Posts by micha18

    Hallo zusammen,

    nun mußte ich erst einmal das "Original" dieses Erlasses suchen ...

    in der Regel waren für die Wachverstärkungen aber nur Angehörige der Stammabteilungen vorgesehen. Aber auch nur die Angehörigen, welche altersbedingt der Stammabteilung zugeordnet waren. So jedenfalls sah es der Geheimerlass von A. H. vom 17.08.1938 vor.

    Das ist so nicht ganz richtig: der Erlass erwähnt Stammpersonal zwar im Zusammenhang mit der Verstärkung der SS-Totenkopfverbände
    "Die SS-Totenkopfverbände bilden die Stämme für die Verstärkung der SS-Totenkopf­verbände (Polizeiverstärkung) und werden in der Bewachung der Konzentrationslager durch Angehörige der Allgemeinen SS, die das 45.Lebensjahr überschritten haben und militärisch ausgebildet sind, ersetzt.",
    aber nicht nicht notwendigerweise im Zusammenhang mit den Stammabteilungen der Allgemeinen SS (auch wenn hier auch die älteren SS-Angehörigen - sowie diejenigen, die z.B. beruflich stark eingebunden waren - untergebracht waren).

    Aber auch:
    "Die Ausbildung der für den Kriegsfall vorgesehenen Verstärkung der SS-Toten­kopf­ver­bände im Alter zwischen 25 und 35 Jahren erfolgt im Frieden durch die Ergänzungs­ein­hei­ten der SS-Totenkopfverbände."

    Zudem erlaubte die «Notdienstverordnung» vom 15. 10. 1938 eigentlich fast alles, was im im folgendem der Durchführung des Vierjahresplanes «zur Sicherstellung des Kräftebedarfs für Aufgaben von besonderer staatspolitischer Bedeutung» diente.

    In der späteren Praxis wurden tatsächlich überwiegend ältere SS-Angehörige bis hinunter zu Jahrgängen in den 1880ern zur Polizeiverstärkung herangezogen, es lassen sich aber schon im Herbst 1939 Angehörige der Jahrgänge 1920/1921 finden, die zum KL-Dienst herangezogen wurden. Der Meridian der mir bekannten lag etwa beim Jahrgang 1905.

    Erlass vom 17.08.1938 zum Verhältnis von Wehrmacht und SS (Auszüge)

    Durch Ernennung des Reichsführers SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern am 17. 6. 1936 (Reichsgesetzbl. I S. 487) habe ich die Grundlage zur Vereinheitlichung und Neugliederung der Deutschen Polizei geschaffen.
    Damit sind auch die dem Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei bereits vorher unterstehenden Schutzstaffeln der NSDAP in eine enge Verbindung zu den Aufgaben der Deutschen Polizei getreten.
    Zur Regelung dieser Aufgaben sowie zur Abgrenzung der gemeinsamen Aufgaben der SS und der Wehrmacht ordne ich zusammenfassend und grundlegend an:

    I. Allgemeines

    Die SS in ihrer Gesamtheit, als eine politische Organisation der NSDAP, bedarf für die ihr obliegenden politischen Aufgaben keiner militärischen Gliederung und Ausbildung. Sie ist unbewaffnet.
    Für besondere innerpolitische Aufgaben des Reichsführers SS und Chef der Deutschen Polizei, die ihm zu stellen ich mir von Fall zu Fall vorbehalte, oder für die mobile Ver­wendung im Rahmen des Kriegsheeres (SS-Verfügungstruppe) sind von der Anordnung der Ziffer 1) folgende bereits bestehende bzw. für den Mob.-Fall aufzustellende SS-Ein­heiten ausgenommen:
    - die SS-Verfügungstruppe
    - die SS-Junkerschulen
    - die SS-Totenkopfverbände
    - die Verstärkung der SS-Totenkopfverbände (Polizeiverstärkung)
    (..)

    II. Die bewaffneten Einheiten der SS

    A) Die SS-Verfügungstruppe
    1.) (..)
    2.) (..)
    Für den Mob.-Fall stehen zur Sicherstellung des Ersatzes der SS-Verfügungstruppe die Stämme der Ergänzungseinheiten der SS-Totenkopfverbände zur Verfügung, denen im Frieden die kurzfristige Ausbildung der Verstärkung der SS-Totenkopfverbände obliegt (siehe C 2)
    (..)
    3.) Bestimmungen für den Mob.Fall.
    a) (..)
    b) Zur Sicherstellung eines Ersatzes, der den allgemeinen Bestimmungen fur die Einstellung in die SS-Verfügungstruppe und ihrem weltanschaulich-politischen Geist entspricht, stehen im Kriege die Stämme der Ergänzungseinheiten der SS-Toten­kopf­verbände zur Verfügung, denen im Frieden die kurzfristige Ausbildung der Verstärkung der SS-Totenkopfverbände obliegt.
    Alle Angehörigen der SS, die in der SS-Verfügungstruppe ihrer Wehrpflicht genügt haben, sind im Mob.Fall im allgemeinen wieder zur Auffüllung der SS-Verfügungstruppe zu verwenden. Ältere Jahrgänge der SS-Verfügungstruppe, soweit sie nicht als Ersatz für die SS-Verfügungstruppe gebraucht werden, können auch zur Auffüllung für die im Mob.Fall aufzustellende Verstärkung der SS-Totenkopfverbände (Polizeiverstärkung) verwandt werden.
    Der Ersatz der SS-Verfügungstruppe im Mob.Fall ergänzt sich aus Freiwilligen der jüngsten wehrpflichtigen, unausgebildeten Jahrgänge.

    B. Die SS-Junkerschulen

    (..)

    C. SS-Totenkopfverbände

    1.) Die SS-Totenkopfverbände sind weder ein Teil der Wehrmacht noch der Polizei. Sie sind eine stehende bewaffnete Truppe der SS zur Lösung von Sonderaufgaben polizeilicher Natur, die zu stellen ich mir von Fall zu Fall vorbehalte.
    Als solche und als Gliederung der NSDAP sind sie weltanschaulich und politisch nach den von mir für die NSDAP und die Schutzstaffeln gegebenen Richtlinien auszuwählen, zu erziehen und durch Einstellung von S S - t a u g l i c h e n Freiwilligen, die ihrer Wehr­pflicht grundsätzlich in der Wehrmacht genügt haben, zu ergänzen. Besondere Ausnahme­fälle unterliegen der Zustimmung der Wehrmacht. Sie unterstehen dem Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei, der mir für ihre Organisation, Ausbildung, Bewaffnung und volle Einsatzfähigkeit verantwortlich ist.
    Der Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehrmacht geeignete Freiwillige der Wehrmacht vor ihrer Entlassung zu werben. Die Dienstverpflichtung der Unterführer und Manner betragt 12 Jahre. Die beim Heer verbrachte Dienstzeit ist anzurechnen. Die notwendige Dienstzeit­versorgung bleibt einer späteren Regelung vorbehalten. Die SS-Totenkopfverbände erhalten ihre Geldmittel durch das Reichsinnenministerium.
    2.) (..)
    3.) (..)
    4.) (..)
    5.) Bestimmungen fur den Mob.Fall
    Die SS-Totenkopfverbände bilden die Stamme für die Verstärkung der SS-Totenkopf­verbände (Polizeiverstärkung) und werden in der Bewachung der Konzentrationslager durch Angehörige der Allgemeinen SS, die das 45.Lebensjahr überschritten haben und militärisch ausgebildet sind, ersetzt. Die bisherigen Stämme der zwei Ergänzungseinheiten zur kurzfristigen Ausbildung der Verstärkung der SS-Totenkopfverbände treten als Stämme der Ergänzungseinheiten für die SS-Verfügungstruppe zu letzterer über.

    D. Verstärkung der SS-Totenkopfverbände (Polizeiverstärkung).

    1.) Die Verstärkung der SS-Totenkopfverbände ist eine Polizeitruppe, die im Bedarfsfall auf meinen Befehl, im Mob.Fall jedoch grundsätzlich aufgestellt und bewaffnet wird.
    2.) Ihre Stärke bestimmt der Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei innerhalb der Gesamtstärke aller Polizeieinheiten, die ich für das Reichsgebiet festsetzen werde.
    3.) (..)
    4.) (..)
    5.) (..)

    III. Die Allgemeine SS

    Alle übrigen, vorstehend unter I und II nicht aufgeführten Angehörigen der allgemeinen, also unbewaffneten SS stehen der Wehrmacht im Kriegsfalle nach den Bestimmungen des Wehrgesetzes zur Verfügung.
    In Anbetracht jedoch der besonderen innerpolitischen Aufgaben, die die SS in enger Verbindung mit der Deutschen Polizei im Mob.Fall zu lösen hat, bestimme ich :
    1.) Der Stab des Reichsführers-SS, die Stabe der drei Hauptämter (SS-, SD- und RuS- Hauptamt), die SS-Oberabschnittsstäbe und SS-Abschnittsstäbe bleiben im Kriegsfalle für
    Aufgaben polizeilicher Art bestehen. Ihre Stärke, die auf das notwendigste Mass zu beschränken ist, regelt der Reichsführer-SS. Die für diese Stabe vorgesehenen SS-
    Angehörigen sind im Kriegsfall fur den genannten Zweck von der Verwendung in der Wehrmacht zurückzustellen.
    (..)


    Das "Original" kann man hier herunterladen (Seiten 185-193).

    Viele Grüße
    Frank

    Medizinstudium, Dr. med, Allgemeinmedizin Praxis in der Jauerstr. in Liegnitz/Niederschlesien ab circa 1934

    Hallo Reiner,

    es findet sich bereits im Liegnitzer Adressbuch von 1930 ein Eintrag für Dr. J.Schoen in der Jauerstraße 1 - er hat die Praxis von Dr. W.Wirsig übernommen.

    Einträge 1926 und 1930

    1926 Liegnitz, Jauerstraße 1.jpg   1930 Liegnitz, Jauerstraße 1.jpg

    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Reiner,

    dein Großvater war SS-Untersturmführer in der Allgemeinen SS, nicht in der Waffen-SS.
    Und kein SS-Untersturmbannführer, diesen Rang gab es nicht!

    In der SS-Sanitäts-Oberstaffeln der Allgemeinen SS wurde das medizinische Personal (Ärzte, Apotheker, Sanitäter) gesammelt (in den Sanitäts-Staffeln das medizinische Personal eines Sturmbanns). Diese Sanitäts-Oberstaffeln oder Sanitäts-Staffeln waren räumlich dem Einzugsgebiet einer SS-Standarte bzw. eines Sturmbanns zugeordnet. Im Falle deines Großvaters der 70.SS-Standarte in Glogau.

    Hier wurde quasi eine weitere, einsatzspezifische Gruppierung innerhalb der Allgemeinen SS in Vorbereitung des Kriegseinsatzes - ähnlich den SS-Kraftfahr-, SS-Reiter-, SS-Nachrichten und SS-Pioniereinheiten, die jedoch großräumiger strukturiert waren, aufgebaut.

    Der Einsatz dieser "zivilen" Einheiten (im Gegensatz zur SS-Verfügungstruppe) bestand überwiegend in allgemeiner, auch weltanschaulicher, und fachspezifischer Aus- sowie Fortbildung und der Teilnahme und ggf. Schutzdienst bei Veranstaltungen - aber im späteren Verlauf, sofern noch im Heimatgebiet, auch in der befohlenen Unterstützung bei Deportationen der jüdischen Bevölkerung.

    Weiterhin bestand für jeden SS-Angehörigen (auch bereits für SS-Bewerber) die gefährliche Möglichkeit, im Rahmen der KL-Verstärkungen im Herbst 1938 oder 1939 zum kurzfristigen Einsatz als Wachverstärkung in Konzentrationslagern befohlen zu werden (was für manche auch ein Dauereinsatz wurde ...).

    SS- und NSDAP-Parteimitgliedschaft waren zwei Paar Schuhe: die NSDAP hatte ab 1.Mai 1933 einen Aufnahmestopp, sodaß sich viele anderen Parteiorganisationen wie SS, SA, NSV usw. zuwenden mußten um ihre äußerliche Loyalität zum neuen System zu bekunden.

    Ein Einsatz in der Wehrmacht war für SS-Angehörige nichts außergewöhnliches. So konnten z.B. auch viele WK1-Teilnehmer, die sich zunächst der SS zuwandten, später erfolgreich unter Aufgabe ihrer SS-Mitgliedschaft zu einer wieder wachsenden Wehrmacht übertreten.

    Ich vermute hier den Anlass zur Beförderung zum SS-Führer auch in einer Beförderung innerhalb der Wehrmacht, obwohl es auch andere Optionen geben könnte - für die man aber mehr aus der SSO in Erfahrung bringen müsste.

    Viele Grüße
    Frank

    Moin zusammen,

    ein Dr. Johannes Schoen wurde zum 10.09.1939 zum SS-Untersturmführer in der SS-Sanitäts-Oberstaffel 70 (Glogau) ernannt (SS-Nr. 196312 - Eintritt 1933), in deren Bereich auch Liegnitz lag (bis 1935 auch Standort der 70.SS-Standarte!)

    image.png

    (Quelle: SS-Verordnungsblatt vom 24.01.1940)

    Eine Rückkehr 1955 deutet in jedem Fall auf eine vorherige Verurteilung durch ein sowjetisches Militärgericht hin ...

    Viele Grüße
    Frank

    Auch der Vorwurf er habe beim Bau der Ordensburg Sonthofen die Belange der Gemeinde geschädigt wurden relativiert.

    Hallo Anton,

    man darf nichts in diesen Verfahren überbewerten. Es wurde vieles und noch mehr mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Dritten Reich relativiert. Am Ende fühlten sich Träger des System selbstgerecht als Opfer.

    Es ging auch nicht um strafrechtliche Aspekte, sondern um eine Minderung der möglichen Einflußnahme auf die Entwicklung eines demokratischen Deutschlands durch berufliche und kulturelle Tätigkeiten.

    Grüße
    Frank

    Hallo uwys,

    der Server ist ein bissi lahm, versuche es einfach mehrere Male ...

    Zu Priebke:

    Priebke, Erich.jpg

    er wurde 1941 als Angehöriger des RSHA Amt IV (01.08.1940 Kriminalkommissar) und vermutlich auch aufgrund seiner Italienkenntnisse durch eine längere berufliche Tätigkeit in einem Hotel in Rapallo zur Deutschen Botschaft in Italien als Verbindungsoffizier zur italienischen Polizei versetzt (unter dem Polizeiattaché Kappler).

    Hier hat Daniel völlig recht: eine Abt. IV (Gestapo) hat es in Italien zu dieser Zeit nicht gegeben.

    Anders war die Situation im September 1943: Nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Allierten wurde ein Einsatzkommando Rom - geführt von Kappler - gebildet, dem dann auch Priebke als gelernter Gestapo-Mann angehörte. Carl-Theodor Schütz kam ebenfalls im September 1943 von der Stapo Trier zu diesem Kommando, Hans Clemens vom SD-Leitabschnitt Dresden vermutlich erst gegen Ende des Jahres.

    Das Einsatzkommando Rom wurde im Juni 1944 nach der Befreiung Roms aufgelöst und die Angehörigen auf Dienststellen des BdS in Verona verteilt. Priebke wurde Ende August 1944 vom BdS Verona nach Berlin zurückbeordert, bereits im Juni 1944 Schütz zur BdS-Außenstelle Forli, Clemens zur Grenzbefehlsstelle Como.

    Grüße
    Frank

    Hallo uwys,

    Priebke schrieb seine Erinnerungen in italienischer Haft.

    Mit der Neugliederung der SiPo nach dem Abfall Italiens war Priebke in der Abteilung IV tätig, die es vorher so angeblich nicht gab.

    Die Abt. IV (Gestapo) war bis zur Umorganisation die Abt. III, zu dieser Zeit war Abt. IV die Kripo.

    Ein Problem bzgl. der Ermittlungen und damit auch der Erkenntnisse dürfte auch sein, daß sowohl KR/SS-Hstuf Carl-Theodor Schütz (Gestapo) als auch SS-Hstuf Hans Clemens (SD) viele andere ehemalige, auch belastete, RSHA-Angehörige seit Beginn der 50er-Jahre bei der Organisation Gehlen und anschließend beim BND tätig waren und somit gegen mögliche Vorermittlungen und Ermittlungen geschützt waren.

    Carl-Theodor Schütz wurde nach internen Ermittlungen (nach dem Fall Felfe) erst zum 01.07.1964 aus dem Dienst des BND entlassen, Hans Clemens wurde bereits im November 1961 wg. Tätigkeit für den KGB verhaftet und 1963 zu in Karlsruhe zu 10 Jahren Haft verurteilt.

    Viele Grüße
    Frank

    Moin THWler,

    SS-Oberführer August Flasche (*15.02.1902) war ein frühes Mitglied der Allgemeinen SS (SS #21423) und bereits ab April 1933 Führer des II.Sturmbanns der 19.SS-Standarte in Recklinghausen und im September 1942 auch Führer der 19.SS-Standarte.

    Ab Januar 1943 zunächst kommissarischer, ab Oktober 1943 endgültiger Polizeipräsident Aachen.

    20.04.1933 SS-Ustuf
    24.04.1934 SS-Ostuf
    20.04.1935 SS-Hstuf
    09.11.1936 SS-Stuba
    20.04.1938 SS-Ostuba
    30.01.1941 SS-Standartenführer
    10.09.1944 SS-Oberführer (zugeordnet zum RSHA)

    August Flasche wurde am 05.09.1946 von einem britischen Militärgericht in Bochum wegen Mißhandlung britischer Kriegsgefangener zu 10 Jahren Haft verurteilt.

    Viele Grüße
    Frank

    Moin Daniel,

    eine kleine Ergänzung:

    00.00.1939 PV Berlin
    00.12.1939 Pol.Batl. 6 in Warschau (2 Wochen, Zugführer)
    00.00.1939 PV Berlin
    00.01.1940 PV Kattowitz - Hunderschaftsführer, nach 3 Monaten Kdo-Adjutant
    00.09.1942 Pol.Regt. 8 - Aufstellung Regt.Stab in Wiesbaden
    00.12.1942 Pol.Regt. 8 - Transport nach Mogilev
    00.12.1942 Pol.Regt. 8 - Kampfeinsatz Waluiki
    00.01 1943 Pol.Regt. 15 (ehemaliger Regt.Stab in sowj.Kriegsgefangenschaft)
    09.01.1943 Verwundung in Passekowo und Lazarett

    (Quelle: 213-12_0071_Band 016 #0239)

    Viele Grüße
    Frank

    Hallo 1241 (ein Name wäre schön),

    du mußt einfach in den Beitrag gehen, aus dem du zitieren möchtest und dort den Bereich markieren, dann erscheint "Zitat einfügen" und "Zitat speichern".

    Der Unterschied ist:

    • "Zitat einfügen" - du fügst dieses Zitat sofort in einen neuen Beitrag im gleichen Thema ein.
    • "Zitat speichern" - du speicherst das Zitat zur weiteren Bearbeitung in einem anderen Thema.
      Du kannst dann die gespeicherten Zitate in einen neuen Beitrag einfügen.

    Viele Grüße
    Frank

    Hallo Reinhard

    Wenn du einen Text über den Link legen möchtest:
    - dann erst den Text für den Link schreiben: Dieses ist ein Link ,
    - dann diesen markieren und
    - anschließend über das Link-Symbol den tatsächlichen Link einfügen.

    Leider macht der Editor einen auf diesen Weg erzeugten Link nicht direkt im Editor sichtbar, eigentlich sind die Grenzen nur durch die Änderungen des Mauszeiger sichtbar.

    Viele Grüße
    Frank

    hat sich ein Link in denNamen eingeschlichen, der nicht funktioniert.

    Moin Reinhard,

    danke für den Hinweis!

    Das sollte auch kein Link sein:
    der vorliegende Text Gen.M.Kp. XVII/2.Pz/32 wird in der aktuellen Version aus unerfindliche Gründen in einen Link übersetzt: Gen.M.Kp. XVII/http://2.Pz/32

    Ich habe im Beitrag den Text durch den HTML-Code <p><strong>Gen.M.Kp. XVII/2.Pz/32</strong></p> ersetzt - dann stimmt die Ausgabe - und einen weiteren Fehler an Woltlab gemeldet ;)

    Viele Grüße
    Frank

    Auf den ersten Blick sieht es ganz nach Schutzpolizei aus. :/

    Hallo Daniel,

    das würde ich unterstützen ;)
    Vermutlich waren ein Gend.Posten und die Polizeisicherungsabteilungen wirklich zwei Paar Schuhe.

    Hier die Angaben über die Polizeisicherungsabteilung aus dem sehr umfangreichen Ermittlungsverfahren der StA Itzehoe zur DG IV:

    Kommandeure:

    • Hptm.d.SchP Georg Muhlmann
    • Hptm.d.SchP Paul Tillmann

    1.Kompanie:

    • Hptm.d.SchP Otto Ettengruber
    • 1.Zug:
      Oltn.d.SchP Siegfried Scherer
      Gruppenführer: PM Alfons Mayer, Phillip Großmann, Albert Wolter, Hans Gurgrel, Alfred Jähnig, Anton Baehr, Otto Brettin
    • 2.Zug: Rev.Ltn.d.SchP Hermann Wels

    2.Kompanie

    • Hptm.d.SchP August Endlich
    • Oltn.d.SchP Friedrich Becker (ab Dezember 1942)
    • 1.Zug
      Rev.Ltn.d.SchP Robert Deneke
    • 2.Zug
      Rev.Ltn.d.SchP ?? Walter

    3.Kompanie

    • Hptm.d.SchP Max Hänsel
    • Zugführer
      Ltn.d.SchP Johann Angerer
      Ltn.d.SchP ?? Müller

    4.Kompanie

    • Hptm.d.SchP Kurt Brill
    • Hptm.d.SchP Friedrich Becker (ab Dezember 1942 Teile der 4.Komp.)
    • Hptm.d.SchP Reinhard Nissel (ab 11.April 1943)
    • keine Zugführer angegeben

    Mehr unter Durchgangsstraße IV - Aufstellung und Einsatzbefehle 1942 (Polizei-Sicherungsabt.) ;)

    Viele Grüße
    Frank

    00.00.1943 Ghetto-Einsatz beim III./Polizei-Regiment 22 (ehemals Res.Pol.Btl. 53) in Warschau
    19.03.1943 zum I./Polizei-Regiment 22 versetzt
    00.00.1943 als Kompaniechef zum III./SS-Polizei-Regiment 25 (ehemals Res.Pol.Btl. 101) versetzt

    Moin Daniel,

    Steidtmann war (1942 bis 1943?) Führer der 11.Komp. des SS-Pol.Regt.22, scheint dann im Januar 1943 wg. defätistischer Aussagen und Kontakt zu Polinnen verhaftet worden und durch Oltn. Helmut Patzelt ersetzt worden zu sein. Dieser wurde im April/Mai 1943 durch Hptm. Hans Waschow abgelöst.
    Möglicherweise liegt auch hier ein Grund für den späteren Wechsel zur Waffen-SS.

    Grüße
    Frank