Posts by Darwin67

    Hallo Dieter und Thomas,


    einberufen wurde er 1940, allerdings weiß ich nicht genau wann. Von der Luftwaffenbaukompanie zur Kraftfahr-Ersatz-Abteilung wurde er am 30.09.1940 versetzt und von dort zur Bäckerei-Kompanie am 10.10.1941 und dort blieb er dann wohl bis zum Schluß.


    Viele Grüße

    Christina

    Hallo,


    ich habe heute etwas über einen Großonkel vom Bundesarchiv bekommen und mich verwundert sein militärischer Werdegang etwas. Demnach war er zuerst in der Luftwaffen-Baukompanie 11/I Lyck, dann bei der 3. Kompanie Kraftfahrersatz-Abteilung 10/Hamburg (hier erhielt er auch eine neue Erkennungsmarke) und schließlich bei der Bäckerei-Kompanie 40/Warschau.

    Da er in Stalingrad in Gefangenschaft geriet, vermute ich, dass die Bäckerei-Kompanie nicht mehr zur Luftwaffe gehörte. War es üblich, dass man zwischen Luftwaffe und Heer wechseln konnte? Die Bäckerei hat mich eh schon gewundert. Er war gelernter Schlosser ?(


    Viele Grüße

    Christina

    Hallo Jan-Bernd,


    mein Großvater war Zimmermann von Beruf, daher hat mich die Baukompanie nicht überrascht. Leider hat das Bundesarchiv nur den 31.10.1939 genannt. Feldpostbriefe habe ich leider keine und sein Wehrstammbuch konnte nicht ermittelt werden.

    Ich habe nur eine alte Sozialversicherungskarte von ihm, aus der hervorgeht, dass er schon am 26.08.1939 eingezogen wurde.


    Viele Grüße

    Christina

    Hallo,


    ich habe vom Bundesarchiv die Auskunft erhalten, dass mein Großvater am 31.10.1939 zur Luftwaffen-Bau-Kompanie 17/XI Vechta gehörte und am 09.02.1945 zur Fallschirm-Nachschub-Kompanie 12, Generalkommando II. Fallschirmkorps.

    Jetzt würde ich gern mehr zu diesen Einheiten erfahren, besonders wo sie wann gewesen sind und auch zu ihren Aufgabenbereichen. Ich habe schon gegooglet und bin auf das Lexikon der Wehrmacht gestoßen. Dort sind die Einheiten zwar gelistet, aber es sind keine näheren Angaben hinterlegt.

    Ich weiß nur, dass mein Großvater im Dezember 1944 ein Fallschirmschützen-Abzeichen erhalten hat. Das Dokument ist von Generalleutnant Eugen Meindl unterschrieben. Demnach müsste das II. Fallschirmkorps Ende 1944/ Anfang 1945 im Rheinland unterwegs gewesen sein. Im April 1945 kam mein Großvater in Belgien in britische Kriegsgefangenschaft.


    Danke schon mal für Eure Hilfe

    Viele Grüße

    Christina

    Hallo Dieter,


    mein Großonkel hieß Friedrich Klahn. Laut der letzten Meldung, die der WASt vorliegt, war er ebenfalls bei den Panzerjägern, nämlich bei der 14.(Panzerjäger-)Kompanie Grenadier-Regiment 428. Auf seiner Gräberkartei steht noch: 14./Gren.Rgt. 428/Gren.Ers.Btl. 116 Marburg. Er starb am 21.1.1943 im Kriegslazarett 2/619 in Minsk.

    Was dazwischen war, weiß ich leider nicht. Das Bundesarchiv schickt nur noch die erste und die letzte Meldung raus. Alles andere muss man nochmal anfragen :-(


    Vielen Dank schon mal für Deine Mühe und viele Grüße

    Christina

    Hallo Peter,


    der Gedanke kam mir auch. Aber lt. Google Maps liegen zwischen Minsk und Rshew gut 600km. Das ist ein recht langer Tranport für jemanden mit Lungenschuss - denke ich zumindest.


    Ich dachte, ich hätte mich vielleicht bei der Truppenzugehörigkeit verguckt und die 14. (Panzerjäger)-Kompanie Grenadier-Regiment 428 gehört vielleicht woanders zu. Ich tu mich immer etwas schwer, die Zugehörigkeiten herauszufinden ;-)


    Viele Grüße

    Christina

    Hallo Ingo,


    vielen Dank für die ausführlichen Infos. Jetzt wird das Bild etwas klarer. Mein Onkel lebte damals in Schneidemühl, gehörte also zur "örtlichen Grenzbevölkerung". Ich werde dann wohl noch mal beim Bundesarchiv nachfragen, ob er später zur 302. Inf.Div. oder anderweitig versetzt wurde.


    Viele Grüße

    Christina

    Hallo,


    mein Großonkel ist am 21.1.1943 im Kriegslazarett 2/619 in oder bei Minsk verstorben. Lt. der WASt bzw. jetzt Bundesarchiv war sein letzter Truppenteil die 14. (Panzerjäger)-Kompanie Grenadier-Regiment 428. Im Lexikon der Wehrmacht habe ich gefunden, dass das Grenadier-Regiment 428 der 129. Infanterie-Division unterstellt war, die im Dezember 42 und Januar 1943 bei Rshew war. Also ziemlich weit weg von Minsk.

    Wie kann das sein?


    Viele Grüße

    Christina

    Hallo,


    ich habe diese Woche vom Bundesarchiv die Auskunft erhalten, dass mein Großonkel am 22.November 1939 in der 6. Kompanie des Grenzwachtregiments 22/II war. Dazu habe ich ein paar Fragen:


    1. Was bedeutet die römische 2? War es das 2.Bataillon?


    2. Im Lexikon der Wehrmacht habe ich gelesen, dass die Grenzwachtregimenter im Herbst 1939 nach dem Polenfeldzug aufgelöst wurden. Da lt. Bundesarchiv die erste Meldung meines Großonkels vom 22.11.1939 war, kommt es mir etwas seltsam vor, dass jemand zu einer Einheit versetzt wurde, die schon in der Auflösung begriffen war. Kann mir jemand dazu vielleicht etwas Genaueres sagen?


    Vielen Dank und allen ein schönes Wochenende

    Christina

    Hallo,


    ich habe heute vom Bundesarchiv eine Antwort auf meine WaSt-Anfrage bekommen und kann leider nicht viel damit anfangen.


    Ich würde gern nachvollziehen, wo mein Großvater gewesen ist (geografisch) und möchte daher mehr zu seiner Truppe erfahren. Er war in der Sanitätskompanie 2/32. Aber wenn ich das so in Google eingebe, bekomme ich Ergebnisse, mit denen ich nichts anfangen kann. Daher meine erste Frage: Handelt es sich um die 2. Sanitätskompanie der 32.Division? Wenn ja, dann müsste sie ja überall dort gewesen sein, wo auch die 32.Division war, oder nicht?

    Die genaue Auskunft vom Bundesarchiv habe hier ich angehängt.


    Meine zweite Frage: Was bedeuten die 55 bzw. 174 auf seiner Erkennungsmarke? Seine Nummer kann das wohl nicht sein, dafür ist sie zu kurz. Die 55 ging verloren. Was genau ging da verloren? Das konnte mir die Dame vom Bundesarchiv leider auch nicht erklären.


    Vorab schon mal vielen Dank für Eure Hilfe

    Viele Grüße

    Christina

    Hallo Thomas,


    danke dir für die Infos. Die kleine Schnalle konnte ich kaum erkennen.


    Ich war wegen der dunklen Uniform etwas verunsichert. Mein Großvater war ebenfalls in der Luftwaffe und er trug eine graue Uniform auf seinen Fotos. War das vielleicht die Ausgehuniform und die dunkle war die für den Einsatz?

    Hallo,


    ich habe ein Foto eines Großonkels gefunden. Könnt ihr mir sagen, welche Uniform das ist? Die Rangabzeichen sehen nach Luftwaffen-Feldwebel aus.


    Vielen Dank und viele Grüße

    Darwin67

    Files

    Hallo,


    ich bin bei der Familienforschung auf einen Großonkel gestoßen, der im SV Hindenburg Alleinstein gspielt hat. Nun schreibt Wikipedia, dass der Verein ab 1935 zum Militärverein wurde https://de.wikipedia.org/wiki/SV_Hindenburg_Allenstein . Trotzdem spielte der Verein ganz normal in derselben Liga wie die zivilen Vereine weiter und sogar sehr erfolgreich. Er wurde mehrfach Gauligameister, spielt sogar um die deutsche Meisterschaft.


    Kennt sich hier jemand gut mit Fussball in dieser Zeit aus und kann mir mehr darüber erzählen? Vor allem die Übernahme des Vereinsübernahme durch das Militär finde ich interessant. Ich würde gern wissen, wie das abgelaufen ist. Wahscheinlich mussten die Spieler in die Wehrmacht eintreten oder aus dem Verein austreten? Meinen Großonkel habe ich im Einwohnerbuch von Allenstein gefunden. Er war von 1933-39 im Verein.


    Außerdem würde ich gern wissen, ob es damals schon Profifußballer waren wie heute oder hatten die Spieler noch einen "richtigen" Beruf? Ich habe meinen Großonkel auf der DFB-Seite gefunden und dort stehen nur 15 Spiele. Ich finde das recht wenig, er war immerhin sechs Jahre im Verein. https://datencenter.dfb.de/profil/152654


    Viele Grüße
    Darwin

    Hallo FloS,


    das kannst Du eigentlich nur durch Dokumente belegen, z.B. ein Familienbuch, aus dem der Mädchenname Deiner Oma hervorgeht oder die Geburtsurkunden von Oma und Großonkel, auf der die gemeinsamen Eltern ersichtlich sind.


    Viele Grüße
    Darwin.