Posts by Heinz-Jürgen

    Der Flottillenchef Kals beurteilte Zschech damals so:


    Kapitänleutnant Zschech war seit dem 7.9.42 bei der 2.Uflt als Kommandant "U-505" kommandiert. Vielseitig interessierter, geistig gut veranlagter und begabter Mensch, der mit seinen eigenen Ideen hervortrat und sie geschickt verfocht. Als Kommandant ließ sich Zschech ausgezeichnet an. Bei seiner ersten Unternehmung erlitt das Boot bei einem Luftangriff im äquatorialen Atlantik schwere Beschädigungen. Seiner Initiative ist es zu verdanken, daß das Boot den Stützpunkt wieder erreichen konnte. Diese hervorragende Leistung wurde s.Zt. von höchster Stelle besonders gewürdigt. In der Folgezeit hatte das Boot bei seinen zahlreichen Auslaufversuchen ausgesprochenes Pech, so daß es insgesamt 6 mal in den Hafen zurückkehrte. Diese Tatsache hat offensichtlich bei Zschech das Vertrauen zu seinem Boot, seinen bisherigen Einsatzwillen und sein Draufgängertum erschüttert. Während er es jedoch verstand, trotz des vielen Mißgeschicks den geist in seiner Besatzung hochzuhalten und sie immer wieder zu begeistern, besaß er selbst seltsamerweise nicht die innere Härte, um darüber hinwegzukommen. Es ist dieser Verfall der Einsatzfreudigkeit umso bedaulicher als bei der hervorstechenden Veranlagung zum U-Bootkommandanten und der früher gezeigten Leistungen besonders erwarten werden konnte.
    In der Messe war Zschech ein beliebter, gern gesehener Kamerad, der wegen seiner jungenhaften, überschäumdenden Fröhlichkeit allgemein geschätzt wurde. Quelle: Beurteilungsbericht über Kpt. Zschech für die Zeit vom 1.2.43-24.10.43


    Man kann diese Beurteilung ja unterschiedlich auslegen. Zschech wurde depressiv und konnte sah für sich nur den Selbstmord (Anlaß war die falsche Entscheidung beim Zerstörerangriff). Da Oblt.Meyer den Befehl "Auftauchen" von Zschech korrigierte und den Befehl "Tauchen" an die Zentrale weitergab, ist zu vermuten, dass Zschech seinen Fehler sofort erkannte, sich zurückzog und erschoß.


    Ich lese in der Beurteilung schon heraus, dass die Stimmung innerhalb der Crew schlechter wurde und Göbeler mit seiner Einschätzung nah dran war. Man sollte auch nicht unterschlagen, dass WO Bode bei seinem Abschied, sich bei der Mannschaft bedankte für die Erfahrungen, die er gemacht hatte.


    Schließlich darf man das grundlegende Verhältnis unter Offizieren nicht unterschlagen. Es gab ja keine Kumpanei zwischen Mannschaftsdienstgrade und Offizieren. Oblt. Meyer wird bei seiner Beurteilung ähnlich wie Kals eher den Bereich außerhalb des Bootes gemeint haben.


    Im Abschlußbericht steht dann schließlich drin, dass Zschech die Nerven verloren hat und sich erschoß.


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen,


    könnte mir jemand folgende FP zuordnen, eine der Nummern müsste
    eigentlich zu U-2520 gehören


    M 50572
    M 49177


    Zeitraum 27.3.1945


    Danke!


    Heinz-Jürgen

    Hallo Lemmy!


    Ich versuche die Daten eines Marinesoldaten genauer aufzuschlüsseln. Es ging von der Kraftfahrabteilung Wilhelmshaven direkt zu dem Sonderkommando Bilger, dann die Küstenabteilung Nord, 18.S.St.A, 2.M.K.A.A., 10. M.K.A,
    Küstenbatterie 2 (?), Marineschule Kiel, 9.S.M.A, 1.M.E.A "Oslo"und schließlich ein Bordkommando ("Thetis"). Ich fand die Stationen sehr bunt. Bei der 1.M.E.A müsste der Soldat in Oslo gewesen sein, aber er war vielleicht nur rechnerisch der 1.M.E.A. zugeordnet.


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Ich suche Informationen über das o.g. Sonderkommando. Es müsste sich um eine Marinestoßtruppe handeln. Vermutlich war sie im Raum Finnland, Estland eingesetzt. Würde mich freuen, wenn jemand Infos hat.


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Freundlicherweise wurden mir diese Daten im Forum übermittelt.


    Hierzu eine ganz spezielle Frage.


    Könnte es sein, dass es dort eine Sonderausbildung gab, die dann Derjenige
    auch bei anderen Waffengattungen (Marine, Luftwaffe) nutzen konnte?


    47689


    (30.7.1941-28.2.1942) Betriebsamt Pleskau d. H.B.D. Nord, Feldeisenbahn-Betriebs-Abteilung 24,


    (8.9.1943-22.4.1944) 22.3.1944 Feldeisenbahn-Abteilung 24,


    (23.4.1944-24.11.1944) 15.5.1944 Feldeisenbahn-Kommando 3 Außenstelle Braila.


    Gruß


    Heinz-Jürgen

    Hallo Bianca!


    So macht es Sinn. Danke!


    Zu der Feldstrafgefangenenabteilung. Hier steht im Lebenslauf (selbstverfasst)
    tatsächlich nach der FP für die o.g. Einheit - Kriegsgefangenschaft in Belgien.
    Daher die Nachfrage. Es kann natürlich noch eine unbekannte Lücke geben.


    Gruß


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Danke schon mal!


    Einen Zahlendreher hatte ich. Gemeint war 16961, nicht 19961. Sorry!


    Zu
    52855


    (2.1.1940-11.3.1943) 4. Kompanie Luftwaffen-Berge-Bataillon 9,


    (23.4.1944-24.11.1944) 14.7.1944 Luftwaffen-Berge-Bataillon IX.


    Könnten hier theoretisch Bewährungssoldaten eingesetzt worden sein?


    Zu
    (25.1.1943-31.7.1943) Stab u. 1.-5. Kompanie Feldstrafgefangenen-Abteilung 20,


    dann Stab u. 1.-5. Kompanie Feldstraflager II,


    (7.11.1944-Kriegsende) 23.3.1945 Stab u. 1.-5. Kompanie Feldstrafgefangenen-Abteilung 22.


    Waren diese Einheiten in Belgien eingesetzt?


    Zu
    (15.2.1942-30.7.1942) Organisation Todt Einheit Edelweiss, dann OT-Linienchef Reichsstr.50,


    (31.7.1942-9.2.1943) OT-Bauleitung Linienchef Reichsstr.50,


    War eine Einheit in Norwegen, event. ab 8.42?


    Zu


    2563 und 2773
    Waren handschriftlich eingetragen. Eventl. ein Lesefehler!


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Vielleicht kann mir jemand helfen, folgende Nummern zu zuordnen.


    B 67855 1.4.44


    52855 1944


    11618
    42297


    45154
    10354


    47689


    2563
    2773
    13386
    18655


    23319


    12283 A
    12361 A


    52855


    63297


    19961


    Die beinanderliegenden Zahlen gehören immer zu einer Person.


    Danke!


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Danke schon mal für die Hinweise.


    Hier noch mal eine Meldung des MOK zu Kplt.Fromme.
    Oblt. Freienhagen war dann wohl sein Nachfolger.


    Gibt es ein paar Daten zu den beiden Offizieren?


    heinz-Jürgen

    Files

    • M 253 1.jpg

      (65.23 kB, downloaded 63 times, last: )

    Hallo zusammen!


    Kann mir jemand sagen, wer Kommandant von M253 der 5. Minensuchflottille


    (Aufgestellt im November 1940. - Aufgelöst im Oktober 1947) und zwar im Zeitraum bis februar 1945 (Kpt.lt. Fromme?) und wer war sein Nachfolger als Kommandant.


    Danke!


    Heinz-Jürgen

    Hallo Tobias!




    Im Mai 1944 war der italiensche Arzt schon in deutscher Uniform im Lazarett in Gotenhafen tätig. Ein zweiter Vermerk ist vom August 1943.
    Von April 1944 gibt es einen Vermerk zu dem spanischen Oberarzt Jose Dias aus dem Stadtkrankenhaus Gotenhafen.


    Heinz-Jürgen

    Hallo!


    Vielleicht kann mir jemand helfen.


    Ist die 28. italiensche Nebelkompanie an der Ostfront gewesen?


    Ich habe einen Vermerk, wo ein Ob.Ass. Arzt (Franzisko Toti) in einem Lazarett in Gotenhafen gearbeitet hat. Die Einheit, die der italiensche Arzt angehörte, war die o.g. Einheit.


    Inwieweit haben ausländische Ärzte in deutschen Lazaretten gearbeitet, denn es wird auch noch ein spanischer Arzt erwähnt (Einheit ist hier nicht bekannt).


    Heinz-Jürgen

    Hallo!


    Mir sind die Fragen natürlich eingefallen, als ich den Spiegelartikel gelesen habe.


    In einem anderen Artikel hatte ich mir mal die Mühe gemacht, die Angaben zu Personen zu überprüfen und musste feststellen, dass dort Falschangaben gemacht wurden. Es wäre also sicherlich interessant, wenn jemand die Angaben zu den o.g. Personen bestätigen kann oder ob es sie überhaupt gab.


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Ich habe in einer älterne Spiegelausgabe 3.Jahrgang Nr.13 (1949) einen Artikel
    (Erlebnisbericht von Werner Göstring) über ehemalige deutsche Soldaten gelesen, die ab September 1945 aus verschiedenen russischen Kriegsgefangenenlagern zusammengezogen wurden, um als Legionäre für General Marcos auf dem Balkan zu kämpfen. Bei Göstring (ehemaliger SS-Unterarzt) werden folgende lager genannt
    -Schweigelager 81 bei Omsk, dann Lager 7 bei Moskau und schließlich das Rekrutierungslager Odessa. Hier hielt dann ein Genosse Möllker die Einführungsrede.


    Eine Gruppe von 135 SS-Männern bildeten die erste Gruppe, die dann über Bulgarien, Jugoslawien ins Grenzland von Griechenland und Albanien kamen und dort kämpften. Innerhalb von 24 Monaten sollen noch ca. 3000 Deutsche nachgekommen sein.
    namentlich nennt Göstring folgende Personen
    SS-Oberscharführer Werner Moduleit aus Elbing (gefallen)
    SS-Rottenführer Gert Zimmermann aus Berlin (verschollen)
    SS-Scharführer Walter Johannsen aus Oldenburg(zum Tode verurteilt)
    Hauptmann Gerstedt aus Landsberg an der Warthe
    Oberleutnant Lundström (SS-Offizier aus der Wiking-Division)


    Ist dies eine Räubergeschichte? ich habe vorher nie davon gehört.
    Kann man die Namen eventuell zuordnen?
    Sind solche Schicksale eventuell mit der Öffnung der russischen Archive schon aufgearbeitet worden?


    Heinz-Jürgen