Posts by Michi.

    Also, meiner Meinung nach hat es diese Einheitsbezeichnung

    SS-Gebirgs-Aufklärungs-Abteilung 56

    so nicht gegeben.

    Das SS-Gebirgs(jäger)-Ausbildungs-und-Ersatz-Bataillon 13 wurde zur Gebirgs-Aufklärungs-Abteilung 56 der 9. Gebirgs-Division (Ost).

    Außerhalb dieser Geb.Aufkl.Abt. 56 gab es noch weitere 5 (ev. 6?) SS-Einheiten in dieser Division.

    Sie fiermierten auch keineswegs als SS.
    Divisions-Kampfschule Langenwang

    1./I./Geb.Jg.Rgt. 154

    3./I./Geb.Jg.Rgt. 154

    11.(= 3.)/III./Geb.Jg.Rgt. 154

    8.(= 2.)/III./Geb.Jg.Rgt. 155


    mit freundlichem Gruß,

    m.ICH.i

    Bei dieser kroatischen ABER genauer gesagt muselmanischen Kompanie handelte es sich um:


    7./SS-Geb.Jg.Ausb.-u.-Ers. Btl. 13

    nach 19450410:

    1./I./Geb.Jg.Rgt. 154

    SS-Ustuf./Ostuf. SCHWECHT, Karl Heinz

    SS-Nr.: 466785

    194x0000-19440927-194x0000:

    SS-Ustuf. u. Fhr. \ (1)9./xxx/W.-Geb.Jg.Rgt. d. SS 27

    Quelle:

    F. Brettner; Die letzten Kämpf des II. Weltkrieges: Semmering-Gebiet


    MfG m.ICH.I

    Zur Erläuterung:


    Diese 2 Namen sind aus "meiner" Liste zu Offiziere dieser Divisionen, die ich mit Hilfe der angegebenen Quellen, eruiert habe.

    UND sie so verfaßt habe, wie ursprünglich hier gepostet. (mit Lebensrune, Sigrune & Todesrune)

    Mittlerweile habe ich alle Listen auf die weit unverfänglicheren Symbole geändert.

    DAHER auch meine Bitte die beiden anderen Runen in unverfängliche Symbole zu ändern. (was mir persönlich ja nach einem gewissen Zeitrahmen nicht möglich ist)

    Wo dabei eine gewisse Provokation sein sollte, kann ich zur Zeit (nur mit Smartphone eingeloggt) nicht erkennen.


    Das mit der Quellenangabe, JA, es besteht tatsächlich die Möglichkeit, daß ich hier falsch liege/gehandelt habe, daher tut mir dies leid.


    Mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Hallo, mICHi,


    ich weiß ja nicht, wie das bei Euch in Österreich strafrechtlich gesehen wird, aber bei uns in Deutschland gehören die SS-Sigrunen zu recht zu den verbotenen Zeichen. Insofern habe ich aus Deinem Beitrag diese Zeichen entfernt.


    Grüße

    Danke!!!

    Falls möglich BITTE auch noch

    Symbol für Geburtsdatum: in * ändern

    Symbol für Sterbedatum: in † ändern



    Danke schön.



    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Hier "meine" Apotheker der von mir nachgeforschten Einheiten (Karstjäger & Siegling bis Nibelungen)


    SS-Hstuf. Dr. SCHRADER, Kurt

    (*

    NSDAP-Nr.:

    SS-Nr.:

    19440718-19441205: IVb/Ap \ 24. W-Geb.[KJg.]Div. d. SS „Karstjäger“:

    19441205-19450205: IVb/Ap \ W-Geb.[KJg.]Brig. d. SS „Karstjäger“:

    19450205-Kriegsende: IVb/Ap \ 24. W-Geb.[KJg.]Div. d. SS „Karstjäger“:

    † )


    SS-Hstuf. & Hptm. d. Schu.Po. Dr. HAAG, Kurt

    (*

    NSDAP-Nr.:

    SS-Nr.:

    19440710\20\-19440731\0818: IVb/Ap \ Schu.Ma.Brig, d. SS „Siegling“

    19440731\0818-19450115\01: IVb/Ap \ 30. W.-Gren.Div. d. SS „Siegling“ (russ. Nr. 2)

    19450115\01-19450309\0210: IVb/Ap \ 12. W.-Gren.Brig, d. SS „Siegling“ (weißruthen. Nr. 1)

    19450309\0210-19450406: IVb/Ap \ 30. W.-Gren.Div. d. SS „Siegling“ (weißruthen. Nr. 1)

    19450406-19450420: IVb/Ap \ (SS-)Aufst.Stb. LAMMERDING

    19450420-Kriegsende: IVb/Ap \ 38. SS-Gren.Div. „Nibelungen“

    † )


    Quelle:

    Zusammengestellt von Roland Pfeiffer, MiHAG-D; auf Basis Archiv W. Vopersal

    Erweitert, ergänzt und berichtigt durch mich; auf Basis Archivs R. Michaelis & eigene Internetrecherchen & elektronischem Posteingang



    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Es kommt halt immer auf die Definition drauf an.

    Was meint man mit Leibstanstandarte SS Adolf Hitler.

    Wird gemäß Deiner Definition die LSSAH als Verband gemeint, dann stimmt das mit Jänner 1943.

    Werden aber eventuell Teileinheiten der LSSAH gemeint, dann ist auch Dezember 1942 richtig.

    So wurde am 21. Dezember 1942 das VII. [Wach-]Bataillon mobilisiert. Mit 26. Dezember stand dieses Bataillon als Teil der Kampfgruppe/Brigade Schuldt an der Don-Front.



    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Guten Abend,


    wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, will ich gern den Unterschied zwischen den Akten von CAMO & NARA wissen (bzw. Ursprung);

    dazu habe ich einige Fragen gestellt, deren Hintergrund ich letztmals noch nicht näher beschreiben konnte.

    Jedoch fand ich gerade .....

    Aber seht selbst.



    (FÜR MICH) Äußerst eigentümlich:

    pasted-from-clipboard.png

    CAMO 500 12467 5 0001


    pasted-from-clipboard.png

    NARA T78 R621b 0496


    6889th BerlinDocumentCenter Flensburg, 5 June 1945


    Die Akten wurden im Mai 1945 in Freimann durch den us-amerikanischen CIC entdeckt, und anscheinend -gemäß des Einheits-/Ort-/Zeitstempels- sofort weiter nach Flensburg verbracht.

    (BERLIN Document Center schon 1 Monat bevor die Amerikaner in Berlin (4. Juli 1945) waren.)


    Ich bin eigentlich jetzt mehr denn je zuvor überzeugt, daß viele (bzw. gar die meisten??) der wichtigsten Findbücher den gemeinsamen Ursprung in Flensburg haben, und somit von den Briten (Amerikanern??) an die anderen Alliierten verteilt wurden.



    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Danke!


    Ich versuchs mal mit einer anderen Frage:


    Ich habe (teilweise) bei den

    CAMO Akten einen Stempel mit Datum & Ort (Flensburg, 07. Juni 1945)

    als auch bei den

    NARA Akten einen Stempel mit Datum & Ort (Flensburg, 07. Juni 1945)

    .


    Stammen die somit aus gleicher Quelle?? (Quelle ist hier ein unkorrektes Wort; ich mein

    haben sich die Alliierten das gesamte Konvalut aufgeteilt [gerecht oder ungerecht], oder sind

    CAMO Akten rein russische Beute

    NARA Akten rein us-amerikanische Beute)




    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Schöne gute Nacht zu Wünschen Obergefreiter,

    Schöne gute Nacht zu Wünschen Wolfgang,


    danke für eure Infos.

    Meine Infos zu den Sturm-Tigern basieren größten Teils auf ein Waffen-Arsenal Heft aus den 90ern(?)



    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    19410526-19410527:

    Olt. z. S. ÖSTERLIN, Albert (v. späteren Sperrwaffenkommando Attika) überführt 2 Pz. II vom Festland auf die Insel Kreta.

    Der Schlepp traf gegen gegen 14:00 bei Kastelli auf Kreta ein.

    19410528-19410529:

    Weitere 3 P Pz. II werden nach Kreta überführt, und treffen im Laufe des Tages in der Suda-Bucht ein.

    19410527-19410601:

    Die Matrosen und die mit überführten Pioniere stellen den Schutz für die Pz. II.



    1.)

    Olt. z. S. ÖSTERLIN, Albert -Fü. d. Schlepps- auf Pz. II aufgesessen

    Pz II & Navy04.jpg



    2.)

    ein Seelord und Soldaten des Heeres auf Pz. II

    Pz II & Navy05.jpg


    3.)

    ein Lt. d. Pz.Trp. mit Kreta-Ärmelband

    Pz_-Lt_ m_ Kreta-Ärmelband.jpg





    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    RolandP


    Ich hab' Dir so zwischen 2007 und 2011 -den Dir damals unbekannten- Artikel

    Ukrainian's Fight for France

    geschickt.

    (zu diesem Zeitpunkt hab ich Dich wegen der Siegling-Einheiten gequält)


    Der Artikel ursprünglich

    http://forum.ottawa-litopys.org/france/sorobey.htm

    bezieht sich auf die Desertation 2er Schu.Ma.Btl. in der letzten August-Dekade 1944.

    Leider ist -wie sooft bei fremdsprachlichen Texten- nicht allzuviel nachvollziehbar:

    Namen stimmen nicht; Orte stimmen nicht; Einheiten stimmen nicht .....

    Daher kamen wir auch nie auf einen grünen Zweig.


    Was von interesse ist, daß in diesem ursprünglichen Artikel so gut 10 Photos eingearbeitet sind, die die für Frankreich kämpfenden Ukrainer zeigen.


    Zur Zeit steht der Artikel unter

    https://www.historynet.com/ukrainians-fight-for-france.htm

    zur Verfügung.

    (leider ohne Photos und auch nicht verbessert)


    Das Photo

    http://www.onesixthwarriors.com/photo/data/515/328BUK3.jpg

    zeigt einen Soldaten eines der beiden Bataillone auf französischer Seiten kämpfend.

    (leider hab ich keine andere URL-Adresse dazu)




    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Wie nachstehendes zu Bewerten ist, weiß ich nicht.


    Gem.

    T78R418 F6387851


    Der bei der H.Gr. D (Ob. West) vorhandene Zug der Sturmmörser-Kp. 1000 ist bereits nach Budapest befohlen.




    Von einem Budapest-Einsatz von Sturm-Tiger war mir bis Dato nichts bekannt.




    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    meine gute Tante EDITh zwingt mich zu einer Neufassung:


    bodo66

    Freut mich. Ich hab's halt nur reingestellt weil's -einiges entfernt- mit dem H-Stu.Pi.Btl. 500 zu tun hat, aber leider nicht mit der 3. Kp.


    Tja, und Thema Bewährungseinheit, da hab ich -vor einigen Wochen- was im T078R418 entdeckt.

    (einige Pi.Btl. & Flak-Abt. haben sich vor'm Feind so bewährtt, und wurden mit dem Zusatz STURM in der Einheitsbezeichnung geehrt)

    BEWÄHRUNG im Sinne einer Ehre

    und nicht

    BEWÄHRUNG im Sinne der Erlangung der vollen Wehrwürdigkeit



    Tja, weiß noch nicht, ob ich mir nicht selber ein Ei gelegt habe, DENN gemäß


    T78R418 F6387330

    ist tatsächlich auch ein Pi.Stu.Btl. in Planung gewesen.

    (beachte: STURM vor Größenbezeichnung [hier: Btl.])


    Weiteres in Planung gemäß

    T78R418 F6387353

    Stb. KStN 703 (i. Anl.)

    2x Kp.n KStN 727 (i. Anl.)

    3. Kp.: 2x Zg.e Fl.W. KStN 712 (i. Anl.)

    3. Zg: KStN 716 (i. Anl.)

    + 6x Pi.SPW.s



    Gem.

    T78R418 F6387787

    werden 2 bei der Niederschlagung des Aufstandes in Warschau bewährte H.-Pi.Btl.(mot) in

    Heeres-STURM-Pionier-Bataillone(motorisiert) umbenannt.

    (beachte: STURM vor Waffengattung [hier: Pi.])

    gem.

    T78R418 F6387854

    lautet die Bezeichnung beider bei der Niederschlagung des Aufstandes in Warschau bewährte H.-Pi.Btl.(mot)

    Heeres-STURMpionier-Bataillon(mot)



    Ich hätte mir gedacht, es ist einfach,

    Pi.Stu. Einheiten als Untergliederung der Waffengattung Pioniere

    Stu.Pi. Einheiten als BEWÄHRUNGSbezeichnung im Sinne einer Ehrung

    ABER dem ist leider anscheinend nicht so, denn es wird im weiteren Verlauf von T78R418 bunt durcheinander bezeichnet.



    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    Wünsche einen schönen Nachmittag


    Mit Hilfe

    REGENBERG, Werner; Panzerfahrzeuge und Panzereinheiten der Ordnungspolizei 1936-1945

    und einem Arikel aus

    PALLASCH vor April 2007

    sieht's folgendermaßen aus:



    Die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung im Kampf um Wien 1945



    Die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung setzte sich [nach Anfang März 1945] wie folgt zusammen:


    -> Stab der Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung (3 Offz., 1 Rev.Offz. & 12 Uffz. bzw. Männer)

    -> Polizei-Panzer-Ausbildungs-Kompanie (3 Offz., 1 Rev.Offz. & 23 Uffz. bzw. Männer)

    ---> 2 Polizei-Panzer-Ausbildungs-Zügen

    ---> 1 Werkstatt-Zug

    -> Polizei-Panzer-Ersatz-Kompanie (4 Offz. 6 Uffz. bzw. Männer)

    ---> 3 Polizei-Panzer-Ersatz-Zügen

    -> Polizei-Panzer-Nachrichten-Kompanie (2 Offz. & 11 Uffz. bzw. Männer)

    ---> 1 Polizei-Panzer-Nachrichten-Zug

    -> Polizei-Panzer-Lehr-Kompanie (5 Offz. & 12 Uffz. bzw. Männer)

    ---> 4 Polizei-Panzer-Lehr-Zügen

    -> Polizei-Panzer-Zeug-Amt (1 Rev.Offz. & 21 Uffz. bzw. Männer)

    -> Polizei-Panzer-Werkstatt (1 Rev.Offz. & 12 Uffz. bzw. Männer)

    -> Polizei(-Panzer)-Kraftfahr-Staffel (1 Offz., 1 Rev.Offz. & 16 Uffz. bzw. Männer)


    Die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung hatte somit eine Gesamtstärke an Stammpersonal von 137 Köpfen (18 Offz., 5 Rev.Offz. und 119 Unterführer und Männer). Die Zuteilung von noch fehlendem kraftfahrtechnischem Personal und Kraftfahrzeugen sollte durch Sondererlaß erfolgen, ebenso die Abordnung von Nachrichten-Personal.



    An Fahrzeugen [nach Anfang März 1945] waren vorhanden:


    a) Kraftfahrzeuge:

    3 Pkw. 4

    3 Stkw. 4

    2 SStkw. 8 (Befehlsfunkwagen)

    2 Wkw. 1

    6 Wkw. 3

    10 Krad m. Beiwagen

    15 Krad


    b) Panzer:

    6 Pzkw. Panhard

    1 Pzkw. Steyr

    4 K-Pzkw. Renault

    4 K-Pzkw. Hotchkiss

    1 K-Pzkw. BT 7

    1 K-Pzkw. BT 5

    1 K-Pzkw. T 26

    1 K-Pzkw. T 34



    Mit Wirkung vom 05. Feber 1945 wurden im Zuge der Freimachung einsatzfähiger Unterführer vom Stammpersonal der Polizeischule für Kraftfahrwesen Wien drei Unterführer zur Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung abgeordnet und für drei weitere Unterführer die Abordnungen zum Stammpersonal der Kraftfahrschule aufgehoben. Dienstantritt bei der Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung war für alle Unterführer am 05. Feber 1945. Sämtliche Unterführer hatten für den auswärtigen Einsatz bei Polizei-Panzer-Kompanien bereitzustehen. Die genannten Unterführer waren bis zu ihrer Abordnung zum auswärtigen Einsatz in der Polizei-Panzer-Werkstatt und bei der Polizei(-Panzer)-Kraftfahr-Staffel zu verwenden. Die genannten Unterführer waren mit Bekleidungs- und Ausrüstungsstücken nach dem RdErl.d.ChefsO. vom 24. 10. 1944 - R la (2) 100 Nr. 206/44 (Befh.O. S.383) auszustatten. Außerdem hatte jeder dieser Unterführer mitzunehmen: Eine Pistole 08 oder 7,65 mm mit 80 bzw. 50 Patronen, ein Seitengewehr, eine Gasmaske und seine Erkennungsmarke.

    Alle Unterführer waren bei der Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung amtlich unterzubringen und zu verpflegen. Sie hatten sich bei der zuständigen Kartenstelle gegen Abmeldebescheinigung, die mitzubringen war, abzumelden.

    Die SS-Soldbücher der Unterführer waren zu vervollständigen. Die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung hatte vor Abgang der Unterführer zum auswärtigen Einsatz die Fahrtberechti-gungsausweise einzuziehen und an Kdo.Pers. einzusenden. Gleichzeitig waren die Unterführer anzuweisen, sich beim zuständigen Wehrmeldeamt abzumelden. Eine Verfügung über die erfolgte Abordnung der Unterführer zum auswärtigen Einsatz war dem Kdo.Pers. von der Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung vorzulegen.


    Weiterhin wurden mit Wirkung vom 5. Feber 1945, im Zuge der Maßnahmen betreffs Fronthilfe 1945, vom Stammpersonal der Kraftfahrschule elf Unterführer zur Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung abgeordnet und für zwölf Unterführer die Abordnung zum Stammpersonal der Kraftfahrschule aufgehoben. Sämtliche dieser Unterführer blieben bis auf Weiteres zur Dientleistung der Kraftfahrschule zugeteilt.

    Sie waren aber durch die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung karteimäßig entsprechend ihrer Verwendung bei dem für den Einsatz vorgesehenen Personal der Polizei-Panzer-Werkstatt und der Polizei(-Panzer)-Kraftfahr-Staffel zu führen. Nur zwei dieser Unterführer waren als Ersatzkräfte bei der Polizei-Panzer-Ersatz-Kompanie nachzuweisen. Auch hier ist nicht bekannt, ob diese Unterführer noch Panzereinheiten zugeteilt wurden.

    Welche Ausbildungen und Aufstellungen noch bis Ende des Krieges durchgeführt wurden, läßt sich wegen der mangelnden Quellenlage z.Zt. nicht belegen. Zumindest die 1. Polizei-Panzer-Kompanie (siehe dort) wurde noch einmal neu aufgestellt und gelangte ab dem 22. Feber 1945 zum auswärtigen Einsatz.


    Ein ehemaliger Zugführer, der an dem Lehrgang für Besatzungen der K-Pzkw. (Renault) und Pzkw. (Steyr) vom 27. Juni 1944 – 23. September 1944 teilgenommen hatte, berichtet, daß er nach dem Lehrgang zu seinem Heimatstandort zurückkehrte und ab dem 1. Jänner 1945 bei einem Pol.Btl. im Westen zum Einsatz gelangte. Von dort wurde er Ende Feber 1945 zur Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung nach Wien zur Aufstellung einer Polizei-Panzer-Kompanie z.b.V. beordert. Diese ab Anfang März 1945 aufgestellte Polizei-Panzer-Kompanie z.b.V. gliederte sich nach seinem Bericht wie folgt:


    Gruppe Führer mit

    Nachschubkolonne,

    Polizei-Panzer-Nachrichten-Zug,

    Polizei-Panzer-Werkstatt-Zug

    1. Polizei-Panzer-Kampfwagen-Zug (3 Pzkw. Panhard)

    2. Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (5 K-Pzkw. I)

    3. Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (5 K-Pzkw. Hotchkiss)


    Diese Polizei-Panzer-Kompanie z.b.V. wurde in Wien-Schwechat stationiert. Anfang April wurde die Polizei-Panzer-Kompanie z.b.V. für einen Einsatz in Jugoslawien auf die Bahn verladen. Südlich Wiener-Neustadt blieb der Transport jedoch stecken, da die Bahnlinie von den vorrückenden russischen Truppen blockiert wurde. Der Transport wurde nach Wien zurückgeleitet und die Polizei-Panzer-Kompanie z.b.V. mit Resten an beiden Donaubrücken eingesetzt. Bevor Wien eingekesselt wurde, setzte sich die Polizei-Panzer-Kompanie z.b.V. nach Westen ab und war zuletzt mit geringen Kräften an der Rollfähre bei Krems zur Sicherung eingesetzt.


    Die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung verblieb bis Anfang April 1945 in Wien-Purkersdorf und sollte zuletzt noch zur Verteidigung Wiens eingesetzt werden. Hierzu kam es jedoch nicht. Am 5. April 1945 verlegte die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung nach Schlüsselberg bei Grieskirchen in Oberösterreich. Die Panzer des Polizei-Panzer-Zeug-Amts blieben alle oder zum größten Teil in Wien-Purkersdorf zurück, da sie zum größten Teil nicht fahrbereit waren. Dort standen sie noch nach dem Krieg in der Gendarmerie-Kaserne und umgebenden Straßen.

    Am 4. Mai 1945 gingen die Reste der Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung bei Grieskirchen in amerikanische Kriegsgefangenschaft.




    =======================================




    Vor Ostern 1945 wurde unser Polizei-Panzer-Panzer-Zug als Teil der Polizei-Panzer-Ersatz-Kompanie z.b.V. zum Einsatz südlich von Wien befohlen. Wir rollten am Ostermontag früh mit vier ADGZ an der Spinnerin am Kreuz vorbei, zwischen den dort eingerammten Panzersperren aus Stahlträgern durch nach Guntramsdorf. Dort ging es über eine Betonbrücke über die Schwechat, wo wir an einem Waldrand Stellung bezogen. Durch unsere Feldstecher beobachteten wir, wie russische Infanterie von Münchendorf kommend über die Felder in Richtung Guntramsdorf vorrückte. Da russisches Artilleriefeuer einsetzte und die Gefahr bestand, durch die Zerstörung der Brücke abgeschnitten zu werden, kam der Befehl, uns über die Brücke nach Mödling zum Damm der Südbahn (Gendarmerieschule) abzusetzen. Da Mödling von russischen Tieffliegern angegriffen wurde, ging am nächsten Tag der Rückzug bis nach Vösendorf/Ziegelwerk weiter, wo wir verwundete SS-Leute aufnehmen und in das Allgemeine Krankenhaus nach Wien transportieren mussten. Der ADGZ war innen so geräumig, dass er zur damals sechsköpfigen Besatzung noch an die vier bis fünf verwundeten SS-Leute, diese mehr oder weniger bequem sitzend, transportieren konnte.

    Vom Allgemeinen Krankenhaus in der Alserstraße sollten wir in die Kaserne nach Wien-Purkersdorf zurück, kamen aber nur bis Hadersdorf-Weidlingau. Überraschenderweise lag dort unser Polizei-Panzer-Werkstatt-Zug und teilte uns mit, dass Wien-Purkersdorf bereits geräumt werden musste. In Hadersdorf-Weidlingau, an der Mauer des Lainzer Tiergartens, standen Baracken einer deutschen Nachrichtenabteilung, die schon lichterloh brannten.

    So erhielten wir den Auftrag, mit zwei ADGZ in die Gendarmerie-Schule Landstraße zu fahren. Über die Felberstraße entlang der Westbahn fahrend, sahen wir, wie die Lagerhäuser des Westbahnhofs geplündert wurden. Über den Gürtel erreichten wir die Gendarmerieschule Landstraße, wo wir die Nacht verbrachten. Als am nächsten Tag der Auftrag kam, über die Donau abzurücken, entschieden sich mein Wagenkommandant und ich, nicht mehr mitzufahren.

    Mit Wissen unserer Kameraden blieben wir in der Kaserne. Der Polizei-Panzer-Zug rollte statt mit mir mit meinem Reservefahrer (einem Sudetenländer) an der Spitze durch Wien auf die andere Seite der Donau. Uns beiden gelang es, bei Bekannten des Kommandanten Unterschlupf zu finden.

    (aus einem PALLASCH vor April 2007)


    ========================================================================================


    Wenn man's genau liest, sollte es ab Ende Feber 1945 bis Mitte April 1945 folgende Einheiten


    ab 19450222:

    eine neu aufgestellte

    1. Polizei-Panzer-Kompanie mit

    --> 1. Polizei-Panzer-Kampfwagen-Zug

    --> 2. Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug

    --> 3. Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug


    ab 194503IV:

    eine

    Panzer-Kompanie z.b.V. mit

    --> 1. Polizei-Panzer-Kampfwagen-Zug (3 Pzkw. Panhard)

    --> 2. Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (5 K-Pzkw. I)

    --> 3. Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (5 K-Pzkw. Hotchkiss)


    ab 194503IV: [von der Stäke her] (IV ..... 4te Monatsdekade)

    eine

    Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung mit [grob]

    --> 2x Polizei-Panzer-Kampfwagen-Züge ( je 3 Pzkw. Panhard)

    --> 1x Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (4 K-Pzkw. Hotchkiss)

    --> 1x Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (4 K-Pzkw. Renault)

    --> 1x Polizei-Ketten-Panzer-Kampfwagen-Zug (4 K-Pzkw. russ. Beutepanzer)



    ab 194504I bzw. II: (I bzw. II ..... 1te bzw. 2te Monatsdekade)

    und aber auch eine

    Polizei-Panzer-Ersatz-Kompanie z.b.V. mit zumndest

    --> 1x Polizei-Panzer-Kampfwagen-Zug (4 Pzkw. Steyr ADGZ)

    und andere Züge

    geben.



    Ob die 4 Pzkw. Steyr ADGZ aus anderem Verband als die Polizei-Panzer-Ersatz-Abteilung stammen, entzieht sich meinem Wissen.




    mit freundlichem Gruß,

    mICHi

    DIe Erwähnung der Div. z.b.V. 605 hat mich bewogen in meine Unterlagen zu den Streitkräften auf Binnengewässern (Flüsse & Seen) Nachschau zu halten.

    Und siehe da, es kommt auch das H,Stu,Pi.Btl 500 vor.

    Nur als Information gedacht

    .(bin mir fast sicher, daß ich noch was [eine zweite Flottille bzw. Fluß Kompanie] zum H.Stu.Pi.Btl. 500 habe)

    Ansonsten könnte ein Theo D.(orgeist) eventuell noch was beitragen, der ist aber meines Wissens nur in Marineforen unterwegs.

    KUGLER, Randolf. Masuren-Flottille:

    Masuren-Flottille der 4. Armee der Heeresgruppe Mitte

    Flo.Fü.: Kptlt. BARSTIES,


    .......

    Ende August 1944:

    Aufstellung durch stv.Gen.Kdo. I in Königberg im Zuge der Aktivierung der Befestigungsanlagen um Lötzen/Boyen und der Masurischen Kanalstellung, dazu die Heranziehung von Booten und Schiffen auf den Masurischen Seen.

    Oktober 1944:

    Als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Bootsführern, Bootsmänner und Motorenwarte, stellt die Kriegsmarine 2 Offz., 6 Mte. & 39 Mann zur Verfügung.

    Die Flottille wird dem Pionier-Führer/605. Div. z.b.V. (Gen.Maj. HAUSER) unterstellt.

    Als Stützpunkte werden Lötzen und Angerapp zugewiesen.

    .......

    21./22. Jänner 1945:

    Nach Eingang des Räumungsbefehls für die Festung Lötzen werden alle Wasserfahrzeuge unbrauchbar gemacht und durch Sprengladungen selbstversenkt.

    23. Jänner 1945:

    Über das Eis des Kessainsees wird der Rückzug in Richtung Rastenburg angetreten.

    Danach:

    Nach Unterstellung unter Sturm Pionier Bataillon 500 im Verband der Panzergrandier Division Großdeutschland kommt es zu infanteristischen Einsätzen bis in den Heiligenbeiler Kessel.




    mit freundlichem Gruß,

    mICHi