Posts by Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Ich wollte gar nicht soweit gehen, dass eventuell ein Delikt vorliegt, dass eine Beförderung ausschliesst oder zum Rangverlust führte. Es wäre natürlich eine Möglichkeit. Schlechte Führung heisst ja auch, dass der Soldat aus Sicht der Vorgesetzten ein schlechter Soldat war. Er hatte vielleicht alle Befehle ausgeführt und wurde nur gering disziplinarisch bestraft. Dies konnte dazu führen, dass er auf einen Dienstarng hängenblieb, aber er nicht zur geistigen oder körperlichen Auffrischung in die 31.SSta sondern zur UAA geschickt wurde. Vielleicht war er im Fachdienst gut bis sehr gut. Ist natürlich nur eine Vermutung. Es liegen auch geringe Delikte als Akten in Freiburg vor. Es ist immer ein Versuch wert, dort anzufragen.


    Beste Grüße


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Ich möchte nach den strukturierten Analysen von Pam keine neuen Theorien aufstellen. Also hier noch ein zusätzlicher Hinweis. Die Quelle ist aus einem Gutachten über einen Marinesoldaten, der einen ähnlichen Werdegang hatte.
    In dem Gutachten werden auch Aussagen von Kameraden und Vorgesetzte benutzt, um ein umfassendes Bild zu bekommen. Hier gibt es den Hinweis. (Soldaten, die von 1.ULD wieder zur UAA geschickt worden waren, waren in der Regel für den Dienst auf U-Booten nicht geeignet.) Gründe waren:


    Nicht Bestehen der Prüfung (ca. 40%)
    Gesundheitlichen Einschränkungen
    Schlechte Führung


    Bei UAA gab es entweder eine Auffrischung der Ausbildung oder es wurde versucht, die Soldaten für andere Einsatzgebiete vorzubereiten wie U-Bootstützpunkte, Donauflotte, U-Begleitboote (Torpedofangboote, etc.)


    Dies würde ja die vorherigen Ausführungen eventuell noch ergänzen. Die !.UAA hatte auch eine Kompanie, die bestimmte Soldaten konzentrierte (hier z.B. schlechte Führung), die für kurze Einsätze zur Ostfront gefahren wurde, um den Soldaten einen gewissen Bewährungsdienst aufzulasten.
    Bei schlechter Führung kam es auch zur Aussetzung der Beförderung und manchmal wurde eine Beförderung grundsätzlich ausgeschlossen, obwohl der Soldat Berufssoldat war.


    Beste Grüße


    heinz-Jürgen

    Hallo Marci,


    wenn die 2.UAA in Zeven bei Hannover war, wird es dort sicherlich nicht zu Bordkommandos auf einem U-Boot gekommen sein. Die anderen Einheiten sprechen eher auch nicht für Kommandos auf Schulbooten. Hier hätte im militärischen Werdegang schon eine Flottille auftauchen müssen.


    Gruß
    Heinz-Jürgen

    Hallo IX-C40,


    die Beurteilungen von Personen (hier Marine) wurde ähnlich gehandhabt wie im heutigen Leben. Jedes Kommando schrieb ein Führungszeugnis und zwar in der Regel zum Kommandowechsel, damit das nachfolgende Kommando einen Eindruck bekam, wer da kommt und die letzte Beurteilung war auch immer Grundlage für die neue Beurteilung. Wenn jemand ein Kommando nur als Durchgang hatte, wurde keine Beurteilung geschrieben. Die hier im Thread erwähnte Beurteilung des Kommandanten Zschech ist aus einer Gerichtsakte.
    Da der Kommandant sich selbst richtete, wurde automatisch ermittelt, warum dies passierte. Theoretisch wäre es ja möglich gewesen, dass sich Zschech dem Wehrdienst entziehen wollte und er somit seinen Offiziersstatus verliert und zum beim Beispiel die Ehefrau dementsprechend Bezüge. Für diese Ermittlung wurde der Flottillenchef aufgefordert eine Beurteilung zu schreiben. Diese Gerichtsakten sind nach dem Krieg in die USA gegangen und später dann nach Kornelimünster zum Bundesarchiv. jetzt liegen sie in Freiburg. Wenn es gegen den Kommandanten von U 1109 kein Verfahren gab, wird es auch keine Akte geben. Kommandobeurteilungen liegen vielleicht bei WASt. Aus Sicht der Vorgesetzten gab es wohl keinen Grund, den Kommandanten von U 1109 abzusetzten. Ich habe aber zu dem Buch von Georg Ernst (wenn es sein richtiger Name ist) nie einen weiteren Kommentar/Meinung eines anderen Besatzungsmitgliedes von U 1109 gelesen/gehört.


    Gruß
    Heinz-Jürgen

    Hallo!


    In dem gleichnamigen Buch bekennt sich der MaschObGfr Werner Drechsel, dass er bei der Rekrutenausbildung freiwillig an Massererschiessungen in Libau teilgenommen hat.
    Hierzu meine Fragen:


    Ist mal gegen Werner Drechsel ermittelt worden?
    Wenn nicht, warum?
    Waren die Abhörmaßnahmen schon damals nicht gerichtsverwertbar?
    Gab es überhaupt direkte Reaktionen auf die Abhörgespräche, was die Gesprächsinhalte betrifft?


    Vielleicht hat jemand dazu Erkenntnisse!


    Gruß


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    ich suche noch Informationen über die folgenden ehemaligen Offiziere


    Kurt Bostelmann geboren am 30.01.1910 in Hamburg


    Die Daten zu ihm sind etwas diffus. Vermutlich Marineoffizier


    8.1.44 war er Kompaniechef 13.MES


    10.6.1944 31.SStA


    28.4.45 Ordonanzoffizier 31.Gebirgsjäger Div. unter Oberst Wolters
    Goslarer Jäger


    Er war ROA aus dem Mannschaftgrad


    Ladislaus Blaschek geboren am 14.08.1917 in Wien


    31.10.43-03.45 Gerichtsoffizier bei der 31.SStA, danach Mar.Schtz Bat.111 und MAA 134


    Ich suche weitere Daten für eine Projektarbeit über die 31.SStA.


    Gruß


    Heinz-Jürgen

    Hallo Sven,


    vom Wehrmachtsgefängnis Glatz (von anderen WG auch) wurden einige Feldstrafgefangenenabteilungen mit Bewährungssoldaten aufgefüllt. In der Abteilung C waren die Soldaten, die zwar haftfähig waren, aber eben nicht infanterietauglich. Vermutlich wollte keiner der Ärzte Deinen Großvater in eine Bewährungseinheit stecken. Er wird seine Strafe dort abgesessen haben und wurde danach zu seiner Einheit entlassen. Da er bei der Einlieferung ins Reservelazarett Wien immer noch Gefreiter war, scheint es bei einer event. Verurteilung vorher zu keinem Rangverlust gekommen zu sein. Dies deutet auf ein geringes Vergehen hin. Man müsste noch beachten, dass jede Unterbrechung der Haftzeit in der Regel nicht mitgezählt wurde und deshalb eine Überprüfung der Haftfähigkeit wichtig war.


    Gruß


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Bei einigen U-Bootfahrern wird als letzte Einheit/Kommando Folgendes genannt.


    z.B. Bat. Volbehr
    z.B. 1.Komp. II Bat Volbehr
    z.B. 2.Komp. III Bat. Volbey


    Es handelt sich dabei wohl um dasselbe Kommando oder? Die Einheit müsste in der Nähe von Wilhelmshaven im Einsatz gewesen sein.


    Danke!


    Heinz-Jürgen

    Hallo zusammen!


    Ich habe heute diese Reportage im Tagesspiegel gelesen. Er ist auch online verfügbar http://www.tagesspiegel.de/zei…ten-nachbarn/7080506.html


    Die beschriebenen Geschehnisse sind wohl vor ca. 1,5 jahren gewesen. Hier wird angedeutet, dass der Vater im Artikel an Kriegsverbrechen beteiligt war. Eine klare Zuordnung fehlt aber oder war nicht möglich.


    Da die Reportage aus Tübingen kommt und schon ein wenig Zeit vergangen ist, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass hier schon mal etwas mehr Recherche betrieben wurde. Weiß da jemand etwas mehr?


    Die im Artikel genannten Links scheinen mir veraltet, aber auch hier kann ich falsch liegen.


    Würde mich über Aufklärung freuen.


    Beste Grüße


    Heinz-Jürgen

    Hallo!


    Ich habe bei Recherchen zum Regiment Dirlewanger zwei Gefallene des
    Regimentes gefunden, die vermeidlich Norweger waren. Eine Anfrage
    an einen Journalisten, der Norweger ist, verlief aber ohne Ergebnis. Mich würde interessieren, ob es wirklich Norweger waren. Somi ergibt sich für mich die Frage, ob die bei Wikepedia genannten 3878 Norweger in der Waffen-SS
    irgendwo registriert sind. Bei den Soldaten handelt es sich um


    Roy Stenberg geb. am 9.8.1926 in Oslo
    am 18.1.1945 als Angehöriger des Regimentes Dirlewanger wg. Plünderung und unerlaubter Entfernung hingerichtet
    http://www.volksbund.de/index.…775&tx_igverlustsuche_pi2[gid]=d8b9435dfa96f23737b28d77a600c2c3


    Karsten Merlin geb. am 23.10.1924 in Slagen
    verstorben am 23.1.1945
    letztes Kommando SS-Regiment Dirlewanger


    Ich vermute, dass ihre Einheit vor Dirlewanger die o.g. war.


    MfG


    Heinz-Jürgen

    Hallo Charlie!


    Wahrscheinlich handelt es sich um die Zweigstelle eines größeren Wehrmachtsgefängnisses. Dies wäre dann München. Hier müsstest Du dann dich weiterdurchfragen (Stadtarchiv, Landesarchiv) und vielleicht einen Hinweis auf Trautlingen (Treuchtlingen) finden.


    H.G.


    Heinz-Jürgen

    Hallo!


    Ich habe einige Romane auf dem Flohmarkt gefunden und mal reingelesen.
    Sie passen gut zum Weltbild der 50iger, habe aber trotzdem ein sozialistischen
    Hintergrund. Sie wurden eindeutig von militärisch geprägten Menschen geschrieben und da hat mich die Neugier bewogen, hier mal anzufragen. Meine Internetsuche hat leider nichts ergeben, ausser das Bände der Autoren
    angeboten werden.
    Bei den Tarnnamen dachte ich eher an Pseudonymen, die ja auch gerne Westautoren benutzten.


    Gruß


    Heinz-Jürgen

    Hallo!


    Ich habe mal eine Frage zu den Autoren der im Deutschen Militärverlag erschienen Autoren.
    Gibt es Informationen über diese Autoren (Vita, etc.) oder sind die Namen eventuell reine Tarnnamen gewesen?
    Hier einige Autoren:


    Günter Gregor
    Klaus Beuchler
    Otto Bonhoff
    Rudi Peschel
    Günter Hesse
    Johannes Arnold
    Fred Geher
    Günter Schumacher
    Thomas Weide
    Paul Kanut Schäfer
    Günter Koch
    Karl-Heinz Eyermann
    Wolfgang Neuhaus
    Horst Szeponik
    Jan Gerhard


    Danke!


    Heinz-Jürgen

    Hallo Mathias!


    Herzlichen Dank! mehr als ich erhoffte.


    zu August Dieter: Ich habe noch intensiv nachgefragt. Definitiv ist Walter für
    Hans Heinrich „Heini“ Àgost Gábor Tasso Thyssen-Bornemisza ((* 13. April 1921 in Scheveningen, Den Haag, Niederlande; † 27. April 2002 in Sant Feliu de Guíxols, Spanien) war ein Schweizer Unternehmer und Kunstsammler.)) gefahren. Die Empfehlung muss von einem Stabsoffizier des o.g. Kommandos
    gekommen sein, der nach dem krieg in höherer Position bei der Thyssen AG in Duisburg beschäftigt war. (Direktor, Vorstand, etc.)


    Sollte hier eine Indentifikation nicht möglich sein, kann ich es ja über das Thyssenarchiv versuchen.


    Danke!


    Heinz-Jürgen

    Hallo August Dieter!


    Leider waren die noch lebenden Angehörigen nicht genauer. Ich vermute nach Deinen Ergebnissen, dass die gesuchte Person bei Thyssen gearbeitet hat und dort auf einer Ebene tätig war, in der man einen Fahrer hatte.
    Ich werde mal sehen, wer zwischen 1950 und 1970 bei Thyssen in Duisburg
    den Laden geleitet hat.


    Danke!


    Heinz-Jürgen