Posts by primas1944

    Hallo Willi,


    relativ einfach - die Diskreditierung stammt aus dem süddeutschen Raum. Ist übersetzbar mit hinterhältig, nicht ehrlich gegenüber anderen, hinterm Rücken schlecht reden, lästern und intrigieren. Linke Gesinnung ist gekennzeichnet von hysterischen Reaktionen, schwingende Nazikeule bei wahren Erkenntnissen und das permanente Beharren auf Political Correctness,

    wie es sonst nur bei amerikanischer Prüderie anzutreffen ist.


    "Angriff auf die Sowjetunion" ist wohl nicht mehr der passende Thread-Titel, es geht doch eher in die allgemeine Richtung Feldpostbriefe Sommer 1941 und deren Interpretation.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Paul,

    Wikipedia ist ein großartiges Projekt, da kannst Du es noch so oft als links apostrophieren, Dein Argument bleibt rechtes Gejaule.

    Du musst genauer lesen, selbstverständlich halte ich Wikipedia ebenfalls für ein tolles Projekt und erfreue mich der vielen Artikel zur Architektur und südamerikanischen Zierfischen.

    Aber Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass es dort bei gewissen Artikeln zum politischen Geschehen und der jüngsten (deutschen) Zeitgeschichte keine Linkslastigkeit gibt?

    Das es diese Probleme in jedem Land der Welt gibt, ist unbestreitbarer Fakt, selbst dem Gründer Jimmy Wales sind diese bekannt. Nirgends auf der Welt wird wie in Deutschland besessen um die Deutungshoheit und Interpretation gekämpft, die anonyme Edit-Schlacht zu Stuttgart 21 (3000 Seiten-Edits durch 200 Redakteure) ist dazu bestes Beispiel.

    Kein Land der Welt bringt es bei Wikipedia zu solchen beißwütigen Exzessen.

    Von den anonymen deutschen Wikipedia-Administratoren besitzt der überwiegende Teil bekanntermaßen eine linke Gesinnung, entsprechend können bestimmte Beiträge bis hin zur Diffamierung von lebenden Personen ausarten. Nicht die Regel, wird aber mit absolutistischer Macht durchaus zu erzieherischen Zwecken angewandt.

    Bei bestimmten Seiten sind für den Kenner der Materie durchaus seltsame einseitige Gewichtungen wahrnehmbar. Auffällig bei Arnolds Seite ist die Auflistung von skeptischen Statements vieler fachfremder und unterer Historikerchargen, denen jegliches militärhistorische Wissen zum Thema fehlt. Ein Schachkommentator wird sich auch nicht anmaßen, die Techniken und Regeln des Crickettspiels zu bemängeln. Es sei denn, er will Werbung für seinen Intelligenzsport betreiben.




    Warum vergessen das Leute wie Du immer wieder und jaulen über eine perfide Linke. Also ergreife die Chance und erkläre uns mal Deine Weltsicht (die ich mal sehr weit rechts vermute), frei raus und ehrlich, stehe wie ein aufrechter deutscher Mann zu Deinen Ansichten. Du bist doch kein ideologischer Fallensteller für Deine Mitmenschen, der aus dem Hinterhalt agiert und dann über seine Beute nochmals beschimpfend herfällt.


    Also was ist?


    Thomas/Hiwi, kannst Dich auch dran beteiligen, ist ein Abwaschen!

    Ich habe keine besondere Weltsicht, ich rege mich einfach nur auf, wenn der Zeitgeist allzu dreist in Erscheinung tritt oder hysterisch in Foren wacht. Auch wenn irgendein Politiker mit abgebrochenem Studium behauptet, 1946 hätten jugoslawische und griechische Gastarbeiter die Trümmerberge beseitigt und Deutschland aufgebaut. Halt der normale Typus pedantischer Buchhalter.

    Aber Du hast Recht, "halbkriminelles Machwerk" für Wikipedia war über Gebühr unverschämt von mir. Es muss heißen, dort sind vereinzelt hinterpfotzige Ideologen anzutreffen, die fein anonym mit geschlossenem Visier böswillig zur Tat schreiten. Mit der Tastatur statt mit Eisenstange.



    zur guten wissenschaftlichen Tradition gehört es immer den neuesten Stand der Forschung zu einem Thema darzulegen. Gibt es divergierende Ergebnisse in einem Forschungsstrang, dann sind diese jeweils heran zu ziehen. Ein Arnold steht tlw. recht alleine in der Historikerlandschaft, da ist es allemal legitim eine Zweitmeinung einzufordern, besonders bei Novizen auch zu empfehlen.

    Als ausschlaggebend für eine Buchempfehlung war letztendlich die enorme Faktendichte zum Geschehen im ersten Kriegsjahr, die Vielzahl an Fußnoten mit Primärquellenangabe und eine angenehm sachliche Schilderung vieler unbekannter Aspekte (u.a. Radikalisierung). Weit und breit keine Spur von Staatsrevolte, Holocaustleugnung, Präventivkriegsthese oder Verherrlichung des Dritten Reichs bzw. der Wehrmacht.

    Das so eine Studie abseits der vorgeschriebenen Täterforschung viele Feinde hervorruft, damit muss man in diesem Lande wohl oder übel leben.

    Rein fachlich können sie ihm nichts anhaben, so verkommt die Kritik zur reinen Empörung, wie er diesen "Verbrecherverein Wehrmacht" mitunter "gut" wegkommen lässt

    und das Hauen und Stechen ausgewogen schildert. Dabei ist dies die eigentliche Aufgabe eines seriösen Historikers, sich nicht einem existierenden Zeitgeist zu unterwerfen.



    Außerdem lieber Rüdiger, dieses Forum versucht sich allen Themen seriös zu nähern, was man ob der Stimmlage Deiner Beiträge (Duktus Streicher und Goebbels) von Dir nicht behaupten kann. Und um Klarheit zu schaffen: es war nicht die jüdische Weltverschwörung die Deuschland moralisch und materiell bis 1945 zugrunde richteten, es waren die Nazi und ihre willigen Helfer. Nur die!!!

    Ich kenne diese Art der Seriösität, die überfallartige Empörung und der Zorneseifer, mit dem hier zur Tat geschritten wird um jedes vermeintliche "Nazi-Lagerfeuer" sofort im Keime zu ersticken. Die Hartnäckigkeit und der Tatendrang Ist mir sonst nur von nordkoreanischen Diktaturen, den mittelalterlichen Hexenverbrennungen und der Drangsalierung von Galileo Galilei bekannt. Diese Seriösität oder besser brutalstmögliche Präventivarbeit im "Kampf gegen Rechts" genannt, scheint wohl alternativlos zu sein,


    Schon Nietzsche erkannte die Gefahr, dass da einige bei dem Thema wie Don Quichote als ewiger "Ritter von der traurigen Gestalt" enden.

    Quote

    "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.

    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."

    Friedrich Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Horst,


    Dir sollte klar sein, dass eine Landeszentrale für politische Bildung auch einen eindeutigen erzieherischen Auftrag hat und alle amerikaverärgernden Begebenheiten kosmetisch entfernen muss. Selbst Wikipedia zeigt in diesem Fall Erbarmen und zählt einige Sauereien auf, wie z.B.:


    Versuche des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) den Gefangenen zu helfen, wurden von den Amerikanern abgewehrt, dem IKRK wurde der Zutritt zu den Lagern verwehrt, da es von der US-amerikanischen Besatzungsmacht nicht erwünscht war,


    Von daher nahezu verständlich, bei all der "staatlichen Schönheitschirurgie" mit etwas Polemik aufzuwarten.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Justus,


    immer auf der Suche nach dem Haar in der Suppe? "Viel Feind, viel Ehr", würde jetzt ein Uli Hoeneß dazu sagen.

    Es ist längst nicht mehr zeitgemäß, bei der jüngsten Zeitgeschichte den linken Denunziantenstadl "Wikipedia" zu Rate zu nehmen.

    Was dort stattfindet und von anonymen Gesinnungs-Paparazzis zusammengetragen wird, ist längst als halbkriminelles Machwerk entlarvt.


    Die o.g. Publikation von Arnold ist preisgekrönt und der Bundestag wird wissen, welchen Historiker er als Sachverständigen zu Rate zieht.

    Man nimmt in Rechtsfragen wohl den Besten und Objektivsten, der auf dem freien Markt zu bekommen ist. Alexander wird sich über ergiebige Fakten freuen (" was da wirklich los war"),

    fernab von politisch korrekten Sichtweisen mit reiner Opferfokussierung, die sonst unerwähnt bleiben müssen.

    So wie es sich für einen brillanten Militärhistoriker gehört, der mit seiner faktenbasierten Dissertation von fragwürdigen Pädagogen (Wigbert Benz) diffamiert wird.


    Vergiß das mal langsam mit Objektivität und Wikipedia. Das hat selbst der Gründer von Wikipedia zugegeben, bei jüngster Zeitgeschichte, egal in welchem Land, besitzen

    dort anonyme Ideologen die Deutungshoheit und spielen mit ihren Editierungen Gesinnungspolizei.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Alexander,


    Totenkopf auf schwarzen Kragenspiegel muss nicht zwingend SS (=WAFFEN-SS, nicht SS) sein, trug auch die Panzertruppe des Heeres.

    Was sind "normale Kampfeinsätze", bei der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“ und 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division z.B. kam es zu

    diversen Auseinandersetzungen bzw. Gewaltexzessen mit der Zivilbevölkerung.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Alexander,


    Die Psychologie während des Krieges ist ein Aspekt den ich noch zu wenig verstehe.

    wenn Du dich wirklich abseits der populärwissenschaftlichen Mainstream-Berichte zum Unternehmen Barbarossa unter Berücksichtigung von unbequemen Aspekten informieren willst,

    sei Dir die Publikation von Dr. Klaus Jochen Arnold empfohlen. Ein hoch angesehener Historiker, der bereits Gutachter des Bundestages zum Thema Behandlung russischer Kriegsgefangener war.


    https://www.amazon.de/Wehrmach…words=Klaus+Jochen+Arnold



    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Andre,


    weiß nicht, der Thread hat sich ja verselbständigt. Meinetwegen können sie mich als Neu-, Mittel- oder Alt-Rechten bezeichnen,

    aber beim Datenschutz will ich nicht als Depp betitelt werden. Da herrscht keine Narrenfreiheit, da existiert ein Bundesdatenschutzgesetz,

    auch für noch so ambitionierte Moralisten, siehe gängige Kommentare in wiss. Publikationen:


    Quote

    Aus Datenschutzgründen ist es nicht möglich, Nutznießer oder Vollstreckungsbeamte des fiskalischen Raubzuges namentlich zu benennen

    Auch die persönlichen Daten der Opfer dürften eigentlich nicht genannt werden.

    • „... zugunsten des Reiches vereinnahmt.“ Die fiskalische „Arisierung“ in Nürnberg – Eine Spurensuche mit Hindernissen, in: Jim G. Tobias/Peter Zinke (Hg.), nurinst 2008. Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte, Nürnberg 2008


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Paul,


    stimmt - war nicht ersichtlich. Ritterkreuzträger ist der Autor, Professor Heinz Eduard Tödt mit seinen Tagebuchaufzeichnungen

    Ich wollte mit dem Zufallsfund nur zum Thema beitragen, eine unausgesprochene Wahrheit wurde hier immerhin als "Münchhausens Phantasie" betitelt.

    Steckt aber wohl doch viel wahres dahinter, so widersprüchlich es klingen mag.

    Nur wer nicht "stiften" geht und sich dem Tode stellt, hat die größten Überlebenschancen.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo,

    Meine Herren,

    Ploppas Theorie hin oder her, die Verantwortung für den Zivilisationsbruch Zweiter Weltkrieg liegt bei Hitler. Und bei denen, die ihn unterstützten. Wenn Ihr glaubt erzählen zu können, dass das alles nur ein ganz gewöhnliche geschichtliche Volte war, wie sie immer wieder vorkommt, dann frage ich mich welches Verständnis ihr auch nur von den Dimensionen dieser Ereignisse habt. Dieser Krieg war sinnlos, bereits bevor er begann, ein einziges Hasardeurspiel Hitlers, welches Deutschland allein 7 Mio tote Soldaten und Zivilsten gekostet sowie 1/3 seines Territoriums. Die Vernichtung von 6 Millionen Juden lastet bis heute auf uns. Um größere Reparationen sind wir bisher herum gekommen. Ganz Nebenbei: erzählt nicht so einen Blödsinn, dass das Attentat von Herschel Grynszpan das Novemberpogrom ausgelöst hat, wenn ihr auch nur halbwegs ernst genommen werden wollt. Und wollt Ihr uns im Ernst erzählen, dass die Ideologie und Politik, die dieses Desaster herbei geführt hat, Vorbild für unsere aktuelle politische Ausrichtung sein kann.


    So genug gekotzt, aber ich verspreche Euch, frei nach Gauland: ich werde Euch hier im Forum jagen.

    wer oder was ist ein Ploppas? Den aufgeführten Argumenten schließe ich mich vollumfänglich an, wieso also das unnötige Bramarbasieren? Als ein Beweis, dass auch nach 150 Jahren das deutsche Blockwartwesen reibungslos funktioniert?

    Ich stellte nicht die Singularität des Holocaust infrage, sondern das als "typisch teutsche Eigenart" diffamierte Aufkaufen von Wohnobjekten von entrechteten Personen.

    Die Forschung beweist in diesem Falle sogar Tiefenschärfe und Ausgewogenheit, so kann der Historiker Bajohr für den Hamburger Raum sogar diverse Typen beim Erwerbeverhalten feststellen, Typ 1 der skrupelloser Profiteur mit Drohungen, Typ 2 der stille Teilhaber nur mit Vorteilsnutzung und den Typ 3, der gutwillige und verständnisvolle Geschäftsmann, der von sich aus für eine angemessene Entschädigung sorgt. Die Entrechtung mag ein Meister aus Deutschland sein, der Erwerb aber nicht. Das hat die Forschung eindeutig mit Vergleichen aus ganz Europa herausgefunden, kein spezifisches Gier-Gen besaß der mitteleuropäische Bürger. Der Ungare oder Franzose hat in gleicher Manier bei "Schnäppchen" zugeschlagen, wenn man es einmal makaber ausdrückt.



    die "Arisierung" aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens fand in aller Öffentlichkeit statt. Keiner, der des Lesens mächtig war, konnte behaupten, er hätte nichts gewusst. Es reicht einfach die Tageszeitungen von damals zu lesen.

    Das hat hier auch niemand behauptet, nur ein Promillesatz an einsiedlerisch lebender Landbevölkerung ohne Zeitungsbezug wird dies von sich behauptet haben.


    Interessant ist die Tatsache, dass die neuen arischen Besitzer alle Wirren der Nachkriegszeit überstanden hatten und heute noch in guter Erinnerung der köthener Bevölkerung leben...

    Das mag die unterschiedlichsten Gründe haben, o.g. Typ 3, erfolgte Nachkriegsentschädigungen oder eben örtliche Persönlichkeiten mit viel Macht.

    Sowas gilt es zu ergründen, nicht nur nebulös anklagen.


    Dein PS bezüglich DS zieht nicht; wo hast Du Dich denn dazu schlau gemacht?

    In den letzten 10 Jahren hat sich viel getan beim Thema Datenschutz in Europa. Ein paar Wohnblöcke weiter von mir steht auf den ersten Namensschildern nicht mehr der Name, sondern diverse Kürzel - 1A1 1B1, 2A1, etc. Österreichische Wohngesellschaften anonymisieren gerade 20.000 Wohneinheiten mit solch numerischen Schildchen, das nimmt rasant an Fahrt auf. Die Website German-Docs-in-Russia z.B. warnt jeden allzu eifrigen deutschen "Hobby-Staatsanwalt", dass er sich strafbar macht beim eifrigen Verwenden und Hinausposaunen von personenbezogenen Daten. Damit sind sie fein raus und die Haftung verbleibt beim eifrigen Kopierer, jeder Besucher hat dies per Mouseklick bestätigt. Zusätzlich käme ggfls. bei Verunglimpfung das postmortale Persönlichkeitsrecht zu tragen.

    Das der Datenschutz durchaus noch Relevanz besitzt und nach wie vor die Forschung behindert, beweisen unzählige Fachaufsätze.

    Bei personenbezogenen Daten ist einfach Schluss mit lustig, damit muss "Forscher" nach wie vor leben und anonymisieren. Siehe z.B.

    DATENSCHUTZ UND ZEITGESCHICHTLICHE FORSCHUNG Bericht des Direktors des Instituts für Zeitgeschichte an den Wissenschaftsrat


    Ich bin sehr dankbar darüber, dass in diesem Fdw so klare und deutliche Abwehrmechanismen gegen die Versuche der "Neuen Rechte", Geschichte zu verharmlosen, wirken.

    ...

    PS: Die Veröffentlichung des Dokumentes durch Paul ist mitnichten strafrelevant, jeder Jurastudent im ersten Semester lacht sich krank über eine solche Einordnung . Es ist schlicht und einfach ein Zeitdokument und gehört in die Öffentlichkeit.

    Wer oder was sind diese "Neuen Rechte", meinem Gefühl nach geht es hier zuweilen wie im wilden Amazonas zu. Ist dem Indio der fremde Weiße nicht geheuer, verfällt alles in Hysterie und Geschrei, wird das Feuer unterm Kochtopf angeheizt. Geht es auch eine Nummer kleiner?


    Wenn in Deutschland eine Sache noch hartnäckiger verfolgt und bestraft wird als NSU-Terrormorde, dann ist das der fahrlässige Umgang mit personenbezogener Daten zu deutschem Grundbesitz. Aktuelles Bußgeld bei Schindluder und Veröffentlichung ist der Betrag von 20.000.000 Euro (Datenschutzbestimmung Berliner Katasterämter, etc.)

    Da will ich vor Gericht den Erstsemester-Jurastudenten sehen, der als Begründung ein Interesse in einem öffentlichen Forum als Begründung angibt ;)


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Bert,

    In der Nachkriegszeit wurden von manchen Kriegsteilnehmern Dinge erzählt,
    die an Münchhausen erinnerten. Solche "Sprücheklopfer" nahm man meist nicht ernst!


    Richtig ist aber, dass diese Einheiten infanteristisch unerfahren und schlecht ausgebildet an die Front kamen. Diese Einheiten "gingen nicht stiften", nein, sie kämpften mit ihren Mitteln und Möglichkeiten und hatte schwere Verluste!


    wo sind Deine Beweise, dass "nicht stiften gegangen" worden ist?

    Wie nennt man denn umgangssprachlich den Vorgang, wenn der stürmende Gegner alle Davonlaufenden einfach und bequem niederschießen kann?


    Ich zitiere dazu einen Ritterkreuzträger:


    Gruß

    Rüdiger


    * Wagnis und Fügung: Anfänge einer theologischen Biographie
    von Heinz Eduard Tödt

    Hallo Viktor,

    Jeder Vergleich der damaligen Geschichte mit den heutigen Spekulanten- oder sonstigen Geschäften grenzt für mich mit der Leugnung von Holocaust!

    Thema ist hier das Jahr 1938, nicht 1943 irgendwo im Osten oder 1945 in einem süddeutschen KZ. Ich verlange stichhaltige Beweise, das der damalige deutsche Bürger in diesem Jahr beim Wohnungs- und Hauserwerb signifikant boshafter vorging, als der Rest der Welt unter gleichen Bedingungen (totalitäre Diktatur). Laut Historiker war europaweit nicht ein Yota Unterschied erkennbar, so wie sich ungarische oder französische Bürger um die freiwerdenden Wohnstätten bemühten. Habgier und Niederträchtigkeit ist weltweit zu gleichen Anteilen verteilt.

    Unter Stalin und in der sowjet. Besatzungszone 1946 war es übrigens noch einfacher, an den Wunschwohnraum oder Arbeitsplatz zu kommen. Während die Gestapo gemeines Denunziantentum aus Eigennutzen erkannte und ignorierte, liebte der Russe den Verrat. Prompt bekam man die Traumvilla oder den begehrten Arbeitsplatz, während der arme Kollege oder Villenbesitzer im Gulag bzw. Speziallager verendete. Wir mögen in vielen Dingen Meister gewesen sein, aber wohl keine gehässige Einzigartigkeit beim Ankauf von Wohnraum.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Paul,


    jetzt mal halblang, selbstverständlich ist mir das Unrecht der systematischen staatlichen Enteignung bewusst.

    Aber bevor hier hypermoralische Konstrukte mit anachronistischer Sichtweise erblühen, nein, die Gesellschaft war 1933 noch nicht soweit,

    aus Empörung 300.000 Wohnungen und Häuser unberührt leerstehen zu lassen. Und mögen sich etliche Personen boshaft bereichert haben,

    der Prozentsatz an Nutznießern ist überall auf der Welt gleich, ob Deutschland, ob Ruanda, das ist keine "typisch Teutsche Eigenart".

    Auch kann man einer ausgebombten Familie nicht 80 Jahre später moralisch vorhalten, sie hätte doch bitteschön wissen müssen, das ihr neuer "Juden-Couchtisch" mit einem baldigem Mord in Verbindung steht.

    Wie hätte man damals schon aus Solidarität in der neu zugewiesenen Wohnung vom Fußboden essen sollen, wenn vom großen Mordgeschehen noch überhaupt nichts bekannt war?

    Übrigens basiert Habgier nicht immer auf rassistischen Motiven, kann sogar dicker als Blut sein. Mein Nachbar hier hat seine recht rüstigen Eltern entmündigen und einweisen lassen, erfreut sich seitdem eines ungestörten Partylebens im großen leeren Hause.



    PS: Die ungeschwärzte Veröffentlichung des Schreibens verstößt strafrelevant gegen einige aktuelle Datenschutzbestimungen und Persönlichkeitsrechte.

    Böse Zeitgenossen könnten sich auf dem Weg machen und den Nachfahren des Neubesitzers die Hauswand mit Farbklecksen einsauen.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Thomas,


    vernehme ich da zwischen den Zeilen ein zorniges "Bomber Harris, do it again"?


    Wie sagte schon Ephraim Kishon - "Für mich ist Rassismus eine unverzeihliche Sünde, und dazu gehört auch der Haß auf die eigene Rasse. Ich hasse den Selbsthaß."

    Ich würde ja mal eine aktuelle Zwangsversteigerung irgendwo in Europa aufsuchen, klärt ungemein auf zum Thema Leid und Elend, Schnäppchen und Profiteure


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Alexander,


    damit dürften diverse Massaker des NKWD gemeint sein, der ja viele politische Häftlinge nicht rechtzeitig evakuieren konnte

    und dann auf allen möglichen Wegen beseitigt hat (z.B. Lemberg, 5000 x Genickschuss, erschlagen, missbraucht, misshandelt oder verstümmelt )

    Das sprach sich an der ganzen Front rum und wurde natürlich propagandistisch dann zeitnah auch der Heimat präsentiert.


    Gruß

    Rüdiger

    Hallo Alexander,


    Bevölkerung und Soldaten wurden doch mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt,

    hier die offizielle amtliche Proklamation vom 22.06.1941.

    Es blieb dann jedem selbst überlassen, die Aktion innerlich als Wahnsinn abzustempeln oder gute Miene zum bösen Spiel zu zeigen.

    Eine besondere Russlandfreundlichkeit bestand zu keiner Zeit in der Bevölkerung, die Gründe wären aber früher zu suchen (vor 1933).


    http://www.kurt-bauer-geschich…oklamation_1941-06-22.pdf



    Gruß

    Rüdiger