Posts by IR75

    Hallo Thilo,

    sehe er war verwundet. War das in seiner Zeit bei der MWK 160? Das würde nach der Genesung den Wechsel zur marine plausibel machen. oder war es davor, da ic hsehe er wurde am 21.06.1915 wieder eingestellt.

    Gruß,

    JR

    Moin Thilo,

    danke fürs Einstellen. Das Führungszeugnis ist unauffällig und Standard (inhaltlich), aber schön, wenn man solche Zeugnisse seiner Vorfahren überliefert bekommt. Ungewöhnlich ist der Wechsel vom Heer zur Marine. Vielleicht brauchte die Marine in Flandern erfahrene Soldaten für ihre Minenwerfer-Einheiten. Es gab sogar eine Marine-Pionierekompanie, die anders als die landgestützten Minenwerfer-Matrosen, eigene Mützenbänder trugen.

    Kennst Du die Datenbank des IRC zu den Kriegsgefangenen der kriegführenden Nationen an der Westfront? Da könnte es Infos zu Deinem Großvater geben. ist aber (je nach Namen) oft schwer zu finden, da sie phonologisch sortiert sind.

    Gruß,

    JR

    Hallo Thilo,

    der Originalumschlag für Militärpässe der Pioniereinheiten ist im 1. WK braun gewesen; der für Linieninfanterie blau. Wenn der Umschlag (nicht die lose Hülle oder der Schutzumschlag) dunkelblau ist, müßte der Inhaber eigentlich zuerst in einem Linieninfanterie Regiment gedient haben.

    Gruß,

    JR

    Hallo Jutta,

    dies ist ein Thread zum Volkssturm-Bataillon 24/1 Lüneburg, dessen Kommandeur Karl Mestmacher gewesen ist. Daher das Interesse der Kollegen.

    Für die Fragen nach Deinem Vater solltest Du einen eigenen Thread aufmachen, um diesen hier nicht zu verwässern. Außerdem bekommst Du auf Deine Frage mit einer entsprechender Überschrift eher Antwort als hier.

    Schöne Grüße und viel Glück bei der Suche nach den Antworten,

    JR

    Hallo Eumex,

    das Kaiserabzeichen für die Artillerie sah etwas ähnlich aus aber war golden und sah letztlich schon etwas anders aus. (NACHTRAG: Hab Deinen link zu spät gesehen).

    Es wurde sowohl unter den Marine Artillerie Abt. wie auch den Geschwadern ausgeschossen, wie auch im Heer unter der Fuß- und Feldartillerie. Die anderen Königreiche (Bayern, Sachsen, Württ.) konnten sich im Rahmen ihrer Artillerie-Truoppen ebenfalls beteiligen, die Ergebnisse für die Verleihungen mußten aber gleich oder besser sein als die der Preußen, um an das jährlich ausgeschossene Abzeichen zu kommen. Das Abzeichen konnte jedes Jahr von neuem an die selbe Einheit verliehen werden, wenn die Ergebnisse dies zuließen (galt auch für Infanterie und Jäger).

    Anbei mal zwei Beispiele aus meiner Sammlung für Marine (SMS Ostfriesland 1912/13) und Heer (Garde FAR 1909)(bei Bedarf hätte ich auch noch ein Beispiel für die Dickschiffe und die Fußartillerie, aber das ist ja eigentlich ein 2.WK Forum ;-)

    Schöne Grüße,

    JR

    x OstfrieslandKaiserpreis1912_13.jpgxGFAR fahrende Abt Bunter Rock Kaiserabzeichen 1909 AT Günteritz Berlin.jpg

    Hallo,

    ein Verwundetenabzeichen speziell für die Artillerie hat es nie gegeben. Nur für Heer und Marine. Ich tippe auf ein Abzeichen zu einem Regimentstreffen, sei es Jubiläum oder Ehemaligen-Treffen oder ähnliches.

    Gruß,

    JR

    "OKH-Heeres-Waffenamt Frankreich Versuchs-Abteilung 7"

    Moin Wiesmeier,

    auf dem Gebiet des 2.WK bin ich eher Laie, würde aber trotzdem mal eine Vermutung wagen, aufgrund meiner Erfahrungen im Studium des 1. WK. Sowohl im 1. WK als auch im 2. WK kam ja nach der militärischen Besatzung die Ausbeutung ziviler und militärischer Resourcen des Feindes und die Verwendung dieser für eigene Zwecke. In diesem Sinne könnte ich mir vorstellen, dass die in Frankreich verortete Versuchsabteilung 7 des Waffenamtes damit beschäftigt war Waffenentwicklungen des französischen Militärs aufzuspüren, zu evaluieren und bei festgestelltem Nutzen für deutsche Entwicklungen zu verwenden.

    Reine Spekulation, aber eventuell ein Gedanke, dem nachzugehen sich lohnen könnte.

    Gruß,

    JR

    Hallo Ingo,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung. Von einem deutschen Panzer bin ich ebenfalls ausgegangen, da ja die Bescheinigung von einer deutschen Militärbehörde ausgestellt wurde, die zu dem Zeitpunkt ja nicht mehr im Amt gewesen wäre, hätte es sich um einen rus. Panzer gehandelt.

    Hätte nicht gedacht, dass die Deutschen in und um Greiffenberg noch so lange Widerstand geleistet haben. Danke für die diese Info und die Eingrenzung auf die mögliche Einheit, zu der der deutsche Panzer gehört haben könnte. Da der Stempel von der IV. Batterie der schweren Artillerie Ersatz- u. Ausbildungs-Abteilung 54 stammt, und die Bescheinigung von einem ihrer Oberwachtmeister unter der Überschrift "Standortkommandant" in Vertetung unterschrieben wurde, kann man davon ausgehen, dass der Kommandeur dieser Batterie gleichzeitig Standortkommandant war?

    Besten Dank und schönen Sonntag!

    JR

    Hallo,

    habe dieses unter den damaligen Umständen fast skuril anmutende Dokument erhalten. Es stammt vom 28.02.1945 und wurde von einem Oberwachtmeister Oesterreich von der IV. Batterie der schweren Artillerie Ersatz- u. Ausbildungs-Abteilung 54 in Greiffenberg/Schlesien verfaßt. Die Niederschlesische Operation der Roten Armee war gerade beendet, die russischen Truppen standen wenige Kilometer vor Greiffenerg in Schlesien, da entstand unten angehängte Bescheinigung. Man könnte meinen es ginge um einen Mannöverschaden im Frieden. Herr Kunze wird sich wohl wenig später weit größere Sorgen um sein Hab und Gut gemacht haben.

    Dazu meine Fragen: Ist irgend etwas über die Kämpfe um Greiffenberg bekannt? Wann wurde es von der Roten Armee eingenommen und um welchen Typ Panzer könnte es sich bei dem Schadensverursacher gehandelt haben? Der Beitrag zur Einheit im Lexikon ist mir bekannt. Ich nehme daher an, dass es sich um das Greiffenberg in Oberschlesien handelt und nicht um etwa das nördlichere, westlich der Oder gelegene bei Angermünde? Zumal der Straßenname auch nach Schlesien deutet.

    Vielen Dank und schöne Grüße!

    JR

    x Greiffenberg Panzer.jpg