Posts by IR75

    Moin Eva,

    dank der Schwarmintelligenz in "meinem" 1. Weltkriegsforum haben wir ihn, glaube ich, gefunden.:


    http://www.denkmalprojekt.org/…_preuss_fab_nr_48_wk1.htm
    Kanonier
    MAJCHRZAK Martin
    geb. 11.10.1878
    gest. 25.11.1914, Res. Laz. Dessau, Inf. Krankheit

    (Die handschriftliche "5" und die "3" sehen manchmal sehr ähnlich aus, da kann es zu einem Übertragungsfehler gekommen sein).
    Einheit: R.F.B. 25


    Hier:
    http://www.denkmalprojekt.org/…essau-rosslau_wk1_sa.html
    würde dann auch das Todesdatum passen. 23.11.1914! und das Alter (36)!
    Reserve-Lazarett Dessau => Friedhof Dessau


    VL:
    http://des.genealogy.net/search/show/1584234


    Wie vermutet wird er in der VL und auch sonst, anders geschrieben. Und außerdem war er nicht beim Fußartillerie-Regiment 7, sondern bei der selbständig operierenden Reserve-Fußartillerie-Batterie 25, die allerdings im September 1914 vom Ersatzbataillon des Fußartillerie-Regiments 7 mit aufgestellt wurde. Sein Grab mit Ehrenmal hat sich in Dessau erhalten (siehe link). Und Du hast jetzt auch das Geburtsdatum.

    Freue mich, dass er jetzt doch noch gefunden werden konnte. Zum Zeitpunkt seiner Erkrankung war seine Batterie übrigens hier:

    10.-13.11.14: Schlacht bei Wloclawek
    14.-15.11.14: Schlacht bei Kutno
    16.11.-15.12.14: Schlacht bei Lodz


    Gruß,

    JR


    PS: In dem von Dir eingestellten Brief steht falsch Nienbrück, Kreis Samter. Es muß heißen Neubrück, Kreis Samter

    Hallo Eva,

    danke für das Einstellen des ganzen Textes.

    Die Verlustliste enthält alle die Soldaten, die während des Krieges verwundet, vermißt oder getötet wurden. Das hat nichts mit den Gräbern zu tun. Die Nachricht über die Verwundung und tot etc., wurde in der Regel 5-8 Wochen nach dem eigentlichen Tag der Verwundung, dem Tod, etc. gemeldet. Manchmal auch später, oder wie im Fall Deines Verwandten auch gar nicht. Habe verschiedene Kombinationen ausprobiert in die Suchmaske einzugeben, nicht nur den Namen. Der ist so kompliziert, dass es zu Fehlern bei der Angabe in der Liste hätte kommen können. Deswegen habe ich auch unter dem Geburtsort gesucht oder nur nach der Einheit inklusive dem Vornamen. Leider überall ohne Ergebnis. Thilo und ich gehen beide davon aus, dass er NICHT beim Reserve-Fußartillerie-Regiment 7 war. Er war in der 3. Kompanie des Fußartillerie-Regiments 7, laut Angaben des Briefes, den Du eingestellt hast.

    Schade, dass er so schwer zu finden ist.

    Gruß,

    JR

    Hallo Eva,

    das wird jetzt vielleicht etwas schwierig für Dich, zumal die Bezeichnungen selbst für Deutsche verwirrend sind.

    Es gab das Fußartillerie-Regiment Nr 7 (FußAR 7), aber auch das Reserve-Fußartillerie Nr. 7 (RFußAR 7) und für jedes dieser Regimenter ein Ersatzbataillon, das für den jeweiligen Nachschub an Soldaten für das FAR 7 wie auch für das RFußAR 7 sorgte.

    Dein Vorfahre war nach Deiner Beschreibung wohl im Ersatzbataillon für das FußAR 7. Einheitsbezeichnung EB FußAR 7. Und im Bataillon in der 3. Kompanie. In der Regel waren die Ersatzbataillone in der Heimat, hier also in Köln. Eventuell ist er an einer Krankheit oder an einem Unfall verstorben. Stelle doch bitte mal den ganzen Text aus dem BuArchiv ein (nur den Text der Antwort, nicht den Namen des Sachbearbeiters.

    Gruß,

    JR

    PS: Hast Du eventuell die Regimentsgeschichte vom Reserve-Fußartillerie-Regiment Nr. 7? Das wäre dann die falsche.

    Schreibe doch bitte nochmal den Namen des Verwandten.

    Moin Eumex,

    danke fürs Einspringen, war auf Exkursion ;).

    Eva,

    das 2. Dokument ist eine Adressenliste, um den Kontakt zu den Kameraden (der Org. Todt) halten, nachdem sie zur Wehrmacht einberufen wurden.

    Gruß,

    JR

    Hi.

    1. Blatt:

    Ennigerloh... am 12.12.1914

    Der Kommandeur des Ersatzbataillons des Fußartillerie Reg. 7 in Köln hat sich schriftlich mitgeteilt, dass der Kanonier der 3. Kompanie dieses Regiments Arbeiter Martin Maychrzak, 36 Jahre alt, kath. Religion wohnhaft in Ennigerloh, Dorfbauerschaft Nr. 125, geboren zu Rosko, Kreis Filehne, verheiratet mit Henriette, geb. Hoen, Sohn des Arbeiters Bartholomäus Maychrzak und seiner Ehefrau Pauline, geb. Smira (?), beide wohnhaft in Nienbrück, Kreis Samter zu Dessau, im Reservelazarett am 23ten. November 1914 nachmittags um acht dreiviertel Uhr verstorben sei. Der Tod ist infolge Unterleibstyphus und Lungenentzündung eingetreten.

    Gruß,

    JR

    Hallo,

    die beiden ersten Fotos zeigen Uniformen der NSKK, dem Nationalsoz. Kraftfahrer-Korps. Der Träger war in Rußland eingesetzt, worauf das Ordensband der Ostmedaille hinweist. Im zweiten Foto wohl im Range eines Unterscharführers.

    Das letzte Foto zeigt eine Uniform der Organisation Todt mit dem Dienstgrad eines Oberbauführers. Die gleichen Rangabzeichen trugen Oberfrontführer und Oberarzt. Wohl alle vergleichbar mit einem Oberleutnant der Wehrmacht.

    Gruß,

    JR

    Hi,

    nachdem der Designer des Logos auf der "Gottbegnadeten-Liste" stand und u.a. der Direktor der Ak. f. angewandte Kunst in München war, liegt event. noch irgendwo sein (künstlerischer) Nachlaß, event. in der Nachfolge Hochschule, der Ak. f. bildende Kunst in München?

    Wäre das Logo nicht sicher einen Artikel in der Die Reichsbahn – Amtliches Nachrichtenblatt der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft Wert gewesen, der Antworten auf Deine Frage enthalten könnte?

    Schöne Grüße,

    JR