Posts by Ricardo

    Hallo

    Danke an Bodo für die nachvollziehbare und eindringlich dargelegte Kritik an diesen beiden "Mach"-Werken.


    Leider ist man in unserer Gesellschaft durchgängig Propaganda ausgesetzt und diese kommt allzuhäufig in Form von angeblicher "Wissenschaft" und wird von sogenannten "Wissenschaftlern" dargelegt. Diesen Sachverhalt muß man, wenn man nur ein bißchen Richtung Objektivität / Neutralität, nicht nur bei geschichtlichen Themen feststellen.

    Gerade die Sozialwissenschaften sind derart "auf den Hund" gekommen das sie in nur noch selten unter "Wissenschaft" (was normalerweise darunter verstanden wird) laufen können.


    Auch eine Pamperrien, wie viele andere, sollte sich fragen wo sie in einem Regime wie dem 3.Reich gestanden hätte.

    Ich denke sie würde meinen auf Seiten des "Widerstands", mein Eindruck ist sehr deutlich ein ganz anderer. Ein Großteil der heutigen Journalisten und Gutteil der Historiker dienen heute dem Zeitgeist und verdrehen dazu hemmungslos Geschichte, Fakten, pers. Geschichten etc..

    Hätten sie in 30er/40er Jahren anders agiert - wohl kaum.

    Hallo


    Die Umbenennung der ID mot in Panzergrenadierdivision war eine Absichtserklärung.

    Im übrigen muß man auch hier differenzieren. Einige Panzergrenadierdivisonen der Waffen-SS sowie die Heeres-Panzergrenadierdivision Großdeutschland hatten sehr wohl SPW und Panzer in ihrer STAN und Ausstattung. 1943 wurden diese, noch vor den Panzerdivisionen, mit Tigerkompanien ausgerüstet.

    Hallo

    Ein ähnliches Phänomen lässt sich nach Bernd Greiner übrigens für die Hubschrauberpiloten im Vietnamkrieg feststellen.

    Ich will damit nicht sagen, dass amerikanische Piloten besonders zu Angriffen auf Zivilisten neigen, im Gegenteil, ich habe großen Respekt vor den US-Streitkräften, aber eine gewisse niedrige Hemmschwelle für den Piloten in der Maschine zur Feuereröffnung auf den Zivilisten am Boden scheint in technisierten Kriegen häufig der Fall zu sein. Dies hat wenig mit der Herkunft des Schützen zu tun, jedoch mit den Rules of Engagement und der Ausgeprägtheit der militärischen Strafverfolgungsbehörden.

    Da man ähnliches Verhalten von Angehörigen der US-Streitkräfte bei ALLEN Kriegen mit ihrer Beteiligung bemerken muß darf man wohl von einer immanenten" Strukturschwäche" in der Militärdoktrin der USA ausgehen. Wenn man zb. die offizielle Doktrin der USAF, (=> https://en.wikipedia.org/wiki/Warden%27s_Five_Rings) nimmt sind Kriegsverbrechen schlichtweg vorprogrammiert.

    Hallo

    Im Allgemeinen hat es sich (für mich) bisher immer als nützlich erwiesen, sich einem neuen Thema über die Mainstream-Thesen zu nähern. Und erst in zweiter Linie, wenn überhaupt, auf Abweichler zurückzugreifen.

    Man sollte sich klar darüber sein das dieses Thema weit weit in die politische Weltsicht hineingreift. Wenn man wie im obigen Kästchen dargelegt vorgeht wird man sehr leicht Opfer von politischer Propaganda.
    Warum das so ist erfährt man in folgenden Videos.


    https://www.youtube.com/watch?v=bw5Px3rR9Jo

    https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs

    https://www.youtube.com/watch?v=aK1eUnfcK4Q

    https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I9gXwack&t=1222s


    Antworten auf den Rest des Threads schenke ich mir. Da ist mir die Zeit und der Aufwand zu schade.

    Nur ein Hinweis. Anders als hier, von anderen unterstellt, bin ich mir nicht schlüssig ob es ein Präventivkrieg war. Interessant ist allerdings das schon eine neutrale Herangehensweise, für einige Grund genug ist, ihr Schubladendenken zu aktivieren.

    Und genau deshalb gehen so viele Diskussionen zu diesem Thema schief. Nein nur, weil pöse Rechte (möglicherweise) eine "Entlastung" wollen sondern auch weil (sogenannte) Linke ihr Schäfchen dazu beitragen. In Form von massiver Ignoranz, Faktenresistenz, Schubladen- und magischem Denken und purer Ideologie.

    Hallo

    Empfehlung von unserem letzten verbliebenen Revisionisten

    Ja, mir scheint die Reinigung des Forums hat seine Früchte getragen.


    Ich halte mich jetzt auch raus da augenscheinlich nicht einmal im Ansatz die Bereitschaft besteht sich auch nur andere Meinungen, Sichtweisen, Argumente und Fakten anzuhören. Das ist allerdings nicht nur in diesem Bereich deutlich sichtbar auch bei vielen vielen anderen Kontroversen. Das dies allerdings ein eklatanter Widerspruch zur Meinungsfreiheit (meine jetzt nicht das Forum) darstellt und auch die Reste der noch existierenden demokratischen Strukturen massiv beschädigt scheint auch egal zu sein.

    Interessant dazu ist was Medienforscher dazu sagen. Zb. welchen Zusammenhang unsere veröffentlichten Medien mit geostrategischen Interessen. Fündig wird man dabei vor allem auch bei linken Autoren wie Noam Chomsky oder, für Deutschland zb. Uwe Krüger, Hermann Ploppa, Dirk Pohlmann. Aber hm, ich hab vergessen. Das sind ja alles Verschwörungstheoretiker.

    Hallo DR40eghs


    Wurde Mölders als "Sand im Getriebe" wahrgenommen? Da hätte ich gerne Belege


    Langer Rede, kurzer Sinn: Galland war der Plan-B für Mölders. Schon länger. Wäre Galland schon vor dem Termin-X ausgeschieden (gefallen), dann hätte man einen neuen Plan-B gesucht, bzw. den bisherigen Plan-C zum Plan-B gemacht.

    Das Luftwaffenpersonalwesen mag einen "Plan-B" gehabt haben aber bei diesen hochrangigen Stellen entschied immer noch Göring selbst.



    Weiter: Als Mölders starb waren die USA noch nicht in den Krieg eingetreten - das änderte die Situation grundlegend.

    Noch nicht mal die "Schlacht um Moskau" war entschieden.

    Mölders konnte nicht mal ahnen, was auf die Jägerwaffe in den Folgejahren an Gegnern auftreten würde.

    Es gab deutliche Hinweise. Die USA unterstützen bereits Großbritanien und das sie USAAF schwere Bomber in Entwicklung hatte war sicherlich auch bekannt. Wenn man ihrer Darstellung folgt muß sein Weitblick um so mehr verwundern. Und es sollte klar sein - hätte sich die Luftwaffenführung entschlossen seinen Empfehlungen zu folgen wäre der US-Luftkrieg über Europa nicht wirksam geworden. Seltsamerweise wurde auch Mölders nicht, wie sie meinen, als Wehrkraftzersetzer und Defätist an die Wand gestellt.



    Außerdem handelt es sich nicht um "zig" Personen die in Frage gekommen wären (erfolgreiche, aktive Jagdgeschwaderkommodore, Stand Ende November 41 !).

    Sehr wohl - zig.

    In die Personalpolitik werden auch Vorstellungen hereingetragen. Zb. wurde, in Nachkriegswerken, die deutsche Luftwaffengeneralität häufig von US-Seite kritisiert weil viele Generäle ursprünglich beim Heer waren. Nach ihrer Vorstellungen konnten nur gute Luftwaffenoffiziere -Generäle sein wer von Anfang an bei der Luftwaffe und dort "großgeworden" war.

    Die Personalpolitik der deutschen Luftwaffe bezüglich der Jagdwaffe war (soweit ich weiß), bald nach Kriegsbeginn, das hauptsächlich erfolgreiche Jagdflieger (in Form von Abschüssen) in Führungsstellen kamen. Nur besteht die Führung einer Waffengattung schon aus mehr als erfolgreich Flugzeuge abzuschießen. Auch die Führung eines Geschwaders muß nicht zwangsläufig bedeuten das man eine Waffengattung führen kann.



    Und noch zur mehrfach genannten "Vergleichsperson" Dönitz:

    - der hatte den Posten des BdU, ab Jan 43 Ob.d.M . Er leitete neben den Personalangelegenheiten auch den gesamten operativen Einsatz der U-Boote und ab 43 den Einsatz ALLE Marine-Ressourcen, oder?

    Zweierlei. Mag sein das dies verwirrend war.

    Als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine hat Dönitz ab 1943 die Weiterentwicklung und Umstellung der Kriegsmarine betrieben. Und den dazu nötigen, und deutlich erhöhten, Rohstoffbedarf durchgesetzt. Argumentativ durchgesetzt.

    Als BdU empfahl er, 1937, die Entwicklung der Walterboote. Mit Personalangelegenheiten haben beide Beispiele nichts zu tun, ebensowenig die Entwicklung und Weiterentwicklung des U-Bootkrieges.

    Es geht nicht nur um die "Durchsetzung" von "Visionen" sondern um deren Entwicklung. Ich denke das geht auch aus meinen Zeilen so hervor.


    Der Vergleich hinkt nicht nur - der ist total lahm.

    Allerdings haben sie nicht erkannt worin der Vergleich bestand.



    Doch, das erwarte ich schon, wenn zur Personalauswahl derart "fundierte" und tiefgreifende Kentnisse vermeintlich vorhanden sind.

    Sie mögen einen Vorschlag erwarten, das können sie gerne.

    Ich wünsche das in Foren Fragen richtig gelesen und beantwortet werden. Dabei werde ich regelmäßig enttäuscht. Ich erwarte auch das mir nicht Aussagen untergeschoben werden. Wo habe ich davon gesprochen das Galland ein "völlig ungeeigneter Versager" war und auch nur Gollob erwähnt? Nirgends.


    Wenn ich einen Vorschlag bringen würde müßte ich ihn begründen warum dieser besser für die Stelle geeignet gewesen wäre als Galland.
    Und nochmal - Nein ich werde keinen Vorschlag bringen


    Thema: Autobiographien

    Ihre persönlichen / privaten Anekdoten in allen Ehren. Fakt ist schlicht und einfach das Autobiographien als Quelle kritisch gesehen werden.



    Werter Herr "Ricardo", jetzt warte ich immer noch auf:

    - die Fehlentscheidungen, Verfehlungen von Galland, weshalb war er "ungeeignet" als GdJ?


    - die mögliche(n) Alternative(n) für den Posten des GdJ

    siehe oben.


    In diesem Forum gibts einen, nmA, lesenswerten Thread über Rommel. Über seinen Mythos, derem Ursprung und seine wirklichen Leistungen in Nordafrika. Auch dort kann man deutliche Kritik an Rommel lesen und auch dort wurden ähnliche schlichtweg unsinnige Forderungen gestellt.

    Hallo DR40eghs


    Die Luftwaffenführung hat A. Galland nach Mölders Tod für geeignet gehalten und ernannt. Göring und die versammelte Intelligenz der Luftwaffe hielt ihn zu diesem Zeitpunkt für den besten Mann für das Amt, und die meisten der Jägerpiloten ebenso (außer natürlich sein ständiger Widersacher, Gordon Gollob), bei den Jagdfliegern war er geachtet.

    Daher solltest du schon begründen, wieso das eine Fehlentscheidung war.


    Nach meinem Wissen wurden die Ämter weder ausgeschrieben, noch sich darauf beworben. Ebensowenig das darüber in der "versammelten Intelligenz der Luftwaffe" darüber abgestimmt (oder auch nur beraten) wurde wer für die Posten am besten geeignet wäre.

    Göring hielt auch Udet für sein Amt geeignet. Er empfand auch die Ablösung von bewährten und hocherfahrenen Generälen wie Felmy oder Wimmer als "gute Idee". Dagegen wurde ein Mann wie Jeschonek, welcher in seiner ursprünglichen Dienststellung wahrlich geeignet war (und sich wohl auch weiterentwickelt hätte) zur Unzeit zum Chef des Luftwaffengeneralstabs ausgewählt. Mit seinen deutlichen Defiziten in Form von Unterschätzung der Zusammenarbeit mit dem RLM, der Ignoranz gegenüber dem Ausbildungsbereich etc. .

    Das Galland geschätzt war heißt nmA noch lange nicht das er für sein Amt geeignet war.


    Insgesamt halte ich die Personalpolitik der Luftwaffe nach dem Tod Wevers für massiv fehlerbehaftet. Galland ist nur ein Teil davon.



    Sicher war Galland nicht fehlerfrei - und er hatte auch keine Glaskugel um in die Zukunft blicken zu können.

    Mölders hat weit in die Zukunft geblickt und aus deren Einschätzung den, schon 2x erwähnten, im Herbst 1941 den Reichsluftverteidigungsplan vorgeschlagen.

    Dönitz hat weit die in die Zukunft geblickt und schon Ende der 30Jahre die Entwicklung der Walterboote gefordert und gefördert. Ohne dieses hätte es auch keinen Typ XXI gegeben.



    Nach Gallands Autobiographie sah er die Möglichkeit, die Me 262 A-1a (Jägerversion) in Stückzahlen im Frühjahr 44 einsetzbar zu haben - als zeitgleich die P-51 für den US-Jagdschutz verfügbar geworden war (so ab 20.2.44, Stichwort "Big Week"). Nach Gallands Meinung verzögerte das Hickhack um den "Bltzbomber" die Produktion und die Umstellung der JagdwaffeJa, Gallands Autobiographie. Wie werden Autobiographien als Quelle allgemein bewertet. Soweit ich weiß als sehr kritisch zu sehen.

    Aber selbst wenn Galland die angegebene Möglichkeit sah wäre es, nmM, seine Pflicht gewesen diese Idee bei den entsprechenden Stellen beim RLM und JUMO abzuklären. Und bezüglich Hickhack hat Schabel wohl deutlich gezeigt das es nicht das Hickhack war sondern Entwicklungsprobleme.



    Wer gackert muss auch legen.

    Nein, muß er nicht. Wie denn auch. Dazu müßte ich zig Personalakten der Luftwaffe einsehen.

    Hallo tac76

    Aber seltsam doch dieser mögliche Präventivkrieg, was drohte denn großartig an Gefahr, wenn man für das Niederringen der hinter Polen stehenden russischen Streitmacht nur ganze 6 Wochen einplante. Entweder es gilt die Selbstüberschätzung oder eine wirkliche Angst vor einem überlegenen Gegner.

    Diese Frage könnte erklärt werden mit dem Prinzip der Handlungsfreiheit und Initiative des Angreifenden. Und der Angriff in den Aufmarsch des Gegners, ob dieser vollendet oder nicht ist dabei irrelevant, bringt dem Angreifer viele Vorteile und dem Verteidiger gravierende Nachteile.


    Welcher kurz zuvor noch sein ganzes Offizierskorps bereinigt hat und dadurch erheblich geschwächt war.

    Ja, ein Punkt der mich immer stutzig macht.


    Man schaue sich hier nur das Netzwerk der tausenden Transatlantiker in führenden Positionen an, eine Annäherung an Russland werden wir nicht mehr erleben können.

    Im Gegenteil, ich habe den Eindruck, mit fanatischen Sozialdemokraten werden wir tatsächlich eines Tages in Moskaus Innenstadt einmarschieren.

    Zwar sehr tagespolitisch aber ein Satz wird vielleicht öffentlich erlaubt sein (wir könnten uns ja per PN weiter unterhalten). Nein, "Deutschland" wird niemals in Moskau einmarschieren, wir erleben das Gegenteil, den Zusammenbruch des US-Imperiums.


    Hallo Primas1944

    Bei der Betrachtung "Präventivkrieg" sollte man nicht stupide auf die Indiz "Panzeransammlung im Süden" setzen. Wie du schon bemerkst, war das Offizierskorps auf gehorsame, wenig brillante Wasserträger zurechtgestutzt, unfähig zu moderner Kriegsführung und Panzeroperationen. Die ersten fähigen Nachwuchsgeneräle kristallisierten sich erst in der Winterschlacht 41/42 heraus, zuvor war alles nur Tragik mit törichten Blutzoll.

    Nun, einerseits sind tatsächlich viele fähige Generäle bei den Säuberungen getötet worden. Aber Leute wie (nur mal 3 Namen genannt) Timoschenko, Wlassow oder gar Schukow als "unfähig der modernen Kriegsführung und Panzeroperationen" zu bezeichnen ist übertrieben.

    Hallo Eberhard


    Warum muß ich meine Meinung begründen während andere, welche Galland für geeignet halten, nicht?


    Aber noch ein Versuch.

    Du meintest das sein Einsetzen für die Me 262 ein deutliches Zeichen für Gallands Eignung war. Ich hab dir argumentativ widersprochen. Was willst du mehr?

    Galland hätte sich vor seiner Forderung informieren müssen welche Auswirkungen der Umstieg der Jagdwaffe auf Strahlflugzeuge haben würde. Er hätte sich auch informieren müssen wie der Entwicklungsstand des Musters war. Nur fliegen - toll finden - und fordern langt nmA einfach nicht.


    Ich hab dir als Gegenbeispiele Dönitz und Guderian genannt.

    Auch Galland hätte als "frischer" General der Jagdflieger die damals aktuelle Situation seiner Waffe beurteilen können, die weitere Kriegsentwicklung antizipieren und Folgerungen / Forderungen daraus ziehen können (Beispiel Mölders). Hat er es?

    Mir ist dazu aus der mir bekannten Fachliteratur nichts bekannt. Was aber nichts heißen mag.


    Und letztlich. Warum muß ich geeignetere Kandidaten für diesen Posten nennen?

    Hallo

    Ganz zwangsläufig polarisiert das Thema; denn entweder war es eben ein "rasse- und siedlungs"-motivierter oder wie ich meine ein "kriegswirtschaftlich"-motivierter Angriff, oder ein Präventivkrieg, wie das seinerzeit die NS-Propaganda behaupten mußte, weil durch den Briand-Kellog-Pakt, dem auch Deutschland und die Sowjetunion beigetreten waren, Angriffskriege völkerrechtlich geächtet waren und weil Hitler wußte, daß die deutsche Bevölkerung keinerlei Verständnis für seinen Ostkrieg haben würde, also mußte die "bolschewistische Bedrohung" ganz Westeuropa als Begründung herhalten.

    Warum kann es nicht gleichzeitig ein "rasse- und siedlungs"-motivierter bzw. "kriegswirtschaftlich"-motivierter Angriff UND Präventivkrieg sein? Warum schließt das eine das andere aus?


    Die Sowjetunion hat ebenso Angriffskriege gestartet, zb. in Finnland. Auch die Besetzung der baltischen Staaten und Bessarabien fällt letztlich unter die Kategorie "Angriffskrieg".


    Das Problem ist nmA das von wissenschaftlicher Analyse kaum die Rede sein kann. Immerhin sind noch genügend politische Interesse und Gründe wirkmächtig. Von geostrategischen Interessen und Zielen bis Propaganda. Da stößt jedermann auf Fettnäpfchen, Taboos, Wordings und Diffamierung jeglicher Art. Ausdrücke wie "Verschwörungstheoretiker" oder "Revionist" ist deutliche Zeichen dafür.

    "Linke" wittern in jedem Versuch von "Rechten" ihre Meinung / Sichtweise darzulegen mit massiver Ablehnung welche bei weitem nicht immer auf Fakten beruhen, wie kann man auch auf die Idee kommen das ein Hitler (DAS Negativbild überhaupt) etwas vielleicht tatsächlich sinnvolles gemacht haben soll. Marxisten lassen sich ihren Götzen "Sowjetunion" nicht "in den Dreck" ziehen.

    Und westliche Historiker? Wer daran zweifelt das die westlichen Demokratien in den Krieg eingetreten sind um "Hitler" und seine Verbrechen zu verhindern wird es schwer haben weitere Aufträge zu erhalten. Ebenso wie "Linke" ignorieren diese massiv Fakten, verdrehen sie bzw. ihre Handlungsbegründungen sind teils unendlich lächerlich. Wie kann man es rational erklären das die Rote Armee schon 1940 der deutschen Wehrmacht mehrfach überlegen war. Warum hatte die Rote Armee 1941 ihre Basen, Nachschublager, teils auch Flugplätze, sehr sehr häufig VOR den eigenen Linien - das macht verteidigungstechnisch nicht im Ansatz Sinn.


    Dazu die "Gegenseite". Suworow ist nicht im Ansatz ernstzunehmen, weil er teils Fakten herbeilügt, teils massiv verdreht. Ich habe zb. die von ihm zitierten Werke (von sow. Generälen) gelsen und keine einzige Aussage gefunden welche er zitiert hat.

    Walter Post versucht argumentativ einen sow. Angriffsplan herauszulesen. Sein Werk steckt voller interessanter Informationen allerdings auch über Fehler und hat einige eklatante argumentative Schwächen.


    Das beste Buch welches mir untergekommen ist von Bernd Schwipper "Deutschland im Visier Stalins". Schwipper war zuletzt Kommandeur der 3. Luftverteidigungsdivision der NVA und ein Absolventen der Moskauer Generalstabsakademie. Er kennt also die Doktrin auch der Roten Armee aus dem FF. Absolut lesenswert. Allerdings kann auch er nicht die Existenz eines sow. Angriffskriegs nachweisen.

    Letztlich sollte man nicht ignorieren das die USA, Großbritanien und Rußland ihre Archive nur teilweise geöffnet haben.


    Und letztlich. Vielleicht liegen ja alle Falsch. Vielleicht hat ein Nikolay Starikov recht der von einem ganz anderen Sachverhalt ausgeht. (https://www.fit4russland.com/k…gen-stalin-zu-ueberfallen)


    PS und edit

    Es wurde erwähnt das Hitler schon in seinem Buch "mein Kampf" diese geostrategischen Ziele nannte.

    Tatsächlich.

    Warum werden aber die geostrategischen Interessen der Angelsachsen so gerne ignoriert. Das erste Mal geäußert durch Mackinder (Heartland Theorie). Warum gibt es eine deutliche Weiterführung dieser Ziele durch die Jahrzehnte denn Brezinski äußerste in seinen Büchern und Georg Friedman (vom einflußreichen US-Thinktank STRATFOR) vor einigen Jahren ähnliches. Welche Auswirkungen auf die Politik und Handlungen der USA und GB hatten diese Ziele?

    Hallo


    Klar könnte ihr mich beide ignorieren. Kein Problem.


    Allerdings macht es einen Unterschied ob man schreibt - "nmM" oder "der liegt falsch". Ich hab meine Meinung das Galland eine Fehlbesetzung war, ihr denkt anders. Wo ist das Problem


    Und wie schon geschrieben.

    Mason steht mit seiner Meinung, nmW, sehr deutlich alleine.



    PS:

    Natürlich "verlegte" Galland keine Schiffe aus dem Ärmelkanal, das behauptete ich auch nicht.

    +

    Galland hatte erhebliche Erfolge zu verzeichnen,..., sondern die von ihm geplante Verlegung großer Kriegsschiffe aus dem Kanal nach Deutschland.