Posts by andernach

    Hallo Moni,


    gemäß John Moores Führerliste folgende Informationen:

    Xaver Hanauer

    geboren am 08.04.1924 in Steinschleif

    gestorben am 30.01.1989

    SS-Nummer: 449350

    9.43 als Ustuf. im SS-PzGrenRgt 1

    3.45 als Ustuf. im I.Bataillon/SS-PzGrenRgt 21


    Grüße,

    andernach

    Hallo Moni,


    in der Führerliste von John Moore sind folgende Daten aufgeführt:


    Willy Haas, * 01.12.1916 Hoffnungsthal

    SS-Nr.: 401250

    Als Obersturmführer in 8.44 bei der 13.Waffen-Geb.Div.

    Als Untersturmführer und TFK in 1.42 beim III./Inf.Rgt.7.


    Gruß,

    andernach

    Hallo,

    gemäß der Führerliste von John Moore sind folgende SS-Führer am 16.03.1920 geboren:

    - Wilhelm Buske (Alt Lobitz)

    - Marcel Carlier (Orchies)

    - Gerhard Hohmuth (Mohrungen), gefallen

    - Voldemars Karklins (Riga)

    - Hans Kröhl

    - Alfred Lassen (Fockbeck)

    - Bruno Nagel (Blankeloeh), gefallen

    - Petrus Napjus (Siddeburen)

    - Rolf Sütterlin (Müllheim/Baden)


    Bei keinem der SS-Führer lässt sich eine Verbindung zum SS-PzGrenAuEBtl 11, zur 11.SS-FrwPzGrenDiv oder zu GebJg der WSS erkennen.

    Vorausgesetzt bei deinem Großvater lag tatsächlich eine Beförderung zum Unter- oder Obersturmführer vor, scheint das Geburtsdatum nicht auf einen SS-Führer zu passen. Auch nicht in Verbindung mit dem Geburtsort.

    Der einzige ohne angegebenen Geburtsort ist Hans Kröhl, der kurz vor Kriegsende Standartenoberjunker war.

    Auch gibt es keinen SS-Führer mit Namen Eckart. Es gibt mehrere Eckardt, Eckert etc.

    Auch da scheint leider nichts zu passen.


    Gruß,

    andernach

    Hallo,

    gemäß Kriegstagebuch Nr. 2 des SS-PzArtRgt 12 lag die 6. Batterie vom 01.-06.04.1944 in Saint-Germain-sur-Avre in Unterkunft. Zur selben Zeit befand sich, 1.000m südwestlich in Saint-Remy-sur-Avre, die Stabsbatterie im Unterkunftsraum. Vermutlich stammt das Foto aus diesem Zeitraum. Wenn du in einer Suchmaschine Chateau Saint-Remy-sur-Avre eingibst, werden bei der Bildersuche alte Postkarten des Chateaus angezeigt. Vielleicht kannst du diese mit deinem Foto vergleichen und identifizieren.

    Beste Grüße,

    andernach

    Hallo Miriam,

    lasse dich von den Datumsangaben der WASt nicht in die Irre führen.

    Dort steht nicht, dass dein Großvater erst am 25.03.1943 zur Sturmgeschützbatterie/SS-Kavalleriedivision versetzt wurde, sondern, dass er an diesem Tag, nämlich dem Tag an dem er in das Feldlazarett 134 in Arkino eingeliefert worden ist, Angehöriger der Sturmgeschützbatterie/SS-Kavalleriedivision war. Es ist davon auszugehen, dass die WASt eben von diesem Feldlazarett die Meldung zur Verwundung bekam.

    Wie lange dein Großvater bereits Angehöriger dieser Einheit war, ist aus den Daten nicht ersichtlich. Wenn er direkt von der Grundausbildungseinheit (3./SS-T.I.E.B. 1) zur Sturmgeschützbatterie versetzt wurde, könnte höchstens die Nummer der Erkennungsmarke (1209) einen Aufschluss darauf geben, wann er zur Grundausbildung kam. Dazu bräuchtest du allerdings Reverenzdaten von anderen Angehörigen dieser Einheit mit Nummern auf der Erkennungsmarke, die +/- der 1209 sind. Vielleicht hat das Forumsmitglied RolandP Informationen zur 3./SS-T.I.E.B. 1 und den ausgegebenen Erkennungsmarken.

    Die von Thomas erwähnten Kämpfe bei Komaritschi erscheinen auch mir plausibel. Der Hauptverbandplatz Arkino, in den dein Großvater eingeliefert wurde, befindet sich nur 13 km nordwestlich von Komaritschi.

    Gruß,

    andernach

    Hallo,

    vielleicht helfen euch die folgenden Angaben weiter:

    Ernst von der Heide

    Geburtsdatum: 22.06.1909

    Geburtsort: Klaustal

    Todes-/Vermisstendatum: 01.12.1944

    Todes-/Vermisstenort nicht verzeichnet

    Dienstgrad: Leutnant

    Ernst von der Heide ruht auf der Kriegsgräberstätte in Emmendingen.

    Endgrablage: Block N Reihe 5 Grab 70


    Die einzige Angabe, die zwischen Volksbund und der eingescanten Sterbekartei nicht stimmt, ist das Geburtsjahr. Es variiert zwischen 1908 und 1909.


    Grüße,

    andernach

    Hallo Roland,

    na dann trotzdem danke für deine Antwort, auch wenn du dich nicht angesprochen fühltest und man soll es nicht glauben, es war "scherzhaft" gemeint.

    Zurück zum Thema:

    Zur SS-Flak konnte ich bisher etwas mehr als 250 Erkennungsmarkennummern zusammentragen. Die höchste mir bisher bekannte Nummer ist die 24025. Stöber gibt an, dass bis Kriegsende etwa 27.000 Mann in Ausbildung waren. Also kann ich nur auf etwa 1% zurückgreifen. Aber immerhin.

    Die Angabe von Stöber, "dass laut Erkennungsmarkenverzeichnis des Regimentes am 10.03.1943 bereits der 7913. eingezogene Soldat gezählt wurde" kann ich mit den Stanzungen nicht bestätigen, bzw. hier zeigt sich das von mir im letzten Post aufgezeigte Dilemma:

    6421 SS-Flak-E.Rgt., der Träger wurde am 20.03.1943 zur 2./SS-FlakErsRgt eingezogen

    6475 SS-Flak-E.Rgt., der Träger wurde am 15.03.1943 zur 1./SS-FlakErsRgt eingezogen

    7036 SS-Flak-E.Rgt., der Träger wurde am 20.02.1943 zur 14./SS-FlakErsRgt eingezogen

    7087 SS-Flak-E.Rgt., der Träger wurde am 10.03.1943 zu einer nicht bekannten Batterie des SS-FlakErsRgt eingezogen.

    Demnach wurden die Nummern in der Reihenfolge 7036, 7087, 6475 und dann 6421 ausgegeben/gestanzt. Bei den drei Erkennungsmarkennummer, bei denen die ausgebende Batterie bekannt ist, lässt sich keine logische Reihenfolge erkennen, was in meinem Dafürhalten darauf hinweist, dass die einzelnen Batterien auch 1943 Kontingente hatten.


    Hallo Jowan,

    weißt du, zu welcher Batterie der SS-ErsatzAbteilung dein Vater eingezogen wurde bzw. geht diese Information aus der WASt-Nachricht hervor?


    Vielen Dank und Grüße,

    andernach




    Hallo Jowan und Roland,

    ich lege bezüglich der Erkennungsmarke noch einen drauf.

    Die Nummer 3022 SS-Flak-(E)-Abteilung wurde am 01.5.1942 in Arolsen von der 1./SS-Flak-(E)-Abteilung ausgegeben.

    ABER: Nach meiner Erkenntnis wurden die Nummern der Abteilung, bzw. später des Regimentes, nicht stringent in fortlaufender Nummerierung ausgegeben. Das führt dazu, dass teilweise Rekruten, die am selben Tag eingezogen wurden, bezüglich ihrer Erkennungsmarkennummer eine größere Differenz aufweisen, weil sie zu unterschiedlichen Batterien eingezogen wurden. Das wäre ein Indiz dafür, dass den Batterien mglw. "Nummernkontingente" durch die Abteilung bzw. das Regiment zugewiesen wurden, die dann nach und nach ausgegeben wurden.

    Hat diese Erfahrung noch ein "Erkennungsmarkennummern-Fetischist" gemacht und kann dies bestätigen oder wiederlegen?

    Gruß,

    andernach

    Hallo, eine Chronik zur SS-Flakabteilung 16 von Hermann Neiter ist mir nicht bekannt.

    Zur SS-FlakAbt 16 kenne ich nur die beiden folgenden (kurzen) Berichte:


    - Chronik der SS-FlakAbt 16 von Harry Stein, gedruckt in "Im gleichen Schritt und Tritt", Dokumentation der 16. SS-PzGrenDiv "Reichsführer-SS", Truppenkameradschaft (Herausgeber), 1998 Schildverlag, Seite 711-716


    - Dokumentation "Meine Soldatenzeit" von Hans-Günter Sohler, Herausgeber: Werner Barmann, Umfang: 11 Seiten


    Viele Grüße,

    andernach

    Hallo,

    folgende Angaben zur 87th InfDiv und 607th TD Btl:


    Zur Ergänzung aus den Unterlagen des 607th Tank Destroyer Battalions. Das Bataillon war vom 15.03. bis 09.05.1945 der 87. Infanteriedivision unterstellt.

    „Summary of Operations“ des 607th Tank Destroyer Battalions vom 03.04.1945:

    Am 28.03.1945 war das 607th Tank Destroyer Battalion (ohne die A und C Kompanie) Teil der Task Force Sundt (LTC Harald S. Sundt war der Kommandeur des 607th Tank Destroyer Battalion) : "Der I. Zug fuhr mit der Task Force und säuberte Weilmünster (0448). Ankunft um 17.00 Uhr."


    „Summary of Operations – Task Force Sundt“ des 607th Tank Destroyer Battalion vom 08.04.1945:

    "1st CO erreichte am 29.03.1945 Weilmünster um 12.30 Uhr".


    „Journal of the 607th Tank Destroyer Battalion“, Seite 256:

    "29.03.1945: TFS (Task Force Sundt) marschierte um 12.30 Uhr durch Weilmünster."


    Die 87. Infanteriedivision hatte am 30.03.1945 ihren Gefechtsstand in Weilmünster.


    Quelle.

    https://tankdestroyer.net/unit…leries/607th-td-battalion

    https://history.army.mil/documents/ETO-OB/87ID-ETO.htm


    Gruß,

    andernach

    Hallo Martin,

    bei den von Dir zitierten Stellen ist zu beachten, dass es sich um Angaben der 87. US-Infanteriedivision handelt. Dies bedeutet nicht, dass diese die ersten Amerikaner in Weilmünster waren. Teile der US-Streitkräfte stießen entlang der heutigen B49 von Limburg Richtung Wetzlar vor, schwenkten Richtung Osten (Weilburg) ein, um dann von Nord nach Süd vorzugehen. So waren diese US-Einheiten bereits am 27.03.1945 in Weilburg und damit nicht allzuweit von Weilmünster entfernt, denke ich. Südlich der heutigen B8 entlang der heutigen A3 standen US-Streitkräfte im Gefecht mit Resten der 6. SS-GebDiv. Die, z.B. bei den Ortschaften Nieder- und Oberbrechen, in Verteidigung befindlichen Gebirgsjäger, deren "Stellungen" nach Süden ausgerichtet waren, wurden z.T. von den aus Norden kommenden Amerikanern überrascht.

    Können die Zeitzeugen aus Weilmünster etwas zur Zugehörigkeit der US-Truppen sagen (Division) bzw. aus welcher Richtung sie in Weilmünster einmarschierten? Ich vermute mal, dass sich sich dabei um die Truppen handelte, die aus dem Raum Weilburg vorstießen. Dies konnten auch zunächst Aufklärungskräfte der gebildeten Task Forces sein, z.B. die 89th Cavalry Reconnaissance Squadron. Diesen folgten dann stärkere Verbände, welche die Ortschaften anschließend besetzten, teilweise mit mehreren Tagen Verzögerung.Wie ich bereits geschrieben habe, gab es weder für die Verteidiger (die teilweise ohne Lageorientierung agieren mussten), noch für die Angreifer (die ebenfalls kein genaues Lagebild über die vorhandenen deutschen Kräfte und deren Dislozierung hatten) eine zusammenhängende Front. In einzelnen Ortschaften tauchten zunächst deutsche Truppen, dann die ersten US-Truppen (meist schnell vorstoßende Aufklärungskräfte), dann wieder deutsche Truppen und später die stärkeren US-Verbände auf. Die Bevölkerung kam mit dem Auf- und Abhängen der weißen Bettlaken gar nicht nach (und das meine ich nicht als Scherz, sondern in mehreren Ortschaften des Vordertaunus so bezeugt). Es wäre schön, wenn Du zu den ersten US-Truppen in Weilmünster und der Richtung, aus der sie eintrafen, noch etwas herausfinden könntest.

    Gruß,

    andernach

    Hallo Uwe und danke für die weiteren Hinweise. Was das "Zusammenpuzzeln" angeht, habe ich mir die von Dir bereits erwähnte Quelle (KTB II. Fs.K., RL-33-5) noch mal genauer angesehen.

    In der Anlage 3 zu Korpsarzt II. Fallschirmkorps findet sich unter 3. Berichtszeit vom 20.09.-29.11.1944, Einsatz im Frontabschnitt Kleve-Goch-Gennep folgender Eintrag:

    Im Verlauf der Berichtszeit waren folgende Einheiten in zeitlicher Reihenfolge unterstellt, wurden zugeführt bzw. schieden aus dem Korpsbereich aus:

    1.)....

    ...

    21.) SS-Bataillon Schnelle

    bis 6.10.44 Pz.Brigade 108,

    bis 19.10.44 direkt Gen.Kdo.II.Fsch.Korps unterstellt,

    Abgang am 19.10.44 an Stammdivision


    Nun sind wir von der Bezeichnung "SS-Kampfgruppe Kranenburg" über "SS-Kampfguppe Schnelle", "SS-Kampfgruppe Havemeister" beim "SS-Bataillon Schnelle" gelandet, die wohl alle miteinander zusammenhängen.

    Somit ist es möglich/wahrscheinlich, dass

    - die Bezeichnung "SS-Kampfgruppe Kranenburg" vor Ort bei den vorgesetzten Dienststellen/Verbänden keine Verwendung fand

    - die Kampfgruppe hauptsächlich aus Teilen von Panzergrenadierkompanien der 1. und 12. SS-PzDiv bestand

    - die Teile 12. SS-PzDiv unter der Bezeichnung "SS-Kampfgruppe Havemeister" (vmtl. zwei Kp SS-PzGrenRgt 25) angemeldet wurde

    - mit den Teilen der 1. SS-PzDiv (eine oder zwei Kompanien) das "SS-Bataillon Schnelle" unter Hauptsturmführer Schnelle zusammengefasst

    - am 19.10.1944 aus dem Unterstellungsverhältnis ausschieden und der 1. bzw. 12. SS-PzDiv rückunterstellt wurden.


    Kannst Du noch etwas zu den von Dir erwähnten US G-2 Reporten sagen (Zeit, Ort und Inhalt)?


    Beste Grüße,

    andernach

    Hallo Uwe,

    bezüglich Deiner Einschätzung, dass Ustuf. Klein die SS-KG Havemeister beim Stab Korps Feldt gemeldet hat, schließe ich mich an.


    Den Untersturmführer Willi Klein habe ich inzwischen auch im KTB Nr. 1 des I./SS-PzGrenRgt 25 finden können, dort wird er als Zugang unter dem Datum 05.10.1943 vermerkt.

    Das KTB Korps Feldt habe ich mir nun auch mal organisiert und inzwischen überflogen. Interessant ist, dass weder die SS-KG "Schnelle", noch die SS-KG "Havemeister" in einer der Anlagen Erwähnung findet. In den Anlagen zum KTB sind tagesaktuelle "Kriegsgliederungen" aufgeführt inklusive Ort der Gefechtsstände etc. Auch bei den dort maschinengeschriebenen Befehlen und Meldungen ist von den beiden SS-Kampfgruppen nichts zu finden. Deren Zugang wird im KTB vermerkt und dann erfolgt keine weitere Bemerkung/Erwähnung mehr.

    Unter dem Datum 20.09.1944 habe ich noch einen Nachtrag im KTB gefunden, den ich leider nicht genau entziffern kann. Vielleicht kann jemand beim Entziffern des Nachtrags/Einschubs unterstützen (die Qualität ist leider nicht berauschend)19440920_KTB Korps Feldt.jpg:

    " 9,15 Uhr SS Ustuf. P.... .... Unternehmen Skorpion wird ... der Kleve zu Gen. d. Kav. Feldt verwiesen "


    Dies scheint sich allerdings auf das Propagandaunternehmen "Skorpion" der SS-Standarte "Kurt Eggers" zu beziehen.


    Beste Grüße,

    andernach

    Hallo Uwe,

    das Ergebnis Deiner Recherche klingt vielversprechend.

    Obersturmführer Kurt Havemeister war beim II./SS-PzGrenRgt 25 (Quelle: KTB Nr. 1, SS-PzGrenRgt 25, 01.06.-26.09.1944). Gemäß der Führerliste von John Moore hat er später als Hauptsturmführer die 7./25 als Kompaniechef geführt (ob auch schon im September 1944 konnte ich bisher nicht eruieren).

    Einen Untersturmführer Klein (Willi Klein) gab es laut Führerliste von John Moore als Kompaniechef der 10./25. Zu diesem konnte ich bis jetzt im KTB keine näheren Angaben finden.

    Wenn diese beiden Namen passen, könnte somit das Netz engmaschiger werden.

    Als Fragen blieben dann noch:

    Bestand die SS-Kampfgruppe Havemeister aus zusammengewürfeltem Personal des SS-PzGrenRgt 25 (ggf. Personal der Kompanien 7. und 10.?) und SS-PzGrenRgt 26?

    Oder war je eine Kompanie aus Rgt 25 sowie 26 unter Hstuf. Havemeister zusammengestellt worden?

    Wird Ustuf. Klein in Klammern aufgeführt, weil nur die ihm unterstellten Kräfte der SS-KG Havemeister zum Einsatz kommen sollten?

    Mal sehen, was sich noch ergibt.


    Zunächst einmal vielen Dank für Deine Unterstützung.

    Viele Grüße,

    andernach

    Hallo,

    die Uniform gehört zur Panzertruppe der Wehrmacht, nicht zur Waffen-SS.

    In der Online-Gräbersuche des Volksbundes ist folgendes zu finden:


    Nachname: Schiffer
    Vorname: Wilhelm
    Dienstgrad: Unteroffizier
    Geburtsdatum: 15.10.1916
    Geburtsort: Heistern
    Todes-/Vermisstendatum: 20.07.1944
    Todes-/Vermisstenort: bei der Truppe

    Wilhelm Schiffer konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Stare Czarnowo war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.


    Gruß,

    andernach

    Hallo,

    bei der Gräbersuche-Online vom Volksbund sind unter dem Geburtsort Szomor zwei Personen gelistet, allerdings wie üblich ohne Angaben zum letzten Truppenteil. Der von Danny genannte Franz Amorth ist ebenfalls darunter:


    Nachname: Walter
    Vorname: Franz
    Dienstgrad: Kanonier
    Geburtsdatum: 31.05.1923
    Geburtsort: Szomor
    Todes-/Vermisstendatum: 02.10.1944
    Todes-/Vermisstenort: Oarba de Mure

    Franz Walter ruht auf der Kriegsgräberstätte in Iasi.

    Endgrablage: Block 1A Reihe 9 Grab 387


    Nachname: Amorth
    Vorname: Franz
    Dienstgrad: Grenadier
    Geburtsdatum: 27.08.1926
    Geburtsort: Szomor
    Todes-/Vermisstendatum: 31.12.1944
    Todes-/Vermisstenort: südöstl.Litava

    Franz Amorth ruht auf der Kriegsgräberstätte in Vazec (SK).

    Endgrablage: Block 7 - Unter den Unbekannten


    Saxnot: Zu Dorog gibt es acht Einträge. Vielleicht kennst du diese ja noch nicht.


    Gruß,

    andernach

    Guten Tag,

    aufgrund der Beschriftung einer Erkennungsmarke lassen sich keine 100%igen Rückschlüsse auf zwischenzeitliche Versetzungen oder die letzte Verwendung bzgl. Teilstreitkraft/Organisation/Einheit schließen. Die Erkennungsmarke wurde kurz nach Dienstantritt bei eben dieser Einheit oder Organisation angefertigt und an die Person ausgegeben. Versetzungen wirkten sich nachträglich nicht auf die Beschriftung der Erkennungsmarke aus. Bei Verlust der Erkennungsmarke wurde eine sogenannte Ersatzmarke angefertigt und der betroffenen Person ausgehändigt, wie durch Eumex im obrigen Beitrag bereits erwähnt. Beispielsweise haben Angehörige der Luftwaffe, die im Sommer/Spätsommer zur Waffen-SS versetzt wurden ("Göring Spende") ihre Erkennungsmarken weiterhin getragen bzw. die Bezeichnung auf der Erkennungsmarke behalten. Diese "Luftwaffen spezifische Erkennungsmarkenbeschriftungen" wurden auch in den neu ausgestellten SS-Soldbüchern übernommen und eingetragen. Gingen die Unterlagen zu Erkennungsmarken verloren und lagen der WASt nicht (mehr) vor, dann war/ist eine Identifizierung des Toten/der sterblichen Überreste nicht möglich, weder personenbezogen, noch bezüglich der Einheit. Dies kann man teilweise bei Kriegsgräberstätten erkennen, wo unter den "Unbekannten" Personen liegen, deren Erkennungsmarkennummer zwar bekannt war/ist, sich aber kein Name zuordnen lässt. Aufgrund der Erkennungsmarkenbeschriftungen lassen sich somit auch keine alleinigen Rückschlüsse auf Einheiten, die in einer bestimmten Gegend gekämpft haben, schließen.

    Grüße,

    andernach