Posts by Wanda19051927

    Hallo miteinander!
    Hier nun die angemeldeten Fotos von meinem Großvater.
    Vielleicht hilft es ja auf der Suche nach der Einheit meines Großvaters.
    Ich hoffe es klappt jetzt.


    Servus und Gruß
    Erwin

    Hallo, alle miteinander!!


    Ich komme mit meinen Recherchen zur Einheit meines Großvaters. der i.d. Zeit von 20.07.1944 bis Anfang Mai 1945 in Kostajnica dort als Kompanieführer gedient hat, nicht richtig voran. Deswegen versuche ich es hier noch mal .


    Vielleicht weiß jemand etwas über meinen Großvater von seinen eigenen Angehörigen die auch im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet gedient haben. Mein Opa war in diesem Bereich als Kompanieführer tätig. In seinen Erzählungen und in seinem Kriegstagebuch hat er von den Kämpfen mit den jugoslawischen Partisanen erzählt bzw. erwähnt.Natürlich auch von unvorstellbaren Grausamkeiten. Ähnlich so wie sie im Balkankrieg von 1991 bis 1995 passiert sind. U.a. die Verstümmelung von Leichnamen "südlich des Nabels"!! Die Geschlechtsteile wurden dabei den Soldaten in den Mund gepfropft.


    Als Anlage habe ich die Geburtstagswünsche an meinen Großvater vom 01.März 1945 beigefügt.


    Vielleicht erinnert sich jemand an die Schilderungen von Angehörigen, die in den letzten Kriegswochen, auch dort unter meinem Opa gedient haben. Anscheinend warfen der Einheit meines Opa's auch Pferde angegliedert, Da in den Geburtstagswünschen davon die Rede ist. Außerdem meine ich gehört zu haben, dass mein Opa auch die militärische Bezeichnung Rittmeister geführt hat. Mein Opa war ein absoluter "Pferdenarr" und seit seiner Karriere bei der Lapo (= Landespolizei) Regensburg mit Pferden sehr geübt. Es existieren mehrere Bilder von 1942 und auch von 1943 zu Pferde.


    Danke an Euch für etwaige Infos. :)


    Servus und Gruß
    Erwin

    Hallo Diana!


    Mir ist noch was eingefallen.


    Mein Opa war ein großer "Pferde-Narr". Vor seiner Karriere bei der Justiz (AG Regensburg) war mein Opa bei der LaPo (Landespolizei) Regensburg, Diese war der Vorgänger der heutigen Polizei in Regensburg usw. Dort wurde neben normalem Sport auch die Reitausbildung gefördert. So ist mein Opa zu einem begeisterten Reiter geworden .Mein Opa war im Zuge des Hitler-Putsches 1923 auch in München als Lapo-Polizist.
    Meiner Erinnerung nach und auf Bildern ist mein Opa zumindest 1942 auf einem Pferd zu sehen. und so weit ich weiß auch auf großem Bild als Hauptmann "Rittmeister Brandl auf braunem Fuchswallach Racker"-


    Deswegen denke ich, könnte er auch Kompanieführer einer teilweisen berittenen Einheit gewesen sein. Siehe auch in Bezug auf die Glückwünsche seiner Untergebenen.


    Schöne Grüße
    Erwin

    Hallo, alle miteinander!!


    Vielleicht weiß jemand von seinen Angehörigen die auch im kroatisch-bosnischen Grenzgebiet gedient haben.
    Mein Opa war in diesem Bereich als Kompanieführer tätig. In seinen Erzählungen und in seinem Kriegstagebuch hat er von den Kämpfen mit den jugoslawischen Partisanen erzählt bzw. erwähnt.
    Natürlich auch von unvorstellbaren Grausamkeiten. Ähnlich so wie sie im Balkankrieg von 1991 bis 1995 passiert sind. U.a. die Verstümmelung von Leichnamen "südlich des Nabels"!!


    Als Anlage habe ich die Geburtstagswünsche an meinen Großvater vom 01.März 1945.


    Vielleicht erinnert sich jemand an die Schilderungen von Angehörigen, die in den letzten Kriegswochen, auch dort unter meinem Opa gedient haben.
    Anscheinend warfen der Einheit meines Opa's auch Pferde angegliedert, Da in den Geburtstagswünschen davon die Rede ist. Außerdem meine ich gehört zu haben, dass mein Opa auch die militärische Bezeichnung Rittmeister geführt hat.


    Danke an Euch für etwaige Infos.



    Servus und Gruß
    Erwin

    [Blocked Image: https://mail.yahoo.com/d/searc…=1&listContentType=IMAGES][Blocked Image: https://mail.yahoo.com/d/searc…=1&listContentType=IMAGES]Hallo Diana!


    Die FPN 16705 tauchte im Zusammenhang mit einer Nachricht von "mika 1606" auf:


    Auszug
    " 27591
    (Mobilmachung-1.1.1940) 2. Batterie Artillerie-Regiment 109,(15.2.1942-30.7.1942) 5. Batterie Artillerie-Regiment Großdeutschland. (15.2.1942-30.7.1942) gestrichen, wurde Fp.Nr. 16705 C,(31.7.1942-9.2.1943) Stab I u. 1.-4. Kompanie Festungs- Infanterie-Regiment 851,(10.11.1944-Kriegsende) 2.12.1944 gestrichen"


    Was mich besonders interessiert ist, in welcher Einheit mein Opa von 20.07.1944 bis zu seiner Verwundung am 29.04./30.04.1945 gedient hat. Er war wohl mit seiner Kompanie in Kostajnica, jetzt: Hrvatska Kostajnica/Kroatien), in der Nähe von Sisak/Kroatien eingesetzt. Auf den Bildern der Geburtstagsglückwünsche für meinen Opa ist von"die Angehörigen der 2. Komp. Balkan den 1.März 1945", "vom Tross der 2. Kompanie Stall + Küche Balkan den 1. März 1945" und "vom Tross der 2. Kompanie Ita-Bewachung Balkan den 1. März 1945" die Rede. Frage: wie kann ich meine Bilder hier einstellen??


    Ist es möglich daraus abzuleiten, bei welcher Einheit/welchem Truppenteil mein Opa der Kompnie-Chef war.


    Danke für InfoI.


    Gruß
    Erwin

    Hallo Diana!


    Habe nun die unterlagern meines Großvaters gesichtet und folgendes, die Feldpostnummern betreffend, herausgefunden:


    F.P.-Nr. 27591 A auf "Schreiben des WBK Regensburg IIa vom 20.01.1943 wegen .....Beförderung vom Oberleutnant d. Res. zum Hauptmann d. Res."
    F.P.-Nr. 27591 D auf "Schreiben/Nachricht meines Opa's an das WBK IIa in Regensburg vom 05.02.1943", hierin ist auch die Rede von ".......mir von meinem Regiment 851 (F.P.Nr. 24430-A)
    mit Regiments-Tagesbefehl Nr. ...............vom 28.01.1943 ...............zum Hauptmann..........."
    F.P.-Nr. 27591 D auf "Sonderausweis D vom 27.05.1943"


    Für fast alle Dienstzeiten weiß ich die Einheiten in denen mein Großvater gedient hat.
    Nur nicht für den Zeitraum vom 22.04.1944 bis 17.07.1944 (angeblich in Mühlheim/Ruhr, Köln-Mühlheim und Münster). Und ebenso nicht für den Zeitraum vom 17.07.1944 bis 20.07.1944 (Fahrt von Münster-Wien-Agram-Kostajnica/kroatisch-bosnisches Grenzgebiet) und bis zu seiner Verwundung am Kriegsende am 29.04/30.04.1945. Anschließend über Kostajnica-Sisak-Agram-Graz-Klagenfurt-Spitall ins Lazarett. Danach Kriegsgefangenschaft mit darauffolgendem Internierungslager in Hammelburg.


    Aus diesen Zeiträumen habe ich leider keine Feldpostnummern gefunden.


    Vielleicht lässt sich noch etwas Klarheit schaffen.


    Geruß
    Erwin

    Hallo und servus miteinander!


    Bin gerade beim durchforsten von alten Unterlagen meines Opa's. Dabei bin ich auf die Verwendung von drei verschiedenen Feldpostnummern gestoßen. Nämlich auf die Nrn. 27591, 16705 und 24430.


    Für fast alle Dienstzeiten weiß ich die Einheiten in denen mein Großvater gedient hat. Nur nicht für den Zeiträume vom 22.04.1944 bis 17.07.1944 (angeblich in Mühlheim/Ruhr, Köln-Mühlheim und Münster). Und vom 17.07.1944 bis zu seiner Verwundung am Kriegsende am 29.04/30.04.1945 (Fahrt von Münster-Wien-Agram-Kostajnica/kroatisch-bosnisches Grenzgebiet). Anschließend über Kostajnica-Sisak-Agram-Graz-Klagenfurt-Spitall ins Lazarett. Danach Kriegsgefangenschaft mit darauffolgendem Internierungslager in Hammelburg.


    Vielleicht kann mir jemand auf der Suche nach den jeweiligen Einheitenin den genannten Zeiträumen behilflich sein. Eine WASt- Anfrage habe ich schon in die Wege geleitet.


    Vielen Dank im Voraus.



    Gruß
    Erwin

    Hallo miteinander!


    @ Lockenheld Es könnte evtl. sein . dass mein Opa beim Feldersatz-Bataillon 373/2. Kompanie des I.D. 373 in Hrvatska Kostajnica (damals Kostajnica) als Kompanieführer war.


    Habe im" Lexikon der Wehrmacht" nachgelesen und eben jene Sequenz "Feldersatz-Bataillon 373 Aufgestellt im Sommer 1943 mit 5 Kompanien für die 373. Infanterie-Division" gefunden.
    Weiß jemand etwas über dieses Feldersatz-Bataillon 373, insbesondere die 2. Kompanie??


    Gruß
    Erwin

    Hallo Marcus!


    Denke auch das er der Heeresgruppe E angehört hat. Die vorherigen Einheiten habe ich alle, da ich sein Kriegstagebuch gelesen habe.


    Bin gerade in der Arbeit. Somit kann ich die bestehenden Unterlagen nicht anschauen. Muss noch mal nachschauen.


    Der Geburtstagsgruß - 3-fach - war handgeschrieben und handgezeichnet auf pergamentähnlichem Papier. Feldpost-Nr. war da nicht drauf, da es sich eigentlich um eine Geburtstagsschrift handelte. Ziemlich künstlerisch gestaltet. Das hat meinem Opa garantiert gefallen, da er selbst in späteren Jahren ein Klein-Künstler war ( Dachauer Bauern, Madonnen, Kruzifixe. Moriskentänzer, alles aus Holz geschnitzt).


    Wegen dem Ort: es handelt sich um den heutigen Ort "Hrvatska Kostajnica".


    Danke für die Info wegen WASt-Auskunft. Die werde ich jetzt beantragen.


    Wenn ich die Daten habe melde ich mich noch mal.


    Gruß
    Erwin

    Hallo miteinander!


    Hätte gern gewusst bei welcher Einheit/Infanterie Division mein Opa in der Zeit von ca, 25.07.1944 bis zu seiner Verwundung am 29./30.04.1945 bei Grabostani (Partisanenangriff), in der Nähe von Kostajnica, gedient hat!


    Aus einem Geburtstagsgruß seiner Einheit , Auszug: " Zum 45. Geburtstag .....wünschen wir unserem Kompanieführer Hauptmann .......alles Gute. Balkan Küche + Tross 2. Kompanie". weiß ich das er dort war.


    Bis eben 29./30.04.1945 und Anfang Mai 1945 über Kostajnica-Sisak-Agram- Klagenfurt-Villach- nach Spittal ins Miltärkrankenhaus verbracht. Dort in engelische Kriegsgefangenschaft geraten.


    Servus und danke für Infos.


    Erwin

    Hallo Wilhelm!


    Ja sehr tragisch für meine Familie. Mein Vater hat natürlich die Amis bis zu seinem Lebensende gehasst. Von ihm konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob sich mein Onkel (Offz.-Anwärter, Fähnrich od. Oberfähnrich) in einer "normalen" Einheit war oder nicht. Denn mein Onkel war 18 J. ,1,87 m groß und in Dresden auf der Kriegsschule. Welche weiß ich nicht. Auch die Einheit nicht. Nur das er in der Kampfgruppe Knopp, Dresden gedient hat. Tja, aber nach dem Krieg hat mein Vater in Regensburg auch bei den Ami's gearbeitet. Frei nach Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!


    Für mich ist in erster Linie wichtig, ob er - mein Onkel - für die Waffen SS tätig war oder nicht. Aber dich denke, wenn ich die Beiträge der User "Wirbelwind" und
    "Paul Spohn" betrachte, eher nicht. Denke es entsprang der Willkür der US-Truppen vor Ort in Regensburg. und weil er gegen die Russen in Dresden kämpfte.


    Deswegen heiße ich ja auch Erwin und nicht Thomas oder Michael oder Franz.


    Viele Grüße


    Erwin

    Hallo Wilhelm!


    Danke dir zunächst für deine umfangreichen Informationen.


    Das Kalkwerk Büchl heißt heute Walhalla Kalk GmbH und liegt im Regensburger Stadtteil Reinhausen. Onkel Erwin wurde am 20.051945 von den Amerikanern zwischen Regensdorf und Regensburg (9 km entfernt) aufgegriffen, wahrscheinlich durch Verrat - laut Meinung meines Opa's. Ein provisorisches Gefangenenlager der Amis.
    Nachdem meine Oma und mein Vater ihn dort besucht hatten und ihnen erklärt wurde, dass Erwin bald entlassen wird gingen sie wieder heim. In der Nacht von 25.05./26.05.1945 erfolgt der Abtransport.


    Nun zu deiner Frage des Transportweges: von Kalkwerk Büchl Regensburg mit LKW nach Passau, Budweis dort 26.05.1945 Übergabe an die Russen, 31.05. lager Döllersheim,13.06.1945 Abfahrt Göpfritz-Döllersheim - Wien - Budapest - an Konstanza am 01.07.1945, am 09./oder 10.071945 Überfahrt nach Suchumi und Ankunft am 12.07.1945 - weiter mit LKW zum KGL Suchumi - tod meines Onkels am 13.07.1945 an Lungenentzündung, Typhus und Ruhr. Am 18.05.1945 ist er 18 Jahre alt geworden ..........


    Es ergaben sich auch bei den Recherchen meines Opa's leicht abweichende Ergebnisse bei den Daten, da diese auch mit einer Verzögerung von 5 Jahren eintrafen. Bedingt durch die Kriegsgefangenschaft der Heimkehrer.


    Ebenso noch viel erfolg bei deinen Recherche.



    Viele Grüße
    Erwin

    @ paul Spohn und @ wirbelwind:


    Danke zunächst für eure Infos.


    Nach den Angaben eines Kameraden meines Onkels haben sie kurz vor Mitternacht des 10.05.1945 die Meldung erhalten, das Deutschland kapituliert habe.Nachdem sich die meisten Ausbilder (Offiziere) schon verdrückt hatten. Mit der Maßgabe sich durch die feindlichen Truppen (Russen) durch zuschlagen, was sie auch am nächsten Morgen den 11.05.1945 taten. Und zwar nach Chemnitz, weil dort die Amis sein sollten. Die bayerischen Flüchtenden, haben sich entschlossen, an den amerikanischen Linien vorbei zu schleichen. Und dies auch geschafft.Kurz nach der bayerisch-sächsischen Grenze hat der besagte Kamerad diese Gruppe verlassen, da er nach Coburg wollte. Dieser ist auch von den Amis frei gelassen worden. Ironie des Schicksals: Mein Vater war beim BGS und hat eine Coburgerin kennengelernt. Meine Mutter. Deshalb bin ich auch ein Coburger geworden. D.h.: Dort geboren.
    Die Amerikaner haben ihn, meinen Onkel Erwin, kurz vor Regensburg geschnappt und dann ausgeliefert. Obwohl er dachte, laut. der letzten Mitteilung an meine Oma, das er freikäme. Ich habe diesen Zettel erst gestern wieder angeschaut. Welche Tragik!!!


    Mein Opa war Kompanieführer im kroatisch-bosnischen Grenzbereich. Etwa zur selben Zeit wie mein Onkel, wurde mein Opa durch einen Granatsplitter (Partisanenangriff) am Schienbein getroffen und Gottseidank nach Österreich ins Spital eingeliefert. Er wurde zwar interniert, aber nicht wie mein Onkel ausgeliefert.


    Ich weiß nur, wenn ich an meinen verstorbenen Vater denke, dass er die Amis bis zu seinem Lebensende gehasst hat.


    Gruß Erwin

    Hallo Jan!
    Danke dir für die Info. Könnte sein das er diesem Regiment angehört hat. Laut eines Briefes eines Kameraden meines Onkels waren Sie bei der "Kriegsschule" in Dresden. Leider kann ich keinen mehr befragen, da alle schon verstorben sind. Er ist am 11.05.1945 zusammen mit mehreren Kameraden aus Dresden in die Heimat abmarschiert.
    Die Sache für mich ist die:


    Mein Onkel, Fähnrich od. Oberfähnrich der deutschen Wehrmacht, wurde kurz vor Erreichen des Heimatortes (Regensburg) am 20.05.1945 gefangen genommen durch die Amerikaner und im Gefangenenlager beim.Kalkwerk Büchl, Regensburg, verbracht. Warum wird dieser in der Nacht vom 25./26.051945 von den Amerikanern an die Russen ausgeliefert? Über mehrere Stationen gelangt er nach Konstanza(Rumänien). Erkrankt dort an Ruhr und Typhus und stirbt kurz nach der Überfahrt nach Erreichen des KGL Sochumi (ca. 60 km vom Ort Sochumi ,Nordkaukasus, enfernt).
    Warum, wird ein Soldat der deutschen Wehrmacht. von den Amerikaners an die Russen ausgeliefert?? Oder war er bei der Waffen SS??
    Der Kamerad mit dem er von Dresden in Richtung Heimat marschiert, dieser wollte nach Coburg, kommt nach kurzer Gefangennahme am 23.05.1945 Frei.


    Also irgendwas stimmt hier nicht. Oder wollten die Amerikaner ein Exempel statuieren?? Weil er Offz-Anwärterr war??


    Lauter Fragen.


    Gruß erwin