Posts by micha18

    Hallo Achim,


    ------ Dr. Winkelmann, Adolf; Hauptsturmführer -------------------- F. i. San.-Oberstaf. 45.Sta. (00.00.0000-01.10.1942)

    Bild #1208 der A3343 SSO-B248 ( gibt auch den Beginn an, also:

    ------ Dr. Winkelmann, Adolf; Hauptsturmführer -------------------- F. i. San.-Oberstaf. 45.Sta. (01.03.1941-01.10.1942)


    Grüße Frank

    Hallo zusammen,


    noch ein Nachtrag:

    Die von mir oben genannte Verurteilung (5 Sond. K. Ls. 163/41 / Sond.G. II 402/41) war vom 26.08.1941. Im November 1941 war er - lt. eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses - im Gefangenenlager Elberegulierung Post Griebo bei Coswig (Anhalt) inhaftiert.

    Ein SS-Rottenführer Erich Setny (SS-Nr. 372688, I/110.SS-Standarte) wurde im lt.SS-Befehlsblatt vom 20.12.1941 aus der SS ausgestossen - das würde zur Verurteilung des Sondergerichts passen.


    Grüße Frank

    Moin Bert,

    Nun sind die afrikanischen Staat empört über ihre letzte tolle Aussage:

    Was ist das denn für ein Satz?

    Welcher Staat oder welche Staaten sind denn nun empört?


    Scheint aber egal zu sein, Hauptsache wieder ein Steinchen auf Baerbock :/

    allmählich hat man das Gefühl, dass die Außenministerin eine Ritterin der schnellen Zunge ist;

    Offensichtlich nicht nur diese ;)


    Grüße Frank

    Hallo Jörg,


    sehr interessanter Fund und völlig richtig, das Sonderkommando 4b befand sich zum Jahresende 1942 im Raum östlich von Stalingrad:


    Aus dem Urteil LG Düsseldorf vom 12.01.1973 (Lfd.Nr.784)

    Gegen Ende des Frühjahrs 1942 wurden die in Artemowsk und Slawiansk stationierten Teilkommandos bzw. Aussenstellen aufgelöst und ihre Angehörigen zum Hauptkommando nach Gorlowka beordert. Die vom ehemaligen Mitangeklagten Hac. geführte Einheit verblieb weiter in Konstantinowka und rückte nach Beginn der Sommeroffensive unmittelbar von dort hinter dem Hauptkommando über Rostow in Richtung Stalingrad vor. (..) Nach der Einkesselung Stalingrads durch sowjetische Truppen Ende des Jahres 1942 trat das Kommando, dessen Führung zu Beginn der Offensive wiederum gewechselt hatte, den Rückzug nach Westen an und wurde anschliessend in Woroschilowgrad aufgelöst. Die Kommandoangehörigen wurden auf verschiedene andere Einheiten der Sicherheitspolizei und des SD aufgeteilt; die meisten von ihnen kamen zur stationären Dienststelle des "Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD in Stalino."


    Bei SS-Hauptsturmführer Sommerfeld dürfte es sich mit ziemlicher Sicherheit um den Kripo-Kriminalkommissar/SS-Ostuf Hans-Joachim Sommerfeld (*23.07.1914) handeln, dieser befand sich vom Herbst 1941 bis zum Anfang 1943 beim Sonderkommando 4b - hier möglicherweise als SS-Hstuf(F).

    Bei SS-Untersturmführer Bitz könnte es sich um den SS-Ustuf Josef Bitz handeln, 1943 Vomi-Führer beim HSSPF Russland-Süd.


    Der ebenfalls erwähnt Selle ist sicher auch eine bemerkenswerte Person

    https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Selle


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade auf diesen Thread gestossen - deshalb einige Informationen aus meinen Unterlagen zu Heinrich Feiertag:


    SS-Ostuf d.Res. Heinrich Feiertag (*20.12.1912 Herne)

    SS #71322 (Dez.1932)


    30.01.1944 SS-Ustuf d.Res.

    21.06.1944 SS-Ostuf d.Res.


    00.00.1934-1939 LSSAH (Verwundung vor Warschau)

    00.00.1940 SS-Totenkopf-Division (Frankreich)

    00.00.1941 SS-Sonderbatl. Dirlewanger

    00.00.1941 ZAL Luzk-Krasne (Leiter ?) (als SS-Oscha)

    00.00.1943 SS-Sonderbatl. Dirlewanger (26.08.1943 EK1 vom HSSPF Ostland)

    00.00.1944 (SS-Hauptamt)

    00.02.1944 SS-Ers.Kdo Norwegen

    15.04.1944 SS-Ausb.Lager Sennheim


    1965 LG Hannover Einstellung wg. Verhandlungsunfähigkeit


    Grüße Frank

    Hmm uwys,


    wäre diese Weltanschauung Privatsache geblieben wäre alles gut gewesen.
    Die Grenzüberschreitung war doch, das man diese Weltanschauung zunächst einem Volk der Bevölkerung Deutschlands mit Gewalt aufzwang und es anschließend das Gleiche mit Europa versuchte - glücklicherweise erfolglos, aber mit welchen Opfern auf allen Seiten.

    An Empathie dieser Träger des Systems vermag ich nicht zu glauben: wer seine Kinder in einen Angriffskrieg zwingt - egal für welche Ziele - kann einfach nicht empathisch sein. Dieses wird auch nicht dadurch besser, daß es ab der Jahreswende 41/42 faktisch bereits ein Verteidigungskrieg war und das Ende absehbar war.

    Die Büchse der Pandora wurde von deutscher Seite geöffnet.


    Genauso verantwortungslos wie diese Menschen in vielen Fällen handelten entzogen sie sich auch der Verantwortung für ihr Tun.

    Bestenfalls haben sie am Ende bemerkt, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben und wollten auch mit der daraus resultierenden Scham nicht mehr leben.


    Mein Mitleid hält sich in Grenzen...

    Frank

    Hallo Achim,


    es geht sogar noch etwas genauer: ;)


    16.11.1933-28.02.1937 Prützmann (zum OA Nordwest)

    01.03.1937-21.04.1943 Kaul (zur Waffen-SS)

    21.04.1943-00.05.1945 Hofmann (vom RuSHA)


    Grüße Frank

    Hallo,


    hier ein Verzeichnis der Baudienststellen der Waffen-SS und Polizei im Reichsgebiet (einschl. Generalgouvernement) nach dem Stand vom 1.1.1994

    Quelle: MBliV 1944/3

    • Bauinspektion der Waffen-SS und Pol. "Reich Nord" (Berlin-Zehlendorf)
      - ZBL Berlin (in Lichterfelde-Süd)
      - ZBL Fürstenberg (in Ravenbrück)
      - ZBL Hamburg (in Neuengamme)
    • Bauinspektion der Waffen-SS und Pol. „Reich West“ (Wiesbaden)
      - ZBL Wiesbaden
      - ZBL Weimar
      - ZBL Straßburg
      - ZBL Den Haag
      - ZBL Düsseldorf
      - ZBL Kassel
    • Bauinspektion der Waffen-SS und Pol. „Reich Süd“ (München)
      - ZBL Dachau
      - ZBL Mauthausen
    • Bauinspektion der Waffen-SS und Pol. „Reich Ost“ (Posen)
      - ZBL Posen
      - ZBL Danzig (Danzig-Matzkau)
    • Bauinspektion der Waffen-SS und Pol. „Schlesien“ (Auschwitz)
      - ZBL Auschwitz
      - ZBL Breslau (Breslau-Lissa)
    • Bauinspektion der Waffen-SS und Pol. „Böhmen und Mähren“ (Prag)
      -ZBL Beneschau
    • Der Höhere SS- und Pol.-Führer im Generalgouvernement, SS-Wirtschafter — Baugruppe— (Krakau)
      - ZBL Krakau
      - ZBL Heidelager (Debica)
      - ZBL Lemberg
      - ZBL Warschau
      - ZBL Radom

    1944-01-01 SS-Bauinspektionen.jpg


    Grüße Frank

    Moin zusammen,


    noch ein Dokument vom 12.11.1937 zur Ernennung vom Ltn.d.SchP Sepp Kraft zum Obltn. d.SchP

    (Quelle SSO Hanns Bachmann A3343 SSO-024 #0675)

    Krafft 1937.jpg

    Die weiteren Namen sind:

    Obltn.d.SchP Fritz Rauch (PP München, zum Hptm.d.SchP)

    Obltn.d.SchP Josef Luskaszewicz (PP Nürnberg-Fürth, zum Hptm.d.SchP)

    Obltn.d.SchP Dr.Adolf Hagen (PP Nürnberg-Fürth, zum Hptm.d.SchP)

    Ltn.d.SchP Dr.Hans Bachmann (PP München, zum Obltn.d.SchP)

    Ltn.d.SchP Karl Höfgen (PP München, zum Obltn.d.SchP)


    Anmerkung zu Dr.Hanns Bachmann:
    Zwischenzeitlich zum SS-Ostuf befördert, erfolgte im Mai 1940 seine Entlassung aus der Schutzpolizei und Degradierung zum SS-Uscha sowie Weisung der Überstellung zum "Verlorenen Haufen" - im Juli 1940 dann als SS-Oscha d,Res. bei der 4.(MG) Ers.Komp./LSSAH in Döberitz.



    Grüße Frank

    Hallo Roland,

    Krafft führte zwar ab dem Juli 1941 die Dienstbezeichnung eines "Hauptsturmführers der Reserve", wurde aber erst 1942 offiziell in die SS aufgenommen!!!!

    und zum 9.11.1942 zum Major d.SchP ernannt (Staatsministerium d.Innern München, abg. zum Kdo-Stab RFSS)

    (Schreiben 31.10.1942)



    Dann doch noch weiter fündig geworden: ;)


    Sepp Kraft (*10.05.1907) NSDAP #5352210 SS #424020 SS-Stuba (aktiv, RDA 09.11.1941)


    SS-DAL vom 01.10.1942 SS-Div. "Das Reich"

    SS-DAL vom 01.10.1943 Kdr. SS-Pz.Gren.Ers.Batl. 12

    SS-DAL vom 01.07.1944 Kdr. SS-Pz.Gren.Ers.Batl. 12

    SS-DAL vom 01.10.1944 Kdr. SS-Pz.Gren.Ers.Batl. 16


    Krafft, Sepp - SSO.jpg

    Dez.1941-Apr.1942 im Lazarett (schwere Ischias)


    Krafft, Sepp.jpg


    Grüße Frank

    Hallo Kruppstahl,


    es ist doch ganz einfach: Was ist an der Arbeit und dem von dir zitierten Text schön und erwähnenswert??


    Kruppstahl: Wie ich finde eine schöne und erwähnenswerte Arbeit die auch von uns gewürdigt werden sollte.

    "Seit 28 Jahren kämpfen und sterben Söhne unseres Volkes für unser neues Reich. Sie alle, die im Weltkrieg, in den anschließenden Grenzkämpfen, in dem nationalsozialistischen Freiheitskampf und im jetzigen Krieg ihr Leben für das Vaterland dahingaben, sind die unsterblichen Vortruppkämpfer Großdeutschlands. Wir haben diese besten Kameraden tief in unsere Herzen eingeschlossen und haben ihnen Blutsbrüderschaft geschworen"


    Frank

    Hallo zusammen,


    als Gegenstück zu dem für mein Empfinden bzgl. der NS-Ideologie völlig distanzlosen obigen Beitrag ein kritischer Betrag aus der Gegenwart vom Volksbund selbst (Quelle: https://www.volksbund.de/nachr…ichte-vor-ort-austauschen )


    Weeze. Nein, ein Vergnügen war es nicht, was die knapp 75 Freundinnen, Freunde und Förderer des Volksbundes sowie sonstige Interessierte am vergangenen Sonntag im Bürgerhaus Weeze über Siegfried Emmo Eulen hören mussten. Im Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Kruse (Fernuniversität Hagen) über die (frühe) Geschichte des Volksbundes fand die Person Eulen besondere Berücksichtigung.


    Bereits vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung hatten knapp 40 Personen bei strahlendem Sonnenschein die Möglichkeit zur Besichtigung der örtlichen Kriegsgräberstätte genutzt. Weezes Bürgermeister Ulrich Francken selbst übernahm die Führung vor Ort. Die Kriegsgräberstätte Weeze ist eine der wenigen Anlagen in Nordrhein-Westfalen, die nicht durch den Landesverband, sondern von der Münchener Bundesbauleitung des Volksbundes unter ihrem Chefarchitekten Robert Tischler geschaffen wurde. Unter den hier bestatteten Toten ruht auch Dr. Siegfried Emmo Eulen, einer der Gründerväter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach ihm benannt wurde in Weeze die Siegfried-Eulen-Straße.


    Im Gegensatz zum anhaltenden Sonn(en)tagswetter dann zum Teil bedrückende Fakten. Eulen und seine Mitgründer – allesamt Gräberverwaltungsoffiziere des Ersten Weltkrieges – seien, so Kruse, wilhelminisch geprägt gewesen. Damit gehörten sie zu jener bürgerlichen Elite, die betont national und „militärisch, ja militaristisch" orientiert gewesen sei und der Weimarer Demokratie oft distanziert bis ablehnend gegenübergestanden habe.


    Eulen, der seinen akademischen Titel nach vorheriger nicht ausreichender Bewertung im August 1914 dann wegen der „außergewöhnlichen Umstände des Augenblicks" doch noch erhielt, fand – so Kruse – als Gräberverwaltungsoffizier des Ersten Weltkriegs die Bestimmung seines Lebens. Er habe ein großes Geschick gehabt, Lobbyarbeit für die Kriegsgräberfürsorge zu betreiben und prominente Unterstützer für den Volksbund zu gewinnen. Der von ihm vertretene Anspruch indes, als privater Verein eine eigenständige Rolle in der Kriegsgräberfürsorge zu spielen und die nationale Erinnerungskultur an den Weltkrieg in einem heldischen Sinne zu prägen, habe vielfältige Konflikte mit den zuständigen staatlichen Stellen heraufbeschworen. Auch heute wohl als „Korruptionsverdacht" bezeichnete Vorwürfe gegen den Volksbund und dessen moralisch angreifbare Geldausgaben überstand er jedoch unbeschadet.


    Im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Machtergreifung stellte Eulen den Volksbund zielstrebig auf das Führerprinzip um und entwickelte ihn zu einer nicht förmlich gleichgeschalteten, aber doch „nationalsozialistischen Arbeitsgemeinschaft", die aktiv für die Ziele des Regimes eintrat. Emmo Eulen selbst wurde „Bundesführer", ernannte ein zutiefst nationalsozialistisch orientiertes Führungspersonal und handelte mit der Führung des NS-Regimes die Erhebung des bisher privat organisierten Volkstrauertages zum gesetzlichen „Heldengedenktag" aus, an dem nunmehr nicht nur ein heldisches Gefallenengedenken, sondern auch die Erinnerung an die „Blutzeugen der Bewegung" zelebriert wurde. Langjährige Volksbundvertreter jüdischer Herkunft oder demokratischer Gesinnung wurden dagegen aus dem Volksbund gedrängt und teilweise vom Regime verfolgt. Im Nationalsozialismus entwickelte sich der Volksbund selbst auch zahlenmäßig zu einer Massenorganisation, gleichwohl sein Einfluss im Laufe des Krieges zurückging. Eulen verstarb infolge einer Ende 1944 auf dem Truppenübungsplatz erlittenen Schussverwundung im Lazarett Schloss Wissen im Januar 1945.


    Noch bis 1973 (seit 1952) war die höchste Auszeichnung im Volksbund die Siegfried-Emmo-Eulen-Plakette.

    (..)

    Erst nach knapp 2 ½ Stunden wurde die Veranstaltung beendet. Gleichwohl gab es immer noch Redebedarf, wie sich in den folgenden Einzelgesprächen zeigte.


    Was bleibt als Fazit? Es ist auch heute nicht leicht, sich mit Geschichte von NS-Zeit und II. Weltkrieg vor Ort auseinanderzusetzen. Dabei muss man manchmal auch miteinander um Positionen ringen. Aber es ist letztlich der einzige Weg, um Erinnern und Gedenken lebendig zu halten. Veranstaltungen dieser Art im Volksbund sind ein Beitrag zu gelebter Erinnerungskultur.


    Text: Thomas Rey, Bilder


    Grüße Frank

    Hallo Achim,


    das müßte Josef Piller sein (6.SS-Standarte - 09.11.1934 SS-Ustuf, 09.11.1935 SS-Ostuf, 09.11.1937 SS-Hstuf)


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Elena,


    Nach Kriegsende hat er als Kurier für die deutsche Post gearbeitet.

    Vermutlich auch schon während des Krieges ;)


    Im Tagesbefehl 171/44 des SS-Hauptamtes vom 17.09.1944 wird die Kommandierung (mit Wirkung vom 01.09.1944) des SS-Oscha Herbert Hauffe, geb. 02.11.1920, von der Ers.Abt. Zeesen zum Einsatzkommando bei dem Deutschen Befehlshaber in der Slowakei aufgeführt - insgesamt fast 3 Seiten:

    Hauffe, Herbert.jpg


    Zum Standort und der Ers.Abt. Zeesen hat Roland schon einiges zusammentragen: Fronthilfe Deutsche Reichspost DRP SS-Kraftfahrstaffel


    Grüße Frank