Posts by Thomas123

    Guten Morgen,


    vielen Dank für Eure Antworten und gleichzeitig Sorry. Natürlich muss es 1../903 lauten (die röm. I. war ein versehen.)


    Mein Interesse an die 1./903 H.K.A.A rührt daher, da ein Onkle in dieser Abteilung diente. Soweit mir bekannt ist, wurde die Abteilung beim Einmarsch nach Rußland 1941 der 50.ID unterstellt und laut Erzählungen soll mein Onkel auch bei der Eroberung von Sewasstopol dabei gewesen sein. Außerdem hatte ich mal eine 'Aufstellung der 50.ID gelesen, in der war die Abteilung mit aufgeführt. Ich weis nur nicht mehr, wo ich diese Aufstellung fand.


    So wie Uwe schrieb, stimmt es, die Abteilung wurde getrennt und die 1.Batterie verblieb im Osten. Die ging irgendwann wieder nach Rumänien und wurde den rückwärtigen Diensten zugeteilt. Zum Zeitpunkt der russ. Offensive war die Batterie der 3. rumänischen Armee unterstellt.


    .

    Hallo,


    ich lese zur Zeit "Erinnerungen und Gedanken" (8. Auflage, 1987) von Shukow. Diese habe ich auf einem Flohmarkt bekommen. Hierin nimmt Shukow auch Bezug auf Verlustzahlen deutscher Seite. So nennt er z. B. folgende Zahlen:


    - Schlacht um Moskau 1941 - über eine halbe Million Mann, 1300 Panzer, 2500 Geschütze, mehr als 15 000 Kraftfahrzeuge und vieles andere Material (Buch 2, Seite 57);


    - Juli 1942 bis November 1942 im Raum zwischen Don und Wolga - über 700 000 Mann, mindestens 1000 Panzer, mehr als 2000 Geschütze und Granatwerfer und etwa 1400 Flugzeuge (Buch 2, Seite 92).


    Zitat: "In den ersten sechzehn Kriegsmonaten hatten die faschistischen Truppen an der sowjetisch-deutschen Front ... gewaltige Verluste erlitten. Sie beliefen sich im November 1942 bereits auf zwei Millionen Mann an Toten, Vermißten und Verwundeten." (Buch 2, Seite 94)


    Meine Frage lautet: Handelt es sich hier um die offiziellen Verlustzahlen, die auch durch die deutschen Dienststellen ermittelten, oder handelt es sich hier um Zahlen der russ. Propaganda?.


    Hallo Karlheinz,


    wenn ich jetzt mich jetzt auch nach München mit einer Anfrage wenden kann, reicht ein formlose Anfrage (natürlich schriftlich) oder ein Antrag?

    Hallo Uwe,


    also, mein Vater wurde in Fulda beim G.E.u.A.B. 88 ausgebildet, dort in der 2. Kompanie. Eingezogen wurde er am 17.10.44.
    Wie oben schon gesagt, wurde er dann zur Uffz.-Schule versetzt und kam dann nach 3 Tagen zur Front. Laut WAST-Auskunft gehörte er zur Kampfgruppe 116.
    Aus welchen Einheiten die Kampfgruppe zusammen gestellt war, ist nicht mehr bekannt.


    Ich vermute, dass die Kampfgruppe zur 9.Pz.Div. gehörte.


    Er wurde am 02.04.44 zum Gefreiten befördert. Ich bin zwar im Besitz seines Soldbuches, aber leider ist die Unterschrift darin nicht mehr leserlich.

    Hallo erstmal,


    nach Erzählung meines Vaters war er gerademal 3 Tage auf der Uffz-Schule. Von hieraus wurden sie bei Nacht und Nebel nach Gelnhausen (ostwärts Frankfurt am Main) gebracht. Dort kam er zu einer Kampfgruppe und die Kompanie wurde zur Brückensicherung eingeteilt.
    Als die Front näher kam, zogen sie sich zurück und er spricht davon, dass sie eingekesselt wurden. Sie zogen durch mehrere Ortschaften. Die Ortsnamen sind meinem Vater jedoch nicht mehr bekannt.
    Einen Tag nach seinem 18. Geburtstag kam er in Pfaffenhausen in Gefangenschaft.


    Ich habe seinen Werdegang von der WAST. Dort ist die Nummer der Kampfgruppe aufgeführt. Ich melde mich dann nochmal.

    Hallo,


    mein Vater hatte als 16jähriger Stress mit seinen Pflegeeltern. Er meldete sich als 16jähriger (1943) freiwillig zur WSS, wurde dort abgelehnt - Begründung: zu klein.


    Als 17jähriger wurde er dann 1 Jahr später zur WH gemustert und eingezogen.

    Hallo Thilo,


    danke für Deine Anwort.


    Leider kann ich Dir keine weiteren Angaben zum Standort der Uffz-Schule geben. Mein Vater weis es leider auch nicht, welche Ortschaft in der Nähe liegt. Er spricht immer nur, "im Hundsrück". Er war auch nur 3 Tage dort und dann wurde die Schule an die Front verlegt. Zu seinen dortigen Vorgesetzten kann ich auch leider nichts sagen.

    Moin und schönen Herrentag,


    kann mir jemand etwas über die Leuthen-Bewegung im März 1945 sagen. Insbesondere geht es mir dabei um das G.E.A. Bataillon 88. Laut LdW wurde dieses Bat. in der "Leuthen-Bewegung" im Rahmen des Gren-Ausb.-Reg. 519 mobil gemacht und bekam als Bereitstellungsraum Langenselboldt zugewiesen, wohin es im Fußmarsch verlegen sollte.


    Mein Vater war zu dieser Zeit im Bat.88 in Fulda. Er erzählte mir, dass das Bat. an die Ostfront verlegt wurde. Zu seinem Glück, war er zu dieser Zeit im Latzarett. Er erfuhr, dass das Bat. dort vernichtet wurde. Er selbst kam nach seinem Lazarettaufenthalt zur Uffz. Schule im hessischen Hundsrück und von dort zur Kampfgruppe 116 und wurde im Raum Gelnhausen eingesetzt.

    Hallo,


    im Buch "Gott mit uns, Seite 126, ist folgendes zur Aufkl. Abt. der Nordland zu lesen:


    "Am 29. April verlegte der Troß nach Pritzwalk. Der Rest des Korps erhielt Befehl, sich nach Schleswig-Holstein zur Neuaufstellung zu begeben."


    Hoffentlich stifte ich hiermit keine Verwirrung ?(.

    Hallo,


    zum Thema Rumänien kann ich Dir folgendes Buch empfehlen:


    "Verlorene Schlachten" von Gen.Oberst a.D Hans Friessner, zum damaligen Zeitpunkt Oberbefehlshaber der HG Süd Ukraine.
    Auf Seite 233 schreibt er etwas über Verbindungsstäbe.



    Mein Onkel mütterlicher Seite war zu dieser Zeit ebenfalls in Rumänien. Lt. WAST-Auskunft gehörte er ab 1942 dem Verbindungsstab Transnistrien an.

    Hallo,


    als Literatur kann ich Dir noch folgende Bücher sehr ans Herz legen, beide von Gerald Ramm:


    1.) Endstation Oderfront;
    2.) Gott mit uns.


    In beiden Büchern kommen hier ehem. deutsche Soldaten und Offiziere der WH und der SS zu Wort. In beiden Büchern schildern sie ihre Elebnisse und Eindrücke.
    Deide Bücher sind in der Seelower Gedenkstätte erhältlich.


    Weiterhin sind mir diese Bücher bekannt:


    1,) Frühjahr 1945- Kampf um Berlin und Flucht nach Westen von Hans-Joachim Eilhardt (er war Angehöriger der Panzer-Division Müncheberg)


    2.) Widersinn 1945 von Hans-Martin Simpel (über die 9. Fallschirmjäger Division).


    Als DVD kann ich Dir auch empfehlen:
    Der Todeskampf um die Reichshauptstadt...


    Auf der DVD ist als Bonusmaterial ein Interwiev mit Horst Zobel enthalten. Er war Kommandeur der Panzerabteilung Müncheberg innerhalb der Pz.Div. Müncheberg.
    Sie auch hier:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…divisionen/Gliederung.htm

    Hallo,


    also war es mehr oder weniger ein Machtkampf.


    Auf Seite 111 des Buches "Gott mit uns" ist dann wieder von einem Ziegler zu lesen. Hier werden die Ereignisse vom 30.04.45 beschrieben, Zitat aus Erinnerung von Weisz: "Ich mache mich auf den Weg zum Abteilungsgefechtsstand im Reichs-Luftfahrt-Ministerium und nehme Ziegler mit, um unsere hoffnugslose Lage zu melden."
    Sinngemäß wird dann weiter ausgeführt, dass der Gefechtsstand geräumt ist und dann wird weiter gesagt, Zitat: "Wir beide, Ziegler und ich, bleiben erst mal sitzen..."


    Handelt es sich hier um selber Person des Ziegler?


    Das würde ja dann heißen, dass der Brigadeführer Ziegler irgendwie aus der Reichskanzlei heraus kam und sich wieder zu seiner Division begeben hatte.

    Quote

    Original von joesser
    Hallo!


    Nach ewiger sucherei im Netz und erfolgloser Zeitzeugensuche habe ich diese Seite gefunden! Und ich denke wenn mir jemand Tips geben kann dann hier! Also ich interessiere mich sehr für die Kampfhandlungen in den einzelnen Dörfern meiner Heimat im Zuge des Einmarsches der Amerikaner im jungen april 1945! Ganz genau handelt es sich um die Gemeinde Sinntal! Das liegt zwischen Hanau und Fulda (Wehrkreis IX) am Rande der Rhön! Die Informationen die ich bis hierhin bekommen konnte sind doch arg dünn! ich weiss, auch hier kann mir nur mit Glück jemand etwas genaueres sagen, aber ein Versuch kann nicht schaden!


    Also: Weiss jemand von grösseren Rückzugsgefechten im Sinntal?


    Hallo,


    leider kann ich zu den von die gesuchten Orten keine Angaben machen. Jedoch hilft die folgendes weiter.


    Mein Vater wurde lt. Wast-Auskunft und seinen eigenen Erzählung am 17.10.44 nach Fulde zum G.E.u.A.B. 88 (2.Kompanie) zur Wehrmacht eingezogen. In der Folge wurde die Truppe an die Ostfront verlegt und erlitt dort sehr hohe Verluste. Mein Vater erzählte, dass er aus seiner Kompanie nur einen Kameraden wieder getroffen hatte. Zum Glück war er zu diesem Zeitpunkt krank und war in Fulda im Lazarett.


    Im Januar wurde er ins hessische Hunsrück zur Uffz-Schule kommamndiert. Hier war er jedoch nur 3 Tage. Dann wurde die gesamte Schule an die Front verlegt. Zu welcher Einheit er hier kam, war ihm damals nicht bekannt.
    Aus der Wast-Auskunft ist bekannt, dass er dort bei der Kampfgruppe 116 war.
    Sie sollten eigentlich nach Hanau verlegt werden, jedoch die Amerikaner waren schneller und so gelangten sie nur bis Gelnhausen. Hier wurde seine Komoanie zur Brückensicherung direkt am westlichen Ortsausgang Gelnhausen eingesetzt.
    Als die Amerikaner weiter vorrückten zogen sie sich züruck. Laut Befehl sollte die Rückverlegung bis Bad Hersfeld erfolgen. Dazu kam es jedoch aus unerklärlichen Gründen nicht mehr.
    Es erfolgte ein Einsatz an der Front. Wo dies war, kann mein Vater leider nicht mehr sagen. Er wurde durch seinen KC als Melder eingesetzt. Er überbrachte an das Battalion die Meldung, dass der Amerikaner mit mehreren Panzern durchgebrochen ist. Da er nur Grenadier war, mußte er als Melder einen Dienstgrad haben und er wurde durch den Major (Bat.Kommandeur) im Kommandostand zum Gefreiten befördert. Die Eintragung ins Soldbuch erfolgte. Leider ist die Unterschrift nicht mehr leserlich.


    Von hieraus sollte er wieder zu seiner Kompanie. Dies gelang ihm nicht mehr, da seine Kompanie bereits abgeschnitten war. Er streifte mit einem weiteren Kameraden 2-3 Tage durch die Wälder und traf dann wieder auf seine alte Einheit, die durch die Einkesselung brach.
    Nächsten Tag stellte sie fest, dass sie wieder eingekesselt waren. Der Kompaniechef entbannt daraufhin die Leute vom Eid und Jeder konnte versuchen selbst durch zukommen.
    Mein Vater stammt aus Thüringen. Mit 2 weiteren Kameraden, die auch aus die Gegend kamen, versuchten sie nach Hause zu kommen.
    Am 05.04.45 kam mein Vater nach Wast-Auskunft bei Pfaffenhausen dann in amerikanische Gefangenschaft.

    Hallo,


    mein Vater, Jg.1927, erzählt einiges über seine Zeit bei dem Arbeitsdienst, Flak und WH, z.B. wie seine Geschützbedienung eine amerikanische Maschine abschoss, dass er noch zur Uffz.-Ausbildung war und wie er bei Gelnhausen (Hessen) eingekesselt war und in amerikanische Gefangenschaft geriet. Auch aus seiner Zeit in Gefangenschaft erzählt er immer wieder. Einmal erzählte er mir, dass er sich 1943 freiwillig zur SS meldete. Aber da wurde er nicht angenommen.
    Meine Mutter, auch Jg. 1927 erzählte nie aus der Zeit. Erst als sie 2004 verstarb erfuhr ich, dass sie von zwei russischen Soldaten vergewaltigt wurde, da war sie gerade 17 Jahre. Trotzdem arbeitete sie zwei Jahre bei den Russen in der Küche. Was blieb ihr auch weiter übrig.
    Der eine Onkel von mir, hatte sich noch freiwillig zur WH gemeldet. Er machte sich einfach 1 Jahr älter. Er war noch in Italien bei der 1. Fallschirmjägerdivision. Ich habe auch versucht mit ihm darüber zu reden, aber da wimmelte er ab.