Posts by ahnenforschender

    Hallo zusammen,


    Ihr hattet uns bereits sehr geholfen, um mehr über unseren in Russland gefallenen Urgrossvater zu erfahren. Danke.
    Zur Vollständigkeit, die im Nachhinein erhaltene WASt Auskunft.

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    Hallo zusammen,


    Hatte lediglich gegoogelt. Kein Militärwörterbuch gehabt.


    Das erste Übersetzungsbeispiel in www.linguee.de war:


    As headmaster Avalu Aidamirov says: "I returned to Grozny in March 2000, just one month after 54 people were killed in our village as part of so-called "mopping-up" operations.=
    Im März 2000 kehrte ich nach Grosny zurück", erzählt der Rektor Avalu Aidamirov, "knapp ein Monat, nachdem bei einer sogenannten «Säuberung» in unserem Dorf 54 Menschen umgebracht worden waren".

    Sehr geehrte Forumsmitglieder,


    Mein Urgrossvater diente in der 102. Infanterie-Division (232. Infanterie-Regiment),
    nach der Ausbildung in Gross-Born April/Mai 1941, begann der Marsch Richtung Polen - Litauen - Weissrussland - Russland..


    Auf dem Weg dahin werden die Aktivitäten immer wieder als mopping-up operations (Säuberungsaktionen) bezeichnet.
    Inwiefern war die Wehrmacht selbst daran beteiligt?


    Die „Bekämpfung aller reichs- und deutschfeindlichen Elemente“ war doch eher Aufgabe der sogenannte Einsatzgruppen aus SS, Sicherheitspolizei und SD?


    War die Wehrmacht offiziel für Unterkünfte, Versorgung und Kraftfahrzeuge dieser Einsatzgruppen zuständig? Oder vermischten sich hier die Tätigkeiten?



    http://www.maparchive.ru/divis…2_Infanterie-Division.pdf


    Besten Dank für die Unterstützung.
    Carsten

    Hallo liebe Forumsgemeinde,


    Mein Urgrossvater war 1940 in der Rekruten-Ausbildung in Krakau, Polen (Landesschützen-Bataillon III/VII, welches später in Infanterie-Regiment 644 umbenannt wurde). Die 1. Kompanie, Infanterie-Regiment 644 wurde gemäss Lexikon der Wehrmacht - als auch meinem WASt-Auszug - aufgelöst. Danach wurde dieses Regiment der "358. Infanterie-Division, Militärbefehlshaber Belgien-Nordfrankreich (16. Armee)" unterstellt.


    Wo war der Einsatz der neu unterstellten Infanteristen? Waren Einsatzorte in Frankreich? Denn dem WASt lagen zwischen 14.09.1940 - März 1941 keine Aufzeichnungen vor. Lediglich ein Eintrag erfolgte noch: zeitgleich mit der Unterstellung in die 358. Infanterie-Division - am 14.09.1940 war mein Urgrossvater erstmals im Feldlazarett, genauer im Feldlazarett 502 in Warschau (Grund: Erkrankung), Zugang: von der Truppe, Abgang: nicht angegeben.


    Am 4.4.1941 ist wieder der erste Eintrag erfolgt: 1. Kompanie, Landesschützen-Bataillon 564, Abgang: zum Infanterie Ersatz-Bataillon 406 versetzt, Standort Kolmar.


    Bald darauf wurde er ins 232. Inf.-Regiment eingeteilt im Smolensk/Rshew wurde er immer wieder von Artillerie-Geschoss-Splitter, Granat-Splittern oder Erfrierung beider grossen Zehen ins Lazarett eingeliefert.


    Wenn ihr mehr Informationen zur Unterstellung des "Militärbefehlshaber Belgien-Nordfrankreich" habt, wäre ich sehr dankbar.


    Überhaupt bin ich auch dankbar, was anhand des Lexikons und des Forums der Wehrmacht, alles zu der Kriegsdienstzeit meines gefallenen Urgrossvaters herausgelesen werden kann.


    Grüsse Carsten

    Hallo zusammen,


    Ist es auch möglich umgekehrt vom Regiment auf die Feldpostnummern zu schliessen? Denn diese wäre sehr interessant für die Suche beim Roten Kreuz oder auch, um über andere Schicksale zu erfahren.


    Im Lexikon der Wehrmacht sind ja schon bei sehr vielen Regimenten die Feldpostnummern notiert, bei dem, wo wir wissen, dass unser Urgrossvater war:


    Jan./Feb. 1943: 11. Kompanie, Infanterie-Regiment 232, 102. Infanterie-Division, XXXIX. Panzerkorps, 9. Armee


    Für einen Hinweis wären wir sehr dankbar, wir haben hier in diesem Forum schon einmal wunderbare Hilfe erhalten.


    Freundliche Grüsse

    Hallo zusammen,
    Allen nochmals herzlichen Dank für Eure Unterstützung! Uns bewegt, dass unser Urgrossvater Hans am 9. Februar 1943 - nur drei Tage nach dem Befehl Hitlers - den Frontvorsprung zurückzunehmen in Zherebtsovo (Sherebzowo) gefallen ist. Über die nach dem Grossangriff auf die Höhe 207 immer wieder aufflackernden Kämpfe im Januar und Februar 1943 wissen wir leider gar nichts. Kann dazu noch etwas herausgefunden werden? Ist eruierbar, wo die 11. Kompanie beim Frontbogen - südlich Rshew genau im Einsatz war? Sind Kriegstagebücher in Bibliotheken zugänglich oder auch digitalisiert worden? Weiss jemand, ob es noch Mitglieder des Traditionsverbandes der 102. I.D. gäbe?
    Wir lesen uns Tag für Tag ein bisschen mehr in die Zeit und die letzten Lebensjahre unseres Urgrossvaters ein.

    Hallo zusammen,


    Mein Urgrossvater fiel am 9. Februar 1943 in Sherebzowo, südlich von Rshew (Russland) als Obergefreiter.Auf die Hinweise der WASt warten wir noch – was wir aber bereits als Informationen haben ist:
    a) Ein Schreiben des Roten Kreuz (IKRK) mit Hinweis auf: RAOW II 309
    b) Ein Schreiben des Volksbund – Truppenteil: 11./I.R.232,bestattet in Charino / Sytschewka, später überführt nach Duchowschtschina bei Smolensk


    Wir können die Truppenteile nicht identifizieren, was bedeutet, diese? Dass er im Infanterie-Regiment diente? Wir können aber beim 2. Weltkrieg keine Angaben über ein Infanterie-Regiment 232 finden – nur über ein Grenadier-Regiment? In der wievielten Armee diente er? In welcher Division diente er?


    Er musste ziemlich spät nach Russland gekommen sein. Denn vorher war er wohl in Frankreich stationiert. Im Juni 1942 anerkannte er von Diedenhofen aus (heute: Thionville, Frankreich) seinen Sohn.


    Wisst ihr wie Sherebzowo heute heissen könnte - bzw. auch die Schreibeweise in English? Denn wir konnten die Bezeichnung nicht mehr ausfindig machen?



    Wir sind leider Anfänger im Deuten der Truppenteile, wären aber sehr dankbar um Eure Hilfe!



    Grüsse