Posts by Forschender

    Guten Abend,


    das man gestellte Anträge vor Übergang von der Wast auf das Bundesarchiv nicht sauber überleiten kann spricht Bände. Da warten Antragssteller zwei Jahre auf Antwort und dann stellt man bei diesem Übergang einfach einen Antrag beim Bundesarchiv und wird schneller bedient. Und nach zwei Jahren Wartezeit darf man als Zuckerl noch einen weiteren Antrag ausfüllen.


    Grüße


    Uli

    Hallo,


    im Buch „Im grossen Krieg – Leben und Sterben des Leutnants Fritz Rümmelein“ sind ein paar Informationen zur RAD-Abteilung 8/43 enthalten.


    Hier die Zusammenfassung:


    Die RAD-Abteilung 8/43 wurde im Juli 1939 nach Fritz Rümmelein benannt. Er war im 1. Weltkrieg Adjutant und Pour le Mérite Träger im 87. Reserve-Infanterie-Regiment. Sein Vorgesetzter war Karl von Wenckstern, späterer Generalarbeitsführer.


    Das RAD-Lager liegt in Wurchow in der Nähe von Neustettin. Am Tag der Namensverleihung, 23. Juli1939, waren folgende Personen anwesend: Bruder August Rümmelein, die Witwe Karolina, die Mutter, RAD-Gauführer Stark, Bruder Eugen Rümmelein, Generalarbeitsführer von Wenckstern, Bruder Heinrich Rümmelein mit seiner Frau. Nach den Reden wurde das Horst-Wessel-Lied gesungen. Artikel erscheinen in „Feldgraue Sturmvögel“ und der „Bayerischen Waldzeitung“.


    Wikipedia-Eintrag Fritz Rümmelein:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_R%C3%BCmmelein


    Grüße


    Uli

    Hallo,


    kurzes Update:


    Es liegt eine Verwechslung vor. Ich habe aus Matriken ca. 200 Namen zusammengetragen. Darunter ist 5x Namensgleichheit Vor- und Nachname vorhanden. Alle zur Zeit des 1. WK im wehrfähigen Alter, alle aus dem gleichen Ort bzw. Teilorten. Der von mir ursprünglich Gesuchte, ist seit Juni 1916 vermisst und wurde 1923 für tot erklärt.


    Letztendlich hat mir das Kriegsarchiv Wien hier den entscheidenden Hinweis zum Verbleib gegeben.


    Die Sache ist dennoch nicht beendet. Auch die anderen Vier sind höchstwahrscheinlich auf die eine oder andere Weise zu mir verwandt gewesen. Insofern geht die Suche weiter. Leider wurden die Grundbuchblätter der Jahrgänge 1887-1900 fast alle vernichtet. Das macht die Sache nicht leichter.


    Grüße


    Uli

    Guten Abend,


    Ulrich Hartmann ist nicht beim Volksbund geführt.


    Hier die Daten zu Klaus Hartmann:


    Nachname: Hartmann

    Vorname: Klaus

    Dienstgrad: Oberleutnant

    Geburtsdatum: 10.06.1920

    Geburtsort: Kupp

    Todes-/Vermisstendatum: 29.11.1942

    Todes-/Vermisstenort: Makajewka


    Klaus Hartmann ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Duchowschtschina überführt worden.

    Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten. Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Duchowschtschina überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Klaus Hartmann einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

    Name und die persönlichen Daten von Klaus Hartmann sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet.


    Grüße


    Uli

    Hallo!


    Habe mir nun mit etwas Abstand die Auskunft genauer angesehen. Erkennungsmarken und Truppenteile sind soweit klar.


    Interessant wird es ab 15.04.1941 bei den Truppenteilen: Bis zu diesem Datum im IR 232. Nächste Meldung ist der 10.03.1944: Veterinär-Kompanie 102. Diese fällt mit dem Datum Schädigung/Lazarettaufenthalt zusammen. Ebenso wird mit 10.03.1944 der Dienstgrad Obergefreiter gemeldet. Ist das ein „Schlaglicht“ unter dem Stichtag 10.03.1944, oder fehlt zwischen 16.04.1941 und 10.03.1944 mindestens eine weitere Einheit?


    Zu Mylo bzw. Shitkowitschi muss ich mir die Karten noch ansehen.


    Der Grund für den Lazarettaufenthalt ist etwas mysteriös. Als Obergefreiter wird er keine eigene Pistole geführt haben. Also ein Kamerad? Beim Waffe reinigen?


    Der Weg durch die Lazarette ist soweit meine ich auch klar: Feldlazarett 4/582 (nach Recherche u.a. denkmalprojekt.org müsste das seinerzeit direkt in/bei Shitkowitschi gewesen sein) -> Feldlazarett 650 (Standort zu dieser Zeit?) -> Reservelazarett Münchberg (Ort Schulgebäude - Landkreis Hof, Bayern) -> Reservelazarett Würbenthal (wohl Deutscher Ritterorden Spital, nicht Wirbenthal), in der Heimat! Zufall?


    Ich warte noch auf weitere Informationen des Bundesarchiv (EK-Listen und Krankenbuchlager). Hoffentlich gibt es hieraus weitere Informationen.


    Grüße


    Uli

    Guten Abend,


    habe heute Antwort vom Bundesarchiv mit dem militärischen Werdegang erhalten. Eine sog. Basisauskunft weil ich schon so lange warte. Handschriftliche Ergänzung 102. ID von mir.


    Leider scheint hier etwas nicht zu stimmen. Einberufung Januar 1941, erster Truppenteil dann 01/1941 - 12/1940(?), zweiter Truppenteil ab 12/1940, dritter Truppenteil ab 02/1941 - 04/1941.


    Das Reservelazarett war in Würbenthal, nicht Wirbenthal.


    Grüße


    Uli

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    • 1945.jpg

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    Hallo,


    hier noch ein paar familiäre Details zu Rudolf Kunert.


    Vater: Johann Kunert (Witwer, geb. 23.06.1877) - Landwirt und Müllermeister, Heirat am 19.07.1917 mit (Mutter) Sofie Kunert (geb. 26.04.1888) - führt den Haushalt

    Kinder: Walter (geb. 06.12.1913), Johann (geb. 11.02.1916), Hugo (geb. 04.04.1918), Rudolf (geb. 08.01.1920), Bruno (geb. 08.02.1921)

    Pflegesohn: Schreiber Alfred (06.03.1906), Gehilfe und Müllerlehrling

    Alle röm.-katholisch.


    Quelle: Geburtsmatrik Sofie Menzel und Aufnahmebogen Volkszahlung 1921


    Grüße


    Uli