Posts by Maulaff

    Moin,


    hat Dir das Archiv in Plock mitgeteilt, ob dort auch die Eheurkunden (oder andere Urkunden) archiviert sind?

    Eine dortige Suche vor Ort wäre das Einfachste.


    Stehen noch andere Daten deines Großvaters auf dem Dokument?


    Im Lexikon der Wehrmacht sind die Einheiten aufgelistet die in Schröttersburg stationiert waren.

    http://www.lexikon-der-wehrmac…rnenSchroettersburg-R.htm

    Ich denke mal, dass man ihn über die Einheiten nicht finden wird bzw. kann.


    Ich habe mal auf der von Thilo angegebenen Seite des Archivs in Leipzig nachgesehen.

    Hier steht zu den Kirchenbüchern:

    "Hierzu zählen vor allem die Sammlungen des Reichssippenamtes (RSA) in Berlin, bis 1940 Reichsstelle für Sippenforschung, die im Rahmen des "Sippenkundlichen Schriftdenkmalschutzes" angelegt wurden. Das RSA ließ seit 1934 Kirchenbücher in West- und Ostpreußen, Pommern, Posen und Schlesien verfilmen; weitere Verfilmungen in den deutschen Siedlungsgebieten des Auslandes (u. a. Bessarabien, Bukowina, Slowenien) schlossen sich an."

    Wenn du bei der Suche "Schröttersburg" eingibst erscheint folgende Seite:

    http://www.archiv.sachsen.de/c…tml?q=schr%C3%B6ttersburg

    Hier finde ich nur die Kirchenbücher für 1941.

    Die Benutzung ist wohl nur im Staatsarchiv Leipzig möglich.

    (Würde hier mal ne Mail hinschicken und die Problematik erklären, vielleicht gibts ja Hilfe)


    Falls Du Zugang zu Ancestry hast könntest Du dort ebenfalls nochmal nachsehen.

    Hier sind einige Weinstock für Ostpreußen gelistet.

    Ich kann die Daten aber leider nicht einsehen.


    Die Mormonen haben das Kirchenbuch von 1944-45 verfilmt.

    Hierauf habe ich ebenfalls keinen Zugriff.

    https://www.sggee.org/deutsch/…eransInRusPoland_ger.html

    https://www.familysearch.org/s…amily%20History%20Library


    Gruß

    Andreas





    Moin,


    im Eheregister (wie im Geburts- und Sterberegister auch) werden die einzelnen Eheschließungen chronologisch eingetragen.

    Am Ende des Jahres ist meist, leider nicht immer, ein Index mit sämtlichen Namen der Personen die eine Ehe geschlossen haben alphabetisch aufgeführt mit dem Verweis auf die Urkundennummer (teils auch Seitennummer).

    Falls nicht muss man halt das ganze Jahr durchblättern.


    Du bräuchtest also das Eheschließungsjahr für die Suche.

    Allerdings sind 5 Jahre (1940-45) auch schnell durchsucht, reichen also für eine Suche aus.

    Das genaue Geburtsdatum deiner Großmutter bräuchtest du für eine eindeutige Identifizierung, falls mehrere Personen mit dem gleichen Namen auftauchen.

    Der ursprüngliche Name deiner Großmutter ist hier viel wichtiger.


    Eine freie Einsicht in das Eheregister bekommst du erst 80 Jahre nach Eheschließung.

    Das wäre dann bei 1940 das Jahr 2020.

    Daher wirst du die Urkunde nicht online einsehen können, sondern müsstest sie bestellen.


    Vorher müsstest du "beweisen", dass du mit deiner Großmutter verwandt bist um eine Urkunde bzw. Kopie zu erhalten.

    Das würde dann über die Abstammungsurkunde (z.B. Geburtsurkunde) von dir und deiner Eltern geschehen.

    Eben so weit zurück, bis deine Großmutter mit auf einer Urkunde erwähnt ist.


    Hier ist nochmal eine Liste der Register die das Landesarchiv hat:

    http://landesarchiv-berlin.de/…tandesaemt_Ostgebiete.pdf

    Ich habe gerade nochmal nachgesehen.

    Der von dir genannte Ortsname ist hier nicht aufgeführt, es sei denn ich habe ihn überlesen.


    Daher würde ich mich zuerst, wie Thilo oben schon schrieb, an das heutige Standesamt in Schröttersburg wenden.

    Zumindest können die dir sagen ob sie überhaupt Urkunden aus der Zeit haben.

    Könnte auch sein, dass die Urkunden inzwischen im Archiv der nächst größeren Stadt (meist Hauptstadt der Woiwodschaft) eingelagert sind.

    (Ich bin gerade auf der Suche nach Urkunden aus Bulowitz. Diese sind in Krakau eingelagert)


    Bei den Kirchenbüchern müsstest du mal auf die von Thilo oben erwähnte Seite gehen und dich durchklicken.


    Gruß

    Andreas

    Moin,


    eigentlich könnte ich zu Munitionsfunden und deren Entschärfungen in Schleswig-Holstein fast täglich hier posten.

    Ende des Krieges und danach wurde übriggebliebenes Material in sämtlichen Seen versenkt.

    Zudem kommt dann eben noch das allierte Material.

    Ich denke mal ein Fass ohne Boden.


    Entschärfung einer Wasserbombe in der Kieler Förde am 24.07.2018.

    Sie lag in der Fahrrinne zwischen Laboe und Falckenstein.


    https://www.youtube.com/watch?v=v5hjhwW3xyo

    https://www.ndr.de/nachrichten…-frei,wasserbombe110.html


    Gruß

    Andreas

    Moin Karl,


    Der Stempel mit 533 (?) ist aus der Zeit des dritten Reiches.

    Der 214er aus der Weimarer Zeit.

    Laut meiner Liste sollten eigentlich nur Stempel aus der Weimarer Zeit drauf sein.

    Allerdings gibt es 1937 etliche K98 mit gemischten Stempeln.

    Deutet auf einen neuen Prüfer hin.

    Soweit ich weiß hatten z.B. die Beschusszeichen zur Weimarer Zeit drei verschiedene Formen.


    Gruß

    Andreas

    Moin,


    ich hab mal ein paar Stempel auf den Bildern markiert.

    Zudem gebe ich Thilo vollkommen Recht.

    Kornschutz, Oberring (sollte gefräßt sein) etc. passen nicht ganz.


    Gruß

    Andreas


    P.S.: Wenn ich mir den obertsen (rechten) Stempel auf dem Hülsenkopf ansehe, könnte der israelisch sein?

    Karabiner aus tschechischer Produktion / bzw. Umbau für Israel (wie auf Seite 64, Visier Special, Repetierfamilie System 98)?


    letztes Bild Quelle:

    https://wwiiafterwwii.wordpres…rifle-in-israeli-service/

    Moin,


    Karl,

    nicht ganz. Meinte eigentlich https://www.youtube.com/watch?v=tmoRDGPddfU.

    Gibt aber soviele Videos (schlechte und gute)

    Aber Deines zeigt auch schon alles.


    Thilo,

    richtig. Ich meinte die Stempelplatte und nicht den Querstollen.

    Habe mit meinem Handy ein paar Probleme.

    Mache das sonst mit dem Rechner.


    Vielleicht sagt uns aber 123456789 welche er meinte.

    Da er von Niete sprach bin ich (wegen des Aussehens) von der Stempelplatte ausgegangen.


    Gruß

    Andreas

    Moin,


    bei youtube gibts schöne Videos hierfür.

    Z.B.;

    ww2 German k98 Mauser rifle bolt reassembly


    Gruß

    Andreas


    Ich bekomme mit meinem Handy gerade nicht den Link hin, deshalb nur den Namen eines Videos.

    Kümmere mich später nochmal drum

    Moin Johann,


    manchmal haben Gemeindearchive Collagen mit Fotos ihrer Kriegsteilnehmer (meist aber für den1.WK).

    Ich würde hier nochmal ansetzen.

    Und nochmals bei den Verwandten nachbohren. Manchmal taucht doch noch was auf.

    Sonst muss ich mich (leider) natu02 anschließen.


    Gruß

    Andreas

    Moin deproe,


    Leider ist keines der Bilder aus dem Album beschriftet.

    Auf die Auskunft der Wast warte ich noch.

    Denke, dass sie zumindest in Deutschland aufgenommen wurden (anhand der Schilder am Haus zur Lage des Hydranten)

    Einige andere Fotos konnten hier im Forum schon näher bestimmt werden.

    Wollte mit der Einstellung der anderen warten bis ich nähere Angaben machen kann, damit es nicht ein reines Rätselraten wird.

    Gruß

    Andreas

    Moin,


    ich habe im Album meines Urgroßvaters noch folgende zwei Aufnahmen von Attrappen gefunden.


    Gruß

    Andreas

    Files

    • Bild 2.jpg

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    • Bild 1.jpg

      (364.05 kB, downloaded 40 times, last: )

    Moin,


    ist der Verschluss nummerngleich mit dem Hülsenkopf?

    Könnte mitunter auch daran liegen dass er sich nicht verriegeln lässt.

    Haben im Verein ab und zu mal das Problem, dass jemand den nicht zugehörigen Verschluss zum Gewehr nimmt und dieser sich dann nicht verriegeln lässt.


    Mit dem Lauf ging es mir vor allem darum ob er auf der gesamten Länge verrostet ist oder nur im Bereich des Hülsenkopfes.

    Da er bis zur Mündung verrostet ist nehme ich an, dass der 98er schon im verrosteten Zustand, mit neueren Teilen, wieder komplettiert wurde.

    Sonst wären der Oberring etc. normalerweise ebenfalls stark angefressen.

    Die Laufunterseite sieht oftmals besser aus (durch Schutz durch das Holz und Einbettung etc.)


    Zu Schlosshalter: Waa 67? Ich würde eher 37 lesen.

    Beim Schiebevisier würde ich 211 sagen. (kann mich auch hier durchaus irren, hab nicht die besten Augen)

    Unterschiedliche Waa an einem Gewehr sind durchaus möglich.

    Entweder mehrere Prüfer im Werk oder Teile wurden zugeliefert.


    Was mir aufgefallen ist, ist dass der Verschluss ziemlich glänzt.

    Also im Gegensatz zum Lauf.

    Hast Du ihn poliert oder war er schon so.

    Könnte dann das Problem sein (siehe oben), dass er einfach nur eingesetzt/ausgetauscht wurde.

    Er benötigte ja durch die Dekoabnahme nicht mehr den passenden Verschlussabstand.

    Sonst oder zusätzlich das was Thilo schon anmerkte.


    Schaftkappe innen - Würde Dir hier zustimmen, dass es sich um ein Herstellersymbol handelt. Kann aber nicht sagen welches.


    Kannst Du nochmal von den Adler auf dem Schaft Fotos machen?

    Vielleicht lässt sich darüber noch was herausfinden.


    Ich würde die Metallteile brünieren.

    Phosphatieren gefällt mir persönlich nicht ganz so.

    Aber wie gesagt - persönliches Empfinden.


    Ich schau nochmal nach, ob ich etwas über das K auf dem Schiebevisier herausfinde.


    Gruß

    Andreas


    P.S.: Ich weiß nicht, ob Du diese Seite kennst. Vielleicht auch hilfreich.

    https://karabiner98k.jimdo.com/

    Hallo Erwin,


    alles gut.

    Der hat aber wirklich einiges mitgemacht.

    Schön, dass du dir die Mühe machst und dich überhaupt um ihn kümmerst.

    Ich schau mal nach was ich so finde.


    Gruß

    Andreas


    zu:

    1 - Kammergehäuse: links 5234 würde ich auch so sehen.

    rechts xxxx98 steht für Mod.98

    2 - Hülsenkopf: 3 nehme an, dass dies ein Teil der Jahreszahl ist - vielleicht 43, da die 3 ein wenig rechts steht und links davon etwas wie eine 4 aussieht.

    Kann leider den Herstellercode nicht auf dem Hülsenkopf sehen. Dieser müsste weiter oben sein.

    3- zu Kammergehäuse rechts.

    Ich glaube auf dem Lauf steht was drauf, kann dies aber nicht entziffern.

    4- Oberrring mit Nummer 6186. Passt, wie du schon sagtest nicht mit der Nummer zur Hülse.

    Auf den Hersteller und das Jahr kannst du soweit nicht schließen.

    Hier müsste man nachsehen welche 98er in welchem Jahr und von welchem Hersteller diese Art gefertigt wurde.

    Sieht für mich gefräst aus.

    5- Ringfeder: Würde hier auch 9304 sagen, wobei mich wundert, dass die 3 verrutscht ist.

    Könntest du von dem Waa-Stempel nochmals eine bessere Aufnahme einstellen? Sieht mir nach ner 7 aus.

    Wenn ich mich richtig erinnere ist die Nummer aber prüferbezogen und nicht herstellerbezogen.

    6- Schaftkappe außen 1167

    7- Schaftkappe innen 38, kann den Stempel aber so nicht sehen.

    Die wurde, soviel ich weiß, auch nicht mit dem Adler gestempelt.

    8- Schlosshalter mit 71 passt also auch nicht zum Schaft.

    Die Zahl unter dem Adler kann ich leider auch hier nicht erkennen.

    9- Schiebevisier: Das K. gehört nicht zum Abnahmestempel. Das wäre die Zahl drunter.

    Wofür das K. steht weiß ich gerade nicht.


    Wie Du schon sagtest ist er nicht nummerngleich, macht aber auch nix.

    Was möglich wäre ist, dass der Bereich des Hülsenkopfes (mit Lauf) mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde als der Rest des Gewehrs.

    Wie sieht denn der Rest des Laufes aus?

    Ist er auf der kompletten Fläche verrostet und vernarbt oder nur im Bereich des Kopfes?

    Vielleicht hatte ihn auch jemand, für sich privat, mit guten Restteilen zusammengebaut als der Hülsenkopf schon hinüber war. (So als Deko o.ä.)

    Entweder vor Jahren (Jahrzehnten) oder jetzt der Büchsenmacher selber aus Restteilen.


    Beim Versuch ihn zu restaurieren könntest du jetzt entweder nach dem Hülsenkopf (später K98) oder nach dem Schaft (früher K98, siehe unten) gehen.

    Oder hat dieser evtl. noch irgendwelche Markierungen oder Zahlen?


    Achso, soweit ich sehe wurden 43 keine gefrästen Oberringe mehr eingesetzt sondern geprägte. Korrektur, gibts doch.

    Ich glaube die flache Kolbenplatte wurde in den späteren Fertigungen durch den Schaft umschließende Platten ersetzt (Kolbenschuh).


    Zum Metall:

    Die meisten Teile wurden 43 poliert und brüniert.

    Hersteller bcd (Gustloff) hat auch phosphatierte ausgeliefert. (Als einziger von zehn Herstellern)

    Als Holz nahmen alle Schichtholz Buche nur Waffen-Werke-Brünn mitunter Nussbaum massiv.

    Steyr-Daimler-Puch verwendeten als einzige auch flache Kolbenplatten. Die anderen nur die Kolbenschuhe.

    Moin,


    es ist gut möglich, dass der 98er aus verschiedenen 98ern zusammengesetzt wurde.

    Am Ende des Krieges vielleicht nicht mehr nachnummeriert.

    Wäre aber auch möglich, was mir wahrscheinlicher erscheint, dass er nach dem Krieg neu zusammengestellt wurde und dann auf den Markt kam.

    Sei es als "normale" Schusswaffe oder relativ bald zu Dekozwecken.

    Mit den Dekoumbauten aus Österreich kenne ich mich nicht aus.


    Mach doch mal Fotos von den Nummern und Stempeln, soweit lesbar, und stelle sie ein.


    Hab hier Infos zu einem von 41, hier waren alle Teile brüniert (byf41 SN 3962i)

    Bei einem anderen sind alle Teile phosphatiert. (ax/ar SN 8692m)


    Gruß

    Andreas