Posts by petr1973

    Hallo,


    seit 2 Wochen im Netz
    Graf Rothkirchs Krieg - Privatfilme eines Wehrmachtsgenerals
    Bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen eines Offiziers unter dem Hakenkreuz




    mfg petr

    Hallo,

    Auf dem Weg dahin werden die Aktivitäten immer wieder als mopping-up operations (Säuberungsaktionen) bezeichnet.


    woher stammt deine seltsame Definition für "mopping-up", geht dir einfach nur die Phantasie durch?
    Ich kann in allen militärischen Dictionaries nichts mit "Jews" und "Kill civilian" erkennen:
    ...an operation after a battle or campaign to root out remaining enemy forces or installations...
    mfg petr

    Hallo,

    Der ernsthafte Versuch Luka Sondlers Frage nach "genaueren Informationen warum und wie, weshalb es nicht echt ist " im Detail zu beantworten, würde hier eine Plattform schaffen, die Fälscher und Betrüger informiert,


    dann muss die dreiste Fälschung doch sehr gut sein, wenn Du zur schnellen Aufklärung so sehr ins Detail gehen müsstest?
    Ich dachte ja, es handelt sich hierbei um ein ganz grobes Plagiat, sprich eine "gepimpte Schaffneruniform" aus irgendeinem vergangenen Kaiserreich ?
    mfg petr

    Hallo Rudolf,


    dank klimatisierter Nahverkehrszüge konnte ich das Buch jetzt bei angenehmen Temperaturen zu Ende lesen.
    Eine schöne und ausführliche Lektüre, der Grad an lexikalischen Beigaben für Laien (Waffenkunde, etc) ist tolerierbar und noch nicht zu sehr störend.
    Es fiel mir nur eine unwesentliche, 'halbgare' Literaturangabe auf (Seite 97 "Aus einem Buch der Propagandakompanie Athen 1942").
    Ist damit diese Publikation gemeint: "von Serbien bis Kreta" Erinnerungen vom Feldzug: Eine Propagandakompanie (Hg.) Aspioti - Elka A.G., Athen, 1942 .?

    ...sondern auch eine
    Rückkopplung für mich, was ich zukünftig verbessern könnte...


    Auch ich als ein Vertreter der Gattung "Homo Technicus" verspüre oftmals den Drang, die Dinge bis zum Äußersten "verschlimmbessern" zu wollen.
    Wenn dann gut recherchiert wurde, das Werk stilistisch gut und reichlich bebildert zu Papier gebracht wurde, ist dann nicht befriedigend ein hohe Alpennordwand erklommen?
    Oder möchtest Du noch den Bereich der anspruchsvollen 7000er ersteigen?
    Dann würde ich Dir noch einige Tips aus einer 20jährigen Erfahrung in der Werbebranche mit auf den Weg geben.
    Das Auge ißt immer mit, ein exzessiver Mißbrauch von unterschiedlichen Schriftschnitten/Stilen/Formatierungen gilt als echte 'Todsünde',
    bei der Broschüre eines DAX-Unternehmens wie auch im Buchdruck. Weniger ist hier "wesentlich mehr" und sorgt für ein ruhiges gleichmäßiges Seitenbild,
    so verlockend auch die große Auswahl an Formatierungen am heimschen Rechner erscheinen.
    Auch halte ich die Covergestaltung mit den gleichgewichteten Titelzeilen, den vielen Schriftarten und dem dunklen Motiv für stark verbesserungswürdig.
    Zur Thematik passend wären weniger bunte Farben und übermäßige Plakatierung, oftmals haben Publikationen über diese Zeit ein dezentes Motiv in Graustufen oder mit Sephia-Farben,
    darauf lassen sich Texte auch lesefreundlicher platzieren. Und aufgeräumt verteilt sollte Titel, Untertiel und Autor untergebracht sein, siehe Beispiele.
    Todsünde ist auch hier die flächendeckende Textbefüllung wie beim Stadtfestplakat. Titel und ergänzender Text kommen auch mit Bescheidenheit beim Interessenten an.
    Meiner Meinung nach keine Energie in ein Orts- und Namensverzeichnis stecken, die braucht hier niemand, weil keine Holocaust-Publikation für weltweite Forschungsinstitute vorliegt.
    Das wären meine Anregungen zur 'Verpackung' und zur Optik, vielleicht sehe ich das auch zu verbissen und bin beruflich zu sehr vorbelastet.
    mfg petr

    Hallo,

    Dieses Dokument schildert nicht nur das unmittelbare Erleben, es gibt noch mehr Zeugnis vom oft unterschiedlichen Denken
    einfacher Frontsoldaten und von lebhafter geistiger Auseinandersetzung im Angesicht des Todes.
    Aus der einzigartigen Perspektive dieser grundehrlichen Berichte wird auch erkenn- und verstehbar,
    warum selbst entschiedene Gegner des Nationalsozialismus und des Krieges bis zur letzten Minute ihrem Fahneneid treu blieben."


    vielen Dank für den Lesetipp 'Als Christ im Kriege', ist Dir das ähnlich lautende Werk des Wiener Psychologen Wilfried Daim bekannt ?


    Als Christ im mörderischen Krieg 1939–1945


    Keine Erinnerung an Kampfhandlungen, sondern Erlebnisse aus seinem Leben an der Front, mit seiner speziellen Form des Widerstandes als gläubiger Katholik.
    Sehr lesenswerte Reflexionen, die weit über bloße Erinnerungen eines Soldaten hinausgehen.



    Gedruckt oder als Online Blätterbuch:
    https://austria-forum.org/web-…stimmord002011iicm/ev0001


    mfg petr



    Edit: Nachtrag, war die Taufe auf der beigefügten Abbildung aus dem Osten illegal ?

    Hallo,

    Zur Thematik passen natürlich auch damalige Fotos von Offizieren aller Waffengattungen, die selbst im Feindesland "privat" einen Hund hielten. Mancher Divisionskommandeur hatte in Russland seinen "eigenen Hund" dabei, mit dem er sich fotografieren ließ.


    Die Asse der Luftwaffe ließen sich immer mit "fröhlichem Gesicht" und ihren Hunden ablichten. Das war sicherlich ganz im Sinne des NS-Staates. Auch im Kriege legte man damals Wert
    auf hoffnungsvolle und mitunter auch fröhliche Volksgenossen.


    ich halte die "Tierliebe" und die Privathaltung von Einheitshunden für keine typisch nationalsozialistische Erfindung, das dürfte schon Jahrzehnte zuvor
    bei allen fechtenden Einheiten rund um den Erdball Usus gewesen sein. Und bei den Alliierten wurden sie zusätzlich noch mit Orden "überschüttet":


    http://blog.gudog.de/hunde-im-zweiten-weltkrieg/


    Kann man natürlich auch auf die Spitze treiben, mit einem echten Löwen, wie der Schweizer Franz von Werra bei der deutschen Luftwaffe
    mfg petr

    Hallo,

    Hast Du Dich schon mal mit dem Thema " Griffe klopfen" ( Landserausdruck) oder "Drill" befasst und was das bedeutete?


    Thema war hier doch nicht das Exzerzieren oder die Griffepräsentation vor irgendeinem Reichsmarschall.
    Mir ist auch nicht bekannt, das dann mit unansehnlicher 12 Kilo Waffe und Munitionskästen rumgewirbelt wurde. Eher eine Karabinergeschichte



    vielleicht solltest Du mal von den Kriegsbildern auf Ausbildungs - und wie Du schreibst Paradebilder umstellen.
    In der Wehrmacht herrschte eine eiserne Diziplin vor.


    Mir ist kein Vorfall bekannt (inkl. eigener BW-Erfahrung), dass ab Kilometer 10-15 die variierende Trageweise eines MG beanstandet wurde.
    Dem jungen Threadersteller ging es um die Tragfähigkeit der Waffe, damit meint er garantiert nicht den Kasernenhof sondern volle 50 Kilometer Tagesmarsch durch staubige Steppe.
    Was liegt da näher, als den fotografischen Beweis anzutreten, dass auch der kräftigste schlesische Bauer irgendwann trickreich zur bequemsten Variante wechseln musste.
    Sieht man ja an dem Foto, jene die nach Vorschrift tragen, leiden am meisten und riskieren den Waffensturz in die Matsche!
    mfg petr

    Hallo,

    Siehe Foto.
    (Das sind Tragearten und keine Anschlagsarten, wie z. B. im Gefecht).


    ich habe hunderttausende Fotos von MG-Trägern gesehen, aber niemals solch unbequeme stocksteife Trageweise.
    Sind das die Vorschriften eines Schreibstubenbeamten, für Paraden eines Wachbataillons?
    mfg petr

    Hallo Rudolf,
    ich habe das Buch soeben beim großen amerikanischen Versandhaus bestellt und bin überzeugt davon, eine interessante Wiedergabe der Kriegserlebnisse zu erhalten.
    Ein Kritikpunt nicht inhaltlicher Natur möchte ich dennoch unbedingt loswerden. Der enorme Einsatz von Versalien bei Orts-, Personen- und Ereignisnamen behindert den Lesefluß erheblich,
    ich empfinde dies als sehr ärgerlich, auch in den Fußnoten besteht m. E. überhaupt kein Grund, häufig Textpassagen mit Fettschrift zu versehen.
    "Less is more" ist auch beim Buchdruck bzw. der Lesetypographie die oberste Regel, auch wenn man es gut meint mit dem Leser.
    mfg petr

    Hallo,


    passend zu dem Thema wäre der Fall des weitgehend unbekannt gebliebenen Leutnants Michael Kitzelmann,
    der sich im Winter 41 nach Beobachtung von Gräueltaten der Einsatzgruppen nicht mehr zu beherrschen wusste.
    Dieser 24jährige katholische Kompaniechef vergab dann sogar kurz vor der Exekution ("Wehrkraftzersetzung") dem Feldwebel, der ihn denunziert hatte.


    Quote


    „Wenn diese Lumpen siegen, dann kann und will ich nicht mehr leben.“
    – Kitzelmann gegenüber (einem?) Wehrmachtkameraden


    „Daheim reißen sie die Kreuze aus den Schulen – hier macht man uns vor, gegen den gottlosen Bolschewismus zu kämpfen ….“
    – Kitzelmann: Brief an seine Eltern


    quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kitzelmann


    mfg petr

    Hallo Karl,

    2. Das MG wurde nur zur Reinigung mit auf die Stube oder in den Lehrsaal genommen, ansonsten erfolgte Lagerung beim WuG ( In der Waffenkammer) nie auf bzw. in der Stube.


    Vorschrift und Fronteinsatz sind immer 2 Paar Schuhe. Anbei die amtliche PK-Aufnahme fern der Heimatkaserne. Der Befehl lautet, ab in die Stube damit.


    Die Polster sind mir bekannt. Auch bei der Lafette für das MG 42 sind solche vorhanden. Sie sind aber nicht für den Marsch gedacht.Siehe MG Wagen.


    Auch hier gilt zuvor genannte Schuhregel, siehe 500-Meter Sprint mit aufmunitionierter MG34/43 Lafette.
    mfg petr

    Hallo,

    Dabei ist festzuhalten, dass im 1. WK und teilweise auch noch im II. WK das MG 08 -08/15 als sMG 26 kg. und der Schlitten 38 kg. wogen. ( Was für eine Schinderei beim Angriff und in der Bewegung).
    Auf dem Marsch erfolgte Verladung.


    da muss ich aber widersprechen, das MG konnte man 1916 genauso wie 1941 tragen und mit in die Stube nehmen. Waren früher kräftige Fleischesser, klappt natürlich nicht mit Salaten, Dips und Champignons.
    mfg petr

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    Hallo

    Ob sich da die Millionen Soldaten 1944 noch umgestellt haben, was vorher 5 Jahre lang und auch schon vor dem Krieg eingetrichtert worden ist?
    Kein Wunder, dass es mir von den alten Hasen aus und nach dem Krieg noch anders, also nun falsch, gelehrt wurde und ich es auch so weiter gegeben habe.


    stimmt, die Nachhuten blieben auch 1944 stur nach links versetzt liegen, siehe Foto.
    mfg petr

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    Hallo Thilo,


    verzichtete man denn ohne Weiteres auf Haus und Hof, nur weil sich schlechtere Verhältnisse anbahnten?
    Hatten ja nicht alle Offiziere zusätzliche Ländereien und Schlösser im Westen, zu denen man sorgenfrei wechseln konnte,
    die auch noch Platz für Oma, Opa und ganzer Sippschaft boten.
    Gibt es eigentlich Statistiken zum Lebensalter der Verleihungen/Träger? Hatte mir für das DKiG immer mindestens 55-jährige Altherren vorgestellt,
    dieser hier sieht eher wie der jüngere Bruder vom besagten Herrn F. Wolff aus
    mfg petr

    Hallo,
    mal weg vom christlichen Selbsthass und wieder zum Thema zurück

    Grob zusammengefasst kann gesagt werden, dass etwa 1/3 der deutschen Soldaten in sowjetischer Gefangenschaft verstarben, von den rd. 400 Gefangenen Generäle jedoch nur 1/4. Also scheint die Überlebenschance der Generäle etwas höher gewesen zu sein.


    hier würde ich unbedingt das natürliche Ableben aufgrund von biologischer Alterung und die vollstreckten Todesurteilen herausrechnen.
    So viele Hochkaräter im Generalsrang hat man nicht über Jahre mit Verhören drangsaliert und unbedingt brechen wolen, eher scheint es für die meisten ein nerviges Feilschen um die richtige Formulierung
    bei den Anklagepunkten gewesen zu sein. Hungerödeme und Herzanfall durch stundeslanges Arbeiten unter Tage können ebenfalls ausgeschlossen werden.
    mfg petr

    Hallo,
    ich lese gerade die Dissertation von Imke Wendt, - Im Osten Krieg - im Westen "Badebetrieb und Winterschlaf"? Der Zweite Weltkrieg an der Ost- und der Westfront aus Sicht ehemaliger Wehrmachtsangehöriger.-
    Wenn Frau mit über vierzig Mutter wird und nichtsdestotrotz über viele Jahre aufwendige Arbeit mit Zeitzeugen und Universitätsarchiven in Angriff nimmt, muss man eindeutig vom stärkeren Geschlecht sprechen.
    Herausgekommen ist ein gewaltiges Mammutwerk mit 1500 Seiten, die interviewten Kriegsteilnehmer (u.a. 16. Pz-Div, 24. Pz-Div, Div Großdeutschland) steuerten zum Teil ihre damaligen Tagebuchaufzeichnungen bei.
    Schon das in der Einleitung verwendete Zitat bezeugt ihre Unbefangenheit und die anklagefreie Umsetzung:


    „Geschichte ist nie eine gerade Strecke von A
    nach B. Das Problem vieler Historiker ist, dass sie
    von heute aus zurückblicken und, - weil sie alles
    besser wissen, von den Zeitzeugen verlangen, es
    auch schon zu wissen. Mich interessiert dagegen,
    wie die Zeitgenossen es damals sahen – und ich
    möchte ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen.“

    Als gedruckte Variante im Selbstverlag erhältlich (3 Bände) oder als PDF bei der Universität zum Herunterladen
    Dissertation Im Osten Krieg - im Westen „Badebetrieb und Winterschlaf
    http://ediss.sub.uni-hamburg.d…7665/pdf/Dissertation.pdf
    mfg petr

    Hallo,


    die Anreise und den Aufwand muss man nicht betreiben, wenn eine seriöse Auswertung dazu bereits in gedruckter Form existiert (Dr. Rolf Hinze - Rückkämpfer Berichte)
    Damit wären wir wieder bei der Diskreditierung eines Juristen und Historikers, nur weil er sich auf die reine Militaergeschichte beschränkt und nicht schon vor Jahrzehnten
    eine Aufarbeitung des ganzen Feldzuges inkl. der moralischen Seite in Angriff genommen hat?
    mfg petr

    Hallo,

    "Marsch in den Untergang" ist beim Druffel-Vowinckel-Verlag (= Verlagsgruppe Berg) erschienen. Diese Verlagsgruppe ist eindeutig dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen


    Titel des Threads war aber nicht "Wissenschaftlich zitierfähige Tagebuchaufzeichnungen zur Heeresgruppe Mitte" oder ein Überblick über angehauchte bzw. verdorbene Verlage und Autoren.
    Scheint mir sehr in Richtung Vorverurteilung und Gesinnungspolizei zu tendieren.
    O.g. Titel ist eine unveränderte Wiedergabe eines bereits 1944 niedergeschriebenen Manuskriptes, vom Verlag leider mit zum Teil unverschämten Klappentext, Vorwort und Anmerkungen versehen.
    Was nun - die Aufzeichnungen verdammen und der Political Correctness frönen?
    Oder mal ein Auge zudrücken und frei nach Adenauer zitiert, "Nehmen Sie die Rückkämpferbücher, wie sie sind, andere gibt's nicht".
    Der Verlag kann sogar ganz anders, wie erst vor Kurzem mit den Aufzeichnungen eines Artillerieoffiziers (Von Charkow bis Stalingrad: Ein Artillerieoffizier im Sommerfeldzug 1942)
    Wahrscheinlich haben sie sich nicht getraut, das Werk aufzupolieren, der angesehene 93-jährige Jurist Wigand Wüster wäre wohl kaum einverstanden gewesen:
    https://www.wochenanzeiger-mue…-leben-bleiben,55387.html
    mfg petr