Posts by Hettner 5

    Hallo Myrrdin!


    Im Lexikon gibt es auch ein wenig zum FJ-Regiment 2 selbst. Aber Du solltest unbedingt in das Buch "Die Geschichte des Fallschirmjäger-Regiments 2" (von Willi Kamman, herausgegeben von Werner Ewald und Arnold von Roon im Selbstverlag, 1987) investieren! Es kostet etwas, aber es lohnt sich, da Du Genaueres wissen willst, davon ist hier viel drin. Es gibt diverse Anbieter, die nennt Dir Tante Google...

    Die Kämpfe in Pirgo oder Pyrgos auf Kreta waren brutal.... Die 5. u. 6. Kp. sprangen erst am 21.05.1941 gegen 15-16 Uhr bei Platanias ab-genau in den Feind- Viele starben bereits am Schirm.

    - Zuvor allerdings mussten die Meisten dieser beiden Einheiten am 20.5., als die Anderen schon den Einsatz auf Kreta begannen, auf dem Flugplatz Tanagra zurückbleiben, da viele Transportflieger beschädigt waren. Eigentlich sollten so die 5. und 6. Kp. aufgrund der hohen Verluste beim Einsatz in Korinth, auf dem griech. Festland, die kaum ausgeglichen wurden, geschont werden, so der Plan von Schirmer, der den verletzten Pietzonka als Kommandeur des Bataillon ll ersetzte. Da am ersten Tag, dem 20. Mai die Ziele des Kreta-Einsatzes noch nicht erreicht waren, kamen die 5. u. 6. Kp. in eine zusammengew. Kampfgruppe und starteten dann den Einsatz am 21. Mai. Ziel war, den Flugplatz Malemes freizukämpfen. .....

    Am 23.5. bestand die 5. Kp. nur noch aus 10 Mann, die sich mit den Resten der 6. zusammentaten. usw.,

    Das wäre hier wirklich zuviel...., da Du auch schon zur Zeit vorher mehr wissen willst. Hol Dir das Buch..., aber es wird recht heftig...


    beste Grüße von Kathrin

    Hallo zusammen!


    an Ingo:das würde mich auch interessieren. Ich glaube das wird nur dauernd falsch wiederholt. Mit Skorzeny dürfte er Kontakt gehabt heben während der Operation Eiche, der Mussolini-Befreiung im Gran Sasso 1943. Er soll dem Fsch.-Lehr-Batl. angehört haben. Dieses hieß offiziell aber erst nach dieser Aktion so, vorher war es das l./ FJR 7, welches die Operation Eiche sowohl plante, als auch die Aktion leitete und hauptsächlich durchführte,

    So las ich es im Buch "Das Fallschirmjäger-Lehr-Regiment von Heinz Bliss und Bernd Bosshammer.

    Mertins soll - laut Wiki- nach d. Krieg Mitglied der HIAG gewesen sein und zusammen mit Skorzeny 1963 in der Schweiz die Firma Merex gegründet haben, die den Waffenhandel durchführte. Vorher soll er mit ihm in seiner Zeit als Ausbilder für Fallschirmjäger in Ägypten (und bei späteren Geschäften vermutlich) zusammengearbeitet haben.

    Was ich noch nicht "wußte", seine Anfänge 1940 und daß er 1943 beim Ersatzbatl. war. Ich wüßte gern Deine Quelle, welches Buch? Sehr interessant fand ich auch in der Doku, daß auch der ehemalige Adjutant der Fsch.Pi. 5 Günther Laurisch bei Taxi LLoyd einstieg und dann bei Merex. (Mertins war der letzte mir bekannte Kommandeur meines Großvaters, der in den Ardennen/ der Eifel i. Einsatz war und vermisst ist, daher mein Interesse) Über Mertins Geschichte ganz zum Ende des Krieges ist -soweit ich informiert bin - nichts bekannt. Oder hast Du da was? Der Bataillonsgefechtstand der Pi5 wurde Anfang März 45 in Duppach von den Amerikanern eingenommen, mit 3 Gefangenen, die vor Ort waren. Leider wurde im Report nicht erwähnt, ob derChef dabei war, zu finden im Buch "Woche der Entscheidung" von Klaus Ritter, zu beziehen beim Geschichtsverein Prüm. (über die Kämpfe in der Prümtalstellung in der Eifel, Ende Februar bis Anfang März 1945, 5. FJD gegen die 3. US-Armee Patton, sehr interessant)

    LG Kathrin

    Hallo miteinander!


    Auch ich habe gewisse Probleme mit der Suchwort-Anzeige. Es wird anders angezeigt, als früher, die Suchbegriffe sind nicht mehr gelb unterlegt. Ich suche mir einen Wolf. Woran könnte das liegen?


    beste Grüße

    Kathrin

    Hallo Klaus Fischer,

    soviel erstmal von mir: das Fallsch.-Felders.-Batl.5 gehörte zur Fallschirmjäger-Division 5, die im Januar 1945 noch in der Ardennenschlacht kämpfte. Bereits um den 10. März wurde die Division bei Adenau am Nürburgring fast vernichtet, nur einzelne Reste, eher kleine versprengte und zusammengelegte Kampfgruppen schlugen sich über den Westerwald, später die Lahngegend Richtung Harz durch. Ende April gingen die Letzten bei Thale in Gefangenschaft.

    Grüße Kathrin

    Hallo Peter und alle anderen Leser!


    Es ging mir nur um die sachliche Fragestellung zu den offiziellen Bestimmungen und deren tatsächlicher Durchführung bezogen auf - in diesem Fall - Beutegüter. Das war etwas vom Thema weg, ich hatte aber nach der Entwickling des Threads in dem Moment den Eindruck, dass das trotzdem passen könnte. Dabei sah ich das Thema nicht als Aspekt der Kriegsverbrechen an. Später schrieb ich dann ja den Nachtrag, (übersehen?) indem ich zurückruderte, da ich mir dann doch Sorgen machte, ob späterer Reaktionen. Mit Recht, wie man sieht.

    Mich interessieren ganz unterschiedliche Belange der Wehrmacht und des ll. Wk, unabhängig von meinen vorherigen Nachforschungen nach meinem seit 1945 vermissten Grossvater!

    Mir ist nicht bekannt, ob er irgendwelche Schwierigkeiten im Bereich Beutegut hatte. Weißt Du da etwa mehr? (rein rhetorische Frage)


    Eines möchte ich klarstellen:


    Wann, wie, ob und warum ich was werten möchte, bleibt meine persönliche Angelegenheit.

    Und Großväter, Väter u.s.w. hatten wir Alle.

    Ich werde weiter sachliche Fragen stellen und auf hilfreiche, sachliche Antworten hoffen. Dazu ist meiner Meinung nach das Forum da!

    So, ich hoffe das war deutlich genug.


    Grüße von Kathrin



    Hallo zusammen,


    war die Mitnahme von Beutegut, also im Einsatz ergatterte US-Güter, wie Lebensmittel und warme Unterwäsche, nebst Zigaretten, auch strafbar? Und wie war das, wenn Soldaten davon etwas für die Familie aufhoben und nach Hause schickten? Wenn ja, wie sahen dafür die möglichen Strafen aus?


    Gab es einen Unterschied zu "Mitnahmen" aus zivilen Beständen, z.Bsp. in besetzten Ländern? Das galt sicher als Plündern... Ab wann, wieviel wurde das tatsächlich geahndet?


    Ich frage, weil mein Großveter im Brief Beutegüter von den Amerikanern erwähnte.


    Grüße von Kathrin



    Nachtrag:


    Bin vielleicht etwas vom Thema weg, bzw. evtl. sollte ich doch mal einen neuen Thread zum Thema machen, ist wohl komplexer, als zunächst beabsichtigt. Vermutlich stelle ich meine Fragen dann etwas konkreter und sortierter.

    Grüße von Kathrin

    Hallo Allerseits!


    Auf der Urkunde im Foto von Dirk steht noch der Zusatz "bei Arielli". Das ist bei Ortogna, und alles ist bei Chieti nahe der Adriaküste Italien. Kammann nennt Hans Pelz noch Major, wann er zum Oberstleutnant befördert wurde, weiß ich aber leider nicht.

    Grüße von Kathrin

    Hallo Sven!


    Danke für Deine Ergänzung. Ich dachte, daß meine Ergänzung für das LdW reicht...

    Hatte eigentlich gestern Nacht noch meinen Eintrag editiert und mehr dazu geschrieben, aber etwas hat damit nicht geklappt. War wohl schon ziemlich spät...

    Habe dann jetzt nur meine 2. Quelle dazu geschrieben.


    Grüße von Kathrin

    Hallo Matthias!


    Pure ist der nächste Halt ab Carignan, Richtung Messincourt.

    Messempre ist ein Industriestandort, der zu Pure gehört.

    Grüße von Kathrin

    Hallo Allerseits!


    Hallo Thilo, habe mal genau nachgesehen. Der betreffende Opa war Dragoner im Rgt. 11, Garnison Lyck, Ermland. Das war ein Stückchen weg von Allenstein, aber nicht weit, ich würde es zumindest Region nennen. Nun ja, das klärt nicht wirklich auf. Er wurde im Sept. 1917 in die Ersatz Eskadron eingezogen und erhielt eine Ausbildung am Karabiner 98, dem Kavallerie-Degen und der Stahlrohrlanze.

    Nachtrag: Das Regiment hatte den Namenszusatz von Wedel und es gehörte zur 37. Division Allenstein, wie ich im Netz las.


    Grüße von Kathrin