit 4 Kameraden, u.a. Pausin den Transport verloren doch am Ende kamen wir doch pünktlich mit an und waren keinmal der Feldgendamerie in die Finger gefallen.

    Bei der Aufteilung kam ich zu einer erf. Abt. bei Schweidnitz, die im Luft u. Erdzielbeschuß lag. Der BChef (Batteriechef) übertrug mir nach kurzer Einweisung den 2 cm-Zug. Mehr wollte ich ja auch nicht.


    Soweit erst einmal. Ist schon spät, morgen geht es weiter.


    Gruß Armin

    Hallo Christoph,


    danke für's Einstellen.

    Ich bin hier allerdings genauso schlau (oder ratlos) wie vorher. :)

    Was mir hier auffällt ist, dass die beiden ersten Vermissten mit O.Scharf. Schiller und Rottf. Schwerdtfeger, also nur mit Dienstgrad und Nachnamen aufgeführt werden. Unter der Voraussetzung, dass wir den Namen korrekt als Mohr v. Hagen lesen, frage ich mich, ob das nicht der komplette Nachname ist, also Rottf. Mohr v. Hagen.


    Es gab in deutschen Adelshäusern den Zusatz Mohr ( Mohr vom Walde/ Mohr von Soetern, u.a.), in deutschen Adels-und Stadtwappen wird der Mohr geführt. (z. Bsp. Coburger Stadtwappen).


    Meine gewagte Theorie ist also, dass das der komplette Nachname ist.

    Gerne andere Meinungen dazu.


    Gruß Armin

    Hallo Christoph,

    ich komme mit diesem Namen Mohr von Hagen noch nicht ganz klar. Er muss ja irgendwie Jahrgang zwischen 1910-1920 sein. Mir ist nicht ein Fall bekannt, wo jemand den Vornamen Mohr hat. Ich hoffe, Du verstehst mich nicht falsch, bin nicht der Typ, der auf seiner Meinung beharrt und beratungsresistent ist, aber wir leben heute in einer Zeit, wo es Bestrebungen gibt, die Mohrenstrasse in Berlin umzubenennen. :/


    Deshalb würde mich der zweite Eintrag mit dem Namen wirklich interessieren, kannst Du den einstellen oder als PM schicken?


    Zu den anderen Namen:

    1) Der Nachname (Kopfstreifschuß und Unteram) fängt für mich mit M an, irgendwie Reinhold Madewky/Madevky?

    2) lese ich als Helmut Wärche?

    3) und 4) stimme ich mit Thilo und Waltraud überein, allerdings wird es nicht der genannte vom VDK sein, weil der Dienstgrad dort vom Heer ist.

    5) Lese ich als Max Riester?


    Gruß Armin

    Hallo Christoph,


    zu Nr. 8 habe ich folgende Meinung.

    Der Schreiber hat die ersten fünf auf der Liste mit Vor- und Nachname aufgelistet.

    Bei den letzten drei Vermissten hat er es genau umgekehrt gemacht, nämlich zuerst Nachname und dann Vorname.

    Deshalb bin ich der Meinung, dass es nur folgende Person sein kann:


    Mohr, Werner

    Rottenführer

    geb.: 19.11.1916 in Hamburg-Altona

    gef.: 01.09.1939 Nalepa

    Grablage Podzamcze/Polen


    Ich lese beim Vornamen zwar nicht Werner, aber von den Vermisstendaten und Ort passt das zu den anderen beiden Personen.

    Warum der Vorname nicht korrekt ist, da kann man nur spekulieren.


    Gruß Armin

    Hallo Christoph,


    für Nr. 6 und Nr. 7 habe ich beim Volksbund gefunden:

    Schiller, Rudolf

    Oberscharführer

    geb.: 26.10.1916 in Berlin

    gef.: 01.09.1939 Nalepa


    Schwerdtfeger, Kurt

    Rottenführer

    geb : 27.04.1916 in Mayen

    gef.: 01.09.1939 Nalepa


    Grablage Podzamcze/ Polen


    Gruß Armin







    Hallo many,


    sollte ich die Unterschrift für sich alleine deuten, lese ich da Dr. Behrends heraus.

    Wenn sie zu einer deiner vier Vorschlägen passen soll, tendiere ich spontan zu Dr. Bahrenberg, wobei er das Schulte.... dann wohl weggelassen hat und ....berg ziemlich kreativ "hingeschmiert".

    Aber Unterschriften sind so ein Fall für sich.


    Gruß Armin

    Hallo Hannes,


    ich gebe hier meine Korrekturen bzw. Vorschlag, so wie ich das lese. Die Handschrift ist eine Herausforderung.


    Dieses Ferienheim in der ersten Zeile fängt m. M. mit "W" an, nicht mit "M".

    Die ersten Sätze sind soweit korrekt, ab .....um 1900 Uhr sind sie immer noch unterwegs, lese ich:

    Alle halbe Stund kamen sie zurück, holten neue Bomben +starteten. So ging's pausenlos zu.

    ....so wie alle Nächte auch erscheinen.

    ....Tag richtig unnatürlich. Nachts rollen unaufhörlich Panzer nach vorne, so daß es ganz ..?... zugeht bei uns.


    Euer Brief vom 7. kam vor ein paar Tagen an. Herzlichen Dank dafür. Wir haben hier ein .?. nettes Quartier, mit ganz wundervollen Quartiersleuten, die uns jede Freundlichkeit erweisen, den sie fähig sind. Milch, Eier, hier gar rare Artikel, sind ..?.. ..?.. da. Heute haben wir ganz köstliche frische Kartoffeln bekommen. Die haben uns geschmeckt wie das feinste Gericht. So leben wir ganz gemütlich, wenn auch nachts oft die Bude wackelt. Aber dafür sind wir ja im Krieg.

    Der letzte Absatz ist soweit wieder korrekt.


    Hoffe das hilft soweit

    Gruß Armin



    Hi Corey,

    hier noch die zweite Seite:


    Blenk u. auch Fenstmann schreiben die Gegend das trostloseste was sie je gesehen. Was Iwan anbetrifft aber sehr ruhig. Oblt. Lyke führt die Kp. Stabsfeldw. Eichle den Zug, ist zur 5. versetzt wegen Differenzen mit Lewandowski. Im Btl. ist weiterhin die 6. die "Musterkp.", ja bei dem schneidigen + kampfmutigen früheren Chef ja kein Wunder!! Die Verluste der Kp. an der Newa sind, aber bitte nicht darüber sprechen. 10 Vermißte, 17 Tote + 74 Verwundete davon sind bis jetzt ca. 12-15 zurückgekehrt, stark waren wir 110 Mann. In Krasnoje Selo mußte noch 7 Pferde krank zurückbleiben. Ich selber habe gerade wieder eine dicke Operation hinter mir. Eine Verlegung nach Marne ist abgelehnt, da Wehrkreis X gesperrt. Ja da feiern wir Weihnachten in Thüringen. Für Sie weiterhin gute Besserung

    Ihr Peters


    Gruß Armin

    Hallo Thomas,


    es sieht so aus, dass er da seinen Lebenslauf als Entwurf vorgeschrieben hat.

    Interessant ist das trotzdem, denn sein Vater ist dann ja der Physiker und Rundfunkpionier

    Gustav Leithäuser:

    https://de.m.wikipedia.org/wik…Engelbert_Leith%C3%A4user


    Seine Schwester ist dann Eva Leithäuser, die später Justizsenatorin in Hamburg und Richterin am Hamburger Verfassungsgericht war und erst vor 3 Jahren verstarb:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eva_Leith%C3%A4user

    Es gab wohl noch eine andere Schwester Ella Moses (geb. 1922).

    Weiterhin war seine Mutter Charlotte Halbjüdin, was zu beruflichen Schwierigkeiten der Familie führte.

    Was aus ihm wohl geworden ist?

    Da hast Du doch was zu recherchieren.


    Gruß Armin