Posts by Maulaff

    Moin outandin,


    Infos etc. habe ich leider nicht, aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit ein Foto zu bekommen.

    In den Stadt- bzw. Gemeindearchiven gibt es oft das "Meldeblatt für die polizeiliche Registrierung und Ausstellung einer deutschen Kennkarte".

    In meiner Heimatstadt gab es diese von 1946 bis Anfang der 50er.

    Leider haben nicht alle Gemeinden diese Meldeblätter.

    Ich würde hier mal in Lutter und in Helmstedt anfragen oder vorbeischauen.

    Ein Versuch wäre es wert.


    Gruß

    Andreas

    Moin,


    kein Divisionsgutachten, dafür vielleicht trotzdem interessant.


    Es geht um die Teilnehmer der Fahnenjunkerschule 3 der Panzer-Truppen in Königsbrück

    Die persönlichen Daten habe ich auch hier "geschwärzt".



    ...... ......

    ...... der Fahnenjunkerschule 3 der Panzer-Truppen

    Feldpostnummer: o.A.;

    Vermisstenbildliste DRK-Suchdienst München Band .... Seite ...


    Laut damaliger Suchanfrage von .... , stammt seine letzte eigene

    Nachricht vom 13.02.1945 aus Königsbrück.


    Uns liegt eine Heimkehrererklärung vor: nach Beendigung des Lehrgangs in

    Königsbrück am 12.02.1945 sollten die Teilnehmer des Fahnenjunker-

    Lehrgang 3 der Panzer, 2. Inspektion, 3. Junkerschaft, aus dem Neuen Lager

    in Königsbrück mit Regelzügen zur Fahnenjunkerschule 4 der Panzer-

    Truppen Bamberg, 4. Inspektion Panzer-Kaserne verlegt werden. Beim etwa 4

    stündigem Aufenthalt auf dem Bahnhof setzte die Bombadierung von Dresden

    ein. ... ...., den der Heimkehrer persönlich nicht gekannt hat, ist

    vermutlich beim Bombenangriff auf Dresden ums Leben gekommen.


    München, den 22.03.2018



    Gruß

    Andreas

    Moin,


    vor langer Zeit versprochen, hier ist es nun.

    Das Gutachen zu meinem verschollenen Urgroßvater.

    Die persönliche Daten habe ich "geschwärzt".


    Gutachten


    über das Schicksal des Verschollenen

    ....... ......., geb. .......


    Truppenteil: Pionier-Bataillon

    der 294. Infanterie-Division

    Letzte eigene Nachricht vom 16. August 1944

    DRK-Verschollenen-Bildliste Band ..., Seite ....


    Ausgangspunkt für die Nachforschungen waren die dem Suchantrag

    entnommenen Angaben, die in die Verschollenen-Bildlisten aufge-

    nommen wurden. Damit sind alle erreichbaren Heimkehrer aus Krieg

    und Gefangenschaft befragt worden , von denen angenommen werden

    konnte, daß sie mit dem Verschollenen zuletzt zusammengewesen

    sind. Diese Befragungen fanden sowohl in der Bundesrepublik als

    auch in Österreich und anderen Nachbarländern Deutschlands statt.


    Ferner sind von anderen Stellen die Unterlagen über die Ver-

    luste im 2. Weltkrieg besitzen, Informationen eingeholt worden.

    In erster Linie handelt es sich hierbei um das Internationale

    Komitee vom Roten Kreuz in Genf, die Deutsche Dienststelle für

    die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen

    der ehemaligen deutschen Wehrmacht in Berlin und die Heimat-

    ortskarteien.


    Über diese individuellen Ermittlungen hinaus wurde die Frage

    geprüft, ob der Verschollene in Gefangenschaft greraten sein

    konnte. Dabei wurden die Kampfhandlungen, an denen er zuletzt

    teilgenommen hat, rekonstruiert. Als Unterlage dienten dem

    DRK-Suchdienst Angaben über Kameraden, die der gleichen Einheit

    angehört hatten und zum selben Zeitpunkt und am selben Einsatz-

    ort verschollen sind, Heimkehrerberichte, Schilderungen von

    Kampfhandlungen, Kriegstagebücher sowie Heeres- und Spezialland-

    karten.


    Das Ergebnis aller Naschforschungen führte zu dem Schluß, daß


    ...... .........


    mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen dem 20. August und den

    ersten Septembertagen 1944 in Rumänien oder in der ersten Zeit

    der Gefangenschaft den Tod gefunden hat.


    Zur Begründung wird aufgeführt:


    Nach Zusammenführung starker Angriffsverbände trat die Rote Armee

    am Morgen des 20. August 1944 in Rumänien zu ihrer Großoffensive

    gegen die deutsche 6. und 8. Armee an. Nach schwerem Trommelfeuer

    gelang den von Infanterie gefolgten Panzerverbänden, unterstützt

    von Schlachtfliegern, sofort der Einbruch in die Hauptkampflinie.

    Drei Tage hielten die deutschen Divisionen dem Ansturm stand, dann

    drangen die sowjetischen motorisierten Verbände unaufhaltsam auf

    die Pruth-Übergänge nach Süden vor, denen von Osten, aus dem Raum

    südlich Tiraspol, andere Kräfte entgegenkamen. Schon am Abend des

    24. August war mit der Einnahme von Husi, Leova, Falciu und Barlad

    durch die Rote Armee der Masse der 6. und erheblichen Teilen der

    8. Armee der Weg nach Westen versperrt.


    Die Kapitulation der rumänischen Armee in der Nacht zum 24. August

    ermöglichte es den sowjetischen Verbänden so schnell nach Westen

    vorzustoßen, daß bis zum 31. August ganz Ostrumänien besetzt war.


    Unterdessen versuchten die abgeschnittenen deutschen Verbände sich

    durchzuschlagen. Auf den verstopften Straßen ging der Zusammenhalt

    unter den Divisionen völlig verloren; nur kleineren Gruppen gelang

    es, unter erneuten schweren Verlusten das tief gestaffelte System

    feindlicher Sperriegel zu überwinden. Im Dreieck Jasi-Husi-Kischinew

    entstand ein großer Kessel, in dem nach tagelangen Kämpfen die Masse

    der deutschen Divisionen gefangengenommen wurde. Auch einige Kampf-

    gruppen, denen es gelungen war, nach Westen zum Sereth durchzubrechen

    sowie Einheiten, die von der Dnjestr-Front nach Süden abgedrängt wor-

    den waren, wurden erneut eingeschlossen und gerieten ebenfalls in Ge-

    fangenschaft.


    Ein großer Teil der in Rumänien eingesetzten Soldaten ist jedoch im

    Verlauf dieser Kämpfe gefallen. Auch von den Gefangenen verstarben

    viele infolge seelischer und körperlicher Erschöpfung schon in den

    ersten Wochen und Monaten, zumal in den Sammellagern Ruhr und Typhus

    ausgebrochen waren.


    Der Verschollene gehörte der 294. Infanterie-Division an, die einen

    Abschnitt der Dnjestr-Front südlich von Dubossary zu verteidigen

    hatte. Der Schwerpunkt der sowjetischen Offensive lag weiter südlich

    so daß die Division in den ersten beiden Tagen an den Kämpfen nicht

    unmittelbar beteiligt war. Am 22. August, als der Gegner den Durch-

    bruch vollendet hatte, mußte sie im Zuge der allgemeinen Absetzbe-

    wegung den Rückzug nach Westen antreten und geriet so in den großen

    Kessel zwischen Jasi und Kischinew. Damit war ihr Schicksal besiegelt.


    Da es auch keinen Hinweis dafür gibt, daß der Verschollene in Ge-

    fangenschaft geriet oder in einem Lager gesehen wurde, zwingen

    alle Feststellungen zu der Schlußfolgerung, daß er bei diesen

    Kämpfen gefallen ist.


    München, den 31. März 1970 .......


    Die Übereinstimmung mit dem Original wird bestätigt. 14. MRZ 2018 ......



    Gruß

    Andreas

    Moin,


    Ich schließe mich Lothar an, dass es der VI. ist.

    Handelt es sich wirklich um 40?

    Da bei mir der rechte Rand abgeschnitten ist könnte es auch 44 sein. Da der Bogen der letzten Zahl wie der der davor geschriebenen vier aussieht.

    Ich denke aber, dass du die Zahl eindeutig bestimmen konntest.

    Beim Nachnamen bin ich mir noch nicht ganz sicher.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Christian,


    Sorry.

    Ich sehe gerade, dass ich Thomas meinte. Er hat wohl aber gerade als ich nach den Namen schaute seinen Beitrag gelöscht und habe somit den deinigen erwischt:).


    Gruß

    Andreas


    Er hat ihn gar nicht gelöscht, sondern mein Handy hat seine Beiträge ausgeblendet.

    Blödes Teil

    Moin Christian,


    Bei meinem Handy ist es ein wenig anders als mit dem Rechner.

    Rechner:

    Mit dem Mauszeiger auf den Namen gehen. Dann öffnet sich ein Pop up Fenster. Nun die kleine schwarze Sprechblase anklicken.

    Oder

    Name anklicken.

    Benutzerprofil öffnet sich.

    Nun auf die kleine schwarze Person auf der rechten Seite klicken und PN auswählen.


    Bei meinem Handy geht nur letzteres.


    Gruß

    Andreas

    Moin Rebecca,


    Wie Jonny3/141 schon schrieb sind die Unterlagen aus sowjetischer Gefangenschaft beim DRK.

    Die anderen sind bei der Wast.


    Die Wast schreibt auf ihrer Internetseite:


    "An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis:


    Sollen Ermittlungen zu einer Person durchgeführt werden, die sich in Kriegsgefangenschaft in sowjetischem Gewahrsam befand, bitten wir Sie, sich direkt an den


    Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes


    Chiemgaustraße 109

    81549 München


    zu wenden. Diese Unterlagen liegen in der Deutschen Dienststelle (WASt) nicht vor."


    Also müsste zumindest für deinen Urgroßvater das DRK der richtige Ansprechpartner sein.


    Ich hatte das heute schon mal an anderer Stelle geschrieben, da ein anderes Forumsmitglied das gleiche Problem hat.


    Gruß

    Andreas

    Moin,

    Die Wast bittet auf ihrer Seite darum bei Anfragen zu russischen Kriegsgefangenen sich direkt an das DRK zu wenden.

    Ich verstehe dann nicht ganz warum du diese Auskunft dort nicht bekommst.


    Zitat:"

    An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis:


    Sollen Ermittlungen zu einer Person durchgeführt werden, die sich in Kriegsgefangenschaft in sowjetischem Gewahrsam befand, bitten wir Sie, sich direkt an den


    Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes


    Chiemgaustraße 109

    81549 München


    zu wenden. Diese Unterlagen liegen in der Deutschen Dienststelle (WASt) nicht vor."


    Gruß

    Andreas

    Moin,


    ich bin gerade dabei die Vermisstenbildlisten des DRK nach ein paar Namen durchzuforsten.

    Dabei bin ich auch die Vermisstenmeldung von Richard Eichler gestoßen.

    Vielleicht wäre es gut diese Bilder mit ins Lexikon aufzunehmen, wenn dies rechtlich möglich.


    Gruß

    Andreas


    P.S.: Bitte nochmal prüfen, damit nichts Falsches eingestellt würde.

    Richard Eichler, Inf. Rgt. 212 Rgts. Stab, FPN: 06600, Vermisstenbildliste BM 90

    Files

    • Eichler.jpg

      (24.9 kB, downloaded 30 times, last: )

    Moin Alexander,


    ich gebe DIr da recht, dass die Chance gering ist, dass eine neue Suchanfrage etwas neues hervorbringt.

    Versuche es aber auf alle Fälle.

    1973 hatte man noch keine Einsicht in die russischen Krieggefangenenakten, heute dagegen schon.

    Gib bei der Anfrage unten ins Textfeld mit ein, dass Du wissen möchtest, ob eine solche Akte existiert oder ob eine Grablage etc. bekannt ist.

    Die Anfrage ist für Dich kostenlos, da Du ein direkter Nachkomme bist.


    Gruß

    Andreas


    P.S.: Ich schick Dir mal die Seite aus der Vermisstenbildliste per PN zu.

    Dann kannst Du mal schauen, ob es der Gesuchte ist.

    Moin,


    laut Wast befinden sich die Gefangenenakten aus westalliertem Gewahrsam (Amerika, Großbritannien, Frankreich und Belgien) bei der Wast.

    Bei Anfragen nach Unterlagen aus russischem Gewahrsam soll man sich direkt ans DRK wenden.

    Über Norwegen ist nichts vermerkt.

    Hatten die Norweger denn "eigene" Gefangene?

    Bin hier leider nicht informiert.


    Gruß

    Andreas

    Moin Alebo,


    wie ich sehe ist das Gutachten auf den 5.11.73 datiert.

    Hattest Du es noch zu Hause oder bei DRK neu beantragt?

    Falls Du es nicht neu beantragt hast kannst Du hier eine erneute Suchanfrage starten:

    https://www.drk-suchdienst.de/…ormular-zweiter-weltkrieg

    Könnte sein, dass vielleicht eine Gefangenakte existiert.

    Sollte das DRK noch das Originalfoto deines Großvaters haben wird dir dies ebenfalls zugeschickt.

    (Wenn ich den richtigen gefunden habe ist die Suchanfrage aber leider ohne Foto)


    Gruß

    Andreas

    Moin Murphy I,

    Der Beitrag ist schon richtig hier.

    Vielleicht hatte noch keiner Zeit zur Suche oder ist noch dabei.

    Vielleicht helfen dir aber zumindest die "Zustandsberichte gepanzerte Verbände" hier ein wenig weiter die Mr. T eingestellt hat.

    Zustandsberichte gepanzerter Verbände 1943 - 1945 Teil I

    Zustandsberichte gepanzerter Verbände 1943 - 1945 Teil II


    zur Zuweisung:

    Zuweisungen von gep.Kfz. an die Truppe 1943 - 1945


    Gruß

    Andreas


    P.S.: sonst vielleicht mal sehen, ob hier noch andere Zustandsberichte im Forum sind

    Moin E.T.,


    laut DRK Vermisstenbildliste (FX 142) ist Jonny Fischer von Beruf Steuermann und als letzter Dienstgrad ist Stgfr. (Stabsgefreiter) angegeben.

    FPN 28392 = 2. Brücken Kol. B 427.

    WIe du oben schon erwähntest.

    Hattest Du beim DRK einen erneuten Nachforschungsantrag gestellt oder sind deine Erkenntnisse "nur" aus der Vermisstenbildliste?

    Falls Du nochmal eine Suchanfrage starten möchtest:

    https://www.drk-suchdienst.de/…ormular-zweiter-weltkrieg

    (Ist für direkte Nachkommen kostenfrei)

    Evtl. liegt hier ein (neueres) Gutachten vor und sie schicken dir das Originalbild (falls dieses noch dort lagert) zu.


    Gruß

    Andreas



    Ich habe hier was im Forum gefunden.

    Vielleicht helfen die Links von dieser Seite weiter

    Brückenkolonne B (motorisiert) 2/427

    Hallo Carlo,


    Ich kann dir hier leider nicht mehr weiterhelfen.

    Ich selbst habe keine Literatur darüber.

    Im Netz fand ich nur diese drei Bilder die der Panzerjäger-Abteilung 92 zugeordnet wurden.

    Die restlichen hatten meist gar keine Zuordnungen.

    Vielleicht findet sich aber noch jemand der mehr weiß und dir helfen kann.

    Ich drück dir die Daumen.


    Gruß

    Andreas