Posts by Bludau Ostpreußen

    Hallo Leute,

    gut, Zielfernrohr ist nicht sehr interessant!

    Aber dann möchte ich bei den Granaten nachhaken.

    Ich habe immer gedacht, zu Kriegsende wurden Hohlladungsgranaten,

    zur Panzerbekämpfung eingesetzt was wahrscheinlich falsch ist.

    bei Karat im vorherigem Thema ist zu lesen:

    24. Februar 2011

    #21

    Hallo

    Die Panzergranatpatronen für die 8,8cm Flak und die jeweils entsprechende Kwk unterschieden sich in einen aber grundsätzlich:die Flak hatte einen Schlagbolzen zur Zündung des Schlagzünders C/12,die Panzer feuerten mit elektrischer Zündung Elektrozünder C/22.

    mfg Karat


    Falls natürlich (bei Kriegsende) ein gehärteter Sprengkopf die Panzerung durchbrechen musste,

    halte ich den Einsatz von Flak 8,8 zur Panzerbekämpfung für ein Selbstmordkommando. (nur subjektive Meinung)

    Aber vielleicht gibt es doch eine Übersicht über 8,8 Panzergranaten.

    Gruß Ralph


    Hallo Leute,

    Dank "Aders" ist das Thema ja ein Selbstläufer.

    Zum Thema Durchschlagskraft gegen T34, JS2 und SU, denke ich

    dass doch die Granate entscheidend ist. (8,8 knackt alles "Tiger")

    Entscheidend ist natürlich auch der Winkel und der "Treffpunkt".

    Aber jetzt zum eigentlichen Thema.

    Ich kann mir als Laie immer noch nicht vorstellen wo das Zielfernrohr an der 8,8

    angebracht wurde.? Gab es da eine Schiene? Wie wurde es Eingeschossen,

    vom Werk her? Eine Schildöffnung braucht es nicht, da kein Schild vorhanden.

    Gibt es denn nicht ein Lehrbuch oder Lehrfilm.

    Oder eine gute Graphik um das für alle verständlich zu machen.

    Ich bin zufrieden Gruß Ralph

    Hallo Rote- Kapelle und alle anderen Interessierten,


    wie unschwer zu erkennen ist habe ich den Umfang dieses Themas unterschätzt.

    Das mit den Ölvorkommen im Wiener Becken war mir nicht bekannt.

    Danke für den Hinweis. Ich werde die Raffinerien in "meiner Tabelle" aufnehmen,

    da sie gleichwertig wichtig für die Treibstoffversorgung des Reiches waren.

    Die Zuordnung von Flakbatterien wird "hier" immer "sehr" lückenhaft sein, dass ist mir bewusst.

    Trotzdem bitte ich Euch, bekannte einzustellen. Wenn sich das Thema totgelaufen hat werde ich

    alles noch einmal zusammenfassen.

    Danke Gruß Ralph

    Hallo Rote Kapelle,

    ich wollte mich eigentlich auf das letzte Kriegsjahr konzentrieren.

    Und deshalb die Raffinerien ausblenden.

    Die Norddeutschen liefen, Dank eigener Ölpumpen weiter.

    Deshalb muss ich die berücksichtigen.

    Aber die österreichischen bekamen das Öl aus Rumänien oder der Ukraine.

    Ich will nur Raffinerien nur nach Aug.1944. (Rumänische Kriegserklärung)

    Der link ist mir zu füllig. Da ist viel Vorkriegszeug dabei.

    Aber mal in Ruhe schauen.

    Gruß Ralph


    P.S Was ist eigentlich "Fischer Tropsch Synthesis" Danke

    Hallo Aders und Rote Kapelle,

    das Thema Erdzieloptiken habe ich neu aufgemacht.

    "8.8 cm Flak bereit für den Erdkampf"

    bitte dort behandeln.

    Flakzielfernrohr 20 ist für mich natürlich der Durchbruch.

    Bitte um mehr Einzelheiten und evt. Fotos.

    Gruß Ralph

    Hallo Leute,

    konkret geht es darum, waren alle 8.8cm Flak für Direktschuss geeignet?

    die Hinweise von Eumex sind erst einmal sehr hilfreich.

    besonders die Übersicht von Papa.


    Papa                              24. Februar 2011


    Anbei mal eine Übersicht:


    G 11 = 8,8cm Flak 18

    G 12 = 8,8cm Flak 36

    G 13 = 8,8cm Flak 37

    G 14 = 8,8cm Kwk 36

    G 15 = 8,8cm Kwk 43 (L/71)

    G 16 = 8,8cm Panzerjägerkanone 43/1 (L/71)

    G 17 = 8,8cm Panzerjägerkanone 43/2 (L/71)

    G 18 = 8,8cm Panzerjägerkanone 43/3 (L/71)

    G 19 = 8,8cm Panzerjägerkanone 43/41 (L/71)

    G 20 = 8,8cm Flak 41

    Also Kampfwagenkanonen und Panzerjägerkanonen lassen wir als selbstverständlich weg.

    Bleiben G11-13 (Afrika, ö.ä.) und G20 (Rückzug und Endkampf), sollte man vielleicht getrennt behandeln.

    Indirektes Erd-Feuer, konnten alle (8,8) da Richtpeilgerät (Richtkreis) vorhanden.

    Aus meiner Vergangenheit bei den Haubitzen weis ich das Richtoptiken riesig sind (und wir konnten nur auf 900m richten?).

    Deshalb wurde sie fast nie ausgepackt.

    Wenn man mit einer Flak auf 2000 m ,einen Panzer knacken kann, dann muss es doch auch ein Foto von so einer Optik geben.

    Oder vielleicht liege ich auch falsch.

    Gruß Ralph




    Hallo Karl,

    da im letzten Kriegsjahr vermutlich monatlich Batterien zugestellt oder abgezogen wurden,

    halte ich es für schwierig die enorme Masse an Flak in einer Tabelle zu erfassen.

    Dieses müsste man dann wieder Quartalsweise gliedern. usw.

    Ich bin mir auch sicher, dass noch nicht alle Hydrierwerke erfasst sind.

    Also wenn du Material hast stell es ein, wenn genug da ist versuche ich mal zusammenzufassen.

    Gruß Ralph

    Hallo liebe Leserschaft,

    Dank Gebhards Ausführungen, ist die Anzahl der Hydrierwerke etwas angewachsen .

    Das hat Auswirkungen auf die Tabelle (neue Reihenfolge).

    Auf weiteres aufführen von Batterien möchte ich hier verzichten.

    Da es sonst unübersichtlich wird. (falls noch Flakbatterien bekannt sind bitte Schreiben)


    Hydrierwerke 1944/45 (Großdeutscher Raum)

    1. Leuna Bitterfeld (Merseburg) -Braunkohle (HG Werke, IG Farben)

    2. Oppau, Ludwigshafen – HG, IG Farben

    3. Böhlen (BRABAG) - Braunkohle

    4. Magdeburg, Rothensee (BRABAG) - Braunkohle

    5. Gelsenkirchen, Scholven - (Hibernia AG) – Steinkohle

    6. Gelsenkirchen, Horst (Gelsenberg, Benzin AG) – Steinkohle

    7. Bottrop-Welheim - Pech, Kokerei-Teer

    8. Zeitz, Tröglitz (BRABAG) -Braunkohle

    9. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG, Mitteldeutsche Treibstoff und Ölwerke AG) - Teer

    10. Pölitz, Stettin (HG, IG Farben) - Steinkohle/ Teer

    7.616 mit 8,8 Geschützen rechte Oderseite. Es gab sogar eine 12,8 Flakbatterie.

    11. Wesseling, (bei Köln) (Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG) – Braunkohle

    12. Ruhland / Schwarzheide (BRABAG) – Braunkohle

    13. Blechhammer, Heydebreck - Steinkohle

    14. Brüx (HG, IG Farben) – Braunkohle

    15. Moosbierbaum, Niederösterreich (HG, IG Farben)

    16. Auschwitz – Monowitz (HG, IG Farben)

    17. Hirschfelde, Zittau (nennenswerte Produktion nicht belegt)

    Deutsche Raffinerien:

    18. Hemmingstedt, Heide Erdöl (Deutsche Erdölwerke AG)

    19. Misburg, Hannover Erdöl (Deurag-Nerag)


    Danke für Euer Interesse

    Gruß Ralph

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte wieder einmal etwas zum Allgemeinwissen beitragen.

    Deshalb meine Frage.

    Durch meinen Beitrag über Flak und Hydrierwerke,

    stellte sich "mir" die Frage wie konnte eine durch Leitstelle gerichtete Flakkanone,

    zur Erdkampfwaffe werden?

    Grob gesagt, hat die 8.8 über Kimme und Korn gerichtet?

    Oder gab es schon für alle Geschütze eine Richtoptik?

    Ich weiß gar nichts.

    Gruß Ralph

    Hallo Gemeinde,

    ich habe, mit etwas Abstand, die Erkenntnis gewonnen,

    dass die enorme Anzahl der Flakbatterien hier im Forum

    nicht zu bestimmen ist.

    Forumsmitglied "Atlantis" hat für 1944 eine Zahl von 15 Hydrierwerken erwähnt.

    Ich möchte noch einmal die 14 offiziellen auflisten,

    um das Thema zu beenden.

    Nr. 15 wird dann wohl Hirschfelde sein.


    1. Leuna Bitterfeld -Braunkohle (HG Werke, IG Farben)

    2. Ruhland / Schwarzheide (BRABAG) - Braunkohle

    3. Böhlen (BRABAG) - Braunkohle

    4. Magdeburg, Rothensee (BRABAG) - Braunkohle

    5. Gelsenkirchen Scholven - (Hibernia AG) - Steinkohle

    6. Bottrop-Welheim - Pech, Kokerei-Teer

    7. Gelsenburg (berg?) - Steinkohle

    8. Zeitz (BRABAG) -Braunkohle

    9. Lützkendorf Kassel - Teer

    10. Stettin Pölitz (HG, IG Farben) - Steinkohle/ Teer

    7.616 mit 8,8 Geschützen rechte Oderseite.Es gab sogar eine 12,8 Flakbatterie.

    11. Wesseling (Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG) - Braunkohle

    12. Brüx (HG, IG Farben) - Braunkohle

    13. Blechhammer - Steinkohle / Schutz: 3.Bt Fl.-Abt.625 aus Bielefeld

    14. Auschwitz - Monowitz


    Danke für die Mitarbeit

    Gruß Ralph

    Hallo Leute,

    auf der Suche nach Geheimobjekt "Jakob" ist der Buchtitel:

    Unterirdische Geheimprojekte

    Markus Gleichmann / Ronny Dörfer gefallen.

    Ich denke dieses Buch bezieht sich auf Thüringen.

    Oder gibt es dort auch sachdienliche Hinweise auf Projekte in Sachsen.

    Bitte um Info von Buchbesitzern.

    Auch um leichte Flüssigkeiten aus Rohöl oder Festbrennstoffen zu destillieren,

    benötigt man sehr hohe Behälter ca.40-50m.

    Schon deshalb habe ich Zweifel. Jakob (unterirdisch) Hydrierwerk

    Gruß Ralph

    Hallo Onkel Horst,

    ich kann mich doch nicht raushalten.

    Dein Argument, darf natürlich nicht vergessen werden.

    Aber die bolschewistische Submarine und alliierte Bomber nahmen Flüchtlingstransporte regelmäßig

    ins Visier, damals galt ein Menschenleben wenig.

    Die Versenkung der Goya und der Gustloff forderten ein vielfaches an Opfern.

    Bitte betrachtet alles nicht nur mit den Augen von heute.

    Die Täter von damals kamen oftmals aus ärmsten Gesellschaftsschichten. (ungebildet, lumpig und ausgegrenzt)

    Die SS war die einzige Aufstiegschance um dem Elend zu entgehen.

    Natürlich war die SS Führungsschicht gebildet,

    aber diese Köpfe rollen nicht so schnell, nur die Kleinen werden gehängt.

    Gruß Ralph

    Hallo Viktor,

    ich möchte nur aus meiner Sicht (der Sicht meiner Eltern) sagen.

    Das der Holocaust in den unteren Bevölkerungsschichten kein Thema mehr war.

    Es gab zum Kriegsende nur Siegen oder Untergehen.

    Die Bevölkerung im Osten rechnete nur mit einem überleben als russische Sklaven auf den Feldern.

    Meine Mutter hatte schon Angst von einem (Bolschewisten mit Messer) auf den Propagandaplakaten.

    Die hätten alles für den Sieg gemacht.

    Gruß Ralph

    Hallo Viktor,

    Holocaustleugner?

    Ich glaub ich bin hier im falschen Film?

    ich habe versucht, das Thema aus der Sicht "vor" 1945 zu betrachten.

    Alles andere interessiert mich hier nicht.

    Wenn ich hart formuliert habe, dann nur um das Thema zu relativieren, das es nicht in Betroffenheit versinkt.

    Meine Mutter Jahrgang 33, Schlesien .

    Mein Vater Vollwaise aus Königsberg.

    Die haben nie einen Juden gesehen und wussten wenig vom Holocaust (vielleicht Konzertlager o.ä.)

    Ich kann mich nur auf diese "Persönlichen Quellen" beziehen.

    Sarkastisch betrachtet zählte für Sie: Genieße den Krieg, denn der Frieden wird schrecklich sein.

    Sie waren Kinder (meine Eltern): Und so war es dann auch. (die ersten 3 Jahre)

    Ich wollte nur relativieren.

    Das man jetzt in die Menschen von damals etwas hineininterpretieren möchte,

    verstehe ich nicht.

    Na ja vielleicht kannst du ja noch etwas ausschlachten.

    Gruß Ralph