Posts by Hettner 5

    Hallo zusammen!


    weitere Ergänzung zur Namensliste der FIK/FIB-Mitglieder:


    von Anfang an dabei: Ogfr. Einfalt (Nachlass W. Klein)


    nach mündl. Überlieferung: Blum, Pössinget, Helmut Wenzel und im Pionierzug Ofw. Peter Arent, Max Herzbach


    beste grüße von kathrin

    Hallo Brando!


    Mir ist neulich ein Detail im Buch entgangen! Hier die Korrektur/ Ergänzung zum lll/Fjr2 nach Kreta:

    Regimentsparade im Juli in Berlin auf der Seestr., Standort also hier Berlin-Reinickendorf.

    Danach Urlaub, dann mehrere Wochen Ausbildung für das aufgefrischte Personal in Grafenwöhr.


    Dann verlegten das

    l. Btl. wieder nach Gardelegen

    ll. Btl. wieder nach Tangermünde und das

    lll. Btl. - die Reste davon zur Neuaufstellung nach Altengrabow, im März 1942 wurde das Btl. zur Aufstellung des FJR4 abgegeben, daher nicht im Einsatz Mius Front


    beste Grüße von kathrin

    Hallo Brando nochmal!


    Hat mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich habe die Zeit vom Holland- bis zum Wolchow-Einsatz mal durchgesehen: keine Namensnennung leider.

    Aber ich notierte mir noch diese Details:


    - Aufstellung des lll. Bataillons erst nach Holland, ab Juni 1940

    - Standorte: l. Btl. Gardelegen, Hptm. Noster

    ll. Btl. erst Stendal, dann Tangermünde, Hptm. Pietzonka

    lll. Btl. ? (Stendal?), spätere Garnison Berlin-Reinickendorf, Hptm. Wiedemann


    - Einsatz in Korinth: lll. Btl. unter Hptm. Wiedemann in 2. Welle (Start ab Larissa, verspätet durch Transportflugzeugmangel) allerdings erst am Nachmittag des 27.4. per Lufttransport, als Regimentsreserve Sicherungsaufgaben


    - Einsatz Kreta: lll. Btl. von Megara aus gestartet, als Kampfgruppe Wiedemann, Absprung Rethymnon, Kämpfe um Ölfabrik, starke Verluste- Olt. Begemann, Kommandeur der 9./2 22.5. 1941 gefallen


    - Einsatz Mius/Wolchow: lll. Btl. nicht im Einsatz sondern in der Heimatgarnison geblieben, (weiß jetzt nicht, ob noch Berlin oder schon Diepholz)


    beste Grüße von Kathrin

    Hallo Alex und Zusammen!


    Danke Dir für das Einstellen dieser Dokumente! Wäre tatsächlich toll, wenn hier Weiteres zusammenkäme.


    Es passen folgende Buchempfehlungen zum Thema:


    von Gerhard Martin "Letzter Lorbeer - Fallschirmpioniere in der Ardennenschlacht" (von einem Veteranen der 2./ FschPi.-Btl. 5 verfasst, mit vielen Fotos, Aufbau, Namen und Beiträgen anderer Kameraden dieser Einheit)


    und


    von Klaus Ritter "Die Woche der Entscheidung" im Prümer Landboten (Teil l und ll) über die Kämpfe im Raum Prüm zwischen der 5. Fallschirmjäger-Division und der 4. US-Infanterie-Division vom 28. Feb. bis 05. März 1945 und basiert auf akribischem Zusammentragen diverser Quellen der Einheiten beider Seiten und auch zivile Zeitzeugenberichte flossen mit ein. Es gibt auch einen recht interessanten Dokumententeil.


    beste grüße von kathrin

    Hallo Raul und Alle zusammen!


    Im Tagebuch des Werner Klein, oben eingestellt von Hugo, wird außerdem die Gruppe 1 des Lehrgangs Il genannt. Ich liste sie hier nochmal auf:


    Kommandeur: Olt. Pelz

    "rechter Flügelmann" : Uffz. Steuber

    Uffz.Schilling, Hagl,Keiluweit, Stottko, Wenzel, Krüger, Windisch, Sohr, Miethe, Mensch, Linke


    Als Ausbildungsleiter wird noch Hauptmann Reinberger erwähnt.




    Für die, die es interessiert füge ich noch weitere erwähnte Namen der Fallschirm-Infanterie aus dem ersten Jahr hinzu, die ich in den hier genannten Quellen fand.


    In der Unfallstatistik meines Opas (sowie im Tagebuch W. Klein und im Buch "Red Shines The Sun...") stehen (allerdings nicht bei den Lehrgängen passiert sondern später bei Übungen/Manövern):

    20.08.1937 Gefr. Bunke (beim Sprung tödl. verungl.), Propson (Sprungverletzt)

    20.09.1937 Gefr. Selbach (beim Sprung tödl. verungl.), Büttner (Sprungverletzt), Oehme (Sprungverletzt), Domb.(...bach oder berg, berger...) (Verletzt-ob Sprung-ist nicht klar)



    sonst noch bei den ersten Lehrgängen: Willi Peters, Gottlieb Möck, Uffz. Kerfin, Hilfsausbilder Gefr. Rufledt, Uffz. Lampe, Ltn. Ortmann und Ltn. Moll (evtl. Ausbilder v.d. Luftwaffe?), Fw. Helmbold , Standortältester Major Hildebrandt, Scheunemann, Gefr. Beck, Major Ulich(?)"Sachbearbeiter in Fallschirm-Sachen", Schirmwart Schlicht, Uffz. Mayer, Major Heidrich, Uffz. Meyer, Fw. Wittmann, Uffz. Unverdorben, Heinz Nikolas, Hans Mordhorst, ... (wird ggfs. noch ergänzt)


    ab 14.06.1937: OJg Kempf, Berg, Lemkau, Ludwig, Schwarz, Möller, und Miethe (bei W. Klein i.d. Gruppe s.o.)


    ab 25.10.1937: Ogfr Endres, Färber, Garbade, Heckmann, Markl, Sandhas, Streib, Wittkowski




    beste Grüße von Kathrin

    Hallo zusammen!

    Hallo zusammen!


    Hugo oder jemand Anderes: gibt es eigentlich auch noch eine Namensliste vom Anfang der FIK im April 1937? (obige Namensliste ist vom Oktober 1937, also mit den Neuen Mitgliedern)


    beste Grüße von Kathrin


    Ich habe eine erste Antwort auf meine Frage gefunden. Für zumindest 1 Gruppe des ersten Lehrganges im April 1937 gibt es eine Namensliste.Ich zitiere aus dem Buch "Red shines the sun......" von E. Queen:

    (Auszug Personalregister vom 1.1.1939 6./FJR1, verkürzt dargestellt)


    Fw. Knacke Eintritt i.d. flieger. Ausbildg.: 12.04.1937

    Fw. Kappler

    Fw. Schmid


    Obj. Allmendinger

    Obj. Baltrock

    Obj. Daßler

    Obj. Meyer

    Obj. Melchers

    Obj. Otten

    Obj. Räbiger

    Obj. Ries

    Obj. Rümmler

    Obj. Siegel

    Obj. Stryjewski

    Obj. Voigt

    Ende des Auszugs


    Am 01. April zog man in die frisch hergerichteten Unterkünfte (Baracken) in Stendal ein, aber der erste Lehrgang auf dem Flugplatz Stendal Borstel begann am 14.04.1937. Dazu zogen bereits am 11.04. die Teilnehmer um in die Baracken in Borstel.( siehe Bericht Werner Klein, den Hugo oben einstellte)

    Man wurde auf mehrere Gruppen zu je 10 bis 12 Mann aufgeteilt. Mein Opa (siehe weiter vorne eingestelltes Flugbuchfoto) war in einer anderen Gruppe, als hier aufgelistet. Habe leider keine weiteren Informationen dazu.

    Die Sprungausbildung Lehrgang l wurde am 03.06.1937 mit dem 6. Fallschirm-Absprung beendet, womit die Teilnehmer den Fallschirmschützenschein erwarben.


    beste Grüße von kathrin

    Hallo Halbnacht!


    Habe mich blöd ausgedrückt, denn er kam ja dann wohl als Gefangener irgendwohin, vielleicht war das ja dann außerhalb von Brest, so im Verlauf. Aber diese Meldung vom Dezember 1944 sagt zumindest aus, daß er irgendwann aus der Gefangenschaft herauskam. So ist das besser formuliert. Er könnte selbst entkommen, oder von anderen deutschen Einheiten befreit worden sein. So eine Geschichte gibt es im Buch über Lepkowski, allerdings noch während des Einschlusses in Brest und sie holten die Befreiten rein...


    beste Grüße von Kathrin

    Hallo Halbnacht und Forum!


    Ich empfehle Dir folgende Bücher sehr:


    "Die Geschichte des Fallschirmjäger-Regiment 2" und

    "Der Weg der 2. Fallschirmjägerdivision" von Willi Kammann, gibts aber nur gebraucht.


    Auch das Buch "Oberleutnant Erich Lepkowski" von Franz Kurowski, das es häufiger und billiger gibt, enthält einie Infos und Fotos über das FJR 2, bis zum Einsatz in Brest, mit Kartenskizzen von dort.


    Soviel erstmal zu Buchtips, aber Du kannst über die Suchfunktion hier im Forum ganz viel zum Thema finden, hier gibts mehrere Nachfahren von ehemaligen FJF2-Angehörigen, mein Opa war auch dabei. Übrigens finde ich bemerkenswert, daß laut der Lazarettmeldung Dein Vater also in Brest war (nicht alle Teile der Division kamen hierhin) und offenbar laut der Meldung vom Dezember 1944 noch bei einer deutschen Einheit war, auch wenn es hier ungenau steht. Das heißt, er kam tatsächlich aus Brest heraus?! Denn das FJR2 und das FJR7 waren mit den anderen Einheiten in Brest eingeschlossen und schließlich gefangen genommen worden.


    Hoppla, habe nachträglich gesehen, es ist nicht Dein Vater, kommt ja von Deinem Alter nicht hin.... Handelt es sich um Deinen Großvater??


    Leider habe ich zu dieser Kampfgruppe Mann keine Informationen, hat jemand da was?


    beste Grüße von Kathrin

    Hallo JR!


    Schön, daß das schon was gebracht hat.

    Und ich fand jetzt selber die Tatsache interessant, daß im Krieg ein Hamburger Uniassistent im Aquarium dieser bulgarischen Uni in Varna arbeitete. Was haben die dort erforscht?


    Caspers verfasste den Nachruf seines Vorgängers Hentschel an der Hamburger Uni, der schon sehr früh die Verschmutzung der Elbe erforschte und dann seine Forschung im Atlantik betrieb und wegweisende Werke zur Hydrobiologie verfasste.


    Caspers soll, wie ich in einer Buchempfehlung zur Beschichte der Kriminalistik las, einen Fall aufgeklärt haben. Die Köcherfliegenlarve, die sich in der Socke eines im Wasser befindlichen toten Seemannes verpuppte, bewies, daß jener Seemann schon einige Tage dort im Wasser lag und so wurde der Täter überführt!


    beste Grüße von Kathrin


    https://books.google.de/books?id=zdaHlYGG8sAC&pg=PA61&lpg=PA61&dq=Hubert+Caspers+Köcherfliege&source=bl&ots=CS0IyDCJAu&sig=ACfU3U1QLBu561n-RYmiXxjrENOIQkftYw&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi3pdWT67XoAhWmMewKHX5JDUcQ6AEwDXoECAoQAQ#v=onepage&q=Hubert%20Caspers%20Köcherfliege&f=false

    Hallo Deichkind!


    Ich kann es lesen, verstehe aber nicht alles, nur so viel:

    oben steht links und erste Zeile unter Deinem grünen Zeichen: Rektorat, Universität Kliment Ochritzki, Sofia... ( das ist also Bulgarien)

    dann weiter: die Universität Sofia....., daß... Hubert Kaspers, Assistent ( an der ?) Universität Hamburg, Deutschland arbeitet am Aquarium Varna (auch Bulgarien).

    Kaspers und .... von der Hamburger Universität .... nach dem Prinzip, ... mit der Assistenz verschiedener Sofier und deutscher Universitäten.......


    den Rest müssen Andere machen, vielleicht hilft es schon etwas...:/


    Oh, da war Bernhard ja schneller!


    beste Grüße in der Nacht......:]

    von Kathrin

    Hallo Andre!


    Vielen Dank auch von mir für diese Dokumente, ich konnte hier so einige Details heraus gewinnen, z. Bsp. wie die Dinge abliefen und funktionierten oder eben auch nicht und warum und was die Folgen waren. Auch Orte und Daten der Einsätze später nach den Ardennen und vor der Prümtalstellung sind für mich interessant, da ich hierzu wenig Informationen hatte aus der Gegend. Interessant war ebenso, daß die Versorgungseinheiten sehr weit hinten lagen. Beim Nachbarn, der 5. Fallschirmdivision beispielsweise war der Tross (mit Verbandsplatz und Hauptfeldwebel) in Geichlingen, (zumind. bis 25.12.1944, danach evtl. verlegt wegen sehr starkem Beschuss und einigen Verlusten beim Tross) auf deutscher Seite an der Grenze zu Luxemburg. Das waren doch etliche Kilometer zurückzulegen in der Nacht und dann wieder zurück. (Quelle: Buch über das Pionierbataillon 5 "Letzter Lorbeer - Fallschirmpioniere in der Ardennenschlacht" von Gerhard Martin) Auch Hoeckers Schilderungen der fehlenden Winterbekleidung und des von anderer Stelle abgefangenen dringend benötigten Personal-Ersatzes sind bemerkenswert.

    Man lernt nie aus.


    müde aber mit allerbesten Grüßen wünsche ich Dir und allen anderen Lesern ein ruhiges und gesundes Wochenende

    Kathrin