Posts by Derwodaso

    Hallo Karl,


    das Werksgelände wurde nie durch die 9. oder 8. USAAF gezielt angegriffen. Lediglich Bordwaffenbeschuss und 4 einzelne Bomben von Jagdbombern sind schriftlich festgehalten. Auch bei Einmarsch kam es hier zu keinerlei Kampfhandlungen, nicht mal Schießerein mit den letzten, rückwärtsziehenden Soldaten. Ich vermute, das es in diesem Werk wie bei mir im Ort war - auf Grund der Transportlage konnten produzierte Waren nicht mehr ausgeliefert werden. Der LAgerplatz war auf Grund dieses Umstandes wohl überfüllt und das war die "Notlösung". Im Eisenwerk bei mir saßen mit Datum des Einmarsches 750 fertige Granatwerfer 8cm auf "Halde".


    Gruß


    Claudio

    Hallo an Euch alle,


    ich danke Euch recht herzlich, denn egal, ob Ihr Zahlen für den Monatlichen Verbauch oder Daten für den Höchsverbrauch mir geben konntet. Es ist auch, für mich zumindest, ausreichend, wenn nur die Zahlen der Flak habe.


    Ich versuche im Moment herauszufinden, wie viele Granatrohlinge die verschiedenen Gießereien in meiner Region damals hergestellt haben. Diese Summe möchte ich nachher im Kontex zu Euren Zahlen stellen. Für mich und meine heimatliche Region sicherlich eine Interessante Gegenüberstellung.


    Schönes WE


    Claudio

    Hallo Ihr Drei,


    recht herzlichen Dank für Eure schnelle, und aussagekräftigen Antworten.


    Sehe ich das richtig, wenn ich die Zahlen von Uwe nehme, bezüglich der JAHRESPRODUKTION, das die Angaben von Steiner58 dagegen der MONATLICHE VERBAUCH war ? Denke dem ist so, dann käme ich ja auf die etwa 13,7 Mio.


    Werde das auf jeden Fall mal so für mich notieren, denke da lässt sich für mich lokalhistorisch was aussagen, denn das war nicht die einzige Gießerei, die solches Kaliber hier gegossen hat.

    Mal schauen, ob ich da auch von anderen Betrieben Zahlen finde und wo ich dann in der Summe lande.


    Danke und schöne Grüße


    Claudio

    Hallo,


    ich habe aus einer heimischen Firma in deren Werkschronik den Hinweis gefunden, das in den Monaten August und September 1944 die Produktion an Granatrohlingen für die Kaliber 8,8cm und 10,5cm bei gesamt etwa 30.000 Stück betragen haben soll.


    Für mich wäre es mal interessant zu erfahren, und ich bin mir gewiss, das man es nur "grob schätzen" kann, wie hoch der Bedarf an solchen Granaten zu diesem Zeitpunkt gewesen sein könnte.

    Ich bin mir bewusst, das ja nicht nur die Luftwaffe diese Kaliber verschossen hat, sondern auch Heer und Marine mit solchen Geschützen ausgestattet waren.

    Mir geht es hauptsächlich daraum, mal eine Zahl zum Vergleich zu haben - also egal ob Gesamtbedarf durch alle Einheiten oder nur von der Luftwaffe.


    Hat jemand von Euch einen kleinen Hinweis für mich zu dieser Fragestellung und danke im Voraus.


    Grüße, Claudio

    Hallo,


    habe mir eben nochmal die Papiere angesehen.

    Auf dem Foto Laz3 sind unter der Rubrik ORT mehrere Städte aufgeführt.


    Da ja nichts angeben ist, aus welcher Zeitspanne die Unterlagen stammen, würde ich dazu tendieren, zu behaupten, das in dieser Spalte die Ortschaft angeben ist, an der die entsprechenden Unterlagen ausgestellt worden.

    Das würde in diesem Fall die Aufzählung der verschiedenen Ortschaften erklären, oder?

    Schade, das es keine Hinweise auf die Zeitspanne für die Ausstellung der Unterlagen gibt.


    Sehr Ihr das ähnlich?


    Grüße

    Claudio

    Hallo Many, hallo Roland,


    ich schaue später mal in die Listen und denke über die Bedeutung von >Ort< nach ; denn so habe ich da noch gar keine Idee zu.


    Da ich im Moment an dem Thema Zwangs- & Fremdarbeiter für meinen Heimatort dran bin, werde ich noch öfters beim ITS stöbern. Sollte ich da wieder was ähnliches finden poste ich das hier.


    Zu dem Thema Kopien und Verbleib mal als Beispiel, das was ich mit dem Lazarett hier erlebt habe.

    Das Reservelazarett HERBORN wurde in den Gebäuden der Heilanstalt Herborn untergebracht - Träger war der Landeswohlfahrtsverband Hessen.

    Nach Mai 1945 gibt es noch bis 1947 Unterlagen, die mit Lazarett Herborn gestempelt sind.

    Die Patientenbücher (in meinem Fall gebundene Bücher) mit der namentlichen Erfassung, chronologisch fortführend geschrieben, mit der Auskunft wann welcher Patient aufgenommen wurde befinden sich heute noch im Archiv auf dem Klinikgelände. Einsichtmöglichkeit habe ich bekommen über den damaligen Kustos, Kopien = NEIN.

    Der größte Teil an Unterlagen ist ins Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes gegangen und lagerte dort vor 3 Jahren jedenfalls noch.

    Einige wenige Unterlagen, so zum Beispiel eine Auflistung der Nachlässe von verstorbenen Soldaten, findet sich im Hessischen Landesarchiv.


    Wenn das in diesem Fall ähnlich gelagert ist, ist es kein Wunder, das die WAST keinerlei Unterlagen hat.


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo Roland,


    diese Papiere habe ich beim International Tracing Service Arolsen gefunden, leider habe ich mir den Archivzweig nicht notiert.

    Ich hatte nach Unterlagen aus den Lazaretten in meiner Umgebung gesucht und da zufällig drauf gestoßen.


    Ich VERMUTE mal, das die entsprechenden, erwähnten Unterlagen, die in den Listen aufgeführt sind, noch in den Archiven der Landesversicherungsanstalt Hansestadt Hamburg sind - oder bei deren Nachvolger.

    Ist bei dem Lazarett bei mir vor Ort auch so, das der Landeswohlfahrtsverband da einiges an Akten in sein Archiv einfach übernommen hat. (Das war bei mir vor der Lazarettnutzung eine Klinik des LWV und nach dem Krieg hat er das wieder übernommen.)

    Vielleicht ist das ein Ansatz dort mal nachzufragen ?? Würde mich auch interessieren was die mit den Papieren gemacht haben.


    Ist das für Euch also von Nutzen?


    Grüße


    Claudio

    Hallo Many, hallo Roland,


    Stand der Liste ist der 15.06.1949, auf dem Deckblatt ist auch die verfassende Behörde im Kopf vermerkt.

    Sicherlich ist so eine Nachkriegsaufstellung nicht das Gelbe vom Ei, würde mich aber freuen, wenn Ihr damit was anfangen könnt.


    Bilder / Scans siehe im Dateianhang.


    Grüße

    Claudio

    Hallo an Euch alle,


    also, ich habe ja schon einiges an "Schöpfkellen" gesehen aus dem Lebensmittelbereich und auch aus der Chemie.

    Wenn ich mit einer Schöpfkelle etwas entnehmen will, ist der Stiel gegenüber dem Boden doch immer stark geneigt um auch tiefere Stellen im Transportbehälter zu erreichen. Dieser Winkel ist mir für so eine "Entnahme Vorrichtung" auf dem Bild einfach zu klein. Auch als Hilfsmittel zum Zugeben fände ich diesen Winkel nützlicher.


    Mich erinnert das auf dem Foto mehr an eine Pfanne.

    Was mich bei einer Pfanne stutzig macht, wäre die Bauart der Befestigung des Stiel.

    Bei den meisten alten Pfannen, ist diese Teil unten geschlitzt, also kein geschlossenes Rohr, um den etwaigen, zu kleinen Ersatzstiel auch optimal einpassen zu können ggf. etwas beidrücken zu können.

    Aber eine Pfanne aus Aluminium aus dieser Zeit habe ich bis jetzt noch nicht gesehen.


    Der große Rührlöffel an der Feldküche in unserer Feuerwehr (Baujahr 1982) ist noch der originale aus Holz.

    Der Satz an verschiedenen Kellen und Schaumlöffeln besteht sowohl aus welchen die aus Aluminium gefertigt sind und welche aus rostfreiem Stahl.


    Bin echt mal gespannt, wo die Reise hier hingeht.


    Grüße


    Claudio

    Hallo an Euch alle,


    in einem Buch zu Geschichte meines Heimatortes fand ich einen schriftlichen Bericht eines Zeitzeugen zu einem liegengebliebenen Fahrzeug der mich auf die Frage in der Überschrift brachte.

    Der Zeitzeuge hatte mit mehreren Altersgenossen an liegengelassenem Wehrmachtsgerät gespielt und dabei haben Sie ein MG wieder zusammengesetzt und ausprobiert.

    Nach diesem, wohl sehr kurzen erfolgreichen Test der Waffe haben die Jungen die Beine in die Hand genommen und sind vom Ort des Geschehens geflüchtet.

    Jetzt zitiere ich den Text mal: "Beim Rückzug der Jungen fanden diese im Wald noch zwei geheimnisvolle, abgestellte Blechbehälter. Natürlich wurden die drei heraus ragenden Bänder gezogen und somit unbewusst die Einnebleungsgeräte in Aktion gesetzt."


    Da die Rede von Behältern, nicht von Fässern ist, gehe ich von einer Kanister- / Quaderform aus.


    Leider habe ich gar keine Ahnung von Einnebelungsgeräten - sicherlich hat jemand von Euch da was und kann mir vielleicht mit Wissen aushelfen.

    Fragen für mich sind natürlich - gab es solche "Behälter" bei der Wehrmacht - wie sahen diese aus - passt das mit den 3 Bändern


    Schöne Grüße und danke im Voraus


    Claudio

    Hallo Beate, hallo all Ihr anderen,


    ich arbeite mal ohne nachschlagen aus dem Kopf, aber mit Roger Freemans Mighty Eight War Manual werdet Ihr nicht weit kommen.

    Die Angriffe auf Lippe, Ailertchen und Breitscheid gingen meistens auf das Konto der 9th USAAF.


    Wenn ich die Zeit am WE finde, schaue ich mal in die Summaries of Operations der 9th rein, ob und was ich finde.


    Grüße


    Claudio

    Hallo an Euch alle,


    in Hellenhahn, Ortsteil Schellenberg, gibt es einen Historiker, der sich seit Anfang der 1990er Jahre mit dieser Thematik beschäftigt hat und sicherlich für dieses Projekt zugänglich ist.

    Wenn noch gewünscht / erforderlich, kann ich da gerne mit einer Telefonnummer weiterhelfen.


    Wenn es um bauliche Anlagen, Stellplätze und ähnliches geht, dann bedenkt bitte, das einige dieser Bereiche im späteren Militärischen Sperrgebiet des Übungsplatzes lagen.


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo Thilo,


    erts mal danke für Deine Bemühungen.

    Wenn ich aus der Art meiner Aufnahme schließen müsste, würde ich schon sagen, das es ein "typischer Schnapschuß vom Chef" ist - passt denn die zeitliche Stellung (ich habe das jetzt noch nicht nachgeprüft).

    Bei dem Versuch des Vergleiches von Frontalansicht zu Seitenprofil bin ich mir nicht sicher. Würde aber schon sagen, das die Stellung unf Form von Nase und Ohren passen könnte.


    Interessabt fubde ich auch, das der Offizier Links im Bild Sporen an den Stiefeln trägt. Hat das MG-Bat Wurzeln in der Kavallerie oder ist das eher ein "geladener Gast"??


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo MM, hallo an die Anderen,


    angetrieben von der Tatsache das beim ITS in Arolsen Dokumente zu den beigesetzten Amerikanern und Engländern für meinen Landkreis existent sind, habe ich Gestern Abend mal 2 Stunde lang recherchiert.

    In den Beständen des Landkreis Waldeck Frankenberg (da bin ich doch richtig unterwegs, oder??) konnte ich zwar einiges zu Engländern finden, aber nichts über Grabstätten der von Dir erwähnten US Amerikanern.

    Wenn Du Fragen oder Hilfe zu der Suche beim ITS brauchst, melde Dich einfach bei mir.


    Auf die Schnelle würde ich mal versuchen die Arbeitsgemeinschaft Luftkrieg Ederbergland zu kontaktieren.


    Grüße

    Claudio