Posts by hruodwin87

    HAllo zusammen und vielen Dank für die Antworten.


    Leider habe ich solche besonderen Panzerjagdkommandos nach Buchstaben im Lexikon d. W. nicht gefunden. Ich habe unter Abteilungen geschaut. Kann es villeicht eine Panzerjagddivision sein? Vielleicht steht das D. ja für Divison und K. C. für einen Namen, den wir einfach nicht kennen. also: 1. Kompanie Pz. Jgd. Div. K. C.???


    Leider ist es schwer herauszubekommen, weil auch die zuständigen Beamten nicht vor Fehlern gefeit waren und ich auf diesen Kriegssterbefallmeldungen des Öfteren schon Fehler fand. Obwohl die vom Amt sind.


    Vielleich hat noch jemand eine Idee??

    Mfg Georg

    Hallo zusammen!


    ich habe neue Kriegssterbefallanzeigen zum Auwerten für mein Projekt der VErmissten und Gefallenen aus dem Landkreis Ochsenfurt bekommen. Hierbei ist eine Einheit aufgetaucht, die ich nicht verifizieren konnte. Das Problem ist, dass es nur in Kürzeln geschrieben ist. ich hänge den Ausschnitt an.


    Ich hoffe die Experten können mir helfen.


    Grüße aus Franken und Danke im Voraus,


    Georg

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    Hallo J. H,


    ja habe ich schon lange, aber da ich ja von beiden sowohl die Todes- bzw. Vermisstmeldungen als auch die anderen originalen Dokumente besitze, habe ich alle Daten ja schon.


    Mfg Georg



    Leuchs, Alfons: *23.7.1902 in Strüth. Landwirt. Schütze in der 4. Kompanie/ I. Sicherungsbataillon z.b.V. Vermisst seit 24.7.1944 bei Zyrzyn nordwestlich von Pulawy.


    Engert, Johann Josef: Schütze in der 4. Kompanie/ I. Sicherungsbataillon Z.b.V./ 221. Sicherungsdivision, * 25.05.1904 in Wolkshausen, Gefallen bei einem Partisanenangriff auf eine Nachschubkolonne, bei deren Begleitkommando er als Teil der Wachmannschaft eingesetzt war, am  24.05.1944 bei Belzyce/ Lublin/ Polen. Beerdigt am 29.05.1944 in Lublin.


    Es geht mir hierbei um die Einheitsgeschichte, wo wurde das Bataillon zusammengestellt? Was waren die Ergänzungseinheiten? was wurde aus dem Bataillon.?


    Nach den beiden oben genannten Soldaten und ihrem Schicksal zu urteilen, scheint es erst im Raum Lublin als Sicherungseinheit hinter der Front eingesetzt worden zu sein und dann beim Kampf im Weichselbogen. Dort wurde es wahrscheinlich im Herbst 1944 in eine andere Einheit überführt oder in der Januar-Offenisve der Roten Armee vernichtet. Das sind jedoch nur Mutmaßungen.

    Hallo Paule,


    vielen Dank für den Scan. Ich habe auf den Vermisstenbildlisten nachgesehen und festgestellt, das das I. Sicherungsbataillon zbV dort als I. Sicherungsbataillon Lublin geführt wird. Dort ist auch einer meiner zwei Gefallenen/Vermissten dabei. Zudem kamen tatsächlich viele aus der 4. Kompanie aus dem Fränkischen Raum. Irgendwie muss das Bataillon mal umbennat worden sein, entweder erst in Bataillon Lublin oder eben dann erst in Bataillon zbV.


    Dann ist Engert wohl Ende Mai im Kampf gegen Partisanen gefallen und Leuchs Ende Juli bei Pulawy als die russische Sommeroffensive im Weichselbogen gestoppt wurde.


    Die Eltern des Ende Juli bei Pulawy vermissten Leuchs gaben an, dass er am 1. Juli aus Lublin geschrieben hätte, dass er zu einer anderen Einheit kommt, vielleicht meinte er die Umbenennung des I. Sicherungsbataillons ZBV ins I. Sicherungsbataillon Lublin, da er auf der DRK-Liste bei diesem steht.


    Bedenkt man, dass die Heeresgruppe Nord noch ^1000 Km weiter östlich stand, ist es für mich immer kaum zu glauben dass sowjetische Panzer schon im Sommer 1944 vor Warschau standen.


    Mfg Georg

    Hallo Zusammen!


    Ich suche Informationen über das I. Sicherungsbataillon z.b. V:. Im Lexikon steht nu ein Zweizeiler darüber. Es muss im Sommer 1944 Lublin stationiert gewesen sein und unterstand wohl der 221. Sicherungsdivision. In meiner schon öfter erwähnten Datenbank über die Vermissten und Gefallenen des Landkreises Ochsenfurt konnte ich per Archivmaterial die Zugehörigkeit zweier Soldaten aus dem Ochsenfuter Umkreis zur 4. KOmpanie des Bataillons entschlüsseln, Kann es sein, dass diese 4. Kompanie im WK XIII aufgestellt wurde?


    Die beiden Männer sind Jahrgang 1902 und 1904 und sind beide im Mai/Juli 1944 bei Belzyie bzw. Pulawy, wohl im Kampf gegen Partisanen vermisst bzw. gefallen. Die Tochter des 1904 geborenen und am 25.5.1944 gefallenen Johann Engert erzählte mir, dass er wohl als Begleitung von Nachschubeinheiten eingesetzt war, diese wurde von polnischen Partisanen überfallen und dabei wurde er getötet.


    Eventuell war für den Ersatz der 4. Kompanie das Landesschützen-Ersatzbataillon II. XIII in Würzburg zuständig, da beide im Dezember 1943 nach Würzburg einberufen wurden. Beide waren Landwirte in ca. 20 Km auseinander liegenden Orten und bis Dato UK-gestellt.


    ich hoffe die Experten können mir genaueres über diese wenig erforschte Einheit, ihre Ersatzgestellung und ihren Einsatzraum sagen,


    Mfg Georg.

    Hallo und vielen Dank für die interessanten Infos ZAG und Thilo.


    Ich habe die Fotos als replikate im Kleinformat bekommen, die von Dias nachgemacht wurden. Woher diese Dias (80er Jahre-Stil) stammen, weiß ich auch nicht. Kann ich meine Überschrift jetzt noch ändern?


    ZAG, Hast du auch General Bayerlein auf einem der Gaubildbericht 12/43 Fotos erkannt? Habe es angehängt, das müsste er sein. Spricht er da mit dem Bgm Memmel?


    ZAG, für das hier diskutierte Foto existiert aber keine Bildunterschrift oder?


    Ich denke immer noch es ist in Giebelstadt, da der dicke ganz links aussieht wie der Giiebelstädter Bgm.


    Auch in der Uni-BIb habe ich zu diesen Begleitheften nichts gefunden, irgendwo müssen die doch archviert sein.


    Mfg Georg

    Hallo zusammen und vielen Dank ZAG,


    ich habe das Photo auch aus dem Gaubildbericht. Jedoch wusste ich nicht, dass es da einen Begleitband gibt, denn im Staatsarchiv Würzburg haben sie den Bericht 12/ 1943 nicht.


    Ich habe den gesammten Gaubildbericht 12/1943 mit ca 40 Fotos neulich aus Zufall bekommen. Der Mann der eventuell Kühnreich ist, kommt mehrmals darin vor. Er trägt den Rang eines Hauptdienststellenleiters.


    Ich tippe vom Gesicht des SS Offiziers her immer noch auf Albert. Wenn er SD-FÜhrer für den Bereich war, in welchem Würzburg liegt, ist es ja ganz plausiebel. Auch die Verlgeichsbilder von Dieter sehen sich finde ich ähnlich, danke dafür. Er trägt den Alte-Kämpfer-Winkel und das KVK und noch ein Abzeichen, dass ich nicht erkenne. Scheint also nicht an der Front gewesen zu sein. Er trägt zudem einen Ärmelstreifen, den man jedoch leider nicht lesen kann. Evt. ein SD-Streifen? Albert war zwar nicht in einer Dienststelle in Würzburg, jedoch gebürtig aus Mainfranken und evtl. lag es ja in seinem Dienstabschnitt.


    Da im GB auch ein Bild von General Bayerlein dabei ist, der ja auch Würzburger war, vermute ich, dass Hellmuth öfter lokale "Größen" eingeladen hat.


    Haben den die Dienststellenleiter selbst "ermittelt"?


    Ich denke es war ein Festakt, evtl. "Heldengedenktag" oder so was.


    Mfg und danke für die Meinungen und Infos,


    Georg

    Hallo zusammen, keiner eine Idee?


    ich denke es könnte Brigadeführer Dr. Karl Wilhelm Albert sein. Er stammtre aus Haßfurt, also auch ein Unterfranke. Vielleicht hat der Gauleiter ja bei irgenwelchen Festakten auch in der Region geborene Offiziere eingeladen.


    Mfg Georg

    Hallo zusammen!


    ich bin letzthin in Besitz dieser Fotografie gekommen und versuche nun einige der abgebildeten Personen zu entschlüsseln. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1943 und müsste an den Ruinen des Geyer-Schlosses in Giebelstadt/Unterfranken aufgenommen worden sein. Dafür sprechen auch die uniformierten Luftwaffenoffiziere, die aus dem Giebelstädter Fliegerhorst stammen dürften. Der sprechende "Goldfasan" ist Gauleiter Otto Hellmuth. Der halb abgeschnittene zur Linken dürfte der Bgm von Giebelstadt, Otto Scheer sein. Mich würde jetzt interessieren, ob jemand eine Idee hat, wer der brilletragende SS-Brigadeführer??? zwischen Hellmuth und Scheer sein könnte. Auch interessieren würde mich der Hauptdienststellenleiter rechts hinter Hellmuth, aber der wird wahrscheinlich nicht mehr zu ermitteln sein. Auch die beiden Luftwaffenoffiziere wären interessant, jedoch kaum zu ermitteln, da die EInheiten auf dem Fliegerhorst ständig wechselten und ihre Diensgrade nicht erkennbar sind.


    Vielen Dank im Voraus an die Experten,


    Grüße aus Franken,

    Georg.

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    • GBB 43.JPG

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    Hallo zusammen und vielen Dank für die interessante Diskussion. Das gefällt mir. Ich habe mich auch für die FW 44 entschieden. Eben wegen den komischen gerippten Wellblechmustern des Rumpfs, der hinteren Kabine und den N-Verstrebungen. Dankeschön für die Präzisierung der Erkennungsmerkmale Uwe, auf dich ist wie immer verlass.

    Viele Grüße aus Franken,


    Georg.

    Hallo Zusammen und vielen Dank vor allem an Uwe und Augustdieter. Dann war das also gar nicht seine Unglücksmaschine, sondern nur eine auf der er im Lehrgang flog.


    Mfg Georg.

    Hallo und Danke zusammen!


    dieses Foto hat leider auch einen blöden Ausschnitt, die einzigen Anhaltspunkte sind die Querverstrebungen und dieses gewellte Blech am Rumpf. Laut LDW wurden an den Flugzeugführerschulen A folgende Typen geflogen: Albatros L 101, Bü 131, Bü 133, Bü 181, Fw 44, He 72, Kl L 25, Kl L 26, Kl 32, Kl 35. Aber welcher davon ist es! ;(


    Mfg Georg

    Hallo zusammen!


    ich habe Nachlaßfotos eines gefallenen Luftwaffenoberfeldwebels aus Kirchheim/ Würzburg abfotografieren dürfen. Er ist wohl am 29.11.1941 aus unbekannten Gründen bei Cottbus abgestürzt. Meine Frage nun, kann mir jemand sagen, was das für ein Flugzeug ist? es müsste sein Schulflugzeug sein. Er war bei der 3. Schülerkompanie/ Flugzeugführerschule A/B 3 in Cottbus. Sein Name war Richard Schaub. Ich habe auf eine BÜ 133 getippt, mit der Kennung konnte ich nichts anfangen, weil man ja die vorderen zwei Buchstaben nicht sieht.
    Vielen Dank im VOraus,


    Mfg Georg.

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    • Scaub.JPG

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    • Schaubflieger.JPG

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    Hallo Uwe,


    vielen Dank für deine umfassende Antwort und mea culpa, dass ich nicht selbst in der Literatur nachgesehen habe.


    Das "plötzliche" Auftauchen rührt daher, dass ich 1930 Gefallene in meiner Datenbank habe. Da es sich oft um Ersterfassungen von Kriegerdenmälern oder Verlustlisten etc. handelt, die ich vor Jahren eintippte, passiert es tatsächlich, dass Namen auftauchen, die ich seit Jahren nicht mehr im Blick hatte, weil ich z. B. wieder einmal versuche, alle Gefallenen eines Ortes komplett abzuarbeiten. Ich bin stets auf der Suche nach Bildern und Dokumenten bei uns in der Gegend um Ochsenfurt und speise diese dann in die Datenbank ein. Da ich dabei oft persönlich bei älteren Mitmenschen klingeln und Alben durchsehen bzw. lange Gespräche führen muss, gleicht es einem Kampf gegen Windmühlen. Nachfragen bei der Wast stelle ich turnusmäßig, diese benötigen jedoch eine dermaßen lange Bearbeitungszeit, dass ich manchmal gar nicht mehr weiß, jene gestellt zu haben.


    Zugegebenerweise hoffe ich manchmal dann eben auf eine "Verkürzung des Dienstweges" durch einen Threath.
    Dass die Beantwortung meiner Fragen natürlich Arbeit macht, ist mir klar und darum bin ich dir auch dankbar, dass du mir schon des öfteren geholfen hast.
    Mit einem herzlichen vergelts Gott und der Hoffnung dir auch einmal helfen zu können,


    Mfg Georg.

    Hallo Zusammen!


    in meiner Datenbank ist wiederum ein Flugzeugverlust aufgetaucht. Es handelt sich um den Unteroffizier Georg Berchthold. *27.12.1916 in Schongau. ALs Bordmechaniker in einem Bomber der 6. Staffel/ Kampfgeschader 6 gefallen beim Abschuss des Flugzeugs durch alliierte JÄger bei Chauny am 18.5.1940.


    Meine Fragen nun an die Experten: Ist bekannt was es für ein Flugzeug war, welche Kennung und Werknummer es hatte?


    Ist es möglich zu erfahen, wie der Abschuss vonstatten ging?


    Dankeschön für eure Hilfe,


    Mfg Georg

    Hallo Zusammen,


    habe jetzt mal eine Liste der von mir im Raum um Röttingen ermittelten Gefallenen hochgeladen. Die Einheiten sind von Erkennungsmarken oder aus der Kompanieliste erstellt.


    Mfg Georg


    Ansmann, Lorenz: *4.3.1907. Gefreiter in der 2. Kompanie/ Schützenbataillon WK XIII. Gefallen am 11.4.1945 gegen 17.00 Uhr bei Röttingen.
    Faustenhammer, Adalbert: *5.2.1924 in Wien. Sturmmann in der SS-Flak-Ersatzabteilung 5. Gefallen am 7.4.1945 durch Kopfverletzung mittels Granatsplitter am Rathaus
    Fellner, Anton: *18.10.1925 in Elsendorf. Gefreiter. Gefallen am 12.4.1945 bei Röttingen.
    Klatecki, Bruno: *3.7.1920 in Deutsch-Krone. Ingenieur. Leutnant bei der Panzertruppe. Durch Unglücksfall (Autounfall) gestorben am 29.7.1945 in Röttingen.
    Meister, Georg: *9.4.1916 in Süderteich. Bauer. Oberfeldwebel. Am 8.4.1945 wurde er an der Tauberbrücke durch Sprengsplitter schwer am Kopf verwundet und fiel bewusstlos in die Tauber. Nach mehreren Tage wurde er geborgen und beerdigt.
    Pohl, Friedrich: *27.9.1903 in Königsberg. Oberleutnant in der Wehrkreisverwaltung XIII. Führer der 2. Kompanie des Schützenbataillons Wehrkreis XIII unter Hauptmann Rizzi. Gefallen während eines Offiziersspähtrupps am 14.4.1945 im Waldgebiet Eulenberg südöstlich von Röttingen.
    Pohl, Gustav: *7.3.1906 .Obergefreiter in der 2. Kompanie. Schützenbataillon WK XIII. Gefallen am 13.4.1945 bei Röttingen.
    Reps, Johann: *9.12.1922 in Nürnberg. Schreiner. Soldat im Grenadier-Ersatzbataillon 42. Am 5.4.1945 gefallen im Stalldorfer Wald bei Röttingen.
    Begraben Grab Nr. 5 Reihe 2.Schwankl, Johann: *20.1.1906 Unteroffizier. Gefallen am 7.-11.1945 bei Röttingen. Evtl. Angehöriger der „Gruppe Katzbach“.
    Seuffert, Karl. Dr. *10.12.1900 in Nürnberg. Leutnant. Gefallen während eines Offiziersspähtrupps am 14.4.1945 im Waldgebiet Eulenberg südöstlich von Röttingen.
    Sixel, Erich. *21.2.1911 in Saarbrücken. Forstarbeiter. EMN: Ergänzungskompanie für Pionierzüge 104. Mot. 191. Gefallen am 4.4.1945 im Stalldorfer Wald. Beerdigt in Röttingen.
    Skrizipcyk, Albin: *7.3.1910 in Gischewald. Grubenarbeiter. Soldat im Grenadier-Ersatzbataillon 42. Gefallen am 4.4.1945 im Stalldorfer Wald. Beerdigt in Röttingen.
    Weber, Karl: *19.1.1906 in Wien. Gärtner. Obergefreiter in der 2. Kompanie/ Schützenbataillon WK XIII Unter Hauptmann Rizzi. Gefallen am 11.4.1945 gegen 17.00 Uhr bei Röttingen.