Posts by micha18

    Moin zusammen,


    die GFP-Gruppe lag noch im Mai 1940 im Raum Köln - vornehmlich zur Brückenüberwachung:

    Gruppenstab in Köln-Deutz, Gastwirtschaft Rosenhof, Kalkerstraße 27 - Leiter FPD Franz von Ostrowski (später Koop)

    Außenstelle in Bonn, Hotel Rheineck, Fritz-Schröderufer 1, Leiter FPK Werner Kunze


    Grüße Frank

    Hallo zusammen,


    Jaques Groeneveld (geb. 6.7.1892 Bunderhee) war ab November 1933 MdR und ab 1936 Landesbauernführer der Landesbauernschaft Weser-Ems (als solcher zunächst beim Führer b.Stab RuSHA). Er ist in der SS-DAL vom Oktober1934 trotz seines Befördungsdatums 20.04.1934 nicht aufgeführt, dieses RDA/Aufnahmedatum scheint also rückdatiert zu sein.

    mehr unter https://www.ostfriesischelands…IOTHEK/BLO/Groeneveld.pdf und https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Groeneveld


    Grüße Frank


    PS: Egon Groeneveld wird in der SS-DAL vom Januar 1944 bereits als SS-Oberführer (am 09.11.1942) als Führer b.Stab SS-Abschnitt XXXXV (Strasbourg) und Gen.Maj. z.V. geführt.

    Moin zusammen,


    eine kleine Ergänzung zu Ferdinand Krakowizer

    Obltn. d.SchP. Ferdinand Krackowizer 26.10.1940 – 08.12.1940

    Aus dem Tätigkeitsbericht Kdo-Stab RFSS f.d.Zeit vom 15.3. bis 21.3.1942 (vom 24.03.1942 Quelle T501-R16 #514)

    SS-Ostuf u.Obltn.d.SchP. Krackowizer, Ferdinand, geb.23.06.1913 - Kdo.Stab RFSS, Abt.Ia - kommandiert zur 2.SS-Brigade wurde laut FS v.18.3.1942 mit Erfrierungen gemeldet.


    Grüße Frank

    Moin zusammen,


    SS-Stuba Lütke von Ketelhodt war auch der von Johann-Heinrich genannte Führer des Volkssturmbataillon Zempelburg.

    Grüße Frank

    Moin Achim,


    das sollte Führer im Reichkommissariat für die Festigung deutschen Volkstums heißen - in den SS-DAL 1942/1943/1944 ist er Ostubaf im Stabshauptamt R.f.d.F.d.V bzw. im Hauptamt RKF.


    Interesssant ist auch der Eintrag darunter: Selbstschutz .. Führer ..


    Grüße Frank

    Nun,

    vielleicht können die iranischen Drohnen tatsächlich ein Gamechanger werden - die Nomenklatura wird bestimmt lieber ihre Rasenmäher herausrücken als ihre Söhne ..


    Aber im Ernst: warum bieten wir W. hier überhaupt ein Podium?


    Grüße Frank

    Moin zusammen,


    hier eine Stellenbesetzung des Res.Pol.Batl.105 vom 24.06.1941 (aus T501-R002)

    1941-06-24 Res.Pol.Batl. 105.jpg

    Major Hewes (Batl.Kommandeur - RDA 09.11.1937)

    Obltn. Berak (Adjudant - RDA 10.09.1939)

    Stabsarzt Dr.Beisenherz (Batl.Arzt - RDA 01.09.1939)

    Hauptm. Petersen (Komp.-Chef - RDA 09.11.1938)

    Hauptm. Westphal (Komp.-Chef - RDA 30.01.1940)

    Obltn. Dittmar (Komp.Chef - RDA 09.11.1938)

    Ltn. Scheuermann (K.-St.-Führer - RDA 01.06.1938)

    Ltn.d.Res. Senning (Zugführer - RDA 20.04.1941)

    Ltn.d.Res. Heyen (Zugführer - RDA 09.11.1940)

    Ltn. Niebuhr (Zugführer MG - RDA 01.07.1940)

    Ltn. Greggers (Zugführer MG - RDA 01.12..1939)

    Ltn. Heimann (Zugführer MG - RDA 01.12.1939)

    Ltn. Fiebinger (Zugführer - RDA 01.12.1939)


    Grüße Frank

    Moin zusammen,


    ein weiterer Angehöriger des Pol.Batl. 206 war der seinerzeitige Oberwachtmeister d.Res. Heinz Barth (*15.10.1920 Gransee).


    Aus dem DDR-Urteil 1009:

    Am 18.1.1940 wurde der Angeklagte zur Schutzpolizei der Reserve einberufen. Als Rottwachtmeister im Bestand des Polizeibataillons 206 war er in Nachod - Tschechoslowakische Republik - stationiert. Nur wenige Wochen nach seiner Einberufung, noch während der infanteristischen Grundausbildung, besuchte er einen Lehrgang zur Ausbildung von Unterführeranwärtern. Am 1.1.1941 wurde er zum Wachtmeister der Schutzpolizei der Reserve befördert.

    Im Jahre 1941 wurde seine Einheit nach der Stationierung in Mlada Boleslaw (während der Okkupationszeit Jungbunzlau) in das Reservepolizeibataillon Kolin eingeordnet. In der Zeit von Ende September 1941 bis Anfang Februar 1942 war der Angeklagte zum damaligen Befehlshaber der faschistischen Ordnungspolizei Prag abkommandiert, wo er als Hilfskraft im Stab Dienst verrichtete. Dort erfolgte am 9.11.1941 seine Beförderung zum Oberwachtmeister.

    Unter dem Kommando des vom Bezirksgericht Schwerin am 31.März 1971 (1 BS 4/71) wegen mehrfacher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilten Bataillonskommandeurs Got. (Anmerkung micha18: Fritz Gottspfenning) diente er in der 2.Kompanie des Reserve-Polizei-Bataillons Kolin.

    Mitte März 1942 erfolgte seine Übernahme als Gruppenführer in die 3.Kompanie des Bataillons, die in Pardubice (Pardubitz) stationiert war. Während dieser Zeit nahm er an einem Unterführerlehrgang in Mlada Boleslaw teil.

    Aufgrund seiner Eignung nahm er in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juni 1942 in Klatovy (Klattau) an einem Vorbereitungslehrgang für Reserveoffiziersanwärter teil. In der Beurteilung wird ihm bestätigt, dass er bei "gesundem Ehrgeiz und strammer militärischer Haltung das Wesen der nationalsozialistischen Weltanschauung erfasst" habe.

    Seine auf diesen Lehrgang gesammelten Erfahrungen wandte der Angeklagte dienstbeflissen in der weiteren Zeit bis Ende Juli 1942 noch im Bestand der 3.Kompanie in Pardubice an.

    Nach Absolvierung der Polizei-Offiziersschule Fürstenfeldbruck wurde er am 19.12.1942 zum Leutnant der Schutzpolizei der Reserve ernannt und der Polizeiverwaltung Frankfurt (Oder) überstellt. Noch im Jahre 1943 stellte der Angeklagte den Antrag, als Beamter in den aktiven Polizeidienst übernommen zu werden. Dem wurde später mit Wirkung vom 1.10.1943 entsprochen.


    Während dieser Zeit im Pol.Batl. Kolin nahm Heinz Barth auch an 3 Erschiessungen nach dem Heydrich-Attentat teil.


    Heinz Barth wurde bereits im Februar 1943 als SS-Ustuf d.Res. in die Waffen-SS (10.SS-Pz.Gren.Div.) übernommen. Ab 20.11.1943 im SS-Panzer-Regiments 4 war er am Massaker von Oradour am 10.06.1944 aktiv beteiligt. Am 28.06.1944 wurde er in Nordfrankreich schwer verwundet (Beinamputation, bis Februar 1945 im Lazarett) und wurde am 09.11.1944 zum SS-Ostuf d.Res. befördert.


    Heinz Barth wurde am 07.06.1983 vom Stadtgericht Berlin zu lebenslänglicher Haft verurteilt.


    Grüße Frank

    Moin zusammen,


    Hitler war bestimmt nicht in Saparoschje um ein Bad in der Menge zu nehmen oder Verwundeten beizustehen. Der "Gröfaz" wollte vielmehr "seinen fähigsten Strategen Erich von Manstein auf Spur [..] bringen" und hat - leider - viel Glück gehabt, einer sowjetischen Panzerspitze zu entgehen.

    Ostfront 1943 – wie die Rote Armee Hitler beinahe gefangen hätte
    Um seinen fähigsten Strategen Erich von Manstein auf Spur zu bringen, flog Hitler im Februar 1943 in die heutige Ukraine. Dabei wurde er fast von einer Kolonne…
    www.stern.de

    Putin und seine Oligarchen haben noch nicht einmal ihre Truppen an der Kriegsfront in der Ukraine besucht. Haben sie Angst davor, ihren Not leidenden Soldaten gegenüberzutreten, die Riesenhaufen an Schrott zu sehen, die Kühlwaggons mit Leichen? Es ist ein unfassbar feiges Verhalten.

    Ich glaube nicht, daß es etwas mit Feigheit zu tun hat:

    Vielmehr fehlt derartigen Menschenverachtern - nicht nur für die ukrainischen Opfer, sondern auch für die eigenen Kräfte - jegliche Empathie, die es ihnen erlauben würde sich konkret mit den Folgen ihrer Befehle aus einem geschützten Bereich zu konfrontieren. Auch das Verhalten von Außenminister Lawrow im UN-Sicherheitsrat - zu spät kommen und nach seiner Rede zu gehen - passt zu diesem Schema.


    Putin hat sich in eine relativ aussichtslose Lage manövriert:

    Nach relativ schnellen Erfolgen im Süden und Osten nun seit einigen Monaten Stillstand und aktuell sogar Rückschritte. Er versucht nun, die gegenwärtige Situation in seiner Logik als Erreichung seiner Kriegsziele zu verkaufen und dieses durch Scheinreferenden in Luhansk, Donezk, Saparoschje und Cherson mit der gleichzeitigen Teilmobilisierung und latenter Drohung weiterer Eskalationen zu untermauern.


    Grüße Frank

    Hallo Stuart,


    dann gab es noch die Sybille von Moers (*22.06.1919 Blumenau (Brasilien) - 1976), von 1944 bis 1948 Krankenschwester in Ibirama (Südbrasilien), später im Hospital das Clinicas in Sao Paulo. Sie lebte dort mit einem Cousin zusammen, der an Krebs starb (vor 1976).

    https://repositorio.ufsc.br/bitstream/handle/123456789/238571/Erinnerungen%20einer%20Krankenschwester%20in%20Ibirama.%20Eine%20Analyse%20von%20Tagebuchern%20als%20symbolischer%20Erinnerungsraum.pdf?sequence=1


    Grüße Frank

    Moin zusammen,


    hier ein Angehöriger des Pol.Batl. 206:


    Rev.Owm Arthur Fischer (*12.08.1914 Berlin)

    03.05.1935 - 10.10.1935 Landespolizei Brandenburg/Havel

    10.10.1935 - 01.05.1936 Inf.Regt.9 (Potsdam)

    01.05.1936 - 26.10.1936 Wachregt. Berlin

    26.10.1936 - 01.10.1937 Inf.Regt. 9 - Ausbilder (Potsdam)

    01.12.1937 - 01.02.1939 Polizeischule Oranienburg

    01.02.1939 - 01.06.1939 Schutzpolizei Berlin

    01.06.1939 - 01.09.1939 Pol.Batl. 206 (Königsgrätz)

    01.09.1939 - 15.01.1941 Ausbilder in Nachr.Einheit (Prag)

    15.01.1941 - 05.03.1941 Schutzpolizei Berlin

    05.03.1941 - 05.12.1941 Pol.Batl. 9 (Riga, 1/PB 9 in Einsatzgruppe A)

    00.01.1942 - 00.05.1942 Pol.Batl. 9 (Iglau)

    00.06.1942 - 01.03.1944 Pol.Batl. 9 (Norwegen)

    01.03.1944 - 07.05.1944 Nachr.Komp. 201 (Oslo)


    27.10.1945 brit.Internierung in Norwegen (Akershus)


    Grüße Frank

    Damit die Batterie nicht die Feuerstellung "vorbei fuhr" gab es "geheime " Einweiser auf dem Weg in die Feuerstellung.

    Hmm,


    habe ich als Feuerleiter (1980/81) so nicht kennengelernt. Wir bekamen Koordinaten vom Richtkreis und sind ohne "geheime" Einweiser in die Feuerstellung gefahren.

    Und haben sie immer gefunden ;)


    Grüße Frank

    Hallo ks

    Moin. Weil die Ostsee Richtung Osten und nicht Westen liegt :) Siehe Deutschlandkarte. Gruß

    Dreh die Karte doch mal richtig herum, oder lerne Kartenlesen - Stichwort: Kongruenz ;)

    Die Karte stimmt so, zumindest war vor 5 Stunden noch alles so wie auf der Karte richtig dargestellt.


    Grüße Frank