Posts by Airport1967

    Hallo Dieter,


    jetzt komme ich mit.

    Da er ja in Straubing im Reservelazarett war und danach "Innendienst garnisonsverwendungsfähig Heimat" nach zwei Monaten zur Ersatztruppe kam hast Du den Bogen zur Panzer-Abwehr-Ersatz-Abteilung 10 in Straubing gespannt.

    Ich habe dies dann auch im Lexikon nachgelesen.

    Erscheint zu mindestens logisch.

    Leider habe ich keine Dokumente oder FPN welche dies sichern können (zu mindestens noch nicht) und andere Bindungen nach Straubing sind mir nicht bekannt, der Mann kam von der Alb ra....


    Bzgl. dem Hinweis von der WASt "Weitere Unterlagen befinden sich in den hier vorliegenden Erkennungsmarkenverzeichnissen", ist es ratsam hier recherchieren zu lassen? Was meint Ihr?


    Freue mich auf Antwort.


    Liebe Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo liebes Forum,


    Gibt es ggf. Informationen zu denen in der WASt-Nachricht genannten Einheiten, wo diese waren (Standorte Einsatzorte)?

    Einmal ist die Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 5 (Inf. G. Ers. Kp. 5) genannt, bei dieser er wohl seine Wehrmachtslaufbahn gestartet hatte.

    Weiter ist die 1. Kompanie Panzer-Abwehr 198 (1./ Pz. Abw. 198) zu nennen, wo er auch war.

    Als letztes wird die Panzerjäger Sturmgeschwader Abteilung 1034 (lt. Eumex die Sturmgeschütz Abteilung 1034), welche der 34 ID unterstellt war.


    Auch die Standorte der Lazarette würden mich interessieren.


    Die Anfrage über den Großonkel in Freiburg ist gestellt, mal sehen was da so kommt.


    Freue mich auf Antworten.


    Liebe Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo zusammen,


    in der Nachricht vom Bundesarchiv (WASt) wird erwähnt, dass weitere Unterlagen in den Erkennungsmarkenverzeichnissen vorliegen. Wie kann ich mir dies vorstellen? Können da weitere Truppenteile (denn in dem Schreiben des Bundesarchives ist ja eine gewaltige Zeitlücke) erwähnt sein?


    Auch der Hinweis auf Freiburg, wie soll ich hier die Anfrage gestalten, dass ich alle Daten zu meinem Großonkel erhalte?


    Die beiden genannten Einheiten sind im Lexikon der Wehrmacht so weit ich denke (ich hab auf alle Fälle nichts gefunden) nicht speziell erwähnt, oder? Gibt es hier (auch dank dem Tipp von Eumex) weitere Infos?


    Freue mich auf Antwort


    Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo liebes Forum,


    ich habe Antwort vom Bundesarchiv...

    Was es kostet kann ich noch nicht sagen.

    Ich bitte nun die Experten mir etwas zum lesen zu geben, bzw. vieele Links die ich "erforschen" kann.


    Auch gerne Tipps zu den genannten Fundstellen und wie ich diese Infos von dort erhalten kann, bzw. welche Fragen ich stellen soll.

    Bekommt man auch Informationen zu seiner Kriegsgefangenschaft? Wenn ja... wo... Ich weiß, Fragen über Fragen. Ich bin aber so baff, dass die Antwort NUR 3 Monate gebraucht hat... FREU...


    Liebe Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

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    Hallo liebes Forum,


    hier nun mein letzter Großonkel.

    Von Ihm habe ich "leider" nur ein Bild bekommen. Weitere Informationen sind nicht erhalten geblieben.

    Auch bei Ihm wurde nun eine WASt Anfrage (oder jetzt Bundesarchiv) gestellt.

    Auch hier würde ich mich über einige Infos bzgl. der Uniform sehr freuen.


    Liebe Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Files

    Hallo zusammen,


    Ich habe die Tage wieder einige Fotos einer meiner Großonkel bekommen. Ich stelle sie mal ein, damit die Experten ggf. etwas dazu sagen können (Uniform etc.), würde mich sehr freuen.

    Das Bild mit "Lothar" hatte ich schon bei dem Thema (Mein Großonkel Lothar Schmauder) hochgeladen.


    Ich hoffe, das passt soweit, wenn ich meine Großonkel jeweils einzeln einem Thema widme?


    Freu mich auf Antwort.


    Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo zusammen,


    ich hab da noch ein Foto gefunden, von meinem Opa in Krakau. Ggf. kennt sich hier einer in Krakau aus und kann mir helfen, wo dieser Ort in Krakau ist. Im Forum "geschichtsspuren" habe ich bis dato keine Info erhalten.


    Das Foto ist beschriftet mit "Auf der Krakauer Börse!"


    Ich habe keine "Börse" bei dem großen Landkarten zur Verfügung Steller (GM) in Krakau gefunden. Kann auch nur sein, dass ich nur Pech beim denken hatte...


    Danke und Grüßle vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo zusammen,


    auch hier unten im tiefen Süden war das Thema KZ und Zwangsarbeit nach dem Kriege nicht gerade beliebt. Hier unten am Bodensee gab es ja durchaus viele Rüstungsbetriebe, welche für die Versorgung der Landser an der Front, den ein oder anderen Piloten, als auch die Jungs in Peenemünde mit Material, Flugzeugen und Teilen versorgten. Als ich mich in sehr jungen Jahren mit diesem Thema auseinander setzte und meine Großeltern löcherte war die Aussage, "hier unten gab es so was nicht..." In der Zwischenzeit bin ich schlauer und auch das Thema Aufarbeitung hat in Friedrichshafen durchaus geklappt. Gut, nicht gerade von meinen Großeltern, aber nun ja...

    In der Provinz am Bodensee wurden durchaus sehr viele Zwangsarbeiter, KZ-Insassen als auch Kriegsgefangene eingesetzt, sei es für die Ernte, den Bau von kriegswichtigen Teilen (erwähnt seien die A4 Triebwerke, oder Motoren, Flieger, etc.) oder auch der Bau von Stollen (Goldbach bei Überlingen). Da mein Opa in Krakau stationiert war und in einem Ersatzteillager gearbeitet hatte in dem gem. "Der Ort des Grauens" auch KZ-Häftlinge zur Arbeit eingesetzt wurden, gehe ich davon aus, dass auch er genau wusste was läuft.

    Es gab damals niemanden, welcher nur etwas Verstand hatte und 1+1 zusammen zählen konnte, der nichts wusste. Da ich in der Jetztzeit lebe, maße ich mir kein Urteil an und hoffe, dass dies nie wieder eintreten wird...


    Viele Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo J.H.,


    in der "Etappe" war der Urlaubsanspruch wohl sehr geregelt. Ich habe mal die Zwei Seiten des Soldbuches angehängt, die Urlaube >5 Tage aufzeigen. Von seiner 1. Dienstzeit gibt es ja leider kein Soldbuch...


    1. 26.08. - 09.09.1940 Erholungsurlaub Ausgestellt am 10.09.1940 <-- nach dem Urlaub?!

    2. 04.10. - 21.10.1941 Jahresurlaub

    3. 07.05. - 23.05.1942 Jahresurlaub

    4. 28.09. - 13.10.1942 Jahresurlaub

    5. 22.04. - 07.05.1943 Erholungsurlaub

    6. 30.12. - 05.01.1944 9.00 Uhr Festtagsurlaub 43/44 IV. Rate

    7. 03.06. - 19.06.1944 Erholungsurlaub


    An seinem Hochzeitstag 25.06.1941 hatte er wohl "nur" einen Kurzurlaub, oder halt auch keinen... :)


    Liebe Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo EisenMichel,


    Wenn Du ggf. noch Briefe mit Feldpostnummern bei der Verwandtschaft finden könntest, oder ggf. aus Erzählungen einiger Tanten und Onkels etwas herausfinden könntest...

    Ich hatte das Glück, dass ich das Soldbuch meines Großvaters bei meiner Großtante gefunden hatte, denn nur aus den Daten der WASt wäre mein Opa knapp 1,5 Jahre nicht bei der Wehrmacht gewesen, mit Hilfe des Soldbuches konnte ich dann Seinen Weg nach Frankreich und Polen etwas genauer nachzeichnen.


    Nur mal so in den Raum gestellt...

    Dein Opa hatte Verwundungen... ggf. waren diese so ausgefallen, dass er für den Dienst bei der WH nicht mehr fähig war und in Friedrichshafen zur Flak kam...


    Ansonsten kann ich leider nicht helfen.


    Grüßle vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo zusammen,


    mal völlig wertefrei gesprochen.

    Ich habe dieses Forum und deren Mitstreiter persönlich dafür genutzt um die Wehrzeit meines Großvaters (auch hoffentlich noch meiner Großonkeln) mit etwas Licht zu beleuchten, oder einfach mit Fachwissen (von vielen Forenmitgliedern) zu erfahren wie der einzelne Soldat, im Speziellen mein Opa, die Zeit zwischen 1939 bis 1945 verbracht hat. Auch waren Tipps und Ratschläge dabei, wo ich als gewöhnlicher Enkel mit nicht wirklich vielen tiefgreifendem militärischem Wissen nachforschen kann. Auch mein Opa (als Unteroffizier in einem ZEL in Krakau) tätig, ja ein ZEL war nichts anderes als ein gewöhnliches Lager für militärische Güter/Ersatzteile hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, mit wirklich nicht sehr tiefen nationalsozialistischen Wurzeln (war bis 1932 bei der SPD), mit dem "Judenproblem" Bekanntschaft gemacht, da genau in diesem ZEL12 in Krakau auch KZ-Insassen (auch Bewohner des ortsansässigen Ghettos) arbeiten mussten. Muss mir nun auch Doppelmoral angelastet werden, wenn ich zum einen in der Normandie militärische Bauwerke, auf Usedom die Wiege der Raumfahrt oder auch hier am Bodensee auf die deutschen Luftfahrtpioniere (Dornier) stolz bin? Oder mit bedrücken durch ein verwüstetes Dorf in Frankreich laufe (Oradou-sur-glane), oder in Dachau nicht gerade Freudensprünge vollführe???

    Niemand kennt die Beweggründe eines anderen, welcher hier im Forum sich ein Thema speziell zu Herzen nimmt und dieses mit Eifer verfolgt. Gewöhnliche Enkel, oder auch bald Urenkel werden um dieses Wissen dankbar sein (ich bin es).

    Eines noch... Mein Opa musste mit dem Wissen um seine "Mitarbeiter" zurecht kommen und mit sich selber und dem Herrn abklären wie weiß seine Weste nun war. Da er recht bald nach dem Krieg dem Alkohol frönte war es seine Art mit dem Erlebten umzugehen.

    Ich habe dies alles nicht ERLEBT und möchte dies auch nicht, ich werde weiterhin in diesem Forum lesen und hoffentlich auch den ein oder anderen Beitrag beisteuern können und hoffe, dass wir aus den vergangenen Zeiten gelernt haben... Was ich persönlich nicht immer glauben kann (Kündigung von Abrüstungsverträgen auf der einen Seite und Aussetzung dieser auf der anderen), Besetzung einer Insel oder auch militärische Übungen vor der Haustüre des Nachbarn...

    Dieses Jahr jährt sich der 01.09.1939 zum achtzigsten mal... viel gelernt hat die Menschheit noch nicht...


    Viele Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

    Hallo Augustdieter,


    theoretisch stimme ich Dir zu, aber ich denke, dass die Umbenennung in ZEL12 schon früher stattfand und nicht erst am 25.1.43, da bei der Beförderung meines Opa's (1.11.41) der Dienststempel schon auf "Zentral-Ersatzteillager 12" lautete (siehe Bild ...22 komp). Auch, denke ich, dass das ZEL12 bis zum 31.7.43 in Krakau war und ab dann wohl auch in Liegnitz, oder dort schon länger eine "Zweigstelle" hatte??? Da im Archivwesen Sachsen eine Lieferung, datiert auf 1944 nach Liegnitz zum ZEL12 ging und eine andere in 1945 an das ZEL12 in Krakau