Posts by hruodwin87

    Hallo!


    ja, dass SS in der Gegend gewesen sein muss, habe ich schon öfter gelesen- war ja auch der Adalbert Faustenhammer als Opfer hier beerdigt. Ich glaube er war von der SS Flak- Ersatzabteilung 5 irgendeiner Kampfgruppe zugeteilt, evtl. Kampfgruppe Dirnagel- weiß ich aber nicht sicher. Ich vermute jedoch, dass die SS als die Amerikaner kamen bereits abgezogen war.


    Faustenhammer ist durch Artilleriebeschuss gefallen, nicht durch Kugeln. Er fiel auch einige Tage bevor zwischen dem 11. und 14. April Röttingen ins Blickfeld der Amerikaner geriet. Die meisten gefallenen deutschen Soldaten gehören diesem von mir schon erwähnten Schützenbataillon des Wehrkreises XIII. unter Hauptmann Rizzi an und starben am 11. April. Die scheinen sich nachdem Röttingen von den Amerikanern besetzt wurde in die Wälder am Eulenberg zurückgezogen zu haben und dann die nächsten Tage weiter über Bieberehren und Klingen nach Richtung Creglingen abgezogen zu sein. hier am Waldrand zwischen Klingen und Bieberehren fallen am 14. noch einmal ein paar Soldaten, hauptsächlich Offiziere. Ich hatte dir glaube ich mal eine Liste der in Röttingen begrabenen Soldaten geschickt, da kann man die Bewegungen der Einheiten etwas einschätzen.


    Wie du richtig sagst, alles südlich der Tauber. Ins Gollachtal Richtung Aub konnten sie nicht, weil ja die Amerikaner bereits Baldersheim besetzt hatten und vor Aub standen.


    Gruß Georg.

    Hallo Ju,


    vielen Dank! wieder ein neues Puzzleteil. Was mich nur wundert, sind die sich wiedersprechenden Gefechtsberichte. Während der Pfarrer von Röttingen vom "Kampf um Röttingen" berichtet und auch im Bericht der US-Einheiten ein house-to-house-fight erwähnt wird, taucht in deutschen Berichten nichts über einen Kampf um Röttingen auf. Nach meinen Infos haben die sich in die Wälder um die Stadt und in die Mühlen zurückgezogen und daraus auf die Amerikaner geschossen. Irgendwas passt da nicht zusammen.


    GRuß Georg

    Hallo Miteinander,


    zur Thematik habe ich auch drei Fälle in meiner Datenbank. (Vermisste und Gefallene des ehemaligen Landreises Ochsenfurt 1939-1945)


    Deppisch, Alfred, *02.12.1924 in Rittershausen. Schlosser. Gefreiter im Grenadierregiment 548/ 328. Infanteriedivision. Gemäß Urteil des Divisionsgerichts ( sTl: Nr. 325/43) der 328. ID wegen Fahnenflucht und Feigheit vor dem Feind hingerichtet am 13.09.1943 um 12.25 Uhr in Iwaschkowa/ Romuna bei Isjum in der Ukraine. Auch er wurde nach der Verurteilung aus der Wehrmacht ausgestoßen und als "Zivilist" erschossen- so steht es auf der Sterbefallanzeige: "Der aus der Wehrmacht entfernte........"


    Lenhart Josef, *22.11.1923 in Wolkshausen, wohnhaft in Wässerndorf. Grenadier in der 2. Kompanie/ Grenadierregiment 546/ 389. Infanteriedivision. Nach Urteil des Divisionsgerichts der 389. Infanteriedivisoni hingerichtet wegen Fahnenflucht und Feigheit vor dem Feind am 05.10.1944 am Fluss Ogre/ Lettland. Ein Angehöriger des gleichen Bataillons erzählte mir einmal, dass eines Nachts zwei Männer der Nachbarkompanie "sich davon machen wollten" und erwirscht wurden. Lenhart war wohl einer der beiden.

    Eck, Alfred, *17.8.1910 in Baldersheim, Landwirt, Gefreiter in der Marineaflakabteilung 821 in Triest, Eck war Mitte März 1945 nach einem Heimaturlaub in seinem Heimatort Baldersheim verblieben und nicht mehr zu seiner Truppe zurückgekehrt, da der Krieg ohnehin so gut wie vorbei war. Am 6. April 1945 versuchte er dann in Zivil deutsche Truppen in Baldersheim zur Übergabe zu überreden und wurde von ihnen verhaftet. Eck wurde am 7.4.1945 durch Standgerichtsurteil des Panzergrenadierbataillons Busse in Aub wegen Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung hingerichtet.


    Vor allem in den letzten Monaten scheint es in zu hunderten "willkürlichen" Hinrichtungen eigener Soldaten und Zivilisten gekommen zu sein, die m. E. oft gar nicht durch die Kriegsstrafverfahrensordnung gedeckt waren. Auch hier im Fall Eck gab es kein ordentliches Gerichtsverfahren, da ihm kein Verteidiger zur Seite gestellt wurde Veeh erwähnt den Fall in seinem Buch "Die Kriegsfurie über Mainfranken und das Ende in den Alpen".


    Augenscheinlich wurde Eck Opfer von willkürlicher Selbstjustiz eines Bataillonskommandeurs, der soviel ich weiß, gar kein Gerichtsherr sein konnte, da dies nur bis zur Ebene der Regimentskommandeure nach unten reichte.

    Gruß,


    Georg.

    Hallo Darko und Marcus,


    vielen Dank für eure Hinweise. Dann wurde er also nicht an einem Einsatzort getötet, sondern während eines Fliegerangriffs, der den Transport getroffen hat.


    Dann weiß ich Bescheid. Danke euch!


    Gruß Georg

    Hallo Marcus und Darco,


    vielen Dank für eure Antworten. Der Gefallene ist:


    Anger, Josef: *23.3.1905 in Eibelstadt. Landwirt. Gefreiter in der 1. Kompanie/ Landesschützenbataillon 802. Gefallen am 17.11.1944 durch einen Fliegeragriff bei Steinbrück an der Save in Slowenien. Die Einheit stimmt sicher, da es aus der Kriegssterbefallanzeige entnommen ist.




    Gruß Georg

    Hallo zusammen!


    ich suche informationen zur 3. Kompanie des "List"-Regiments im Februar 1944. Ich weiß, dass die 57. im März aus dem Kessel ausbrach. Ein Soldat der 3. Kompanie, nach dessen Verbleib ich forsche, ist zwischen Februar und März 1944 im dortigen Kampfraum vermisst. In der VErmisstenbildliste des DRk ist leider nur Februar 1944 Tscherkassy angegeben. Gibt es eine Regimentschronik?


    Hat jemand zufällig Material zur 3. Kompanie in jener Zeit?


    Gruß aus Unterfranken und Danke für eure Mühen,


    Georg

    Hallo Rolf, ich sende dir hier die Infos die ich über den Piloten habe:


    Herrmann, Arthur, Gerhard, *22.3.1917 in Ingolstadt /Ufr. , Mechaniker. Gefreiter in der Ergänzungsstaffel/ Zerstörergeschwader 76. Er flog am 25.3.1941 in einer Klemm 35 (Wkr. Nr. 1137 GO+ND) des Luftparks Erding einen Übungsflug. Bei Tiefflugübungen bekam seine Maschine Bodenberührung in der Nähe des Flugplatzes Donaueschingen und überschlug sich. Er erlitt dabei einen Schädelbruch und starb am 26.3.1941 im Reserve Lazarett Donaueschingen.


    Falls gewünscht, hätte ich auch ein Bild.


    Gruß aus Unterfranken,


    Georg

    Hallo zusammen,


    ihr habt natürlich recht, ich wollte nur höflich sein, da ich Frankreich sehr schätze und schon mehrfach dort war.


    Anbei die versprochenen Seiten des Buche/ Ci-joint les pages postées du livre.


    KUROWSKI, Franz: Fränkische Infanterie. Geschichte des Infanterieregiments 55, des Infanterieregiments 170, des Infanterieregiments 521 und der Sanitätskompanie 2./173. Würzburg 1970. Hrsg. von der Kameradschaft der ehem. Angehörigen der Infanterieregimenter 55, 170, 521 und 2. Sanitätskompanie 173. 87 Würzburg, Scherenbergstraße 3.


    Gruß, salutation,


    Georg

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    Hallo zusammen!


    Ich suche Informationen über den Einsatzort und die Unterstellung des Landesschützenbataillons 802. Der Eintrag im LdW ist leider sehr dürftig.


    http://www.lexikon-der-wehrmac…ndschtzBat/Gliederung.htm


    Es wurde im WK XIII aufgestellt.


    In meiner Datenbank ist ein Schütze der Einheit verzeichnet, der am 17.11.1942 bei Steinbrück an der Save gefallen ist. Eventuell war das Bataillon ja auf dem Balkan eingesetzt. Es gehörte vielleicht zum Landesschützen-Regiment 184?


    Vielen Dank im Voraus für die Hilfe der Experten,


    Gruß Georg

    Bonjour Frederic,


    the info you are looking for is in the book "Fränkische Infanterie" in the capture "Einsatz in Frankreich" S. 150-156. The Infantry-Regiment 55 was in the near of Lorient at france for convalescence between october 21 1942 till January 15 1943.

    Regimentsgef. at Hennebont, I. Batl. at Lorient, II. Batl. in the western of Lorient and the III. Batl. in Hennebont too. The Commando of the 17th. Infantry was replaced in Quimperle. The Regimet 95 on the left. The Regiment 95 in the near of Guidel.


    sorry for my bad english, mais mon francaise est plus de malade.


    with best regards,


    Georg.

    Hallo zusammen,


    da soll noch einer durchblicken. Vielen Dank für die INfos, habe eine FEldpostnummer gefunden:

    67403
    (23.4.1944-24.11.1944) 14.11.1944 Stab, Stabs- u. 1.-4. Kompanie
    MG-Bataillon Feldmarschall Kesselring.

    Von daher glaube ich nicht, dass es sich nur um die Benennung der Armeetruppe nach Kesselring handelt, sonder es eine offiziele Bezeichnung ist, ich kenne mich allerdings auch nicht so gut aus. Bleibt noch die Frage, warum es nirgendwo auftaucht und ob es eine Luftwaffen- oder Heereseinheit war.


    Leider funktioniert irgendwie die Feldpostnummersuche bei drk. online-Vermisstenbildlistensuche nicht, da wollte ich die Einheit auch mal suchen.


    Gruß Georg

    Hallo Eumex,


    vielen Dank für die INfos. Dann wurde es also im Herbst 1944 gebildet. War es unter umständen also gar keine Luftwaffeneinheit, sondern eine Heereseinheit. Ich habe inzwischen noch ein bischen gesucht und einzelne Hinweie im Netz gefunden. Es stand im April 1945 tatsächlich noch in Norditalien.

    Gruß Georg