Posts by primas1944

    Hallo Chris,


    war natürlich etwas überspitzt formuliert, aber was steht hinter der "unsachgemäßen Behandlung" und den "großen Verlusten".

    Hast Du Beispiele dazu oder kannst du das näher beziffern?


    Gruß

    Rüdiger

    Nichtsdestotrotz kam es trotz staendiger Bemuehungen von Seiten der Wehrmachtfuehrung weiterhin zu unsachgemaessen Behandlung des Pferdematerial was wiederum grosse Verluste zur Folge hatte.


    Hallo Chris,

    das halte ich für einen schwammigen, nichtssagenden Satz. Nicht Sand, Staub, Schlamm, Eis und Schnee haben den Pferden in Russland zugesetzt sondern 80% der Ausfälle verursachte mangelhaft geschultes Personal?

    Ich hätte ja gedacht, der Feldzug wäre mit kompetenten Schirrmeistern und Veterinären begonnen worden.

    Und jetzt sagst Du, "Made in Germany" in Punkto bespannter Truppen war eine einzige Katastrophe.


    Bitte um Beispiele


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Arnd,


    danke - abgescheuert, darauf bin ich nicht gekommen. Ich dachte es wätr ein Fehler im Foto. Und am Ende ist es wie in der Politik,

    man trennt sich unschön nach langer Zeit der Kameradschaft


    Gruß

    Rüdiger

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    • Pferd_Ende.jpg

      (193.84 kB, downloaded 94 times, last: )

    Hallo zusammen,


    ich danke für die Antworten zu den Wassermengen.

    "Wenn wir in der Nähe von bespannten Truppen oder der Kavallerie unser Essen empfangen mussten, war es unmöglich in Ruhe zu essen. Es gab so viele Fliegen, dass man nach jedem Löffel das Kochgeschirr zudecken musste, um diese abzuhalten. Dann saßen sie aber u. U. auch schon auf dem Löffel".

    das dürfte doch kein Alleinstellungsmerkmal für Pferde sein, waren da nicht auch Millionen Rinder in all den Dörfern und Wasserläufen?


    Sind diese Pferde noch gesund (Foto) oder wie der Reiter am Ende der Kräfte ? Als Laie kann ich das Äußere von Pferden nicht beurteilen



    Gruß

    Rüdiger

    Hallo,

    Daß die Blaufärbung im Bearbeitungsmodus nicht sichtbar ist, ist auch mir schon unangenehm aufgefallen. Aber vielleicht ist das auch nur eine Einstellungssache. Da müßte ich mal nachhaken und fragen.


    die Software hat es vorgesehen, man muss nur den Style für Links im Vorschaufenster aktivieren. Könnte man sogar manuell machen mit einer Zeile am Ende der scss Style-Datei

    Code
    1. .dialogOverlay .dialogContainer a { color: #0000ff; }


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Diana,


    vielen Dank für die kleine "Pferdekunde". Dann weißt Du auch sicherlich, welche Wassermenge an einem heißen Marschtag benötigt wurde?


    Gruß

    Rüdiger

    Zu dem Zeitpunkt war die Bevölkerung der Stadt von rund einer halben Million um etwa 2/3 geschrumpft. Das würde gut zu dem fast menschenleeren Platz passen.

    Hallo,


    diese Schlussfolgerung halte ich für falsch. Monströs gebaute Plätze müssen nicht zwangsläufig gut gefüllt gewesen sein. Man hat gerne überdimensioniert gebaut

    (u.a. Charkow, Roter Platz) und diese Plätze waren selbst in Friedenszeiten nicht permanent gut besucht. Von daher ist die zeitliche Zuordnung mit erheblicher Unsicherheit behaftet.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo zusammen,

    Es ist Berlin und 1943 - aus welchem Grunde sollte er sich vor deutschen Nebelwerfern verstecken? Und Landserjargon ist das ganz bestimmt nicht.

    wie im Buch öfters beschrieben, fanden auch im Jahre 1943 noch Vorführungen unter Einsatz scharfer Munition statt.

    Warum sollte man dort auf dem Truppenübungsplatz nicht respektvoll die Wirkung von Nebelwerfern auf kurzer Distanz miterlebt haben?


    Ich tendiere zu Ludwigs Erklärung, schlicht und ergreifend ein Schreib- oder Tippfehler.


    Da der Autor kürzlich verstorben ist, wird sich die Angelegenheit wohl kaum noch aufklären lassen.

    Ich betrachte die Angelegenheit als gelöst. Im Gegensatz zur vietnamesischen Schreibkraft hat der deutsche Lektor bei der ersten Papierauflage

    nicht gepatzt. Dort steht das richtige Wort drin. Ein Grund mehr, von den lieblosen Ebooks Abstand zu halten.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo zusammen,

    Die Fohlen leben (noch) weil die Ohren nach oben stehen!

    ja, sie liegen zu gleichmäßig und es scheint eine Erholungspause zu sein. Rein zufällig las ich vor Monaten in einer Kriegserinnerung,

    wie dort von vielen verendeten Fohlen berichtet wurde. Vielleicht hielt er aus der Ferne betrachtet die erschöpften Fohlen nur für verendet.

    Oder mehrere Tagesmärsche ohne Schatten und mit Wassermangel waren dann doch zuviel für die Jungtiere?


    Wer weiß denn, wie viel Backwaren ein Pferd vertragen kann? Konnte man im Winter bei Futtermangel tagelang auf Kommißbrot umstellen?


    Gruß

    Rüdiger

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    Ich habe Nijmwegen als Soldat vor vielen Jahren mitgemacht, Training war in der Lüneburger Heide. Training auf Asphalt wäre besser als auf Sand gewesen. Die Sandlatscherei ging allen gewaltig auf den Keks. Aber aus unserer Marschgruppe fiel niemand aus.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,


    geht es auch etwas bescheidener? Ich würde einen läppischen 4-Tage Marsch ohne MG und Karabiner, dafür mit Jogginghose, Wanderschuhe und gereichten Schokoriegeln nicht als echte "Barbarossa-Leistung" ansehen. Zumal der Nijmwegenmarsch schon ab milden 26°C abgebrochen wird, wegen Gefahr für Leib und Leben. Mit 4 x 50 km kam man nicht mal schnurstracks bis nach Minsk, dazu fehlt die sommerliche Hitze von 1941, Staub- und Buckelpisteneinlage sowie die sportliche Betätigung, mal eben nebenbei einen Pferdekarren hunderte Meter mitzuziehen. Und das bitte genagelt über Wochen, bis vor die Tore Moskaus.


    Gruß

    Rüdiger

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    Aber auch "wichtige Zeitgenossen" (männliche und weiblich) legen in unserem Land großen Wert darauf, sich prächtig hoch zu Ross zu produzieren,

    Hallo,

    seit Kaiser Friedrich Barbarossa sind noch alle deutschen Feldherren hoch zu Ross in den Kampf gezogen, warum sollte Frau v. d. Leyen davon abweichen?

    Zumal sie aktuell einen Erstschlag gegen Russland bewirbt. Angriff sei die bessere Verteidigung gen Osten, war das nicht schon die Losung bei ihren Vorfahren ;)


    Gruß

    Rüdiger

    .... Hinfahren werde ich nicht, außer ein paar Häuschen und Felder gibt es ja auch nicht viel zu sehen ...

    Hallo Kleingärtner,


    natürlich kann diese sandige Steppengegend nicht mit den Ruinen, Kolossalstatuen und Museen in Stalingrad mithalten,

    aber Laufgräben und Granatenlöcher der Höhengelände rund um Eristowka sind noch ganz gut auf den Satellitenbildern einzusehen.

    Was könnte man dort alles in Erfahrung bringen und neue Freundschaften schließen, ortskundiger Führer und Übersetzer vorausgesetzt.

    Ob der Volksbund in dieser Ecke überhaupt schon einmal tätig war, Grabungen stattgefunden haben ?


    Die Einheit ist ja dann geklärt --> 17. PzDiv (dank Matthias) ! Ich werde versuchen ein paar genauere Details zu der Rückwärtsbewegung zu eruieren. Das wird aber etwas dauern...)

    In der Tat schwierig zu rekonstruierende Wochen mit einer Menge an ständigen Vermischungen von Einheiten. Die Divisionschroniken der 3. Geb.Div, und 101. Jg.Div. machen es sich sehr einfach, der linke bzw. rechte Nachbar 17. Pz.Div. hat nicht gehalten und ist überrannt worden. Wobei man sich fragen muss, was da überhaupt vor Ort lag, von der 17. Pz.Div. Wahrscheinlich nur das panzerlose Grenadierregiment 40, auch noch um ein Bataillon verringert, welches just zu dieser Zeit weit entfernt auf gepanzerte Schützenwagen (SdKfz 251/D) umgerüstet wurde. Näheres dazu könnte die Regimentschronik hergeben (Die Vierziger, Dinglreiter), wenn der Zeitabschnitt dort überhaupt behandelt wird.


    AOK 6 hat den Tag verzeichnet, wenn auch dieses Überrennen nicht die größte Katastrophe in diesen Oktobertagen war:

    Quote

    ...Am Nordflügel der Armee hatte das IV. A-K. unterdes am 21.10. gegen überlegene Panzerkräfte des IV.Gd.mech.Kps.

    im Abschnitt der 17.Pz.Div. das Höhengelände südl. Eristowka sowie die Orte Selenyj Gai und Kalinowka verloren. Durch einen

    schneidigen, allerdings auch verlustreichen Gegenangriff am 22.10. holten sich die 3.Geb.Div., 101. Jg.Div. und die Panzergruppe 13.Pz.Div. sich

    das verlorene Gelände zurück und und setzten hierbei 45 Feindpanzer außer Gefecht....


    Wochenlanger eisiger Wind und Regen, deckungsloses Gelände mit ständigen Panzerangriffen, in der Divisionschronik der 3. Geb.Div (Klatt) wohl nicht umsonst als die schlimmsten Wochen des ganzen Russlandfeldzuges bezeichnet.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Bert,


    man muss über den Tellerrand hinausschauen und sich von Stereotypen und Klischees verabschieden. Nachweislich haben alliierte Politiker und Generäle, aliierte Geschwaderpiloten die doppelte Menge an Haustieren und vierbeinigen Maskottchen gehabt.

    Man google nur mal zu Churchills Tierliebe und seinem Privatzoo.

    Deine Wahrnehmung ist irgendwie begrenzt auf eine Handvoll bekannter PK-Aufnahmen mit falschen Rückschlüssen.

    Und zu Adenauer, ein Land in Trümmern liegend, da posiert man nicht entspannt mit einem Hund, während alle anderen Hunger schieben oder Mauersteine aufsammeln. Und Brandt hatte eine andere Sammelleidenschaft.


    Gruß

    Rüdiger



    Bildquelle:

    https://commons.wikimedia.org/…dy,_August_1944_B8766.jpg

    die NS-Größen besaßen eine Vorliebe dafür, sich mit Tieren fotografieren zu lassen. "Der Führer" tat dies mit seiner DSH. Und der dicke Göring mit seinem Löwen.


    Hallo,


    ich befürchte, dass Tierliebe keine nationalsozialistische Erfindung war. Für jedes deutsche Motiv gibt es ein entsprechendes Gegenstück aus anderen Gegenden der Welt. Sei es Präsident Roosevelt, der in Washington sogar inklusive seinem Hund in Marmor verewigt ist oder die Vielzahl von "dicken US-Generälen" mit ständigen vierbeinigen Begleitern (u.a. Patton).


    Und in Punkto heutiger "Spitzenpolitiker(innen)", die allermeisten sind der Tierwelt gegenüber aufgeschlossen und überhaupt nicht kontaktscheu.

    Bei seltenen Ausnahmen sollte man eher misstrauisch sein.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo,


    wer nahezu das alte FdW-Layout wiederhaben will, der kann das über die einfach zu installierende Browserextension Stylebot (Chrome/Firefox) erreichen. Diese erlaubt das Ergänzen der CSS-Styles und wird permanent im Browser gesetzt.

    Kopf- und Footerbereich sind dann vom hellen Grau abgesetzt, Ordner-Icons schwarz. Und Links in Beiträgen immer dunkelblau, nie wieder einfärben (Siehe Screenshot 2).

    Einfach im Dialogfenster der Erweiterung diese Styles eintragen (Siehe Screenshot 3):


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo,


    mein Kompliment für das gelungene Upgrade. Wenn man nur nicht "Augenkrebs" bekäme, von diesem endlos eintönigen,hellem Einheitsgrau.

    Dabei ließe sich mit gut 20 Zeilen Styles die alte Grauabstufung nahezu vollständig rekonstruieren.


    Ach, was würd ich geben, käme man nur 1 Minute an das Base Template. Blutrote Ordner wären dann im Nu wieder unauffällig dunkelgrau,

    Code
    1. <style>
    2. ul.wbbBoardList li span.icon {
    3. color: #333;
    4. }
    5. </style>


    Gruß

    Rüdiger