Posts by Holzkopf

    Moin Rainer,


    genau so war es, in dem damaligen Tagesbetrieb nullkommargarnichts über den 20. Juli 1944.

    War kein Thema, entweder totgeschwiegen, oder lauter unwissende Menschen, die nichts damit zu tun haben wollten, Mitte der 1970er Jahre.


    Großes Thema war damals ein Kamerad in der San-Gruppe, der einen "Atomkraft - Nein Danke" Aufkleber auf seinem Auto hatte.

    Mit diesem Scheiss haben sich die Offiziere beschäftigt, über Monate hinweg.

    Der 20. Juli 1944 war kein Thema, nicht einmal, das Thema gab es nicht.


    Gruß


    Micha

    Moin Kordula,


    danke für deinen Hinweis, und die gepflanzten Bäume... :)


    Ich habe die dortige Bildsuche gerne ausprobiert, die Suchergebnisse sind aber mit der Google Bildsuche leider nicht vergleichbar,

    aber für einen ersten Test doch recht gut.

    Wie immer suchte ich zuerst nach "Reichsarbeitsdienst", da taucht manches Foto auf, das in anderen Suchmaschinen nicht erscheint.


    Vielleicht magst du einmal eine der sog. "Metasuchmaschinen" bemühen, ist ein komplexes Thema.

    Metasuchmaschine / Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Metasuchmaschine


    Gruß


    Micha

    Guten Abend,


    als ein ehemaliger Soldat in der Bundeswehr, 1978/79, kann ich mich nicht daran erinnern, daß der 20. Juli 1944 auch nur ansatzweise damals

    erinnert, oder gar gewürdigt wurde.

    Das ist nun 40 Jahre her, und ich mag mich gerne irren, aber damals beim "Bund" gab es nichts, keine Feierlichkeiten, kein Antreten,

    keine Ansprachen, absolut nichts.


    Wenn es so gewesen wäre, dann würde ich das erinnern, leider nicht.


    Gruß


    Micha


    P.S. Und ich bin mir sehr sicher, daß ein Großteil der damaligen Kameraden von diesem Datum niemals etwas gehört hatten,

    sie gar nicht wußten, was das Datum des 20. Juli 1944 überhaupt bedeutete.

    "Die darauffolgende Szene aus dem Archiv, wo ein kleines Kind zu sehen ist, das von seiner Mutter getrennt wird und versucht, wieder zu ihr zu gelangen, dabei hinfällt...unerträglich!"


    Moin Christiane,

    ich erinnere diesen kurzen Filmausschnitt, ein grauenhaftes Zeitdokument, es macht noch heute sprachlos.

    Vielleicht kann jemand hier im Forum etwas zu diesem Filmausschnitt anfügen, der sicher vielen Menschen hier bekannt ist?


    Danke auch für deinen Hinweis auf das heutige Abendprogramm auf dem Sender phoenix.


    Gruß


    Micha

    Guten Abend,


    Admin Huba/Thomas hat recht, etwas "Respekt" schadet nicht.. :thumbup:


    Zu dem Thema der damaligen "Zeitschriften" findet sich sehr viel Online:

    http://propagandahefte.bplaced.net/


    Eine komplexe, vielleicht fragliche Internetseite, die dortigen Informationen sind heutzutage ganz sicher "strange", wer mag,

    der findet dort die eine oder andere Information, oder was auch immer...


    Gruß


    Micha

    Moin im Thema,


    Internetsuche nach z.B. "wall decoration nazi RAD" führt z.B. hierhin: http://www.od43.com/1935_RAD_Plaque_Pi.html

    Dort beschrieben als "Gusseisen". (CAST IRON MEMORIAL WALL PLAQUE)


    Ob original, oder Fälschung, keine Ahnung, für "Fans" in den USA sicher ein Schmankerl der eigenen "Sammlung".


    Gruß


    Micha


    P.S. Die Bezeichnung "Reservistika" von Michael weiter oben ist spannend, da wurde in den 1950er, und noch in den 1960er Jahren sehr viel (re)produziert.

    RAD-Kitsch, Wandteller, Aschenbecher, Bronzen, das ganze Programm, ohne, oder auch mit Hakenkreuzen, was immer auch damals den ehemaligen Angehörigen

    der Arbeitsdienste gefällig war...

    Guten Tag,


    ein Programmhinweis auf die Arte Mediathek:


    Never Again - Amerikas Jugend gegen den Waffenwahn

    Dokumentation von Sebastian Bellwinkel

    NDR, 2019

    Link Arte Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/…end-gegen-den-waffenwahn/


    Diese Doku ist bis morgen, 20.07.2019 dort abrufbar, und wurde am heutigen Morgen von 09:30-10:25 Uhr (wiederholt?) gesendet.

    Vielleicht war diese Doku heute in einigen Schulen hier in Deutschland ein aktuelles Thema.


    Gruß


    Micha


    P.S. Mir ist sehr wohl klar, daß diese Doku über Waffen handelt, und ich denke, daß all dieser Horror bereits hier in Deutschland angekommen ist,

    schon vor Jahren.

    Moin im Thema,


    ich denke, der User Endzeit45 hat eine Art "Ehrenbuch" für Gefallene oder Vermisste mit einen regionalen Bezug erstellt?


    Derartige Ehrenbücher sind mir aus dem Nachlass des Urgroßvaters bekannt, in kleinen Auflagen regional gedruckte Publikationen, im denen die

    Gefallenen beider Weltkriege gewürdigt wurden.


    Gruß


    Micha


    P.S. Diese damaligen "Ehrenbücher" waren und sind eine sehr gute Quelle für Familienforscher, gerade wenn es sich um Gefallene des Ersten Weltkrieges handelte,

    natürlich damals ohne Fotografien, eine reine Auflistung von Daten gefallener Soldaten.

    Moin Dieter,


    "ausweichende" Antworten sind nicht meine Absicht, ganz bestimmt nicht.

    Die Dienstgrade und die Uniformierung der frühen Arbeitsdienste sind immer noch ein sehr komplexes Thema, schon das Thema des Arbeitsdienstes

    in dem damaligen "Jungdeutschen Orden", und in vielen anderen Organisationen damaliger Zeit ist kaum überschaubar,

    da sind wir sicher einer Meinung.


    Ich stolpere im Internet fast täglich über historische Fotografien, die in einem Zusammenhang mit dem Thema Arbeitsdienst einzuordnen wären,

    das alles auch nur ansatzweise zu bestimmen, geschweige denn einzuordnen, das ist sehr schwierig.


    Gruß


    Micha

    Moin in Thema,


    das Thema "Scannen alter Fotos" ist komplex, ob es sich um Papierabzüge, alte Negative, oder gar vielleicht um Glasplattennegative handeln mag.

    Die Hard-, und Software ist bekannt, und wird sich in den nächsten Jahrzehnten sicher kaum verbessern...


    Wenn ich erinnere, wie tausende Glasplattennegative des Urgroßvaters noch im Jahr 1968 im Müll landeten, dann wird es mir schlecht.

    Niemand erkannte den Wert der vielen Aufnahmen aus den Jahren vor und um die Jahre der damaligen Jahreswende, 1899/1900.

    Ab und zu finde ich Online Fotos des Urgroßvaters, kleine Postkarten, die heute gehandelt werden.


    Großformatige Abzüge solltet ihr alle hüten wie einen kleinen Schatz, wer sich damit überfordert fühlt, der sollte sich bitte

    unbedingt an einen prof. Dienstleister wenden, oder auch sich selbst versuchen...


    Gruß


    Micha

    Moin Bernd,


    in welcher Region wurde denn dieses "Relikt" eines Karabiners (?) ausgegraben?

    Steht dein WW für "Westerwald"?

    War das ein Zufallsfund, oder eine "beim Dorf" gezielte Grabung?


    Lauter Fragen, wurde sonst noch etwas gefunden, von einem "engagierten" Mitglied hier im Forum würde ich mir schon einige Details mehr wünschen, wenn möglich.


    Gruß


    Micha


    P.S. Als Kinder und im frühen jugendlichen Alter haben wir Knirpse so manches aus damaliger Zeit ausgebuddelt, total unwissend, wir waren "scharf" auf

    Pistolen, Gewehre/Karabiner, das eine oder andere Sturmgewehr.

    Eine britische "Sten" Maschinenpistole war damals ein guter Fund, wie die MP in dem Garten in der Nachbarschaft landete, ich habe noch heute keine Idee.

    Wir Kinder haben mit der Sten MP "Krieg gespielt".


    Vielleicht verloren von einem kanadischen oder britischen Fallschirmjäger, oder die Handwaffe eines Besatzungsmitgliedes eines englischen Bombers,

    der im Großraum Oldenburg abgeschossen wurde, wer weiß das schon.

    Was ich erinnere, das war unsere "Faszination" für diese alten Waffen, was man heute als den "Kick" bezeichnen würde, solch eine Waffe zu finden,

    damit zu spielen, mehr war damals nicht möglich.


    Liest sich heutzutage merkwürdig, aber das damalige "Buddeln" nach Relikten des Krieges, das war noch in den 1960er Jahren alltäglich.


    Gruß


    Micha

    Moin im Thema,


    wenn ich weiter oben lesen muß "eine typische jüdische Eigenschaft..."

    Dann fält mir nichts mehr ein, geht gar nicht.


    Ohne Gruß


    Micha


    P.S. Es hat sich wenig verändert, noch in meiner Kinderzeit im plattdeutschen Norden, Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Juden

    als "Joed" bezeichnet, ich erinnere das sehr gut aus der eigenen Familie.

    Wir Kinder wuchsen damit auf, die wenigen Juden waren kein Thema mehr, es gab keine Juden in der plattdeutschen Idylle.


    Ich erinnere einen damals alten Mann, der als eine Art Hauswart in einem Radioladen gleich um die Ecke angestellt war.

    Die damalige Munkelei war immer SS, es war uns Kindern verboten, den Mann anzusprechen, oder gar zu necken.

    Das Gesicht des Mannes werde ich nicht vergessen, habe ich noch heute vor meinem geistigen Auge...


    Viele Jahre später erzählte meine Oma etwas über Einsatzgruppen und den damaligen Briefboten des Radiogeschäftes.

    Der Mann mit dem schwarzen Barret, der jeden Tag die Post zum Briefkasten brachte...

    Sein Gesicht vergesse ich nicht, wo der Mann irgendwann abblieb, mir unbekannt.

    Ich vermute heute einen Kriegsverbrecher der Einsatzgruppen SD, es gibt keine Unterlagen, nichts, nicht einmal der Name ist heute bekannt.


    Sorry für das lange Ausholen.


    Nachtrag: Sehr viele Kriegsverbrecher wuden in den 1960er Jahren "gedeckelt", lebten unerkannt überall.

    Honorige Mitglieder in den damaligen Gemeinden, so erinnere ich das.

    Es gab auch einen gew. Stolz auf die ehemaligen Angehörigen, diese Leute fanden überall gute Jobs, der "Ruhm" z.B. der Waffen-SS war überall,

    es war so damals, wer das heute bestreitet, der lügt.







    Moin Rudolf,


    entspanne dich bitte, "unser" Experte Michael Jonas hat dankenswerterweise etwas zu dem komplexen Thema FAD / NSAD / RAD weiter oben geschrieben.

    Erst vor wenigen Tagen, das Thema ist dermaßen komplex und unübersichtlich, gerade in einem Bezug zu der damaligen Uniformierung,

    da halte ich mich lieber zurück, bevor ich hier irgendwelchen Unsinn einstelle.


    Es geht übrigens auch ohne Ausrufezeichen. :saint:


    Gruß


    Micha


    P.S. Multiple Verwendung von Ausrufezeichen kommt in Internetforen einem "GROSSSCHREIBEN" von ganzen Beiträgen gleich.

    So kenne ich das, lernt man im Laufe vieler Jahre.

    Kenne ich aus diversen Foren als eine Art "Gebrüll", ist nicht die feine englische Art.