Posts by Derwodaso

    Hallo an Euch alle,


    die After Action Reports bringen nicht unbedingt den erhofften erfolg.

    Das leigt da dran, das nicht alle Regimenter und Battalione geschlossen eingesetzt waren.

    In den Combat Commands welche die Spitze bildenten, war ziemlich viel vermischt an einzelnen Zügen.


    Als erstes gilt es das passende Combat Command herauszufinden und sich den After Action Report zu organisieren.

    Wenn man den AAR eines Monats bestellt, beinhaltet der auch meistens die Order Of Battle - die Aufstellung / Zusammensetzung der Commands.


    Danach würde ich, wie vom JaFü empfohlen, die S2 und S3 Berichte anfordern.


    Grüße


    Claudio

    Hallo zu später Stunde,


    stuffz / Reinhard: Vielen herzlichen Dank für den Link. Die Lektüre hat mir sehr gefallen, weil ich das so noch nie gelesen habe und mal ein neues Feld kennengelernt habe.

    Also kann man sagen, das er über diese Kommando beim italienischen Feldersatzbataillon eingesetzt war.

    Das müsste zu dieser Zeit dann in Italien gewesen sein, denn er ist wohl am 25.04.1945 dort in Gefangenschaft gegangen.


    Sven30 : Mein jüngster Sohnemann würde jetzt sagen : DU RECHT ;-) ... natürlich Soldbuch, nicht Wehrpass


    Ich danke Euch beiden für dei Hilfe.


    Claudio

    Guten Abend,


    habe vor wenigen Minuten das Soldbuch des Ur-Ur-Großvaters meiner Frau erhalten.


    Darin sind zwei Abkürzungen, mit denen ich nichts anfangen kann um weitere Recherchen zu betreiben.

    Scanns der jeweiligen Seiten aus dem Soldbuch anbei als Dateianhang


    Bei der Eintragung der Beförderung zum Gefreiten steht in der Spalte TRUPPENTEIL : DVK 181 ... 152. ital. FEB


    Nun würde ich gerne wissen, was sich hinter DVK verbirgt und der Eintrag FEB beizieht sich ja sciherlich nicht auf den 152. Februar *lach* - tippe hier auf ein Feld-Ers-Bat ; liege ich mit dem Tip richtig?


    Danke für Eure Hilfe im Voraus und schöne Grüße


    Claudio

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    Hallo,


    also, ich bin raus aus der Diskussion, denn dafür reichen meine Kenntnisse bei weitem nicht aus.


    Ich hatte das hier eingestellt, weil ich dachte, es wäre ein weiteres Puzzel Teilchen zum Einsetzen für die Standorte des RAD.


    Ich wäre aber sehr interessiert, was sich hinter dieser festgeschriebenen Aussage verbirgt oder verbergen kann.


    Wäre da ein eigener Thread angebracht ?


    Grüße


    Claudio

    Morgen,


    anbei ein Fundstück im Hessischen Staatsarchiv, Aussenstelle Marburg, hier Sterbenebenregister der Stadt Braunfels.


    Sterbeurkunde eines Feldwebels, der in einem RAD Krankenhaus verstorben ist.


    Wusste nicht genau wohin damit, deshalb habe ich es erst mal hier eingestellt - falls es nicht passt, bitte verschieben.


    (War überrascht, das der RAD eigene Krankenhäuser besass).


    Schöne Pfingsten


    Claudio

    Hallo Eumex,


    auch mein Telefongespräch mit dem Author der Gefallenenchronik hat mich da noch nicht weitergebracht.


    Im Moment steht als einziges da : Stab 1. Bt. Regiment H27


    Werde im Laufe der kommenden Woche mal beim Volksbund anrufen - habe da noch mehr zu klären.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Eumex,


    ich habe mich jetzt mal an den Autor der Gefallenenchronik via Telefon gewendet.


    Laut seinen Aussagen, und das bestätigt Deinen Verdacht ein wenig, stammt die Familie wohl aus dem Protektorat Böhmen - Mähren.

    Die Familie ist nach Kriegsende als Heimatvertriebene hier hergekommen und dadurch wurde der Gefallene in die Chronik des Dorfes übernommen.


    Waren denn Polizeieinheiten aus dem Protektorat Bühmen Mähren an der russischen Front eingesetzt oder ist das halt "das einzige Foto" aus der Zeit von dem Mann? Diese Frage konnte mir der Chronist auch nicht beantworten.


    Danke schon einmal für Deine Hilfe.


    Gruß


    Claudio

    Hallo in die Runde,


    ich habe in einem Buch zu den Gefallenen eines Nachbarortes ein Bild gefunden mit dem ich so gar nichts anfangen kann (Scann anbei).


    Um welche Uniform handelt es sich hierbei ?


    Bei den Angaben steht ferner:


    Truppenteil: Stab 1. Bt. Regiment H27


    Grüße


    Claudio

    Guten Morgen an Euch alle,


    hier ein paar Gedanken von mir zu dem Bild von Achim und Euren Beiträgen:


    Sehr tolles Bild, ich staune schon über das Gewehr an der Wand - hätte ich in 1939 nicht da erwartet.


    Ich nehme das Bild mal und projeziere es gedanklich in meine heimtaliche Region am östlichen Fuße des Westerwaldes und in den Zeitraum der Einquartierungen 39/40.


    Sicherlich ist der Hygiene Aspekt bei der Unterbringung der "gesunden Truppe" ein maßgeblicher Faktor wie er von Karl im untersten Absatz aufgeführt wird.

    Die Infrakstruktur in den kleinen Orten begünstigte die Ausbreitung von Krankheiten wie Ruhr, Chorlera u.ä..

    Für mein Dorf (ca. 2000 Einwohner in 1950) ist der letzte Cholera Ausbruch für Anfang der 50er Jahre vom Gesundheitsamt festgehalten. Begründet durch die Tatsache, das einige Bereich des Dorfes noch nicht an die Kanalisation angeschlossen waren und die Gruben der Plumpsklos zu nahe an den häuslichen Brunnen lagen.

    Hygiene war damals nicht so präsent wie heute. Viele Erkrante wurden zu Hause gepflegt und das häusliche Leben fand ja nur in der Küche statt mit mehreren Genartionen an einem Tisch ... die Resultate in Bezug auf Infektionen für die Einquartierten kann man sich leicht ausmalen.


    In den Dorfchroniken lese ich, das Der großeteil der Truppe in Schulen und Turnhallen untergebracht war, in den kleineren Dörfern in Scheunen - höhere Dienstgrade in Einzelquartieren.


    In unserer Region war Stroh oder Heu als Material für Schlafstätten noch verbreitet - die Soldaten kannten das also.


    Ich selbst habe in den 80er Jahren als Kind mehrmals in Scheunen übernachtet.

    Der Geruch ist von vorneherein eine Gewohnheitssache finde ich - ist halt Natur. Der "Städter" kannte so was in den 80ern schon kaum noch. Das dürfte in 1939 ähnlich gewesen sein.

    Das Stroh ist durch den Halm, wenn es gut gepackt ist, sehr stabil und die eingeschlossene Luft isoliert erstaunlich gut.

    Zudem war das damals schon Nachhaltig, denn man konnte das Bettzeug nach Gebrauch als Streu (wie schon erwähnt) noch verwenden.


    Heu als "Bettbau-Material" halte ich erst mal für fraglich, aber nicht unwahrscheinlich.

    Die Wiesen wurden in unserer Region früher 3-4 mal im Jahr geschnitten für das Vieh - da dürften weiniger lange Halme angefallen sein.


    Wie hoch waren den in dieser Zeit die Zahlen für Dinge wie "Heuschnupfen" ect ? Ich habe mich damit nie beschäftigt und vermute nur, das sie viel, viel niedriger Lagen wie heute.


    Claudio

    Hallo Gerd,


    Koordinate G-395372 entspricht dem Bahnhof Dillenburg.


    Die Bahnanlagen des Bahnhof Herborn liegen 2,5 Meilen südlich von Dillenburg (siehe OPFLASH für den small M/Y)


    Beide Bahnhöfe wurden am 26.11.1944 um 14:15 Uhr angegriffen mit Bordwaffen und Bomben.


    Zwischen den Bahnhöfen Dillenburg und Herborn liegen noch die Bahnhöfe von Niederscheld und Burg.

    In Burg gehen zwei Bahnstrecken von der Bahnlinie ab. Eine Nach Rennerod (Westerwald Querbahn) und eine über Gladenbach nach Marburg.

    Lt den Zeitzeugen soll im Bereich Burg ein Flakzug mit 20mm Vierlingsflak gestanden haben. Am Bahnhof in in Herbornseelbach (erster Haltepunkt von Burg nach Gladenbach soll ein Flakzug mit 20mm Einzelrohren gestanden haben.


    Grüße

    Claudio

    Hallo noch mal,


    nach dem ich ja den 18. März mit dem Abschuss einer P-38 durch die Flak schon mal etwas belegen konnte, bleibt mir nur noch der 26. November 1944 übrig.


    Ich habe jetzt dei Microfilme mit den OPFLASH, OPSUM und SUMOP der 9th USAAF durchgestöbert und konnte nur eine Figfhter Squadron, die 428th, finden, die überhaupt Ziele in meiner Region angegriffen hat. Nachgeschlagen ferner im Buch THE GEYSER GANG / THE 428th FIGHTER SUQADRON IN WORLD WAR TWO, hat die Squadron aber keine Maschine verloren.

    Damit sehe ich die Aussage der Zeitzeugen als sehr fraglich an, bezüglich eines Abschusses am 26.11.1944 durch die Eisenbahnflak.


    Torzdem möchte ich hier ein Dokument anhängen, welches vielleicht für Gerd Wolf interessant sein könnte.

    Darin berichten die Piloten von Flak über dem Ziel (laut Koordinate der Bahnhof Dillenburg und Burg / Herborn) ...

    Dort wird von weak inaccurate HEAVY and weak inaccurate light flak over target gesprochen.

    In all den Jahren (seit 1994) meiner Recherche konnte nie ein Hinweis auf schwere Flak in meinem Raum gefunden werden mit einer Ausnahme ... den "ominösen" Flakzug bei Dillenburg den Gerd mit Datum 05.12.1944 für den Bahnhof Dillenbug notiert hat.

    Vielleicht ist das Dokument ja von Interesse.


    Danke nochmal für Eure Hilfsbereitschaft und die besten Grüße


    Claudio

    Hallo Gerd, hallo AviaB und alle Mitleser,


    recht herzlichen Dank an Euch alle für Eure Bemühungen.


    Es handelt sich um die folgenden Tage:


    18. März 1945 :

    Hier konnte ich die folgende Maschine zuordnen:

    P-38 L 5 LO Werknummer 44-25548 der 430th Fighter Suqadron, 474th Fighter Group, Pilot 2nd Lt Fred W. Wright


    Zum 26. Nobember 1944:

    Laut Summaries Of Operations war die die 428th Figther Suqadron, 474th Fighter Group passenden Uhrzeit über dem entsprechenden Gebiet.

    Laut deren Aussage war über dem Ziel schweres, ungenaues, in der nahen Umgebung zum Ziel leichtes, ungenaues Flakfeuer.

    Die Squadron verlor keine Maschine - es wurde keine beschädigt.


    Das ist meine aktueller Wissenstand von jetzt.


    Ich konnte KEINE HINWEISE auf eine abgestürzte P-38 (auch nicht von der anderen Fighter Group) im hiesigen Raum finden.

    Daher halte ich es für eine, auf die vergangene Zeit zurückzuführende, verwechslung seitens der Zeitzeugen.


    Gerd: Danke für den Link in die entsprechende Kategorie, da hatte ich vor meinem Beitrag hier reingeschaut. Dazu fallen mir zwei spontane Dinge ein:

    - Zwischen dem Abschuss am 18.03.45 und dem Einmarsch der US Truppen in Ewersbach am 31.03.1945 liegt ja nicht viel Zeit ; da könnte es sich um den gleichen Zug gehandelt haben. Was uns aber nicht weiterbringt, da wir keine Daten / Belege haben.

    - Ich habe iregndwo unter der Rubrik "Nicht lösbar" eine Zeitzeugenaussage abgelegt, die berichtet, das vor dem Einmarsch der US Truppen in Eibelshausen^, ein US Aufklärer (Storch ähnlich) von der Flak abgeschossen worden sein soll. Leider habe ich keine Dokumente zu den Aufklärungsflugzeugen der US Bodenstreitkräfte und da er auf "Besetztes Gebiet" gefallen ist, finde ich auch keine Deutschen Dokumente.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Gerd,


    laut Zeitzeugen Aussagen soll es sich um MEHRERE WAGEN, MIT MUNITONSWAGEN UND PERSONENUNTERKÜNFTEN gehandelt haben.

    Die Zahl der Geschütze geht da leider auseinander und liegt zwischen 8 und 16 pro Zugteil.

    Einig sind sich die Zeitzeugen darin, das in beiden Fällen der Zug geteilt gewesen sei und in 2 Bahnhöfen gestanden haben soll. Wobei der eine Teil nur 20mm Geschütze mit einem Rohr gehabt haben soll und der andere Zugteil mit 20mm Vierlingen ausgestattet gewesen sein soll.

    Beide Zugteile standen an angeblich an beiden Tagen in den Ortschaften Herbornseelbach und Burg - beides ehemaliger Dillkreis, Hessen-Nassau / Großraum Dillenburg, Herborn ...


    Gruß


    Claudio

    Hallo,


    unter welcher Signatur müsste ich suchen, um Abschüsse durch Eisenbahnflak zu be- / widerlegen ?


    Ich habe zwei Zeitzeugen, die behaupten, das jeweils 1 P-38 im November 1944 bzw März 1945 durch Eisenbahnflak (KEINE einzelnen angehängten Flakwagen - lange Züge mit ausschließlich leichten Geschützen) abgeschossen worden sein sollen.

    Zu der Maschine im März konnte ich einen MACR finden, der das bestätigt. Zu der Maschine im November konnte ich nichts finden. Auch nicht in den Mission Reports oder Summaries of Operations.


    Nun würde ich es gerne von Seite der Deutschen Dokumente her versuchen.


    Grüße


    Claudio

    Hallo Martin,


    erhoff Dir nicht zu viel von dem Standesamt.

    Aus eigener Erfahrung mit den Lazaretten in Herborn kann ich Dir sagen, das die Beurkundung der Sterbefälle nur dann im Sterbebuch der Kommune vorgenommen wurde, wenn der Verstorbene aus der späteren Russischen Besatzungszone war.

    Alles andere lief direkt über die WAST und hat keine Sterbeurkunden auf der Stadt hinterlassen.

    Die Sterbenebenregister kannst Du online einsehen unter :

    https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/gsearch/sn/pstr?q=Sterbenebenregister&fq[]=landkreis:Limburg-Weilburg


    Auskunft der Pfarreien gab bei mir die besseren Resultate.


    Versuch doch mal in das "Patientenbuch" einsicht zu bekommen - insofern es noch existiert.


    Gruß


    Claudio

    Hallo in die Runde,


    Gernal von Zangen gibt in den Foreign Mitilary Studies B-Series (B-848 ; RG338) auf Seite 59 wieder, wie er mit den Resten seines Stabes Ende März 1945 in den Ruhrkessel zur Heeregruppe B zurückgekehrt ist.


    Darin spricht er davon, das "... der komplette Stab, mit mehreren hundert Fahrzeugen ..." wieder zur Heeregruppe gefunden hat.

    Nun würde ich gerne mehr wissen über diese "hunderte von Fahrzeugen" da von Zangen auch für einen Tag in einem Dorf in meiner Nachbarschaft untergezogen war.


    Ich stolpere schon etwas, da in den Quellen wie Mues, Der Große Kessel und anderen Publikationen, mal von einem Armeeoberkommando (AOK) gesprochen wird, mal von einem Armeestab. Sind das nicht zwei unterschiedliche Sachen ??


    Dann würde ich gerne wissen, was ich mir unter >mehrere hundert< vorstellen soll und ob dieser "Verband" auch Sicherungstruppen wie etwa Panzerjäger bei sich führte.

    Vielleicht kann mir ja jemand eine Aufstellung zukommen lassen, aus der die ursprüngliche Ausstattung mit Fahrzeugen ersichtlich ist, denn ich glaube eine Meldung über die vorhandnen Fahzeuge für diesen Zeitraum wird es nicht geben. Oder doch?


    Sonntägliche Grüße


    Claudio

    Hallo und danke für Eure Antworten.


    An das hatte ich auch gedacht, aber im LDW stand da auch immer FLAK davor.


    Und dann wäre noch vielleicht Generalgoverment vielleicht eine Lösung.


    Claudio

    Hallo,


    gibt es ein Regiment, das ausser einer Nummer auch einen Namen turg, der die Abkürzung 9./Rgt. G.G. zulassen würde ??

    Die Regimenter die ich kenne und auf die Schnelle gefunden habe, würden diese Abkürzung nicht hergeben.


    Claudio