Posts by Thomas123

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    Original von joesser
    Hallo!


    Nach ewiger sucherei im Netz und erfolgloser Zeitzeugensuche habe ich diese Seite gefunden! Und ich denke wenn mir jemand Tips geben kann dann hier! Also ich interessiere mich sehr für die Kampfhandlungen in den einzelnen Dörfern meiner Heimat im Zuge des Einmarsches der Amerikaner im jungen april 1945! Ganz genau handelt es sich um die Gemeinde Sinntal! Das liegt zwischen Hanau und Fulda (Wehrkreis IX) am Rande der Rhön! Die Informationen die ich bis hierhin bekommen konnte sind doch arg dünn! ich weiss, auch hier kann mir nur mit Glück jemand etwas genaueres sagen, aber ein Versuch kann nicht schaden!


    Also: Weiss jemand von grösseren Rückzugsgefechten im Sinntal?


    Hallo,


    leider kann ich zu den von die gesuchten Orten keine Angaben machen. Jedoch hilft die folgendes weiter.


    Mein Vater wurde lt. Wast-Auskunft und seinen eigenen Erzählung am 17.10.44 nach Fulde zum G.E.u.A.B. 88 (2.Kompanie) zur Wehrmacht eingezogen. In der Folge wurde die Truppe an die Ostfront verlegt und erlitt dort sehr hohe Verluste. Mein Vater erzählte, dass er aus seiner Kompanie nur einen Kameraden wieder getroffen hatte. Zum Glück war er zu diesem Zeitpunkt krank und war in Fulda im Lazarett.


    Im Januar wurde er ins hessische Hunsrück zur Uffz-Schule kommamndiert. Hier war er jedoch nur 3 Tage. Dann wurde die gesamte Schule an die Front verlegt. Zu welcher Einheit er hier kam, war ihm damals nicht bekannt.
    Aus der Wast-Auskunft ist bekannt, dass er dort bei der Kampfgruppe 116 war.
    Sie sollten eigentlich nach Hanau verlegt werden, jedoch die Amerikaner waren schneller und so gelangten sie nur bis Gelnhausen. Hier wurde seine Komoanie zur Brückensicherung direkt am westlichen Ortsausgang Gelnhausen eingesetzt.
    Als die Amerikaner weiter vorrückten zogen sie sich züruck. Laut Befehl sollte die Rückverlegung bis Bad Hersfeld erfolgen. Dazu kam es jedoch aus unerklärlichen Gründen nicht mehr.
    Es erfolgte ein Einsatz an der Front. Wo dies war, kann mein Vater leider nicht mehr sagen. Er wurde durch seinen KC als Melder eingesetzt. Er überbrachte an das Battalion die Meldung, dass der Amerikaner mit mehreren Panzern durchgebrochen ist. Da er nur Grenadier war, mußte er als Melder einen Dienstgrad haben und er wurde durch den Major (Bat.Kommandeur) im Kommandostand zum Gefreiten befördert. Die Eintragung ins Soldbuch erfolgte. Leider ist die Unterschrift nicht mehr leserlich.


    Von hieraus sollte er wieder zu seiner Kompanie. Dies gelang ihm nicht mehr, da seine Kompanie bereits abgeschnitten war. Er streifte mit einem weiteren Kameraden 2-3 Tage durch die Wälder und traf dann wieder auf seine alte Einheit, die durch die Einkesselung brach.
    Nächsten Tag stellte sie fest, dass sie wieder eingekesselt waren. Der Kompaniechef entbannt daraufhin die Leute vom Eid und Jeder konnte versuchen selbst durch zukommen.
    Mein Vater stammt aus Thüringen. Mit 2 weiteren Kameraden, die auch aus die Gegend kamen, versuchten sie nach Hause zu kommen.
    Am 05.04.45 kam mein Vater nach Wast-Auskunft bei Pfaffenhausen dann in amerikanische Gefangenschaft.

    Hallo,


    mein Vater, Jg.1927, erzählt einiges über seine Zeit bei dem Arbeitsdienst, Flak und WH, z.B. wie seine Geschützbedienung eine amerikanische Maschine abschoss, dass er noch zur Uffz.-Ausbildung war und wie er bei Gelnhausen (Hessen) eingekesselt war und in amerikanische Gefangenschaft geriet. Auch aus seiner Zeit in Gefangenschaft erzählt er immer wieder. Einmal erzählte er mir, dass er sich 1943 freiwillig zur SS meldete. Aber da wurde er nicht angenommen.
    Meine Mutter, auch Jg. 1927 erzählte nie aus der Zeit. Erst als sie 2004 verstarb erfuhr ich, dass sie von zwei russischen Soldaten vergewaltigt wurde, da war sie gerade 17 Jahre. Trotzdem arbeitete sie zwei Jahre bei den Russen in der Küche. Was blieb ihr auch weiter übrig.
    Der eine Onkel von mir, hatte sich noch freiwillig zur WH gemeldet. Er machte sich einfach 1 Jahr älter. Er war noch in Italien bei der 1. Fallschirmjägerdivision. Ich habe auch versucht mit ihm darüber zu reden, aber da wimmelte er ab.

    von mir ebenfalls die herzliche glückwünsche an alle beteiligten. auch mir hat das forum bei einigen fragen die entsprechende antwort geben können.


    ich hoffe, hier weiterhin eine sehr gute quelle zu finden, für alle, die auf der suche sind.

    Hallo Karl,


    deshalb auch ohne weiteren Kommentar.


    Aber Fakt ist trotzdem, dass die deutschen Verluste so groß waren, dass sie kaum noch ausgeglichen werden konnten.

    Hallo,


    es paßt zwar nicht ganz zum Thema, aber folgende Zahlen.
    Quelle: Shukow - Erinnerungen und Gedanken (8.Auflage, 1987) - Übersetzung: Militärverlag der DDR



    "Für die geplante Offensive gegen den Kursker Bogen stellte das faschistische Oberkommando über 50 seiner besten Divisionen bereit, darunter 16 Panzer- und motorisierte Divisionen, 2 Panzerdivisionen, 2 Panzerbrigaden, 11 Panzerbataillone und Sturmgeschützabteilungen, zu den über 2800 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie mehr als 2000 Flugzeuge zählten, das heißt, etwa zwei Drittel aller Kampfflugzeuge ander sowjetisch-deutschen Front. Nahezu 900 000 Mann solten in den Kampf geworfen werden."


    "Welche Ergebnisse brachte die Kursker Schlacht?
    50 Tage währte diese größte Schlacht unserer Truppen. Sie wurde mit dem Sieg der Roten Armee gekrönt, die 30 deutsche Elitedivisionen zerschlug, davon allein 7 Panzerdivisionen. Diese Divisionen verloren mehr als die Hälfte ihres Bestandes.
    Insgesamt büßte der Gegener über 500 000 Mann ein, dazu etwa 1500 Panzer, darunter eine große Anzahl >>Tiger<< und >>Panther<<, 3000 Geschütze und mehr als 3500 Flugzeuge.!

    Hallo,


    ich bin im Besitz eines Feldpostbriefes vom 04.10.1944 aus Fritzlar von der Geschütz Batterie 309.
    Im Lexikon habe ich den Standort Fritzlar gefunden. Meine Frage - gehört die Batterie zur Artillerie-Ersatz-Abteilung 309 oder zur schwere Artillerie-Ersatz-Abteilung 309?
    Leider ist auf dem Brief keine FPN zu finden. Ist die FPN bekannt?


    Besten Dank!



    Jürgen ,


    hast Du zu dieser Eintragung mehr Info's. Mein Vater war zu dieser Zeit bei Gelnhausen eingesetzt? Er war bei der Kampfgruppe 116 und ist am 05.04.45 bei Pfaffenhausen in amerikanische Gfeangenschaft gekommen.


    Gruß Thomas

    Hallo,


    laut meinen eigenen Recherchen soll Major Rummel Kommandeur der HKAA 903 in Rumänien gewesen sein.
    Zum Zeitpunkt als er Kommandeur gewesen sein soll, war der Stab der HKAA90 in Roussa Limni.
    Mehr Infos habe ich leider nicht zu ihm.


    Wer kann mir da weiterhelfen?


    Srimmt die FPN 32904 für den Stab der HKAA903?

    Hallo,


    habe mir den "Film" angeschaut. Absoluter Schwachsinn. Sowas von unrealistisch. Das war doch echt zum abgewöhnen. Hab den Abspann nicht gesehen...der Film würde ja irgendwie zu Knopp passen ;)

    Hallo,


    ich empfehle ebenfalls, sofort eine Anzeige gegen den Betreffenden zu erstatten. Es könnte sonst eventuell der Eindruck entstehen, dass etwas unter den Teppich gekehrt werden sollte. Es gibt ja auch den Paragraphen der Strafvereitelung.