Posts by Derwodaso

    Hallo an Euch alle,


    sry, wenn ich mich jetzt noch melde ...


    das ist eine Schweißbrille.

    Dem würde ich zustimmen.

    Bild Nr 03147 zeigt auf der Vorderseite die typischen, eingebrannten "Schweißperlen" ... also auf geschmolzener Werkstoff, der gegen das Glas geworfen wurde und sich dort eingebrannt hat.

    Die Brille wurde also definitiv zum Schweißen benutzt.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Ludwig,


    sehr, sehr schön, das Du das entziffern konntest. Das ergibt schon mal ein völlige anderes Bild, wenn man an Diptherie erkrankt gegen VERWUNDET austauschen kann ...


    DANKE !!

    Claudio

    Hallo JR,


    also, Flammersfeld liegt schon mal knapp 50 Kilometer westlich von seinem Sterbeort.

    Da explizit dort steht, das er am 23.03.45 dort verwundet wurde, hängt das sicherlich mit den Kämpfen um den Remagener Brückenkopf zusammen. Aber die Angaben seiner Einheit passen da nicht in diesen Frontabschnitt ...

    Aber das heißt ja noch lange nichts.

    Habe da einen gefallenen, dessen E-Marke und Truppenzugehörigkeit aus der selben schriftlichen Quelle auf Divisionen hinweisen, die 1943 bzw 1944 total aufgerieben wurden und nicht wieder aufgestellt worden sind.

    Ist halt so eine Sache, wenn Zivile Stellen was aufschreiben - da landet die FPN auch schon mal in der Spalte der E-Marke ...


    Grüße

    Claudio

    Hallo JR,


    danke für Deine schnelle Antwort, das ist sehr schlüssig, auch wenn ich mich jetzt frage, was diese Kampftruppe am 23.03.1945 in Flammersfeld gemacht hat, aber das steht auf einem Anderen Blatt.


    Grüße


    Claudio

    Hallo in die Runde,


    hat etwas gedauert, bis ich über die Verwandtschaftsverhältnisse an einen Aussagekräftiges Mitglied der Familie gekommen bin.

    Nachlass oder Feldpostbriefe, die zum schnellen Aufklären der Zugehörigkeit geführt hätten, sind leider nicht vorhanden.

    Man konnte mir lediglich die mündliche Information geben, das er nach Wetzlar "eingezogen" worden wäre.

    Daher vermute ich jetzt mal, das er mit Teilen des Fahnenjunkerregiment in den Kampfeinsatz gegangen ist, und nicht mit dem VS Battaillion.


    Da ich noch einen 2. Volkssturmängehörigen im Dorf gefunden habe, der gefallen ist, werde ich am besten mal das BA anschreiben.


    Schade, das ich nicht mehr rausfinden konnte.


    Grüße


    Claudio

    Halllo in die Runde,


    aktuell arbeite ich daran, alle Gefallenen in den Ortschaften meiner heimatlichen Umgebung zu erfassen und möglichst viele Informationen und Daten zu diesen Toten zu sammeln.


    Beim Lesen der handschriftlichen Dokumente stoße ich als Jahrgang 1970 bei dem Sütterlin schnell an meine Grenzen, aber auch mein Vater, Jahrgang 1944, hat mit der Handschrift ein Problem (sein Kommentar: Suaklaue).

    Kann jemand von Euch mir bitte helfen.

    So wie ich einige der Buchstaben entziffere, gibt das für mich gar keinen Sinn, von Euch ist sicherlich einer besser im Stande dazu, wie ich - Korrekturen also ausdrücklich erwünscht.

    Ich füge zwei Scans an ...



    Auf dem Scan zu Grab 158 lese ich:

    Diensteintritt 16.10.1944

    Regiment: 3. Fallsch. Gren ... ???

    Ersatztruppenteil: Fallsch. Jäg. Btl. Brandenburg

    Verwundung : Gr. Spl. Verl. l. O. Schenkel (amp.)

    Kriegspfarrer Dr. Grimm


    Auf dem Scan zu Grab 14 lese ich:

    Diensteintritt: 05.01.45

    Regiment: Rgt. ????truppe Dänemark

    Ersatztruppenteil: Füs. Ers. Btl. 26 S????

    23.03.45 in Flammersfeld am ??? verwundet

    Kriegspfarrer Dr. Grimm


    Danke im Voraus.


    Claudio

    Hallo nach längerer Zeit an Euch,


    ich habe jetzt zwei Quellen zu "meinem" Oberleutnant Rillox.


    Zum einen aus dem Hessischen Staatsarchiv Wiesbaden eine Auflistung der im Lazarett befindlichen Nachlässe von Gefallenen Soldaten zum Zeitpunkt des Einmarsches der US Truppen.

    Zweite Quelle, das Kirchenbuch der evangelischen Kirche Herborn, hier das Verzeichniss der Begrabenen.


    Beide Quellen weisen schriftlich nach, das der in Herborn beigesetzte Oberleutnant Rillox : " ... tot und ohne Papier ins Lazarett Herborn eingeliefert wurde ; verstorben auf dem Transport von Uckersdorf ins Lazarett ... "


    Spannend, denn ich glaube nicht, das es diesen Namen in Kombination mit dem Dienstgrad zwei Mal gab.


    Ich starte jetzt mal eine Anfrage bei der WAST, wie viele Soldaten mit diesem Familiennamen und diesem Dienstgrad dort registriert sind.

    Parallel habe ich einen Gesprächstermin mit der Leiterin des VDK in Kassel zu dieser Situation.


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo Sven,


    da ich in Hessen - Nassau beheimatet bin, wäre die Wahrscheinlichkeit doch gegeben.


    Ich weiß ja nicht genau, wo das Bataillion eingesetzt war, aber vielleicht hilft die Grablage schon mal weiter.

    Laut VDK ist die letzte Ruhestätte die Kriegsgräberstätte in Baruth / Mark-Klein Ziesch.


    Morgen oder am Donnerstag versuche ich mal mein Glück, die Verwandschaftslage des Gefallenen zu erroieren.


    Gruß


    Claudio

    Hallo an Euch alle,


    würde es weiterhelfen, wenn ich mich in meinem Heimatort mal schlau mache ?


    Ich erinnere mich beim Lesen des Sterberegisters einen Volkststurmmann gefunden zu haben, der im Frühjahr 1945 südöstlich von Berlin gefallen ist.

    Der könnte dem Bataillion Hessen - Nassau angehört haben.

    Vielleicht ist da noch ein Nachlass vorhanden.


    Wie gesagt, nur wenn das weiter hilft.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Ralf, hallo Dieter,


    okay, danke, das bringt mich weiter, nach was ich hier vor Ort suchen könnte.


    Weder von dem Heeres- noch von dem Flakgerätelager konnte ich in den letzten Jahren hier Zeitzeugen finden, die sich an was erinnern konnten.


    Gab es Richtlinien für die Örtlichkeit, wo diese Lager angesiedelt waren?

    Bebauter Raum, ausserhalb der Ortschaften oder ähnliches?

    Ich vermute mal eine eingleisige Bahn sollte mindestens in der Nähe sein.


    Die Nähe des Flakgerätelagers zu einem Einsatzhafen hätte ich, das wäre plausibel für mich. Dieses Lager ist übrigens in der Auflistung der Baulichen Anlagen mit Stand 1944 erwähnt.


    Dann warte ich gerne mal ob Ralf was finden kann.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Ralf,


    danke für den Hinweis, mal schauen, wie mich das weiterbringt.

    Im Moment bin ich noch auf der "lokalen Ebene" unterwegs und habe in Stadtarchiven und bei lokalen Geschichtsvereinen nachgefragt.


    Bin echt gespannt, wie weit ich komme und welche Erkenntnis ich dabei erlange.


    Grüße


    Claudio

    Ich packe das jetzt mal hier hin, wenn der Beitrag falsch platziert ist, bitte verschieben - DANKE !!


    Hallo an Euch,


    ich habe, mal wieder, eine Frage.


    beim Stöbern im Lexikon bin ich auf eine Einrichtung des Heeres gestoßen, ein sogenanntes HEERESGERÄTELAGER (in meiner Kopie der Liste der baulichen Anlagen der Reichsluftwaffe ein FLAKGERÄTELAGER) ...


    Also, Lager im Sinne von Vorratshaltung, ist mir schon mal klar, aber was genau verbigt sich darunter ??

    Gab es da Richtlinien für, was wurde dort gelagert, gab es vor Ort Personal für dieses Lager ...


    Ich weiß, das ist jetzt sicherlich nicht einfach.


    Bei dem genannten Lager, handelt es sich um das Heeresgerätelager im hessischen HAIGER.

    Ich erinnere mich, das bis Ende der 1980er Jahre hier noch ein winziges Lager für Pionierboote oder Pontons war.

    Kommt das auf das gleiche raus?


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo zusammen,


    Überwiegend Frauen des Dorfes bedienten die uralte, fahrbare Handspritze der Ortsfeuerwehr.


    Gerade in der zweiten Hälfte des Krieges wurden die männlichen Kräft der Feuerwehren nicht nur auf dem Land rar.

    In vielen Berufsfeuerwehren traten Frauen an die Stelle der Herren und meisterten Ihr Aufgabe dort mit gleicher Effizienz wie die Vorgänger.

    (Die HJ´ler spare ich hier mal aus, was aber deren Anteil nicht schmälern soll).


    Schade nur, (das sage ich jetzt aus der Sicht des 1970 geborenen), das nach Kriegsende das ganze wieder "recht schnell" gedreht wurde und es Jahrzehnte dauerte, bis Frauen wieder einen Platz in dieser Sparte der Gesellschaft fanden.

    Aus dem Lesen vieler Chroniken von Feuerwehren weiß ich, das es hier und da mal "Frauengruppen" gab, die aber innerhalb weniger Jahre wieder verschwanden.

    Noch Ende der 1990er war es hier in meiner Region in vielen Wehren ein "Unvorstellbarkeit" Frauen in den aktiven Dienst aufzunehmen.


    Ich versuche mir mal vorzustellen, was passiert wäre, wenn die Frauen all die Aufgaben damals nicht in diesem Umfang erledigt hätten ...


    Für mich sind diese Frauen (!!Meine Meinung!!) unbesungene Helden.


    Grüße


    Claudio

    Guten Abend Eumex,


    Teufel noch eins 8o ... ich glaube Du hast da getroffen ....


    Wenn ich von Weimar aus gehe und dann lese, das im Mai 1944 das Bataillion zur Aufstellung der 116. Panzer Division verwendet wurde, wäre ein "Brückenschlag" für mich möglich - die 116. Pz. Div. geriet ja mit der Masse in den Ruhrkessel.


    Mal schauen, was die lokalen Archive zu dem Fall hergeben - Danke für Deine Bemühungen.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Eumex,


    danke für den Hinweis, aber selbst nach dem Auschlussverfahren (Luftwaffe scheidet definitiv aus) hatte ich dann noch einiges übrig an Einheiten.


    Hatte insgeheim gehofft, das jemand was dazu sagen kann, dann müsste ich keine 2 Jahre auf die Antwort der WAST / des BA warten ...


    Grüße


    Claudio

    Hallo Dieter,


    vielen Dank, das füllte eine dicke Lücke bei mir.


    Ich hoffe es macht da keinen großen Unterschied, das ich bei meiner Frage das >K< vor der 4/230 vergessen habe.


    Vielen Dank.


    Grüße


    Claudio