Posts by Bludau Ostpreußen

    Hallo Leute,

    auf der Suche nach Geheimobjekt "Jakob" ist der Buchtitel:

    Unterirdische Geheimprojekte

    Markus Gleichmann / Ronny Dörfer gefallen.

    Ich denke dieses Buch bezieht sich auf Thüringen.

    Oder gibt es dort auch sachdienliche Hinweise auf Projekte in Sachsen.

    Bitte um Info von Buchbesitzern.

    Auch um leichte Flüssigkeiten aus Rohöl oder Festbrennstoffen zu destillieren,

    benötigt man sehr hohe Behälter ca.40-50m.

    Schon deshalb habe ich Zweifel. Jakob (unterirdisch) Hydrierwerk

    Gruß Ralph

    Hallo Onkel Horst,

    ich kann mich doch nicht raushalten.

    Dein Argument, darf natürlich nicht vergessen werden.

    Aber die bolschewistische Submarine und alliierte Bomber nahmen Flüchtlingstransporte regelmäßig

    ins Visier, damals galt ein Menschenleben wenig.

    Die Versenkung der Goya und der Gustloff forderten ein vielfaches an Opfern.

    Bitte betrachtet alles nicht nur mit den Augen von heute.

    Die Täter von damals kamen oftmals aus ärmsten Gesellschaftsschichten. (ungebildet, lumpig und ausgegrenzt)

    Die SS war die einzige Aufstiegschance um dem Elend zu entgehen.

    Natürlich war die SS Führungsschicht gebildet,

    aber diese Köpfe rollen nicht so schnell, nur die Kleinen werden gehängt.

    Gruß Ralph

    Hallo Viktor,

    ich möchte nur aus meiner Sicht (der Sicht meiner Eltern) sagen.

    Das der Holocaust in den unteren Bevölkerungsschichten kein Thema mehr war.

    Es gab zum Kriegsende nur Siegen oder Untergehen.

    Die Bevölkerung im Osten rechnete nur mit einem überleben als russische Sklaven auf den Feldern.

    Meine Mutter hatte schon Angst von einem (Bolschewisten mit Messer) auf den Propagandaplakaten.

    Die hätten alles für den Sieg gemacht.

    Gruß Ralph

    Hallo Viktor,

    Holocaustleugner?

    Ich glaub ich bin hier im falschen Film?

    ich habe versucht, das Thema aus der Sicht "vor" 1945 zu betrachten.

    Alles andere interessiert mich hier nicht.

    Wenn ich hart formuliert habe, dann nur um das Thema zu relativieren, das es nicht in Betroffenheit versinkt.

    Meine Mutter Jahrgang 33, Schlesien .

    Mein Vater Vollwaise aus Königsberg.

    Die haben nie einen Juden gesehen und wussten wenig vom Holocaust (vielleicht Konzertlager o.ä.)

    Ich kann mich nur auf diese "Persönlichen Quellen" beziehen.

    Sarkastisch betrachtet zählte für Sie: Genieße den Krieg, denn der Frieden wird schrecklich sein.

    Sie waren Kinder (meine Eltern): Und so war es dann auch. (die ersten 3 Jahre)

    Ich wollte nur relativieren.

    Das man jetzt in die Menschen von damals etwas hineininterpretieren möchte,

    verstehe ich nicht.

    Na ja vielleicht kannst du ja noch etwas ausschlachten.

    Gruß Ralph

    Hallo Leute,

    ich habe wieder einmal ein schönes Foto einer Reichautobahnbrücke entdeckt.

    Hirschfeld Talbrücke bei Nossen.

    Gesprengt oder ganz geblieben?

    Das war eigentlich der Grundgedanke dieses Themas.

    Vielleicht kommt noch etwas Resonanz. (auch für andere Brücken).

    Danke für euer Interesse.

    Gruß Ralph

    Hallo Wirbelwind,

    das Projekt "Jakob" sollte man in die Gegend Berbersdorf, Hirschfeld an der Striegis (Kr. Nossen) verorten.

    Nossen war über das Reichsbahnnetz mit Böhmen verbunden, wo man nach Mitteldeutschland Kohlezüge fahren lassen (könnte hätte).

    Hirschfelde Sa. bei Zittau an der Neisse ist ein "Uraltkraftwerk" und war eine der größten Dreckschleudern des Ostens.

    eher unwahrscheinlich!

    Ich habe noch ein Foto von der Hirschfeld Talbrücke im Netz gefunden. anbei.

    Ich habe noch ein anderes Thema "Autobahnbrücken" laufen , dort stelle ich das gerippte Foto auch rein.

    Gruß Ralph

    Hallo Viktor,

    das waren Gedanken eines Deutschen, dem gerade der Kragen geplatzt war.

    Das hier der Holocaust als das einzige Elend des Krieges dargestellt wird.

    (ein Landser an der Front, ein Inhaftierter wegen Defätismus, oder Deserteur, waren dem Tod bestimmt näher,

    als ein Kapo oder Facharbeiter im KZ "ob jetzt Jude oder nicht").

    zu 1. das Schicksal meiner Familie werde ich mit dir hier nicht behandeln.

    zu 2. In der Wehrmacht verloren deutsche Mütter ihre Söhne. )

    Du bist hier im Forum der Wehrmacht!

    Das wirst du wahrscheinlich nie verstehen.

    Gruß Ralph

    Hallo Leute,

    wir sind hier bei Forum der Wehrmacht.

    Sie hörte nach der Kapitulation am 9.Mai auf zu existieren.

    Damit hat der DDR Kram hier nichts mehr zu suchen.

    Auch die Trauer die von den beiden deutschen Regierungen dem Volke auferlegt wurde,

    sollte hier nicht diskutiert werden. (im Westen: Persilschein, im Osten: gewendet.)

    Hier sollte nur stehen was die Betroffenen vor Kriegsende dachten oder tun konnten.

    Nur zur Information: An Großkampftagen an der Ostfront starben bis zu 10000 Landser,

    die waren die Jahre zuvor auch nicht auf Rosen gebettet.

    Und ganze Familien wurden im Osten auch ausgerottet. (das kann ich bezeugen.)

    Um wem hat damals wohl eine Mutter mehr getrauert?

    Gruß Ralph

    Hallo Wolfgang,

    ob es jetzt im Polenfeldzug schon Exekutionen an der jüdischen Bevölkerung durch die Wehrmacht gab,

    kann ich nicht beurteilen. (ich denke nur Deportationen)

    Ich vermute jetzt einmal die Partei hatte den Beschluß zum Holocaust schon vor Kriegsbeginn gefasst.

    Das könnten auch SS und Polizeieinheiten, getan haben.

    Diese waren Parteisoldaten und wurden in Schulen schon einer Gehirnwäsche unterzogen.

    Sieg oder Tod.

    Ich denke die kämpfende SS sollte man hier herausnehmen.

    Die hatten in der Truppe so eine Selbsterziehung, das es keine Gnade geben konnte.

    Auch nicht gegen ein schwaches Mitglied.

    In die Wehrmacht wurde man "Mann" eingezogen, ob man wollte oder nicht!

    Das soll keine Entschuldigung sein und die Jugend war nun einmal begeistert.

    Aber "Sie" kamen schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

    schwieriges Thema

    Gruß Ralph

    Hallo Wirbelwind,

    Geheimobjekt Jakob: bei Wiki ein Bunkerbau bei Berbersdorf (Sa). nicht ausgeführt.

    Da gab es früher auf der A4 die "Behelfsausfahrt Berbersdorf", sicher noch aus der Bauphase (der A4).

    Aber ich denke dort ist nicht viel passiert.

    Wenn doch, dann trage ich sie in die Liste ein.

    Mal abwarten was noch kommt.

    Frohe Ostern

    Gruß Ralph

    Hallo Wirbelwind,

    ich freue mich, das du mir zur Seite stehst.

    Da Gerd jetzt für die 11.Fla.Div. gefunden hat:

    Am 17. Januar 1945 wurde befohlen, alle nur irgendwie beweglich zu machenden Geschütze in Panzerabwehrstellungen einzusetzen.

    Sollte man davon ausgehen, das jedes Geschütz richten konnte, wie auch immer.


    So jetzt zum RPG (Richtpeilgerät), (vielleicht hieß es auch anders), das ist so ein Dingens, das konnte man auf die Kanone schrauben um damit einen Schornstein oder Kirchturm anzuvisieren.

    Wenn die B-Stelle ca.15 km vorne (Gefechtsfeld) ein Ziel erkannte meldete sie das an den Batteriestab.

    Dieser berechnete die Ladung der Kartusche und den Winkel für jede Kanone.

    Dann lief der Melder (K3) vom Stab zum Geschütz und der (K1) drehte am RPG? (nicht rückstoßfreies Panzergeschoß)

    die erhaltenen Koordinaten +/- ein. Dann begann das einschießen.

    Wenn nach dem ersten Schuß "Kanone 3" die B-Stelle noch lebte hatten wir uns nicht verrechnet.

    Nach dem ersten Feuerschlag gab es keine B-Stelle mehr.

    Gruß Ralph

    Hallo Wirbelwind,

    wer so einen Namen trägt sollte doch ein Flak Profi sein.

    Das gehört jetzt alles nicht zu diesem Thema aber ich will schlauer werden.

    Ich habe keine Ahnung von Flak. (das ist klar)

    Ich habe hier in diesem Thema zum ersten mal vom Rohrvisieren gehört.

    Da dachte ich, irgend etwas ist an mir vorbeigegangen.

    Wir (Ari) hatten eine riesige Richtoptik für direkt. (das RPG ging wohl nicht?)

    Hatten die Batterie Geschütze "früher" Kimme und Korn für den Notfall? keine Ahnung.

    Zum 2.Problem

    Was macht die schwere Flak bei massiven Tieffliegerangriffen?

    Da sich die Fahrzeuge Wehrmacht bei Kriegsende tagsüber in den Wäldern versteckten,

    hatten die russischen Schlachtflieger Zeit (außer an Großkampftagen)

    Artilleriestellungen und ähnliches zu stören.

    Was machte die schwere Flakbesatzung da?

    Blieb sie im Bunker oder Erdloch?

    Oder Schoß sie Steilfeuer?

    Ich brauche Hilfe.

    Gruß Ralph

    Hallo Wolfgang,

    ich möchte noch aus meiner Sicht ergänzen.

    Die Arbeitsbelastung der deutschen Bevölkerung während des Krieges war sehr hoch.

    10-12 Std. in der Rüstung und danach noch Landwirtschaft.

    Zu dem hatten viele Familien noch Söhne und Männer an der Front.

    Es gab nur Siegen oder untergehen.

    Da von der Propaganda Jude als Volksfeind proklamiert wurde, gab es kein schlechtes Gewissen. (solange der Krieg gut lief)

    Zu Amon Göth :

    Der Holocaust war von oberster Stelle (Wannseekonferenz) abgesegnet.

    Sadistische Schweinehunde hatten einen Rechtsfreien Raum um übereifrig Verbrechen zu begehen die von Oben gefordert wurden.

    Aber die Masse der Täter stand unter Befehlsnotstand auch gegen ihr Gewissen.

    Da die Nationalsozialisten das umsetzen der Beschlüsse von der OHL forderten.

    Der größte Teil der deutsche Gesellschaft war humanistisch gebildet. Aber ohnmächtig.

    Gruß Ralph

    P.S. Handlungsfähig war nur die obere Bildungsschicht und der Adel.

    Hallo Forum,

    wenn man dieses brisante Thema aus heutiger Sicht aufarbeiten möchte,

    sollte man die Lebensbedingungen der Leute damals einbeziehen.

    Ende der Zwanziger herrschte Weltwirtschaftskriese

    Ich weiß das ein armer Tagelöhner im Norden, 1930 sich von Buchweizen ernährte und auch hungerte. trotz Arbeit.

    Hunger war bis Mitte der 30ger Jahre noch ein Problem.

    Ende der Zwanziger kamen auf der Flucht vor Stalins Säuberungen, Millionen Ost-Juden nach Deutschland.

    Die auf Ausreise nach USA hofften und so im Straßenbild auftauchten.

    Deren sonderbarer Anblick verunsicherte die Leute.

    Da hatte die NS Propaganda, eingehakt und nach der Machtübernahme die rechtliche Gewalt.

    Die Leute damals hatten keine Medien, die sagten was sie hätten tun können.

    Hunger macht Böse! Erst kommt das fressen dann die Moral. (Brecht)

    Ich wüsste nicht was ich gemacht hätte , ich möchte kein Urteil fällen. Die Zeiten waren Härter.

    Mir tun die Opfer der dieses Unrechts in den Vernichtungslagern während des Krieges sehr Leid.

    Aber man darf nicht vergessen, dass auch Millionen ziviler Menschen aller Nationen Gewalt und Tod

    und Vertreibung erleiden mussten.

    Gruß Ralph