Posts by IR75

    Hallo,

    das letzte Abzeichen mit dem Zahnrad ist ein Anstecker der NSBO= Nationalsoz. Betriebszellen Organisation, der Einheitsgewerkschaft. Der Bombenanstecker könnte vom Winterhilfswerk sein. Der Ring mit dem EK ist ein patriotischer Ring aus dem 1. WK.

    Gruß,

    JR

    Hallo Jörg,

    ich präzisiere mal: EK ist EKII. Die Nummer auf der Schulterklappe gibt nicht die Nummer der Kompanie, sondern sehr wahrscheinlich die eines Regiments mit der Ordnungsnummer "1" an. Welches Regiment gemeint ist, müssen dann die Experten bestimmen. Er trägt den Ausgehanzug- Der wurde 1935 eingeführt, bis 1940 produziert und bei Bedarf und Zustand bis 1945 getragen. Offiziell wurde er allerdings ab 1940 vom Dienstanzug abgelöst, das Weitertragen aber geduldet.

    Gruß,

    JR

    Nabend Sven,

    die Nummern der Btl. lassen sich für die Stadt Wesermünde (heute Bremerhaven) schon benennen, wie es Schwarzwälder ja getan hat, nur wird man ohne Archivstudien in den Archiven in Bremen oder Bremerhaven wohl nicht mehr als die Nummern herausfinden. Für das Umland wird es ebenfalls mindestens ebenso aufwendig, Fundglück vorausgesetzt.

    Schöne Grüße,

    JR

    Guten Morgen!

    In dem Buch "das ende an der unterweser 1945"

    wird kursorisch auf wenigen Seiten auf die Aufstellung von Volkssturmeinheiten im Stadt- und Landkreis Wesermünde eingegangen. Das ist mMn noch zu wenig für je eigene Einträge, aber auch zu schade, um gar nicht erwähnt zu werden. Daher hier das Destillat.

    Volkssturm-Einheiten für den Stadt- und Landkreis Wesermünde:

    Leitung: Kreisleiter Greuel

    Kreisstabsführung: Kurt Ditzen

    Ausbildung: Olt dR Nöhring

    Bewaffnung Munition: Major dR Heinemann

    Verteidigungsanlagen: Hptm aD Jüneke, Bederkesa

    Sanitätswesen: Dr. med Kaul

    Vereidigungen ab 12.11.1944

    Stärke: ca 22 Btl. für den Stadt- und Landkreis Wesermünde.

    Benennung: zunächst Ia, Ib.....XIb. Dann Btl 154-175, davon im Stadtgebiet 154-167.

    Dazu monile Alarm-Kompanie, mot Transportkomp., Pionier/Sprengzug, sowie ein "technisches Btl. (Ltg. Oberbaurat Otto Schmidt vom Hansestadt Bremischen Amt) zur Vorbereitung der Zerstörungs- und Lähmungsmaßnahmen in den Betrieben (zeitw. über 2000 Mann). Jedes "reguläre" Btl. bestand aus 3-4 Komp.

    Gesamtstärke für Stadt- und Landkreis Wsmd 24.000 Mann Sollstärke.

    Einsätze: Wohl kaum Fronteinsätze, sondern Vorbereitungs- Bau- und Ordnungsmaßnahmen im Kreis- und Gaugebiet.

    Dazu:

    Für den Gau Ost-Hannover wurden 2 Volksturm-Btl. zbV aufgestellt, zu dem der Kreis Wesermünde je einen Zug abstellte. Eines wurde im Osten eingesetzt und erlitt schwere Verluste, das andere wurde nach Ausbildung aufgelöst.

    Schwarzwälder, Herbert: das ende an der unterweser 1945. Bremerhaven 1974 S. 62ff

    Hallo Hector,

    gerade weil etwas selten ist, bekommt es oft überproportional Aufmerksamkeit. Daher gibt es eben auch eine entsprechende Anzahl Fotos. Meines Wissens wurden nur 330 KW2 gebaut. Ich würde das selten nennen. Aber das ist natürlich relativ. Vom T-34 wurden laut Wikipedia übrigens 61366 Einheiten gebaut.

    Schöne Grüße,

    JR

    Moin Holger,

    danke für die Auswahl. Da es ein massiger und seltener Panzer war haben sicher viele Soldaten ein Andenkenfoto von dem KW2 gemacht. Leider steht bei den Fotos nicht dran, wo der Panzer stand.

    Schönen Tag,

    JR

    Hallo zusammen,

    habe vor kurzem das angehängte Foto bekommen. Nach meinen Recherchen könnte es sich hier um einen KW2 Panzer handeln, der wohl nur 1941-42 in einer Stückzahl von 330 Einheiten gebaut wurde. Seine Wirkung war anscheinend nicht überzeugend genug, um höhere Stückzahlen zu rechtfertigen.

    Aber vielleicht können Experten mehr dazu sagen, als ich mit meinem WIki-Wissen in dieser Sache?

    Schöne Grüße,

    JR

    KW2 Russischer Panzer Bj 1941_1942kl.jpg