Posts by MaltePe

    Hallo Andreas,


    ch frage mich selbst oftmals, ob aktuelle Diskussionen die sich auf Nazi-Deutschland beziehen - eine Berechtigung haben, oder vielleicht einfach instrumentalisiert werden.


    alles deutet darauf hin, dass heutzutage der Begriff "Nazi" eine inflationäre Verwendung findet. Man gerät ja schon unter Verdacht,
    wenn man regelmäßig pünktlich zur Arbeit erscheint oder die eigenen Kinder akkurat gekleidet und mit gekämmten Haaren in der Kita auftauchen.



    Es waren andere Zeiten .....eine banale Erklärung ...ich bin kein Historiker ....scheinbar war der Nationalsozialismus wirklich sehr verführerisch, allerdings fiel er auf fruchtbaren Boden, warum auch immer.


    Vieles ist verführerisch und kann böse entarten, gerade bei einer Nation die zu Exzessen und Obrigkeitshörigkeit neigt.
    Das betrifft ein Irrlichtern im Rassenwahn oder auch den Wunsch nach einer grenzenlosen Mischbevölkerung.



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Informationen und die Links.


    im Laufe des Krieges wurde die Angebotssituation mit fotografischen Artikeln
    immer schlechter (und damit die Preise auch immer höher !).
    Mein Chronist hat 1940 in ANTWERPEN für seine Traum-Kamera Kodak Retina 350 RM bezahlen müssen


    Das wäre dann das 4,5fache des normalen Ladenpreises (~75 RM), obwohl noch andere Kameras erhältlich waren.
    Ich weiß nicht, in wie fern dieser Wunsch nach dem unbedingten Lieblingsmodel repräsentativ ist. Haben 1940 schon alle Kamerahersteller auf WH-Produktion umstellen müssen (Panzeroptik, etc.)
    und waren auch im Reich kaum noch neuere Kameras erhältlich?
    Oder war nur die Kodak Retina dermaßen beliebt, dass es zu raren Beständen führte?
    Den Punkt der großen Unterversorgung, was Kameras und auch Filmentwicklung angeht sehe ich erst viele Jahre später.



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo,


    habe in einem Werbeprospekt (ca. 1935) den damaligen Kamerapreis einer Leica entdeckt (~ 250 - 275 RM).
    wie lange musste dann ein Durchschnittsverdiener (z.B. Fliesenleger oder Metallarbeiter) dafür sparen.
    Bzw. wie komme ich an Übersichten für damals übliche Monatslöhne?



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Uli,


    schau Dir mal das an:
    klick


    da geht es um das infizierte FdW mit sichtbaren Schadscripten im Code. Die dänische Seite besitzt diese nicht und kann den Prozessor nie belastet haben.
    Wahrscheinlich wurde der Link im neuen Tab geöffnet, während das FdW weiterhin im Hintergrund der Verursacher war.


    Ich kann nur aus meiner Sicht sagen, die Seite ist clean und Coin-frei. Und Ahnung sollte ich etwas haben, verdiene mein Geld damit


    Viele Grüße
    Malte

    Hallo,


    schau bitte mal in die Log-Datei von Norton was da drinsteht. Da jeder Scanner wohl angeschlagen hat, wird auch Norton was geschrieben haben.


    seltsam, McAfee und Kasperksky Internet Security halten die Seite für so sauber wie die des Weissen Hauses.
    Alle seriösen Malwarescanner online zeigen kein Befund. Die Seite hat auch keine Scripte eingebunden, die irgendetwas anstellen könnten.


    Hier wird eine Seite unnötig unter Verdacht gestellt.



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo FredT,


    und was, zum Thema betreffend, willst du uns jetzt damit sagen? Ich kannn Deiner Einlassung leider nicht so folgen... Vielleicht klärst Du uns da hier mal auf.


    er wollte damit ausdrücken das hier ein Bürgermeister vollkommen unnötig bramarbasiert. Es kam weder zu diplomatischen Krisen, noch bestand
    irgendeine Gefahr durch Zeitzünder oder Sprengfallen. Auch war keine psychologische Krisenintervention notwendig, alle spielenden Kinder kannten das Relikt bereits
    aus ihren Grundschulbüchern. So verstehe ich diesen Post.


    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Michael,


    die sog. "Tagesform" mag ja bitte sein, mir wird es oft zuviel, nicht nur angesichts historischer Fotos.


    bei diesem Weltkrieg wird es sehr schwierig alles an Leid, Elend und Verbrechen zu umgehen. Dann spare nach Möglichkeit rechtzeitig all die Themen aus die für dich einer Selbstkasteiung mit Brennesseln gleichkommen.
    Dennoch können wir aus historischen Fotos sehr viel von unseren Vorfahren lernen. Schau dir nur diesen Zahnarzt an, wie er seinem Gegenüber vorurteilsfrei und ungeachtet von Weltanschauung und Religion
    gegenübetrtritt. Und wenn es denn mal zwickt im Stumpf oder im Thread, diese Herren sind noch lange nicht haltungslos der Wehleidigkeit verfallen.



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Gabriela,


    Kriegsenkelgeneration gestossen, die jetzt anscheinend die Taumata ihrer Eltern und Großeltern aufarbeitetl


    oder auch die Folgen für sich nachvollziehen, wenn dann Millionen vaterlose Kriegskinder die eigenen Kinder großzogen. Womöglich ohne Selbstbewußtsein und voller Verlustängste.
    Als echte unbelastete Generation kann wohl erstmals die jetztige Urenkelgeneration gelten?



    dass meine Großmutter noch den Ehering von meinem Großvater zugeschickt bekam nachdem er im Lazarett verstarb in diesem Chaos, war es ein Wunder oder noch eine Ordnung, dass dieser Ring mit der Todesnachricht 1947 zu meiner Großmutter kam?


    Diese deutsche Ordnung und Gründlichkeit in allen Lebenslagen sollte dir aber bekannt sein. Wie sagte einst schon Lenin - „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas,
    wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Gabriela,


    Das Buch was du aufgeschrieben hast werde ich mal googlen. Ich habe jetzt einige bestellt auf die ich zum Teil noch warte. Doch dieses hier spricht genau meine Gedanken und Empfindungen an, die durch das Beschäftigen mit dieser Zeit und meinem Großvater, sich gerade auch zeigen.


    dieses Buch geht dann schon stark in Richtung schwere analytsche Kost / therapeutische Fachliteratur, mit wenigen Fallbesipieln.
    wie wäre es mit einer authentischen Erinnerung des großen deutschen Schriftstellers Dieter Wellershoff, der selber als junger Mann dort in Ostpreußen im Graben lag
    Der Ernstfall von Dieter Wellershoff


    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Henrik,


    hab es ungeprüft erwähnt, so gelesen als Begründung irgendwo. Müsste jemand mit Garnisonswissen aus Köslin bestätigen.
    Gab ja immer wieder bestimmte Eigenheiten für einige "Elite-Einheiten" (z.B. Sondererlaubnis Totenkopf-Emblem an Mütze)


    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Michael,


    ich könnte dir hunderte ähnliche Fotos um die Ohren hauen,


    Hunderte ähnliche Fotos - auch alle mit dem Klischee 'Zigeuner' betitelt, weil da jemand irgendwo "rumlungert"


    Sind da auch solche Aufnahmen dabei?
    http://www.fotocommunity.de/ph…-guenter-schneider/328206
    http://www.fotocommunity.de/ph…-guenter-schneider/328220



    Starten wir eine Battle, meine 15 Fotoalben vom Balkan gegen deine "ähnlichen" Fotos.Wird dann gleichzeitig eine ARGE oder heiteres Ratespiel "Ethnien in Rumänien: Banater Schwaben/Siebenbürger Sachsen/Zigeuner"



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Michael,


    belassen wir es. Wenn dann ein Fotograf drei Aborigines aufnimmt und dann "Zigeunerkinder" draufschreibt, dann sollen es meinetwegen auch Zigeuner sein.
    Ich wollte nur auf einen fehlerhafte Betitelung hinweisen. Die aufgenommenen Kinder sind so arisch, die hätte ein Himmler anstandslos adoptiert.


    Viele Grüße
    Malte

    Hallo Markus,


    Da offenbar aber keine oder kaum Informationen vorhanden sind würde ich einfach auf eine Fortführung verzichten.


    bevor es jetzt vollständig in Richtung Erziehung und Pädagogik geht und noch einer die 15.000 Wehrmachtssoldaten erwähnt die 1944 zu den KZ-Wachmannschaften versetzt wurden,
    hier deine gewünschte amtliche Zahl aus der jüngsten seriösen Forschung:


    ...Insgesamt taten rund 60.000 Angehörige der Waffen-SS in den nationalsozialistischen Lagern Dienst. Schätzungsweise ein Drittel dieser Männer wird zwischenzeitlich
    zumindest vorübergehend auch in den militärischen SS-Verbänden eingesetzt gewesen sein

    Quelle: Wegbereiter der Shoah, Cüppers S.91, zitiert aus Kárný Miroslav: Waffen-SS und Konzentrationslager in: Die Nationalsozialistischen Konzentrationslager. Struktur und Entwicklung,
    2 Bd. Herbert/Orth/Dieckmann S.787-799


    Bei Cüppers würdest du auch einige Fallbeispiele finden, z.B. die geschlossene Überstellung einer ganzen KZ-Wachmanschaft zur Division Prinz Eugen und wieder zurück ins Reich,
    oder zur hochbelasteten Aufstellung der Totenkopf-Division 1939.



    Viele Grüße
    Malte

    Hallo,


    Der ganze Seich mit der Heirat, arischer Nachweis, auch der der zukünftigen Frau,
    Gebärfreudigkeit, alles geregelt, doch nie wirklich 1:1 umgesetzt.
    Soviele Ausnahmen, so oft geändert, ausgesetzt, Kompromisse gemacht, relativiert.


    hier wäre vielleicht das Erwähnen der Himmler-Biografie (P. Longerich) ganz hilfreich. Mit einem über 100 Seiten starken Kapitel "Die SS-Famile" zeigt er sehr anschaulich auf
    dass man mit oben aufgeführten Fundstücken fast nur bedeutungslose Stilblüten sammelt.
    Letztendlich wurde fast alles durchgelassen, alle zeitraubenden und entwürdigen Prüfungen der Frau bis auf die Zeit nach dem Endsieg verschoben.
    Erfreulich auch, wie bereitwillig der blonde SS'ler auf die Regeln pfiff bei der Wahl seiner Zukünftigen, man konnte u.a. jederzeit ein Formular ausfüllen (...auf eigene Gewähr/Gefahr).
    Dann war das mit der Ehe ok nur kam die Frau nicht in den Genuß von bestimmten Vorzügen der SS-Sippschaft.


    Übrig blieb fast nur ein Himmler als kurioser Begutachter und Eheberater der den Seinigen das Leben schwermachte oder "väterlich" intervenierte. Oder auch zum Kinderwunsch verhalf, mit kostenloser Hormonbehandlung
    in einer SS-Klinik. Und natürlich dutzende Verwaltungsbeamte, die fast wöchentlich neue Phantastereien in den Heiratsvordrucken unterbringen mussten. Oder unter den sich stauenden Bergen
    an Ehenwünschen mit Unterlagen zusammenbrachen. Dann tobte auch wieder Himmler das wenige Wochen nach Genehmigung meist schon die Frau im Kreissaal gebar.


    Sehr zu empfehlen das Buch, auch wegen der mindesten 100 aufgeführten Fälle der Himmlerschen "Eheberatungen"


    Viele Grüße
    Malte