Posts by ost42

    Guten Abend Eberhard, Kordula und Christiane,


    Eberhard, Dir schließe ich mich an: wunderbarer Spruch, wenn er in Wahrheit nicht so traurig wäre.


    Kordula: was für eine Stärke, dass Niklas Frank mit diesen Eltern nicht zusammenbrach, sondern wirklich abrechnen konnte. Das schafft wahrlich nicht jeder.


    Christiane: auch mich holt dieser neue und alte Krieg wieder ein. Manchmal kann ich so etwas gucken, aber oft auch wieder nicht. Was für eine seltsame Zeit...


    Gute Nacht euch allen.


    Wolf

    Hallo Thomas,

    Ja, die Gustloff war weder als Lazarett- noch als neutrales Schiff gekennzeichnet, hatte Soldaten und Waffen an Bord, war somit ein feindliches Kriegsschiff.


    Und doch, mit einem Schlag fast 10.000 Menschen zu versenken, ist eine andere Größenordnung.


    Ich will keinen Krieg mehr; es ist einfach grauenhaft.


    Grüße

    Wolf

    Guten Abend allerseits,


    am 30. Januar 1945 um 21:16 Uhr traf die Wilhelm Gustloff 3 Torpedos des russischen U-Bootes S 13; also genau jetzt vor 77 Jahren.


    Eine Stunde später, ca. 22:15 Uhr, sank die vollbesetzte Wilhelm Gustloff. Mit ihr über 9.000 Menschen...


    Ihrer soll heute gedacht werden.


    Grüße

    Wolf

    Sei gegrüßt Hans-Bernd und ein herzliches Willkommen in unserem Forum!


    Hier ist erst einmal ein Link zum Lexikon der Wehrmacht: 11. U-Bootflotille.


    Dort sind auch Literaturvorschläge, in denen Du weiter forschen kannst.


    Von unseren U-Boot-Meistern hier wirst Du bestimmt noch mehr Informationen bekommen.


    Viel Glück auf Deiner Suche und lasse uns teilhaben an Deinen Ergebnissen!


    Einen schönen Sonntag wünscht der


    Wolf

    Guten Abend Jens,


    zur 32. ID gibt es einige Literatur-Hinweise vom Lexikon der Wehrmacht: Bücher zur 32. ID.


    Desweiteren gibt es umfangreiches Material im Militärarchiv in Freiburg, siehe Invenio: Invenio.


    Und zum Kessel von Demjansk gibt es auch zahlreiche Bücher; zu finden im Internet.


    Evtl. findest Du in Ancestry seine Grabkartei-Karten; oder Du bittest jemanden hier im Forum darum. Dazu braucht es aber einen Namen, den Du auch per "Private Nachricht" jemandem senden kannst (oben rechts die 2 Sprechblasen).


    Viel Glück und Erfolg!


    Grüße

    Wolf

    Guten Abend Many,


    hier ist etwas für die 1. San.Kp. 32 der 32. Inf.Div.:


    Grothjohann Grothjohann 1.San.Kp. 32


    siehe auch Post # 24.565 Erstgrablagen, der letzte Eintrag heute


    Grothjohann, Otto Hermann Albert

    1./ Sanitäts-Kompanie 32

    32. Infanterie-Division


    Nachname: Grothjohann

    Vorname: Otto Hermann Albert

    Dienstgrad: San-Obergefreiter

    Geburtsdatum: 13.11.1915

    Geburtsort: Stargard

    Todes-/Vermisstendatum: 25.06.1941

    Todes-/Vermisstenort: Kupriai bei Mariampole


    Otto Hermann Albert Grothjohann konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Kaunas war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.


    eingearbeitet, many


    Quelle Bild: WWW

    Quelle Daten: VDK und Gräberdatei



    Vielen Dank und Grüße


    Wolf

    Hallo Hinrich,


    jetzt habe ich mal in "meinen" KTB geguckt und folgendes gefunden:


    noch 16.1.

    In einem Ferngespräch mit Ia 123.ID. und Ia 12.ID weist das Korps auf die Sicherung des rechten Flügels 123. ID hin, da dort immer noch kein klares Feindbild besteht und immer noch Gefahr der Umfassung und des Hineinsickerns in das Tal bei Marjewo droht. Sperrung und Gegenmaßnahmen sind von der 123. ID soweit irgend möglich eingeleitet.


    Zwischen 123. ID und 12. ID ist immer noch an der Naht zwischen beiden Divisionen die gefährliche Stelle, an welcher der Feind durchsickern kann. Durch Besetzung und durch vermehrte Spähtrupptätigkeit, auch während der Nacht, muss ein Durchsickern des Feindes verhindert werden.


    Die große Kälte und das Fehlen von Unterkunftsmöglichkeiten wirken sich hierbei besonders erschwerend aus.



    Zwischenmeldung der 12. ID., 17. Januar 1942:


    Südostfront: … In Bragino haben sich etwa 40 Russen (Skitruppe) festgesetzt. Gegenmaßnahme von Golowkowo aus eingeleitet.


    noch 17.1.

    Auch bei 32. und 12. JD an den Süd- und Nordabschnitten geringe Inf.- und Artl.- sowie vereinzelte Spähtrupptätigkeit.


    In Gesprächen des Kom.Gen und des Chefs mit dem Armee-Chef erfolgt Orientierung über die Lage beim II. A.K. Besonders dringend ist die Frage des offenen rechten Flügels, den der Gegner jederzeit umfassen kann, da keine Kräfte zur Abwehr zur Verfügung stehen. Es ergibt sich das Bild, dass der Gegner Bewegungs- und wir Stellungskrieg führen.

    Der Armee-Chef antwortet, dass diese Sorge bekannt sei und dass auf keinen Fall die Front in Bewegung geraten dürfe, da dann die Truppe unbarmherzig der Kälte ausgesetzt und Gerät fast vollständig verlorengehen würde.

    Für das Korps ist es in erster Linie notwendig, dass Reserven herankommen, um Abriegeln zu können und die Zwischenräume zwischen den Stützpunkten besetzen zu können.

    Armee-Chef orientiert weiter, dass Gruppe Stengel von Armee geführt wird und dass heute das Jagdkommando 8 aus Ostrow nach Cholm in Marsch gesetzt sei.


    Bei 12. ID besonders rege Spähtrupptätigkeit, fdl. Skispähtrupps haben sich in Bragino eingenistet, Gegenmaßnahmen eingeleitet.


    noch 18.1.

    An 123. und 12. ID ergeht um 21:10 Uhr ein Fernspruch zur Schaffung einer HKL an der Naht zwischen 123. und 12. ID, um dadurch ein dauerndes Einsickern von Feindteilen zu verhindern.


    noch 19.1.

    An der Naht zwischen 123. und 12. ID sickern dauernd Feindteile in dem unübersichtlichen Waldgelände durch. Dieses Durchsickern muss mit allen Mitteln von beiden Div. verhindert werden (siehe Fernspruch), da bei weiterem Eindringen von Feindteilen Molwotizy auch von Norden her bedroht sein würde.



    Viel ist es nicht, aber vielleicht nützlich zur Einschätzung der Lage.


    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du für Deine Division bedeutend mehr findest für den 17. Januar 1942.


    Einen schönen Sonntagabend wünscht der


    Wolf

    Guten Abend Gerhard,


    Danke für Deinen Beitrag; er berührt mich wirklich sehr.


    Nie dachte ich, dass mein Geschreibsel jemandem eine Hilfe sein würde. Es freut mich sehr, dass Du in Deiner Suche so weit gekommen bist und sogar den Namen Deines Vaters gefunden hast. Das muss sehr emotional gewesen sein.


    Dieses habe ich leider noch nicht geschafft, obwohl mein Großvater Stabsfeldwebel war. Vielleicht wurde er auch posthum befördert; ich weiß es nicht. Auch habe ich schlicht keine Zeit, bei John zu gucken. Lt. dem Forum ist das Aufrufen von Johns Server morgens am besten - irgendwie schaffte ich das noch nicht. Aber die Suche geht weiter.


    Welches weitere Zitat von mir wolltest Du eigentlich noch einstellen? Ich bin neugierig...


    Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg und Ausdauer bei Deiner Recherche!


    Lieben Gruß

    Wolf

    Guten Abend Hinrich,


    in meinen Aufzeichnungen habe ich dies hier gefunden für den 17.1.1942:


    den 17.Januar 1942, Samstag

    12.Div.: Spähtrupptätigkeit.In Bragino russ.Skispähtrupp eingenistet. Bereinigung eingeleitet.


    Bei 12. I.D.besonders rege Spähtrupptätigkeit, fdl.Skispähtrupps haben sich in Bragino eingenistet, Gegenmaßnahmen eingeleitet.



    18. Januar 1942, Sonntag

    Auf Befehl des Korps wurden 50 Mann des Rgt. Wegener der 12.J.D. für den Angriff zur Vernichtung des in Bragino hinter unserer Front stehenden Feindes unterstellt. Die am gestrigen Tage gegen Bragino angesetzte Kp. der 12.J.D. hatte den Ort nicht völllig säubern können. Feind hielt sich in Steinhäusern am Ortsrand, nachdem der übrige Ortsteil in Brand gesteckt war. Heute angesetzte Aufklärung ergab, dass der Feind nach Süden Richtung Martewo abgezogen war. Weitere Spähtrupps des Rgt. Wegener verfolgen seine Spur.



    Demnächst schaue ich das KTB durch.


    Viele Grüße

    Wolf

    Guten Abend Hinrich,


    da ich in ein paar Stunden davonfliege (natürlich in ein Archiv...), aber nach meiner Rückkehr noch ein paar Tage Urlaub habe, schaue ich dann gerne genauer nach, ob etwas mehr in den Aufzeichnungen zu Deinem Heimatdorf-Angehörigen vermerkt ist. Ich werde mich dann wieder melden.


    Bis dahin allen eine gute Zeit.


    Grüße

    Wolf

    Guten Abend zusammen,


    vor kurzem las ich von Marlo Morgan den Roman „Traumfänger“. Es handelt von Aborigines, die eine weiße Frau einladen zu einem Walkabout. Ein sehr interessantes Buch, das einem eine andere Sicht vieler Dinge aufzeigt. Ich weiß sehr wohl um den Hintergrund dieses Romans. Nichtsdestotrotz schadet es keinem, es zu lesen. Sehr spannend!


    Darin wird auch über Krieg gesprochen. Ein Weiser sagt dazu Folgendes:


    "Es gibt keine Rechtfertigung für den Krieg, er ist immer unmoralisch. In euren Kriegen werden in wenigen Minuten Tausende von Menschen umgebracht. Vielleicht solltet ihr euren Anführern einfach vorschlagen, dass beide Parteien nicht länger als fünf Minuten gegeneinander kämpfen dürfen. Dann sollen die Eltern auf das Schlachtfeld gerufen werden, um die Überreste ihrer Kinder einzusammeln. Sie sollen sie mit nach Hause nehmen, sie beweinen und begraben. Wenn das alles geschehen ist, kann man sich nötigenfalls auf fünf weitere Kampfminuten einigen. Es ist schwer, in der Sinnlosigkeit einen Sinn zu erkennen."


    Allen einen gemütlichen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche.


    Grüße

    Wolf

    Pommerngedicht eines unbekannten Soldaten

    (übergeben von Gertraud Czogalla (Schütt), 1919, Köpitz)


    Ich hörte einst, daß man von meinem Heimatlande,

    von meinem Pommern recht verächtlich sprach.

    Ein ödes Land sei es, in Sumpf und Sande,

    und Pommernvolk sei weit den anderen nach.


    Ich sprach: verzeihen Sie, darf ich mal fragen,

    haben Sie mein Pommern überhaupt gesehen?

    Sahen Sie auf Rügen unsere Stubnitz ragen

    und unsere Stubbenkammer-Felsen stehen?


    Zogen Sie entlang den Forellenbächen,

    durch Täler weit beim lieblichen Polzin,

    und sahen Sie schon die körnerschweren Weizenflächen,

    bei Rügenwalde, Pyritz und Demmin?


    Sahen bei Stettin Sie schon die vielen Masten,

    wie sie geschäftig ziehen ihre Bahn,

    wie sie bei Tag und Nacht nicht rasten,

    und sahen Sie schon den mächtigen "Wulkan"?


    Sind oderwärts Sie gefahren,

    und zogen Sie hinab den Oderstrom?

    Sahen Sie den Ostseespiegel schon, den klaren,

    und zogen Sie durch Pommern Waldesdom?


    Haben Rügenwalder Spieckbrust Sie gegessen,

    Stralsunder Flundern und Kösliner Wurst?

    Haben Sie in Pommern irgendwo gesessen,

    mit Pommern-Bräu zu löschen Ihren Durst?


    Und lernten Sie schon Pommerns Frauen kennen,

    die stets das Herz am rechten Fleck.

    Und hörten Sie schon Pommern Männer nennen:

    Ernst Moritz Arndt und Joachim Nettelbeck?


    Und schon in jedem Völkerringen, hat Pommern treu sich oft bewährt,

    daheim die Pommern jedes Opfer bringen, wenn draußen kämpft das Pommernschwert!


    Das sagte ich, sie alle, alle schwiegen, sie schwiegen, weil mein Wort sie überwandt,

    so wird mein Wort stets die besiegen, die Dich verachten, Du mein Pommernland.

    Hallo und guten Abend Gerhard,


    da hast Du vollkommen recht!


    Mit einer Vollzeit-Arbeit, einer abend- bzw. durchaus tagesfüllenden Freizeitbeschäftigung wundere ich mich manchmal selbst, wie ich das zustande bringe. Im Alltag bleiben mir nur die Wochenenden, und im Urlaub kann ich endlich ohne Hemmungen meiner effektivsten Arbeitszeit nachgeben: ab Mitternacht bis in den Morgen.


    Zu meinem größten Glück finden momentan auch keine zeitraubenden Zusammenkünfte mit "meinen" Menschen statt - also viel Zeit übrig für andere Dinge...


    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner weiteren Suche in Deiner Angelegenheit. Wie ich sehe, kannst Du bedeutend mehr Zeit dafür aufbringen als die normale arbeitende Bevölkerung.


    Dir wünsche ich ebenso eine schöne und gute Woche.


    Viele Grüße

    Wolf

    Hallo Gerhard,


    Danke für Deine löblichen Worte.


    Mit halben Sachen findet man nichts heraus aus einer vergangenen Zeit (mit großem Schweigen); und wir wollen es doch alle genau wissen, was mit unseren Familienangehörigen geschah.


    Schöne Grüße

    Wolf

    Guten Abend zusammen,


    der Vollständigkeit halber müssen diese beiden noch dazu (Quellen: VDK, ancestry, Uboot-Archiv):


    Erich Volkmann

    Obergefreiter / Matrose

    * 14.03.1922

    † 03.09.1944

    20 Jahre

    Erich Volkmann ist als gefallener Angehöriger der Marine namentlich entweder in dem U-Boot-Ehrenmal Möltenort bei Kiel an einer der Wandtafeln oder im Marineehrenmal in Laboe in einem dort ausliegenden Gedenkbuch verzeichnet. Nur in wenigen Einzelfällen konnten die Gebeine der auf See gefallenen Soldaten geborgen und auf einem Friedhof bestattet werden. In diesen Fällen ist der Name des Betreffenden mit Hinweis auf seine Grablage ebenfalls in unserer Datenbank erfasst.



    Herbert Volkmann

    Matrose

    U 744 überlebt, dann aber verschollen

    U 744 wurde am 06.03.1944 im mittleren Nordatlantik durch Torpedo des britischen Zerstörers HMS Icarus (D.03) versenkt (Uboot-Archiv Wiki)

    * 09.06.1925

    † 07.44

    19 Jahre

    Herbert Volkmann ist als gefallener Angehöriger der Marine namentlich entweder in dem U-Boot-Ehrenmal Möltenort bei Kiel an einer der Wandtafeln oder im Marineehrenmal in Laboe in einem dort ausliegenden Gedenkbuch verzeichnet. Nur in wenigen Einzelfällen konnten die Gebeine der auf See gefallenen Soldaten geborgen und auf einem Friedhof bestattet werden. In diesen Fällen ist der Name des Betreffenden mit Hinweis auf seine Grablage ebenfalls in unserer Datenbank erfasst.


    Schönen Sonntagabend wünscht der

    Wolf

    in Zeiten steigender Stromkosten könnte auch die Kochkiste in moderner Form ihr Comeback erleben, das Sparschwein in mir findet die nämlich ganz gut.

    Hallo Thilo,


    ich kann mich noch gut daran erinnern, dass unsere Mutter (sie musste natürlich arbeiten gehen) uns morgens vorgekochte Eintöpfe mit Topf unter die Bettdecke stellte. Bis wir mittags aus der Schule kamen, war das Essen immer noch schön warm. Das war Anfang der 70er-Jahre.


    Und eine Bekannte hat jetzt eine mit Styropor? ausgekleidete größere Kiste, in sie nachmittags Schüsseln mit warmem Futter stellt. Soll am morgen noch warm sein.


    Grüße

    Wolf

    Guten Abend Gerhard,


    vielen Dank für Dein Lob!


    Du meinst sicher Erich Volkmann - er war in der I./Gren.Reg. 422, 126. Inf.Div.


    Ich habe Dir eine PN geschickt.


    Viele Grüße

    Wolf