Posts by stefan75

    Hallo zusammen,


    ich möchte diesen Beitrag mal wieder nach vorne holen.

    Wäre super, wenn hier einer der Experten noch ergänzende Informationen zu diesem Verband einstellen würde.


    Schönen Abend!

    Stefan

    Hallo Johann Heinrich,


    DANKESCHÖN für deinen Filmtipp.


    Ich habe die Osterfeiertage genutzt und mich ein wenig durch die alten zeitgenössischen Schmöker gewälzt.

    Hinsichtlich der drei noch ungeklärten Schlachtorte bin ich aber immer noch nicht weiter gekommen, wird wohl auch ein Mysterium bleiben.


    Schönen Abend

    Stefan

    Hallo alle zusammen,


    prima, daß Ihr Euch so toll engagiert und immer neue Ideen bringt.


    Beim ersten Schmökern in den Büchern und auch auf den Landkarten konnte ich bisher noch keine Hinweise auf die die fraglichen Gefechtsteilnahmen des Soldaten Derr finden.


    Kann man denn anhand der bereits bekannten beiden Gefechte Rückschlüsse auf die Einheit ziehen, in der er gedient hat?


    Schönen Abend!

    Stefan

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die zeitgenössischen Kartenauszüge und Buchempfehlungen.


    Wenn ich mir allerdings diese ganzen afrikanischen Ortsnamen ansehe, glaube ich kaum, daß sich anhand einer Karte die fehlenden drei Schlachtorte identifizieren lassen.

    Vermutlich waren das dann auch Gefechte an kleinen Farmen/Niederlassungen, die nirgends groß in Erscheinung getreten sind.

    Aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee?


    Schönen Abend!

    Stefan

    Hallo zusammen,


    schon einmal Danke für Eure Hinweise!


    Nun konnten also schon die Orden/Ehrenzeichen und zwei der fünf Schlachtorte geklärt werden.

    Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee bei den anderen drei?


    Der Link bzgl. der Namibia-Karte fehlte leider.


    Nun zum Kriegswerdegang des Gesuchten, zusammengestellt anhand der Kriegsstammrolle:


    Name, Vorname: Derr, Andreas Michael

    Letzter Dienstgrad: Gefreiter

    Beförderung: Am 28.01.1906 zum überz. Gefreiten ernannt.

    geboren: 29.11.1882 in Stalldorf

    gestorben:

    Beruf: Postpackmeister in Schwabach (Austraße 2)

    Familienstand: verheiratet

    Aussehen: Größe: 1,73 m; Gestalt: schlank; Haarfarbe: dunkelblond; Bart: Schnurrbart

    Dienstverhältnisse:

    -          Frühere:

    Wehrdienst ab 25.10.1902 als Rekrut bei 3. Kompanie 5. Infanterie-Regiment „Großherzog Ernst Ludwig von Hessen“ (Bamberg).

    Am 04.01.1904 zu Kaiserl. Schutztruppen Südwestafrika.

    Am 31.12.1906 zur Reserve entlassen.

    -          Nach Eintritt der Mobilmachung:

    Am 25.01.1918 zum 1. Rekrutendepot, Ersatz-Bataillon, 7. Landwehr-Infanterie-Regiment (Nürnberg) eingerückt.

    Orden, Ehrenzeichen und sonstige Auszeichnungen:

    -          Pr. ME II (=Preußisches Militärehrenzeichen 2. Klasse)

    -          SWAD 1 (=Südwestafrika-Denkmünze)

    -          Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern

    -          Dienstauszeichnung 2. Klasse: Verleihungsdatum jeweils nicht genannt

    Mitgemachte Gefechte bzw. bemerkenswerte Leistungen:

    -          Feldzug gegen die Hereros u. Hottentotten: 1904/06, insbesondere

    Gefecht bei Okaharui: 05.04.1904

    Gefecht bei ??: 14.12.1905

    Gefecht bei Bysteck/Busteck: 05.01.1906

    Gefecht bei Ganis??: 22.04.1906

    Gefecht bei Garnimai??: 26.05.1906

    Verwundung/Erkrankung:

    -          Vom 30.01. – 06.05.1918 im Lazarett Schwabacherstraße, Fürth.

    Entlassung:

    Am 27.05.1918 zufolge stv. G. K. V. vom 18.05.1918 No. 153468 zur Verfügung des Bezirkskommandos Gunzenhausen entlassen u. bis 31.12.1918 zurückgestellt.

    Ich suche derzeit nach Soldaten aus folgenden Orten:

    Bütthard, Gaurettersheim, Höttingen, Oesfeld, Gützingen, Tiefenthal (alle PLZ 97244)

    Stalldorf (PLZ 97283)


    Wenn es noch also noch weitere "Kolonialkämpfer" gegeben haben sollte, würde ich mich über Hinweise freuen.


    Schöne Grüß

    Stefan


    Schriftgröße auf normal gesetzt, Diana

    Hallo zusammen,


    bei meiner Recherche der Kriegswerdegänge der Soldaten aus WK1 und 2 meiner Heimatgemeinde bin ich auf einen interessanten Eintrag in der Kriegsstammrolle gestoßen, siehe Anhang.

    Es handelt sich hierbei um eine Kriegsteilnahme im ehem. Deutsch-Südwestafrika.


    An Auszeichnungen erhielt er:

    - Pr M E II ??? Kennt jemand diese Abkürzung?

    - Südwestafrika-Denkmünze 1

    - Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern

    - Bayer. Dienstauszeichnung 2. Klasse


    1904/06 nahm er am Feldzug gegen die Hereros u. Hottentotten teil, insbesondere:


    05.04.1904: Gefecht bei Okalarui?

    14.12.1905: Gefecht bei Smoub?

    05.01.1906: Gefecht bei Bysteck?

    22.04.1906: Gefecht bei Ganis?

    26.05.1906: Gefecht bei Gamimai?


    Wie lauten die Gefechtsorte in Afrika korrekt?

    Meine Recherche hierzu blieb leider bislang erfolglos und mit diesem Kriegsschauplatz hatte ich bislang noch gar nichts zu schaffen.


    Vielen Dank im Voraus!


    Schönen Abend.

    Stefan

    Files

    • Derr.JPG

      (46.87 kB, downloaded 34 times, last: )

    Hallo Matthias,


    dann Dir schon mal ein herzliches Vergelt's Gott, wie wir in Franken zu sagen pflegen, für die zur Verfügung gestellten Unterlagen.

    Da wartet noch viel Arbeit, um hier halbwegs Licht ins Dunkle zu bringen.

    Schon kurios, dass es von diesem Verband hier im Forum quasi bislang keinerlei Informationen gibt.

    Aber das wird wohl für die meisten 1942 aufgestellten und in Stalingrad vernichteten TrT der Fall sein?


    Schöne Gruß

    Stefan

    Hallo zusammen,


    zur Reserve-Flak-Abteilung 542 habe ich hier auch noch etwas gefunden:


    HUMMEL, Karl-Heinz: Die deutsche Flakartillerie 1835 – 1945. Ihre Großverbände und Regimenter. Zweibrücken 2010:

    S. 282: Flak-Regiment 66:


    Für die ersten Monate seines Bestehens ist über den Einsatz des Regimentsstabes nichts bekannt. Im Frühjahr 1942 wurde er für einen Einsatz auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz vorgesehen und entsprechend personell und materiell dafür ausgerüstet. Ungeachtet dieser vorgesehenen Verwendung erfolgte aber im April seine Verlegung nach AUGSBURG, wo er am 24. April 1942 die Führung der mit diesem Tag wiederaufgestellten Flakguppe AUGSBURG übernahm.

    Die dortige Flakkräfte waren bis dahin vorübergehend nur als Flakuntergruppe eingestuft gewesen, die der Flakgruppe München unterstellt war.


    Die Flakgruppe gliederte sich in

    - Reserve-Flak-Abteilung 542

    - schwere Flak-Abteilung 136

    - leichte Flak-Abteilung 738.


    Schönen Abend.

    Stefan

    Hallo Matthias,


    welche NARA-Signatur gehört nun zu welchem Dokument? Kannst Du das BITTE noch präzisieren.


    Anbei die Lagekarte zum 19.11.1942 für eine bessere Übersicht.

    Die 376. ID befindet sich hier südostwärts Kremenskaja.

    Quelle: HAUPT, Werner: Die Schlachten der Heeresgruppe SÜD - Aus der Sicht der Divisionen. Darmstadt 1985, S 235.


    Schönen Abend.

    Stefan

    Hallo Matthias,


    ja, nachdem dieser Verband in Stalingrad vernichtet wurde, war meine Hoffnung, hier noch an Unterlagen/Informationen zu kommen, eher gering.


    Dann schon mal DANKE für deine Bemühungen.


    Komisch ist hier jedoch, daß die beiden Grenadierregimenter 672 u. 673 zwar am 21.11.1942 aufgelöst und Restteile dem GR 767 zugeschlagen wurden, sie aber dennoch in den Karten der folgenden Tage erscheinen?


    Wo hast Du die Unterlagen genau her? Stammen die auch aus diesen NARA-Rollen, welche Signatur?

    Oder wo findet man ansonsten die KTB des XI. AK bzw. der 6. Armee???


    So wie ich das sehe, wurde dieser Befehl/diese Absatzbewegung nicht mehr umgesetzt, nachdem Hitler am 22.11.1942 der 6. Armee befohlen hat, sich einzuigeln.

    Ist das so korrekt?


    Gruß Stefan

    Guten Abend,


    ich möchte diesen Beitrag mal wieder nach oben holen, vielleicht findet ja noch jemand was in seinen Unterlagen über diesen Verband?!

    Kann doch gar nicht sein, daß wir hier nicht weiterkommen :-)


    Gruß Stefan

    Guten Abend,


    ich möchte diesen Beitrag mal wieder nach oben holen, vielleicht findet ja noch jemand was in seinen Unterlagen über diesen Verband?!

    Kann doch gar nicht sein, daß wir hier nicht weiterkommen :-)


    Gruß Stefan

    Grüß Gott nach Niederbayern,


    da hat man dem Kommandeur wohl noch kurz vor der Kapitulation/Vernichtung des Verbandes das Ritterkreuz an das Revers geheftet.

    Ich gehe davon aus, er hat die Heimat auch nicht wieder gesehen.


    Dann bin ich mal gespannt, ob es noch weitere Informationen zur Regimentsgeschichte gibt.


    Schönen Abend allerseits.

    Stefan

    Hallo zusammen,


    ich recherchiere derzeit die militärischen Werdegänge der Soldaten meiner Heimatgemeinde und bin mal wieder auf einen Verband - das Grenadier-Regiment 767 - gestoßen, über den nicht allzu viel zu finden ist.


    Kriegssterbefallanzeige:

    Eugen Kreusser, Grenadier der Dienststelle der Feldpostnummer 08392 B, verschollen seit 12.1942 bei Stalingrad, für tot erklärt., gest. 31.12.1945.

    Demnach war Eugen Angehöriger der 1. Kompanie/Gren.Rgt 767.

    In der Vermißtenbildliste ist er zu finden.


    Historie des Infanterie-Regiments 767[1]

    Aufgestellt am 4. März 1942 als Regiment der 19. Welle im Raum Angoulême durch das AOK 7 aus Teilen der Infanterie-Regimenter 596 und 597 und der 376. Infanterie-Division unterstellt. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment in Grenadier-Regiment 767 umbenannt.


    [1] Online abrufbar unter: http://www.lexikon-der-wehrmac…terieregimenter/IR767.htm. Stand 03.12.2018.



    Historie des Grenadier-Regiments 767[1]

    Entstanden am 15. Oktober 1942 durch die Umbenennung des Infanterie-Regiments 767 und der 376. Infanterie-Division unterstellt. Das Regiment wurde im Januar 1943 vernichtet.

    Neu aufgestellt am 17. Februar 1943 in den Niederlanden.


    [1] Online abrufbar unter: http://www.lexikon-der-wehrmac…nadieregimenter/GR767.htm. Stand 03.12.2018.


    Historie der 376. Infanterie-Division[1]

    [1] Online abrufbar unter: http://www.lexikon-der-wehrmac…teriedivisionen/376ID.htm. Stand 03.12.2018.

    [1] Online abrufbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/…terie-Division_(Wehrmacht). Stand 19.02.2019.

    [1] Online abrufbar unter: http://stalingrad-feldpost.de/…D/113_ID/body_376_id.html. Stand 03.12.2018.



    Auch bei:

    HAUPT, Werner: Die Schlachten der Heeresgruppe SÜD – Aus Sicht der Divisionen. Darmstadt 1985ist ein bißchen was für die großen Zusammenhänge zu finden.



    Ich würde nun gerne die Regimentsgeschichte im Kleinen etwas besser nachvollziehen können.

    Hat hier jemand evtl. ergänzende Angaben, damit man die Regimentsgeschichte von Aufstellung 03/1942 bis 01/1943 nachzeichnen kann (bitte mit Quellenangabe).


    Schöne Grüße

    Stefan

    Hallo Kurt,


    DANKE für diese Informationen!


    Ergänzend steht im HUMMEL, S. 385/86, zu Flak-Regiment 431:


    "Der Regimentsstab wurde bei der Mobilmachung am 26.08.1939 durch den Stab der I./Flakregiment 43 in Wittenberg aufgestellt. Am 18.06.1944 wurde er in Stab Flaksturmregiment 1 umbenannt.


    Kommandeure:

    26.08.1939 - 01.10.1940: Oberstlt Schlange

    01.10.1940 - 22.04.1941: Oberstlt Hartmann, Otto

    ab 23.04.1941: Oberstlt Korn


    Über die Verwendung des Regimentsstabs ist für die Zeit vom Ausbruch des Krieges bis zum Jahre 1942 NICHTS bekannt."


    Woher stammen deine Daten?

    Läßt sich der Einsatzzeitraum der Res.Flak.Abt. 191 in Dünkirchen ggf. eingrenzen?

    Gibt es diesbzgl. auch eine Befehlsgebung, steht Dir diese zur Verfügung? Vielleicht läßt sich damit ja noch näheres herausbekommen?


    Ergänzend ist im LEXIKON zu finden: Flak-Regiment 431 (mot)


    Aufgestellt als Regimentsstab ohne dazugehörige Abteilungen am 26. August 1939 in Wittenberg aus Teilen der I. / Flak-Regiment 43. Der Regimentsstab wurde 1941 nach Beauvais in Frankreich verlegt und fungierte dort als Flakgruppe Beauvais. 1943 kam der Stab dann als Flakgruppe nach Lille. Er unterstand dort der 16. Flak-Division und führte im November 1943 die schwere Flak-Abteilung (v) 345, die leichte Flak-Abteilung (v) 757, die leichte Flak-Abteilung (v) 680 und die leichte Flak-Abteilung (v) 993. Am 1. April 1944 führte der Stab die Scheinwerfer-Abteilung (v) 168, die Scheinwerfer-Abteilung (v) 369, die Scheinwerfer-Abteilung (v) 469, die Scheinwerfer-Abteilung (v) 559 und die Scheinwerfer-Abteilung (v) 649. Im Juni 1944 wurde der Stab zum Stab des Flak-Sturm-Regiments 1 umgewandelt.


    Kommandeure:

    26. August 1939 Oberstleutnant Theodor Schlange

    Oktober 1940 Oberstleutnant Otto Hartmann

    23. April 1941 Oberstleutnant Georg-Wilhelm Korn

    August 1942 Oberst Werner von Kistowski


    Online abrufbar unter: http://www.lexikon-der-wehrmac…lakRegimenter/FR431-R.htm


    Demnach kam der Stab erst 1943 nach Lille? ( also doch nicht 1941?).


    Schönes Wochenende!


    Grüße Stefan

    Hallo zusammen,


    jetzt bitte nicht wundern, aber auch von mir laufen derzeit mehrere Anfragen parallel, nicht weil ich so viele Großonkels habe, sondern weil ich für die Gemeinde die militärischen Werdegänge unserer Kriegsteilnehmer recherchiere.


    Hierbei bin ich im Gemeindearchiv auf folgenden Kameraden gestoßen, der hier bislang völlig unbekannt ist, auch die Dienstbotenbücher geben über ihn nichts her:


    Sterberegister:

    Obergefreiter Hermann Striegel, ist am 10.08.1943 in Nekrassowo, östlicher Kriegsschauplatz gefallen. Geb. 09.08.1918 in Goben, Landkreis Roding. Eingetragen auf Anzeige der Wehrmachtsauskunftsstelle für Kriegsverluste und Kriegsgefangene.


    Kriegssterbefallanzeige:

    Hermann Striegl, Obergefreiter, 1. Kmpanie Grenadier Regiment 597, geb. 09.08.1918 Goben/Roding, gest, 10.08.1943 in Nekrassowo, östl. Kriegsschauplatz.


    Beim Volksbund bin ich ebenfalls nicht fündig geworden.


    Gemäß Lexikon wurde der Verband bereits zum 01.11.1942 aufgelöst:


    Grenadier-Regiment 597


    Entstanden am 15. Oktober 1942 durch die Umbenennung des Infanterie-Regiments 597 und der 327. Infanterie-Division unterstellt. Am 1. November 1942 wurde das Regiment aufgelöst, die Reste kamen zur Regimentsgruppe 327, 595 und 596.

    Online abrufbar unter: http://www.lexikon-der-wehrmac…nsgruppe/DivGruppe327.htm


    Wie darf ich mir das nun vorstellen, hat das GR 597 nun doch als Regimentsgruppe fortbestanden?

    Oder hat man hier ggf. die Eintragung der Erkennngsmarke als letzten TrT übernommen?

    Aber irgendjemand mußte ja auch die Veränderungsliste ausfüllen und den Tod an die WASt melden?

    Würde mich freuen, wenn mir hier jemand Hinweise zur Auflösung geben könnte.


    Schönen Abend noch

    Stefan