Posts by Boy

    guten Abend Ofeld!
    Wir sind vor einigen tagen zurückgekommen und hatten zu hause erst einmal etwas Arbeit.. Darum die verspätete Antwort..
    wir hatten in Kleipeda einen großen Empfang mit Fernsehen und feierliche Überreichung meines Buches in litauischer Sprache. Ich hatte leider keine Gelegenheit das Thema RAD in Russ anzuschneiden ,aber konnte einige litauische Historiker kennen lernen. ich bleibe mit Ihnen in Verbindung und werde versuchen auf diesem Wege etwas über das lager in Russ zu erfahren.

    beste grüße


    Boyy

    Guten Abend Ofeld !
    Das lager war etwas außerhalb des Ortes. Wir konnten eine dazu gehörende Gastwirtschaft in einem kleinen Fußmarsch von 10 Minuten erreichen.. Am Wochenende bemühten sich dort etwas 100 RAD Männer um zwei Dorfschönheiten..
    Unterlagen zu meiner RAD Zeit sind 1943 in Hamburg verbrannt.
    Ich werde am 20.Mai für einige Stunden in Klaipeda (Memel) sein. Vielleicht kann ich noch etwas herausbekommen.


    Beste Grüße


    Boy

    Guten Abend Ofeld!
    ich war im Winter 1941/1942 in Russ bei Heidekrug für 3 Monate in Russ bei Heidekrug im RAD. eine genauere Ortsangabe kann in leider nicht machen.. Ich war zwar im vergangenen Jahr in Heidekrug, hatte aber keine Gelegenheit nach Russ zu kommen. Wir waren aller der gleiche Jahrgang und auch all Kriegsfreiwillige.


    beste Grüße


    Boy.

    Guten Abend zusammen!


    Evtl. sind nachstehende Hinweise für dieses Thema interessant:


    - mein Vater war etwa vom Sommer 1939 . bis Mai 1940 illegaler Resident der Abwehr,Referat III F- Gegenspionage in Kopenhagen und ist von dort aus auch einige male in Schweden gewesen. Ich weiß aber leider nichts von seinen dortigen Kontakten bzw. Aufgaben. ich weiß auch nicht , wen in in Schweden dazu anschreiben könnte.


    - Die Schwedische Regierung hat alle deutschen Wehrmachtsangehörigen, denen es nach den 8.Mai 1945 gelungen war nach Schweden zu flüchten, noch im Sommer 1946 an Russland ausgeliefert.. Im Hafen von Malmö gibt es oder gab es einen Gedenkstein, der daran erinnert.


    beste Grüße


    Boy

    guten Abend zusammen !


    Zu diesem Thema empfehle ich :
    "Die polnische Heimatarmee", Schriftenreihe des Militärischen Forschungsamtes",Herausgegeben von Bernhard Chiari, Seite 635 ff.
    Dort wird unter anderem darauf hingewiesen, dass es im Büro für Information und Propaganda in der Sektion VI der Hauptkommandantur der AK ein eigenes Judenreferat gab, das entsprechende Hilfe leistete.


    Ich wünsche einen guten Abend


    Boy

    Guten Abend zusammen!


    Ich habe den Film nicht gesehen und verfolge die - sehr akademisch geführte - Diskussion mit abnehmendem Interesse und zunehmendem Erstaunen (Um mich etwas vornehmer austzdrücken.)
    Der Mensche ist nicht von Haus grausam. Der Krieg macht ihn dazu.Das gilt besomders für den Infanteristen. Er ist der Einzige, der das Gesicht desjenigen sieht, den erschossen hat, ersieht nicht nur das Blut seines neben ihm erschossenen Kameraden, er riecht es auch,usw,usw. Ich will das nicht weiter ausführen.
    Man stumpft ab und wirkt in seiner Umgebung deswegen als grausam. Wer das nicht kann, wird entweder zu einem Nervenbündel ( Ich habe einmal einen solchen Nervenzusammenbruch erlebt,) oder kommt , wenn er anfängt darüber nachzudenken, ins Saufen. (Manchmal noch Jahrzehnte danach. Man nennt das dann posttraumatische Anfälle)
    Es gehörte seit einigen tausend Jahren zu der griechischen Tragödie, dass der Mensche ohne seinen Willen und manchmal auch gegen seinen Willen in eine Situation gerät, in welcher er handeln muß und dadurch notwendig schuldig wird.
    Wenn es durch diesen Film gelingen sollte, die Väter (Zu denen ich ja auch gehöre) nicht zu verachten sondern im Sinne der Tragödie zu verstehen, wäre viel gewonnen.


    Mit besten Grüßen



    Boy

    Guten tag zusammen!


    Ich habe mir den film nicht angesehen und werde es auch weiterhin nicht tun. Grund:
    ich habe den größten Teil dieser Zeit als Soldat an der Front in Russland und Italien erlebt.
    Wenn deer Film gut gemacht ist, schlafe ich wieder einige Nächte nicht, wenn er schlecht gemacht ist, ärgere ich mch.
    Positiv finde ich allerdings, dass es überhaupt versucht wird, eine einigermaßen sachliche Diskussuion über diese Zeit wieder in Gang zu bringen, auch wenn es in diesem film nicht alles stimmig ist.


    BesteGrüße


    Boy

    Guten Tag Memo !


    eine ausführliche Beschreibung über den Einsatz von Angehörigen des "Lehrregiment Brandenburg" in Afghanistan mit der Bezeichnung "Unternehmen Tiger"findest du in , Michael Sachs "leben und sterben des Dr.med.Oberdörfer" s.32 ff,alcordeverlag und in einer nicht veröffentlichten Kurzdarstellung des MGFA.
    Falls für dich nicht zugänglich, kann ih dir je eine Kopie zusenden.


    mit besten Grüßen


    Boy

    Guten Abend zusammen !


    Ich habe im Sommer 1951 zusammen mit enem Kameraden einen Fluchtversuch aus einem Lager im Ural unternommen.
    Einzelheiten können nachgelesen werden im Forum,Sammlung der Veteranen-Erinnerungen, Boys Erinnerungen oder in "Mit Hurra gegen dei Wand" , herausgegeben von Rudolf Kinzinger.


    beste Grüße


    Boy

    guten Abend zusammen!


    Ich muss mich wohl entschuldigen, dass ich auf eine sachlich gestellte Frage, mit meinem persönlichen Hintergrund zu diesem Thema geantwortet habe. darum:


    Eine allgemein gültige Antwort auf die gestellte Fage einer feststehenden Taktik in der Bekämpfung der Partisanen kann es nach meiner Erfahrung nicht geben. Die Vorgehensweise hing ab von der eingesetzten Truppe. Eine Enheit wie ein Btl. "Brandenburg" bei der mindestend 40% fließend russisch sprach und eine besondere Bewaffnung hatte, konnte anders agieren als ein Sicherungsbtl. Auch das Gelände spielte eine Rolle. In einem russischen Wald verhält man sich anders als im karstgebiet auf dem Balkan.Dazu kommt, welches Verhältnis man zu der Bevölkerung aufbauen kann. In den mir bekannten Fällen gab es schon aufgrund der sprachlichen Verständigung manchmal eher ein Zusammengehen mit den Einwohnern.


    Ich hoffe, mein Beitrag konnte behilflich sein


    Boy

    guten Abend zusammen!


    Meine Einheit, IBtl. 3.Regt. "Brandenburg" war mehrfach im Kampf gegen Partisanen eingesetzt , d.h.gegen bewaffnete Zivilisten, Männer ,Frauen,die sich auch nicht scheuten Kinder in einen bewaffneten kampf zu schicken. Für uns Soldaten eine fürchterliche Situation. Wir haben uns jedenfalls nicht mit der formuierung von Begrifffen beschäftigt.
    Wer Einzelheiten wissen ,kann sie nachlesen in Veteranen berichten, Boys Erzählung , oder in meinem Buch " Mit Hurra gegen die Wand".


    Ich wünsche ein schönes Wochende


    Boy

    guten Abend zusammen!


    Noch eine kleine Anmerkung zu diesem Thema:
    nach dem Motto "Was der Soldat nicht geübt hat, kann er nicht"
    musste auch der militärische Gruß gelernt werden.
    Es gab tatsächliche einige Rekruten, die mit dem Bewegungsablauf des Grüßens ihe Schwierigkeiten hatten.


    Ich wünsche einen guten Abend


    Boy

    Guten Tag zusammen !


    Zur Abrundung des Bildes über den Winter iin Russland, einige Anmerkungen aus persönlicher Erfahrung, d.h :
    1) Kämpfe im Pripjetsunpf im Winter 1943/1944
    2) 10 Winter in russischer Gefangenschaft.


    Zu 1) Wir hätten uns damals etwas mehr Kälte gewünscht. Dann wäre der verdammte Sumpf zugefroren gewesen, d.h. man hätte nicht dauernd damit rechnen müssen, plötzlich einzubrechen. Man wird dann so nass!!! Unsere Winterausrüstung war damals ausreichend.


    Zu 2) Wir waren als Kriegsgefangene in Russland und auch später nach der Verurteilung ,für den Winter besser ausgerüstet als die deutschen Soldaten im Winter 1941/1942. Ich bekomme heute noch einen Wutanfall, wenn ich daran denke, dass man mit Kopfschützer und Wollhandschuhen in den russiischen Winter geschickt wurde, obwohl man über die dort zu erwarteten Witterungsverhältnisse ausreichend informiert war. Ich hätte gerne einmal gewußt, wer dafür verantwortlich gewesen ist.


    Ich wünsche ein schönes Wochende
    Boy

    Guten Abend !


    Eine Schießübung dieser Art (aus der Hüfte .. usw.) habe ich nie erlebt Auch nicht bei der Ausbildung bei "Brandenburg" . Es gab meines Wissens auch keine DV dafür.


    schöne Grüße


    Boy

    Guten Abend zusammen !


    An der Front ging einiges anders.
    Im winterlichen Russland wurden die Waffen entölt, da bei Temperaturen von minus 20 -25 Grad auch das Öl fest fror oder zumindest dickflüssig wurde. Für ein MG nicht unbedingt praktisch.


    Gruß


    Boy

    guten Tag zusamen!


    Sauberkeit, ja (war bei einigen Zeitgenossen auch notwendig,) Schikane mit weißem Handschuh usw. habe ich nie erlebt, auch nicht in meiner Rekrutenzeit.


    Spindordnung und Kotrolle, ja. Aber jedes Spind hatte ein abschließbares aber nicht gesichertes Fach für die privaten Gegenstände, das für jeden UvD tabu war.


    Die angehängten Fotos von einem Kleiderapelll wurden 1935 bei dem Erg.Batl 17 Zerbst gemacht.


    Beste Grüße


    Boy

    Guten Abend zusammen!


    Erst einmal in Kürze:


    1944/1945 war Hptm.Witzel Kdr. des FAK 2o2 und als solcher Vorgesetzter der Einheit "Schill" der ich im Früjahr 1945 als Leutnant zugeteilt wurde. Ich habe bei dieser Gelegenheiit Herr Witzel selbst kennengelernt. Ich habe auch später mit ihm korrespondiert.
    "Kirn" war der DN eines Kd, Unternehmens, das Ende 1944 Im Hinterland der Roten Armee zusammen mit der Ukrainischen Freiheits-Armee durchgeführt wurde. Herr Witzel wurde für dieses Unternehmen mit dem RK. ausgezeichnet.
    Ein Bericht darüber kann im Archiv Freiburg under der Bezeichnung MSG 2/4684 eingesehen werden. Eine Kopie befindet sich in meine Besitz.
    weitere Quellen:
    "Geheime Krieger" Pour le Merite Verlag,2007
    Dokumentationsreihe des ZDF "die Stunde der Partisanen,3 Aufstand in der Ukraine"


    Herr Witzel wa übrigens der Leiter des Kd.Unterehmens "Tiger" 1940/1941 in Afghanistan.


    für weitere Fragen stehe in gerne zur Verfügung



    Gruß an alle



    Boy

    Guten Tag zusammen !


    Über die Schulung von Piloten für die Me 262 und deren geplanten Einsatz im Rahmen desJ.V.44 gibt es eine kurze aber interessante Schilderung in "Holt Harmann vom Himmel" Motorbuch Verlag Stuttgart,.S.170ff.


    Beste Grüße



    Boy