Posts by Sunninger

    Servus,


    Auszug aus dem LDW über das Gebirgsjäger-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 137:

    Das Gebirgsjäger-Ersatz-Regiment 137 wurde am 25. Februar 1941 in Salzburg, im Wehrkreis XVIII, aufgestellt. Das Regiment unterstand der Division 188. Am 10. April 1943 wurde das Regiment zum Gebirgsjäger-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 137 umbenannt.Mitte Oktober 1943 wurde das Regiment in ein Gebirgsjäger-Ersatz-Regiment 137 und ein Reserve-Gebirgsjäger-Regiment 137 geteilt. Das Ersatz-Regiment blieb in Salzburg, unterstand der Division 418 und ihm unterstanden nun die Gebirgsjäger-Ersatz-Bataillone I., II. 136 und I., II. 137. Das Reserve-Regiment wurde nach Belluno in Norditalien verlegt. Ihm unterstanden nun die Reserve-Gebirgsjäger-Bataillone I. und II. 137. Das Reserve-Regiment selbst unterstand nun der 188. Reserve-Gebirgs-Division.

    Servus,


    wie ich schrieb einfach mal beim Hersteller anfragen, womöglich haben die ja noch mehr Infos in ihren Archiven.

    Der Hersteller existiert ja schließlich heute noch und viel mehr gibt das I-Net auch nicht her.


    Da das Teil ein Herstellungsdatum von 1942 hat, kann es ja trotzdem sein, dass er für die Wehrmacht zum Heizen von Barracken oder sonstigen Unterkünften hergestellt wurde.

    Servus Peter,


    die Gegend stimmt nicht ganz. Ich dachte auch erst an einen Platz an der Mosel oder Maas, aber dann sah ich die Boote an der Kaimauer und den niedrigen Wasserstand. Daher dachte ich an einen Fluss mit Tidenhub und wurde an der Lacanche fündig.

    Es ist die Stadt Étaples mit dem Feldflugplatz Le Touquet / Étaples.


    Wikipedia schreibt dazu:

    Nach Eroberung der Gegend durch die deutsche Wehrmacht wurde der Platz gegen Ende des Feldzugs Anfang Juni für wenige Tage Stützpunkt von Stab, I. und II. Gruppe des Jagdgeschwaders 26 (Stab, I. und II./JG 26) der Deutschen Luftwaffe gefolgt für knapp zwei Wochen vom Stab des Jagdgeschwaders 52 (Stab/JG 52), die alle mit der Bf 109E ausgerüstet war.

    Nach dem Waffenstillstand von 1940 blieb Le Touquet/Étaples eine Jägerbasis, in der letzten Juniwoche zunächst des Stabs des Jagdgeschwaders 51 (Stab/JG 51) und dann für die sich anschließende Luftschlacht um England des Jagdgeschwaders 53 (JG 53), dessen Stab hier zwischen Ende August und Ende Dezember 1940 lag. Hinzu kam über den gesamten Zeitraum die III. Gruppe (III./JG 53) und in der zweiten Septemberhälfte zusätzlich auch noch die I. (I./JG 53). Im Hôtel du Golf hatte sich auch noch der Jagdfliegerführer 2 (Jafü 2) einquartiert, er blieb dort bis Ende 1942. Im September war der Flugplatz auch noch Stützpunkt der Kurierstaffel 110.

    Im folgenden Frühjahr, von Anfang Februar bis Mitte April 1941 war hier Le Touquet Basis der IV. Gruppe des Jagdgeschwaders 51 (IV./JG 51), die inzwischen mit der Bf 109F ausgerüstet war. Ende 1942 wurde die Nutzung durch die Luftwaffe de facto eingestellt, es verblieb lediglich noch ein kleines Stützpunktkommando.

    Servus Heinz,


    bei Bild 2 könnte es sich um eine Raab Katzenstein Kl 1a Schwalbe handeln. In der LEMB Datenbank ist unter dem Kennzeichen D-0858 eine gelistet und gehörte einem H.Hartwig aus Gotha.


    Hast du die Scans nicht ein bisschen schärfer, weil in der Vergrößerung kann man fast nichts mehr erkennen.

    Guten Morgen,


    das IR 128 unterstand der 71. Infanterie Brigade und diese der 36. Infanterie Division (XVII. Armee-Korps). Im Zeitraum 18.12.1914 - 01.1915 kämpfte sie in der Schlacht an der Rawka-Bzura.


    Wikipedia schreibt:

    Am 8. Dezember langte aber das XVII. Armee-Korps vor Łowicz an und wurde zunächst in Lenczycz untergebracht und für den weiteren Kampf dem I. Reserve-Korps unterstellt. Ab 10. Dezember wurde versucht weiter in Richtung Warschau vorzugehen. Doch der Angriff konnte keinen Schwung aufbauen, weil die Stellungen der Feinde vor Łowicz zu stark waren. Schließlich wurden vom XIII. Armee-Korps eine Batterie von 21-cm-Mörser zur Verfügung gestellt und auch österreichische 30,5-cm-M.11-Mörser kamen zum Einsatz. Bis zum 12. Dezember konnten etwa 8000 Gefangene eingebracht werden. Am 15. Dezember besetzte das I. Reservekorps unter General von Morgen kampflos das von den Russen geräumte Łowicz. Für diesen Sieg erhielt von Morgen den Pour le Mérite. Am 17. Dezember erreichte der Nordflügel der 9. Armee die Stellungen der Russen an der Bzura. Das Zentrum Mackensens, die Gruppen Pannewitz und Morgen erwartete an der Rawka erneut harter Widerstand. Nachdem man bis Mitte Januar 1915 vergeblich versucht hatte den kleinen Fluss zu überqueren, ereilte den Truppen am 19. Januar der Armeebefehl einen neuerlichen größeren Angriff anzusetzen. Für Mitte Februar 1915 war ein Vorstoß aus Ostpreußen geplant, dabei sollte die Armeegruppe Gallwitz über den Narew nach Süden vorgehen. Bevor die Schlacht um Przasnysz beginnen sollte, wurde die 9. Armee angewiesen einen Vorstoß östlich der Rawka auszuführen.


    Regimentsgeschichte:
    Walter Richter, Danzig-Langfuhr: "Danziger Infanterie Regiment Nr. 128 - 1914-1918" I. Teil, 30. Band (der Reihe "Aus Deutschlands großer Zeit - Heldentaten deutscher Regimenter")
    Druck und Verlag: Bernhard Sporn, Buchdruckerei u. Verlagsanstalt, Zeulenroda-Thür.; 1931.


    In der Verlustliste Preussen 127 vom 15.01.1915 steht ein Musketier Schröder ohne Vornamen mit Geburtsort Lauenburg als gefallen.

    Servus,


    ich habe hier folgendes Zitat:


    Die Stadt und der Frontabschnitt um Pleskau seien durch Führerbefehl vom 19.04.1944 zum "Festen Platz" erklärt worden unter der Divisionsführung von Generalmajor Gotthard Fischer als Festungskommandant. Im Grundsatz bedeutete dieser Befehl: Diese Stellung und diese Stadt dürfen - ohne höheren Befehl - keinesfalls aufgegeben werden.


    Quelle: LeMO Zeitzeugen

    Morgen zusammen,


    zu Josef Bartsch aus Freiwaldau habe ich Folgendes gefunden:


    Josef Bartsch, geboren am 26. Juli 1885 in Böhmischdorf, Bez. Freiwaldau, Schlesien, daselbst zuständig, katholisch, verheiratet, Sohn der Häuslerseheleute Josef und Marie Bartsch, zuletzt wohnhaft gewesen in Böhmischdorf, Fabriksarbeiter daselbst, rückte am 1. Febr 1915 zum IR. Nr. 1 nach Bennisch ein, ging am 16. April 1915 an die russische Front ab, nahm Mitte des Jahres 1916 an déti Gefechten des genannten Regimentes in Galizien teil, geriet hier in russische Gefangenschaft, wo er bei einem Bauer Arbeit fand ;- nach Angaben eines Kriegskameraden soll er von diesem Bauer — unbekannt wann — erschlagen worden sein. Seit Ende November 1916 fehlt jede Nachricht von ihm.

    Da hinnach anzunehmen ist, dass die gesetzliche Vermutung des Todes im Sinne des 1 des Gesetzes vom 31. März 1918, RGBl. Nr. 128, eintreten wird, wird auf Ansuchen der Frau Marie Bartsch, Grundbesitzerin in Böhmischdorf Nr. 201, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, dem Gerichte oder dem hiemit bestellten Kurator, Herrn Josef Pompe, Taglöhner in Saubsdorf, Nachricht über den Vermissteu zu geben.

    Josef Bartsch wird aufgefordert, vor dem gefertigten Gerichte zu erscheinen oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben.
    Nach dem 1. Jänner 1921 wird das Gericht auf neuerliches Ansuchen über die Todeserklärung entscheiden.

    Landesgericht Troppau, Abteilung IV, am 12. Mai 1920.

    Quelle


    In der Verlustliste 454 habe ich einen Josef Bartsch gefunden, wobei aber das Geburtsdatum nicht ganz stimmt.

    2018-11-30 07_11_14-Verlustliste Nr. 454. (Nr. 454. _1916) - Oö Landesbibliothek.png

    Servus,


    Die Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung (Kagohl) bzw. Bombengeschwader der Obersten Heeresleitung (Bogohl) waren während des Ersten Weltkriegs ab 1915 für Fernoperationen aufgestellte Bomberverbände der deutschen Luftstreitkräfte, die direkt der Obersten Heeresleitung (OHL) unterstanden. Sie zählen zu den ersten Ansätzen, einen strategischen Luftkrieg zu verwirklichen. WIKIPEDIA frontflieger.de

    Servus Dieter,


    vielleicht solltest du dir dieses Buch zulegen: Chronik des Infanterieregiment 248 1939 - 1945 Teil 1


    Herausgegeben anläßlich des Kamerdschafts- und 11. Verbandstreffens in Mattersburg/Burgenland 14./15. Juni 1975 Traditionsverband 88. und 323. Infanterie Division Weitere Angaben: Teil 1: 130 Seiten , viele Abbildungen und Faltkarten mit Einsatzkarten , Stellungsskizzen etc., 21 cm x 15 cm , kartonierter Einband Inhalt: Aufstellung ,Ausbildung des Regiments * Entstehung 88 ID. * Zusammentreten der Teile des Regiments im Raum Wien * Zusammenführung der 88.ID Truppenübungsplatz Grafenwöhr * Verlegung in die Oberpfalz * Frankreichfeldzug , Einsätze , Kämpfe * Besetzungs- und Küstenschutz an der Biskaya * IR 248 in Rußland * Kiew * Kampfeinsatz im raum Bjelgorod , Charkow * Auffrischung westlich Kursk "Unternehmen Blau" Stellungskrieg am Olym * Raum Don - Woronesh * Rückzug * Versammlung im Raume Ssudsha

    Servus Ralf,


    meinst du jetzt in der Zeit vom Anschluss bis Kriegsbeginn oder auch vor 1938?


    Es lag ja die 6. Division des Bundesheeres in Innsbruck. Folgende Einheiten wurden in die Wehrmacht eingegliedert:


    Telegraphen-Bataillon 6 -> Gebirgs-Nachrichten-Abteilung 67

    Leichtes Artillerie-Regiment 6 -> Gebirgs-Artillerie-Regiment 111

    Tiroler-Jäger-Regiment -> II./Gebirgs-Jäger-Regiment 136

    Servus Daniel,


    das Panzer Regiment 5 unterstand der 21. Panzerdivision im Afrika Feldzug.

    Das Regiment ging bei diesem Rückzug und bei der Kapitulation der deutschen Streitkräfte in Afrika am 13. Mai 1943 vollständig verloren.


    Ich gehe mal davon aus, das das letzte Bild deinen Großvater in alliierter Kriegsgefangenschaft zeigt.


    Schau dir doch dies hier einmal an: "Panzers in the Sand Volume 1 - 1935-41" und dann gäbe es noch das Buch "Panzers in the Sand Volume Two - 1942-45" welches die Geschichte des Panzer Regiment 5 wiedergibt.