Posts by IR75

    Moin Peter,

    vielen Dank, sehr interessant. Das ist es dann wohl. So etwas ähnliches gab es ja auch schon im 1.WK, wenn vielleicht auch nicht in dieser Konsequenz.

    Gute Woche,

    JR

    Hallo Micha,

    ich verstehe Dich leider nicht,

    Ich zeige meine Fotos in dem Format, das hier vom Forum vorgegeben ist. Mit in diesem Fall 199 KB bin ich sehr deutlich innerhalb der erlaubten Grenzen (400 KB).

    Gerade bei Details ist nicht jeder in der Lage, diese gut zu erkennen. Daher ist Größe hier gut.

    Sollte ich explizit gegen Forenregeln verstoßen, möge man mir dies bitte unter Angabe der maximalen Pixelgröße bei x dpi mitteilen . Dann werde ich das selbstverständlich ändern. Wenn ich mich innerhalb dieser bewege, möge man mich bitte machen lassen.

    Nicht böse gemeint.

    Gruß,

    JR

    Hallo Andreas,

    daran hatte ich auch gedacht, erinnerte mich aber dann daran, daß die Ehrennamen der Regimenter, die nach nun feindlichen Herrschern benannt waren, diese (und ihre monogrammierten Schulerklappen/stücke) 1917(?) abgeben mußten. Hätte nicht gedacht, daß die Tradition nach dem 1. WK dann doch stärker war und der alte Name wieder "in Ehren" stand.

    Danke für die Info.

    Gruß,

    JR

    PS: Hallo Micha, 2. Post hatte sich überschnitten, wirklich eine besondere Anekdote.

    x1_GardeGrenRegAlexanderkl.jpg

    Hallo Micha und Andreas,

    danke für eure Beiträge. Ich war bisher erst 2x in Neuengamme und einmal in Bergen-Belsen. Jedesmal ein beklemmendes Gefühl. Kannte den Alexanderbund bisher nicht. Nach welchem Alexander wurde der benannt? Die Anwerbungsgesuche von denen ich schrieb wurden an die Kreisleitungen per geheimen oder zumindest vertraulichen Rundschreiben übermittelt. Die Kreisleitung hat dann während der Zusammenkünfte auf die Möglichkeit und Bedingungen aufmerksam gemacht.

    Habe heute gehört, daß sich in solchen Zusammenkünften in Dithmarschen (Schleswig-Holstein) niemand gemeldet hatte und dann diejenigen abgeordnet wurden, die neben ihrer Mitgliedschaft im Reichskriegerbund auch in der SA waren.

    Schöne Grüße,

    JR

    Hallo Rainer,

    nur um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen: Ich habe nicht gesagt, daß dies nicht so war. Es gab ja sogar Berichte über KL in den damaligen Illustrierten. Ich habe nur gesagt, daß es nach dem Krieg viele sich "ahnungslose" gebende gab, die behaupteten nichts gewußt zu haben.

    Wenn Du herausfinden könntest, wieviele Personen aus anderen NS-VOrganisationen als Wachleute zur SS gegangen sind, wäre das sicher interessant für mich und andere.

    Besten Dank und Gruß,

    JR

    Hallo zusammen,

    also bisher kann man dann wohl zusammenfassend sagen, daß aus den Beiträgen von Holzkopf, hector und Georg-S deutlich wird, daß Mitglieder des Kyffhäuserbundes/NS-Reichskriegerbundes als Wachpersonal für KL in Deutschland eingesetzt wurden, und zwar von Bayern bis in den Nord-Osten (Emsland). Dank des von mir eingebrachten Rundschreibens von 1941 wissen wir auch, daß erheblicher Bedarf (1500 Stellen) für das KL Lublin zumindest teilweise aus ca. 4000 Berwerbern des Kyffhäuserbundes/NS-Reichskriegerbundes gedeckt wurde. Nachdem die Quellenangabe hoffentlich zum Sachverhalt beigetragen haben, wäre noch dank Huba festzuhalten, daß diese Bewerber in die SS aufgenommen wurden, bevor sie ihre Aufgabe wahrnahmen.

    Von Interesse wäre für mich (und ja auch vielleicht für andere), ob es darüber aus überlieferten SS-Akten/Quellen noch Informationen gibt, und ob es in der Literatur zu den Konzentrationslagern Hinweise auf diese Anwerbungen gab.

    Nachzutragen wäre von meiner Seite noch, daß in der Werbung für Personal 1939 der Tageslohn für den Wachdienst auf 50 Pfg beziffert wird, dazu freie Uniform, kasernierte Unterkunft, Verpflegung, freie ärztliche Versorgung, Familienunterstützung für die Dauer der Einziehung sowie Fürsorge unbd Versorgung für die Angeworbenen und ihre Familieangehörigen geboten wurde.

    Ohne konkret über Zahlen der Mitgliederschaft im Kyffhäuserbund reichsweit informiert zu sein, werden es sicher Zahlen im sechsstelligen Bereich gewesen sein. Wenn alle diese von dem Anwerbungsangebot als Wachmannschaft im KL informiert wurden, ist dies zudem ein weiteres Indiz dafür, daß weite Kreise der Bevölkerung sehr wohl von der Existenz solcher Lager Kenntnis hatte, auch wenn dies nach dem Krieg gerne geleugnet wurde .

    Schöne Grüße,

    JR

    Moin zusammen.

    Danke für euer Interesse, zusätzlichen Infos zu Angeworbene aus dem Kreise des Kriegerbundes und Rückfragen.

    Also, wie Thomas richtig zitierte, schrieb ich:

    1.) "seit mindestens Kriegsbeginn im Sept. 1939 als Wachmannschaften für Konzentrationslager angeworben wurden, sowohl auf Reichsgebiet, als auch in Polen." Mindestens heißt auch später und später schließt dann Polen ein.

    2.) Thomas schrieb: "Lublin wurde meines Wissens nach 1941 "in Betrieb" genommen,

    und du bist der Meinung, dass Himmler die Wachkräfte dafür aus dem NS-Reichskriegerbund rekrutierte, rekrutieren wollte?"

    Dazu "ja" und "ja". Im Herbst 1941 wurde das Gelände in Lublin in Betrieb genommen, diente aber 1941, darf man verschiedenen Aussagen im Netz trauen, anfangs hauptsächlich als Kriegsgefangenenlager für die vielen russischen Soldaten, die seit Beginn des Rußlandfeldzuges in deutsches Gewahrsam genommen wurden. Auf "als auch in Polen" in meiner Formulierung in "1" bezieht sich übrigens genau auf diese Anwerbungsversuche des SS-Ersatzamtes im Oktober 1941 (siehe Quelle b).

    3.) Die Quellen sind:

    a) ein als GEHEIM gekennzeichnetes Rundschreiben Nr 14/39 der Kreiskriegerführung des Kyffhäuserbundes Uelzen an Kriegskameradschaften des Kreises Uelzen mit dem Betreff "Reservemannschaften für die Bewachung der Konzentrations-Lager". Detailiert werden Einstellungsbedingungen, Dienstumfang und Löhnung angegeben. Datum 14.09.1939

    b) ein als VERTAULICH gekennzeichnetes Rundschreiben Nr. 64/41 des NS-Reichskriegerbundes Gaukriegerverband Nordwest an die Gauverbindungsführer, alle Kreiskriegerverbände und Kriegerkameradschaften. Betreff: Freiwilligen-Meldung für a) Werkschutz b) Wachdienst. Datum 20.10.1941.

    Darin wird darauf hingewiesen, daß die Namen aller diejenigen (4000!) Bewerber, die sich auf Aufforderung des SS-Ersatzamtes auf die 1500 Stellen für den Wachdienst des KL Lublin gemeldet haben, erst dann für weitere Aufgaben empfohlen werden können (sprich: Wach/Werkschutz anderer Objekte), wenn die SS die Auswahl der Wachmannschaften (bis Anfang November 1941) abgeschlossen hat.

    Schöne Grüße,

    JR

    PS: Diese Rundschreiben und weitere habe ich aus dem Nachlaß eines Kreisleiters des Kyffhäuserbundes/NS-Reichskriegerbundes aus der Nähe von Uelzen.

    Hallo zusammen,

    ich bin auf Hinweise gestoßen, daß Mitglieder des NS-Reichskriegerbundes seit mindestens Kriegsbeginn im Sept. 1939 als Wachmannschaften für Konzentrationslager angeworben wurden, sowohl auf Reichsgebiet, als auch in Polen. Es wurde von der Führung des Bundes erwartet, daß man sich freiwillig zur Verfügung stellte. 1939 ging es erstmal um die Erfassung potentieller Kräfte, 1941 zB ganz konkret über die Gestellung von Wachpersonal des KL Lublin. Diese Anwerbung lief über das SS-Ersatzamt in Berlin, gesucht wurden 1500 Wachen allein für Lublin!

    Hat jemand von euch darüber weiterführende Informationen?

    Besten Dank und Gruß,

    JR

    Hallo,

    auch der Büttenrand hilft bei der zeitlichen Einordnung nicht wirklich, da er von Anfang/Mitte der 1930 Jahre bis in die 1960er Verwendung fand. Allerdings kenne ich den Büttenrand eher aus Deutschland. Ein Photo mit solchem Rand kenne ich aus den USA bisher nicht. Vieeleicht liege ich in der geografischen Verortung aber auch falsch.

    Gruß,

    JR

    Halo Johann Heinrich,

    der STERN bzw. G+J sind ja nicht allein mit dem Problem. Gerade in HH mit den vielen Verlagen: Springer, Spiegel, Bauer, Zeit, um nur einige zu nennen, die vor dem selben Problem stehen / standen. Man hätte sich ja zB auch zusammentun können, um ein gemeinsames Archiv-und Auswertungskonzept zu entwickeln. So geht jetzt jeder anders mit den "Altlasten" um. Der Spiegel ging übrigens ähnliche Wege wie der Stern (Kooperation mit den Deichtorhallen HH /Haus d. Photographie).

    JR