Posts by Forschender

    Guten Abend,


    ich habe das Formular für meine Dokumentation mal in Reinschrift erstellt. So weit, so gut.


    Lübeck-St. Hubertus ist nun auch klar. Gemeint ist die St. Hubertus Kaserne in Lübeck. Dort fand u.a. die Ausbildung zur Nachrichtenhelferin statt. Siehe auch hier:


    Lg.Nach.Rgt.11; Wer kann mir helfen? u.a. Fragen


    Nur bei der Versetzung am 30.04.45 nach Habstal klemmt es. Ich finde ein Habsthal (mit einem Kloster), sogar hier in der Nähe. Aber kein Bezug zu Wehrmacht/Luftwaffe. In der Nähe ist allerdings der Flugplatz Mengen - von den Franzosen am 22.4.1945 eingenommen.


    Grüße


    Uli

    Guten Abend,


    nachdem mir die WAST im Dezember letzten Jahres mitgeteilt hat, es würden keine Unterlagen vorliegen, kam gestern überraschend Post aus Berlin. Hier die Angaben und ein Scan der dem Schreiben beilag:


    Truppenteil lt. Meldung v. 21.12.1942: Luftnachrichten-Flugmelde-Ersatz-Kompanie 11/7

    Angabe der Nummer der Erkennungsmarke - Ln.Flugm.Rs.Kp. 11/7

    (interessant, dass die Damen auch EK-Marken bekamen)


    Dann kommt eine doppelseitige DIN A4 Kopie. Vorderseite mit Stammdaten, Rückseite zum Thema Vergütung. Vorderseite hier als Scan eingestellt. Ich habe sechs Punkte markiert, die ich nicht ganz entziffern kann, bzw. mir nicht sicher bin:


    1. Wohnung der Vertragsangestellten: Memmingen, Lu-?

    2. Diensteintritt etc.: 6.11.1942 Lu.helferin ? darunter 30.4.45 Versetzt nach Habstal (?)

    3. Dienstzeit etc.: Verg. ? ab 6.11.42 ?/A IX-R? 145,- darunter 1. November 1942

    4. III. / Ausleihungs(?)-u.-Ersatz-Abt für Lu.-Helf / Lg. Markt ?? -Lehrgänge ? st. ?

    5. L49012A (gestrichen) Lg ? Brüssel

    6. Angaben über...: V R? 20.7.76 (ist das ein Nachkriegseintrag bezügl. Renteneintritt?)


    Wer kann etwas weiterhelfen? Danke!


    Grüße


    Uli

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    Hallo Jürgen,

    ich 'arbeite' gerade an einem ähnlichen Fall. Das dreht einen schon um. Man kommt immer auf neue Ideen und Ansatzpunkte.

    Viel Glück bei Deiner Suche!

    Beste Grüße

    Uli

    Hallo Reinhold,


    in der DRK Vermisstenbildliste ist die schwere Flak-Abteilung 126 (gleich Deine letztgenannte Feldpostnummer 17203) unter LD 127-133 (Stab und 1.-7. Batterie) zu finden. Dein Vater ist nicht dabei. Auf LD 128 findet sich ein Kurt Vorpahl, evtl. der erwähnte "Vorpahl", vermisst seit April 1945


    http://193.159.223.62:8081/vbl/Feldpostnummer/FPN.aspx


    Am 21./.22. April 1945 ist die Frundsberg in Richtung Senftenberg aus. Insofern könnte sich die Einheit Deines Vaters und die 10. SS-Panzerdivision getroffen bzw. zusammen ein paar Tage gekämpft haben.


    Grüße


    Uli

    Guten Abend,


    ich bin zwei Schritte weiter. Leider helfen mir diese nicht weiter.


    Der Gesuchte war lt. letzter Meldung Angehöriger der 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillon 318. Die Unterstellungen bzw. Abgaben des Bataillon machen es für mich total unübersichtlich. Weiters hat das BA Freiburg leider keine Unterlagen.


    Grüße


    Uli

    Guten Tag,


    nach ausführlichem Studium des Bildes ist der Fall glasklar. Dieser Ring wurde von Lieschen Müller getragen.


    Freundliche Experten-Grüße


    Uli

    Hallo,


    manchmal sollte man vielleicht nicht so genau nachfragen, aber es treibt einen die Neugier. Ich musste leider erfahren, dass ein direkter Vorfahre im März 1945 wegen Feigheit und Fahnenflucht hingerichtet wurde. Die grundsätzlichen Daten liegen vor (Name, Geburts- und Todesdatum, aber keine Einheit). Anfragen an WASt, Volksbund und Bundesarchiv Freiburg sind gestellt. Allerdings erst die letzten Tage. Insofern ist mit Rückmeldung nicht so schnell zu rechnen. Wobei das (momentan) nicht das Thema ist.


    Folgendes habe ich bisher in Erfahrung gebracht:


    Am 17.2.1945 sind die ersten Kampftruppen nach Geibsdorf gekommen. Ein Pionierkommando das Sprengladungen an den Brücken anbringt. Am 25.2. kommen Panzer durch. Flakgeschütze werden in Stellung gebracht und ein Notverbandsplatz wird eingerichtet. In und um Geibsdorf sind nun wohl 15.000 deutsche Soldaten zugegen. Der kommandierende General der 4. Grenadierdivision hatte sein Quartier im Geibsdorfer Vorwerk Quartier aufgeschlagen. 45 deutsche Soldaten die Ende Februar / Anfang März gefallen sind, werden auf dem Geibsdorfer Friedhof begraben. 7 deutsche Soldaten wurden zum Tode verurteilt und erschossen. Die Informationen bis hier sind aus einem Artikel des damaligen Geibsdorfer Pfarrers Hans Saalfeld.


    Unter den sieben erschossenen Soldaten ist wohl mein Verwandter, sowie eine weitere, mir namentlich bekannte Person.


    Mir liegt das Schreiben des Gerichts der Dienststelle vor, in dem die Ehefrau über das Urteil und die Vollstreckung informiert wird. Die absendende FPN ist die 16280. Die Belegung ist mir bekannt.


    Und folgendes wäre für mich von Interesse:


    Sind in einem solchen Fall alle interessanten Quellen mit WASt, Volksbund und Bundesarchiv Freiburg abgefragt? Ich habe noch gesehen, dass der Nachlaß von Hans Saalfeld im Kirchlichen Archivzentrum Berlin liegt bzw. dort zumindest gelistet ist. Das muss ich mir noch genauer anschauen.


    Hat jemand in seinem Archiv / seinen Unterlagen Informationen zu den Vorgängen in Geibsdorf (und Umgebung)?


    Sollte ich weitere Informationen bekommen, werde ich sie hier einstellen.


    Danke!


    Grüße


    Uli

    Hallo,


    ich lese gerade "Himmler privat - Briefe eines Massenmörders". Bin noch nicht ganz durch. Aber die Eintönigkeit der Briefe erinnert an copy & paste. Wenig Erkenntnisgewinn.


    Gelangweilte Grüße


    Uli