Posts by manniw

    Hallo Stefan,


    dank Tante Google fand ich den Artikel der von dir genannten " Waffen-Revue " Nr. 11, somit sind meine Fragen restlos beantwortet :thumbup:


    Auch Dank an Johann Heinrich, Georg und Eumex für Eure Hilfe !


    Gruß

    Manni

    Hallo zusammen


    bei der Durchsicht einer Schulchronik fand ich für den 16.06.1943 folgenden Eintrag:


    " Am Abend gegen 20:15 ging in Stockem ( Ortsteil von Niederkassel) ein englischer Störballon mit Brand-und Sprengmunition nieder, ohne Schaden zu verursachen "

    Quelle: Schulchronik Uckendorf / Stadtarchiv Niederkassel


    Was bitte muss ich mir darunter vorstellen ? Recherchen im Internet oder im LdW haben mich da nicht weitergebracht. Wer kann mich schlauer machen?


    Danke im Voraus und beste Grüße

    Manni

    Hallo Zusammen,


    ich recherchiere ja seit längerem u.a. über den Absturz einer B-26 am 11.04.1945 in Niederkassel-Lülsdorf...


    Ich konnte nun mit Hilfe eines amerikanischen Freizeithistorikers Kontakt zum Sohn eines der Crew-Mitglieder der abgestürzten Maschine aufnehmen. Er erzählt, das sein Vater am 11.04.1945 in Lülsdorf in deutsche Kreigsgefangenschft geraten ist. Er wurde dann in Richtung Porz verbracht. Dort wurde er von einem SS-Offizier vernommen, der seine Erschießung anordnete. Diese ist jedoch nicht ausgeführt worden, er wurde von amerikanischen Einheiten am 12. oder 13.01 befreit......


    Ich konnte bisher jedoch für den Zeitraum 11.04 - 13.04 1945 keine SS-Einheit im Raum Lülsdorf-Langel-Zündorf-Porz feststellen. Kann es sich dabei um " versprengte SS-Angehörige" gehandelt haben, die einer anderen Einheit zugeteilt wurden ?


    Ebenso hält sich hier in der Gegend das Gerücht, das im April 45 ein höherer SS-Offizier mit einigen Soldaten die Mühle in Langel besetzt hatte und von dort die amerikanischen Truppen auf der anderen Rheinseite unter Beschuss nahm. Die Antwort der Amerikaner kam prompt, die Einschüsse der Granaten sind heute noch gut sichtbar an der Mühle erkennbar....

    Nur nachweisen kann ich die Anwesenheit der SS in beiden Fällen nicht............wer von Euch weiss etwas genaueres ??


    PS.: ich hatte diese Frage schon im Thread über den Absturz eingesetzt, aber wahrscheinlich ging sie hier unter. Daher nochmals die Frage hier.....


    Danke im Voraus und beste Grüße

    Manni

    Hallo Zusammen,


    ich konnte mt Hilfe eines amerikanischen Freizeithistorikers Kontakt zum Sohn eines der Crew-Mitglieder der abgestürzten Maschine aufnehmen. Er erzählt, das sein Vater in Lülsdorf in deutsche Kreigsgefangenschft geraten ist. Er wurde dann in Richtung Porz verbracht. Dort wurde er von einem SS-Offizier vernommen.


    Ich konnte bisher jedoch für den Zeitraum 11.04 - 13.04 1945 keine SS-Einheit im Raum Lülsdorf-Langel-Zündorf-Porz feststellen. Kann es sich dabei um " versprengte SS-Angehörige" gehandelt haben, die einer anderen Einheit zugeteilt wurden ?


    Ebenso hält sich hier in der Gegend das Gerücht, das im April 45 ein höherer SS-Offizier mit einigen Soldaten die Mühle in Langel besetzt hatte und von dort die amerikanischen Truppen auf der anderen Rheinseite unter Beschuss nahm. Die Antwort der Amerikaner kam prompt, die Einschüsse der Granaten sind heute noch gut sichtbar an der Mühle erkennbar....

    Nur nachweisen kann ich die Anwesenheit der SS in beiden Fällen nicht............wer von Euch weiss etwas genaueres ??


    Danke im Voraus und beste Grüße

    Manni

    Hallo zusammen,


    ich möchte alle, die mich bei meiner Recherche unterstützt haben, auf den neuesten Stand bezüglich meiner Nachforschungen bringen.


    Es meldete sich ein Verwandter von Richard Hasenclever hier beim FdW, diese Nachricht wurde freundlicherweise von Augustdieter an mich weitergeleitet.

    Meine Vermutung hat sich bestätigt, die sterblichen Überreste, die man im Frühjahr in Porz-Zündorf ausgegraben hat, gehörten zu Richard Hasenclever.

    ( Quelle: Düsseldorfer Nachrichten vom 14.06.1951 )

    Lediglich das genaue Beerdigungsdatum ist mir noch nicht bekannt, das wird man mir aber auch noch mitteilen


    Gruß

    Manni

    Hallo Stefan,


    vielleicht ist auch folgendes Buch für dich interessant:

    Kampf um den Rhein / Die Rheinüberquerungen von 1945 von Ken Ford / Brandenburgisches Verlagshaus 2013 ISBN 978-3-939284-42-0


    Es beschreibt die Britischen und amerikanischen Angriffe im März 1945 sowie die Luftlandeoperationen der 6. britischen Luftlande-Div. und der 17. US-Luftlande-Div.

    Einige Karten sind ebenfalls enthalten.


    Gruß

    Manni

    Lieber Gebhard Aders,


    danke für die Anmerkungen...........Archiv der Stadt Köln;(... eineinhalb Jahre habe ich jetzt gewartet, um die ersten Unterlagen einzusehen.

    Die Kopien der Schulchroniken gelten als verschmutzt, sie sind nicht einzusehen. Ebenso verhält es sich mit dem Archivbestand 100 und vielen anderen Unterlagen; es dauert unendlich.....

    Und die seinerzeit von dir zusammengetragenen Unterlagen aus vielen anderen Archiven über die Kriegszeit im rechtsrheinischen Köln dürfen nicht mehr vorgelegt werden wg:

    Urheberrecht||.......... Bezüglich der Luftbilder hatte ich schon mal vor ca 7 Monaten bei HAStK. nachgefragt, die werden digitalisiert.......also dauert`s, aber ich werde dort entsprechend weiternerven........

    Das Kreisarchiv BG hat bezügl. der V1 ( ausser dem Hinweis, den ich dort gefunden habe) nichts. Auch zu dem " Briefeschreiber " aus Wahn ist mir da bisher nichts untergekommen

    Nochmals Danke

    Manni

    Hallo Uwe,
    alle örtlichen und überörtlichen Archive habe ich schon durch, nirgendwo ein Hinweis auf eine V 1.......Zeitzeugen, damals noch Kinder konnten mir auch nichts darüber berichten.....also weitersuchen.


    Hallo Dieter,

    danke für deine Hinweise, werde mich da mal intensiver einlesen und mir das KTB des Flak.Rgt. 155 aus der Bibliothek meines Vertrauens besorgen


    Hallo Gebhard,

    das geht mir ja runter wie Öl, das ich auch mal was finde, was du noch NICHT kennst :D....dafür war mir der Hinweis auf die Geheimhaltung des Zünders gegenüber Feuerwerkern echt neu !


    Danke allen fürs Mitdenken und die Infos, wenn ich was Neues zu dem Thema finde, werde ich es mit Sicherheit hier einsetzen.


    Lieben Gruß

    Manni

    Hallo zusammen,


    links neben dem Turm erkennt man schwach eine Beschriftung auf der Hauswand, wahrscheinlich ein Geschäft o.ä.....

    Hat jemand die Möglichkeit, diesen Ausschnitt schärfer sichtbar zu machen ?


    Vielleicht kommen wir dann dami weiter ....?

    Beste Grüße

    Manni

    Guten Abend,


    habe auch noch eine Kleinigkeit zu dem Thema gefunden

    .

    Die Anzeige der Firma Barackenkämper aus Berlin erschien in BAUWELT Heft 5 vom 31.01.1935

    Den Prospekt der Liefergenossenschft fand ich in einem Heft der BAUWELT von 1936, leider hat der Prospekt keinerlei Druck-oder Herstellungsdatum.


    Lieben Gruß

    Manni


    Hab noch eine Anzeige nachgeladen, erschienen in BAUWELT Heft 3 vom 17.01.1935

    Gruß Manni

    Hallo zusammen,


    Das Kriegsgefangenenlager Zedelgem in Belgien war ein unter britischer Verwaltung stehendes Gefangenenlager in der Nähe des belgischen Ortes Zedelgem. Es existierte von Mitte 1944 bis September 1946.

    Unter anderem gab es das Lager 2227

    • für deutsche und österreichische Soldaten,
    • bestehend aus festen Gebäuden und Holzbaracken des ehemaligen Munitionsdepots

    von dort aus wurden die Gefangenen in Lager nach England oder Amerika gebracht.....


    Quelle: Wikipedia


    Gruß

    Manni

    Hallo Martina,


    kommen wir doch mal auf deine Fragen zurück:


    Kannst du mal den Namen deines Opas nennen, in welcher Einheit war er. Weißt du, wo er genau von den Amerikanern gefangen genommen wurde?

    Gibt es Entlassungspapiere aus der Kriegsgefangenschaft ? Mit diesen Informationen kann dir bestimmt weitergeholfen werden.....


    Gruß

    Manni

    Hallo Karl,

    danke für deine Einschätzung, aus dem Blickwinkel habe ich das Ganze noch nicht betrachtet.......Es war wirklich alles im Chaos, um so schwieriger ist es, Informationen aus dieser zeit zu bekommen......also weiterbohren:thumbsup:


    Gruß

    Manni

    Hallo AviaB 33,

    danke für deine Info, schon erstaunlich, das der Blindgänger nicht geborgen sondern nur entschärft wurde.....


    Kann mir sonst noch jemand mit Informationen weiterhelfen, insbesondere zu den V1-Stellungen im Bergischen und Oberbergischen ?


    Danke vorab und besten Gruß

    Manni

    Guten Abend alle zusammen,

    es ist mal wieder an der Zeit, die Geschichte hier auf den neuestens Stand zu bringen, für alle Mitleser und die, die mich so kräftig mit Informationen versorgt haben......


    Meine Recherchen in den umliegenden Kreis- Gemeinde-und Ortsarchiven verlief negativ, nirgendwo auch nur eine kleine Anmerkung zu diesem Absturz.


    Auf Nachfrage bei Trevor Allen von b26.com erhielt ich folgende Auskunft:


    • Am 11.04.1945 flog die 322nd BG der 450th BS einen Angriff auf Aschersleben. Beim Rückflug flogen zwei Maurader B26 versehentlich über den südwestlichen Rand des Ruhrkessels und zogen Flakfeuer auf sich . Eine dieser Maschinen fing Feuer, drehte bei und stürzte im Raum Bonn ab.
    • Diese Maschine mit der SN 42-96030 wurde geflogen von Lt. John T. Hopkins, Besatzung war 2.Lt. Lidicker, 2.Lt.W Walberg, Sgt. E Koker und Sgt. Dyer. (KIA)
    • Außer Dyer wurden alle anderen Besatzungsmitglieder gerettet.


    Rückfragen beim AmericanAirMuseum bestätigten diese Geschichte, dort hatte man aber leider keinerlei Informationen über den Verbleib der Crew.


    Eine Anfrage im Flugzeug Forum brachte dann die zusätzliche Bestätigung der Geschichte.

    In dem Buch:

    The Annihilators „ 322nd Bombardment Group (M) Book II Seite 177 ist im Original die Group History für den Monat April abgedruckt. Hier ist der Absturz, so wie oben geschildert, dokumentiert.


    Jetzt warte ich noch auf die Beantwortung meiner Fragen nach der Besatzung ,deren Rettung und weiterem Verbleib vom US-Nationalarchiv in DC......


    Soweit die Neuigkeiten.........Wenn jetzt einer von den Spezis unter euch noch was zur Geschichte beitragen kann, ich würde mich freuen........


    Schönen Sonntagabend noch und besten Gruß

    Manni

    Hallo zusammen,


    nach dem Krieg, teilweise noch bis Ende der 40er Jahre, haben die Alliierten Nachforschungen nach Grabstellen abgestürzter Flugzeugbesatzungen betrieben. Hierbei wurden die Kreise und Gemeinden aufgerufen, das die Bevölkerung Angaben zu Abstürzen und evtl. Grabstellen macht. Hierzu wurde auch in den Zeitungen aufgerufen

    Dies ist in den hiesigen Kreisarchiven recht gut dokumentiert, ich selbst habe da vor kurzem noch interessanten Funde gemacht....


    Gruß

    Manni

    Hallo allerseits,


    in der vergangenen Woche habe ich im Kreisarchiv Bergisch-Gladbach recherchiert.


    Dabei fand ich mehrere statistische Erhebungen zu Fliegerangriffen im Raum Porz aus den Jahren 1944 und 1945. Auf einem dieser Formulare vom Februar 1945 ist vermerkt, das ein V-Geschoss in der Ortschaft Porz-Langel als Blindgänger niedergegangen sei. Eine genaue Tagesangabe habe ich leider nicht........


    Quelle: Kreisarchiv Bergisch Gladbach , Best. 56 / A 12


    Mir war bis dato davon nichts bekannt, auch von Zeitzeugen wurde mir darüber nichts berichtet......

    Ich gehe mal davon aus, das der Flugkörper aus einer Stellung aus dem Oberbergischen Raum abgefeuert wurde...


    Das Buch „ V 1- Eifelschreck „ hat mich zu meinen Fragen nicht konkret weitergebracht.

    Im FdW hab ich auch nichts gefunden, was mich weiterbringt, daher jetzt die Frage an Euch Experten:


    • von welcher übergeordneten Stelle wurden solche Fehlschüsse / Blindgänger erfasst und dokumentiert ? ( Absturzort, Datum, Uhrzeit ?)
    • Oder dokumentierte das sogar jede Batterie für sich ? Wenn ja, wo kann ich das ggf nachlesen?
    • Wer kann mir Angaben zu V 1 – Stellungen im Januar / Februar 45 machen, die im Bergischen / Oberbergischen stationiert waren ?
    • Wer hat diese Blindgänger geborgen ? Bergekommandos der Luftwaffe oder Feuerwerker?


    Wie immer bin ich für jeden Hinweis dankbar und harre jetzt gespannt der Antworten


    beste Grüße

    Manni

    Hallo JR,

    vor einigen Wochen ist mir ein Erinnerungsbuch des Arbeitsgau XXIII Thüringen in die Finger gefallen ......Fotos waren darin leider nicht mehr enthalten.

    Der Arbeitsmann Paul K. war vom 1.10.36 - 31.3.1937 in der 4. Abteilung, 232 Gruppe des Gau XXIII....


    Anbei mal die Widmungen aus diesem Heft, die der junge Mann mit auf den Lebensweg bekam....


    mit nachdenklichen Grüßen aus Köln

    Manni