Posts by Derwodaso

    Hallo Aders, hallo Dieter,


    laut meiner Übersicht der MACR´s ist das der mit der Nos 9179 eine P-38J, 474th Fighter Group Maschinennummer 44-23640.

    Der entsprechende MACR ist nicht in meinem Archiv, leider.

    Auch besitze ich keine KU Unterlagen zu diesem Absturz.


    Hoffe es hat trotzdem etwas weitergeholfen.


    Grüße


    Claudio

    Hallo noch mal,


    so ungewöhnlich war das wohl gar nicht.


    Ich erinnere mich an meine Gespräche mit Lou Hitter von der 474th Fighter Group.

    Er erzählte mir von den Problemen mit den nächtlichen Einsätzen ; er hatte davon zwei Stück im Februar / März 1945 geflogen.


    Brauchst Du den MACR unbedingt noch ?

    Wenn ja, die Nummer habe ich und müsste nur mal nachschauen, ob ich auch den entsprechenden Micro Fisch habe.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Aders,


    habe mich gerade mal an etwas erinnert ...


    Buch >The GYAWE Gang : The 428th Squadron in World War II<


    Auf Seite 130 ist der Verlust, den Du suchst angegeben.


    " ... Another unpopular night-intruder mission was handed to the 428th on September 28. When it was finished, that type of work ranked even lower in the pilots favor, owing to the fact that the mission, number 179, cost the Squadron Lt Raymond Hess. Just before midnight, Hess, at 7,00 feet, was shoot down by Flak two miles northwest of Euskirchen ..."


    Flugzeugtyp war eine P-38J, 474th Fighter Group, 428th Fighter Squadron.


    Grüße


    Claudio

    Guten Morgen,


    auch bei den amerikanischen Büchern findet man die Ausdrücke "Cologne Hole" oder "Cologne Gap",


    Die Erklärung von Dieter ist für mich die plausibelste.

    Ist für mich am einfachsten verständlich.

    Bei der Planung von Operationen werden von Stäben natürlich die Geheimdienstinformationen herangezogen. Und die Besatzungen hinterfragen dann auch mal, warum man immer wieder den gleichen Anflug wählt und danach erst abdreht.


    Neu ist für mich die "Varus-Schlucht" als Begriff.

    Aber auch das könnte den Ursprung darin haben, das die deutsche Luftverteidigung dann die Jagfliegerverbände auf diese Lücke in der Verteidigung angesetzt haben.


    Schönen Feiertag.


    Claudio

    Hallo Ihr alle,

    wir leben in Deutschland, da war und ist vorgegeben, wie ein Bauwerk auszusehen hat:

    Danke für diese tollen Beispiele, leider ist das was ich kenne, da nicht drin? Kann das daran liegen, das ich im Bereich Luftwaffe unterwegs bin und Du hier was vom Heer eingestellt hast ? Aber ich weiß ja jetzt wonach ich suchen sollte - so was hatte ich zumindest schon mal für die 8,8 cm Flakstellungen gesehen.

    Da werde ich dann auch sicherlich das "Objekt" aus meiner Erinnerung finden.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Frank,


    was genau möchtest Du denn "Interpretiert" haben ??


    Laut diesem Schreiben hat Charlotte Werner eine Anfrage / Nachforschung über den Verbleib Ihres Ehemannes gestellt.

    Dieser wurde am 05. August 1943 verwundet und auf einen Verbandsplatz eingeliefert. Leider sind die nötigen Unterlagen zur weiteren Nachforschung durch Feindeinwirkung verloren und nicht mehr existent.


    Gilt er denn noch als Vermisst ?


    Beim Volksbund in der online Gräbersuche konnte ich Ihn aktuell nicht finden.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Ihr beiden,


    schönes Bild von Bernhard erklärt eigentlich alles.

    Die "Insel" in der Mitte diente zur Platzierung eines >Waffensockels< und der ringförmig, umlaufende Graben ermöglichte dann ein Schussfeld in alle Richtungen.

    Habe das schon im Umfeld von 2 Feldflugplätzen gesehen, da aber mit einem pyramidenförmigen Betonsockel auf der Insel.

    Ich glaube nicht, das es für diese "Behelfsstellungen" Bauvorschriften gab, da ja auch Beutewaffen im Bereich Platzschutz zum Beispiel eingesetzt wurden. Da wird nur das Grundprinzip immer ähnlich sein.


    Grüße

    Claudio

    Hallo Gebhard,


    natürlich ist Deine Frage gut, denn auch ich kann Dir nicht sagen, wer den Begriff "Kölner Loch" ins Spiel gebracht hat.

    Ich beschäftige mich seit 1994 mit dem Thema Luftkrieg und selbst von Zeitzeugen die mittlerweile zum Teil schon verstorben sind, bekam ich häufig gesagt "Ei die kamen aus Westen über den Westerwald durchs Kölner Loch".

    Leider habe ich die Damen und Herren nie gefragt, ob das ein >Nachkriesgausdruck< ist - aber er ist mir seit den Anfängen meines geschichtlichen Schaffens geläufig.


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo Sven, hallo Thilo,


    das mit dem "N" zu viel kam wohl durch mich.

    Ich bin in Svens Beitrag über das Besonderheiten / Vermerk stutzig geworden, weil da Herborn auf tauicht und ich mir den Zusammenhang nicht so richtig erklären kann.


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo Sven,


    bin gerade über die Suchfunktion auf diesen Beitrag gestoßen.


    Ja, es gibt im Raum Herborn einen Ort Medenbach, der ist Ortsteil der Gemeinde Breitscheid ... es gibt aber auch das Medenbach im Kreis Siegen Wittgenstein.

    Die eine Ortschaft liegt im Hessischen, die andere in NRW ... war auch damals so :-)

    Meinst Du das passt dann so mit der Aufstellung ?


    Grüße


    Claudio

    Hallo Yannick, hallo an alle,

    Claudio, in der Tat, Geschosse für das MG 131 / 151 wären keine "Wunderwaffe" in dem gemeinten Sinne. Ich erwähnte ja, dass ich es allerdings für recht unwahrscheinlich halte, dass es sich bei dem Fund um Gurte für diese MGs handelt, da solche normalerweise in Flugzeugen der Luftwaffe verbaut waren.

    In erster Linie gut gedacht, aber ich glaube so selten waren die Waffen nicht außerhalb von Flugzeugen. Abgesehen davon, das ich immer wieder auf Hinweise gestoßen bin, das die MG´s als Behelfswaffen zur Fliegerbekämpfung eingesetzt wurden, ist die "Variante" des Drillings auf Selbstfahrlafette für die Bodentruppen sicherlich kein Behelf (Bild von Wikipedia anbei) ...

    N´Abend zusammen ...


    Quote

    Und wieder einmal eine interessante Wortwahl des Journalisten: "Sprengmunition eines Maschinengewehrs". Nach der Gewehrgranate zur Fliegerabwehr wohl die nächste Entdeckung einer verschollen Wunderwaffe.

    MG131 / MG151 ??? Die Munition wäre dann doch keine wunderliche Waffe, oder ??


    Grüße


    Claudio

    Hallo Bernhard, hallo Jörg,


    danke für Eure schnelle Antwort.


    Ich habe heute Nachmittag weiter gebohrt (habe mir dabei zwar keine Freunde gemacht) und bin (leider) schlauer geworden.


    Die Quelle ist die Aussage eines heute 94 Jahre alten Zeitzeugen, der das Fahrzeug gesehen hat.

    Ich habe es geschafft den Mann zu kontaktieren und da er nur 16 Kilometer entfernt wohnt durfte und konnte ich Ihn besuchen.

    Er war sehr, sehr mitteilungsbedürftig.

    Habe Ihm ein S/W photo von einem Panther mit 20mm Vierlingsturm und einem Sd Kfz 251 mit Drilling MG151 vorgelegt ohne zu sagen, was welcher Typ ist.

    Ratet mal wo der drauf gezeigt hat ... auf das 251er mit dem Drilling und da schwört er Eide drauf.


    Habe danach die Autoren kontaktiert und Sie auf diesen und weitere Fehler in der Veröffentlichung hingewiesen - ohne Ratschläge zu geben, denn das sind ja auch Schläge ...

    Bekam dann gesagt das ich als "Militärhistoriker" (sehe mich nicht als solcher, bin ich ein zu kleines Licht für) das Problem hätte, immer nur mit Dokumenten und Fakten um mich zuwerfen und dabei nicht mal die emotionale Seite der viel wichtigeren Oral-Historie zu berücksichtigen.


    Wie auch immer, ich bleibe dabei, das ich keinen Panther mit aufmontierter Drillings-Flak kenne und wenn mir einer das Gegenteil beweisen kann, erweitere ich dann gerne meine Horizont.


    Danke für das Lesen und Helfen und Euch allen ein baldiges Wochenende.


    Claudio


    Sry, habe den Rainer ganz vergessen mit zu Grüßen und zu danken - das sei hiermit nachgeschoben.

    Hallo in die Runde,


    ich habe seit 2 Tagen eine Diskussion mit einem Zeitzeugen und einem Redakteur.


    Im Zuge der 75 Jahre Kriegsende haben die beiden Herren publiziert, das in einer Stadt ein Kampfpanzer vom Typ Panther mit einer aufgebauten Drillingsflak eingesetzt gewesen wäre.


    Ich bin kein Experte, was dieses Thema anbelangt und 2 Tage googeln hat mich auch nicht schlauer gemacht - oder ich habe die falschen Schlagwörter eingegeben.


    Eine Vierling auf einem Panther habe ich auf Fotos gefunden aber keinen Drilling.


    Hat jemand da Infos für mich? Würde mir helfen, ob ich mich da entschuldigen muss oder auf meiner Meinung mal stehen bleibe.


    Danke im Voraus.


    Claudio

    Hallo,


    Rainer + @Yannik ; ja, die Publikationen der lokalen Presse sind da schon echt Fanatasieanregend, aber wo soll da auch fundiertes Geschichtswissen herkommen ? Ich erinnere mich, das es bei der zuständigen Polizeidirektion in meinem Kreis frühere 3 Beamte gab, die in Richtung Kampfmittel geschult waren. Ein Bekannter von mir, der im Polizeidienst neu eingestiegen ist, sagte mir, das es diese "Spezialisten" in unserer Region nicht mehr gibt. Jetzt schreibt die Presse hier das, was der Polizeibericht hergibt - die wenigsten freien Redakteure recherchieren da noch.


    Thomas : Nicht nur bei Dir in der Region so ... bei Arbeiten an einer "zweit klassigen" Landstraße einen Granattrichter geschnitten - ich war aus dem gleichen Grund dort tätig wie Du. Überreste einer US Halbkette wurden dabei freigelegt, die eine 10,5cm gezogen hatte. 11 Granaten tauchten auf. KMRD kommt mit einem VW Bus. Heckklappe auf, Murmeln rein und ab zum Sprengplatz - war ja Freitag früher Abend ...


    Schönes WE an Euch

    Hallo an Euch alle ...


    Verbleib in Norddeutschen Raum (Britische Zone) Hier wäre zu klären wo das

    Regiment oder Teile davon gegenüber den Briten Kapituliert haben.


    Die 116. wurde bis auf einen ganz kleinen Teil, der als Kampfgruppe an der Elbe in Gefangenschaft ging, im Ruhrkessel eingeschlossen. Nach vielzähligen Verschiebungen innerhalb des Kessels von Links nach Rechts, kapitulierte die 116. im nördlichen Teil des Kessels - also in der späteren Britischen Zone.


    Grüße zum Sonntag ; Claudio

    Hallo Wolf, hallo Thilo, hallo an alle Mitlesenden,


    ja, das ist zumindest meine Vermutung, das der "Behälter" geplatzt ist.


    Thilo, : Super, da hast Du ja eine der Zeichnungen, die mir noch fehlen und die klar belegt, das dort im Bereich auch Sauerstoffbehälter verbaut waren.

    Erweitert bitte meinen Wissensstand : Ich kenne bei den Deutschen Flugzeugen (1-3 Stitzige) nur die Sauerstoffbehälter in kugliger Bauform, hier auf dem Bild sehe ich aber einen zylindrischen Körper ... gab es diese Bauart auch ?


    LG

    Claudio

    Hallo Bartmann, hallo Danuser,


    Danusres Erklärung zum Ende der Dienstzeit, welche durchaus über den 08. Mai 1945 ist nichts hinzuzufügen.


    Nicht nur fliegendes Personal trug den Deinstgrad "Flieger" - auf bei den bodengestutzen Infantrieeinheiten der Reichsluftwaffe taucht dieser Rang auf.

    Und gerade zum Kriegsende, wo viele Einheiten aufgerieben, versprengt oder abgeschnitten wurden, ist das Zusammenführen solcher "Splitter" in neue Verbände oder zur Auffüllung bestehender Einheiten absolut nicht sonderbar - da kamen die unterschiedlichsten Soldaten zusammen. Ich denke da nur an die Kontrollorganisation "Rhein" im März 1945 nach der Überschreitung des Rheins bei Remagen in den westlich gelegenen Gebieten der Front.


    Schöne Grüße


    Claudio

    Hallo in die Runde,


    also, sieht schon sehr nach dem Heck einer Me110 aus.

    Ich habe einige Schnittzeichnungen in Publikationen - aber in keiner ist in diesem Bereich etwas zu sehen (leider habe ich keine Zeichnungen von ALLEN Baumustern)

    Anbei als Dateianhang mal eine solche Zeichnung.

    Ich kenne noch eine Version, da sitzen die Sauerstoffkugeln direkt an der inneren Rumpfwand, in dem Segment hinter den Tragflächen.


    Auf den ersten trügerischen Blick hätte ich auf 6Kg Pulverlöscher getippt, aber meine Augen sind soooo alt *lach*


    Ja, man sieht da einen runden Deckel, der auch auf der Gegenüberliegenden Seite ist - da erscheint er zwar Wappenförmig, das liegt aber an der Querstrebe, die dort verläuft.

    Könnte hier die Aufnahme zum Anheben des Flugzeuges sitzen, wenn die fest eingebauten Waffen in der Nase eingeschossen werden ??


    Ansonsten stimme ich zu, Kraftverlauf von Innen nach Außen, mehr gedrückt als durch Splitter zerfetzt ... Druckbehälter "platzen nicht selten direkt neben der längs verlaufenden Schweißnaht auf und zerbersten nicht wie eine Granate.


    Bleibt die Frage, was in dem Behälter war und warum der in einem Blevee sich verabschiedet hat.


    Grüße


    Claudio

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